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Rezensionen verfasst von
Thorben Sommer

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Star Trek - The Next Generation 2: Widerstand
Star Trek - The Next Generation 2: Widerstand
von J. M. Dillard
  Broschiert
Preis: EUR 12,80

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Déjà-Vu mit actiongeladenem Abschluss, 24. Juli 2010
Zunächst einmal meine Meinung zur Entwicklung von TNG in den letzten Jahren:

" Kann sich noch jemand an die Zeit erinnern als wir noch Forscher wahren ? " - sagte Captain Picard treffenderweise im Film 'Star Trek - Der Aufstand'. Und ich finde es passt immernoch. Man hat das Gefühl das seit dem Ende der TV-Serie "Star Trek - The Next Generation" die Crew der Enterprise nur noch von einem Actionspektakel zum nächsten gepeitscht wird. Auch in diesem Buch ist es nicht anders. Diesmal drohen (mal wieder) die Borg die Menschheit zu versklaven. Allmählich wird es auch echt lächerlich das immer die Erde zerstört werden soll. Nachdem diese Androhung in 3 der letzten 4 (!!) Filme benutzt wurde, erzeugt sie jetzt beim Leser nur noch ein müdes Seufzen. Jahrelang konnte man in Filmen und Büchern auch anders eine Spannung aufbauen und nun setzt man nur noch auf dieses eine Pferd ?
Als der Neustart der TNG - Serie angekündigt wurde, habe ich mich auf aufregende neue Abenteuer in den tiefen des Weltraums gefreut. Auf Forschung im 24. Jahrhundert und 'Neue Zivilisationen und Lebensformen' wie es so schön hieß. DAS ist nämlich der eigentliche Grund warum Star Trek für mich so spannend ist.

Bedauerlicherweise leiden unter der Umwandlung von ST:TNG in eine Blockbuster-Action-Show auch die Charaktere. Sie verlieren an Tiefe und Charisma. In diesem Roman hätte statt Geordi auch jeder X-beliebige andere Ingeniuer am anderen Ende der Komm-Leitung stehen können. Picard verhält auf einmal nur noch wie ein Draufgänger und Dr. Crusher wie ein Teenager.

Aber das ist im Prinzip ein allgemeines Problem von Star Trek und hat damit zu tun, dass das Publikum heutzutage nur durch Action in die Kinos gelockt werden kann. Es erhält sich eben nur das was Geld einbringt - Schade eigentlich.

Nun zum Buch selbst:

Das Buch "Widerstand" von J.M.Dillard ist der zweite Teil in der Neuauflage von Star Trek - The Next Generation. Es schließt nahtlos an den Vorgänger an, kann aber auch guten Gewissens ohne das Wissen aus "Tod im Winter" gelesen werden.

Die Story ist leider sehr einfach: Captain Picard hört die Stimmen des Borg-Kollektivs und erfährt von einer erneuten Bedrohung. Zufälligerweise ist die Enterprise auch noch das einzige Schiff in Abfangreichweite zum neuen Borg-Kubus auf dem die kybernetischen Zombies gerade dabei sind eine neue Königin zu züchten. Es beginnt ein erbitterter Kampf in dem es darum geht die drohende Vernichtung vieler Lebewesen abzuwenden..

Das man einfach wieder die Borg aus der Mottenkiste gezogen hat dämpft den Spass beim Lesen etwas. Hat man sich mit diesem Umstand jedoch abgefunden, nimmt die Geschichte zum Ende hin immer mehr Fahrt auf. Das letzte Viertel ist ein wirklich spannend beschriebener Kampf an Bord des Borg-Kubus. Die Autorin bemüht sich auch neue Charaktere wie Sara Nave und T'Lana sowie einige technische Finessen der neuen Enterprise einzubauen - mit Erfolg. Doch leider wars das dann auch schon an positiven Auffälligkeiten. Denn im Rest des Buches macht es sich J.M.Dillard etwas zu einfach - es ist schlicht und einfach unoriginell, plump und vorhersehbar. Bestes Beispiel ist eine total überflüssige Picard-muss-sich-als-Locutus-verkleiden-Aktion, wo man als Leser nur noch den Kopf schüttelt..

