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Rezensionen verfasst von
M. Troester (Stuttgart)
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Doro Handle Easy 330GSM schwarz Seniorenhandy
Doro Handle Easy 330GSM schwarz Seniorenhandy

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Grosse Tasten, aber leider fehlt eine intuitive Bedienung, 8. Dezember 2009
Das Doro Handle Easy hat seinen Namen kaum verdient, mit leichter Bedienung ist es nach unserer ersten praktischen Erfahrung nicht weit her. Zwar sind die Tasten schön groß und gut zu bedienen und bei Eingabe von Telefonnummern über die Tasten sind die Ziffern im Display wirklich riesig, aber das war es dann auch schon mit den Vorteilen: sobald man in's Menu abtauchen muss, sind die meisten Senioren hoffnungslos verloren. Aber auch die jüngere, technikfreundliche Bedienergruppe, die mit der Einstellung beschäftigt war, hat sich oft ungläubig an den Kopf gefasst.

Als ein Beispiel sei die fehlende Belegung der Taste 1 mit der Mobilfunk-Mailbox genannt. Welcher Benutzer, egal ob jung oder alt, kommt auf die Idee, dass diese im SMS-Menu eingestellt werden muss, und nicht in den Telefoneinstellungen? Abgesehen davon geht man eigentlich davon aus, dass diese Taste nach Einlegen der SIM Karte funktioniert - was sie aber zumindest bei unserer Simyo Karte nicht tat. Da die gleiche Karte in einem anderen Handy sofort einwandfrei bei langem Taste-1-Druecken die Mailbox wählt, scheint der Hersteller hier wohl einfach etwas verpasst zu haben.

Generell ist die Menustruktur wenig intuitiv, was neben der generellen Struktur und dem viel zu kleinen Display auch daran liegt, das das Gerät im Gegensatz zur versprochenen einfachen Bedienung mit seltsamen Funktionen vollgestopft ist. Während man die LED-Lampe noch ganz nett finden kann, ist ein FM-Radio nicht notwendig, und was ein Währungsumrechner bei Spielen zu suchen hat, weiß wohl selbst der Hersteller nicht.

Aber auch an den Hauptaufgaben mangelt es - das Telefonbuch ist schwer zu lesen, wenn man schlechte Augen hat. Also entweder viele Nummern auswendig lernen, oder besser die Brille parat haben! Und warum sich alle Klingeltöne schlimmer als ein batteriearmer GameBoy anhoeren, einer schrecklicher als der andere, weiß wohl auch nur der Hersteller. Dann noch ein Handbuch in zehn Sprachen beilegen, das den Nutzer durch seine Dicke schon vor dem Nachlesen abschreckt, und schon bleibt das Gerät mit hoher Wahrscheinlichkeit aus Frust im Eck liegen.

Nach diesen Erfahrungen kann ich das Gerät wirklich nicht empfehlen. Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal, dann vielleicht mit großem Display, weniger nutzlosen Funktionen und dafür besserer Menu-Struktur. Schade.


Sonos Connect (Wireless Musik, Radio, Podcasts streamen) weiß
Sonos Connect (Wireless Musik, Radio, Podcasts streamen) weiß
Preis: EUR 339,00

65 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Intuitive Installation und Bedienung, minimaler Funktionsumfang, kein Standby, 26. Oktober 2009
Das schicke Gerät steht jetzt seit ca. zwei Monaten im Hifi-Regal, und hat somit die erste Bewährungsprobe überstanden. Bei den Vorteilen kann ich mich den übrigen Rezensionen nur anschließen - die Installation ist wirklich einfach, nur kurz anschließen und auf geht's. Schnell einmal den Motor FM Stream eingestellt, um dem SWR3-Einheits-Chart-Brei zu entkommen, und keine fünf Minuten nach dem Auspacken läuft alles. Auch die MP3s im Netz sind schnell gefunden - der Samba-Share vom NAS ist problemlos erkannt, auch mit dynamischen Adressen im Heimnetz kein Problem. Alles sehr schön handlich, wunderbar. Nicht nur MP3s werden abgespielt, auch Flac geht problemlos. Toll!

