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Rezensionen verfasst von
Diego Wegner "dwr" (Berlin)
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Elmeg CS410 schwarz
Elmeg CS410 schwarz
Preis: EUR 191,89

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mit Fritzbox auf kleinstem gemeinsamen Nenner, 4. November 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elmeg CS410 schwarz (Elektronik)
Nach der Erneuerung meiner »Fritz!Box« auf das Modell 7390 (AVM FRITZ!Box 7390 Wlan Router (VDSL/ADSL, 300 Mbit/s, DECT-Basis, Media Server) habe ich ein ISDN-Telefon gesucht, das möglichst viel von den Komfortmerkmalen bieten kann, welche die AVM-eigenen DECT-Telefone im Zusammenspiel mit der Box bieten. Nur ein einziges Telefonbuch pflegen und unbeantwortete Anrufe nicht an allen Nebenstellen separat löschen zu müssen, sind Bequemlichkeiten, an die man sich sehr schnell gewöhnen kann.

Wer allerdings hofft, diese Merkmale lassen sich auch mit einem ISDN-Telefon an der Fritzbox nutzen, wird schnell enttäuscht sein: Alle Komfortmerkmale der »Fritz«-Handgeräte werden ausschließlich über DECT realisiert. Die Box verfügt nicht über die entsprechenden Kommunikationskanäle, um Komfortmerkmale von ISDN-Systemtelefonen einbinden zu können. Da wird man kein einziges ISDN-Gerät finden, und das war mir -- dank Recherchen in Internetforen -- auch vor dem Kauf des »elmeg«-Gerätes schon klar. Dennoch bleibt die Hoffnung, in einigen Punkten -- wie bei der Nutzung der PC-Telefonie über den TAPI-Treiber -- mit einem ISDN-Gerät besser bedient zu sein als mit einer analogen Nebenstelle (die es zu ersetzen galt).

Ich habe dieses Telefon mit einem zusätzlichen Tastenmodul (Elmeg T400/ 2 schwarzblau Funktionstasten Erweiterungsmodul) gekauft und an den S0-Bus der »Fritz!Box 7390« angeschlossen. Außerdem habe ich das Telefon per USB-Kabel mit dem Windows-7-Rechner (32 bit) verbunden und die mitgelieferten »WIN Tools« für das Telefon installiert. Dabei ergaben sich folgende Erfahrungen:

1. Die neue ISDN-Nebenstelle mit diesem Telefon ließ sich in der Fritzbox problemlos einrichten.

2. Die USB-Installaion des Telefons war hakelig: Zunächst gilt es, den im Downloadbereich der »elmeg«-Webseite bereit stehenden USB-Treiber herunter zu laden und zu entpacken. Nach dem Anschluss des Telefons findet Windows logischerweise erst einmal keinen passenden Treiber, wenn man die *.inf-Dateien aus dem herunter geladenen und entzippten Treiber nicht gerade ins Windows-Systemverzeichnis kopiert hat. Nach der zunächst fehl geschlagenen Installation des Telefons ist im Startmenü der Eintrag »Computer« mit der rechten Maustaste anzuklicken und aus dem Kontextmenü »Verwalten« zu wählen. Im sich öffnenden Dialog findet man den »Geräte-Manager« und in diesem ein Eintrag für das »elmeg«-Telefon mit Ausrufezeichen davor. Nach Doppelklick darauf öffnet sich das Eigenschaftenfenster. Auf der Registrierkarte »Treiber« und nach Klick des Buttons »Treiber aktualisieren« gibt es die Möglichkeit, den Funkwerk-Treiber unter Angabe des Lagerortes der *.inf-Dateien auf der Festplatte nach zu installieren. Diese Installation funktionierte reibungslos.

3. Die Installation der »Win Tools« selbst funktionierte reibungslos und deren Kommunikation mit dem Telefon über die USB-Schnittstelle klappte auf Anhieb.

4. Das Telefonbuch-Verwaltungsprogramm (der mit dem Telefon gelieferten »Win Tools«) vermochte keinen Import eines konvertierten Fritzbox-Telefonbuchs zu vollbringen. Dieses hatte ich vorher mit der externen Freeware »Contact Conversion Wizard« in verschiedene Formate (*.csv, *.vCard) konvertiert. Letztendlich blieb nur übrig, das gesamte Fritzbox-Telefonbuch mittels der Windows-Zwischenablage (Kopieren, Einfügen) manuell zu übertragen. Das ist aber immer noch komfortabler, als alles am Telefon manuell eingeben zu müssen (wie es bei Geräten ohne USB-Schnittstelle der Fall wäre).

5. Bei eingehenden Anrufen werden die im Telefonbuch der Fritzbox hinterlegten Kontaktnamen angezeigt (sollte eine Selbstverständlichkeit sein, das können sogar moderne Endgeräte an den Analoganschlüssen der Box).

6. Die Vorauswahl einer bestimmten (vom Standard abweichenden) MSN über das Telefonmenü für abgehende Gespräche funktioniert auch über die Fritzbox. Man braucht also nicht die von der Fritzbox dafür vorgesehenen Präfixe zu wählen. Ebenso funktioniert es, wenn man Funktionstasten mit der Funktion »MSN« belegt (dann erst Nr. aus dem Tel-Buch suchen oder eingeben und Verbindung über die entsprechend programmierte Funktionstaste aufbauen).

7. Hintergrundbeleuchtung des Displays: Ist so schwach, dass man sie bei Leuchtstofflampenlicht im Raum nicht sieht, nur im Dunkeln oder bei schwachem Tageslicht.

8. Stromversorgung des Telefons: Nur über den S0-Bus möglich, es hat kein Eingang für ein separates Netzteil. Die Fritzbox kann ein einziges ISDN-Gerät mit Strom versorgen; somit hat man -- als positiven Effekt -- einen Trafostecker weniger.

8. Sämtliche Dioden in den Funktionstasten leuchten scheinbar nur im Zusammenspiel mit einer »elmeg«-TK-Anlage -- an der Fritzbox jedenfalls nicht. Das tut den hinterlegten Funktionen (Zielwahl, MSN-Belegung, Keypad-Wahl usw.) aber keinen Abbruch. Ausnahme: Bei angeschlossenem Headset und Belegung einer Funktionstaste mit »Headset ein/aus« leuchtet diese Diode; ebenso werden eingehende Rufe auch über die entsprechende Diode signalisiert.

9. Das Verwenden einen externen (schon vorhandenen) Headsets -- im konkreten Fall der Marke »callstell« eines Versandhauses aus Buggingen -- war problemlos möglich. Man muss also nicht zwangsläufig gleich eines der vom Hersteller empfohlenen Headsets mit dazu kaufen.

Schließlich noch ein Wort zur PC-Telefonie mit dem Gerät: Die Benutzung des AVM-TAPI-Treibers (zur Fritzbox gehörig) funktioniert mit dem Telefon zwar (ebenso wie die Wählhilfe der Box), ist aber unkomfortabel. Im Display des Telefons wird nichts angezeigt, man kann nur nach Einleitung des Verbindungsaufbaus am PC gleich den Hörer des Telefons abnehmen. Der vom Hersteller dieses Telefons mitgelieferte TAPI-Treiber ist deutlich besser, seine Installation (problemlos parallel zum AVM-TAPI möglich) ist zu empfehlen. Es erfolgen Statusmeldungen auf dem Display. Ferner kann man bei der Verwendung der Telefon-Freeware »Phoner« in dieser eine der im Telefon eingerichteten MSNs als abgehende MSN auswählen (über ein DropDown-Menü). Bei Verwendung des AVM-TAPI bleibt dieses DopDown-Menü leer, weil AVM das nicht unterstützt.