Fazit:
Nur der spannend zu lesende Abschluss und einige wenige gute Ideen der Autorin retten dieses Buch auf 3 Sterne.


Star Trek - The Next Generation 1: Tod im Winter
Star Trek - The Next Generation 1: Tod im Winter
von Michael Jan Friedman
  Broschiert
Preis: EUR 12,80

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Atmosphäre, lasche Story, 22. Juli 2010
Die Serie "Star Trek - The Next Generation" gehört zu den populärsten Serien der Neunziger Jahre und ist auch bei nicht-Trekkies eine anerkannte und beliebte Science-Fiction Erzählung. Demzufolge ist es natürlich eine sehr schwere Aufgabe diese Serie in Buchform fortzusetzen, denn die Erwartungen an die Romane sind hoch.
Insgesamt gesehen kann "Tod im Winter" von Michael Jan Friedman die Erwartungen leider nicht ganz erfüllen.

Die Geschichte spielt sich direkt nach den Geschehnissen des zehnten Star Trek Films "Nemesis" ab. Doktor Beverly Crusher strandet auf dem Eisplaneten 'Kevratas' in romulanischer Gefangenschaft. Dies kann ihr (mehr als) guter Freund Captain Jean-Luc Picard natürlich nicht zulassen und begibt sich zusammen mit ein paar Kumpanen von der alten Stargazer-Manschaft auf eine Rettungsmission. Der Captain kann seine Liebe zur ehemaligen Chefärtztin der Enterprise nicht mehr verbergen..

Nachdem man Ewigkeiten in Deutschland keine TNG-Romane mehr bekommen konnte, stürzt man sich neugierig auf die neue Story. Die Szenen des Romans sind gut beschrieben und man steigt richtig in die düstere Stimmung auf dem Eisplaneten ein. Außerdem erfährt der Leser einige interessante Details über die Vergangenheit von Beverly Crusher und Jean-Luc Picard. Doch die anfängliche Euphorie verblasst schnell. Denn der ganze Roman wird um den (ohnehin schon nicht so tollen) Liebesplot zwischen Picard und Crusher nur noch künstlich aufgeblasen. Die Nebenhandlung mit Worf und Geordi ist genauso lachhaft wie die inhaltslosen Charaktere mit denen Picard auf Mission fährt. Lediglich die Abschnitte über die romulanische Machtpolitik und die Spionage retten den Roman auf ein halbwegs erträgliches Niveau.

Fazit:
Vielleicht sollte man den ersten Roman nicht überbewertern und der Buchserie eine Chance geben warm zu laufen. Einen fulminanten Begin der Neuauflage habe ich mir aber trotzdem anders vorgestellt. Für mehr als 3 Sterne reicht es nicht.


Star Trek - Vanguard 5: Vor dem Fall
Star Trek - Vanguard 5: Vor dem Fall
von David Mack
  Broschiert
Preis: EUR 12,80

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen knallharte Action und fesselnde Story: Star Trek - Vanguard, 13. März 2010
Zur Serie:

Ich gebe meiner Vorrednerin absolut Recht: Die Romane von ST-Vanguard würden als TV-Serie mehr als eine gute Figur machen. Diese neue Art von Star Trek ist richtig erfrischend! Und das obwohl man die Handlung in eine Zeit gelegt hat die aus den bisherigen Eindrücken eher 'holprig' daherkam. Denkt man an die Originalserie 'Star Trek', so kommen einem erstmal Konsolen mit Röhrenmonitoren und Speicherkarten so groß wie Tafelschokolade in den Sinn. Doch Vanguard lässt diese Eindrücke schnell verblassen und kann mit raffinierten Geschichten und vollwertiger Action glänzen. Ohne die aus Filmen und Serienfolgen bekannten Geschehnisse zu stören, weben sich die Erzählstränge von Vanguard perfekt ins Star Trek Universum ein.

