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Bullet1990

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Clear (EP)
Clear (EP)
Wird angeboten von Obsessed-Records GmbH inkl-MwSt-Widerrufsbelehrung-AGB-unter-Verkäufer-Hilfe
Preis: EUR 11,72

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber nicht so stark und aufregend wie die Alben., 15. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Clear (EP) (Audio CD)
Nun, was Periphery mit ihrer "Clear EP" abliefern macht durchaus Laune, kann aber mit den beiden starken ALben nicht wirklich mithalten. Auch auf "Clear" bleiben die Jungs ihrem Stil treu und spielen Progressive Metal mit deutlicher Metalcore-Schlagseite, auch wenn die Core Elemente auf dieser EP ein wenig verringert wurden.

Die EP besteht aus insgesamt 7 Liedern, wovon 3 Stücke reine Instrumentals sind, die zwar die typische Kombination aus Melodien, Riffs und Gefrickel bieten, aber ansonsten nicht großartig überraschen. Bei den "richtigen" Liedern fällt jedoch sofort auf, dass Frontmann Spencer Sotelo diesmal mehr Gewicht auf seinen cleanen Gesang legt ("The Summer Jam", "Feed The Ground"). Dies ist durchaus schön anzuhören, nimmt dem Ganzen aber natürlich ein wenig die Härte. Aber keine Angst, seine Growls kommen nach wie vor in den Stücken vor. Von der Härte her sind "The Parade Of Ashes" und das abschließende "Pale Aura" zu nennen. Diese beiden Songs haben die größte Core-Schlagseite und die meisten Growls im Gepäck.

Fazit: Eine durchaus nette EP, die aber hinter den Alben zurücksteht. Für zwischendurch ganz nett.


We Will All Evolve
We Will All Evolve
Preis: EUR 14,98

5.0 von 5 Sternen Post-Hardcore vom allerfeinsten!!!, 15. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: We Will All Evolve (Audio CD)
Was die Jungs von Our Last Night mit ihrem dritten Album "We Will All Evolve" abliefern ist schlicht und weg Post-Hardcore der Spitzenklasse! Waren die ersten beiden Alben zwar gut, aber aufgrund der Produktion und der Abmischung nicht herausragend, stimmt bei diesem Album wirklich alles.

Natürlich erfinden Our Last Night den Post-Hardcore nicht neu, dass macht aber absolut nichts. Auch hier treffen Genre-typisch harte Gitarren auf melodische Passagen, harte Shouts auf cleanen Gesang und fette Breakdowns auf große Hooks. Bei diesem Album machen die Jungs einfach alles richtig. Das Album startet mit dem harten "Elephants", welches (wie der Titel es vermuten lässt) in bester Metalcore Tradition aus den Boxen ballert und für ein heilloses Chaos im Porzellanladen sorgt. Danach folgen mit "The Air I Breathe", "Mouth Machine Gun" und "Across The Ocean" einige echte Post-Hardcore Hymnen, bevor "Deceiver" wieder in bester Metalcore Tradition losbolzt, inkl. Breakdown.
Das Album strotzt nur so vor starken Songs. Harte und melodische Passagen geben sich spielend die Klinke in die Hand und auch so wird viel für Abwechslung gesorgt. Sei es melodischer Post-Hardcore "Carry Me To Safety", harter Metalcore "The Devil Inside You" oder Post-Hardcore mit flotter Punk-Schlagseite "Into The Future". Hier stimmt einfach alles.

"We Will All Evolve" ist ein verdammt starkes Album und definitiv ein Referenz-Werk in der aktuellen Post-Hardcore Szene. Sollten die Jungs weiterhin solche Alben abliefern werde ich ihren Werdegang weiterhin mit Begeisterung folgen.


The Flood
The Flood
Preis: EUR 17,99

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solider Post-Hardcore/Metalcore, mehr aber auch nicht., 14. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: The Flood (Audio CD)
Ganz ehrlich? Ich kann den Hype, der um diese Band veranstaltet wird einfach nicht verstehen. Was Of Mice & Men mit ihrem zweiten Album "The Flood" abliefern, ist guter, solider Post-Hardcore/Metalcore, der niemandem Weh tut, aber auch nicht sonderlich beeindruckt. Und so viel Hype um so viel Mittelmaß? Naja...