Fazit: Die Inbetriebsetzung des Telefons (inklusive Software-Installationen, diverser Funktiosntests und Fertigen der Beschriftungsschilder für die Funktionstasten) war bei mir, trotz Vorkenntnissen, zeitaufwändig. Dennoch hat sich der Austausch der Analog-Nebenstelle gegen die ISDN-Nebenstelle mit diesem Telefon gelohnt, da insbesondere die PC-basierte Telefonie so komfortabler ist. Ich tippe Nummern, die ich irgendwo am PC (z.B. auf Webseiten) lese und benötige, nicht gerne ab, sondern lasse sie lieber direkt wählen. Ansonsten gibt es keine großen Vorteile gegenüber der Analog-Nebenstelle -- eben hauptsächlich die, dass das Wählen der Nummern bei ISDN deutlich schneller geht, und, dass man durch das Zuatz-Tastenmodul mehr »Direkttasten« zur Verfügung hat. Wem die genannten Punkte nicht wichtig sind, der ist mit einem Analogtelefon als Schreibtischtelefon an der »Fritz!Box 7390« ebenso gut bedient und muss nicht in die teure ISDN-Technik investieren.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 9, 2013 12:17 PM CET


AEG UltraPerformer AUP 3840C, beutellos, mit Fernbedienung, 2100 W, Bodendüse Aero Pro, HEPA-H-12, 3-in-1 Kombidüse
AEG UltraPerformer AUP 3840C, beutellos, mit Fernbedienung, 2100 W, Bodendüse Aero Pro, HEPA-H-12, 3-in-1 Kombidüse
Preis: EUR 319,96

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Staubsauger, aber ovales Rohr, 8. Juni 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Eins vorweg: Standardzubehör von Drittherstellern (insbesondere Saugdüsen) ist bei diesem Gerät leider fehl am Platz, da die Schlauch- bzw. Rohransätze durchweg oval sind (das Standardzubehör ist auf eine runde Bauform ausgerichtet). Somit ließ sich die »Turbo«-Bürstendüse eines bekannten Versandhauses aus Buggigngen, die ich am vorher gehenden Staubsauger benutzte, zwar erst einmal weiter nutzen ' die Montage an dem ovalen Ansatz des AUP 3840C erforderte jedoch einiges Geschick und ist letztlich trotzdem nicht das »Gelbe vom Ei«. Letztendlich habe ich nach der Inbetriebsetzung des neuen Staubsaugers gleich eine Original-Turbodüse von AEG bei amazon nachbestellt.

Die Bedienungsanleitung (auch für nicht registrierte Kunden bei AEG als PDF downloadbar) ist deutsch/englisch, bebildert und lässt an einigen Stellen zu raten übrig. Zu etwa 80% fand ich sie verständlich, wobei die PDF-Version der gedruckten (zum Lieferumfang gehörenden) Ausgabe vorzuziehen ist. Das PDF wurde offenbar aus einem InDesign-Dokument erstellt, man kann es ohne Qualitätsverlust auch bei den Zeichnungen vergrößern und so die Details in den Zeichnungen deutlich besser erkennen als auf dem Papier.

Nach der Inbetriebsetzung (sprich Zusammenbau) war das erste »Saugerlebnis« damit eine Wohltat. Der defekte alte Sauger, dessen Platz der »AUP 3840C« jetzt bei mit einnimmt, hatte keine Fernbedienung am Handgriff, ja nicht einmal überhaupt einen Handgriff am Schlauchende. Die Funk-Fernbedienung (FFB) funktioniert klaglos, über sie lässt sich das Gerät in den Bereitschafts-Modus bzw. von diesem in den Saugbetrieb schalten. Der Bereitschafts-Modus ist hergestellt, sobald man den Stecker in die (spannungsführende) Steckdose steckt. Der Fußschalter »Ein/Aus« am Gerät und der »Ein/Aus«-Schalter der FFB haben exakt dieselbe Funktion. Sprich, die Benutzung des Fußschalters beendet den Bereitschafts-Modus nicht. In diesem zeigt das Display auf der Oberseite (Saugstufenanzeige) die Ziffer Null. Die Stufen 1 bis 5 lassen sich leicht und zuverlässig mit der FFB durchschalten. Nach Saugpausen wird die zuletzt gewählte Stufe bei behalten.

Bei Stufe 5 ist die Saugleistung sehr hoch; meine normale Auslegeware konnte ich gut mit maximaler Stufe 4 saugen. Die 5 dürfte Sonderaufgaben vorbehalten sein. Leichte Stücke versucht der »AUP 3840C« dann auch »einzuhamstern«. Selbiges passiert z.B. mit der Beschriftung des Tischtelefons, wenn man es (mit dem Pinselansatz der mitgelieferten 3-in-1-Kombidüse) mit einer höheren Stufe als 2 absaugt.

Der »3-in1-Kobidüse« (Polsterdüse, Fugendüse und Pinselansatz) stand ich zunächst skeptisch gegenüber; mein alter Sauger hatte 3 separate Düsen im Bordzubehör. Der Praxiseinsatz sollte die Meinung aber schnell ändern: Es ist einfach schön, nicht laufend eine andere Düse aufstecken zu müssen, die vielleicht noch vom Saugen im anderen Zimmer dort zurück geblieben ist. Mit lediglich einer Düse, die man nur umdrehen bzw. (für den Einsatz als Polsterdüse) auseinander klappen muss, geht die Arbeit deutlich schneller voran. Man muss nicht mehr ständig nach der gerade gebrauchten Düse greifen. Die Borsten des Pinselansatzes sind schön lang (anders als bei jener des alten Saugers) und weich. Damit ließen sich prima z.B. der Schreibtisch, die PC-Tastatur, das Bücherregal und ähnliche Dinge absaugen. Die »3-in1-Düse« ist auf jeden Fall ein Pluspunkt des Saugers.

Als weiteren Pluspunkt werte ich den Umstand, nun nie wieder teure Staubsaugerbeutel kaufen zu müssen. Der Staubbehälter ist durchsichtig, man kann ihn am Ende der »Putzorgie« problemlos über dem Mülleimer entleeren. Man sieht so auch gut, wieviel Staub sich seit dem letzten Saubermachen angesammelt hat (das war beim Test doch mehr als erwartet).

Die Filter des »AUP 3840C« kann man reinigen. Lediglich der Motorfilter (soll auch zu reinigen sein) macht keinen robusteren Eindruck als der des alten Saugers. Vorsichtshalber habe ich auch hier nach der Inbetriebsetzung 1x Reserve bei amazon nach bestellt. Die übrigen Filter sind sämtlich waschbar. Sollte sich irgendwann der Nachkauf eines HEPA-Filters erfordern, so gibt es zwei Varianten: Nicht waschbar (im grünen Plastegitter) und waschbar (im hellblauen Plastegitter). AEG hat diesem Gerät im Lieferumfang den teureren, waschbaren HEPA-Filter mit gegeben. Geld für Verbrauchsmaterialien wird somit auf längere Sicht nicht mehr nötig sein.

FAZIT: Nach dem ersten Test (an zwei Tagen die komplette Wohnung einmal durchgesaugt) bin ich begeistert von dem Sauger, weil er eben gegenüber meinem Vorgängergerät eine deutliche Arbeitserleichterung und den Verzicht auf die teuren Staubsaugertüten ermöglicht. Zwei Negativpunkte wären zu nennen: Erstens (und das groß heraus gestrichen) die ovale Bauform der Ansätze an Rohr und Schlauch (AEG sichert sich so, dass man nur Original-Zubehör kauft) und zweitens die in Teilen verbesserungswürdige Anleitung.

