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Rezensionen verfasst von
Séamus Kennan "Dunnie77"

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Dove Body Creme Seidige Feuchtigkeitspflege, 300 ml
Dove Body Creme Seidige Feuchtigkeitspflege, 300 ml
Wird angeboten von gaia supplies
Preis: EUR 14,25

5.0 von 5 Sternen Sehr angenehmes Gefühl auf der Haut, 18. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe eine sehr trockene Haut und eigentlich eine gute Creme bereits gefunden. Dennoch hat mich diese seidige Body Creme von Dove angesprochen, vor allem weil sie von Dove ist. Ich bin von den Seifen sehr überzeugt und wollte daher auch eine Creme ausprobieren. Und mit dieser hier bin ich sehr zufrieden. Zunächst hat sie einen angenehmen, aber nicht aufdringlichen Geruch. Beim Auftragen zieht sie schnell ein und hinterläßt auf der Haut ein sehr sanftes, tatsächlich fast seidiges Gefühl. Vor allem verwende ich die Creme als Handcreme, aber sie ist sicher auch für andere Partien des Körpers gut verwendbar. Allergische Reaktionen habe ich keine festgestellt. Ich kann diese Creme also uneingeschränkt empfehlen.

Über einen Amazon-Händler würde ich die Creme allerdings nicht mehr bestellen, da die Versandkosten in etwa so hoch sind wie die Creme selbst. Zum Glück habe ich endlich ein Geschäft in meiner Nähe gefunden, wo ich die Creme nachkaufen kann, sollte ich die 300ml irgendwann verbraucht haben. Das dürfte allerdings noch eine Weile dauern.


12 Rounds 3 Lockdown [OmU]
12 Rounds 3 Lockdown [OmU]
DVD
Preis: EUR 3,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Keine völlig schlechte Die Hard-Kopie, 17. September 2015
Rezension bezieht sich auf: 12 Rounds 3 Lockdown [OmU] (Amazon Video)
Da ich diesen Film im Original ohne Untertitel gesehen habe, beziehe ich mich lediglich auf den Film selbst.

Polizist John Shaw (Dean Ambrose) nimmt nach sieben Monaten seinen Dienst wieder auf, nachdem er in psychologischer Behandlung gewesen ist, da sein junger Kollege im Dienst erschossen wurde. So ziemlich jeder seiner Kollegen macht ihn dafür verantwortlich, obwohl er rehabilitiert wurde. Auch sonst benehmen sich die Kollegen nicht wie gute Polizisten. Allen voran Tyler Burke (Roger Cross) hatte mit einem Drogendealer namens George Freemont (Matthew Harrison) gemeinsame Sache gemacht, bis Burke das Geschäft an sich gerissen und Freemont sich Beweise verschafft hat, die Burke belasten. Einen Tag bevor Shaw wieder zum Dienst erscheint, reißt Burke diese Beweise an sich, erschießt Freemont und wird dafür auf der Dienststelle groß gefeiert, schließlich hat er wieder einen Drogendealer zur Strecke gebracht.

Doch Freemont hatte sich vor seinem Tod abgesichert und die Beweise kopiert, die sich auf einer SD-Card in Form einer Kreditkarte in seiner Hosentasche befinden, als er auf dem Obduktionstisch der Polizei liegt. Shaw bekommt nun diese Karte in seine Hände, worauf sich ein Katz- und Maus-Spiel zwischen ihm und Burke und seinen Leuten entwickelt.

Der Film hat nun klare Anleihen bei "Die Hard" - die Jagd zwischen einem einzelnen Mann und einer Armee böser Jungs spielt sich in einem abgeriegelten Haus ab, Shaw hat nur begrenzten Kontakt zur Außenwelt. Dean Ambrose dürfte vielen von der WWE bekannt sein, und er spielt seinen Charakter durchaus glaubhaft, vor allem die stillen Momente sind es, in denen er überzeugt. Davon gibt es allerdings nicht sehr viele, und es ist auch leider etwas albern, ständig auf den Filmtitel in griffigen Einzeilern zu verweisen.

