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Beiträge von Helga König
Top-Rezensenten Rang: 7
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Rezensionen verfasst von Helga König
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Die Tobsuchtsanfälle eines an Schizophrenie erkrankten Menschen,, 11. März 2013
Dieser Film wurde nicht grundlos mehrfach ausgezeichnet und seitens der New York Times als "Ein Werk der Liebe" bezeichnet. Die weibliche Hauptdarstellerin Mary (Oscar-Preisträgerin Marcia Gay Harden) leidet an ausgeprägter Schizophrenie. Die Freizeitmalerin verletzt bei einem ihrer unvorhersehbaren Tobsuchtsanfälle ihren Sohn mit einem Messer. Sie wird daraufhin in eine psychiatrische Klinik gebracht. Vater und Sohn müssen mit der schweren Krankheit der Mutter umgehen lernen und wünschen sich eine gesunde Mary zurück... Wie man im Internet nachlesen kann, handelt es sich bei Schizophrenie nicht um eine multiple Persönlichkeitsstörung, bei der die Personen glauben, eine oder mehrere andere Personen zu sein, sondern um eine Bewusstseinsspaltung, um "eine Erkrankung des Gehirns, mit konkreten und spezifischen Symptomen, die durch strukturelle und biochemische Veränderungen im Gehirn hervorgerufen werden". Es ist entsetzlich, den Verfolgungswahn mit den einhergehenden Tobsuchtsanfällen dieser Frau im Film miterleben zu müssen und zu sehen, wie sich dies auf den völlig irritierten kleinen Sohn auswirkt, der sich verständlicherweise für seine Mutter schämt, nicht zuletzt, weil seine zum Teil grausamen Schulfreunde ihn wegen ihr hänseln. Auch der Vater gerät in Schwierigkeiten und verliert seine Arbeit. Weder er noch der Sohn erhalten professionellen Beistand. Die beiden finden aber dennoch einen Weg, um mit der Geisteskrankheit von Mary fertig zu werden und dieser Weg ist die Liebe... Nein, kitschig ist der Film nicht. Man lernt in erster Linie zu begreifen, wie ein geisteskranker Mensch tickt, unmittelbar bevor und wenn er ausrastet. Im Internet kann man nachlesen, dass einer von hundert Menschen an Schizophrenie erkrankt. In Deutschland gibt es 800 000 schizophrene Menschen und jährlich kommen 8000 neue Fälle hinzu. Drogen- und Alkoholmissbrauch können Schizophrenie auslösen, aber es gibt auch andere Ursachen. Gezeigt werden im Film zahlreiche Symptome, u.a. das Hören von Stimmen seitens von Mary, die andere nicht hören, auch die Vernachlässigung der persönlichen Erscheinung, etc. und immer wieder diese irren Wutanfälle. Wie reagieren tobsüchtige, schizophrene Menschen im Internet? Eine Frage, die ich bei einem meiner nächsten Interviews einem Psychiater stellen werde. Ein beeindruckender Film, den ich gerne weiterempfehle.
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5.0 von 5 Sternen
Was macht mich krank?, 10. März 2013
Autor dieses hervorragenden Buches ist Uwe Pettenberg, der in detailliert aufzeigt, dass Verhaltensmuster, die uns in der Kindheit aufgedrängt werden, zu psychischen und physischen Problemen führen können. Wie der Fachmann gleich zu Beginn nicht unerwähnt lässt, haben wir die Überlebensstrategie der Anpassung früh erlernt. Diese Anpassung allerdings kann sich zu einem "gefühlten Angstgürtel" oder sich zu einer Krankheit entwickeln. Offensichtlich verhält es sich so, dass das Ausmaß und die Intensität der Ängste als Erwachsener durch die Stimmungslage unseres Umfeldes während unserer Kindheit bestimmt werden, (vgl.: S. 26). Die Anpassungsversuche scheinen mit den eigenen Emotionen und Sinneserfahrungen zu kollidieren. So kommt es zur Entfremdung von der eigenen Person und so entstehen Schwierigkeiten im sozialen Miteinander, auch dann noch, nachdem die Kindheit bereits vorbei ist. Der Autor nennt vier Energiemuster, die uns unser Leben spiegeln. Diesbezüglich wird man sehr gut aufgeklärt. Jedes Energiemuster kann zu bestimmten Krankheiten führen, wenn man sich dieser Muster und der Schwierigkeiten, die mit ihnen verbunden sind, nicht bewusst ist. Pettenberg zeigt anhand zahlreicher Übungen wie man sich aus den eigenen seelischen Verstrickungen löst und befreit. Bleibt zu resümieren, dass es auf jeden Fall einen Versuch wert ist, die Heilkräfte im Körper zu aktivieren. Empfehlenswert.