Ergänzung nach 5 Monaten Einsatz: Der Staubsauger läuft nach wie vor super und hat schon ein paar Staubbeutel eingespart :-) Ich würde ihn mit Stand heute wieder kaufen und kann ihn empfehlen. Das Einzige (für das der Staubsauger nichts kann): Putzen ist einfach lästig ;-) (geht aber mit diesem Gerät deutlich einfacher als ohne)


Fujifilm FINEPIX HS20 Digitalkamera (16 Megapixel, 30-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) schwarz
Fujifilm FINEPIX HS20 Digitalkamera (16 Megapixel, 30-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display) schwarz

122 von 132 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenig Blendenspielraum, gewöhnungsbedürftige Serienaufnahme, 22. Juni 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ich entschied mich für dieses Gerät aufgrund vieler positiver Bewertungen in der Fachpresse und von "amazon"-Kunden. Es sollte ein Zwqeitgerät als Ergänzung zur DSLR-Ausrüstung sein; eine Kamera, die man jeden Tag dabei haben kann und nicht nur auf Fototouren. Dazu sollte sie so kompakt wie möglich sein, aber auch so viel wie möglich vom Komfort einer DSLR bieten. Mit Fujifilm-Kameras hatte ich zudem in Vor-DSLR-Zeiten schon gute Erfahrungen gesammelt.

Dem ambitionierten Fotograf fällt sofort auf, dass der Blendenspielraum sehr eingeengt ist. Während die Hersteller-Spezifikation Blende 11 als kleinste Öffnung angibt, ist das in den Betriebsmodi S (Blendenautomatik) und A (Zeitautomatik) leider nur Blende 8. Blende 11 läst sich lediglich im manuellen Modus (M) einstellen. Bedenkt man, dass die größte Blendenöffnung im Telebereich 5,6 ist, hat man gerade 2 volle Blendenstufen zur Gestaltung zur Verfügung. Bei maximaler Weitwinkeleinstellung ist die größte Blendenöffnung 2,8 ' da ist noch etwas mehr (nämlich die "vollen" Stufen 4 und 5,6) dazwischen bis zur kleinsten Blende 8. Tipp für Einsteiger: Geben Sie bei "Wikipedia" den Suchbegriff "Blendenreihe (Optik)" ein, um mehr über die Blendenstufen zu erfahren. Die Begrenzung auf Blende 8 bei der Fujifilm HS 20 EXR erinnert leider an die Ausstattung von Pocket-Kameras -- dort sind nur 2 volle Blendenstufen normal. Für Effekte wie Nachtaufnahmen mit "strahlenden" Lichtquellen oder einen Sonnenauf-/untergang mit "Sonnenstrahlen" braucht man jedoch schon mal kleinere Blendenöffnungen wie 11 oder 16. Die DSLR-Objektive haben Blendenstufen bis 22 (selten vielleicht sogar bis 32). Die 22 erwarte ich von diesem Modell freilich nicht, das wäre maßlos, aber Blende 11 (nicht nur in Betriebsart M) und evtl. 16 noch hätte man sich schon gewünscht -- schließlich sind die Zielgruppe dieser Kamera nicht nur "Knipser".

Der zweite Punkt, der eine Umstellung bisheriger Gewohnheiten verlangt, ist die Serienaufnahme. Die Kamera hat hier (nebst anderen) die Funktion "Highspeed Serie". Dabei speichert sie intern die letzten 8 Aufnahmen, so lange man den Auslöser _halb_ durchgedrückt hät wie sonst beim Fokussieren. Man wundert sich also am Anfang, dass es gleich "klick-klick-klick-klick ..." macht, wo man nur fokussieren wollte. Fokussiert wird in dieser Funktion "nebenbei". Fotografiert man ein vorbei fahrendens Fahrzeug, darf man am Ende (z.B. wenn die Spitze eines Zuges des Bildausschnitt verlassen hat) nicht vergessen, den Auslöser _ganz_ durchzudrücken, denn sonst war das Abwarten des Motivs und die ganze Sereienaufnahme für den ... [Allerwertesten], da kein einziges Foto gespeichert wird. Der Speichervorgang der Serie wird erst durch das abschließende komplette Durchdrücken des Auslösers gestartet, weil die Kamera so erst erkennt, dass die Serie abgeschlossen ist.

Bei den ersten Versuchen mit der Funktion "High Speed Serie" schaffte ich es auch, nach kurzem Halb-Durchdrücken des Auslösers (wie im Normalfall zum Fokussieren üblich) _gleich_ ganz durchzudrücken. Dann hat das Gerät nur 2 oder 3 Bilder aufgenommen und der heran nahende Zug war im Grunde noch viel zu weit weg. Das Motiv ist dann auch verloren, weil das Speichern der "High Speed Serie" etliche Sekunden dauert. Bei kurz hintereinander folgenden Straßenbahnen (ich habe das an einer Kreuzung mit regem Straßenbahnverkehr probiert) war dann der zweite Zug als Motiv ebenfalls verloren, weil die Serie noch nicht gespeichert war (verwendete Speicherkarte ist eine Transcend '8 GB SDHC' Class 10, also eine recht schnelle Karte).

Nimmt man den Sereinmodus "Anfang 4", ist das klassische Verhalten vorhanden: Auslöser halb durchdrücken = Fokussieren, Auslöser ganz durchdrücken = Serie wird gestartet. Die Kamera nimmt dann auf, solange man den Auslöser gedrückt hält, max. jedoch 4 Bilder.

In der Betriebsart "Adv." gibt es einen Modus "Pro Low Light". Die Betriebsart ist zum "Draufhalten und Abdrücken" gedacht (so in der Anleitung zu lesen). Man kann keine ISO-Begrenzug einstellen. In einem Tunnel unter einem S-Bahnsteig (Lichtquellen: Leuchtstofflampoen plus an beiden Enden herein fallendens Tageslicht) stellte die Kamera dabei von sich aus ISO 1.600 ein. Die Kamera macht im Modus "Pro Low Light" 4 Aufnahmen unmittelbar hintereinander und verrechnet sie sofort danach zu einem einzigen Bild. Das funktionierte auch mit einer normalen Schrittes durch das Bild laufenden Frau gut, an den Bewegungen scheiterte das Verrechnen nicht. Aber die Absicht von Fujifilm, mit dem Verrechnen von 4 Bildern das Bildrauschen zu reduzieren, bleibt offenbar mehr Wille denn sichtbarer Erfolg. Bei ISO 1.600 entsteht dennoch für den ambitionierten Fotograf deutlich sichtbares Bildrauschen, auch wenn die Kamera einen für ihre Klasse schon einen recht großen Bildsensor (1/2-Zoll EXR CMOS mit Primärfarbfilter) hat. Bei der Beurteilung kommt aber auch die "Verwöhnung" in dieser Hinsicht dazu, wenn man sonst eine Vollformat-DSLR benutzt, mit der man bedenkenlos auf 1.600 ISO gehen kann. Es muss auch klar sein, dass man das Bildrauschen der genannten DSLR nicht mit dem einer Bridg-Kamera mit 1/2-Zoll-Sensor vegleichen kann. Das wäre nicht der klassische Vergleich von Äpfeln mit Birnen, sondern eher schon der Größenverhältnisse von Apfel und Johannesbeere.

Die HS 20 hat eine riesige Zoomspanne, aber Achtung: In der maximalen Zoomeinstellung lassen sich verwacklungsfreie Bilder kaum noch ohne Stativ erzielen. Das ist ganz normal und hat nichts mit der Kamera (sondern mit den Gesetzen der Optik) zu tun. Besonders Foto-Frischlinge sollten da hinterher nicht enttäuscht sein!