Damit möchte ich auch ein paar Worte zum Drehbuch verlieren. An der groben Handlung ist generell nichts auszusetzen. Allerdings entbehren einige Szenen jeglicher Logik. Es gibt beispielsweise die junge Polizistin Jenny Taylor (Sarah Smyth), die erst einen Monat im Dienst ist und Shaw gegenüber keine Vorbehalte zeigt. Sie hat auch Kenntnis von der Kreditkarte, weiß aber nicht was sie enthält. Als das Polizeigebäude abgeriegelt wird, befindet sie sich noch im Inneren und trifft nun im Verlauf des Films auf Shaw. Der hat Blut an seiner Kleidung, was Taylor mißtrauisch macht. Anstatt ihr nun kurz mitzuteilen, daß sie sich vor Burke in Acht nehmen soll und ihm auf keinen Fall in die Hände laufen darf, erzählt er ihr lieber, daß das Blut von einem toten Polizisten stammt, er ihn jedoch nicht getötet hat. Das stimmt zwar, rettet im weiteren Verlauf jedoch nicht Taylors Leben. Weitere dieser Beispiele senken meine Bewertung leider herab.

Ein richtig guter Film ist es etwa bis zu der Stelle, als Burke klar wird, daß Shaw von seinen Machenschaften weiß. Ab da beginnt die Jagd durch das gesamte Polizeigebäude. Ein paar nette kleine Einfälle, die zuweilen an McGyver erinnern, sorgen für interessante Szenen. Ansonsten besteht der weitere Verlauf leider hauptsächlich aus Anschleichen, Shaw auf den Monitoren im Überwachungsraum suchen und einer schieren Vergeudung von Munition.

Insgesamt ist es also ein solider Film, den man sich anschauen kann, wenn man auf Action, viel Herumgeballere und Einfallsreichtum beim Töten von bösen Jungs Wert legt. Dean Ambrose und Roger Cross liefern passable Darstellungen ab, die allerdings zu sehr schwarz-weiß gezeichnet sind. Das ist aber nicht deren Schuld, sondern die von Drehbuchschreibern und Regisseur.


Postkartenbuch William Turner
Postkartenbuch William Turner
von N. N.
  Karten
Preis: EUR 3,95

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Facettenreiches Postkartenbuch, 15. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Postkartenbuch William Turner (Karten)
William Turner ist mein Lieblingsmaler, und da ich ab und zu gerne mal eine hochwertige Postkarte verschicke, habe ich dieses Postkartenbuch gekauft. Zunächst liste ich alle zwanzig Gemälde auf, die in diesem Buch enthalten sind:

01) "Venedig: Canal Grande mit Santa Maria della Salute" (Öl auf Leinwand)
02) "Ein stürmischer Tag" (Öl auf Leinwand) [ein Ausschnitt befindet sich auch auf der Rückseite des Umschlags]
03) "Der Kanal von Chichester", um 1829 (Öl auf Leinwand)
04) "Ein Schlachtschiff beim Beladen", 1818 (Bleistift und Aquarell auf Papier)
05) "Der Pier von Inverary, Loch Fyne, am Morgen", um 1840-50 (Öl auf Leinwand)
06) "Der St. Gotthard-Pass, Blick von der Teufelsbrücke", 1804 (Aquarell auf Papier)
07) "Pallanza, Lago Maggiore" (Aquarell)
08) "Sonnenuntergang" (Aquarell auf Papier)
09) "Der Vesuv beim Ausbruch", 1817 (Aquarell auf Papier)
10) "Landschaft mit den Walton-Brücken", um 1845 (Öl auf Leinwand)
11) "Der Luzerner See bei Mondlicht, im Hintergrund der Rigi", um 1841 (Aquarell und Deckfarbe)
12) "Der Morgen nach dem Schiffbruch", um 1835-40 (Öl auf Leinwand)
13) "Neapolitanische Fischermädchen, überrascht, badend bei Mondlicht"
14) "Weiter Blick auf einen See" (Aquarell auf Papier)
15) "Tabley, der Sitz von Sir J.F. Leicester, Bart.: Ruhiger Morgen", um 1809 (Öl auf Leinwand)
16) "Der Hafen von Teignmouth", um 1812 (Öl auf Leinwand)
17) "Norham Castle am Morgen", um 1797 (Bleistift und Aquarell auf Papier)
18) "Strand mit Figuren und Bootsanleger", um 1830 (Aquarell und Gouache)
19) "Auf dem Fluß Ouse" (Aquarell auf Papier) [auch auf der Vorderseite des Umschlags]
20) "Der blaue Rigi: Der Luzerner See bei Sonnenaufgang", 1842 (Aquarell auf Papier)

