ARRAY(0xaa8a551c)
 
Profil für Andre Schuder > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Andre Schuder
Top-Rezensenten Rang: 12.887
Hilfreiche Bewertungen: 1862

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Andre Schuder (Augsburg)
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20
pixel
Maniacal Renderings,Ltd.
Maniacal Renderings,Ltd.
Preis: EUR 11,18

5.0 von 5 Sternen Der Geist aus den Ruinen, 22. September 2006
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Maniacal Renderings,Ltd. (Audio CD)
Es ist vollbracht. Mit "Maniacal Renderings" setzt Jon Oliva die Erfolgsgeschichte von Savatage würdig fort. Das Album ist vollgepackt mit Reminiszenzen an längst vergangen geglaubte Zeiten, als der "Hall of the mountain king" noch in den "Streets" wandelte. Die 12 Songs, einschließlich das wunderbar melancholischen Bonustracks "Reality's Fool", decken im Prinzip die gesamte Bandbreite im Schaffen des schwergewichtigen Musikgenies ab. Ein Teil des Lobes gebührt jedoch auch seinem verstorbenen Bruder Criss Oliva, dessen bisher unrealisierte Ideen in "Maniacal Renderings" verarbeitet wurden. Möglicherweise ist in dieser Tatsache die Erklärung dafür zu finden, dass sich die Songs weniger prätentiös gerieren, als das noch auf "Tage Mahal" der Fall war. Für genug Bombast und Eingängkeit ist dennoch gesorgt. Allein der Titeltrack beschert einen Ohrgasmus nach dem anderen. Mit Ausnahme des verzichtbaren "Push it to the limit" gehen sämtliche Songs unter die Haut, wobei diesbezüglich vor Allem die mit balladeskem Charakter versehenen "Who's playing God", "Timeless flight", "Holes" und "Reality's Fool" Erwähnung finden sollen.

Es besteht für alteingesessene Savatage-Fans nun kein triftiger Grund mehr den alten Zeiten hinterherzutrauern, denn Jon Oliva gelingt es mit "Maniacal Renderings" nicht nur problemlos an diese anzuknüpfen, sondern überdies auch das beste Album seit "Streets" vorzulegen. Pflichtkauf für alle Savatage-Fans.


Variations on a Dream
Variations on a Dream

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Just beautiful, 19. Juni 2006
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Variations on a Dream (Audio CD)
Eigentlich bleibt mir nichts anderes zu tun, als meinem Vorrezensenten in allen Punkten ausdrücklich zuzustimmen. Pineapple Thief verweben die Entrücktheit des psychedelischen New-Art-Rocks mit britischer Leichtigkeit - und lassen ihre Vorbilder wie Porcupine Tree, Radiohead & Co. teilweise verdammt alt aussehen. Den Höhepunkt des melancholischen Gefühlstrips stellt das tief verträumte "Vapour trails" dar. Ein Song, dessen Intensität den Hörer von allem Irdischen entkoppelt und in Sphären jenseits aller Vorstellungskraft katapuliert.

Aber selbst bei weniger episch konzipierten Liedern wie dem nachfolgenden "Run me through" erzeugen die so simpel wie effektiv gehaltenen Melodien eine einlullende Gänsehaut, an der alles Negative dieser Welt zu branden scheint wie Wasser auf glatten Fels.

Derartige Assoziationen entstehen im Prinzip bei jedem der zehn Kunstwerke. Lediglich das vierminütige Instrumental "Resident alien" bringt etwas Unruhe in den Fluss des Albums, was dem Genuss aber keinen großen Abbruch tuen sollte.

"Variations on a dream" sollte zum Pflichtprogramm all jener gehören, denen oben genannten Bands im positiven Sinne ein Begriff sind und/oder die melancholischen Kompositionen nicht abgeneigt sind, denn Pineapple Thief sind wahre Koryphäen auf diesem Gebiet. 63 Minuten ekstatische Streicheleinheiten für die Seele, die man sich nicht entgehen lassen sollte.