Zum Buch:

Diejenigen, die die ersten 3 Bände gut fanden und vom vierten etwas enttäuscht waren, sollten sich nicht abschrecken lassen: GREIFT ZU ! Die Story nimmt wieder Fahrt auf und trägt den Leser zu einem neuen Abenteuer in der Taurus-Region. Über den Inhalt wurde ja schon ausführlich in den beiden vorherigen Rezensionen berichtet. Dem ist nichts hinzuzufügen. Besonders gefreut habe ich mich über die versteckten Anspielungen des Autors, die mir das ein oder andere Schmunzeln entlockten. Kenner der Serie "The Big Bang Theory" werden staunen, wenn sie den ein oder anderen Namen der Vanguard-Figuren lesen ;) Am besten jedoch ist die 'Pulp-Fiction'-Szene... mehr wird nicht verraten

Fazit:
Der fünfte Band von Vanguard ist jeden Cent wert. Fünf Sterne für diese tolle Geschichte aus dem Star Trek Universum !


Star Trek - Vanguard 4: Offene Geheimnisse
Star Trek - Vanguard 4: Offene Geheimnisse
von Dayton Ward
  Broschiert
Preis: EUR 12,80

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen es zieht sich..., 6. September 2009
Er ist also endlich da - der vierte Teil der Vanguard-Reihe. Vorkenntnis aus den bisher erschienen Romanen ist für ein richtiges Lesevergnügen definitiv notwendig.

Nach der Action-geladenen Startertrilogie war man gespannt wie es weitergeht. In diesem Buch wird Diego Reyes der Prozess gemacht. Die Vulkanierin T'Prynn wird zur medizinischen Behandlung nach Vulcan verfrachtet und Admiral Nogura übernimmt die Station Vanguard. Die politischen Spannungen zwischen den Klingonen und der Föderation gehen mittlerweile weit über Säbelrasseln hinaus und der Wettlauf um die mächtige Shedai-Technologie ist in vollem Gange...

Ich gebe den anderen Rezensenten Recht in dem Punkt, dass die Story wirklich gut ins Star Trek Universum eingebettet wurde. 'Offene Geheimnisse' hat auch in Figurenbeschreibung und Athmosphäre das selbe hohe Niveau wie seine Vorgänger.
Leider kommt in der ganzen Storyline nicht wirklich Spannung auf. Alles plätschert so vor sich hin. Das ganze Buch wirkt wie ein Brückenroman, der nach der vielen Action aus Vanguard I-III jetzt zum nächsten Kracher überleitet. Ob das stimmt wird sich in Vanguard 5 zeigen.

Fazit: Das Buch ist wirklich nicht schlecht. Die Messlatte liegt allerdings bei den Vorgängern und die enthielten mehr Spannung und Action. Drei Sterne.


Alles Nano?!: Die Technik des 21. Jahrhunderts
Alles Nano?!: Die Technik des 21. Jahrhunderts
von Niels Boeing
  Taschenbuch

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einblick in die neue Schlüsseltechnologie, 24. März 2009
Niels Boeing beschreibt in seinem Buch "Nano?! - Die Technik des 21. Jahrhunderts" die Nanotechnologie als Schlüsseltechnologie der Zukunft. Ausgehend von Erzählungen wie es dazu kam, indem er z.B. die Erfindung des STM beschreibt, geht er über uns zu zeigen was man heute kann. Erstaunlicherweise befindet sich nämlich schon Nanotechnologie in unserem Alltagsgebrauch. Anschließend wird noch erörtert was möglich wäre bzw. welche Arbeitsgruppen die vielversprechendsten Ansätze in der Entwicklung neuer Nanotechnik liefern..

