Profil für Bullet1990 > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von Bullet1990
Top-Rezensenten Rang: 37.869
Hilfreiche Bewertungen: 67

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
Bullet1990

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8
pixel
Infamous
Infamous
Preis: EUR 17,99

4.0 von 5 Sternen Deutliche Veränderung gegenüber dem Debüt. Gewöhnungsbedürftig aber alles andere als schlecht!, 15. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Infamous (Audio CD)
Auf ihrem sensationellen Debüt Album "Creatures" servierten uns Motionless in White eine perfekte Mischung aus Metalcore, Emo, Horror-Punk und einer Prise Marilyn Manson. Auf ihrem zweiten Album "Infamous" weht ein deutlich anderer Wind. Hier trifft brachialer Metalcore der Marke Bleeding Through auf Industrial Metal aller Marilyn Manson. Die Emo und Horror-Punk Elemente sind fast vollständig verschwunden und auch die elektronischen Elemente wurden deutlich zurück geschraubt.

Das Album startet mit dem harten und düsteren "Black Damask (The Fog)". Hier regieren harte Riffs, Blastbeats und düstere Keyboard Melodien, während sich Chris Motionless die Seele aus dem Leib brüllt. Hier treffen fiese Screams, harte Shouts und tiefe Growls auf die erneut einzigartigen clean Vocals. Auch das im Anschluss folgende "Devil's Night" haut einem in bester Metalcore Tradition direkt auf die Fresse. Im Laufe des Albums wird der brachiale Metalcore immer wieder durch pumpenden Industrial Metal der Marke Marilyn Manson ersetzt. Auch Gesangs-technisch erinnert Chris mehr als einmal an Mr. Manson.

Dies mag sicher nicht jedermanns Sache sein. Auch ich hatte am Anfang meine Schwierigkeiten mit dem neuen industriellen Sound. Doch wenn man sich erst einmal drauf eingelassen hat, bekommt man mit Songs wie "The Divine Infection", "Synthetic Love" oder "Hatefuck" stampfende Industrial Metal Bretter, die Mr. Manson schon seit Jahren nicht mehr hinbekommen hat. Doch am besten sind Motionless in White, wenn sie nach wie vor die Metalcore Keule schwingen und uns geniale Songs wie "Burned at Both Ends", "Puppets 2 (The Rain)" oder "If it's Dead, We'll Kill it" um die Ohren hauen.

Die Deluxe Edition bietet neben (meiner Meinung nach) 4 erneut unnötigen Remixen auch 2 starke neue Songs. Der erste Song "Sick from the Melt" (feat. Chombichrist Mastermind Trevor Friedrich) ist ein melodischer Industrial Metal Stampfer, während der zweite Song "Fatal" klassischen Metalcore serviert. Diese Songs hätten sie ruhig auf das normale Album packen sollen um Gurken wie "Underdog" oder "Infamous" zu ersetzen.

Fazit: Bis auf die letzten zwei Songs des normalen Albums ist "Infamous" ein durchaus gelungenes Album zwischen brachialem Metalcore und stampfendem Industrial Metal, dass alte Fans möglicherweise abschrecken wird. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, bekommt ein starkes, abwechslungsreiches Album, dass "Creatures" zwar nicht übertrumpfen kann, aber zumindest einen würdigen Nachfolger darstellt.


Creatures
Creatures
Preis: EUR 15,93

5.0 von 5 Sternen Sensationelles Debüt! Metalcore der Spitzenklasse!, 15. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Creatures (Audio CD)
Was Motionless in White auf ihrem Debüt Album "Creatures" abliefern, ist abwechslungsreicher Metalcore der Spitzenklasse. Hier trifft harter Metalcore auf gefühlvolle Emo-Passagen, gelegentliche Marilyn Manson Vocals, eine Prise Horror-Punk und ein paar elektronische Elemente. Dies mag ein wenig überfrachtet klingen, passt jedoch wie die Faust aufs Auge.