This New Day
This New Day
Wird angeboten von Game World
Preis: EUR 4,64

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herzerwärmend, 16. Juni 2006
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: This New Day (Audio CD)
Unter objektiven Gesichtspunkten mag der Stil von Embrace ein wenig käsig, schmalzig, dick aufgetragen, kitschig, aufdringlich, pathetisch und massenkompatibel daherkommen. Alles negative Assoziationen, die im Prinzip zur Grundaustattung eines herzhaften Verrisses gehören. Aber wer kann schon Musik unter objektiven Aspekten bewerten, wo es doch die subjektivste Angelegenheit der Welt ist? Ich jedenfalls nicht. Ich kann zwar nachvollziehen, wenn man diese Art Musik nicht mag, aber im Gegenzug sollte man auch verstehen, wenn diese Musik jemanden die Freudentränen in die Augen treibt. Nun hänge ich zwar nicht flennend über der Surround-Anlage, aber wie schon im Jahre 2004, als ich Embrace mit dem überwältigenden Quasi-Comeback "Out of nothing" für mich entdeckte, treffen Embrace mit "This new day" genau meinen Nerv, wobei die wirklich magischen Momente etwas rarer gesät und die Kompositionen insgesamt nüchterner ausgefallener sind. Dafür ist die emotionale Dichte gewohnt hoch und einen Skipkandidaten gibt es sowieso nicht zu entdecken, auch wenn die Harmonien hier und da ein wenig zu banal und berechnend klingen. Das trübt den Gesamteindruck, der vor Allem durch herzerwärmende Songs wie "No use crying", "Natures law", "Celebrate", "Even smaller stones" und dem Titeltrack geprägt wird, aber kaum. Mit "This new day" ist Embrace erneut ein Album gelungen, das selbst die hartnäckigsten Depressionen in sanfte Melancholie umwandeln und die tristesten Tage aufhellen kann.


Waves of Visual Decay
Waves of Visual Decay
Wird angeboten von hotshotrecordsmailorder
Preis: EUR 9,43

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Untermauert das Ausnahmetalent der Norweger, 26. Mai 2006
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Waves of Visual Decay (Audio CD)
Kaum ein Jahr ist seit dem sensationellen Debüt "Conspiracy in mind" ins Land gezogen und schon legen die Skandinavier nach. Dass "Waves of visual decay" seinen Vorgänger nicht übertrifft, dürfte angesicht dessen Übermacht kaum jemanden überraschen, denn dessen schlichtweg perfekte Mischung aus Power-, Prog -und Thrashmetal war einfach nicht mehr ausbaufähig. Perfektion eben.
Dennoch kann auch für das Zweitwerk eine generelle Kaufempfehlung für alle, die metallischen Klängen mit einem Schuss Melodie nicht abgeneigt sind, ausgesprochen werden. Zwar fehlt etwas die Magie des Debüt, weil die ganzen Harmonien/Melodien/Hooklines und all diese Faktoren, die im besten Falle nun mal dafür sorgen, dass Musik gut klingt, nicht mehr ganz so eindringlich und "catchy" ausgefallen sind, was vor Allem den merklich angezogenen Härtegrad zuzuschreiben ist. Dennoch erzeugen Songs wie "Watching it all disappear" und "Fooled by the serpent" spätestens nach dem dritten Hören eine gribbelnde Gänsehaut, die man so schnell nicht mehr los wird.
Wer das Debüt ähnlich abgöttisch liebt wie ich, wird anfangs vielleicht ein wenig enttäuscht sein, aber für sich betrachtet ist "Waves of visual decay" unbestreitbar ein verdammt starkes Album geworden, mit dem Communic ihr Marktposition eindrucksvoll gefestigt haben. Und wenn das nächste Album ein ähnlich tolles Cover-Artwork zu bieten hat, darf das gerne als zusammengefaltetes XXL-Poster als Bestandteil einer Special Edition mitgeliefert werden.


Reckoning Night
Reckoning Night
Preis: EUR 15,75

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk #2, 16. Mai 2006
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Reckoning Night (Audio CD)
Nach der kleinen Schwächephase mit "Winterheart's guild", das mich bis zum heutigen Tage nicht voll überzeugen konnte, liefern die Finnen mit "Reckoning night" ihr zweites Meisterwerk nach dem wunderschönen "Silence" ab. Zwar scheint die Band das Balladenschreiben weitestgehend aufgegeben zu haben - ein Umstand, den ich schon beim Vorgängeralbum beklagte, schließlich gehören "Last drop falls", "Tallulah und "Letter to dana" zu den besten SA-Songs überhaupt - aber das tut der Klasse des vorliegenden Werkes keinen Abbruch, denn zum Ausgleich wird das Ohrwerk mit den beeindruckendsten Power-Metal-Soundwänden seit Tobias Sammets Avantasia-Oper verwöhnt. Und so überrascht es auch nicht, dass gerade das fast neunminütige Epos "White pearls, black ocean..." ein Hochgenuss von der ersten bis zur allerletzten Sekunde ist. Doch es wäre ein fataler Fehler, die anderen Songs stifmütterlich zu behandeln, wo doch gleich der Opener mächtige Gitarrenberge auftürmt. "Misplaced" ist, auf den Punkt gebracht, der perfekte Eröffnungstrack. Wobei das nachfolgende "Blinded no more" ohne Weiteres ebenfalls diese Position innehaben könnte. Besondere Erwähnung verdient noch "The boy who wanted to be a real puppet". Ein Song, der trotz seiner kurzen Spielzeit so facettenreich geraten ist, dass die versammelte Konkurrenz Bauklötze staunen dürfte. Zum Schluss gibt's dann doch noch die obligatorische Ballade, welche jedoch nicht ganz an die oben erwähnten Balladen früherer Alben heranreicht.

