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Rezensionen verfasst von
Re-Aktionär (Wien)

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Dogville
Dogville
DVD ~ Nicole Kidman
Preis: EUR 7,79

13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hart aber gerecht?, 10. September 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dogville (DVD)
Ich finde, man macht es sich zu einfach, wenn man den Film in gute und böse Menschen aufteilt. Zentrale Themen des Films sind meiner Meinung Schuld, Unschuld und Menschlichkeit - wobei die Grenzen verwischen und alles andere als klar zu trennen sind. Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte jetzt besser nicht weiterlesen.
Ich denke, Grace provoziert durch ihre gutmenschlichen Moralvorstellungen die Reaktion der Gemeinde, die irgendwo nachvollziehbar scheint. Sie lässt es zu, dass man sie missbraucht und ausnutzt ohne sich ernsthaft dagegen zu wehren. Und am Ende macht sie sich selbst schuldig, indem sie Gleiches mit (Un?)Gleichem heimzahlt. In gewisser Weise ist Grace die einzig anormale Person in diesem Film, da sie nicht wie die anderen Einwohner Ecken und Kanten aufweist.
Es würde den Platz dieser Rezension sprengen, die ganze Tragweite dieses schockierenden Meisterwerks zu ergründen, aber ich denke, wie gesagt, nicht, dass man den Film nur auf die böse Stadt und das gutherzige Unschuldslamm reduzieren sollte.
Auf jeden Fall aber ist Dogville ein Film, der sich unweigerlich ins Gedächtnis brennt, der lange nachwirkt und an dem man lange zu knabbern hat. Ein minimalistisch inszeniertes Meisterwerk mit brillianter Schauspielkunst (Nicole Kidman war meines Erachtens nie besser), das an die Nieren geht. Pflichtfilm für jeden, der sich gerne auf ungewöhnliche Filmpfade begibt.


Blackfield
Blackfield
Wird angeboten von thebookcommunity
Preis: EUR 41,98

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Halbstündiges Wilson-Festival, 7. September 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blackfield (Audio CD)
Ich geben dem Album 5 Sterne, obwohl objektiv 4 eigentlich angebrachter wären. Die CD bietet gerade mal ungefähr 35 Minuten Musik - ich kenne einzelne Lieder, die sind länger. Allerdings sollte man sich die halbe Stunde durchaus Zeit nehmen, denn Wilson zelebriert hier das, was er am besten kann und weshalb ihm die Fangemeinde zu Füßen liegt. Allerdings muss man dabei anmerken, dass Porcupine Tree - Fans hier absolut nichts Neues geboten wird und die Lieder wesentlich kompakter und eingängiger klingen (hab ich da das Wort Pop gehört?), als man es von seiner Stammband gewohnt ist. Mehr als 4 Minuten sind pro Lied nicht drin. Große Überraschungen sucht man ebenso vergebens wie Ausfälle. Alle 10 Lieder tönen auf etwa dem gleichen Niveau, Highlights gibt es deshalb keine, da das Album ein einziges Highlight ist, wobei der Titeltrack sowie "The hole in me" und "Hello" vielleicht die einprägsamsten Songs sind. Die beiden neuen Lieder auf der zweiten Disk sind allerdings verzichtbar, stellen ja aber auch nicht das Hauptwerk dar.
Blackfield ist bzw. soll eine Zusammenarbeit zwischen Steve Wilson und einem gewissen Aviv Geffen sein, der in seiner israelischen Heimat eine ganz große Nummer zu sein scheint. Inwiefern besagter isrealischer Volksheld konkret an dem Werk beteiligt war, hat sich mir nicht erschlossen. Von "orientalischen Klängen" ist genauso wenig zu hören wie von einem anderen Sänger. Im Prinzip ist Blackfield also "nur" ein wilsonsches Soloprojekt - und das ist auch verdammt gut so. Wer lieber Qualität statt Quantität will, kann trotz angesprochener Mängel also nichts falsch machen.


