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Rezensionen verfasst von
Re-Aktionär (Wien)

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L.A. Crash
L.A. Crash

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für die ruhigen Stunden im Leben, 30. November 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: L.A. Crash (Audio CD)
Der Soundtrack zu Paul Haggis' außergewöhnlichen Episodendrama unterstreicht perfekt die melancholische Atmosphäre sowie die subtile Herangehensweise an ein gleichermaßen komplexes wie kompliziertes Thema - den latenten Rassismus in der amerikanischen Gesellschaft.
Wie mein Vorrezensent schon anmerkte, fängt die erlesene Songauswahl die feinfühlige Stimmung des Films gekonnt ein. Gerade in der dunklen Jahreszeit, wenn sich die Sonne frühzeitig hinter den Horizont senkt und den künstlichen, verspielten Lichtern der Großstadt Platz macht, ist diese CD der richtige Gefährte für gedankenversunkene Stunden. Besonders erwähnenswert sind die Titel "No such things as monsters", "Flames", "In the deep" und "Maybe tomorrow" von den Stereophonics. Musik, die sich wie eine warme Decke um den Hörer legt und die nie von ihrer Magie verliert. Am besten gleich im Bundle mit dem Film erwerben.


The Dark Ride
The Dark Ride

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sun is going down..., 8. November 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Dark Ride (Audio CD)
Nachdem ich die neue Keeper-Platte gerade erst zum besten Helloween-Album aller Zeiten gekürt habe, bin ich mir nach erneuter Anhörung von "The dark ride" schon wieder nicht so sicher, ob "Keeper of the seven keys: the legacy" wirklich den Höhepunkt in der bisherigen Schaffensphase der Kürbisköpfe markiert.
Der Titel meiner Rezension deutet bereits an, aus welchem Grund es mir dieses Platte besonders angetan hat. "The departed (Sun is going down)" ist ein dermaßen geniales Stück Musik; da kommen mir vor Freude die Tränen geschossen. Die Gitarren drücken mächtig tief, die Riffs türmen sich zu epischer Größe und erschaffen eine extrem düstere Atmosphäre, die es so kein zweites Mal gibt. Vor dem geistigen Auge enstehen dazu apokalyptische Visionen. Und jedes Mal, wenn "Sun is going down" aus den Boxen schallt, kann man sich richtig vorstellen, wie sich am Tag X die letzten Sonnenstrahlen gegen die um sich greifende Finsternis aufbäumen, die das Ende der Welt besiegelt. Diese 4 Minuten und 36 Sekunden sind an Wucht nicht zu übertreffen. Je lauter man den Song hört, desto größer die Wirkung.
Glücklicherweise stehen die meisten anderen Titel diesem Wunderwerk eines Liedes in fast nichts nach. Sei es "Mirror, Mirror", "If I could fly" oder der Titeltrack. Dieses Album überzeugt auf ganzer Linie durch morbide Düsternis, die nichts mehr mit dem Happy-Metal vergangener Tage gemeinsam hat. Egal ob es nun das beste Helloween-Album ist oder nicht, das reifste und kompromissloseste ist es auf jeden Fall.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 27, 2010 11:44 PM MEST


Schrei
Schrei
Preis: EUR 20,08

62 von 85 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Renovierungsbedürftig, 7. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Schrei (Audio CD)
Dieses Hotel ist eine einzige Katastrophe. Am Eingang wird man von einer bizarren Kreuzung aus einem zugedröhnten Freddchen und einem pubertierenden Jungen empfangen. Im Foyer schlägt einem sofort der modrige Geruch entgegen, der sich durchs gesamte Haus zieht. Von den Wänden bröckelt der Putz und die Gäste scheinen alle merkwürdig abwesend zu sein. Das spartanisch ausgestattete Zimmer besteht aus einem von Holzwürmern zerfressenen B(r)ett, einem zersplitterten Spiegel und einem kleinen Schemel, der sich kaum selbst auf den Beinen halten kann. Wer sich zur Beruhigung ein Schluck Wasser gönnen will, wäre gut beraten es selbst mitzubringen, denn aus dem Hahn tropft eine unidentifizierbare Pampe, die nach Fäkalien stinkt. Nicht viel besser sieht es mit Essbarem aus. In der Minibar lagert verdorbenes Essen, dessen Schimmel schon selbst Schimmel ansetzt. Beschwerden nützen gar nichts, da die Hausverwaltung nicht lesen kann, was wohl erklärt warum sie den Kaufvertrag dafür unterschrieben hat, denn ansonsten hätte sie gewusst, dass dieses Gebäude ursprünglich eine Besserungsanstalt für schwer erziehbare Musikproduzenten war, deren Geister nun die Lebenden heimsuchen und sich vom Hirn Heranwachsender ernähren.