"Reckoning night" ist ein Album, das durch seine erfrischende Art, Power-Metal in zeitgemäßem Gewand zu präsentieren, als derzeitige Referenz angesehen werden muss. Ein Album, bei dem auch Fans härterer Gangarten ein Ohr riskieren dürfen, denn Sonata Arctica umschiffen mühelos alle Klischees, die man mit dem Genre oft in Verbindung bringt.


Lost Christmas Eve [Special]
Lost Christmas Eve [Special]
Preis: EUR 19,18

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gitarrendominiertes Weihnachtsmusical, 19. Dezember 2005
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lost Christmas Eve [Special] (Audio CD)
Im Gegensatz zu den beiden ersten Teilen der Christmas-Trilogie setzt die Truppe um Jon Oliva und Robert Kinkel verstärkt auf Gitarrenklänge, wie ja auch bereits das Cover suggeriert. Gospel -und Blueseinsprengsel sucht man vergebens. Dadurch entsteht eine insgesamt härtere Grundausrichtung. Außerdem sind Melodien mit Wiedererkennungswert rar gesät, da man kaum noch auf bekannte Weihnachtsmelodien zurückgreift, was zur Folge hat, dass dem Werk die Einzelhits im Grunde vollkommen fehlen. Dem gegenüber steht allerdings eine deutlich dichtere Atmosphäre. Das gesamte Werk wirkt zusammenhängender und letztendlich intensiver, was vor Allem Metalfans zu schätzen wissen dürften. Für die praktische Untermalung der heiligabendlichen Bescherung ist "The lost christmas eve" aufgrund des gestiegenen Härtegrades allerdings nur noch bedingt geeignet. Als Weihnachts-CD halte ich die Platte somit für weniger gelungen als die Vorgängerwerke, als opulente Metaloper dafür umso mehr.


Dämon: Thriller
Dämon: Thriller
von Matthew Delaney
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Blockbuster, 14. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Dämon: Thriller (Taschenbuch)
"Dämon" ist eines der seltenen Bücher, die mich Lesemuffel trotz ihrer stattlichen Seitenzahl von Anfang bis Ende gefesselt haben.
Delany versteht es seiner im Grunde simpel gestrickten Geschichte, die Vergleiche zu den apokalyptischen Reitern aufdrängt, durchgehende Spannung einzuhauchen, die nur zwischendurch und auch mal verstärkt gegen Ende etwas abfällt. Inbesondere zu Beginn im Dschungel aber auch im späteren Verlauf der Story beschreibt Delaney einige gleichermaßen grauen -wie furchterregende Momente, bei denen der Verfasser dieser Rezension schon mal ängstlich in die dunkelen Nischen seines Zimmer gelunzt hat, um sich vergerwissern, dass ihm keine Gefahr droht.
Leider trüben etwas eindimensionale Charaktere, eine furchtbar kitschige Liebelei sowie zwar einige überraschenden, aber teilweise haarsträubenden Wendungen den Gesamteindruck, so dass ich mich trotz spannungsgeladener Horroratmosphäre und einem flüssigen Schreibstil zu einer Abwertung gezwungen sehe.
Dennoch kann das Buch jedem empfohlen werden, der auf gute Horrorunterhaltung ohne allzu hohe Ansprüche wert legt.
In der Tat bieten sich gerade die detailliert beschriebenen Angriffe des Dämon für einen gelungenen Horrorfilm geradezu an. Auf die Adaption, die allerdings gegenwärtig noch nicht mal in der Planungsphase sein soll, darf man also gespannt sein.