Vor den eigentlichen Postkarten ist noch eine Karte mit einer Kurzbiographie zu Turner angebracht, die auch gut als Schutz vor Schmutz und Fingerabdrücken fungiert. Die Qualität der Karten ist gut und auch die Auswahl der Motive spiegelt einen guten Querschnitt durch das künstlerische Schaffen von Turner wider. Einige meiner Lieblingsmotive sind zwar nicht dabei, aber das war jetzt nicht ausschlaggebend dafür, daß ich einen Stern abziehen mußte.

Der Abzug kommt dadurch zustande, da die letzte Postkarte am Umschlag etwa einen Zentimeter festgeklebt ist und ich befürchte, daß die Karte beschädigt werden könnte oder zumindest geknickt wird, sollte ich je versuchen, sie vom Umschlag zu lösen. Außerdem befinden sich auf den Rückseiten der Karten keine typischen Postkartenmarkierungen für Adresse und Briefmarke. Beides kann zwar auch frei Hand angebracht werden, aber der Charme einer echten Postkarte geht so ein wenig verloren. Außerdem wurden die Postkarten in China gedruckt. Weshalb kann man das für ein deutsches Produkt nicht in Deutschland machen und sich damit die langen Lieferwege sparen? Der Umwelt zuliebe hätte ich ein 'Printed in Germany' definitiv bevorzugt.

Fazit: Ein gutes Postkartenbuch mit stabilem Karton und einer ansprechenden Bildauswahl macht Lust, wieder ein paar mehr Karten zu verschicken.


Simp-Lee the Best: My Autobiography
Simp-Lee the Best: My Autobiography
von Lee McCulloch
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 23,09

5.0 von 5 Sternen A touching and well written love story, 21. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Simp-Lee the Best

I have grown into supporting Rangers during the last two years mostly because I felt they were treated extremely unfair by the SPL during the process of administration. Certainly the club made some mistakes in the past but now it seemed that they made scapegoats for all that went wrong with Scottish football in the recent past. When the club went into administration in February 2012 there was hardly one day without more bad news and the Rangers players at that time must have been through a terrible turmoil.

Now with Rangers down to the fourth tier of Scottish football, winning the Third Division title and playing in the third tier next season it was the perfect timing for Lee McCulloch to publish his autobiography that was written together with sports journalist Mark Guidi. A huge part of the book is reserved for the whole process of administration and liquidation of old Rangers Football Club and re-starting from the bottom as the new Rangers.

For me ‘old’ Rangers and ‘new’ Rangers is no difference and there is the same for their fans and players. The rest of Scottish football may think differently. And you can sense the frustration, the hurting Lee McCulloch and Rangers might get through during that process last year. There is so much love for this club into his words that you know that the decision to make him captain of Rangers in September 2012 was the only and perfectly fitting option.