Noch ein paar Worte zu Zubehör, dessen Mitkauf (alles preisgünstig über die Amazon-Webseite zu haben) in jedem Fall empfehlenswert ist. Dank anderer Bewertungen im Internet (nicht zuletzt bei amazon) konnte ich hier mit folgender Auswahl eine "Punktlandung" erzielen, sprich eine aus meiner Sicht sehr optimale Auswahl treffen (Zusatzkosten für alles zusammen etwa 100 Euro):

- SDHC-Speicherkarte Transcend "8 GB SDHC" (Class 10) (ASIN: B003VNKNEG)

- 8 Akkus Sanyo eneloop (4 zum Verwenden + 1 Reservesatz) inklusive 2 Plastikboxen (ASIN: B0011W8E9K)

- Steckerladegerät Ansmann "Powerline 4 ZeroWatt", Variante ohne mitgelieferte Akkus (ASIN: B002CCZUX6). Wenn Sie für die AA-Akkus schon ein Ladegerät haben, können Sie es weglassen oder als handliches Zweitladegerät für unterwegs nehmen; Autoadapter ist dabei.

- UV-Sperrfilter (ist schon "Pflicht", um das hochwertige Objektiv vor mechanischen Einflüssen und Schmutz zu schützen): B&W (= Schneider Kreuznach) UV-HAZE "XS-PRO digital", 58 mm (ASIN: B004OVE17Y)

- Bereitschaftstasche: Lowepro "Zoom 45 AW" (ASIN: B003658PH6). In den Toplader passt die Kamera mit aufgesetztem UV-Filter plus aufgesetzter Gegenlichtblende (letztere im Lieferumfang der Kamera enthalten) genau hinein. Die kleine Außentasche bietet Platz für das USB-Kabel und eine Box mit 4 AA-Batterien bzw. Akkus. Die Deckel-Innentasche ist wie maßgeschneidert für das folgende kleine Putztuch zur Objektiv-/Filterreinigung:

- B+W Photo-clear Microfasertuch (18x18 cm, ASIN: B000H3WXI2). Wird in einem Plastikt-Etui geliefert.

Fazit:

(1) Wer als Einsteiger sich intensiv mit Fotografie beschäftigen möchte und ein gutes _Erst_gerät sucht, der greift besser gleich zu einer DSLR, auch wenn die nebst der Objektive teurer ist. Mit der HS 20 stößt man schnell an Grenzen der Motivgestaltung bzw. bei ungünstigen Aufnahmesituationen.

(2) Wer nur gelegentlich fotografiert und etwas Besseres als eine einfach Pocket-Kamera haben möchte, hat mit der HS 20 auf jeden Fall deutlich bessere Möglichkeiten als mit Pocket-Geräten.

(3) Wer die Kamrea wie ich als Zweitgerät sucht, muss sich zwischen DSLR und der HS 20 umstellen können. Eine Alternative zu der HS 20 wäre sonst vermutlich nur die untere DSLR-Klasse (z.B. Nikon mit DX-Sensor). Wenn man das in den Griff bekommt und nicht fortwährend sich an dem kratzt,was die DSLR kann und die HS 20 eben nicht, ist letztere sicher eine gute Wahl als Begleiterin für jeden Tag in Ergänzung zur "großen Ausrüstung".

(4) Ein Vorteil der Fujifilm HS 20 EXR im Vergleich zu anderen Systemkameras ist auch, dass der Zoomen hier manuell und nicht elektrisch mit einer Wippe erfolgt. So kann man zum Einen den Zoom wirklich stufenlos einstellen und zum Anderen geht er nicht wieder in Grundstellung zurück, wenn sich die Kamera (miitels Energiesparfunktion) selbst ausschaltet bzw. man sie von Hand ausschaltet, weil das Motiv noch nicht da ist. Bei Modellen mit Zoomwippe ist die Weitwinkelstellung die Grundstellung; beim jedem Ausschalten der Kamera geht das Objektiv dahin zurück und bei Wartezeiten (wie auf heran nahende Fahrzeuge) muss dann das Motiv nach dem Wiedereinschalten neu eingerichtet werden. Dieses Ärgernis entfällt bei der HS 20, was ein wesentlicher Entscheidungsgrund für mich war.
Kommentar Kommentare (14) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 23, 2012 4:30 PM MEST


NAVIGON 70 Premium Navigationssystem (12,7cm (5 Zoll) Display, Europa 43, TMC Pro, Bluetooth,  Annäherunssensor, City View 3D 2.0, Sprachsteuerung)
NAVIGON 70 Premium Navigationssystem (12,7cm (5 Zoll) Display, Europa 43, TMC Pro, Bluetooth, Annäherunssensor, City View 3D 2.0, Sprachsteuerung)

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Anisch gutes Navi, aber mit einigen Problemen, 7. Juni 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Eines vorweg: Am Abend des 11.06.2011 ist das von mehreren Vorrezensenten beschriebene Problem -- das Gerät lässt sich plötzlich nicht mehr einschalten bzw. es erscheinen nur noch Streifen -- auch bei mir aufgetreten. Es gibt einen Verdacht über den wahrscheinlichen Auslöser dieses Fehlers, aber ich möchte hier nicht in einen laufenden Garantiefall eingreifen. Eines nur bezüglich des Kundenservice von Amazon: Noch am selben Tag (Pfingstsonntag, 12.06.!), an dem ich die Rücksendung im Rücksendezentrum anmeldete, kontaktierte mich ein Amazon-Mitarbeiter per Mail und stellte mir umgehende Ersatzlieferung in Aussicht. Das ist top! Dass das Navigon 70 Premium bei Amazon gerade nicht verfügbar und erst "zwischen dem 12.07. und dem 05.08. versandfertig" ist, ist nicht zu ändern -- Pech, oder vielleicht auch Glück gehabt, dass die Ersatzlieferung dann nicht auch aus derselben fehlerbehafteten Produktionscharge stammt.

Zur eigentlichen Rezension, solange (und so kurz) ich das Navigon 70 Premium vor Eintritt des Garantiefalles testen konte:

Nach zahlreichen kritischen Rezensionen zum Navigon 70 Premium _Live_ fiel meine Kaufentscheidung auf die Version ohne Live-Funktion. Da ich bisher auch Navigon-Geräte benutzt habe, gab es keine Umstellungs- oder Eingewöhnungsprobleme hinsichtlich der Bedienung.

Ich wollte gern meine Favoriten und Outlook-Kontakte aus der Sicherung vom bisher genutzten Gerät übernehmen. Da das Dateiformat dasselbe ist (Mobile Navigator 7.x auf dem Altgerät, Version 7.6.7 auf dem hier gekauften), ist das technisch durchaus möglich, auch wenn der E-Mail-Support von Navigon dem Kunden das Gegenteil erzählt. Allerdings gibt es Hürden dadurch, dass das "70 Premium" sämtliche Daten in einem internen Speicher und nicht mehr auf der Speicherkarte hat. Die Favoritendatei wird in der Grundeinstellung sogar vor dem Nutzer versteckt, sodass man sie nicht über einen Dateimanager kopieren bzw. überschreiben kann. Das interne Laufwerk wird nach dem Verbinden des PNA mit dem PC als Laufwerk erkannt und kann über einen eigenen Buchstaben angesprochen werden, ebenso eine eventuell eingelegte micro-SD-Karte. Letztere zählt nicht mit zum Lieferumfang.

Welche Anpassungen nötig sind, damit man Favoriten und Kontakte vom alten Gerät übernehmen -- und idealerweise auch gleich auf die Speicherkarte auslagern -- kann, habe ich in der "Software-Fibel" auf meiner Homepage beschrieben (bei Interesse über Suchmaschinen zu finden; Links erlaubt Amazon in Rezensionen nicht).