Bat Out Of Hell Vol. 2 - Back Into Hell
Bat Out Of Hell Vol. 2 - Back Into Hell
Preis: EUR 5,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unerreicht, 5. November 2005
Ich kann nur ausdrücklich zustimmen, dass man mit diesem Album seine Anlage voll ausreizen sollte. Regler bis zum Anschlag. Das muss drücken im Gesicht! Dann entfalten Bombast-Rock-Songs wie "I would do anything for love" ihre ganze Wirkung. Mit hat es aber ebenfalls besonders die dramatische Ballade mit der viel zu langen Bezeichnung angetan. Ein solch zu Herzen gehendes Stück ist mir seit dem nie wieder untergekommen. Da muss man schon die eine oder Träne verdrücken, zumal es dieser Titel wie kein zweiter versteht beim Hörer klare Bilder zur Musik hervorzurufen.
Allein schon wegen den beiden explizit genannten Liedern muss man dieses Album im Schrank stehen haben.


Sid Meier's Civilization IV
Sid Meier's Civilization IV

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beschränkte Allmachtsfantasien, 3. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Sid Meier's Civilization IV (Computerspiel)
Sid Meiers legendäre Zivilisationsimulation geht in die vierte Runde. Und dieses Mal sollte den Ankündigungen zufolge nach dem eher enttäuschenden Vorgänger alles besser werden.
Tatsächlich wurden so gut wie alle Ungereimtheiten des dritten Teils ausgebügelt und einige sinnvolle Gameplayergänzungen vorgenommen.
Leider wurden nicht alle Innovationen zur vollen Zufriedenheit umgesetzt und durch den Abbau einiger Nervfaktoren wie zum Beispiel der Umweltverschmutzung und Aufständen ist das Spiel zwar komfortabeler geworden, hat aber auch an Herausforderung eingebüßt.
Größter Kritikpunkt im dritten Teil war die Siedlungswut der KI. Innerhalb kürzester Zeit wurde jedes Fleckchen Erde mit Städten zugepflastert. Wollte man als Spieler nicht ins Hintertreffen geraten, war man gezwungen seinerseits wie entfesselt Städte zu gründen. Dieses Ärgernis wurde im vierten Teil radikal gestrichen. Inzwischen ist es auch möglich mit einem vergleichsweise kleinen und gut verwalteten Reich ganz oben mitzumischen.
Weiterhin wurden nervende Konzepte wie die Umweltverschmutzung rausgenommen oder durch beherrschbarere Konzepte ersetzt. So müssen sich Städtebauer jetzt mit der Gesundheit der Stadtbevölkerung rumschlagen und sich mehr denn je um deren Zufriedenheit kümmern. Allerdings ist es für geübte Civlizten sehr leicht die Bedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen. Ein paar spezielle Ressourcen und Gebäude reichen meist aus, damit die Stadt ohne Komplikationen an Größe gewinnt. Dadurch ist es möglich erheblich schneller zu expandieren, was dem Spiel im Bezug auf das Wachstum der eigenen Nation ein wenig die Herausforderung nimmt.
Eine weitere Verbesserung im Vergleich zu Teil 3 ist die Wiedereinführung der Wundervideos, die zwar für ein Plus an Atmosphäre sorgen, aber den Realaufnahmen des zweiten Teiles in keinster Weise gerecht werden, da sich die Videos lediglich in Form eines kurzer Renderclips, welche die Entstehung des Bauwerkes zeigen, präsentieren. Das ist beim ersten Anschauen interessant, aber spätestens beim dritten Mal klickt man sie weg.
Im Gegenzug wurde leider die ehemals allumfassende Zivilopädie auf einen minimalen Umfang gekürzt. Ludt das digitale Geschichtslexikon im dritten Teil noch zum Stöbern ein und ersetzte mit Leichtigkeit so manche Geschichtsstunde, spuckt das Nachschlagewerk nun nur noch rudimentäre Informationen aus, zu denen man mangels Übersicht nicht so schnell gelangt wie im Vorgänger.