Ein weiterer großer Pluspunkt ist die extrem abwechslungsreiche Stimme von Frontmann Chris Motionless. Diese reicht von fiesen Screams, brachialen Shouts und tiefen Growls bis hin zum emotionalen clean Gesang und den oben bereits genanten Marilyn Manson Vocals. Auch die Rhythmus Fraktion liefert grandiose Arbeit. Harte Riffs, fette Breaks und schnelle Drums treffen auf wunderbare Melodien, die sich schon nach dem ersten Hören im Gehörgang festsetzten. Dadurch liefert uns "Creatures" einen Hit nach dem anderen.

Das Album startet mit dem harten "Immaculate Misconception" in bester Metalcore Tradition und haut dem Hörer ab dem ersten Ton direkt auf die Fresse. Das nachfolgende "We Only Come Out at Night" bietet eine perfekte Mischung aus Metalcore und Horror-Punk. Auch der Rest des Albums kann voll und ganz überzeugen, allen voran die Absoluten Über-Hits "Abigail" und "Puppets (The First Snow)".

Die Deluxe Edition bietet zusätzlich ein äußerst gelungenes Cover von Rob Zombies "Dragula" und zwei (meiner Meinung nach) überflüssige Remixe. Abgesehen von den beiden Remixen ist das Album ein Metalcore Meisterwerk, welches sich kein Metalcore Fan entgehen lassen sollte.


Ceasing to Breathe
Ceasing to Breathe
Preis: EUR 8,99

5.0 von 5 Sternen Still Remains sind zurück. Härter und besser als jemals zuvor!, 21. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ceasing to Breathe (MP3-Download)
Mit ihrem Debüt Album "Of Love and Lunacy" lieferten die Jungs von "Still Remains" einen Meilenstein der Metalcore Szene ab. Der Nachfolger "The Serpent" fiel bei vielen Fans aufgrund des deutlich melodiöseren und softeren Sounds durch (Mir persönlich hat auch "The Serpent" sehr gut gefallen. Die Mischung aus Härte und Melodie empfand als sehr gelungen. Nur das T.J. Miller ein deutlich besserer Shouter als Sänger ist!).

Nun liefern die Jungs, 6 Jahre nach dem zweiten Album, mit "Ceasing to Breathe" endlich wieder ein neues und vor allem starkes Album ab, was ihnen so bestimmt kaum noch einer zugetraut hätte. Nach dem die Jungs 2008 für knapp 3-4 Jahre in der Versenkung verschwanden, geben sie nun mit "Ceasing to Breathe" ein äußerst starkes und kräftiges Lebenszeichen von sich. Schon der Opener "Bare Your Teeth (feat. Dan Weyandt)" brettert mit harten Riffs direkt drauf los während T.J. Miller sich die Seele aus dem Leib shoutet und growlt nur um sich im melodischen Refrain die clean Vocals mit Gitarrist Mike Church zu teilen.

Auch der Rest des Albums ist deutlich härter als alles was die Jungs bis heute gemacht haben. Harte Riffs, schnelle Drums und fette Breakdowns stehen auf dem Programm. Begleitet werden diese von tiefen Growls, heiseren Screams und harten Shouts von Frontmann T.J. Miller. Den cleanen Gesang überlässt er auf "Ceasing to Breathe" zum großen Teil Gitarrist Mike Church (was gut ist, da Mike ein deutlich besserer Sänger ist und eine einzigartige Stimme besitzt!).

Trotz der ganzen Härte, bietet das Album genug Platz für Melodien und sorgt somit für Abwechslung. Natürlich ist das Album dem Metalcore zuzuordnen, man bedient sich aber auch beim Djent ("Close to the Grave") oder beim melodischen Death Metal ("A Way Out"). Am besten sind "Still Remains", wenn sie nach den wuchtigen Strophen (welche von T.J. Millers Growls und Shouts regiert werden), einen melodischen Refrain raushauen, der von Mikes Stimme perfekt getragen wird, wie in den grandiosen Stücken "A Way Out" oder "F.F.I.".