Die GPS-Satteliten und (nach Anstecken des Kabels für die Stromversorgung) die TMC-Informationen waren schnell gefunden (sowohl beim Start in der Großstadt als auch nach Fahrtunterbrechungen auf dem Land). Der TMC-Empfang kann im Ausland lückenhaft sein. Bei einer Fahrt über Landstraßen durch Polen (Ostseite der Oder) kehrte der TMC-Empfang erst kurz vor der Stadt Kostrzyn nad Odra zurück. Aber auf den Dörfern bis dahin waren die Landstraßen eh alle leer.

Zwei Mankos fielen gleich auf den ersten Kilometern auf: Der Fahrspurassistent wurde nicht angezeigt (auch später, auf der gesamten knapp 280 km langen Testfahrt von/nach Berlin nicht). Außerdem waren die 3 Schnellzugriffs-Buttons für häufig benutzte POIs, die oben eingeblendet werden, immer mit den Werkseinstellungen belegt -- egal, was ich in den Einstellungen auch änderte. Nach Rückkehr von der Fahrt konnte ich im Internet schnell feststellen, dass beide Probleme unter Navigon-Nutzern bekannt sind. Wie Abhilfe möglich ist, habe ich auch in die Software-Fibel geschrieben.

Einige Vorrezensenten berichteten hier von der Überempfindlichkeit des Annäherungssensors. Ganz selten trat dies auch auf meiner Testfahrt auf, dann werden die Funktionsleisten ungewollt während der Fahrt eingeblendet. Dass dies aber sehr häufig vorkommen würde, kann ich nicht bestätigen. Selbst auf den manchmal ziemlich holprigen Straßen in Polen wie der Droga wojewódzka = Wojewodschaftsstraße (DW) 126 oder der nach Kostrzyn führenden Droga krajowa (DK) 31 traten Fehlreaktionen des Sensors nur äußerst selten auf. In Deutschland wäre das Pendant zur DK die Bundesstraße (B) und zur DW die Landesstraße (L) -- die Ausbauzustände sind in Polen geade bei den DW aber wesentlich schlechter als in Deutschland. Die DK 31 ist keine ausgebaute breite Fernstraße (wie etwa die DK 6 von Szczecin nach Gdynia), sondern vom Aussehen her wie eine DW.

Zusammenfassend konnte ich folgende Plus- und Minuspunkte feststellen:

Plus:
--------

- Sehr gute Lesbarkeit dank großer Schrift; leicht bedienbare Soft-Tastatur

- Display spiegelt nicht, auch nicht bei starker Sonneneinstrahlung

- Intuitive Bedienung, kein Handbuch-Studium erforderlich

- Die Warnungen vor ortsfesten Blitzern funktionieren auch, ohne dass man das Navigon-Blitzerabo (Updates für 1 Jahr) kauft. Mann muss die Warnmeldungen aus rechtlichen Gründen in den Einstellungen erst aktivieren. Auf der B 158 kannte die Software alle Blitzer , inklusive der, die dicht hintereinander stehen. (Noch nie habe ich so viele "Starenkästen" auf einen Haufen gesehen wie zwischen Werneuchen und Bad Freienwalde! Da sind die Warnungen "Achtung Gefahrenstelle!" auch dann nützlich, wenn man eigentlich immer brav die Geschwindigkeiten fährt -- irgendwann "schwimmt" man doch im übrigen Verkehr mit, und wenn vorne das "Leittier" 10 km/h drüber ist, ist es die Herde dahinter oft auch.)

- Ermöglicht neben dem Standby-Modus auch das Ausschalten (Herunterfahren), was für die Ablage im Schrank zwischen den Touren nützlich ist. Man muss den Akku dann nicht so oft zwischendurch aufladen. Meine Empfehlung aber: Nicht im standby für längere Zeit bzw. in einer Tasche ablegen, das Gerät könnte sonst schadhaft werden!

- Die Bluetooth-Freisprecheinrichtung funktioniert hinsichtlich Koppeln mit Telefonen und Telefonieren gut (auch mit einem etwas exotischen simvalley-Dualsim-Handy). Die Tonqualität beim Gesprächspartner ist allerdings dürftig (bedingt durch den Raumklang allgemein, hat man auch bei der Freisprechfunktion von Schnurlostelefonen, und bedingt durch Fahrtgeräusche). Zum "Mal-Schnell-Bescheid-Sagen" zu Hause, dass sich die Rückkunft wegen einem umgestürzten Baum auf der B 1 verzögert, reicht es aber locker :-)

- Die Text-to-Speech (TTS)-Stimmen "Anke" und "Wolfgang" liefern beide zu 98% glasklare und gut verständliche Ansagen. Aus der "Landsberger Allee" wird nun endlich auch keine "Landsbecker Allee" mehr :-) Allerdings gab es selten Aussetzer bei den Ansagen von "Anke" während der Fahrt ("Wolfgang" hatte ich nur mal kurz zum Ausprobieren eingestellt).

- Ein Screenshot-Tool (im Lieferumfang enthalten, muss man in den Einstellungen nur aktivieren) ermöglicht Bildschirmfotos -- beim mir hat bisher die Software-Fibel davon profitiert, bei Ihnen profitiert vielleicht das persönliche Reisetagebuch ;-)

Minus:
-----------

- Im Gegensatz noch zum 7210 wird dieses Gerät ohne Bereitschaftstasche geliefert. (Die Original-Tasche kann man jetzt für ca. 15 EUR separat dazu bestellen.) Deshalb hatte ich die Tasche "Lowepro Navi Traveler" (ASIN: B002VJJXGU) gleich dazu bestellt, im Verbund mit dem neuen Navi gab es zm Zeitpunkt meiner Bestellung sogar 5 EUR Rabatt. Man bekommt sämtliches Zubehör, das man unterwegs braucht (Halterung, TMC- und Ladekabel für Zigarettenanzünder sowie auch noch das USB-Kabel) bequem rein.

- Die Übernahme von Favoriten und Outlook-Kontakten aus dem alten Navi und der Zugriff auf benutzerdefinierte Einstellungsdateien ist eingeschränkt. Ohne Windows-Erfahrungen kann man nichts übernehmen und die neu angelegten Favoriten nicht sichern. Dies und das Auslagern benutzerdefinierter Daten auf die Speicherkarte sind nur nach Anpassungen in XML-Dateien auf dem System möglich, wovon Unerfahrene eher Abstand nehmen sollten. Reguläre Export-/Import-Funktionen über die "Navigon Fresh"-Software wären besser.

- Telefonbuch: So einfach ich 2 Handys via Bluetooth koppeln und dann über die Freisprecheinrichtung telefonieren konnte, so bockbeinig stellt sich das Gerät beim Telefonbuch an. Weder beim "simvalley"-Handy noch beim "Nokia 2720 fold" war das Übertragen des Telefonbuches möglich. Dieses manuell zu bearbeiten, um wenigstens die wichtigsten Namen drin zu haben, ist nicht möglich. Sinnvoll wäre das vor allem deshalb, weil ohne Telefonbuch bei jedem Anruf "Unbekannter Anrufer" angezeigt (und von Frau Anke Navigon, der Text-to-Speech-Stimme des Gerätes, angesagt) wird.

