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Rezensionen verfasst von
Marc "hangtheman"

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Nostalgie für die Zukunft
Nostalgie für die Zukunft
Preis: EUR 7,19

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Titel ist Programm, 29. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nostalgie für die Zukunft (MP3-Download)
Hatte vor "Dirigent" noch nichts von Erik Cohen gehört. Bin erst durch eine "Metal Hammer"-Rezension darauf aufmerksam geworden. Das Album ist ein absoluter Hammer! Der Titel ist Programm. Nordlichter sollten definitiv reinhören, alle anderen, die was mit handgemachtem Rock und guten(!) deutschen Texten anfangen können, auch. Unterstützen, den Mann!!! Kaufen!


Pro Evolution Soccer 5
Pro Evolution Soccer 5
Wird angeboten von Bossversand Multimedia Movie Game and Bookstore
Preis: EUR 25,69

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der König unter den Fußballgames, 31. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Pro Evolution Soccer 5 (Videospiel)
Wie will man ein perfektes Fußballspiel noch besser machen? Auf den ersten Blick war das wohl auch das Problem, vor dem Hersteller Konami stand. Auf den ersten Blick hat sich erst einmal nicht viel geändert: Die Grafik ist zweckmäßig wie eh und je, die Steuerung im Prinzip ohne grundlegende Änderungen, Meisterliga, Pokal, Liga, alles wie gehabt, fehlende Lizenzen, also mitunter Fantasienamen, die es zu editieren gilt, wenn auch nicht mehr so viele, etc.
Was also ist anders? Nun gut, auf den zweiten Blick sind es doch einige kleine aber feine Details, die einem auffallen. Das fängt mit dem nun endlich übersichtlichem Menü an. Des weiteren fallen gleich die wesentlich verbesserten Animationen auf, die einen fast dazu verleiten könnten, das Spiel nicht in Weitwinkelperspektive zu spielen. Dann ist das Spielgeschehen noch einen Tuck langsamer, im Endeffekt jedoch noch mal realistischer geworden. Und wo wir schon beim Punkt Authenzität angelangt sind, die Gegner-KI ist um Lichtjahre verbessert worden. Das macht sich (zu meinem Leidwesen) vor allem in der Abwehr bemerkbar, die einen selbst als langjähriger, Level-6 erprobter PES-Veteran in Level 3 in arge Verlegenheit bringt, so dass doch gerade zu Beginn man sich nicht darüber wundern sollte, wenn man in 10 Partien vielleicht erst ein mal nur 3 Tore aus Standardsituationen hinbekommt. Der tödliche Pass ist nun nämlich bei weitem nicht mehr so tödlich wie beim Vorgänger, die jedoch eben erwähnten Standards wurden dagegen wieder etwas gefährlicher.
Was viele am Anfang vor ein Problem stellen wird, ist die Behäbigkeit bei den ballannehmenden Spielern. Hier haben einem die Entwickler jedoch mit bei Annahme gedrückter Sprint- oder Dribbeltaste gute Möglichkeiten zum kompensieren mit an die Hand gegeben. Probieren geht über studieren. Und nur nicht gleich verzweifeln (so wie ich...).
Auch sehr schön: Das doch sehr zeitaufwändige und nervige Training zur Spielerverbesserung ist nun wesentlich vereinfacht worden. Hierzu sei auch angemerkt, dass nun im Spielereditor ein Entwicklungsverlauf der Spieler eingestellt werden kann, welchen man nun praktischerweise auch vor einem Transfer in der Übersicht hat, so dass man gleich sehen kann, ob es sich hier um ein hoffnungsvolles Talent handelt, oder ob derjenige seinen Zenit schon überschritten hat.
Fazit: Auch für PES-Profis ist PES 5 ein recht harter Brocken, der, so man denn die nötige Motivation und Ausdauer aufbringt, so schnell nicht langweilig werden dürfte. PES 4 habe ich regelmäßig bis zum Erscheinen von Teil 5 gespielt und gehe mal davon aus, dass es mit dem fünften ähnlich sein wird.
Aber aufgepasst: Die Steuerung ist in der Xbox-Version zumindest mit dem S-Controller ein Krampf, da die doch recht wichtige schwarze Taste nicht sinnvoll eingesetzt werden kann (es sei denn, man hat mindestens drei Hände). Auch die konfigurierbare Tastenbelegung hilft da wenig. Mit dem großen Kontroller ist das um einiges einfacher. Mit der PS2-Version sollte es nach wie vor keine Probleme geben.
Pro:
- stark verbesserte Gegner-KI
- weichere, schönere Animationen
- noch realistischeres Gameplay
- übersichtliche Menüführung
- jetzt auch „Schnee"-Spiele möglich
- gefährlichere Freistöße
Contra:
- mal wieder nicht alle Namens-Lizenzen
- gerade für Anfänger sehr happiger Schwierigkeitsgrad (nicht zwingend ein Nachteil)
- umständliche Steuerung der Xbox-Version
Endgültiges Fazit: Kaufen!