Warum gebe ich "The Flood" nach diesen Einstiegs-Worten trotzdem 4 von 5 Sternen? Das liegt daran, dass Of Mice & Men mit ihrerer Musik zwar den Post-Hardcore/Metalcore nicht neu erfinden (das gelingt den allerwenigsten!) aber dennoch wissen wie man Härte und Melodie gut miteinander verbindet. Hier treffen Screams auf cleanen Gesang und harte Riffs auf schöne Melodien, also genau das, was man von einem Post-Hardcore/Metalcore Album erwartet. Vor allem der cleane Gesang von Shayley Bourget, kann mächtig punkten. Seine Stimme allein macht aus Liedern wie "O.G.Loko", "Ohioisonfire" oder dem großartigen "Let Live" echte Hits und rettet das Album vor dem puren Durchschnitt. Denn seien wir mal ehrlich, Austin Carlile ist als Shouter absolut limitiert... Durchweg die selben nervtötenden Screams. Von Abwechslung seinerseits keine Spur. Er ist das größte Manko der Band.

Fazit: Mit einem vernünftigeren (und vor allem abwechslungsreicheren) Shouter, wäre die Band bestimmt um einiges Besser, denn sowohl die Instrumental Fraktion als auch clean Sänger Shayley Bourget können durchaus überzeugen. Nur Carliles eindimensionales Screaming geht mir auf die Dauer mächtig auf die nerven. Er ist der Grund, warum "The Flood" nur ein "gutes" und solides, aber kein herausragendes Werk ist.


Live Life [Explicit]
Live Life [Explicit]
Preis: EUR 4,95

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wow, was für eine starke EP! Electrocore vom aller feinsten!, 5. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Live Life [Explicit] (MP3-Download)
Also das hatte ich wirklich nicht erwartet. Nach dem guten, aber nicht überragendem Debüt Album "Til Death", hatte ich nicht mit einem solchen Brett gerechnet. Was Capture The Crown auf ihrer "Live Life" EP abliefern ist Electrocore vom aller feinsten!

Natürlich hat sich an der musikalischen Ausrichtung der Band nicht wirklich was geändert. Capture The Crown spielen nach wie vor Electrocore (eine Mischung aus Metalcore, Trance und elektronischen Elementen) bei dem harte Gitarren Riffs auf poppige Trance Beats, Screams und Growls auf cleanen Gesang und fette Breakdowns auf elektronische Spielereien treffen. Nun, all das gab es auch auf dem Debüt Album.
Was mich an dem Debüt so störte, war das nervende Yelling von Fronter Welfare (Screams, Growls und der cleane Gesang sitzen perfekt, aber das Yelling nervt auf Dauer einfach) und dass die elektronischen Elemente die fetten Gitarren oftmals dominiert haben.

Nun, was hat sich daran geändert? Eigentlich nicht allzu viel. Es gibt immer noch Passagen, bei denen die Gitarren den elektronischen Beats unterliegen und auch das Yealling ist immer noch vorhanden. Nichts desto trotz macht "Live Life" einfach Spaß! Der Opener "Live Life" startet hart mit dem Wechselspiel aus Yelling, fiesen Screams und tiefen Growls, bevor Wellfare im Refrain seine fabelhafte clean Stimme los lässt. Auch der folgende Song "Rebearth" (Feat. Tyler "Telle" Smith von The Word Alive) kracht ordentlich, bevor Wellfare mit seiner clean Stimme im Refrain für Gänsehaut sorgt. Auch "Bloodsuchers" und die Single "All Hype All Night" starten heftig nur um anschließend einen Killer-Refrain los zulassen. Mit dem letzten Song "When I Get Home" liefern Capture The Crown zudem noch einen starken Song ab, der komplett auf Growls und Screams verzichtet.

Also wie lautet nun meine Fazit? Mit "Live Life" liefern Capture The Crown eine EP ab, die mich schon beim ersten Durchlauf umhaute. Fiese Screams, tiefe Growls, fette Breaks und dank Wellfare's clean Stimme absolute Killer-Refrains, die sich sofort im Gehörgang festsetzen. Da diese EP schlicht und weg nur aus Hits besteht, kann ich auch über das (immer noch) vorhandene Yelling hinweg sehen. Ein "Muss" für alle Electrocore Fans!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 11, 2014 5:39 PM MEST


Til Death
Til Death
Preis: EUR 18,07

4.0 von 5 Sternen Gelungenes Debüt Album mit Luft nach oben!, 5. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Til Death (Audio CD)
Was Capture The Crown mit ihrem Debüt Album "Til Death" abliefern kann sich durchaus hören lassen. Auf ihrem von Cameron Mizell produziertem Debüt Album präsentieren die Jungs fetten und kraftvollen Electrocore (eine Mischung aus Metalcore, Trance und anderen elektronischen Elementen) der sich nicht vor Bands wie Asking Alexandria, Helia oder Abandon All Ships verstecken muss.

Natürlich erfinden die Jungs den Electrocore nicht neu. Harte Gitarren treffen auch melodische Trance-Beats, fiese Screams und tiefe Growls auf melodische Clean Vocals und fette Breakdowns auf elektronische Spielereien. Nun, neu ist das ganze mit Sicherheit nicht. Spaß macht es dennoch, da die Jungs mit Jeffrey Wellfare einen sehr talentierten Frontmann haben, der mühelos zwischen den Stilen wechseln kann. Und wenn Herr Wellfare anfängt seine Clean Stimme auszupacken, bekomme ich jedes mal eine Gänsehaut.