- Sprachsteuerung: Bei der Zielauswahl aus den eigenen Zielen werden offenbar wirklich nur die Favoriten (und nicht die Outlook-Kontakte aus der contacts.txt) verstanden. Meint das Gerät, ein Ziel als richtig erkannt zu haben, wird ohne Rückfrage die Navigation gestartet -- war die Erkennung fehlerhaft, muss man die Navigation eben abbrechen. Die Berliner Thiemannstraße wurde erst im 5. oder 6. Anlauf richtig erkannt (eine der Fehlerkennungen war z.B. "Schliemannstraße"). Fazit hier: Ziel Ohne Sprachsteuerung, auf konventionellem Wege, eingeben, geht immer noch am besten.

- Fahrspurassistent wird Belassen der Grundeinstellungen nicht angezeigt, Problem ist im Internet bekannt.

- Benutzerdefinierte Belegungsänderung der Schnellzugriffs-Buttons wird nicht auf die Buttons übernommen (laut Internetforen ein Softwarefehler, der auftritt, wenn man die "MyPOIs"-Funktion nutzt und eigene POIs auf das Gerät übertragen hat).

- Keine automatische Umschaltung vom Tag- in den Nachtmodus, wenn man eine mehrstündige Fahrt "in die Dunkelheit hinein" durchführt. So etwas wäre realisierbar entweder mit einem lichtempfindlichen Display oder aber (weniger aufwändig) per Zeitsteuerung. Die Zeitsteuerung funktioniert hier sehr wohl, wenn man das Gerät zu abendlicher/nächtlicher Zeit EINschaltet, dann geht es automatisch in den Nachtmodus (genau so in den Tag-Modus, wenn man es am Tage einschaltet).

Für die Minuspunkte gibt es 2 Sterne Abzug. Ich hatte vor der Testfahrt einen meiner beiden freien Tage mit der Inbetriebnahme und Konfiguration des Gerätes am Rechner verbracht (und dabei die neuen Erkenntnisse gleich in die Software-Fibel geschrieben). Der Zeitaufwand, bis alles nach meinen Vorstellungen lief, war schon heftig. Die Minuspunkte zusammen genommen, sind zweifellos auch nicht ohne. Den dritten Stern büßt das Gerät bei mir ein wegen des eingetretenen Garantiefalles, von dem Fehler sind offenbar viele Kunden betroffen, wenn man die Rezensionen der Navigoon-70-Serie so liest.

Vom Garantiefall abgesehen: Gerechterweise muss ich sagen, seine eigentliche Aufgabe -- nämlich die Navigation -- erledigt das Navigon 70 Premium sehr gut. Fallweise wurde ich (zwischen Alt Mädewitz und Altreetz im Osten des Landes Brandenburg) schon mal über nicht gerade gut befestigte "Straßen" gelotst, aber ich bin dann einfach entgegen den Anweisungen von "Anke" auf die Landesstraße gefahren; von dort hat sie dann den weiteren Weg auch problemlos gefunden, über vernünftige Straßen. Andere Navis werden bei genauem Hinsehen bestimmt eine Menge anderer Macken haben, die nur noch keiner rezensiert hat. Das perfekte Gerät, ohne jede Macke, gibt es eben nicht! Und: Je mehr Technik drin ist, desto anfälliger wird es für Störungen bzw. Ungereimtheiten -- man sieht es an den Rezensionen des "70 Live". Überlegen Sie vorher, welche Funktionen Sie persönlich wirklich brauchen. Bei mir zählte die Live-Funktion nicht dazu. Mit dem 70 Premium hat man (Funktionieren vorausgesetzt) jedenfalls trotz der Minuspunkte einen hilfreichen Lotsen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 7, 2011 9:49 AM CET


Nokia 2720 Fold Handy (4,6 cm (1,8 Zoll) Display, Bluetooth, 1,3 Megapixel Kamera) schwarz
Nokia 2720 Fold Handy (4,6 cm (1,8 Zoll) Display, Bluetooth, 1,3 Megapixel Kamera) schwarz
Wird angeboten von Frank- Uwe Krause Internethandel U.G.
Preis: EUR 65,00

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Robustws Handy mit Problem beim Radio-Sendersuchlauf, 21. Mai 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Laut Angabe in der Amazon-Produktbeschreibung ist dieses Gerät schon fast 4 Jahre auf dem Markt. Die Menüstruktur kannte ich vorher schon, weil sie der des Nokia 2330 classic (ASIN: B002AK4Y8C) ähnlich ist Ein solches Handy nutze ich dienstlich regelmäßig. Das Klapphandy 2720 sollte ein Zusatzgerät für eine Zweit-SIM-Karte sein, der Wunsch ging in Richtung Klapphandy mit Bluetooth (letzteres für Kopplung mit vorhandenem Headset). Ansonsten sollte es zum Telefonieren geeignet sein und über möglichst wenig Multimedia-Schnickschnack verfügen. Nach diesen Vorgaben bleibt bei der derzeitigen Marktsituation (21.05.2011) kaum Auswahl übrig. Klapphandys scheinen aus der Mode gekommen zu sein, die Hersteller bauen zum größten Teil scheinbar nur noch teure Smartphones (wer braucht ein Smartphone als Zweitgerät?).

Die Inbetriebnahme ging reibungslos, die persönlichen Grundeinstellungen waren schnell getätigt. Ein 'spezifischer' Klingelton (den in öffentlichen Verkehrsmitteln z.B. nicht jeder 3. Fahrgast hat und den ich damit noch eindeutig meinem Handy zuordnen kann) war per Bluetooth schnell von einem simvalley-Handy auf das Nokia 2720 übertragen und in allen Profilen als Standard eingestellt. Die Menüstruktur ist eingängig, man braucht kein Handbuch, um damit klar zu kommen.
Das Display ist augenscheinlich nicht größer als das vom 'Normalhandy' Nokia 2330, obwohl im Oberteil des Klapphandys mehr Platz als im Standardgerät vorhanden ist. Die Schrift ist aber mit der Standardeinstellung gut lesbar. Die Tasten sind angenehm groß, besser als beim 2330 ' das sollte beim Klapphandy aber auch so sein.

Die Kopplung mit dem Headset "Jabra BT 3030" als Zweitgerät klappte gut. Dieses Headset ist ferner noch mit dem simvalley-Handy gekoppelt. Wird über das Nokia 2720 telefoniert, werden die Headset-Profile am anderen Gerät (simvalley) automatisch abgemeldet und nach Gesprächsende auch automatisch neu verbunden. Umgekehrt funktioniert das auch -- ist das Headset gerade am simvalley in Gebrauch, werden die Headset-Profile am Nokia 2720 automatisch ab- und bei "Freimeldung" des Headsets wieder angemeldet. Diese Aufgabe, beide Telefone zu managen, ist Aufgabe des Headsets und nicht die der angeschlossenen Telefone -- würde das nicht funktionieren, wäre der Fehler wohl zuerst am Headset zu suchen.

Das Nokia 2720 wird mit einem Kabel-Stereo-Headset ausgeliefert, obwohl das bei Amazon gar nicht im Lieferumfang stand, als ich bestellte -- aber um so besser! Zur Nutzung des eingebauten Radios ist das Kabel-Headset als UKW-Antenne zwingend notwendig. Das Radio allerdings bereitete Probleme und führte reproduzierbar zum Einfrieren der Gerätesoftware! Der Fall trat wiederholt ein, als ich während des Abspielens eines Radiosenders den Sendersuchlauf startete, um den nächsten Nachbarsender zu suchen. Laut Display-Anzeige hat das Radio sogar RDS. Der Sendersuchlauf startet und wird dann nicht mehr beendet. Man kann dann mit der "Hörer auf"-Taste den Radiomodus zwar scheinbar verlassen, aber der eingestellte Sender wird dennoch weiter abgespielt. Er dudelt sogar noch weiter, wenn man dann das Handy ausschaltet und das Display dunkel ist. Nach dem Wiedereinschalten in diesem Zustand bleibt der Bildschirm weiß, das Gerät startet nicht mehr. Hier hilft nur noch, den Akku kurzzeitig (für mindestens 30 Sekunden) zu entfernen. In Folge gehen Datum und Uhrzeit flöten und müssen nach dem Akku-Aus-und-Wiedereinlegen sowie anschließendem Neustart neu gesetzt werden. Alle anderen Einstelungen überlebten die Crashs.