I went reading through this book within four days but I could have done that also within two days easily. It’s a right good laugh at times mostly when Lee is talking about the antics of some of his team-mates or his own and also I shed some tears on the deeply touching parts of administration and other moving episodes of his career. The book as it is an autobiography is mostly written chronological with Lee’s childhood in Motherwell, his first steps as a youth player there, then his six years at Wigan followed by his move to Rangers in 2007. Some insight into his private life didn’t surprise me as I’ve always thought of him as a loveable human being. He doesn’t act in public to be someone else but when you only see him playing for Rangers you may be surprised about his mostly shy personality off the pitch.

Lee’s autobiography is made complete by a foreword by former Rangers captain David Weir, eight pages of photographs and his dream team and opposition at the end. The last of it may be a hint for his testimonial he surely will get when his career comes to an end within a few years time. Until then he’ll definitely help Rangers to get back to the SPL where this great club and their fans belong.


Germania. Lateinisch-deutsch
Germania. Lateinisch-deutsch
von Cornelius Tacitus
  Broschiert

5.0 von 5 Sternen Der Sittenspiegel des Tacitus, 1. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Germania. Lateinisch-deutsch (Broschiert)
Germania. Lateinisch-deutsch

Mit einem kleinen Gimmick für Lateinschüler beginnt P. Cornelius Tacitus sein Werk: "Germania omnis a Gallis Raetisque et Pannoniis Rheno et Danuvio fluminibus, a Sarmatis Dacisque mutuo metu aut montibus separatur;". Sofort fällt bei dieser Einleitung C. Iulius Caesars Beginn seiner 'Commentarii de bello Gallico' ein: "Gallia est omnis divisa in partes tres...". Tacitus orientiert sich also nicht nur inhaltlich an seinem republikanischen Landsmann, sondern er beginnt auch wie er mit einer groben Skizze der Grenzen Germaniens, allerdings mit leicht sarkastischem Unterton, der sich im Verlauf des knappen Werkes fortsetzt. Und in diesem Punkt unterscheidet er sich klar von Caesar.

Die 'Germania' ist unterteilt in 46 Abschnitte, wobei diese in drei große Sinneinheiten eingeteilt werden können: Zunächst wird die geographische Beschaffenheit des Landes beschrieben, danach das öffentliche und private Leben der Germanen und in den Abschnitten 28-46 legt er die Eigenheiten der einzelnen Stämme dar. Dabei schöpft er in erster Linie aus den Beschreibungen Caesars, aber sicher auch mündlichen Beschreibungen von Händlern und Militär. Selbst in Germanien war Tacitus nie.

Wie beinahe jedes schriftliche Werk der Antike, so hatte auch Tacitus mit der 'Germania' eine ganz bestimmte Intention: nach der Schreckensherrschaft des Domitian konnte er endlich all das anprangern, was ihn an der römischen Gesellschaft, in der er lebte, störte. Sein Ideal war die Zeit der Republik, als es noch keinen Kaiser gab, der Senat noch etwas zu sagen hatte, als es noch keinen Limes gab, der das Reich begrenzte und die Sitten allgemein noch nicht so sehr verfallen waren wie zu seiner Zeit. Selbstverständlich sind die Anklagen des Tacitus überzeichnet, sein Sarkasmus teilweise beißend, die Germanen idealisiert. Doch Tacitus hebt die Germanen nicht nur empor. Sie haben auch Fehler, sind roh, verwildert, haben keinen Anstand und vor allem: die Stämme sind sich untereinander nicht einig und bekämpfen sich ständig gegenseitig. Das wiederum, so hofft der Autor, bleibt noch lange so, denn wenn sich die Germanen erst einmal zusammenrotten, um gegen die Römer zu ziehen, dann sieht Tacitus schon das Ende kommen.

Das kleine Reclam-Büchlein beinhaltet das lateinische Original sowie die Übersetzung von Manfred Fuhrmann - wie bei Reclam üblich links und rechts gegenübergestellt. Ein guter Fußnotenapparat erklärt Begriffe und Zusammenhänge. Und am Ende folgen noch ein Nachwort sowie eine kurz gefaßte Bibliographie.