Einige Nachteile gibt es aber doch, und man muss sich selbst fragen, wie schwer diese bei einem doch eher hochpreisigen Gerät ins Gewicht fallen:
- Die Software ist super-einfach zu bedienen, hat aber auch kaum Funktionsumfang. Man kann Musik hoeren und Playlisten anlegen und abspielen, das war's. Ein Rating für den aktuellen Titel, oder gar ein User-Management? Pustekuchen. Und der Request für eine Bewertungsfunktion existiert im Sonos-Forum seit 2006. Sieht so das Kundenverständnis aus? Ich finde das eher schwach...
- Zudem läuft die Software offiziell nicht auf Linux. Mit Wine geht es allerdings sehr passabel. Trotzdem nicht zeitgemäß, auch hier gibts Punktabzug.
- Es gibt keine Standby-Funktion. Ich weiß nicht, wieviel das Gerät wirklich zieht, aber zumindest mal der Wärmetest zeigt deutlich, dass doch eine ordentliche Abwärme entsteht, egal ob Wiedergabe oder Stille. Das ist nicht mehr zeitgemäß, und gibt bei mir weitere Abzüge.
- Schaltet man das Network-Storage oder den Router ab, hört die Wiedergabe wie erwartet nach kurzem Puffer auf, aber nach erneutem Anschalten muss man erst wieder über die Software die Musik anwerfen - das könnte ein High-End Gerät auch gerade noch selbst feststellen, zumal das nur über die Software geht, und nicht am Gerät selbst (dort gibt es nur einen Lautstärke-Schalter, der für ein Gerät, das vermutlich immer an einen Verstärker angeschlossen wird, vollkommen überflüssig ist).
- Die Navigation per MP3-Tags funktioniert einwandfrei, auch das Gruppieren von Compilations mit verschiedenen Künstlern funktioniert per MP3 Tags. Leider wird das Album-Cover nur abgebildet, wenn das Lied schon in der Playliste ist, und nicht bei der Auswahl. Das macht es Leuten, die weniger auf Albentitel achten, sondern sich Cover merken, schwieriger, sich durch die Sammlung zu bewegen. Ausserdem sieht so ein Cover-Flow ja auch schon schicker aus, oder?
- Schade, dass man das Master-Gerät nicht per WLAN in ein bestehendes Netz integrieren kann - es geht lediglich per Netzkabel, oder per Sonos Bridge, die mit einem weiteren knappen Hunderter auf der Rechnung landet. Das ist in meiner Konfiguration zwar kein Problem - die Hifi-Anlage befindet sich glücklicherweise direkt neben dem Switch - dennoch sollte man dies Bedenken, bevor man sich nach dem Kauf wundert.
- Der Controller als Zubehör ist wohl nur für High-End-Freaks ein erschwingliches Spielzeug. Oder habe ich überlesen, dass er nachts die Wohnung putzt und morgens Kaffee kocht? Wenn ja, kaufe ich ihn vielleicht doch noch. So muss aber ausschließlich die PC-Software herhalten. Pluspunkte allerdings für die kostenlose Bereitstellung der iPhone/iPod Touch Software. Ich habe sie mangels iPod noch nicht getestet, aber sie soll wohl ähnlich der Controller-Software sein.

Die hochgelobte Multi-Room-Funktionen habe ich nicht testen können, brauche aber auch keinen durchgehenden Klangteppich vom Klo bis in die Abstellkammer. Wer aber in einem großen Haus drahtlos Musik in mehreren Räumen verteilen möchte, oder aus mehreren Räumen autonom auf ein zentrales Archiv zugreifen möchte, wird vermutlich glücklich werden - die anderen Rezensionen sprechen sich da ja sehr wohlwollend aus.

Zusammengefasst ist das Gerät sehr benutzerfreundlich, aber geizt auch an von anderen Produkten bekannten Basisfunktionen. Kundenwünsche scheinen auch eher nicht erhört zu werden, wie man an der Rating-Funktion sieht. Immerhin läuft die Software problemlos unter Linux - zwar nicht nativ, aber mit Wine trotzdem sehr stabil. Das Gerät macht trotzdem Spaß, aber es gibt noch viel Potential für zukünftige Versionen. Daher von mir nur 3 Sterne.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 26, 2011 6:00 PM CET