Der Autor hat selbst Physik studiert und ihm ist die Begeisterung für dieses Thema deutlich anzumerken. Stellenweise sprudeln die neuen Ideen und die Möglichkeiten, die die Nanotechnologie bietet nur so aus ihm heraus. Eine Teilüberschrift jagt die nächste. Das ist sehr erfrischend, aber leider auch etwas oberflächlich. Bei seinen Abstechern in die Prozessortechnik, die Bio- und Halbleiterphysik und Kolloidchemie nimmt er sich leider nie die Zeit bei einem Gebiet etwas mehr in die Tiefe zu gehen und die Phänomene detailierter zu erklären.

Das kann man ihm wahrscheinlich nicht zum Vorwurf machen, denn je tiefer man einsteigt desto komplizierter wird es und er könnte es nicht mehr als populärwissenschaftliche Lektüre verkaufen.

Trotzdem ist das Buch gelungen und bietet einen guten Einblick in die Thematik.


Star Trek - Titan 2: Der rote König
Star Trek - Titan 2: Der rote König
von Michael A. Martin
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,80

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Captain Riker die Zweite, 22. März 2009
Mit "Der rote König" entführt der Cross-Cult Verlag den Leser auf eine weitere Abenteuerreise der U.S.S. Titan. Die Story schließt nahtlos an den Vorgängerroman "Eine neue Ära" an, und bezieht sich direkt und indirekt auf dessen Geschehnisse, weshalb man ihn vorher gelesan haben sollte.

Kurz zur Story:
Hätte Data geahnt welche Konsequenzen die Zerstörung der Scimitar haben würde, hätte er vielleicht gezögert seinen Phaser abzufeuern. Die durch die Thalaron-Explosion verursachte Subraumanomalie bereitet seinem Freund William Riker nämlich große Schwierigkeiten. In der weit entfernten Magellanischen Wolke ist sie nun der Ausgangspunkt eines sich ausdehnenden 'Protouniversums', welches alle Bewohner dieser Raumregion zu vernichten droht. Dazu gehören auch die ursprünglich von den Menschen abstammenden Neyel, die sich allerdings seit ihrer Ankunft in der Raumregion einen Namen als Sklaventreiber und Eroberer gemacht haben. Zu allem Überfluss wird auch noch die mehrere Dutzend starke Raumflotte von Commander Donatra vermisst....

Die Geschichte ist wirklich sehr gut geschrieben. Sie bringt die aus "Eine neue Ära" bekannten Charaktere sehr gut unter und verwebt sie geschickt in die neuen Ereignisse. Die Erzählung um die Neyel-Hegemonie findet meiner Meinung nach einen passenden und spannenden Abschluss. Wie auch schon im Vorgänger, wird das Lesevergnügen durch viele kleine Details und Anspielungen erhöht (wir lernen unter anderem was über die Bajoranische Physis..)

Jetzt kommt das Aber:
Leider fehlt der Story der gewisse Pepp. Nach etwa 3/4 des Buches fällt die Spannung relativ schnell ab. Zum Ende hin wird die Handlung leicht durchschaubar und verliert etwas von ihrem Reiz. Und auch mit der bereits im ersten Band eingeführten bunten Titan-Besatzung wird der Leser noch nicht so richtig warm..

Die letzte Szene des Buches stimmt den Leser aber wieder versöhnlich und macht Lust auf künftige Forschungsabenteuer der U.S.S. Titan.

Fazit:
Wer den Vorgänger gelesan hat der muss hier zugreifen auch wenn die Story auf den letzten Seiten etwas schwächelt. 4 Sterne


Star Trek - Titan 1: Eine neue Ära
Star Trek - Titan 1: Eine neue Ära
von Michael A. Martin
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,80

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Start, 21. März 2009
Der Cross-Cult Verlag hat nach der Veröffentlichung der "Vanguard"-Reihe nun auch das erste Buch der neuen Serie "Star Trek - Titan" auf den deutschen Buchmarkt gebracht.

Kurz zur Story:
Anstatt endlich wieder in die unendlichen, unerforschten Weiten aufzubrechen, muss Captain Riker mit seinem neuen Schiff "Titan" erstmal im Romulus-System diplomatische "Feuerwehr" spielen. Die bunt zusammengewürfelte Crew macht sich auf den Weg in den Romulanischen Raum, um einen Bürgerkrieg zu verhindern. Das nach Shinzons Tot entstandene Machtvakuum lockt viele Parteien (u.a. das Militär, die Remaner, den Tal Shiar..) an und ist eine große Gefahr für den Alpha-Quadranten....