Zeichnete sich Civ 3 durch die Einführung der Kultur aus, wartet Civ 4 mit der Religion auf. Religionen beeinflussen die Kultur und sorgen für eine bessere Organisation des Staates, indem sie Bürger zufriedenstellen und gewisse Boni verleihen. Außerdem verbessert sich durch die Religion das Verhältnis zu gleichgesinnten Nationen. Alles in Allem wurde dieses Element aber zu halbherzig integriert. Unterschiede zwischen den Religionen gibt es nicht. Ob Christ, Jude oder Hindu spielt für die Entwicklung der eigenen Nation keine Rolle. Außerdem kommt der Religion meiner Erfahrung nach keine wirklich spielentscheidende Bedeutung zu. Zwar wird die Kultur beeinflusst und die Diplomatie erleichtert, aber relevant für den Sieg ist sie nicht. Als Atheist kann man ebenso gut durchs Spiel kommen.
Apropos Diplomatie. Diese gleicht dem Vorgänger, was so viel heißt, dass sie einerseits sehr einfach funktioniert, andererseits keine Tiefe aufweist. Die Beweggründe der Staatsführer werden jetzt zwar offen gelegt, aber die Mechanismen haben sich im Vergleich zu Teil 3 nicht geändert. Immer noch wird im Grunde nur zwischen Krieg und Frieden unterschieden. Handelsblockaden, Resolutionen (z.B. zum Abbau von Atomwaffen etc.) gibt es nicht.
Wenn es zum Krieg kommt zeigt sich eine der großen Stärken des vierten Teiles. Unrealistische Gefechtsergebnisse kommen kaum noch vor, da es nur noch einen einzelnen Stärkewert gibt anstatt der Aufteilung in Angriffs -und Verteidigungspunkte. Zudem wird vor dem Kampf detailliert aufgezeigt, wie die Chancen zum Sieg stehen. Durch ein neu eingeführtes Beförderungssystem kann man Einheiten speziellen Gegebenheiten anpassen. Eine Einheit, die zum Beispiel eine Stadt besonders gut verteidigen soll verleiht man einen Stadtverteidungsbonus.
Technisch ist Civilization 4 für die ansonsten gewohnten Verhältnisse der Reihe eine echte Schönheitskönigin. Mit dem Sprung in die dritte Dimension lädt ein Civ-Teil erstmals zum Zuschauen ein. Loren fahren aus den Minen, Mühlräder drehen sich behäbig um die eigene Achse, Tiere grasen auf den Weiden, Wellen brechen sich an der Küste und wenn es zum Kampf kommt sieht man die Recken ordentlich aufeinander einprügeln. Das und vieles mehr sorgt im Gegensatz zu den spießigen Vorgängern für ein Mehr an Flair. Besonderes Lob verdient noch die musikalische Untermalung. Inbesondere die Menümusik geht einem nicht mehr aus den Kopf.
Insgesamt gesehen ist Civilization 4 sicherlich der ausgereifteste Spross in der gesamten Civ-Sippschaft (inklusive der zahlreichen Ableger wie Alpha Centauri!). Die Grafik kann sich endlich sehen lassen und viele kleine sowie ein paar größere Verbesserung sorgen für unkomplizierte Komplexität. Dennoch kann ich wiederum keine Höchstwertung vergeben. Zu unentschlossen geben sich manche Neuerung und zu sehr wurde das Spiel stellenweise entschlackt. Außerdem verschafft sich die KI auf höheren Schwierigkeitsgraden immer noch unfaire Vorteile.
Ich hätte mir einfach noch mehr Mut zum Risiko gewünscht. Konzepte wie die Religionen nützen nicht viel, wenn sie so halbherzig umgesetzt sind. Civ 4 spielt sich zu sehr wie die Vorgänger. Trotz zahlreicher Innovationen unter Beibehaltung des bewährten Spielprinzips vermag es das Spiel nicht für eine ganz neue Erfahrung im Civ-Universum zu sorgen.