Fazit: Die 'Germania' des Tacitus ist eine der wenigen Ethnographien der Antike und schon aus diesem Grund empfehlenswert. Der Stil ist knapp, teilweise pointenhaft, oft sarkastisch. Die Schrift rechnet ab mit den Zeitgenossen des Tacitus, hebt die Germanen als Gegenspieler jedoch nicht in die Höhe. Im Gegenteil: die Schwächen der Germanen sind oft Stärken der Römer. Wenn man so will, ist die 'Germania' also ein Sittenspiegel seiner Zeit und Anleitung zur Besserung seiner Landsleute. Das gute Nachwort umreißt nicht nur kurz Tacitus' Biographie; sie beschreibt auch die Nachwirkung des Werkes bis hin zur Vereinnahmung durch die Nationalsozialisten. Insgesamt also eine zwar knappe, aber ausreichende Darstellung, die den Lateinschüler und interessierten Laien mit der antiken Quelle nicht allein läßt.


MOSAIK Sammelband 02 Softcover: Die Wette
MOSAIK Sammelband 02 Softcover: Die Wette
von Klaus D. Schleiter
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,30

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das dalmatische Dorf stellt sich weiterhin den Venezianern, 12. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
MOSAIK Sammelband 02. Die Wette

Auch im zweiten Sammelband dient das dalmatinische Dorf als Handlungsort für die Abrafaxe. Die vier Hefte, die hier zusammengefaßt sind, sind folgende: "Der Kampf um den Wald", "Der Besuch beim Pascha", "Vom Geier geholt" und "Der Zaubertrank". Wieder wird ein guter Mittelweg gefunden aus Ernsthaftigkeit und leichtem Spaß, ohne völlig in den Klamauk abzurutschen. Dazu kommt sogar versteckter Spott auf den Alltag der DDR-Oberen, wenn beispielsweise der türkische Pascha beim 'einfachen' Jägerleben gezeigt wird, war doch bekannt, daß Honecker & Co. ausländische Gäste gerne mit auf die Jagd nahmen. Außerdem wird eine kleine augenzwinkernde Variante über den Import des Kaffees in Europa gebracht.

In der falschen Annahme, die Türken könnten bereits auf dem Vormarsch sein, wollen die Venezianer fünf Galeeren bauen. Dafür brauchen sie Holz, wofür sie einen Teil des Waldes abholzen wollen, was nun die Bewohner des Dorfes nicht so einfach hinnehmen. Statt dessen will Harlekin gemeinsam mit den Abrafaxen dem türkischen Pascha dessen fünf Galeeren in einem Wettrennen abspenstig machen. Das ist die kurze Zusammenfassung des Inhalts dieses Bandes. Dazwischen gibt es noch kleinere Episoden, z.B. Califax' Begegnung mit der Schlafbeere, allerlei verschlungene Wege sind zu gehen, bis Harlekin und die Abrafaxe endlich im Lager des türkischen Paschas angekommen sind, und auf den letzten Seiten wird noch ein neuer Charakter eingeführt: Scaramuccio.

Im Anfang ist erneut viel informatives zur Geschichte der Abrafaxe, vor allem zu ihrer Einführung, also Bewerbung in der Tagespresse der DDR, zu finden, außerdem ein kurzer historischer Abriß zum Handlungsort Dalmatien und weiterführendes zu den Figuren des Paschas und des Pettipedale.

Fazit: Eine gute, interessante und witzige Fortführung von Band 01, der sich auch heute noch lohnt, gelesen zu werden, sei es aus Nostalgie oder mit den Augen der Neuentdeckung.


Tubular Bells-the Ultimate Edition (Ltd.Edt.)
Tubular Bells-the Ultimate Edition (Ltd.Edt.)
Preis: EUR 76,99

5.0 von 5 Sternen Ein großartiges Stück Musikgeschichte, 8. April 2013
Tubular Bells-the Ultimate Edition (Ltd.Edt.)