Fernwanderweg E5: Konstanz - Oberstdorf - Meran/Bozen - Verona. 31 Etappen. Mit GPS-Tracks. (Rother Wanderführer)
Fernwanderweg E5: Konstanz - Oberstdorf - Meran/Bozen - Verona. 31 Etappen. Mit GPS-Tracks. (Rother Wanderführer)
von Dirk Steuerwald
  Broschiert
Preis: EUR 14,90

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr detaillierte Beschreibung fuer die Wanderung auf dem E5, 3. August 2009
Wir haben diesen Wanderfuehrer fuer die Wanderung auf dem Fernwanderweg E5 von Oberstdorf zur Braunschweiger Huette und von Bozen nach Cembra genutzt, sowie weiterhin auf der alternativen Route von Zams nach Mittelberg und auf dem Anschluss von der Braunschweiger Huette nach Meran.

Die Vorteile:
- auesserst detaillierte Beschreibungen zum Weg
- gute Uebersicht durch die Hoehenprofile
- die Karten sind absolut ausreichend fuer die Wanderung
- sehr aktuell durch die Beschreibung der sehr empfehlenswerten Strecke von Zams (Piller) durchs Kaunertal nach Mittelberg

Die (kleinen) Nachteile:
- leider fehlt den Beschreibungen die absolute Streckenangabe
- auf der Alternativroute durchs Kaunertal wurde sowohl in dem Hoehenprofil als auch in der Karte die Streckenfuehrung des "Dr.-Angerer-Hoehenwegs" ab der Gsallalm falsch verzeichnet, dieser geht ab der Alm mitnichten leicht bergab, sondern zunaechst einmal als steil ansteigender Wanderweg am Schweikert bergauf, um dann wieder zur Verpeilalm abzufallen.
- Die Beschreibung der zweiten Etappe im Kaunertal mit 12 Stunden ist unnoetig abschreckend. Mit der von uns gewaehlten Streckenfuehrung (Verlaengerung von der Etappe Memminger Huette-Zams bis zur Galflun-Alm, dann am naechsten Tag Wanderung bis zur Falkauns-Alm und Abstieg ins Tal nach Nufels, wo es einige Pensionen gibt. Dann am naechsten Tag Aufstieg zur Galruttalm, weiter auf dem Angerer-Hoehenweg) ist diese Strecke eigentlich fuer ausdauernde Wanderer auch ohne Gewaltmarsch machbar.
- Die Zeiten auf der Strecke von Bozen nach Cembra scheinen uns (im Gegensatz zu den Etappen von Oberstdorf bis Meran) uebertrieben lang

Generell ist dieses Buch gut geschrieben und zur Planung hilfreich, aber dennoch keinesfalls fuer die Begehung des Weges absoulut notwendig: die Markierung und Ausschilderung war auf allen von uns gegangenen Teilen vorbildlich und ist vermutlich allenfalls bei Schnee nicht zu finden, und auf den Huetten hat sowieso jeder zweite Wanderer dieses Buch bei sich, wenn mann denn doch noch etwas nachlesen moechte :-). Gerade fuer Wanderer, die noch nie eine laengere Strecke mit Huettenuebernachtungen gegangen sind, geben die Autoren aber viele hilfreiche Tipps mit auf den Weg. Und auch allen anderen wird es Spass machen, in diesem Buch die Strecke des Folgetages anzulesen!

Abschliessend noch unsere persoenlichen Ratschlaege, die wir auf unserer Wanderung Ende Juli 2009 gesammelt haben:
- Samstags, Sonntags und Montags gehen sehr viele gefuehrte Touren los - wer auf eher ruhige Huettenabende wert legt, sollte nicht zu diesen Terminen loslegen.
- Wer wirklich absolute Ruhe sucht, sollte den E5 zumindest im Sommer meiden, denn er scheint wirklich einer der angesagtesten Wanderwege der Alpen zu sein.
- Wer Zeit hat, sollte Zeit fuer die abgeschiedene, aber auch etwa drei Tage laengere Kaunertal-Variante einplanen. Diese Strecke war ein absolutes Highlight!