Adios (CD + DVD)
Adios (CD + DVD)

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Album Valium, 16. August 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Adios (CD + DVD) (Audio CD)
Wenn man Adios mal nüchtern betrachtet, ist das letzte Werk der böhsartigen Onkelz ziemlich lasch und harmlos geraten. Vom Stil her bewegt man sich in etwa auf dem gleichen Terrain wie bei "Dopamin", weshalb der Vergleich mehr als angebracht ist.
Vordergründig fällt die etwas verwaschen wirkende Produktion auf. Dopamin klingt wesentlich ausgereifter. Musikalisch lässt die Band weitgehend die Spielfreude von "Dopamin" vermissen, auf der sie im Vergleich geradezu innovativ klangen. Auf "Adios" reiht sich ein Standard-Riff an den anderen ohne wirklich mal aus den Socken zu hauen. Auch gesanglich lässt man die Power und Energie des vorletzten Werkes viel zu oft vermissen. Auf rein musikalischer Ebene können (mich) von daher lediglich die Titel "Feuer" (in bester Onkelz-Tradition) und "Einmal" (wirklich tolle Halb-Ballade mit intensivem Refrain) richtig überzeugen. Titel wie "Fang mich", "Onkelz vs. Jesus", "Superstar" sowie "Sowas hat man..." usw. sind sicherlich gute Onkelz-Rock-Songs, hinterlassen aber keinen bleibenden Eindruck. Kindergartenmelodien a la "Ja,ja" gehen hingegen gar nicht.
Textlich leckt man sich viel zu oft die Wunden der Vergangenheit und beweihräuchert sich selbst. Die Abrechnung mit den "Superstars" ist dagegen rigoros und treffend, den melancholische Gedanken Weidners über das Leben ("Immer auf der Suche, "Ja, Ja", "Einmal") kann man folgen, insgesamt üben sich die Onkelz aber in Zurückhaltung, treten niemanden wirklich auf den Schlips und huldigen sich auf beinah penetrante Weise selbst. Selbstbewusstsein schön und gut, aber das hier ist schon ganz knapp an der Grenze zur überheblichen Arroganz.
Das wars also. Mit einem runden, aber nicht wirklich zufriedenstellenden Alben, verlassen die Onkelz die Bühne des Musikbusiness. Auf dem Zenit hätte man meiner Meinung nach mit "Dopamin" aufgehört. Auf "Adios" wirft man der Fangemeinde die letzten Ideen-Bröckchen hin und präsentiert ein unausgegorenes Abschlusswerk. Es hätte schlimmer kommen können, und würde die Zukunft der Onkelz tatsächlich so aussehen, ist es wohl wirklich besser, dass man die Gitarren ab jetzt im Schrank lässt.