Keeper of the Seven Keys-the Legacy
Keeper of the Seven Keys-the Legacy
Preis: EUR 11,98

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Helloween H20, 26. Oktober 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bei den kritischen Rezensionen frage ich mich, ob deren Verfasser dieses Album (nicht nur ausschnittsweise!) überhaupt gehört haben oder nur vorgefertigte, auf einem Wust an Vorurteilen basierende Meinungen wiederkäuen.
Zudem kann bei einigen Diskussionen, die man etwa in den einschlägigen Foren zu dem Album führt, der Eindruck entstehen, dass es gar nicht sein darf, dass ein neues Album mit "Keeper of the seven keys" im Titel auch nur den Hauch einer Chance gegen die Klassiker aus den späten 80ern haben darf. Insofern müsse das vorliegende Werk ja schon fast aus Prinzip schlecht bewertet werden.
Man kann nur hoffen, dass jene Leute ihre Scheuklappen ablegen und dem Werke trotzdem eine Chance geben werden, denn dann werden sie vielleicht merken, dass "The legacy" seinen übermächtigen Vorgängern nicht nur locker das Wasser reichen kann, sondern überdies das beste Helloween-Album seit Jahren darstellt. Und das liegt nicht nur an dem mit 78 Minuten Gesamtspielzeit verteilt auf 2 CD's großem Gegenwert fürs Geld.
Ich will gar nicht bestreiten, dass ein paar schwache Momente auf dem Album gibt, zumal ich der Meinung bin, dass man bessere Auslese hätte betreiben sollen und die nicht ganz so überzeugenden Titel einfach weglassen und stattdessen das Ganze auf nur einem Silberling hätte rausbringen sollen. Diese CD mit ausnahmslos Highlights wäre dann das Beste, was Helloween in ihrer 20-jährigen Geschichte meiner Meinung nach jemals(!) gemacht hätten. Aber das ist Wunschdenken, da es "The legacy" nun mal in dieser Form gibt. Allerdings unterscheidet sich die Realität vom Wunsch nur marginal.
Sämtliche Großtaten des Doppel-Albums zu besprechen würde bei weitem den Rahmen dieser Rezension sprengen, daher möchte ich mich auf ein paar ausgewählte Glanzstücke beschränken, die meiner Meinung nach Helloween auf der Spitze ihres kompositorischen Könnens zeigen. Hier seien vor Allem die beiden überlangen Epen, die jeweils am Anfang der beiden CD's stehen, genannt. "King of the 1000 years" und "Occasion avenue" sind wahre Ungetüme von Songs. Was die Herren um Andi Deris hier zusammengeschustert haben spottet jeder Beschreibung. Helloween in Reinkultur. Insbesondere das düstere "Occasion avenue" hat es mir angetan. Schlichtweg der Hammer!
Weitere Höhepunkte stellen für mich "The invisible man", "Born on judgement day", "Pleasure drone", "Do you know what you're fighting for" und "Come alive" dar. Vor Allem CD 1 ist randvoll gepackt mit Highlights. Selbst die aus der Reihe tanzende Single "Mrs. God" weiß zu gefallen. Ein Song mit permanentem Augenzwinkern.
Einen Ausfall im Sinne einer Totalkatastrophe konnte ich auf dem gesamten Doppel-Album nicht ausmachen. Allerdings nimmt die Qualität der Lieder im Verlauf der zweiten CD etwas ab, da sie sich zu sehr gleichen. Aber abgesehen davon weisen alle Songs neben einer brillanten Instrumentenarbeit einen tollen Refrain auf, der einen sofort an sich bindet.
"The legacy" vermag es die hohen Erwartungen mehr als zu erfüllen, an der diesjährigen Power Metal - Konkurrenz im Eiltempo vorbeizuziehen und darüber hinaus eine würdige Erbschaft anzutreten. Für mich trotz des Bekanntheitsgrades der Band und der Vorgängeralben die Überraschung des Jahres!


Embrace the Storm/Ltd. [CD + DVD]
Embrace the Storm/Ltd. [CD + DVD]
Preis: EUR 21,32

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Prog meets Gothic, 26. Oktober 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Embrace the Storm/Ltd. [CD + DVD] (Audio CD)
Ob es diese Verbindung in der Musikhistorie bereits gab, entzieht sich zwar meiner Kenntnis, ändert aber nichts an dem Fakt, dass Arjen Lucassen hier eine faszinierende Verquickung des typischen Ayreon-Progs mit Gothic-Elementen gelungen ist.
Und auch wenn einem als Ayreon-Veteran so manche Melodie und Harmonie recht bekannt vorkommen dürfte, nutzt sich die Mischung nicht allzu schnell ab, was vor Allem der tollen Atmosphäre und natürlich Marcela Bovios zauberhaftem Gesang zu verdanken ist, wobei man eine Vorliebe für hohe Stimmlagen mitbringen sollte.
Beide Anhänger der anvisierten Zielgruppen kommen auf ihre Kosten. Prog-Freunde erfreuen sich an den etwas gemächlicheren Songs mit ihren nachhaltigen Klangteppichen, während Fans von Nightwish, Within Temptation & Co. an einem "Passion", "Deceiver" und "Out in the real world" ihren Spaß haben dürften.
Ein tolles Erstlingwerk einer Band mit viel Potenzial!
Mit dem Kauf dieser Special Edition erhält der Käufer neben einer aufwändigeren Aufmachung auch noch eine DVD mit Demoversionen, einem Making-Of und dem Videoclip zu "Passion".