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5.0 von 5 Sternen
Das Buch sollte schon längst Pflichtlektüre an Schulen sein., 7. März 2013
Peter u. Hull stellen in diesem Buch die These auf: "In einer Hierarchie neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen."(Peter-Prinzip) Geprägt wurde der Begriff "Hierarchie" vormals, um ein System kirchlicher Herrschaft zu beschreiben, bei dem die Priester entsprechend ihrem Rang eingestuft waren. Heute versteht man unter dem Begriff jede Organisation, deren Mitglieder oder Beschäftigte nach Rang, Würde oder Klassenzugehörigkeit eingestuft sind. Jeder, der dem Geschäftleben, der Industrie, der Politik, den Gewerkschaften, den Streitkräften, den Kirchen oder dem Erziehungswesen angehört, ist hierarchischen Strukturen ausgeliefert. Die Autoren gehen davon aus, dass die Folge des Peter-Prinzips darin zu sehen ist, dass nach einer gewissen Zeit innerhalb einer Hierarchie jede Position von einem Mitarbeiter besetzt wird, der unfähig ist, seine Aufgaben zu erfüllen. Die anstehende Arbeit wird von den Mitarbeitern erledigt, die ihre Stufe der Inkompetenz noch nicht erreicht haben. Die Autoren zeigen anhand von Beispielen wie der Aufstieg in Hierarchien üblicherweise verläuft, weisen auch auf scheinbare Abweichungen hin, machen aber deutlich, dass es in Wahrheit keine Abweichungen gibt. Das Peter-Prinzip ist stets auf alle Beschäftigten anwendbar. Die Autoren verdeutlichen, auf welche Weise man den Aufstieg in einer Hierarchie beschleunigen kann und nennen als erstes Kriterium die Protektion. Es handelt sich hierbei um die Beziehung des Beschäftigten durch Blutsverwandtschaft, Heirat oder Bekanntschaft. Als nächstes Kriterium nennen die Autoren den Ehrgeiz und machen deutlich, dass Personen nur solange etwas leisten, solange sie noch nicht ihre Stufe der Unfähigkeit erreicht haben. Thematisiert wird das Kriterium Gefolgsleute und Führer. Veranschaulicht wird, dass Personen, die ohne wirkliche Führungsqualitäten, an der Spitze stehen, stets in Furcht und Schrecken leben (Hypercaninophobia- Komplex), wenn eine Person mit Führungsqualitäten im System auftaucht. Im Anschluss an diese Betrachtungen erfährt man Einiges zur Psychologie der Hierarchologie. Hier zeigen die Autoren auf, dass immer dann, wenn in einer Hierarchie unvermutet fähige Personen anzutreffen sind, es offensichtlich in dieser Hierarchie nicht genügend Rangstufen gibt, um die Stufe der Unfähigkeit zu erreichen. Personen mit eindeutiger Gipfelfähigkeit wechseln zumeist in andere Hierarchien, um dort die Stufe der Unfähigkeit anzustreben, die ihnen in der alten Hierarchie nicht vergönnt war. Thematisiert wird des Weiteren die Pathologie des Erfolges, die nichtmedizinischen Merkmale der Endplazierung, wie etwa Ordnungswahn, die Phonophilie, Selbstmitleid, Änderungszwang, etc.. Interessant, wie Personen agieren, die die Stufe ihrer Unfähigkeit erreicht haben. Ihre Aktivitäten sind bloße Ersatzhandlungen, weil wirkliches Engagement sich nicht mehr lohnt für Menschen, die nicht aus Liebe zur Sache etwas tun, sondern nur aus Rangversessenheit etwas getan haben. Diese Menschen verurteilen sich zur schöpferischen Unfähigkeit. Um seine schöpferischen Fähigkeiten zu behalten, sollte man sich bemühen nicht die Endplazierung zu erreichen, weil ein gedankenloser Aufstieg ins Nichts sich kontraproduktiv auf die eigene Kreativität auswirkt. Dr.Peter und Hulls Erkenntnisse sind nach 40 Jahren immer noch nicht veraltet. Sehr bemerkenswert.