Subsurface
Subsurface
Preis: EUR 17,81

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Über die Schwelle gesprungen, 3. August 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Subsurface (Audio CD)
Beeindruckend, mit welcher Konstanz Threshold seit ihrem viel beachteten Debüt „Wounded Land" ein Meisterwerk nach dem anderen veröffentlichen. „Subsurface" ist nun der vorläufige Höhepunkt der kongenialen Schaffensphase der Band. Nicht umsonst ist dieses Werk gleich bei mehreren renommierten deutschen Fachzeitschriften Album des Monats geworden.
Auffallend ist mal wieder die produktionstechnische Brillanz des Albums. Mir ist keine andere Band bekannt, die mit derart chirurgisch präziser und bis in kleinste Nuancen so dermaßen makellos produzierter Musik, die zudem eine überragende Klangweite bis in die Milchstraße aufweist, mithalten kann. So professionell hat Musik im Jahre 2004 zu klingen.
Musikalisch wird mal wieder das volle Brett geboten, das die Band im vertrauten Repertoire hat. Dazu gehören wie gehabt himmlische Melodien und Refrains, die einem die Schuhe ausziehen (siehe „The Art of Reason"), ekstatische Rhythmuswechsel, messerscharfe Breaks, megaeingängige Hooklines und stets dominante Gitarren, die sich hin und wieder mit gut eingestreuten Keyboardtönen abwechseln. Und immer steht der Song selbst und nicht selbstverliebte Eskapaden im Vordergrund. Es gibt kaum eine Band, die ihren eigenen unvergleichlichen Stil so konsequent beibehält, aber schon durch minimale Veränderungen neue Facetten abgewinnt. Man darf also ein weiteres Mal davon ausgehen, dass kein Song auch nur ansatzweise wie ein anderer klingt. Alle sind 100% eigenständig, aber auch 100% Threshold.
Die Mischung aus schnörkelloser, zugleich abwechslungsreicher Progressivität abseits jeder Frickelorgien, Klischees und Kitsch sowie gleichermaßen eingängigen wie kraftvollen Heavy -bzw. Powermetal-Elementen ist einfach unnachahmlich. Wem es nicht kompliziert genug sein kann, ist hier definitiv an der falschen Adresse, auch wenn die Songstrukturen leicht an Komplexität gewonnen haben, was dem Soundgewand aber nur zuträglich ist.
Sänger Andrew "Mac" McDermott hat vielleicht die beste Stimme im Metalgenre. Sein Gänsehaut-Organ beherrscht jede Tonlage mit Bravour und passt meiner Meinung nach sogar noch besser zum Sound von Threshold als die von Damian Wilson. Auf „Subsurface" beweist er das mit seiner bis dato besten Gesangsleistung auch eindrucksvoll. Er ist das I-Tüpfelchen auf der ereignisreichen Musik und versetzt den geneigten Hörer immer wieder durch seine Weltklassestimme in Erstaunen. Born to sing kann man da nur sagen und demütig seinen Hut ziehen.
Textlich, wie immer auf hohem Niveau, beschäftigt sich das Album mit der Abhängigkeit des Menschen von seiner Umwelt, mit verloren gegangenen Idealen und anderen sozialkritischen Inhalten. Die Texte stimmen teilweise verdammt nachdenklich („It was there right before your eyes, we were blind not to realise: in the rush to be globalised we signed away our freedom...") so dass man das Boooklet garnicht mehr aus der Hand legen will. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang das grandiose Cover, das viel Raum für Interpretationen lässt. Insgesamt ist „Subsurface" wohl das tiefgründigste Werk der Band.
Schlussendlich seien stellvertretend für alle geschilderten Merkmale folgende Songs dieses Ausnahmealbums genannt: „Mission profile" (der beste Opener der je auf die Fangemeine losgelassen wurde), „Opium" (einer der mitreißendsten Threshold-Songs aller Zeiten, könnte zur neuen Bandhymne werden), das zehnminütige „The art of reason" (so viel Genialität verteilt auf 10 Minuten hab ich selten gehört), „Flags and footprints" (die unbestritten beste Threshold-Ballade aller Zeiten) und der grandiose Abschluss „The destruction of words", bei der Mac ein weiteres Mal seine seine Klasse unter Beweis stellt.
Was gibt's noch zu sagen? Nix mehr, denn dieser süchtig machende Blockbuster spottet jeder Beschreibung.
Wer die Musik hört, fühlt sich unwürdig und unbedeutend, gleichzeitig aber auch von der unfassbaren Energie ergriffen, die dieses Album verströmt. Nur noch geil, eine Steigerung erscheint kaum noch denkbar. Wenn ihr euren Boxen und Ohren mal was richtig Gutes tun wollt besteht absoluter Kaufzwang!