Viel Spass beim Schmoekern, trotz der wenigen kleinen Maengel bekommt man hier ein wirklich lesenswertes Buch, das schon im Voraus Lust aufs Wandern macht. Und noch viel mehr Spass auf dem E5, wenn es dann wirklich losgeht!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 26, 2009 10:34 PM CET


Garmin GPS Forerunner 305
Garmin GPS Forerunner 305
Wird angeboten von WEB-VITA
Preis: EUR 148,79

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle Uhr - kleine Macken - unter Linux nutzbar!, 10. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Garmin GPS Forerunner 305 (Ausrüstung)
Nachdem ich lange mit mir gerungen habe, wie viel Geld ich fuer eine Uhr bereit bin auszugeben, hat die Zeit das Problem geloest und den Preis fuer die Uhr unter die 180 Euro Marke gedrueckt.

Nach dem Auspacken des Geraets ist man auf jeden Fall einmal schockiert, hat die Uhr doch eine ungewohnte Groesse, wenn man sie mit anderen Pulsuhren vergleicht. Und um meine Meinung zum Design einmal klar auszudruecken: als Schmuckuhr ist dieser Pulsmesser nicht zu gebrauchen, sowohl wegen Groesse und Optik. Wenn man sich damit abgefunden hat, kann man sich der Funktion als Pulsmesser und Laufcomputer zuwenden - und da gewinnt die Anzeige gleich die ersten Punkte, denn sie ist immer bestens abzulesen. Schliesslich will man beim Laufen ja nicht lange auf die Uhr schauen und die kleinen Ziffern erraten. Hier kehrt sich also der optische Nachteil zum klaren funktionalen Vorteil. Und das Gewicht des Geraets ist angenehm, nicht zu schwer, wie man zunaechst vermuten koennte.

Zur Bedienung: zwar kann man sofort loslegen, sollte aber zum einen einmal das Handbuch lesen und die Anzeige seinem Geschmack nach anpassen. Zum anderen sollte man sich der Schwaechen von GPS bewusst sein, dann versteht man auch, dass im Wald trotz eigentlich konstanter Geschwindigkeit die angezeigte Laufgeschwindigkeit stark springt - das Problem kann man zum Glueck durch eine Glaettungsoption loswerden.

Ausgelesen wird die Uhr ueber ein USB-Dock, wo sie auch aufgeladen wird. Das funktioniert sehr gut. Und fuer alle Linux-User: mit dem Programm sportwatcher kann man die Daten zumindest auslesen, wenn auch nicht ganz so komfortabel wie mit der Garmin-Loesung. Dafuer kann man die Strecken aber als GPX Track speichern, was mit Garmins Loesung nicht vorgesehen scheint. Und notfalls, noch ein Riesenbonus, kann man immer die aufgezeichneten GPS-Daten per Tools wie gpsbabel auslesen (auch unter Windows), um sie z.B. fuer OpenStreetMap Aktivitaeten zu nutzen. Klasse!

Noch nicht genutzt habe ich die erweiterten Funktionen wie das Erstellen und Hochladen von Trainingssequenzen, die Verwendung als Bike-Computer oder den Wettlauf gegen einen virtuellen Konkurrenten.

Warum also jetzt nicht die volle Punktzahl, sondern nur vier Sterne? Abzug vom Hoechstwert gibt es wegen der ewig dauernden Synchronisierung mit den Satelliten nach dem Start, die wirklich nervig ist und gelegentlich zwei Minuten dauert. Hoert sich nicht schlimm an, ist es aber, wenn man mit einer Gruppe von Laeufern loswill und dann alle zum Warten zwingt. Negativpunkt zwei ist die unhandliche Bedienung am Geraet - Garmin sollte da unbedingt bei Neuauflagen nachbessern. Und Negativpunkt Nummer drei ist die Linux-Unterstuetzung, die anscheinend wieder einmal nur deshalb funktioniert, weil die Community hier selbst aktiv wird.

Fazit: technikbegeisterte Laeufer sollten zuschlagen, zur Zeit ist mir kein besseres Geraet bekannt!


Argentina (Lonely Planet Argentina)
Argentina (Lonely Planet Argentina)
von Danny Palmerlee
  Taschenbuch
Preis: EUR 18,38

18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Trotz Auflage 2008 oft veraltete Informationen, 24. Januar 2009
Leider schon wieder ein Lonely Planet, der uns haeuffig enttaeuscht hat. Ende 2008 herausgekommen, hatten wir uns gefreut, dass wir hier einen absolut aktuellen Reisefuehrer in der Hand halten - aber leider weit gefehlt.