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5.0 von 5 Sternen
Rosa Osterwelten..,, 7. März 2013
"Romantische Osterdeko selbst gemacht" von Ina Schönrock werde ich am Wochenende an eine Bekannte verschenken, die Spaß am Gestalten hat und verliebt in die Farba Rosa ist. Ungewöhnliche Osterdekoideen warten im vor mir liegenden Buch auf Leserinnen mit einem Faible für zarte Farben und romantischem Ambiente. Über Geschmack lässt sich bekanntermaßen nicht streiten. Mein Sinn für Romantik bei Gegenständen ist unterentwickelt, da ich einen betont sachlichen Stil bevorzuge, doch ich weiß, dass nostalgische Dekoideen, von vielen Frauen sehr geliebt werden. Die gezeigten Spitzen, Goldbänder und Schleifchen, auch Glasperlen und rosa Federn erfüllen ein Romantik-Klischee, über das man einige kritische Abhandlungen schreiben könnte. Sie rosarote Osterwelt versetzt mich in Staunen. Die Autorin erläutert die Bastelideen sehr gut. Die vielen Fotos dokumentieren bestens, wie die einzelne Osterdeko jeweils ausschaut. Wer Edel -Kitsch mag, findet ihn hier zuhauf und erhält Anleitungen dazu, wie man ihn herstellen kann. Empfehlenswert für alle, die einen Hang zu rosa Zuckerwatte haben.
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5.0 von 5 Sternen
"Jemand saß auf einem Baum und fürchtete sich." (S.23),, 5. März 2013
Mit dem Lesespaß "Toran und der unheimliche Wolf" aus der Lernhilfeserie "BROCKHAUS Scolaris" schließe ich meine diesbezügliche Testreihe ab, denn ich wollte mir einen kleinen Eindruck verschaffen, ob das Niveau dieses neuen Lernhilfesystems Buch für Buch in gleichbleibender Weise vorhanden ist. Die vorliegende Geschichte mit textbegleitender Illustration ist für geübte Leser ab der 4. Klasse gedacht. Fünf spannende Kapitel, in denen nebelige Traumwelten den Handlungsort darstellen und Wölfe sowie Magie die Fantasie anregen, warten darauf, von neugierigen Mädchen und Jungs entdeckt zu werden. Nach jedem Kapitel werden drei Fragen zum Textverständnis gestellt. Die dritte Frage zielt über das Textverständnis hinaus und fördert die intellektuelle Entwicklung aber auch die Vorstellungswelt der jungen Leser. Aus den richtigen Antworten aller Verständnisfragen im Buch ergibt sich zum Schluss ein Lösungswort für einen unheimlichen Ort. Dieses Ermitteln eines Lösungswortes fördert natürlich den Ehrgeiz und die Lesedisziplin. Der Text ist so angelegt, dass sowohl Mädchen als Jungs ihn vermutlich gerne lesen. Ein Abenteuer, das ein Junge und ein Mädchen gemeinsam bestehen, macht für Leserinnen und Leser eine Identifikation mit den Protagonisten möglich. Ein gelungenes Buch, einer sehr guten Lernhilfeserie, die ich gerne empfehle. Üben Sie mir Ihren Kindern täglich. Das ist wirklich sehr wichtig. Liebe Eltern, seien Sie geduldig und hören Ihren Kindern einfach, ohne zu nörgeln zu. Kinder gedeihen nur durch Liebe und Aufmerksamkeit. Empfehlenswert.