Klingt soweit ganz gut? Ist es auch, zumindest zum Großteil. Leider sind die elektronischen Beats gegenüber den Gitarren oftmals sehr dominant, sodass die fetten Riffs ein wenig untergehen. Ein weiterer Kritikpunkt ist das Yelling von Fronter Jeffrey Wellfare. An seinen Screams, Growls und seinen Clean Vocals gibt es nichts auszusetzen, doch sein Yelling geht mir mit der Zeit stark auf die Nerven. Das haben Danny Worsnop (Asking Alexandria) und Sam Carter (Architects) wesentlich besser drauf.

Fazit: Starkes Debüt Album, dass aufgrund von kleinen Schwächen knapp an der 5 Sterne Bewertung vorbei gerutscht ist.


Infamous
Infamous
Preis: EUR 16,99

2.0 von 5 Sternen Nach dem Hammer-Debüt "Geeving" folgt mit "Infamous" nun die große Ernüchterung... Schwacher Nachfolger!, 29. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Infamous (Audio CD)
Als das Debüt-Album "Geeving" von Abandon All Ships erschien war ich hin und weg. Harter Post-Hardcore/Metalcore traf auf melodische Trance-Beats, harte Shouts auf melodische clean Vocals und dazu noch diese Hammer-Refrains, die nach dem ersten hören direkt im Gehörgang fest saßen.

Nun, die Mischung aus Metalcore und Trance wurde auf "Infamous" natürlich beibehalten, nichtsdestotrotz setzte nach dem ersten hören große Ernüchterung ein. Was ist mit Abandon All Ships passiert? Anscheinend haben die Jungs den Ausstieg der halben Band (sowohl die beiden Gitarristen als auch der Drummer stiegen nach dem Debüt-Album aus) nicht besonders gut verkraftet.

Die Strophen der Songs sind streckenweise katastrophal und vollkommen einfallslos. Die Shouts von Frontmann Angelo Aita waren ja schon auf "Geeving" nicht gerade abwechslungsreich, aber dafür um einiges kraftvoller. An den clean Vocals von Bassist Martin Boda gibt es meiner Meinung nach nicht all zu viel auszusetzen, da diese den Refrains das besondere etwas verleiht und das Album so vor dem Totalabsturz rettet. Bestes Beispiel dafür sind meiner Meinung nach die Songs "Infamous (Feat. A Game)" und "Less Than Love". Auf völlig stumpfe und einfallslose Strophen mit Standard-Riffs folgt ein Refrain, der sich direkt im Ohr festsetzt. Schade, daraus hätte man so viel mehr machen können.

Natürlich haben Abandon All Ships noch ihre Höhepunkte. Leider findet man diese fast nur noch in den Refrains.
Der Opener "Good Old Friend", der zwar ähnlich aufgebaut ist wie wie "Bro My God" vom Debüt-Album "Geeving", allerdings um einiges schwächer ist, gehört noch zu den stärkeren Songs. Auch "Infamous" und "Less Than Love" gehören aufgrund der starken Refrains noch zu den besseren Songs. Aber das die Ballade "August" mit Abstand der Beste Song des Albums ist, ist für ne Metalcore/Trancecore Band eigentlich ober-peinlich.

Der Rest der Songs schwankt zwischen mittelmäßig und schwach. Während Songs wie "Forever Lonely", "Brothers for Life (Feat. XbikerackX)" und "Ahmed" (an sich guter Song, aber der Breakdown geht ja mal gar nicht...) noch einigermaßen hörbar sind, sind Songs wie "American Holocaust" und "Made Of Gold" absolute Rohrkrepierer.

Nach einem Hammer-Album wie "Geeving", ist "Infamous" eine echte Enttäuschung. Gute Ansätze sind zwar vorhanden, leider werden diese immer wieder von 08/15 Riffs oder monotonem Gebrüll zerstört. Hoffen wir, dass der Nachfolger "Malocchio" sich wieder an alten stärken orientiert, allerdings lässt die erste Single "Reefer Madness" nichts gutes erhoffen...


Blister in the Sun
Blister in the Sun
Preis: EUR 1,29

5.0 von 5 Sternen Gute Laune Punk der spitzen Klasse!, 7. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blister in the Sun (MP3-Download)
Mit "Blister in the Sun", der ersten Single nach dem Debüt Album, liefern Still Standing eine locker-flockige Punk Rock Nummer ab, die sich direkt im Gehörgang festsetzt und sofort für gute Laune sorgt. Wenn die Jungs diesen Weg beibehalten dürfte ihrem Erfolg eigentlich nichts mehr im Weg stehen. Ich freue mich jedenfalls auf weitere Songs dieser herausragenden Truppe!