Black and White 2
Black and White 2
Wird angeboten von Medienvertrieb & Verlag
Preis: EUR 37,99

37 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Auch im zweiten Anlauf gescheitert, 13. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Black and White 2 (Computerspiel)
Peter Molyneux - ein Mann dessen Namen für Innovationen steht. Ohne ihn hätte es Spiele wie Dungeon Keeper nie gegeben. Ohne seinen Ideenreichtum würde die Spielebranche vermutlich in einer kreativen Sackgasse stecken, denn er ist einer der wenigen Designer, die sich trauen neue Wege zu beschreiten.
Molyneux steht seit geraumer Zeit aber auch für Spielkonzepte, die zumindest in ihrer ersten Realisierung den Spielspaß vernachlässigen. Die beste Idee nützt nichts, wenn der Spielspaß nicht stimmt. Black & White 1 war dafür bereits ein Paradebeispiel. Zu schnell nutzte sich das innovative Konzept ab, offenbarten sich mittel -und langfristig gravierende Mängel im Gameplay. Mit Teil 2 gelobte Molyneux nun Besserung. Und auch wenn einige Krankheiten des Vorgängers kuriert wurden, funktioniert das noch immer originelle Konzept wieder nicht, weil erneut grundlegende Spielspaßelemente abseits aller Innovationen sträflich vernachlässigt wurden.
Für die Auflistung sämtlicher Kritikpunkte würde man die Zeit benötigen, die nur Gott zur Verfügung steht. Doch größten Probleme seien an dieser Stelle genannt.
Das meiner Meinung nach schwerwiegendste Versäumnis ist das komplette Fehlen eines Gefechtsmodus, in dem man abseits der Kampagne nach Lust und Laune siedeln und mit göttlichen Kompetenzen rumspielen kann. Langzeitmotivation ist so natürlich nicht gegeben, zumal die 8 Inseln umfassende Kampagne aufgrund des niedrigen Schwierigkeitsgrades schnell durchgespielt ist. Das allein wäre zumindest für mich Grund genug das Spiel zumindest zum Vollpreis nicht zu erwerben. Ein Strategietitel eröffnete dem Spieler schon immer die Möglichkeit ohne die Konventionen einer festgelegten Kampagne einfach draufloszuspielen. Aber nicht so in Black & White 2. Wer nicht genug von dem Spiel bekommen kann, muss immer und immer wieder die stets gleich verlaufende Kampagne absolvieren.
Wäre diese rundum perfekt gelungen, könnte man das Ärgernis des Fehlens eines freien Modus so gar noch verschmerzen, aber trotz aller Göttlichkeit ist in Black & White 2 mal abgesehen von der fantastischen Grafik so gut wie gar nichts perfekt. Die Steuerung ist noch das geringste Übel. Nach eine gewissen Eingewöhnungszeit kommt man damit relativ gut zurecht, obgleich die Handhabung viel Raum für Verbesserungen lässt.
Nicht akzeptablel ist neben dem öden Missionsdesign aber vor Allem der Strategiemodus im Zusammenspiel mit der nicht vorhandenen KI, was wiederum der Grund ist, warum die Kampagne ziemlich leicht zu gewinnen ist (wobei sich die Schwierigkeit danach richtet welche Seite man wählt). Gegnerische Parteien attackieren stets an der gleichen Stelle, feindliche Armeen lassen sich buchstäblich in einem Handstreich von der Karte fegen. Taktisches Vorgehen ist nicht nötig, zumal man als Feldherr nur begrenzten Einfluss auf seine Armee hat.
So stellt sich bei dem eigentliche Ziel des Spiels schnell Langeweile ein. Immer muss man die jeweilige Insel erobern. Und weil das so einfach ist sehnt man sich bald nach größeren Herausforderungen, die es aber abgesehen von eher lästigen Minispielchen am Rande nicht gibt.
Was bleibt ist ein fast uneingeschränkt gelungener Aufbaupart, der lediglich von einigen Steuerungsmacken überschattet wird. Als reines Aufbauspiel kann man Black & White daher als gelungen ansehen. Es macht vor Allem zu Beginn enorm Spaß seine Siedlung auf -und auszubauen, da einem das Spiel viel Freiheit bei der Stadtplanung lässt. Ein weiterer großer Pluspunkt ist die Kreatur, deren Haltung im Vergleich zum Vorgänger deutliche Fortschritte gemacht hat. Umso schmerzlicher vermisst man einen freien Modus, in dem man nach Herzenslust mit der Kreatur experimentieren und prächtige Städte aus dem Boden stampfen kann.
Und so bleibt als Fazit nur zu sagen: gescheitert auf hohem Niveau. Einem Niveau, das zwar deutlich über dem des ersten Teils liegt, aber leider auch deutlich unter der Qualitäts -und Spielspaßgrenze, die man für dieses Genre gewohnt ist. Viel Glück beim dritten Versuch!