Die Angaben ueber Buenos Aires scheinen haeuffig nicht zu stimmen, viele Kneipen, Restaurants und Hotels existieren nicht mehr. Unser Hotel "Sportsman" liegt zwar sehr zentral, aber von den beschriebenen Vorzuegen ist nicht viel zu erkennen - total durchgelegenes Bett, und sauber ist auch etwas anderes.

Auch fuer eine Aktualisierung der Angaben von Cordoba scheint man keine Zeit mehr gehabt zu haben, denn den Pool in unserem Hotel (den man sich nach Wochen in Patagonien schon vorab ausmalt) konnte man sich zwar noch anschauen - aber die letzten 10 Jahre ist da gewiss niemand mehr drin geschwommen.

Diese Maengellisten kann man noch beliebig weiter ausfuehren. Natuerlich hat der Reisefuehrer auch gute Seiten - viele Details zum Land, gute Beschreibungen der Sehenswuerdigkeiten der Staedte und der Umgebung, wie man es von Lonely Planet eigentlich gewohnt ist.

Trotzdem gibt es so viele Luecken und veraltete Daten, dass man lieber einmal auf Internet und andere Reisefuehrer ausweichen sollte. Dort gibt es auch angepasste Raten fuer die Unterkunftssuche. Gerade in Patagonien hat uns ausserdem die kostenlose englisch-sprachige Reisezeitung "Black Sheep" sehr viele Informationen geliefert - auch vorab kann man schon auf der Internetseite viele Details erfahren, die man haeuffig im Lonely Planet vergeblich sucht. Schade, Lonely Planet, aber ein wirklich gelungener Reisefuehrer braucht mehr Pflege als dieses Exemplar.


Trekking-Guide Argentinien: Die schönsten Andentouren zwischen Feuerland und der Puna de Atacama
Trekking-Guide Argentinien: Die schönsten Andentouren zwischen Feuerland und der Puna de Atacama
von Andreas Hohl
  Broschiert
Preis: EUR 14,95

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Prima zur Vorbereitung, zu ungenau fuer Unterwegs, 24. Januar 2009
Uns hat dieses Buch bei der Vorbereitung zu einem vierwoechigen Patagonien-Aufenthalt bei der Planung daheim gute Dienste geleistet, es hat allerdings auch einige Schwaechen, weshalb ich es nur sehr eingeschraenkt fuer unterwegs empfehlen kann.

Zunaechst einmal gibt es eine sehr ausfuehrliche und interessante Einleitung, die den Reisenden auf Patagonien sehr gut vorbereitet. Wetter, Kultur, Politik, Flora und Fauna - kein wichtiges Thema fehlt. An Verweisen zu anderer Literatur und insbesondere Internet-Quellen fuer weitergehende Recherchen mangelt es ebenfalls nicht, allerdings haben wir uns meist mit der geschriebenen Information begnuegt.

Die Beschreibung der Routen ist detailliert und hilfreich. Hier auessert sich allerdings der groesste Mangel des Buches, der auch in einer anderen Kritik bereits angesprochen wurde: die fehlenden Karten. In ein Buch, das detailliert Wanderrouten beschreibt, gehoeren die einfach hinein. Und auch die in der Antwort des Autoren vorgebrachten Kostengruende kann ich nicht wirklich gelten lassen: gerade in einem Umfeld, wo es so wenig brauchbare Literatur gibt wie zum Thema Trekking in Patagonien, haette vermutlich auch ein hoeherer Preis die Kaeufer nicht abgeschreckt - denn so braucht man fuer unterwegs weitere Karten und Buecher, die entweder alle mitgeschleppt oder irgendwo unterwegs gekauft werden muessen (was aber kaum moeglich ist). In einer neuen Auflage sollten Verlag und Autor hier unbedingt nachbessern.

Mein Fazit: ich kann weder die absolut positiven noch die vernichtenden Kritiken des Buches verstehen. Das Buch ist in meinen Augen gut fuer die Vorbereitung und macht richtig Lust aufs Wandern. Wer aber in Patagonien abseits der ausgetretenen Pfade des Nationalparks Torres del Paine und El Chalten unterwegs ist, sollte dieses doch recht schwere Buch daheim lassen, sich vorzeitig um gute Karten bemuehen und nur die notwendigen Beschreibungen kopieren.