Die Elfen.
Die Elfen.
von Bernhard Hennen
  Taschenbuch

0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu viele Seiten für zu wenig Story, 31. Oktober 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Elfen. (Taschenbuch)
Nachdem ich mir bereits die Zwerge und die Orks einigermaßen begeistert zu Gemüte geführt hatte, sollte es übergangslos mit den Elfen weitergehen. Bernhard Hennen war mir bereits ein Begriff, so dass ich keine Befürchtungen hatte, es könnte schlechter werden. „Die Elfen" fängt auch recht interessant an - wenngleich ich nach den ersten 10 Seiten noch mal auf das Buchcover schauen musste, um mich zu vergewissern, dass ich auch das richtige Buch in Händen halte - es beginnt mit Wikingern, die Elfen tauchen erst um einiges später auf. An sich auch eine recht interessante Zusammenstellung, die jedoch im weiteren Verlauf des Buches für mich nicht mehr so recht funktioniert. Mit Charakterisierung des Wikinger-Protagonisten hat sich der Autor doch recht schwer getan und war sich wohl selber nicht so darüber im Klaren, wen er da erschaffen wollte. Eine Charakterbildung bei den Elfen findet im Grunde gar nicht statt, sie bleiben - zumindest auf den ersten 400 Seiten - sehr blass.
Das Riesenproblem an dem Buch für mich war jedoch die Tatsache, dass die Story einfach nicht vorankommen will. Im Gegenteil, nach ca. 150 Seiten wird der Eindruck erweckt, das war's dann so im Großen und Ganzen. Bis dahin liest es sich auch sehr gut, nur auf den folgenden 250 Seiten passiert rein gar nix mehr. Und das war für mich im Hinblich auf noch weitere 400 Seiten ein Grund, die Notbremse zu ziehen, was mir eigentlich immer sehr, sehr schwer fällt. Ich denke, man hätte die Geschichte auch gut und gerne auf 400 Seiten unterbringen können, und es hätte dem Buch nur zum Vorteil gereicht.