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich tatsächlich fast 80€ für diese Ultimate Edition ausgegeben hätte. Sicher nicht, wobei ich damit nicht sagen will, daß es dieses Paket nicht wert wäre, ganz im Gegenteil! Eine bessere Ausgabe wird es zu diesem genialen Album nicht mehr geben, also ist die Bezeichnung definitiv richtig gewählt. So enthält dieses ultimative Album nicht nur die Originalversion aus dem Jahre 1973, sondern zudem die neue Abmischung von 2009 samt Bonus-Track "Mike Oldfield's Single", die mir persönlich ausgesprochen gut gefällt, weil sie auf ganz spezielle Weise mit dem Tubular-Bells-Motiv spielt. Abgerundet wird das Klangerlebnis noch durch eine CD mit den Demos von Tubular Bells sowie eine DVD für das besondere audio-visuelle Erlebnis. Als Höhepunkt und Abrundung des Ganzen fungiert aber wohl das Vinyl-Album - es ist einfach ein ganz anderes Hörerlebnis, Musik vom Plattenspieler zu hören - am besten also Kopfhörer an die Anlage, dann aufs Sofa legen und einfach genießen.

So eine umfangreiche Ausgabe wäre allerdings nicht vollständig, wenn es nicht noch eine umfangreiche Dokumentation gäbe samt Kinkerlitzchen und Nippes. Die Dokumentation manifestiert sich in einem hochwertigen und großformatigen Hardcoverbuch, das sowohl mit einer umfangreichen und detailierten Entstehungsgeschichte aufwartet sowie seltenen Bilddokumenten. In die Hülle der Vinylplatte sind schließlich folgende Dinge integriert bzw. beigelegt:

- ein ca. 55x82cm großes Poster
- ein Faltblatt mit visuellen Impressionen von 'The Manor'
- der Track-Sheet von Tubular Bells aus dem The Manor als Faltblatt
- eine Postkarte von einer Photographie von Mike Oldfield
- eine Pikcard von vier Plektren zum Heraustrennen mit dem Tubular-Bells-Motiv

Was nun den Nippes - mancher mag es auch Fanutensilien nennen - betrifft, hätte es den für mich nicht unbedingt gebraucht. Die Plektren sind zum Spielen ungeeignet, machen sich also nur gut, um beispielsweise das Poster zu rahmen und den Viererblock dann mit hinter die Glasscheibe zu klemmen. Selbstverständlich kommt es am Ende auf die Musik an und ganz sicher noch, um Hintergründe und Entstehung zu erfahren. Und da alles das ausschöpfend geboten wird, kann ich hier nur alle fünf Sterne vergeben.

Fazit: Dank meiner Ex-Kollegen, die mir dieses großartige Album zum Abschied geschenkt haben, mußte ich mir nicht die Frage stellen, ob es mir die €80 wert ist. Das Album selbst ist es definitiv wert, als perfektes Stück Musikgeschichte, das keine Wünsche mehr offenläßt.


MOSAIK Sammelband 01 Softcover: Aufruhr in Ragusa
MOSAIK Sammelband 01 Softcover: Aufruhr in Ragusa
von Klaus D. Schleiter
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,30

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein mehr als gelungener Start für die Abrafaxe, 8. April 2013
MOSAIK Sammelband 01. Aufruhr in Ragusa

Nach den Digedags erschienen nun (Januar 1976) die Abrafaxe als monatliche Folge im Mosaik, eines der wenigen DDR-Erzeugnisse, die die Wende überlebt haben (auch wenn die neuen Hefte qualitativ bei weitem nicht an die alten heranreichen, das aber nur nebenbei). Über diese Neuauflage habe ich mich nun sehr gefreut, hatte ich die alten Hefte als Kind doch immer bei meinen Großeltern gelesen (allerdings erst ab Jahrgang 1981) und sie ab 1986 dann auch selbst im Abo meiner Eltern. Wer die DDR aktiv miterlebt hat, weiß, wie schwer es war, ein Abo des Mosaik zu bekommen. Da wurde vererbt oder auch unter Nachbarn getauscht, im Laden waren die Hefte nur unter der mysteriösen Ladentheke zu bekommen - wenn überhaupt. Mit der Neuauflage konnte ich also endlich die Lücken meiner Kindheit schließen und mich noch einmal davon überzeugen, daß die Geschichten im Mosaik tatsächlich so gut sind, wie ich sie in Erinnerung hatte.