Thief: Deadly Shadows (DVD-ROM) (Software Pyramide)
Thief: Deadly Shadows (DVD-ROM) (Software Pyramide)
Wird angeboten von RatziFatzi
Preis: EUR 6,29

30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Garrett im Wunderland, 7. Oktober 2005
Da das Spiel inzwischen schon zum Budgetpreis zu haben ist, ist es an der Zeit meine Kritik am Spiel zu erneuern.
Faktisch steht zwar immernoch fest, dass der dritte Teil der Diebesreihe seinen Vorgängern nicht ganz ebenbürtig ist, doch legt man seine Scheuklappen ab, freundet sich mit den zahlreichen Änderungen an (die zumeist allerdings negativer Natur sind, und lässt sich auf das Spiel ein, wird man schnell feststellen, dass die Stärken von Thief 3 in anderen Bereichen liegen, die für einen Schleichshooter mindestens genauso wichtig sind und in denen wiederum die beiden ersten Teile sprichtwörtlich alt aussehen.
Mit dem was alles im Gameplay im Argen liegt will ich mich an dieser Stelle nicht großartig aufhalten. Wie eingangs erwähnt müssen Spieler von "Deadly Shadows" mit einigen Verschlimmbesserungen leben, von denen die gröbsten wohl die vielen Ladezeiten, die kleinen Levels und der niedrige Schwierigkeitsgrad darstellen (letzteres gilt zumindest für geübte Thief-Veteranen, denen eine Diebestour gar nicht Herausforderung genug sein kann). Fairerweise muss man aber anmerken, dass seit dem Release viele Modifikationen erschienen sind, mit denen man vor Allem am Schwierigkeitsgrad schrauben und der Grafik noch weiteren Verbesserungen unterziehen kann, was nicht zuletzt dem Gameplay zugute kommt, da es das Spielgefühl mit den richtigen Einstellung teilweise deutlich verbessert. Wer davon bisher keine Kenntnis hatte sollte sich nach den entsprechenden Modifikationen in den einschlägigen Foren umsehen.
Nun will ich aber zu einer, wenn nicht DER, größten Stärke von Thief 3 kommen.
Mag sein, dass die Levels im Vergleich zu "The Dark Project" und "The Metal Age" geradezu mickrig ausgefallen sind. Auch mir als altem Fan der Reihe trieb das zunächst die Tränen in die Augen. Allerdings sollte man angesichts dieser Tatsache nicht unterschlagen, dass die Levels wesentlich(!) homogener und natürlicher wirken als in den Vorgängern. Ich denke, man kann ohne Übertreibung sagen, dass mit einigen Levels regelrechte Meisterwerke digitaler Kunst geschaffen wurden. Das äußert sich nicht nur bei der Levelarchitektur, sondern auch und vor Allem bei der phänomenalen Levelausleuchtung sowie den gestochen scharfen Texturen. Die Texturenqualität kann man mit dem oben erwähnten Grafikupdates so gar noch perfektionieren.
Jetzt mag man einwenden, dass dies ja nur oberflächliche weil optische Belange sind, die allerhöchsten die gameplaytechnischen Unzulänglichkeiten zu kaschieren versuchen. Das mag zweifelsfrei stimmen, aber Thief 3 gelingt das meines Erachtens sehr, sehr gut.
Denn Eines ist klar: Thief 3 lebt. Und es lebt von seiner Grafik. Über die Levelgröße denkt man kaum noch nach, wenn man zum Beispiel durch die wunderhübsch verzierten Gassen der vor Details strotzenden Stadt schleicht. Vollkommen vergessen sind die Levelausmaße dann entgültig in Missionen, in denen man in imposanten Kathedralen unterwegs ist, eine alte Villa (deren Hausherrin dem Wahnsinn anheim gefallen ist) auf der Suche nach einem sagenumwobenen Gegenstand durchforstet, das Museum plündert oder einem in der unter Insidern berühmt-berüchtigten "Shalebridge Wiege" angst und bange wird. Irgendwann ärgert man sich dann nur noch über die vielen Ladezonen bzw. häufigen Ladezeiten, über die natürlich auch die beste Optik nicht hinwegtäuschen kann. Trotzdem gilt hier: Vorsprung durch Technik. Levelgröße hin oder her - Thief 3 hat nichts mehr mit der vor Allem in der Stadt allgegenwärtigen Tristesse der Vorgängertitel gemein.
Grafisch verdient insbesondere die extrem stimmungsvolle Levelausleuchtung besondere Erwähnung, weil sie in der gesamten Branche ihresgleichen sucht und das (Versteck-)Spiel mit Licht und Schatten (was ja das tragende Element bei Schleichshootern ist) perfektioniert. Zusammen mit den messerscharfen Texturen entstehen Umgebungen, die in dieser Detailverliebtheit und Plastizität bisher unerreicht sind. Man verschmilzt förmlich mit dem Spiel - und das nicht nur, weil man ein Dieb ist, der ohnehin eins mit den Schatten werden muss.
Alles in Allem wird durch das Zusammenspiel von Grafik, Sound und inhaltlichen Aspekten (z.B. die schaurige Story, die verschiedenen Gruppierungen und ihre Stellung zueinander, Garretts ambivalenter Charakter usw.) eine nie dagewesene traumhaft-morbide Atmosphäre geschaffen, in der sich Zitate von Mittelalter, Renaissance, Mystik und nicht zuletzt auch Märchen wiederspiegeln. Entfernt zeigen Filme wie "Der Name der Rose" oder auch "From Hell" annährend (aber auch nur annährend!), welches Flair einem beim Spielen von Thief 3 ungefähr entgegen schlägt.
In seiner Rohfassung würde ich dem Spiel die Höchstwertung verweigern, da nüchtern betrachtet doch einige Probleme den Spielspaß mindern. Deswegen möchte ich gegen Ende dieser Rezension noch mal explizit darauf hinweisen, dass man sich nach Erwerb und Installation des Spieles die Zeit nehmen sollte, das Spiel nicht nur zu patchen, sondern auch durch zahlreiche manuelle Eingriffe in verschieden Dateien zum Besseren verändert, denn es lohnt sich wirklich!
Rechnet man ganz pragmatisch Pro -und Kontrapunkte gegeneinander auf, so zeigt sich, dass Thief 1 und 2 zwar immer noch die besseren Spiele sind, aber Teil 3 ist weit mehr als nur ein lauwarmer Aufguss, der ein Schattendasein in der Dämmerung seiner großen Vorgänger fristet. Wer über die Mängel hinwegsehen und sich mit den Neuerungen anfreunden kann, wird mit einem der atmosphärischsten Spiele aller Zeiten belohnt.
Insgesamt ein würdiger Abschluss der Serie. Oder auch nicht. Zwar ist die Geschichte um die Prophezeihungen der Hüter abgeschlossen, aber Teil 4 wurde bereits angekündigt. Gleichzeitig wurde bekanntgegeben, dass Thief 4 nicht mehr in einer mittelalterlichen Welt spielt. Wie das funktionieren soll steht wohl in den Glyphen...