Artificial Paradise
Artificial Paradise
Wird angeboten von all-my-music-rheingau
Preis: EUR 18,50

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Prog-Paradies, 3. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Artificial Paradise (Audio CD)
Auch wenn sich Sylvan auf ihrem neuesten Werk "X-Rayed" gereifter und eigenständiger zeigen, ist "Artificial paradise" das bisherige Glanzstück der Band. Anders als auf dem etwas heterogen wirkenden "X-Rayed" wird hier lupenreiner, bis in die kleinsten Nuancen nahezu perfekt durchkomponierter Neo-Prog geboten, der den internationalen Vergleich mit Arena, Marillion, Spock's Beard & Co locker bestehen kann. Das liegt zum einen natürlich an der musikalischen Klasse, zum anderen aber an der glasklaren Produktion und dem Gesang Marco Glühmann's, der hier sogar besser klingt als auf "X-Rayed", allerdings kommen ihm die Songs auch mehr entgegen. Angetan haben es mir vor allem die genialen traumhaften Tracks "Deep Inside", "That's why it hurts", "Timeless traces" und der 20-minütige Titelsong. Außer Konkurrenz läuft "Human apologies" der als einziger Titel mit harten Gitarren aufwartet aber ebenso voll ins Schwarze trifft. Etwas abfallen tun meiner Meinung nach lediglich die 3 Lieder mit ihren etwa 11 Minuten zwischen "Timeless traces" und dem Titeltrack, die mir eher weniger zusagen. Bei einer Gesamtspiellänge von knapp 70 Minuten ist das aber vernachlässigbar, zumal neben der musikalischen Umsetzung auch die behandelte Thematik über das künstliche Paradies (Spielhallen etc.) sowie die ansprechende Bookletgestaltung sehr gelungen ist.
Mit diesem Meisterwerk (ja, ich muss dieses Wort jetzt doch mal benutzen, denn es ist eins) schafften Sylvan entgültig den Durchbruch, da war die Weiterentwicklung auf "X-Rayed" nur logische Folge. Hoffentlich bleiben uns Sylvan noch lange erhalten und bekommen auch in Deutschland endlich die Aufmerksamkeit, die sie verdienen.


Kalkofes Mattscheibe Vol. 1 (2 DVDs)
Kalkofes Mattscheibe Vol. 1 (2 DVDs)
DVD ~ Marc Stöcker
Wird angeboten von Eliware
Preis: EUR 8,17

12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Voll auf die 12!, 3. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Kalkofes Mattscheibe Vol. 1 (2 DVDs) (DVD)
Kalkofes Abrechnung mit dem Fernsehschwachsinn frisch aus den TV-(Irren-)Anstalten ist ein Genuss von der ersten bis zu letzten Minute. Treffsicher parodiert er mit köstlicher Mimik und Gestik auch den hinterletzten Nonsens und kommentiert mit messerscharfen Wortwitz peinliche Real-Karikaturen in Grund und Boden. Geschickt schafft er es sogar Sendungen, die eigentlich schon Parodie genug sind, dorthin zu ziehen, wo sie herkamen und hingehören: in die absolute Lächerlichkeit! Kalkofe ist der Gralshüter der Fernsehkultur, gleichzeitig aber auch abhängig von den Geistesschwäche grenzdebiler Produzenten. Denn ohne deren Mist würde es leider auch diese geniale Sendung nicht geben. Also bitte liebe fehlgeleitete Fernsehmacher: setzt euch einer Überdosis eures eigenen Blödsinns aus, damit Kalkofe auch zukünftig allen Küblböcks & Co. die Lächerlichkeit ihrer eigenen Promiexistenz vor Augen halten kann.


12 Monkeys
12 Monkeys
DVD ~ Bruce Willis
Wird angeboten von Online-Versand-Grafenau GmbH
Preis: EUR 8,98

10 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbequemes Endzeitmeisterwerk, 24. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: 12 Monkeys (DVD)
Ähnlich wie Brazil steckt 12 Monkeys völler sozialkritischer Botschaften und zeichnet ein insgesamt doch sehr negatives Bild von der Menschheit und ihrer Zukunft. Die Bilder sind dreckig und düster, so dass man sich beim Sehen irgendwie unwohl fühlt, aber gerade das macht den Film so einzigartig. Brad Pitt als Psychopath mit Weltherrschaftsplänen glänzt hier neben Bruce Willis, der in diesem Film das erste Mal richtig zeigen durfte, dass mehr in ihm steckt als die supercoole 1-Mann-Armee. Die Story ist zwar interessant, erschließt sich mir aber aufgrund der paradoxen Zeitreisethematik (Erinnerungen bzw. Träume) nicht völlig, vermutlich bin ich dafür nicht intelligent genug. Trotzdem ein visonäres Meisterwerk, das in keiner gut sortierten DVD-Sammlung fehlen sollte.