Das Konzept, das als Ausgangslage und Beginn der neuen Geschichten um die Abrafaxe dient, ist natürlich klar auf die Ideologie des Sozialismus zugeschnitten. Und auch wenn das Mosaik nicht völlig von roter Tinte durchdrungen war wie andere journalistische Elemente in der DDR, so mußte man schon gewisse ideologische Elemente bedienen, um überhaupt in der DDR bestehen zu können. Und so sind im Mosaik die Protagonisten einfache, kleine Leute, die sich den großen Reichen und Mächtigen listenreich entgegenstellen. Reichtümer anzuhäufen war natürlich verpönt, denn alles gehörte im Sozialismus schließlich allen - eine gerechte Umverteilung war also das ideale Ziel.

Das Mosaik beginnt nun mit Harlekin als Spaßmacher, der im dalmatinischen Grenzdorf Ragusa auf die Abrafaxe, i.e. Abrax, Brabax und Califax, trifft. Die hier vorgestellten drei kleinen Kobolde sind Deserteure aus dem Krieg der Venezianer mit den Türken und besitzen ihrerseits klar definierte Eigenschaften, die sich gegenseitig ergänzen aber auch allein bestehen können. Die ersten vier Bände, die in diesem ersten Sammelband zusammengefaßt sind, lauten: "Das Geheimnis der Grotte", "Die Türkenschlacht", "Das Mühlenschiff" und "Die gestohlene Muskete". Anders als zuweilen spätere Nachfolger sind die Geschichten kurzweilig erzählt und bedienen sich einer beinahe geschliffenen Sprache (auch das ist heutzutage nicht mehr der Fall, wo mir persönlich ein wenig zu klamaukig und ab und an auch gossenhaft gesprochen wird).

Im zwölfseiten Anhang wird u.a. darauf verwiesen, daß sogar Asterix-Zeichner Albert Uderzo als eine Inspirationsquelle benutzt wurde. So kann Califax' Rosmarinextrakt als eine Art gallischer Zaubertrank angesehen werden, das dalmatinische Dorf, das sich gegen die Venezianer verteidigt als gallisches Dorf, das den Römern trotzig die Stirn bietet. Und wenn Harlekin gleich im ersten Heft eine lateinische Inschrift übersetzt, ist sogar noch ein wenig Bildung dabei. Auch Brabax ruft hin und wieder antike Gelehrte an, die zur Recherche anregen.

Nicht zuletzt ist in diesem ersten Sammelheft bereits ein Anklang auf die stets großartigen doppelseitigen Abbildungen gelegt, bei denen flüchtiges Anschauen nie ausreicht. Diese sogenannten Wimmelbilder sind voll von Ideen, kleinen Episoden im großen Bild und zeugen von der Freude, die die Zeichner hatten. Überhaupt sind es auch die Hintergründe und der Detailreichtum der Zeichnungen, die das Mosaik so gelungen machen, und mit der besseren Papierqualität der neuen Sammelbände fügt man den Heften auch mit mehrmaligem Lesen keinen Schaden mehr zu.

Fazit: Wer die alten Mosaik-Hefte aus seiner Jugend mochte, wird diese Neuauflage lieben. Dieser erste Band führt die neuen Abrafaxe gut ein und weiß auch sofort, spannende Geschichten zu erzählen.