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5.0 von 5 Sternen
"Wozu brauchen wir einen Konjunktiv?" Eine gute Frage.,, 5. März 2013
"Schulwissen kompakt Deutsch" aus der Serie "BROCKHAUS SCOLARIS" beinhaltet das komplette Schulwissen im Fach Deutsch von der 5. bis zur 10. Klasse. Dabei orientiert sich das Nachschlagewerk an den Lehrplänen der Bundesländer. Das Buch ist in drei große Abschnitte eingeteilt: 5. und 6. Klasse 7. und 8. Klasse 9. und 10. Klasse Zur Sprache gebracht werden im ersten Abschnitt: Sprechen- Informationen sammeln und vortragen Lesen- Umgang mit Texten Texte schreiben Sprachliche Formen und Strukturen Richtig schreiben Die Lernthemen werden jeweils mit einer Frage eingeleitet. Die erste Frage lautet "Wie sucht man im Internet gezielt nach Informationen?" Im Rahmen von zahlreichen Beispielen werden die Erläuterungen im Text für wirklich jeden verständlich. Hervorgehoben werden in diesem und auch in den dann folgenden Abschnitten Ausnahmen, Besonderheiten und Fehlerquellen und stets wird in Merk-Kästen und Übersichten alles Wichtige zusammengefasst. Gefallen hat mir u.a. die sehr gute Erläuterung wie man einen Vortrag vorbereitet, ihn in der Folge sicher halten kann und wie man mit verschiedenen Textsorten umgeht. Der Handlungsaufbau einer fiktionalen Erzählung wird ebenso gut erklärt, wie die Gestaltung der Figuren in solchen Erzählwerken. Bestens auch wird dem Leser das Thema "Gedichte" nahe gebracht. Natürlich sollte man wissen, was ein "Trochäus" ist und sollte dies nicht nur in Schulzeiten wissen, sondern auch noch viele Jahrzehnte später. Wieso? Weil der "Trochäus" ein Kulturgut darstellt. Gut erklärt wird, wie man Texte schreibt, Nacherzählungen verfasst, auch wie man in sachlichen Briefen argumentiert und vieles andere mehr. Wortbausteine und Wortbildung, Wortarten und ihre Funktionen, auch Satzarten und ihre Strukturen sind Stoff für die 5. und 6. Klasse, Rechtschreibung und Zeichensetzung ebenfalls. Für die Schüler der 7. und 8. Klasse sind nachstehende Lernhilfen vorgesehen: Lesen- Umgang mit Texten Texte Schreiben Sprachliche Formen und Strukturen Richtig Schreiben Die Eingangsfrage lautet hier "Was ist das Besondere an einer Ballade?". Gefragt wird auch nach Stilmitteln in Gedichten. Dabei werden die grundlegenden rhetorischen Stilfiguren aufgelistet und anhand von Beispielen erläutert. Man erfährt auch, welche Dichter zu welcher Epoche gehören, lernt viele literarische Fachbegriffe kennen und kann sich u.a. in die Welt der Werbung vertiefen. Interessant, was man hier über die Mittel der Gestaltung und Beeinflussung von Werbung und über deren Sprache erfährt. Man kann Kinder und Jugendliche nicht früh genug mit all den Sprachmanipulationen vertraut machen, die die Werbung für uns Konsumenten bereithält. Berichte, Protokolle und Erörterungen werden näher beleuchtet, aber es wird auch der Frage nachgegangen, was man bei einer Argumentation zu beachten hat. Es führt zu weit auf alle Punkte einzugehen. Wer Seite für Seite aufmerksam liest und Übungsbeispiele bildet, lernt eine Menge, nicht zuletzt auch, wie man eingeschobene Sätze, Appositionen und nachgestellte Erläuterungen trennt. Für die 9. und 10. Klasse schließlich stehen folgende die Themen an: Sprechen Lesen- Umgang mit Texten Texte schreiben Sprache als Mittel der Verständigung Richtig Schreiben Die erste Frage lautet "Wie kann ich ein Buch interessant vorstellen?" Diese Frage wird sehr gut beantwortet. Gezeigt wird u.a., wie man Exzerpte erstellt und erläutert wird auch, wie sich das Theater von seinen Anfängen bis heute entwickelt hat. Man lernt u.a. die Hauptvertreter des deutschen Romans kennen. Hier hätte ich Böll Grass vorgezogen. Aber gut... Neben Dramatik und Epik wird auch die Rhetorik bestens abgehandelt und hier erfährt man u.a. auf welche Redestrategien man bei einer Analyse achten muss. Ideologisch besetzte Begriffe, Polemik, Phrasen, Euphemismen, etc., etc., sind für den jungen Leser keine Fremdworte mehr. Kommunikationsmodelle und Kommunikationsstörungen in literarischen Texten werden sehr gut erörtert und man lernt Zitiertechniken in Hausarbeiten und Referaten, wie auch Quellenangaben kennen. Die Regeln für wörtliches und sinngemäßes Zitieren werden immer wichtiger. Früher waren sie nur bei wissenschaftlichen Arbeiten notwenig und selbst dort wurde geschludert. Dies Zitier-Passage sollte man Schülern im Grunde schon in der 5. Klasse beibringen und dann immer wieder darauf hinweisen, welchen Folgen es haben kann, wenn sie die Zitiertechniken nicht ernst genug nehmen. Unsere letzte Bundesministerin für Bildung und Forschung weiß vermutlich heute noch nicht wirklich, was ihr geschah. Die Zeiten ändern sich und mit ihnen die Vorstellung davon, was wirklich zählt im Leben. Ein sehr gutes, pädagogisch wertvolles Buch. Ich empfehle es gerne.