"Ceasing to Breathe" ist ein mächtiges Brett und für mich eines der besten Alben der letzten Zeit. Willkommen zurück Jungs, ihr habt mir gefehlt!


To The Wolves
To The Wolves
Preis: EUR 1,29

5.0 von 5 Sternen Melodischer Metalcore der Spitzenklasse!, 21. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: To The Wolves (MP3-Download)
Auch die zweite Single des neuen Albums "Beloved" von "I Killed The Prom Queen" ist melodischer Metalcore in Perfektion. Melodische Gitarren Melodien treffen auf harte Riffs, heisere Screams, tiefe Growls und einen fetten Breakdown gegen Ende. So muss das sein. So spielt man vernünftigen Metalcore!


Carrie 2 - Die Rache
Carrie 2 - Die Rache
DVD ~ Emily Bergl
Preis: EUR 9,97

4.0 von 5 Sternen Carrie 2 kann das Original natürlich nicht übertreffen! Spaß macht es dennoch., 21. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Carrie 2 - Die Rache (DVD)
Natürlich kann man "Carrie 2 - Die Rache" nicht mit dem großartigen Original von Brian De Palma vergleichen. Brian De Palma hat mit "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" einen absoluten Klassiker und Meilenstein der Film Geschichte abgeliefert. Sowas ist nicht einfach zu toppen.

"Carrie 2" kann man sowohl als Fortsetzung als auch als Remake betrachten. Die Story ist im Prinzip die selbe. Außenseiterin wird von Mitschülern gequält, bis diese es nicht mehr ertragen kann und sich in einem Blutrausch rächt. Allerdings wird der erste Teil oftmals aufgegriffen und mit Amy Irving (Sue aus dem Original) hat sogar eine Überlebende des ersten Teils ein paar Auftritte.

Natürlich kann "Carrie 2" in Sachen Spannung und Atmosphäre nicht mit dem Original mithalten. Der zweite Teil setzt (vor allem im Finale) mehr auf Gewalt, weshalb Carries Angriffe deutlich brutaler ausfallen als im Original. Splatter Fans wird es freuen, Freunde des Originals werden sic wohl eher abwenden.

Die Schauspieler sind im großen und ganzen gut bis durchschnittlich zumal man mit Amy Irving ("Carrie"), Jason London ("Wes Craven präsentiert Dracula Teil 2 und 3"), Mena Suvari ("American Pie") und Zachery Ty Brian ("Hör mal wer da hämmert") durchaus ein paar namhafte Schauspieler mit von der Partie sind.

Somit ist "Carrie 2 - Die Rache" zwar nicht mit dem Original zu vergleichen, doch im großen und ganzen ein guter, solider Horrorfilm, der vor allem gegen Ende, Splatter Fans eine kleine Freude bereiten wird.


Beloved [Deluxe Edition]
Beloved [Deluxe Edition]
Preis: EUR 9,49

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Willkommen zurück!, 19. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Beloved [Deluxe Edition] (MP3-Download)
Mit "Beloved" liefern I Killed The Prom Queen, 8 Jahre nach dem zweiten, grandiosem Album "Music for the Recently Deceased", endlich ihr heiß erwartetes drittes Album ab. Anfangs war ich ein wenig skeptisch, ob diese Reunion gut gehen würde, doch als ich die erste Single "Memento Vivere" hörte, war meine Skepsis schlagartig verschwunden. Harte Riffs, tiefe Growls und heiserne Screams trafen auf melodische Gitarren-Läufe und fette Breakdowns als wären die Jungs nie weg gewesen.

Der Neuanfang schien perfekt, bis sowohl Schlagzeuger JJ Peters als auch Bassist Sean Kennedy aus der Band ausstiegen und schon war die Skepsis wieder da. Als jedoch die nächste Single "To The Wolves" erschien, waren diese wieder wie weggeblasen. Man bekam nichts anderes als melodischen Metalcore der Spitzenklasse geboten und dieser wird (I Killed The Prom Queen sein Dank!) auch auf dem Rest des Albums zelebriert.