Zunächst skeptisch gegenüber einer neuen Star Trek Buchreihe habe ich mich dann doch entschlossen auch hier einzusteigen (und es hat sich gelohnt). Der Handlungsrahmen und die Hauptfiguren sind - wie erwartet - völlig anders als bei "Vanguard" und man muss das Trekkie-Historien-Hirn erstmal wieder auf die richtige Zukunft eichen. Eine gute Hilfe bietet hierbei der Film "Star Trek - Nemesis", an dessen Ende die Handlung von "ST - Titan" nahtlos anschließt.

Wie bei jeder neuen Reihe muss man sich erstmal in die neuen Charaktere einlesen und die Namen im Gedächtnis mit Form und Farbe füllen. Die Tatsache, dass die altbekannten Figuren Riker und Troi Hauptfiguren sind, unterstüzt dies. Allerdings kommt an dieser Stelle auch mein größter (und einziger) Kritikpunkt: Meiner Meinung nach hat man es mit der bunten Vielfalt von Crewmitgliedern an Bord der Titan etwas übertrieben. Ständig werden dem Leser neue Figuren vorgestellt, die sich an Skurilität gegenseitig übertreffen (Dr.Ree, 'Chaka', Cethene...). Gegen Kreativität ist nichts einzuwenden aber hier war es für meinen Geschmack ein wenig zu viel des Guten.

Die Figuren sind aber dennoch hervorragend entwickelt und bereichern die Story. Letztere zeichnet sich dadurch aus, dass der Konflikt auf geschickte Weise diplomatisch gelöst wird OHNE das es an Action mangelt. Die zahlreichen Anspielungen auf andere Teile der Star Trek Historie erhöhen das Lesevergnügen. Und das Ende leitet mit einem geschickt eingefädelten 'Cliffhanger' direkt in den zweiten Roman der Reihe über.

Fazit:
Meine ursprüngliche Befürchtung, dass ich Captain Picard vermissen würde hat sich nicht bestätigt. Ganz im Gegenteil: die Serie ist wie auf die Figur von Riker zugeschnitten und macht Lust auf mehr.

Ein guter Start einer (gewöhnungsbedürftigen) Crew in ein neues Abenteuer! Nicht nur Riker-Fans sollten zugreifen !


Star Trek, Angriff auf Dekkanar
Star Trek, Angriff auf Dekkanar
von Peter Morwood
  Broschiert

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen leider unspannend, 13. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Star Trek, Angriff auf Dekkanar (Broschiert)
Die große Vielfalt von Star Trek Romanen sorgt leider auch dafür, dass die Qualität mitunter stark schwankt. Das Buch "Angriff auf Dekkanar" von Peter Morwood gehört leider zu den schlechteren Romanen.

Kurz zur Story:

Die Hakkar 1 wird von einem klingonischen Captain entführt dessen Ziel es ist sich an Captain Kirk für einen Tribbles-Vorfall zu rächen. Vom Planeten Dekkanar wird gerade das gesamte Sternenflottenpersonal evakuiert weil sich die Planetare Separatisten gegen Starfleet entschieden haben. Captain Kirk und die Enterprise leiten diese Evakuierung nahe der klingonischen Grenze....

Ein guter Star Trek Roman sollte meiner Meinung nach so viel Spannung aufbauen, dass man nach etwa 100 Seiten wissen will wie es weitergeht. Bei diesem Buch kommt leider 0 Spannung auf, ich musste mich wirklich durchquälen um überhaupt bis zum Ende zu kommen. Alles plätschert so vor sich hin und wirkt regelrecht ermüdend. Der Klingone Kasak wird übertrieben clever und gefährlich dargestellt, aber irgendwie will der Funke nicht so richtig auf den Leser überspringen. Auch die 0815-Story hat keine Power und wirkt verbraucht. Kirk und seine Crew kommen gar nicht richtig zur Geltung.