One Way Ticket To Hell... And Back
One Way Ticket To Hell... And Back
Preis: EUR 8,83

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Außer Kontrolle, 6. Dezember 2005
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: One Way Ticket To Hell... And Back (Audio CD)
Die Neudefiniton des schlechten Geschmackes ist zurück! Nobelpreisverdächtig, wie schon 2 Jahre zuvor, haben "The Darkness" entdeckt, wie man richtig schlechte Musik machen kann und trotzdem auf überwiegend positive Resonanz stößt. Da spielen ein paar Emporkömmlinge den schmierigsten Glam-Rock aller Zeiten und werden dafür fast durch die Bank gelobt. Die Wege des musikalischen Zeitgeistes sind eben oft unergründlich.
Mal ehrlich, die Riffs sind von Gestern, sämtliche Melodien so oder so ähnlich schon mal komponiert wurden, und die Eunuchenstimme von Justin Hawkins bringt sämtliche Fenster im Umkreis von mindestens 100 km zum Zerbersten.
Doch war "Permission to land" schon die Klischee-Vollbedienung, setzen The Darkness mit "One way ticket to hell ...and back" noch mal locker ein paar Schippen drauf.
In erster Linie ist das der erdigen, enorm durckvollen Produktion zu verdanken, die das Album deutlich vom Debüt abhebt. Aber auch, dass Hawkins seine Stimme nicht mehr so oft in ungeahnte Höhen schraubt, steht den kernigen Rocksongs prima zu Gesicht.
Spätestens nach dem 3. Durchlauf gibt's auf diesem Werk fast nur noch Hits zu entdecken, die allesamt Spaßgranaten allererster Kajüte sind. Wie ein außer Kontrolle geratener Zug rasen die 10 Songs mit Höllentempo in die Ohren und lassen den Hörer sämtliche Tugenden vergessen, die er sich all die Jahre im Rahmen der musikalischen Selbstfindung angeeignet hat.
Im Prinzip gehören die ersten 9 Songs allesamt zur zukünftigen Grundausstattung einer jeden Party. Wenn es aber unbedingt eine Auswahl sein muss, dann empfielt sich zu "One way ticket", "Knockers" und "Hazel eyes" so richtig abzugehen. Mit "Seemed like a good idea at the time" ist sogar eine Gänsehauthalbballade gelungen. Für mich der beste Song des Albums.
Einzig an dem verzichtbaren "Blind man" lässt sich ein wenig rummosern, aber sowas tun nur Spaßbremsen. Auch wüsste ich nicht, was es an der Spielzeit rumzumeckern gibt. Sicherlich wäre rein quantitativ 1 Stunde Musik erfreulicher als nur 35 Minuten, aber Einige scheinen noch nicht mitbekommen zu haben, dass diese Spielzeit heutzutage weitestgehend normal ist. Leider, muss man natürlich sagen. Aber so lange die Musik so gut ist, wie hier, kann man das verschmerzen.


Grand Illusion
Grand Illusion
Preis: EUR 16,92

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Power-Metal ohne Wenn und Aber, 1. Dezember 2005
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grand Illusion (Audio CD)
Mit "Grand Illusion" ist den Landsleuten von Hammerfall ihre bisher beste Scheibe gelungen.
Das Einzige, was sich an dieser Scheibe kritisieren lässt, ist das vollständige Nichtvorhandensein irgendwelcher Innovationen.
Wer aber nichts anderes, als die Power-Metal-Vollbedienung erwartet, kommt ein Brett um die Ohren gehauen, das es in diesem Sektor dieses Jahr noch nicht gegeben hat. Pure Energie durchströmt jeden dieser Songs; vor Allem die Refrains und das druckvolle Riffing lassen jedem Power-Metal-Fan das Herz höher schlagen.
Für mich neben dritten Keeper-Platte aus dem Hause Helloween das beste Power-Metal-Album des Jahres.


L.A. Crash
L.A. Crash
Preis: EUR 17,77

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für die ruhigen Stunden im Leben, 30. November 2005
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: L.A. Crash (Audio CD)
Der Soundtrack zu Paul Haggis' außergewöhnlichen Episodendrama unterstreicht perfekt die melancholische Atmosphäre sowie die subtile Herangehensweise an ein gleichermaßen komplexes wie kompliziertes Thema - den latenten Rassismus in der amerikanischen Gesellschaft.
Wie mein Vorrezensent schon anmerkte, fängt die erlesene Songauswahl die feinfühlige Stimmung des Films gekonnt ein. Gerade in der dunklen Jahreszeit, wenn sich die Sonne frühzeitig hinter den Horizont senkt und den künstlichen, verspielten Lichtern der Großstadt Platz macht, ist diese CD der richtige Gefährte für gedankenversunkene Stunden. Besonders erwähnenswert sind die Titel "No such things as monsters", "Flames", "In the deep" und "Maybe tomorrow" von den Stereophonics. Musik, die sich wie eine warme Decke um den Hörer legt und die nie von ihrer Magie verliert. Am besten gleich im Bundle mit dem Film erwerben.


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11-20