"Beloved" ist vom Angang bis zum Ende ein äußerst melodisches Album geworden ohne dabei die nötige Härte zu vergessen. Der neue Frontmann Jamie Hope hat ein fast genau so mächtiges Stimmvolumen wie der ehemalige Frontmann Michael Crafter und wechselt zwischen heisernen Screams und tiefen Growls. Auch Jona Weinhofen packt in einigen Liedern, wie z.B. der dritten Single "Thirty One & Sevens" sowie dem melodischen "Kjærlighet" seine tolle clean Stimme aus (und der Mann hat mächtig an sich gearbeitet!). Dazu kommen noch einige coole Gast-Auftritte von Björn "Speed" Strid (Soilwork) in "Calvert Street" und von Jonathan Vigil (The Ghost Inside) in dem harten "No One Will Save Us".

Auch die Bonus Tracks der Deluxe Edition "Memento Vivere", "Sparrowhawk" und "Brevitiy" folgen dem Sound der Platte und können durchaus überzeugen. Leider handelt es sich bei "Memento Vivere" um eine neu eingespielte Version, bei dem die Growls durch Screams ersetzt wurden. Dies ist ein wenig schade, da es dem Lied ein wenig die Härte nimmt aber gut ist es allemal.

Letztendlich bleibt mir eigentlich nur noch zu sagen: Willkommen zurück Jungs, ich habe euch vermisst!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 24, 2014 3:23 AM CET


Rise
Rise
Preis: EUR 15,99

5.0 von 5 Sternen Melodischer Post-Hardcore der Spitzenklasse!, 18. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Rise (Audio CD)
im ersten Moment konnte ich meinen Ohren kaum glauben. Sind das wirklich A Skylit Drive? Wenn ich an den Namen A Skylit Drive dachte, fielen mir im ersten Moment immer der verdammt hohe Gesang von Frontmann Michael Jagmin und der experimentelle sowie vertrackte Post-Harcore Sound der Jungs ein. Da mein Nachbar ein großer Fan der ersten Alben war, bekam ich diese öfter zu hören, allerdings konnten mich diese nie wirklich überzeugen. Zu verspielt und zu experimentell war mir der Sound der Jungs. Und dazu auch noch diese verdammt hohe Stimme...

Das letzte Album der Jungs "Identy on Fire" gefiel mir ein wenig besser. Sie waren zwar immer noch sehr experimentell, aber einige der Songs machten mir durchaus Spaß. Der erste Song der mich wirklich umhaute, war das Cover von "Love the Way you Lie". Härte traf auf einen eingängigen Refrain, der sich direkt im Ohr festsetzte. Diese Eingängigkeit hatte mir bei A Skylit Drive immer gefehlt.

Das neue Album "Rise" ist genau so eingängig wie der oben genannte Cover Song, allerdings bei weitem nicht so hart. Das macht aber überhaupt nichts. Was A Skylit Drive mit "Rise" abliefern, ist eingängiger und melodischer Post-Hardcore der Spitzenklasse. Die Härte des Albums beruht zum großen Teil auf der Instrumental Fraktion, da das Album zum Großteil von Michael Jagmins clean Vocals getragen wird und nur gelegentlich von kurzen, aber umso geileren Shout-Passagen unterbrochen wird. Auf diesem Album ist einfach für jeden was dabei. Seien es typische Post-Hardcore Stücke, bei denen sich Shouts und clean Vocals abwechseln (inkl. Breakdown) wie "Unbreakable" oder "Pendulum", elektronische Spielereien "Said & Done", "Dreaming in Blue" oder eine schöne Halb-Ballade "Just Stay". Hier stimmt einfach alles.

Konnten A Skylit Drive mich vorher nie ganz überzeugen, haben sie mich mit "Rise" nun in ihren Bann gezogen. Ein melodisches Post-Hardcore Album gespickt mit Hits. So kann es gerne weitergehen!