Ich habe dieses Buch auf einem Berliner Flohmarkt entdeckt und als Star Trek Fan sofort zugeschlagen. Es ist 1990 erschienen, also in der Endphase der Kirk-Ära noch vor ST:Generations. Ich hatte gehofft ein kleines Juwel zu entdecken, denn gute alte TOS-Romane gibt es unumstritten, doch leider kann dieser Roman mit seiner Konkurrenz aus 90ern und 2000er Jahren nicht mithalten.


Wissenschaft der Götter. Zur Physik des Übernatürlichen
Wissenschaft der Götter. Zur Physik des Übernatürlichen
von David & Peter Hewitt Ash
  Gebundene Ausgabe

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nichts für Physiker !, 19. September 2008
Das Buch "Wissenschaft der Götter - Zur Physik des Übernatürlichen" ist wohl von der Thematik her am besten in der Metaphysik einzuordnen. Es ist schon ein Widerspruch an sich das man das 'Übernatürliche' physikalisch erfassen will. Denn die Physik ist die Wissenschaft, die sich der Beschreibung und Erfassung der Natur widmet und kann somit auf diesen Bereich gar nicht angewendet werden.. Dies ist jedoch allgemein so und ist nicht speziell auf dieses Buch bezogen.

Zum Buch:

Es fängt ja gar nicht mal schlecht an und widmet sich in seinem ersten Kapitel Lord Kelvin. Der britische Physiker (nach dem die heute in der Physik gebräuchliche Temperaturskala benannt ist) hatte in seiner Zeit, in der man von atomaren Strukturen noch nicht viel wusste, ein neues Atommodell entwickelt. Grundlage war ein Experiment mit Rauchwirbelringen, die sich abgestoßen haben. Daraus folgerte Kelvin die Atome seien eine Form von Energiewirbeln. Nun ist die Forschung heutzutage ja schon etwas fortgeschritten und man weiß, dass Atome aus kleineren Bausteinen bestehen (Elektronen, Protonen, Neutronen, Quarks etc...)

Jetzt stellen die Autoren eine Theorie auf, die besagt das diese kleinsten Teilchen, die man bisher hat finden können eben aus diesen von Kelvin beschriebenen Energiewirbeln bestehen würden. Die Autoren fahren dann fort und sagen man könnte nun viele Sachen viel einfacher erklären. Materie kann jetzt als eine dynamische Form der Energie beschrieben werden. Soweit so gut. Jedoch ist es nicht das Ziel der Wissenschaft die Dinge einfacher zu machen, sondern die Natur der Dinge aufzudecken und zu verstehen - egal wie kompliziert. Außerdem hat eine wissenschaftliche Theorie immer den Anspruch falsifizierbare, (experimentell) nachprüfbare Aussagen zu liefern, was hier leider nicht geschieht. Dennoch steht es natürlich jedem frei seine Theorien zu äußern und zu erläutern.

Dann kommt allerdings der Punkt an dem sich bei jedem Physiker die Zehennägel hochrollen. Die Autoren haben nämlich die Intension auch Übernatürliche Phänomene, wie z.B. Geistererscheinungen oder Magiezauber nach Sai Baba Manier zu erklären (oder es zumindestens zu versuchen). Es wird beschrieben, wie sich diese Energiewirbel auf Überlichtgeschindigkeit beschleunigen und so in das 'Super-Universum' eintauchen und dort existieren. Laut Autorentheorie koexistiert unser physikalisches Universum mit diesem 'Super-Universum', die beiden wechselwirken aber nicht. Fazit der Autorenüberlegungen ist, dass wenn Sai Baba z.B. Dinge hervorzaubert, dass er dann die Materie aus dem 'Super-Universum' ins unsrige überführt...