Tubular Bells 2
Tubular Bells 2
Preis: EUR 7,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein erster Oldfield und immer noch einer der besten, 4. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Tubular Bells 2 (Audio CD)
Tubular Bells 2

Ein Arbeitskollege hatte mich einst auf dieses Album und damit Mike Oldfield überhaupt aufmerksam gemacht. Das ist mittlerweile über zehn Jahre her, und obwohl ich seitdem so ziemlich alles von Oldfield bisher Erschienene hoch und runter gehört habe, gefällt mir 'Tubular Bells II' noch immer am besten.

Zu den Gründen: Ich kenne natürlich auch den Ursprung, die erste Version von 'Tubular Bells' von 1973, als Oldfield gerade 19 Jahre alt war. Das klingt in der Tat ursprünglich, rebellisch fast und noch ein wenig unreif; fast zwanzig Jahre später ist es in meinen Augen durchdachter, man spürt, daß sich Oldfield viele Gedanken darüber gemacht hat, wie das Stück an die Zeit angepaßt werden (um das Wort 'modern' zu vermeiden, denn um dem Zeitgeist zu entsprechen war Oldfield ja noch nie ein Anliegen), wie er mit den Motiven spielen kann und es doch noch als 'Tubular Bells' erkannt wird. Und das alles ist ihm mehr als gelungen. Bei Filmen sagt man oft, daß Remakes oder Fortsetzungen selten an das Original heranreichen, doch bei 'Tubular Bells II' ist das nicht so: während das Original gewissermaßen der noch unausgereifte kindliche Prototyp war, ist die zweite Version der ausgereifte junge Erwachsene, der noch immer spielerische Elemente enthält wie den witzigen Trialog am Ende, aber auch Reminiszenzen an britische Militärmusik wie den Marsch mit den Dudelsäcken kurz zuvor. Daß der Ansager der Musikinstrumente und Keyboardklangfarben Alan Rickman ist (der jedoch im Booklet nicht aufgeführt wird), ist für mich selbst noch ein zusätzliches Bonmot, das mir diese CD immer wieder zum Hörerlebnis macht.

Fazit: Durch 'Tubular Bells II' bin ich zum Oldfield-Fan geworden und würde auch jedem unbedarften Neuling diese Scheibe als Einstieg empfehlen.


Kein Titel verfügbar

3.0 von 5 Sternen Ein Ei, was nicht wirklich hält, was es verspricht, 30. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
theeggball Hackyegg - Der anspruchsvolle Footbag in Eierform

Gleich vorneweg muß ich sagen, daß ich fast noch Anfänger bin, was die Footbags angeht; es kann also sein, daß ein absoluter Profi mit dem Footbag-Ei besser zurecht kommt als ich, aber darauf bezieht sich meine Bewertung auch nicht bzw. liegen die zwei Sterne Abzug an anderer Stelle.

Alle Daten und Fakten zu dem etwas ungewöhnlichen Footbag sind ja in der Artikelbeschreibung bereits angegeben, also muß ich das nicht wiederholen. Allerdings muß ich zum Material etwas bemerken: von der Abbildung her hatte ich eine gummi- oder kautschukartige Oberfläche erwartet, was mir auch besser gefallen hätte. Statt dessen entpuppt sich besagtes 'Suede Material' als schnell verschmutzter, beinahe papierartig anmutender Synthetikstoff, der sich zudem sehr billig anfaßt. Die PVC-Kugelfüllung ist großzügig gehalten, d.h. das Ei ist sehr stramm, vermutlich auch, um die Eiform dauerhaft zu halten. Das Gewicht ist in Ordnung, aber für Spiele über die Leine oder ein Volleyballnetz dann doch ein wenig zu leicht.

Fazit: Wirklich in Form bleibt das Ei nicht, dafür ist die Füllung nicht ganz straff genug. Nach kurzer Zeit sieht das Obermaterial bereits stark verschmutzt aus, für den geringen Preis ist das aber wohl in Ordnung. Ansonsten ist das Ei aber nur für wirkliche Könner zu empfehlen. Anfänger dürften es bald in die Ecke legen und dort verstauben lassen.


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