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5.0 von 5 Sternen
Alles über meine Mutter (DVD), 5. März 2013
Der Regisseur und Drehbuchautor des Films "Alles über meine Mutter" ist der Spanier Pedro Almodovar. Gedreht wurde dieser Streifen 1999. Die Filmhandlung ist überaus konstruiert, vielleicht aber deshalb gerade so amüsant schräg. Die Krankenschwester Manuela (Cecilia Roth) ist eine allein erziehende Mutter. Ihr siebzehnjähriger Sohn Esteban, intellektuell sehr begabt, möchte Schriftsteller werden. Manuela ist begeistert von den Ambitionen ihres Jungen. Esteban kommt allerdings bei einem Autounfall vor den Augen Manuelas ums Leben. Dies geschieht genau an seinem 17. Geburtstag. Der junge Mann hatte immer wieder nach seinem Vater gefragt, wollte wissen wer er ist und weshalb Manuela ihn aus allen Fotos herausgeschnitten hat. Der Tod Estebans hat verhindert, dass sie ihn mit der Wahrheit konfrontieren konnte. Manuela begibt sich unmittelbar nach der Beerdigung ihres Sohnes nach Barcelona, der Stadt, die sie 17 Jahre zuvor verlassen hatte, um den Vater Estebans zu suchen. Dieser ist ein Transvestit. Offenbar liebt sie besagte egoistische Person noch immer, trotz der Probleme, die durch sie entstanden sind. Manuela gesteht sich ihre Gefühle jedoch nicht ein, weil ihr Verstand ihr sagt, dass man einem solchen Menschen besser den Laufpass gibt. Im Zuge der Filmhandlung wird man mit dem Prostituierten- und Drogen- Milieu Barcelonas mit all seinen Abgründen näher konfrontiert. In Barcelona lernen sich Manuela und die Sozialarbeiterin Nonna Rosa kennen und werden enge Freundinnen, nachdem Manuela erfährt, dass Nonna Rosa ein Kind von Estebans Vater, der mittlerweile an Aids erkrankt ist, erwartet. Als Nonna Rosa bei der Geburt ihres Sohnes stirbt, nimmt sich Manuela dieses Kindes an...... Interessante Rollen spielen nicht nur die soeben genannten Darsteller, sondern auch ein Transsexueller namens La Agrado und eine alternde Theater-Diva, die eine lesbische Beziehung mit einer heroinsüchtigen Schauspielerin unterhält, von dieser aber wegen eines Mannes verlassen wird, nachdem sie schwanger geworden ist. La Agrado und die alternde Schauspielerin bilden die Ersatzfamilie für Manuela. Die Botschaften des Filmes, wenn es den überhaupt welche gibt, lauten: dass Frauen nicht selten viele Schwierigkeiten in Kauf nehmen , um einem Kind eine gute Mutter sein zu können (eine Plattitüde, wenn man so will) und dass die Liebesbande zum Vater ihres Kindes im Grunde immer fortbestehen, auch wenn die Frau sich aus rationalen Gründen gegen den Mann entscheidet, (ob diese Botschaft verallgemeinert werden, bezweifele ich allerdings stark). Im Grunde sollte man nach tief schürfenden Aussagen bei diesem Streifen besser nicht suchen. Die Filmhandlung ist herrlich absurd. Das genügt, um sich zu amüsieren. Manuela ist übrigens ein Engel, ganz klar. Ein empfehlenswerter Film.