Thief: Deadly Shadows (DVD-ROM) [Premier Collection]
Thief: Deadly Shadows (DVD-ROM) [Premier Collection]
Wird angeboten von welle11
Preis: EUR 19,90

19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Garrett im Wunderland, 7. Oktober 2005
Da das Spiel inzwischen schon zum Budgetpreis zu haben ist, ist es an der Zeit meine Kritik am Spiel zu erneuern.
Faktisch steht zwar immernoch fest, dass der dritte Teil der Diebesreihe seinen Vorgängern nicht ganz ebenbürtig ist, doch legt man seine Scheuklappen ab, freundet sich mit den zahlreichen Änderungen an (die zumeist allerdings negativer Natur sind, und lässt sich auf das Spiel ein, wird man schnell feststellen, dass die Stärken von Thief 3 in anderen Bereichen liegen, die für einen Schleichshooter mindestens genauso wichtig sind und in denen wiederum die beiden ersten Teile sprichtwörtlich alt aussehen.
Mit dem was alles im Gameplay im Argen liegt will ich mich an dieser Stelle nicht großartig aufhalten. Wie eingangs erwähnt müssen Spieler von "Deadly Shadows" mit einigen Verschlimmbesserungen leben, von denen die gröbsten wohl die vielen Ladezeiten, die kleinen Levels und der niedrige Schwierigkeitsgrad darstellen (letzteres gilt zumindest für geübte Thief-Veteranen, denen eine Diebestour gar nicht Herausforderung genug sein kann). Fairerweise muss man aber anmerken, dass seit dem Release viele Modifikationen erschienen sind, mit denen man vor Allem am Schwierigkeitsgrad schrauben und der Grafik noch weiteren Verbesserungen unterziehen kann, was nicht zuletzt dem Gameplay zugute kommt, da es das Spielgefühl mit den richtigen Einstellung teilweise deutlich verbessert. Wer davon bisher keine Kenntnis hatte sollte sich nach den entsprechenden Modifikationen in den einschlägigen Foren umsehen.
Nun will ich aber zu einer, wenn nicht DER, größten Stärke von Thief 3 kommen.
Mag sein, dass die Levels im Vergleich zu "The Dark Project" und "The Metal Age" geradezu mickrig ausgefallen sind. Auch mir als altem Fan der Reihe trieb das zunächst die Tränen in die Augen. Allerdings sollte man angesichts dieser Tatsache nicht unterschlagen, dass die Levels wesentlich(!) homogener und natürlicher wirken als in den Vorgängern. Ich denke, man kann ohne Übertreibung sagen, dass mit einigen Levels regelrechte Meisterwerke digitaler Kunst geschaffen wurden. Das äußert sich nicht nur bei der Levelarchitektur, sondern auch und vor Allem bei der phänomenalen Levelausleuchtung sowie den gestochen scharfen Texturen. Die Texturenqualität kann man mit dem oben erwähnten Grafikupdates so gar noch perfektionieren.
Jetzt mag man einwenden, dass dies ja nur oberflächliche weil optische Belange sind, die allerhöchsten die gameplaytechnischen Unzulänglichkeiten zu kaschieren versuchen. Das mag zweifelsfrei stimmen, aber Thief 3 gelingt das meines Erachtens sehr, sehr gut.