The Day After Tomorrow
The Day After Tomorrow
DVD ~ Dennis Quaid
Preis: EUR 6,92

7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Frostbrand, 23. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: The Day After Tomorrow (DVD)
Emmerich stellt mit seinem neuesten, zu Unrecht viel beachteten, Machwerk erneut unter Beweis, dass er zwar einen Sinn für monumentale Zerstörungsorgien hat, deswegen aber noch lange kein guter Regisseur ist. War Independence Day noch halbwegs kurzweilig, hatte die fiesesten Außerirdischen seit Aliens zu bieten sowie grandiose Luftkämpfe, versucht Emmerich in Übermorgen den Charaktern und der Story Tiefe zu geben, was aber mangels Talent vollkommen scheitert. Dabei machen die beiden Hauptakteure ihre Sache sogar gut, doch das schlechte Drehbuch ist mächtiger als jede Eiszeit. Selbige wird übrigens optisch perfekt präsentiert. Die Effekte, allen vorran die Tornados in Los Angeles, sind allesamt sehr sehenswert. Aber genauso wie bei PC-Spielen gute Grafik noch lange kein gutes Spiel macht, können die Effekte nicht über die eklatanten Schwächen des Drehbuchs hinwegtäuschen. Dabei ist die penetrante Unlogik des Films noch nichtmal das schlimmste - die Story ist einfach unspannend, vorhersehbar, ausstauschbar; die Charaktere erschreckend eindimensional, die Dialoge peinlich und manche Szenen unfreiwillig komisch. Fazit: Wer spektakuläre Wettereffekte sehen will, soll das nächste Gewitter abwarten. Und Tornados haben wir ja mittlerweile auch in Deutschland.