Bolivia (Lonely Planet Bolivia: Travel Survival Kit)
Bolivia (Lonely Planet Bolivia: Travel Survival Kit)
von Kate Armstrong
  Taschenbuch
Preis: EUR 17,57

25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider ungenau und teilweise fehlerhaft, 18. Mai 2007
Nach sehr guten Erfahrungen mit dem Lonely Planet fuer Ecuador habe ich auf unserer Reise gleich den neu erschienenen (April 2007) Bolivien-Reisefuehrer gekauft, und bin massiv enttaeuscht worden.

Der groesste Negativpunkt ist in meinen Augen die Information ueber die Reisemoeglichkeiten mit Bussen. Man benoetigt keinen Reisefuehrer, um zu erfahren, dass Busse zwischen Staedten verkehren - das ist in jedem suedamerikanischen Land so! Vielmehr haette ich insbesondere in einem Land, in dem die Haelfte der Nachtbusse von betrunkenen Fahrern chauffiert wird, gerne mehr Informationen zu Sicherheit und Verlaesslichkeit einzelner Unternehmen erhalten. Dies war im Ecuador-Fuehrer wesentlich ausfuehrlicher erwaehnt, im Bolivien-Lonely Planet hingegen gibt es ueberhaupt keine Hinweise in der Art.

Viele Karten sind schlecht - die Stadtkarten sind zwar mehr oder weniger nuetzlich, aber die Karten fuer groessere Gebiete wie Nationalparks und groessere Regionen mit Wanderungen sind vollkommen unbrauchbar. Bestes Beispiel dafuer die Karte der Isla del Sol im Titikaka-See.

Nicht so wichtig, aber trotzdem unschoen: es scheint bei diesem Buch ueberhaupt keine Endkontrolle vorgenommen worden zu sein, zumindest gibt es oft Widersprueche, zum Beispiel bei Fahrzeiten (gleiche Strecken werden mit vollkommen unterschiedlichen Zeiten angegeben), Oeffnungszeiten (fehlen teilweise ganz...) etc. Ausserdem habe ich den Eindruck, dass einige Empfehlungen ungeprueft aus aelteren Ausgaben uebernommen wurden, was ueberhaupt nicht zur Lonely Planet Qualitaet passt.

Ebenfalls zu kurz geraten ist meiner Meinung nach die geschichtliche und kulturelle Einfuehrung.

Ein Hinweis zur Sprache: das Englisch ist sehr umgangssprachlich gehalten, und obwohl ich normalerweise kaum Probleme mit englischen Buechern und Filmen habe, haben mich einige Formulierungen sehr ins Schleudern gebracht. Auch da war der Lonely Planet Ecuador besser verstaendlich.

Gut sind immer noch die Hotel-Empfehlungen, auch wenn einige offensichtlich nicht ueberprueft wurden und viele Telefonnummern sich schon vor langer Zeit geaendert haben. Leider wird der lokalen Kueche aber meiner Meinung nach zu wenig Aufmerksamkeit im Verhaeltnis zu Restaurants von europaeischen, nordamerikanischen und australischen Besitzern gegoennt - man braucht doch nicht zu Reisen, um Pizza und Texas-BBQ zu essen...

Zusammengefasst ist der Lonely Planet fuer die Unterkunftsauswahl ganz brauchbar, aber fuer alle weiteren Informationen eher unzuverlaessig und teilweise sogar fehlerhaft. Wer nur in der Region La Paz unterwegs ist, ist mit dem Buch "Peru und Westbolivien" wesentlich besser bedient.


Stefan Loose Travel Handbücher Peru und Westbolivien
Stefan Loose Travel Handbücher Peru und Westbolivien
von Frank Herrmann
  Broschiert

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr ausfuehrlicher Guide fuer Peru und die Region um La Paz, 18. Mai 2007
Abgesehen vom irrefuehrenden Titel "Westbolivien" (was meiner Meinung nach mehr umfasst als nur die Region La Paz, die hier behandelt wird) ist dieses Buch ein sehr nuetzlicher Reise-Ratgeber. Er enthaelt Unmengen von Tipps und beschreibt detailliert Wanderungen auch im eher wenig touristischen Norden Perus. Die Hinweise zur Geschichte Boliviens und Peru sind vorbildlich, und ein Museums- und Kulturliebhaber wird auf jeden Fall auf seine Kosten kommen. Im Ganzen ist der Schreibstil serioeser als im eher umgangssprachlich verfassten Lonely Planet.