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5.0 von 5 Sternen
"Wichtige Voraussetzungen für klares Sehen sind ein entspannter und energievoller Körper und eine tiefe und frei fließende,,, 4. März 2013
Diese CD dient zur Tiefenentspannung der Augen und zum Stressabbau. 77 Minuten hat man Gelegenheit der Vokalistin Sabine Bundschu zuzuhören und mit den Kenntnissen der bekanntesten Sehtrainerin Uschi Ostermeier-Sitkowski vertraut zu werden, die seit vielen Jahren Seminare zu Yoga, Meditation und Augenentspannung leitet. Wie man erfährt, ist Entspannung eine grundlegende Voraussetzung für klares Sehen. Durch das pausenlose Arbeiten am Computer werden unsere Augen sehr großen Belastungen ausgesetzt. Das schließlich führt zur Verminderung des Sehvermögens. Aber auch Stress in allen Lebensbereichen kann letztlich die Sehfähigkeit beeinträchtigen. Wissen sollte man, dass im gesunden Auge ständig Bewegung stattfindet. Es handelt sich dabei um feine Schwingungen, die man Saccaden nennt. 50 bis 150 Bewegungen pro Sekunde sind den Saccaden möglich. Wenn die saccadischen Bewegungen sich verlangsamen, wird das Sehen unscharf. Deshalb sollten Menschen, die viel Zeit am Bildschirm verbringen, einige einfache Übungen realisieren, um wieder besser sehen zu können. Die CD bietet Auflockerungs-, Augen- und Entspannungsübungen an, die unsere Sehkraft stärken. Die Stimme von Sabine Bundschau ist diesbezüglich überaus hilfreich sowie angenehm und hilft sehr gut beim Entspannen. Dies gilt speziell für Yoga Nidra für die Augen, das aus drei Stufen besteht und bei dem das Sankalpa, ein positiver Leitsatz, der im Geist formuliert wird, eine wichtige Rolle spielt. Mittels dieser Tiefenentspannung ist es möglich, wieder klarer zu sehen. Nach den Übungen habe ich das Gefühl, dass meine Augen etwas entspannter sind. Sollte ich demnächst beim Lesen keine Brille mehr brauchen, werde ich dies in einem Anhang zur Rezension mitteilen. Werde die Übungen der CD nun 2 x wöchentlich durchführen. Empfehlenswert.
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5.0 von 5 Sternen
"Dagegen hätte nichts gesprochen, wenn es nach mir gegangen wäre." (S. 38), 4. März 2013
Vor mir liegt ein weiteres Buch aus der Serie "BROCKHAUS SCOLARIS". Es handelt sich um "NAVI Deutsch Grammatik" für schulpflichtige Kinder, die die 5.- 10. Klasse besuchen. Das Buch ist als Lernhilfe zu verstehen, die sich auf die außerschulischen Lernbedürfnisse der Kinder und Jugendlichen konzentriert. Sie dient allein Übungszwecken, orientiert sich an den Lehrplänen der Bundesländer und eignet sich für Gymnasiasten, Real- und Gesamtschüler. Das Grammatik-Buch ist in vier große Abschnitte untergliedert: Die Wortarten Die Wortbildung Der Satz Sprachgebrauch Die einzelnen Themen werden jeweils mit einer Frage eingeleitet, die im Anschluss dann stets beantwortet wird. Dabei lautet die erste Frage "Welche Wortarten gibt es und wie unterscheidet man sie?" Alle Wortarten werden lobenswert überschaubar in einer Tabelle aufgeführt. Gute Übersichten und Tabellen dieser Art gibt es im Buch immer wieder. Im ersten Kapitel erfährt man mehr über Substantive, den Artikel, die Adjektive, die Adverbien, die Pronomen, die Präpositionen, die Konjunktionen, die Numeralia und die Interjektionen. Aufgrund der Beispiele ist es für den Leser nicht schwer, alles problemlos nachzuvollziehen. Sehr schön werden die sechs Zeitformen präsentiert und es wird auch gut demonstriert, wie man Aktiv- in Passivsätze umwandeln kann. Bestens erläutert werden auch die Formen des Konjunktivs in der indirekten Rede. Nicht überlesen sollte man die vielen Praxistipps, so etwa zu Tempus- und Stilfragen oder zur Substantivierung von Adjektiven