X-Rayed
X-Rayed
Wird angeboten von Ihr-Medienshop
Preis: EUR 9,99

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Deutsche Ausnahmeerscheinung, 22. Juli 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: X-Rayed (Audio CD)
Es ist schon eine mehr als beachtliche Leistung, sich im internationalen Progmilieu einen Namen zu machen. Sylvan haben es weitgehend geschafft und räumen in den einschlägigen Gazetten schon mit ihren letzten Alben Reihenweise Höchstwertungen ab. Bedauerlich ist, dass man im Ausland Qualität wohl eher zu schätzen scheint, als in der Heimat, denn Sylvan sind hierzulande weit weniger bekannt. Das sollte sich aber mit diesem Album ändern, denn Sylvan sind die Gipfelstürmer des modernen Prog-Rocks.
Stilistisch orientiert man sich nach wie vor an den neoprogressiven Koryphäen Arena ohne sie zu kopieren, psychedelische Einflüsse der Marke Porcupine Tree sind aber ebenso hörbar. Außerdem hat man sich anscheinend das ein oder andere Pain of Salvation - Album genauer angehört, denn Einflüsse der Kreativgeister aus Schweden sind deutlich erkennbar (messerscharfe Breaks, leichte Rap -und New Metal-Elemente, interessante, variantenreiche Instrumentierung, dramatische Gesangslinien sowie ohnehin sehr variabler aber nicht immer perfekter Gesang etc.).
Insgesamt geht es weniger melodisch zu, als noch auf den Vorgängeralben, was der Musik aber gut zu Gesicht steht, denn Bands, die den Melodieoverkill zelebrieren, gibts wirklich genug. Erfreulicherweise wurde auch der Keyboard -und Synthesizer-Einsatz im Vergleich zu "Artificial Paradise" zurückgeschraubt und durch Alternativeinflüsse abgelöst. Zudem ist der Gesang nicht mehr so clean, was für eine intensivere Stimmung sorgt. Trotzdem liefern Sylvan mit "X-Rayed" noch nicht ihr Meisterstück ab. Dafür ist der ein oder andere Song etwas zu belanglos. Die Ballade "Today" ist beispielsweise ganz schön, aber der Gesang ist für meinen Geschmack viel zu hoch, zudem fehlt es ihr an Originalität. Der längste Song des Albums "Given Used Forgotten" präsentiert sich trotz hoher Abwechslung, die aber seltsam aufgezwungen wirkt, als eher langweilig. Für das gesamte Album gilt, dass die Refrains bis auf 2 Ausnahmen immer die Höhepunkt bilden. Die sind zwar teilweise wirklich grandios ("So easy", "Belated gift"), das reicht aber nicht um mit den eingangs genannten Vorbilder gleichzuziehen. Die genannten Ausnahmen sind zugleich die meiner Meinung nach besten Lieder des Albums namens "Lost" und dem erstklassigen Abschlusstrack "This World is not for me". Sylvan schlagen mit diesem Werk einen völlig neuen Weg ein, zeigen sich experimentierfreudiger und schließen zur internationalen ersten Liga auf. Die Weiterentwicklung ist, wie übrigens auch das sehr ansprechend gestaltete Coverartwork, auf jeden Fall gelungen, da das Album insgesamt nicht ganz so rund wirkt wie "Artificial Paradise" gibts nur 4 Sterne auf einer weit nach oben offenen Skala, denn die deutsche Ausnahmeband zeigt, welches kreatives Potenzial in ihr steckt. Findet man auf dem nächsten Werk entgültig seinen eigenen Stil und flickt letzte Löcher im Soundteppich, dürfte ein Platz in der Ahnengalerie des Prog-Rocks sicher sein. Sylvan stechen aber schon jetzt wohltuend aus dem völlig übersättigten Progmarkt heraus. Dieses und das letzte Album sollte in keiner guten Progsammlung fehlen!


Hewlett-Packard PhotoSmart R707 Digitalkamera (5,1 Megapixel)
Hewlett-Packard PhotoSmart R707 Digitalkamera (5,1 Megapixel)

24 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exzellent, 22. Juli 2004
Nie war das Geld besser angelegt als in diese geniale Kamera. Von dem gelungenen Design über die einfache Handhabung und brillanten Photos bis hin zur Nachbearbeitung an dem PC lässt die Kamera für den Durchschnittsanwender keine Wünsche offen. Besonders gefallen hat mir das übersichtliche, gut strukturierte Menü, die idiotensicher Bedienung und die je nach Geschicklichkeit des Benutzers messerscharfen Fotos. Aufgrund verschiedener Einstellungsmöglichkeiten (Panorama, verschieden Farbtöne und vieles mehr) lässt die Kamera dabei auch noch genügend Freiraum zum kreativen Herumexperimentieren. Einzige Mankos: Im Lieferumfang ist keine Tasche zum Verstauen dabei, die Lebenszeit der (wiederaufladbaren) Batterie ist doch etwas gering, die Zeit des Aufladens dafür etwas zu hoch (mindestens 4 Stunden) und eine Speicherkarte für mehr Photos muss man sich extra kaufen, denn der interne Speicher lässt maximal 17 Fotos zu. Insgesamt aber das optimale Gerät für anspruchsvolle Einsteiger in die kaum zu durchblickende Welt der Digitalkameras, denn bis ich mich zum Kauf der Photosmart entschlossen hatte, musste ich mich durch einen dichten Dschungel undurchschaubarer Angebote kämpfen. Doch diese Kamera ist ein echter Glücksfall. Also: Nicht länger suchen, kaufen!


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