Life-Ology
Life-Ology
Preis: EUR 9,89

5.0 von 5 Sternen Herausragendes Debüt Album!, 7. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Life-Ology (MP3-Download)
Was Still Standing auf ihrem Debüt Album "Life-Ology" abliefern ist schlicht gesagt poppiger Punk Rock der Spitzenklasse, der sich nicht vor Bands wie Simple Plan, Sum 41 oder Blink-182 verstecken muss. Songs wie "Black and White", "We can go there" oder "I can't with you" gehen schon beim ersten hören direkt ins Ohr und verankern sich dort für Wochen. Mit dem leicht melancholischen "Do you believe" haben sie sogar einen richtigen über Hit am Start. Das diese Band nach diesem großartigem Debüt Album immer noch für ihren Durchbruch kämpfen muss ist für mich unbegreiflich. Die Songs strotzen nur so vor Energie und reichen von leicht melancholischen Balladen bis hin zu rockigen gute Launen Nummern. Was für ein fantastisches Album!


Ungrateful
Ungrateful
Preis: EUR 16,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Album seit dem Debüt, 21. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ungrateful (Audio CD)
Mit "Ungrateful" liefern Escape The Fate meiner Meinung nach das beste Album seit dem überragenden Debüt "Dying is your Latest Fashion" ab. Natürlich waren die beiden Vorgänger ("This War is Ours", "Escape The Fate") nicht schlecht, dennoch konnten mich die Songs der beiden Alben, bis auf wenige Ausnahmen, nicht wirklich überzeugen.

Mir persönlich, war "This War is Ours" bis auf zwei Songs viel zu soft und klang zum größten Teil wie ein Album einer 08/15 Pop-Punk Band. Das war zwar nicht übel, aber umgehauen hat es mich nicht. Auf "Escape The Fate" ging es zwar ein wenig härter zur Sache, allerdings fehlten mir hier richtige Hits. Das Album hat zwar einige sehr gute Songs, aber mehr auch nicht.

"Ungrateful" konnte mich jedoch schon mit dem ersten durchhören überzeugen. Der Opener (und gleichzeitig Titel-Track vom Album) knallt einem in bester Metalcore Tradition um die Ohren, bevor mit "Until we die" der erste Hit auftaucht. Auch die 3 nachfolgenden Songs sind absolute Hits, die schon nach dem ersten Hören im Gehörgang festsitzen. Danach nimmt das Album an härte und auch ein wenig an Qualität ab. Macht aber nichts, den Spaß machen die Songs alle Male.

Fazit: Starkes Album zwischen Post Hardcore und Pop-Punk (der metalcorige Titel-Track ist eine Ausnahme), welches zwar meiner Meinung nach, nach den ersten 5 Songs ein wenig an Stärke verliert, aber immer noch besser als die beiden Vorgänger ist. Definitiv das beste Album seit dem Debüt und ein "Muss" für alle Fans von Escape The Fate und gutem Post Hardcore!


Kein Titel verfügbar

5.0 von 5 Sternen Würdiges Remake mit starkem Hauptdarsteller!, 15. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin ein großer Fan des Originals von William Lustig und als ich hörte, dass es ein Remake geben sollte war ich sehr skeptisch. Das man mit Alexandre Aja einen Fachmann ins Boot holte, sorgte (zumindest bei mir) schon mal für Erleichterung, doch als ich las, dass Elijah Wood (Frodo Beutlin aus Der Herr der Ringe) war ich mehr als geschockt. Frodo Beutlin als gestörter Serienkiller? Unfassbar!
Als ich mir den Film ansah, wurde ich jedoch positiv überrascht. Erstens gefiel mir die Art, wie der Film gedreht wurde. Er wurde fast komplett aus der Sicht des Killers gedreht, welchen man nur zu sehen bekommt, wenn er am träumen ist oder in den Spiegel schaut. Dies verleiht dem ganzen Film eine äußerst fesselnde Wirkung. Zweitens spielt Herr Elijah Wood den gespaltenen Killer mit voller Überzeugung und verleiht dem Charakter des Frank Zito eine besondere Tiefe. Zuletzt wären da natürlich noch die Morde, die streckenweise sehr brutal ausfallen (daher empfehle ich jedem sich die Verleih-Version mit Spio/Jk Gutachten zuzulegen. Die Deutsche Fsk 18 Version ist nämlich geschnitten!).
Fazit: Alexandre Ajas Maniac ist meiner Meinung nach ein würdiges Remake mit einem grandiosen Hauptdarsteller, einer gelungenen Inszenierung und einigen wirklich brutalen und blutigen Morden. Horror- und Psychothriller Fans können bedenkenlos zugreifen.


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