Grüße aus Gehenna, Teil 1
Grüße aus Gehenna, Teil 1
von Katja Behnke
  Audio CD

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen In der Hölle nix neues..., 31. Oktober 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grüße aus Gehenna, Teil 1 (Audio CD)
Als alter John Sinclair-Jünger, hatte mich die Gehenna-Reihe gleich interessiert. Die Thematik weist ja durchaus einige Parallelen auf. Der Held dieser Serie muss erfahren, dass sein Daddy buchstäblich zur Hölle gefahren ist und wird postwendend zum Nachwuchsexorzisten ausgebildet.
Leider hat Gehenna - in meinen Augen - zwei echte Schwachpunkte: Zum einen erscheint mir die Abmischung dieses semi-professionellen Labels nicht ganz auf der technischen Höhe zu sein. Des öfteren hatte ich arge Probleme, insbesondere die verzerrten Stimmen der Bösewichter zu verstehen. Es hört sich zwar schön böse an, aber man sollte doch auch ohne dreimaliges Zurückspulen möglich sein, den Dialogen folgen zu können (Mag vielleicht auf ner High-Tech-Anlage anders sein, aber auf solchen hört man üblicherweise keine Hörspiele).
Punkt Zwei: Die Sprecher. Hier scheint es sich ausnahmslos um junge Nachwuchssprecher zu handeln, die mal mehr oder weniger angestrengt versuchen, älter zu klingen als sie sind und leider auch hin und wieder ganz schön vor sich hin murmeln/nuscheln. Die Dialoge empfinde ich als doch recht monoton, so dass man fast noch das Papier rascheln hören kann, von welchem viel zu offensichtlich abgelesen wird. Etwas mehr Esprit wäre nicht verkehrt gewesen. Die Sprüche kommen demnach auch sehr holprig rüber und sind meiner Meinung nach zu gewollt auf cool getrimmt. Man kann so etwas machen, aber dann muss es auch authentisch rüberkommen und darf nicht aufgesetzt wirken. Einzig und allein der Sprecher des Vaters konnte mich
Die Story selber ist dagegen durchaus interessant, wenn auch nicht überaus innovativ und originell.
Fazit: Für den doch recht stolzen Preis, hätte ich mehr als eine eher amateurhafte Produktion erwartet. Sorry, das reicht nicht.


Offenbarung 23 - Folge 1: Wer erschoss Tupac?. Hörspiel.  Hörspiel
Offenbarung 23 - Folge 1: Wer erschoss Tupac?. Hörspiel. Hörspiel
von Jan Gaspard
  Audio CD

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur klasse!, 31. Oktober 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hätte ich nur die ersten beiden Titel dieser neuen Reihe gekannt, ich hätte wohl einen Riesenfehler gemacht, und mich nicht dafür interessiert. Zum Start gleich eine Doppelfolge (Teil 1 und 2 - das ist vielleicht bei den Titelbezeichnungen nicht ganz eindeutig) über nen Hiphopper? Hmm, nichts gegen Hip Hop, aber was hat das unbedingt in nem Mystery-Hörspiel zu suchen...Nach gut 2 Stunden wußte ich bescheid. Diese Serie scheint endlich ein mal etwas wirklich innovatives zu sein - kein Abklatsch von allen möglichen den Markt überschwemmenden Mystic-Serien. Und ich kann Versprechen, selbst die leidenschaftlichsten Anti-Hiphopper dürften gespannt wie ein Regenschirm vor dem CD-Player hocken.
Es wurde hier und da bemängelt, es werde zu viel geredet. Es sei gesagt, dass Action à la John Sinclair hier vollkommen Fehl am Platze wäre. Das Hörspiel bezieht seinen Thrill aus der Storyline, nicht aus Sprüchen oder möglichst vielen Kracheffekten. Entwarnung gibt es aber auch für alle die denken, dass man sich hier die Gehirnwindungen verrenken müsste. Auch das ist nicht der Fall. Man wird hier sehr schön von den ausgezeichneten Sprechern durch die Story geführt. Apropos Sprecher: David Nathan empfinde ich nicht unbedingt als zu alt, eher vielleicht etwas trantütig, passt aber auch zu seiner Rolle des naiven, etwas verpeilten Informatik-Studenten und Hackers. Auch alle anderen Rollen sind top besetzt.
Ich für meinen Teil konnte es kaum erwarten, Teil zwei in meinen Player einzuwerfen, und bin nun umso gespannter, was die Macher denn in Teil 3 mit einem für mich hochspannenden Thema (Titanic) so alles rauskitzeln und welcher Verschwörungstheorien man sich in zukunft annehmen wird. Ich sehe dort riesengroßes Potential für die Serie, die zur Zeit mit zum Besten gehört, was man als Kopfkino kaufen kann.