Möchte man die SIM-Karte am Rechner bearbeiten (um z.B. das Telefonbuch zu pflegen), muss das Handy auch ausgeschaltet und der Akku heraus genommen werden, um die SIM-Karte entnehmen zu können. Ich lege dann den Akku sofort wieder ein, damit der Unterbruch der Stromversorgung nur wenige Sekunden dauert. Hierdurch konnte ich mir das Neu-Setzen von Datum und Uhrzeit sparen, nachdem die SIM-karte am PC bearbeitet, wieder eingesetzt und das Handy neu gestartet war. Im Gegensatz zum Reset nach dem Einfrieren war die Stromversorgung hier deutlich weniger als 30 Sekunden unterbrochen.

Fazit des ersten Eindrucks:

1. Mit dem Gerät erwirbt man ein robustes Klapphandy, dass seine "Kernkompetenz" -- Telefongespräche in guter Qualität zu ermöglichen -- solide erfüllt. Die Bedienbarkeit und Verarbeitung ist sehr gut.

2. Ein großer Patzer ist unzweifelhaft das reproduzierbare Einfrieren im Radiobetrieb, dafür gibt es 2 Sterne Abzug. Da ich selbst zum Radiohören noch ein anderes Handy nutzen kann und zudem ohnehin nur sehr selten unterwegs Radio bzw. Musik höre, ist dieser Umstand in meinem Fall trotzdem kein Rücksendegrund. Die Radio-Funktion ist mir nicht so wichtig.

Es wäre begrüßenswert, wenn die Hersteller von Mobiltelefonen in der heutigen Zeit sich nicht ausschließlich auf Smartphones konzentrieren, sondern auch parallel dazu den Markt noch mit Geräten füttern, die nur telefonieren können müssen. Die "Klapphandy-Fraktion" finde ich gerade deshalb so praktisch, weil man sich hier nicht großartig um die -- anderswo oft nicht funktionierende bzw. schwer wieder zu lösende -- Tastensperre kümmern muss. Klappe zu und es sind keine unbeabsichtigten Tasteneingaben mehr möglich. Mit einem Smartphone hatte ich, infolge der unbemerkten Entsperrung des Bildschirms in der Tasche und der anschließenden ebenso unbemerkten Wahl eines Kurzwahl-Eintrages via Schnellbutton, erst letztens wieder einen unbeabsichtigten Anruf getätigt, und das morgens um 4 Uhr auf dem Weg zum Dienst ... Mit Klapphandy passiert so etwas einfach nicht. Aus dem Bett geklingelt wurde bei dem Vorfall zum Glück niemand, der unfreiwillig Angerufene war die ganze Nacht im Dienst und wartete auf seinen Feierabend :-)


B+W F-Pro UV-Sperrfilter UV 010 MRC 77 mm
B+W F-Pro UV-Sperrfilter UV 010 MRC 77 mm
Wird angeboten von fotole
Preis: EUR 59,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keine Verschattung bei 16 mm Weitwinkel, 16. März 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir das Filter zum Nikkor AF-S Zoom-16-35 mm 1:4G ED VR gleich dazu gekauft. Ein Vorrezensent schrieb hier zwar, man solle für Weitwinkel besser das Slim-Filter nehmen; bei diesem klagten Rezensenten jedoch wiederum darüber, dass der Objektivdeckel nicht mehr hält und die mitgelieferte B+W-Abdeckung nicht wirklich zufrieden stellt. Also probierte ich es mit der "Normal-Ausführung", in dem Wissen, dass man bei amazon notfalls unkompliziert umtauschen kann.

Erste Testaufnahmen ergaben jedoch, dass keine Verschattung an den Bildrändern auftritt. Ausführliche Tests werden noch folgen, dazu bleibt zwischen zwei Arbeitstagen keine Zeit. Sollten sich dann wider Erwarten weniger positive Ergebnisse zeigen, werde ich sie nachtragen.

Bisher kann ich dieses Filter jedenfalls uneingeschränkt auch für das 16 mm Weitwinkel empfehlen.


Alcatel OT-208 grau Handy ohne Branding
Alcatel OT-208 grau Handy ohne Branding
Preis: EUR 17,94

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehr Handy braucht man nicht, 13. März 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ich war auf der Suche nach einem temporären Zweithandy, damit eine alte Prepaid-Karte, die nicht mehr aufgeladen und weiter verwendet werden soll, noch während einer Übergangszeit erreichbar bleibt. Dafür muss kein 100-Euro-Gerät her.

Das Alcatel-Gerät hat alles, was man zum Nur-Telefonieren braucht und darüber hinaus ein gutes RDS-Radio. Das RDS ist sehr nützlich, um nicht die Sendernamen manuell ermitteln und beim Speichern eingeben zu müssen. Warum verbauen Hersteller deutlich anspruchsvollerer und teurerer Geräte eigentlich keine RDS-Funktion?

Im Gegensatz zu einem anderen sehr preiswerten Handy (Samsung SGH-B 130) konnte ich bei dem Alcatel-Gerät folgende Vorteile feststellen:

1. Die Uhrzeit bleibt bei Akku-Entnahme erhalten und muss nicht jedes Mal neu eingegeben werden (nützlich, wenn man öfter mal die SIM-Karte am PC bearbeiten will). Nach dem ersten Einschalten fand das Alcatel die Uhrzeit sogar von selbst.

2. Die klassische OK-Taste (Mitteltaste im Tastenrechteck) will im Grundzustand nicht mit dem Internet verbinden, sondern ruft das Hauptmenü auf.

Die Gesprächslautstärke erwies sich beim Test nächst einer stark befahrenen Kreuzung als vielleicht einen Tick zu leise, obwohl die maximale Lautstärke eingestellt war.

Das Mono-Headset mag zum Radiohören gewöhnungsbedürftig sein, erfüllt hier aber seinen Zweck (man kann durchaus damit Radio hören). Ein Stereo-Headset darf man beim Preis von unter 20 EUR für das gesamte Gerät nicht erwarten, dementsprechend rechtfertigt das keine Kritik. Ich hatte versucht, ein anderes Stereo-Mini-USB-Headset (mit identischem Stecker wie dem Alcatel-Headset) von Pearl (simvalley) anzuschließen; dieses Headset erkannte das Telefon nicht. Eine identische USB-Schnittstelle sagt also nichts über die Kompatibilität anderer Headsets aus.

Dort, wo andere Handys eine Kameralinse haben, wartet das Alcatel mit einer Taschenlampen-Diode auf -- eine nützliche Funktion, für mich nützlicher als die Kamera (zum Fotografieren benutze ich lieber eine richtige Kamera statt eines Handys). Das könnten ruhig auch mehr Geräte in diesem Preissegment besitzen, aber andere Hersteller sind wohl auf die Nützlichkeit einer weißen LED als Taschenlampe auch noch nicht gekommen ...

Fazit: Wer auf Bluetooth, Internet u.ä. verzichten kann (und es zudem satt hat, immer eine Handy-Kamera mit bezahlen zu müssen, die er eh nie braucht), erhält mit diesem Alcatel-Gerät ein grundsolides Handy, das seine "Kernkompetenzen" beherrscht.