Denn Eines ist klar: Thief 3 lebt. Und es lebt von seiner Grafik. Über die Levelgröße denkt man kaum noch nach, wenn man zum Beispiel durch die wunderhübsch verzierten Gassen der vor Details strotzenden Stadt schleicht. Vollkommen vergessen sind die Levelausmaße dann entgültig in Missionen, in denen man in imposanten Kathedralen unterwegs ist, eine alte Villa (deren Hausherrin dem Wahnsinn anheim gefallen ist) auf der Suche nach einem sagenumwobenen Gegenstand durchforstet, das Museum plündert oder einem in der unter Insidern berühmt-berüchtigten "Shalebridge Wiege" angst und bange wird. Irgendwann ärgert man sich dann nur noch über die vielen Ladezonen bzw. häufigen Ladezeiten, über die natürlich auch die beste Optik nicht hinwegtäuschen kann. Trotzdem gilt hier: Vorsprung durch Technik. Levelgröße hin oder her - Thief 3 hat nichts mehr mit der vor Allem in der Stadt allgegenwärtigen Tristesse der Vorgängertitel gemein.
Grafisch verdient insbesondere die extrem stimmungsvolle Levelausleuchtung besondere Erwähnung, weil sie in der gesamten Branche ihresgleichen sucht und das (Versteck-)Spiel mit Licht und Schatten (was ja das tragende Element bei Schleichshootern ist) perfektioniert. Zusammen mit den messerscharfen Texturen entstehen Umgebungen, die in dieser Detailverliebtheit und Plastizität bisher unerreicht sind. Man verschmilzt förmlich mit dem Spiel - und das nicht nur, weil man ein Dieb ist, der ohnehin eins mit den Schatten werden muss.
Alles in Allem wird durch das Zusammenspiel von Grafik, Sound und inhaltlichen Aspekten (z.B. die schaurige Story, die verschiedenen Gruppierungen und ihre Stellung zueinander, Garretts ambivalenter Charakter usw.) eine nie dagewesene traumhaft-morbide Atmosphäre geschaffen, in der sich Zitate von Mittelalter, Renaissance, Mystik und nicht zuletzt auch Märchen wiederspiegeln. Entfernt zeigen Filme wie "Der Name der Rose" oder auch "From Hell" annährend (aber auch nur annährend!), welches Flair einem beim Spielen von Thief 3 ungefähr entgegen schlägt.
In seiner Rohfassung würde ich dem Spiel die Höchstwertung verweigern, da nüchtern betrachtet doch einige Probleme den Spielspaß mindern. Deswegen möchte ich gegen Ende dieser Rezension noch mal explizit darauf hinweisen, dass man sich nach Erwerb und Installation des Spieles die Zeit nehmen sollte, das Spiel nicht nur zu patchen, sondern auch durch zahlreiche manuelle Eingriffe in verschieden Dateien zum Besseren verändert, denn es lohnt sich wirklich!
Rechnet man ganz pragmatisch Pro -und Kontrapunkte gegeneinander auf, so zeigt sich, dass Thief 1 und 2 zwar immer noch die besseren Spiele sind, aber Teil 3 ist weit mehr als nur ein lauwarmer Aufguss, der ein Schattendasein in der Dämmerung seiner großen Vorgänger fristet. Wer über die Mängel hinwegsehen und sich mit den Neuerungen anfreunden kann, wird mit einem der atmosphärischsten Spiele aller Zeiten belohnt.
Insgesamt ein würdiger Abschluss der Serie. Oder auch nicht. Zwar ist die Geschichte um die Prophezeihungen der Hüter abgeschlossen, aber Teil 4 wurde bereits angekündigt. Gleichzeitig wurde bekanntgegeben, dass Thief 4 nicht mehr in einer mittelalterlichen Welt spielt. Wie das funktionieren soll steht wohl in den Glyphen...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 25, 2008 7:54 PM MEST


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