Malocchio
Malocchio
Preis: EUR 19,67

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nach wie vor weit entfernt vom sensationellen Debüt, aber immerhin besser als der Vorgänger..., 18. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Malocchio (Audio CD)
Nach dem sensationellen Debüt-Album "Geeving" und dem enttäuschenden zweiten Album "Infamous", erscheint nun mit "Malocchio" bereits das dritte Album von Abandon All Ships. Leider kann auch "Malocchio" die Klasse des Debüts nicht erreichen. Immerhin ist es um einiges besser als "Infamous"!

"Geeving" war und ist nach wie vor, ein von vorne bis hinten geiles Album. Die Mischung aus Post-Hardcore/Metalcore und Trance war der Hammer. Harte und druckvolle Riffs trafen auf melodische Trance Beats und harte Shouts auf wundervolle clean Vocals. Dazu gab es mit Songs wie "Bro My God", "Geeving", "Megawacko 2.1" oder "Take One Last Breath" fast nur Hits auf dem Album. Von Füllern oder Rohrkrepierern keine Spur.

Auf "Infamous" sah die Sache leider anders aus. Nach dem Ausstieg der halben Band (sowohl der Drummer als auch die beiden Gitarristen verließen die Band) waren Abandon All Ships kaum noch wieder zu erkennen. Zwar hatte die Band durchaus noch ihre Höhepunkte (z.B. "Infamous" oder "Less Than Love"), doch der Großteil des Albums dümpelte zwischen schwach und furchbar. Zwar wurde die Mischung aus Post-Hardcore/Metalcore und Trance beibehalten, doch außer den gelungenen Refrains gab es fast durchgehend lahme Strophen mit 08/15 Riffs und eintönigem geshoute. Außerdem haben die Jungs verlernt wie man vernünftige Breakdowns spielt.

Das erste was ich über "Malocchio" hörte war, dass einer der Gitarristen zur Band zurückgekehrt ist. Dies gab mir ein wenig Hoffnung, dass Abandon All Ships ein wenig zur alten Stärke zurückfinden. Als dann die erste Single "Reefeer Madnes" erschien setze jedoch wieder die Ernüchterung ein. Man machte genau so weiter, wie man auf "Infamous" aufgehört hatte. Simple Riffs, eintönige Shouts und ein schwacher und völlig belangloser Breakdown. Ich hätte heulen können...

Doch zu meiner Überraschung stellte sich "Malocchio" als gar nicht mal so schlecht heraus. Klar, an "Geeving" kommt das Album nicht mal Ansatzweise dran. Dazu sind auch Gurken wie "Reefer Madness", "High Roller" (müssen die Jungs wirklich den nervigen Harlem Shake Beat aus der Kiste kramen...?) oder "Centipede" auf dem Album, die von der "Qualität" auch gut auf "Infamous" gepasst hätten.
Trotzdem haben die Jungs diesmal einige echt gute Songs parat. "Trapped" zum Beispiel ist ein gelungener Mix aus Post-Hardcore und Trance, bei dem sich Shout und clean Vocals perfekt ergänzen (allerdings haben die Jungs den Breakdown mal wieder ver*****...). Auch das Trance-lastige "Bloor Street West" kann sich durchaus hören lassen. Mit dem harten "Cowboys" und dem abschließendem "Paradise" haben die Jungs sogar zwei kleinere Hits parat.

Auch wenn die Jungs nach wie vor nicht die Klasse des Debüts erreichen, da dies von eintönigen Shouts, uninspirierten Strophen und Riffs sowie zum Teil ätzenden Beats verhindert wird, ist Malocchio definitiv ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Und auf alle fälle besser als "Infamous"!


Restoring Force
Restoring Force
Preis: EUR 17,98

2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Purer Durchschnitt. Nicht mehr nicht weniger...., 16. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Restoring Force (Audio CD)
Der Vorgänger "The Flood" war typischer aber guter Post-Hardcore/Metalcore. Harte Riffs trafen auf schöne Melodien und die Sreams von Austin Carlile auf den phänomenalen cleanen Gesang von Shayley Bourget, welcher das Album vor den puren Durchschnitt rettete.