Damit machen es sich die Autoren natürlich ziemlich einfach. Phänomene so zu erklären, dass sie physikalisch gar nicht nachprüfbar sind (weil sie gar nicht in einem physikalsichen Universum stattfinden) ist für einen Naturwissenschaftler völliger Unsinn und alles andere als eine brauchbare Hypothese. Die Theorie ist so konstruiert das man sie eben nicht beweisen/widerlegen kann. Genausogut kann man als Ursache aller unerklärlichen Phänomene das allmächtige, fliegende aber unsichtbare Spaghettimonster anführen - es ist das gleiche Prinzip.

Wer also ein Buch erwartet hat in dem man versucht unerklärliche Phänomene zu enträtseln in dem man wirlich brauchbare, wissenschaftliche Überlegungen anstellt - der wird enttäuscht. Man bekommt stattdessen metaphysikalische Träumereien serviert, die für jeden Physiker absolut unverdaulich sind. Science Fiction und Fantasy Fans werden dieses Buch als gute Unterhaltung sicherlich genießen.


Star Trek - Vanguard: Ernte den Sturm
Star Trek - Vanguard: Ernte den Sturm
von David Mack
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,80

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bombastisches Finale im dritten Band !, 15. September 2008
Mit "Ernte den Sturm" hält der Leser das vorerst letzte Buch der Opener-Trilogie von "Star Trek - Vanguard" in der Hand. Und so schnell wird er es auch nicht wieder loslassen, denn das Finale der Story um die dunklen Geheimnisse der Taurus-Region kann spannender kaum geschrieben werden..

Kurz zur Handlung:

Die sehr gefährlichen Nachforschungen, die die Föderation auf den Planeten Ravanar IV und Erilon angestellt hat, führen sie nun zum Jinoteur System. Dieses System, so hoffen auch die Klingonen und die Tholianer , birgt anscheinend die längst überfälligen Antworten. Jedoch gibt alleine schon die Struktur des Systems erneut Rätsel auf. Commodore Reyes beschließt sein bestes (und einziges) Spähschiff unter dem Kommando von Captain Nassir dorthin zu entsenden um zu erfahren was dort vor sich geht...
In einem 2ten Handlungsstrang verweigert die Kolonieregierung von "New Boulder" auf Gamma Tauri IV, angeführt von Reyes Ex-Ehefrau Jeanne, der Föderation einen Protektorratsstatus und ruft damit sofort auch die Klingonen auf den Plan. Die U.S.S. Lovell ist bereits im Orbit um die Kolonie technisch zu unterstützen. Zusätzlich ordert Reyes noch die Endeavour dorthin um einen Konflikt mit den Klingonen nicht eskalieren zu lassen. Doch auf Gamma Tauri IV droht eine ganz andere Gefahr viel größeren Ausmaßes..

David Mack schafft es auf insgesammt 455 Seiten die von den Büchern "Der Vorbote" und "Rufe den Donner" aufgebaute Spannung noch einmal zu intensivieren und bringt die Story zu einem fulminanten, atemberaubenden Showdown! Hat man die beiden Vorgänger gelesen (was jeder, der dieses Buch hier lesen will tun sollte) legt man "Ernte den Sturm" auf den letzten 200 Seiten nicht mehr aus der Hand. Die kleinen Storyfäden werden exzellent miteinander verwoben und dann zu ihrem - vorläufigen - Ende geführt. Wobei der Autor sich natürlich weitere Abenteuer mit diesen wirklich sehr vielversprechenden Charakteren offen hält. Die Geschichte rund um das aufdecken des Meta-Genoms endet übrigens noch in einer wunderbaren Anspielung auf "Star Trek II - Der Zorn des Kahn", dessen Story ja später angesetzt ist.... Mehr wird nicht verraten

Als Bonus gibts am Ende noch ein kleines Mini-Lexikon in dem man die Charaktere und wichtigsten Handlungsorte noch einmal nachschlagen kann.

Fazit: Das Buch ist jeden Cent wert und krönt die Vanguard-Trilogie mit einem fantastischen Abschluss. Man hat so eine Art von Star Trek noch nicht gelesen und trotzdem will man immer mehr davon!


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