und nicht zu vergessen die Tipps, wie man das Pronomen korrekt einsetzt. Das Kapitel "Die Wortbildung" beginnt mit der Frage "Was sind Wörter und woraus setzen sie sich zusammen?" In diesem Kapitel geht es um Laute, Buchstaben, Silben, Ableitungen und Zusammensetzungen sowie Wortfamilien und Wortfelder. Auch hier wieder gibt es Praxistipps, z. B. wann man die Suffixe –ig, -isch und –lich anwendet (ich erinnere an gläubig aber abergläubisch). Das dritte Kapitel befasst sich mit dem Satz und beginnt mit der Frage "Welche Satzglieder gibt es und welche Aufgabe haben sie im Satz?" Man lernt hier die einzelnen Satzglieder kennen. Zu Sprache gebracht werden Prädikat, Subjekt, Objekt, adverbiale Bestimmung, Prädikativ und Attribut. Des Weiteren werden Satzarten und auch Satzformen vorgestellt. Über Nebensätze habe ich vor langer Zeit im Rahmen meines Studiums eine Hausarbeit verfasst. Gliedsätze werden im vorliegenden Buch nach meinem Kenntnisstand sehr gut erklärt. Vertieft habe ich mich in die Erläuterungen zur Kommasetzung bei Infinitiv- und Partizipialgruppen. Mitunter nämlich hat man die Wahl, ob man ein Komma abtrennt oder nicht. Schlussendlich dann wird zu Beginn des Kapitels Nr. 4 die Frage gestellt "Was ist Kommunikation, welche Funktion hat Sprache und welche Sprachabsichten gibt es?" In diesem Kapitel gibt es sogar Praxisstipps für Offizielle E-Mails und man erhält Tipps wie man Briefe richtig schreibt. Eine Reihe alphabetisch aufgelisteter Fachbegriffe rundet dann alles ab. Diese Grammatik ist eine sehr gute, pädagogisch ausgereifte Lernhilfe für Schüler und kann zu Übungszwecken mit Erfolg eingesetzt werden, aufgrund der vielen Beispiele. Bleibt nur noch zu erwähnen, dass ich den Konjunktiv II liebe, weil dieser mich immer wieder zum Lachen bringt. Schülern mit diesem vertraut zu machen, ist kein Fehler, den der Konjunktiv II macht die deutsche Sprache einfach liebenswert in all ihrer Verschrobenheit. Empfehlenswert.
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5.0 von 5 Sternen
"Wie stellst du dir eine Zahnfee vor? Male ein Bild von ihr.",, 4. März 2013
Jakob, der Sohn meiner Cousine geht bald zur Schule. Zu Ostern werde ich ihm deshalb einige Lesebücher schenken. Der vor mir liegende Lesespaß trägt den Titel "Vampir Theo und die neuen Zähne". Es handelt sich hierbei um eines der Bücher aus der neuen Brockhaus Serie "Scolaris". Vorgesehen ist es für Leseanfänger ab der 1. Klasse. Erzählt wird eine witzige Bildgeschichte, mittels welcher dem kleinen Leser die Angst vorm Zahnarzt und vom Rausfallen der Milchzähne genommen wird. Die Schriftzeichen sind so groß, dass selbst ich sie ohne Lesebrille noch gut entziffern kann. Nach jedem Kapitel werden jeweils drei Verständnisfragen zum Text gestellt. Die dritte Frage zielt über das Textverständnis hinaus und fördert die intellektuelle Entwicklung der kleinen Leser. Die lustigen und dabei farbenfrohen Bilder machen neugierig auf den Text, spiegeln aber auch viele Emotionen der kleinen Kinder wider. Zum Schluss wartet ein zwei Seiten umfassendes, sehr motivreiches Bild darauf, von den Betrachtern beschrieben zu werden. Ein tolle Übung, um die Erzählfreude der Kinder zu fördern. Wäre noch zu erwähnen, dass sich aus den richtigen Antworten aller Verständnisfragen im Buch zum Schluss ein Lösungswort für eine Vampir-Leckerei ergibt sowie die einzelnen Wörter in den Texten generell unkompliziert sind und keiner großen Erläuterungen bei den Sechsjährigen bedürfen. Ein spannendes Lesebuch, das pädagogisch wertvoll ist und Eltern zeigt, wie man ermittelt, ob ein Kind einen gelesenen Text auch tatsächlich verstanden hat. Empfehlenswert.
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