Die Hotelempfehlungen sind gut, aber im Gegensatz zu den aus Lonely Planet bekannten beschreibungen leider etwas zu knapp geraten (meist nur eine Zeile). Trotzdem bietet er eine gute Hilfe bei der Unterkunftssuche.

Einziger dicker Negativpunkt: Wer plant, die Grenze nach Ecuador im Norden Perus bei San Ignacio zu ueberqueren (ein sehr spannender und abenteuerlicher Weg), findet in diesem Buch keinerlei Informationen dazu und sollte sich vorher informieren.


Ecuador and the Galapagos Islands (Lonely Planet Ecuador & the Galapagos Islands)
Ecuador and the Galapagos Islands (Lonely Planet Ecuador & the Galapagos Islands)
von Rob Rachowiecki
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Sehr hilfreich, nur die Galapagos-Inseln kommen zu kurz, 18. Mai 2007
Dieser Lonely Planet hat auf der Reise durch Ecuador sehr geholfen, gute Unterkuenfte zu finden und interessante Unternehmungen zu machen. Im Gegensatz zu unseren Befuerchtungen hat man dabei trotzdem den Gringo-Trail verlassen koennen (besonders zu empfehlen ist die Umgebung um die Laguna Quilotoa). Und als einziger uns bekannter Fuehrer wird der Grenzuebergang nach Peru von Vilcabamba ueber La Balsa nach San Ignacio erwaehnt, der ein Abenteuer fuer sich war!

Die Informationen zu den Galapagos-Inseln sind zwar ausreichend, haetten aber etwas ausfuehrlicher sein koennen.

Der einzige wirkliche Negativpunkt ist meiner Meinung nach die Empfehlung von Bergtour-Anbietern, die von Quito aus in zwei Tagen einen Berg von ueber 6000m, wie den Chimborazo oder den Cotopaxi besteigen wollen. Es wird dabei nicht auf Akklimatisierung und technisches Koennen geachtet, sondern absolut jedem wird dabei vorgegaukelt, dass es gesundheitlich kein Problem sein werde, nur um etwa 200$ abzusahnen - vollkommen unverantwortlich.

Also, viel Spass auf der Reise durch Ecuador - mit diesem Buch werdet Ihr ihn haben!


R.E.M. - Imitation Of Life (DVD Single)
R.E.M. - Imitation Of Life (DVD Single)
DVD ~ R.E.M.
Wird angeboten von cdgirl666
Preis: EUR 5,99

2.0 von 5 Sternen Gute Idee, schlechte Umsetzung, 6. Mai 2001
Rezension bezieht sich auf: R.E.M. - Imitation Of Life (DVD Single) (DVD)
An und für sich ist die Idee, die aktuelle Single auch als DVD zu veröffentlichen, eine wirklich tolle Sache. Leider muss man allerdings sagen, dass die Umsetzung in diesem Fall nicht gerade gelungen ist...
Die DVD ist einfach sehr mager ausgestattet, es gibt wirklich nicht mehr als das "Imitation of Life"-Video und die beiden Songs "The Lifting (Original Version)" und "2JN" - bei einer DVD ist die Erwartung (zumindest bei mir) doch etwas höher. Zudem kommt noch hinzu, dass der Liedtext beim Video seltsamerweise nicht als Untertitel, sondern als zusätzlicher Blickwinkel angelegt wurde. Will man also den Liedtext lesen, schaltet man auf eine schwarze Seite, auf der der Text durchläuft - was auch immer man sich dabei gedacht hat...
Ich hatte vielleicht noch ein Interview mit der Band, ein Clip vom Videodreh, Bilder von den Studioaufnahmen und so weiter erwartet, denn gerade bei einer DVD bietet sich so etwas an.
Als R.E.M.-Fan kann man sich die DVD zwar zulegen, zumal sie ja noch recht preisgünstig ist, aber hohe Erwartungen sollte man lieber zurückschrauben. Andere haben mehr davon, sich das Video ein paar mal im TV anzusehen, denn zugegebenermaßen gab es da von R.E.M. schon wesentlich bessere.
Vielleicht wird ja die nächste DVD besser...


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