Das größte Problem von "The Flood" bzw. von Of Mice & Men im allgemeinen sind meiner Meinung nach die eindimensionalen Screams von Frontmann Austin Carlile. Während die Instrumental Fraktion und clean Sänger Shayley Bourget durchaus einen guten Job machten, zerstörte Frontmann Austin Carlile mit seinem nervtötenden und eindimensionalen Screams jeden noch so guten Ansatz.

Nun erscheint mit "Restoring Force" das mittlerweile dritte Album von Of Mice & Men und es hat sich einiges getan. Mit Aaron Pauley haben Of Mice & Men einen neuen Bassisten und clean Sänger an Bord, welcher den ausgeschieden Shayley Bourget ersetzt. Dieser macht seine Sache sogar durchaus gut (Shayleys Gesang war dennoch ein wenig stärker) und verhindert mit seinem Gesang den totalen Absturz des Albums. Auch Austin Carlile hat an sich gearbeitet und haut neben seinen typischen Screams auch sanftere Töne raus (welche an eine schlechtere Version von Oliver Sykes erinnern). Auch der Gesamt-Sound der Band hat sich verändert. Neben dem typischen Post-Hardcore/Metalcore haben sich auf Album Nummer 3 auch Elemente des Alternative Rock und des New Metal eingeschlichen. Leider können auch die neuen Elemente das Album nicht vor dem Durchschnitt retten.

Das größte Problem von Of Mice & Men ist nach wie vor Austin Carlile. Der Typ ist als Shouter absolut limitiert. Seine Screams oder was er auch sonst versucht, haben weder Kraft noch Druck. Auch der neue Sound der Band kann nicht sonderlich überzeugen.
Daher kann ich den Hype, der um diese Band veranstaltet wird einfach nicht verstehen. Im Bereich des Post-Hardcore/Metalcore gibt es definitiv stärkere und aufregendere Bands als Of Mice & Men und wesentlich bessere Alben als "Restoring Force".


Age of Ignorance
Age of Ignorance
Preis: EUR 11,99

5.0 von 5 Sternen Und schon wieder ein großartiges Album von Our Last Night!, 16. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Age of Ignorance (Audio CD)
Das Vorgänger Album "We Will All Evolve" war ein mächtiges Brett. Post-Hardcore vom allerfeinsten. Und auch auf dem neustem Album "Age of Ignorance" gelingt es den Jungs von Our Last Night dieses Niveau zu halten. Dabei hat sich am Sound der Band durchaus was geändert.

Wie bereits erwähnt war "We Will All Evolve" ein mächtiges Brett zwischen Post-Hardcore und Metalcore, dass perfekt zwischen Melodie und Härte wechselte. Harte Shouts trafen auf melodische clean Vocals und fette Riffs auf herrliche Melodien.
Auf "Age of Ignorance" haben die Jungs den Härtegrad jedoch deutlich runtergeschraubt. Während der Opener "Fate" noch in bester Post-Hardcore Manier startet, inkl. Shouts und nem Breakdown, geht es in den folgenden 3 Stücken wesentlich sanfter zur Sache. Mit Ausnahme des letzen Songs "A Sun That Never Sets" und der ersten Single "Liberate Me" (welcher zugleich der härteste Song der Platte ist) wo Shouts und Breaks vorkommen, regiert auf dem Album der cleane Gesang, der im Wechselspiel von Shouter Trevor Wentworth und Gitarrist Matt Wentworth zum besten gegeben wird.
Natürlich ist das Album daher wesentlich softer als der Vorgänger aber trotzdem nicht ein deut schlechter. Dieses Album strotzt einfach nur so vor Hits. Sei es der Opener "Fate", der Titelsong "Age of Ignorance" oder das wuchtige "Liberate Me". Auf diesem Album gibt es schlicht und weg keine Ausfälle.

Mit "Age of Ignorance" gelingt den Jungs von Our Last Night eine perfekte Mischung aus Post-Hardcore und melodischem Rock. Zwar nicht so hart wie das Vorgänger Album doch dafür voll gespickt mit Hits


Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8