Slik Pro 330 DX Tripod
Slik Pro 330 DX Tripod
Wird angeboten von FotoPalme
Preis: EUR 95,00

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr robustes Stativ - empfehlenswert für DSLR mit Tele, 20. November 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Slik Pro 330 DX Tripod (Zubehör)
Zu meiner DSLR-Ausrüstung hatte ich mir das Stativ 'Nanomax 260' von Cullmann (ASIN: B0029LHW2W) von Cullmann gekauft. Nach den ersten Einsätzen musste ich feststellen, dass schon die DSLR (Reingewicht ohne Akku, Speicherkarte, Gehäusedeckel usw. lt. Handbuch 995 Gramm) mit dem Standardzoom-Objektiv (Reingewicht lt. Handbuch 575 Gramm) dort keinen absolut festen Halt hatte. Das Gesamtgewicht von Kamera und Standardzoom beträgt damit ca. 1,6 kg. Laut Hersteller solle das Cullmann-Stativ bis ca. 2,5 kg belastbar sein. Bei Verwendung des Telezoom-Objektives (lt. Handbuch 745 g) ergibt sich ' Kamera + Objektiv ' ein Gewicht von ca. 1,75 kg. Die Verstellung der Vertikalneigung der Kamera war nun trotz richtig fest angezogener Flügelschraube problemlos möglich, dementsprechend wackelte der Aufbau noch mehr als bei Verwendung des Normalobjektives.

Zur Verbesserung dieser Ausgangslage suchte ich nun nach einem neuen Stativ. Schon in einem Elektronikmarkt war mir ein Slik-Stativ positiv aufgefallen; nach gründlicher Internet-Recherche stieß ich auf das 'Pro 330 DX'. Laut einem aktuellen Slik-Katalog (20.11.2010) ist es bis 3 kg belastbar. Zum Einsatz des 330 DX mit Telezoom-Objektiv sagt dieser Katalog 'leicht ungeeignet'; es sei ein schwereres Tripod angebracht. Der erste Praxiseinsatz nach Lieferung des Stativs zeigte jedoch: Die Kamera mit dem Telezoom steht super fest, es gibt keinerlei Wackeln, kein Vergleich zu dem o.g. Cullmann-Stativ!

Drei Dinge fallen am 330 DX mit dem zum Lieferumfang gehörenden Kopf SH-705 E sofort positiv auf:
1. Es besitzt (im Gegensatz zu den meisten anderen Stativen) nur zwei ausziehbare Segmente; der Aufbau am Fotostandpunkt geht damit etwas schneller.

2. Es hat statt einen langen Griff gleich derer zwei (für die Horizontal-Vertikal-Stellung und für die Ausrichtung nach vorn/hinten). Zweckmäßigerweise lässt sich erstgenannter Griff ab- und in den zweitgenannten einschrauben, sodass das Packmaß damit reduziert wird und das Stativ in eine Standard-Stativtasche hinein passen sollte (eine mit bestellte Tasche versendete Amazon leider via Hermes, wo sie laut Paketverfolgung übers Wochenende verschollen ist ' Test also noch nicht möglich).

3. Die Schnellwechselplatte hat eine deutlich größere Grundfläche und eine bessere Schraube als die des erwähnten Cullmann-Statives. Damit sitzt schon die Platte besser an der Kamera als das bei Cullmann der Fall ist.

Fazit: Für die gute DSLR-Hobbyausrüstung ist das Stativ auf jeden Fall sehr gut geeignet. Bei einem 745 g schweren und ca. 145 mm langen Telezoom gibt es keinerlei Probleme. Für längere 'Rohre' an der Kamera muss man die Eignung neu überprüfen. Vom Gewicht her ist es nur wenig schwerer als das Cullmann-Stativ. Ein Leichtbau-Stativ mit einer DSLR-Ausrüstung wie der beschriebenen zu verwenden, dürfte kaum möglich sein ' von daher dürfte sich das Transportgewicht auch kaum reduzieren lassen. Eine hochwertige Fotoaurüstung hat nun mal leider auch ihr Gewicht.

Den einen Stern Abzug gibt es nur für die Anleitung, die (wie inzwischen so oft) voraussetzt, dass der Käufer der englischen Sprache mächtig ist ' zu Englisch gibt es bei Slik keine Alternativen, von Deutsch ganz zu schweigen... Ein Stativ ist aber zum Glück weitestgehend selbsterklärend ;-) Übrigens, auch der mir vorliegende PDF-Katalog von Slik ist ausschließlich in englischer Sprache.


SWEEX USB Multi Kartenleser - mit SIM kartenleser und software
SWEEX USB Multi Kartenleser - mit SIM kartenleser und software

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen SIM-Leser: Unbrauchbar unter Windows 7 mit "Chipcard master", 7. August 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ich kaufte dieses Gerät als Hardware-Voraussetzung, um mittels der bekannten Freeware "Chipcard master" ([...]) SIM-Karten bzw. die Telefonbücher darauf zu bearbeiten.

Unter Windows 7 wird das Gerät erkannt. Auf SD-Karten (beispielhaft getestet) kann man ohne zusätzliche Treiberinstallation zugreifen. Normalerweise sollte man das auch für SIM-Karten erwarten können. Chipcard master erkennt jedoch das Gerät gar nicht. Nach Installation der mit dem Gerät auf CD gelieferten SIM-Software erkennt Chipcard master den SIM-Reader, jedoch nicht die eingelegte Speicherkarte. In Verbindung mit Chipcard master ist dieser Reader absolut unbrauchbar. (Ein alter, vor Jahren bei Conrad im Ladengeschäft gekaufter "chipdrive"-SIM-Reader dagegen funktioniert ohne jede Treiberinstallation klaglos mit Chipcard master; jedoch sitzt bei meinem der "Deckel", in den die SIM-Karte eingelegt wird, schon etwas locker.)

Mit der mitgelieferten Software ist das Bearbeiten der SIM-Karte möglich (insofern liegt kein Mangel und damit kein Rückgabegrund vor), jedoch ist Chipcard master komfortabler. Chipcard master verwendet für den Zugriff auf den SIM-Card-Reader (laut Angaben auf der Webseite) Standardbefehle; offenbar hält sich diese Hardware dann nicht an die Standards.)

Fazit: Wer damit hauptsächlich Speicherkarten wie SD bearbeiten will, mag damit gut bedient sein, für SIM-Karten scheint wohl einzig chipdrive vernünftige Reader zu liefern. Ein anderer SIM-Reader, in einem Elektronikmarkt vor Ort gekauft, verweigerte ebenso wie dieser hier die Zusammenarbeit mit Chipcard master, der ging im Rahmen der Kulanzrückgabe gleich wieder retour.


Tamron UV Filter 1B Multicoated für Objektive mit 72 mm Filtergewinde
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Wird angeboten von geophoto GmbH
Preis: EUR 6,90

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes Filter zum günstigen Preis, 7. August 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ich habe das Tamrom-Filter als Schutz für ein hochwertiges Nikon-Objektiv gekauft. Schon die Verpackung unterscheidet sich deutlich vom "hama"-üblichen Blister: In der Pappschachtel befindet sich eine stabile Plastikschachtel, in der das Filter auf Schaumstoff lagert. So kann man es (wenn es nicht permanent am Objektiv bleiben soll) gut und sicher in der Fototasche transportieren.

Die Beschichtung ist fehlerfrei, die Qualität der Bilder leidet in keiner Weise, wenn das Filter vor dem Objektiv ist. Klare Kaufempfehlung, ich würde es jederzeit wieder den vergleichbaren hama-Produkten gegenüber vorziehen.


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