Die Elfen.
Die Elfen.
von Bernhard Hennen
  Taschenbuch

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Ansatz mit endlosen Längen, 26. Oktober 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Elfen. (Taschenbuch)
Nachdem ich mir bereits die Zwerge und die Orks einigermaßen begeistert zu Gemüte geführt hatte, sollte es übergangslos mit den Elfen weitergehen. Bernhard Hennen war mir bereits ein Begriff, so dass ich keine Befürchtungen hatte, es könnte schlechter werden. „Die Elfen" fängt auch recht interessant an - wenngleich ich nach den ersten 10 Seiten noch mal auf das Buchcover schauen musste, um mich zu vergewissern, dass ich auch das richtige Buch in Händen halte - es beginnt mit Wikingern, die Elfen tauchen erst um einiges später auf. An sich auch eine recht interessante Zusammenstellung, die jedoch im weiteren Verlauf des Buches für mich nicht mehr so recht funktioniert. Mit Charakterisierung des Wikinger-Protagonisten hat sich der Autor doch recht schwer getan und war sich wohl selber nicht so darüber im Klaren, wen er da erschaffen wollte. Eine Charakterbildung bei den Elfen findet im Grunde gar nicht statt, sie bleiben - zumindest auf den ersten 400 Seiten - sehr blass.
Das Riesenproblem an dem Buch für mich war jedoch die Tatsache, dass die Story einfach nicht vorankommen will. Im Gegenteil, nach ca. 150 Seiten wird der Eindruck erweckt, das war's dann so im Großen und Ganzen. Bis dahin liest es sich auch sehr gut, nur auf den folgenden 250 Seiten passiert rein gar nix mehr. Und das war für mich im Hinblich auf noch weitere 400 Seiten ein Grund, die Notbremse zu ziehen, was mir eigentlich immer sehr, sehr schwer fällt. Ich denke, man hätte die Geschichte auch gut und gerne auf 400 Seiten unterbringen können, und es hätte dem Buch nur zum Vorteil gereicht.


Das Silmarillion, 13 Audio-CDs
Das Silmarillion, 13 Audio-CDs
von John R Tolkien
  Audio CD

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gandalf liest uns etwas vor, 26. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Das Silmarillion, 13 Audio-CDs (Audio CD)
Das Silmarillion als Hörbuch ist natürlich vor allem für all jene interessant, die sich den doch recht nüchternen Stoff lieber vorlesen lassen, als sich selbst durch Tolkien's „Altes Testament" zu kämpfen. Da ist es natürlich immens wichtig, einen Sprecher zu verpflichten, der das ganze lebendig rüberbringt. Und kein anderer scheint dafür besser geeignet als Achim Höppner, vielleicht besser bekannt als die deutsche Stimme von Ian McKellen, des Gandalfs aus der Herr der Ringe Trilogie. So ist es dem Hörer gleich von vornherein möglich - insofern er denn die Filme kennt - einen Bezug zum Tolkien'schen Universum herzustellen, was das Hören doch gleich viel angenehmer gestaltet. Ein ganz großes Lob daher auch an Achim Höppner, der sehr engagiert versucht, den Hörer bei Laune zu halten. Kompliment auch für die gelungenen Bemühungen, alle Namen und Begriffe korrekt auszusprechen, hier wurde wirklich sehr sorgfältig gearbeitet.
Für die Trennung der einzelnen Abschnitte bzw. der einzelnen Kapitel hätte ich mir, auch zur besseren Übersicht, vielleicht die eine oder andere kurze (!) musikalische Überleitung gewünscht. Das ist natürlich Geschmackssache, und Puristen dürften das Hörbuch in der jetzigen Form wohl vorziehen.
Alle, die bisher noch nichts vom Silmarillion gehört haben, oder besser noch, vom Herrn der Ringe, sollten sich vor Genuss des Hörbuches erst einmal mit der Welt Mittelerdes vertraut machen, da man ansonsten wohl nur Bahnhof versteht, bzw. gar nicht erst geneigt sein dürfte, sich das komplette Hörbuch bis zu Ende anzutun.
Alle anderen dürften mit dieser nahezu perfekten Umsetzung des Silmarillions höchst zufrieden sein.


Pro Evolution Soccer 5
Pro Evolution Soccer 5
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 28,95

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einmal mehr Genre-Referenz!, 26. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Pro Evolution Soccer 5 (Videospiel)
Wie will man ein perfektes Fußballspiel noch besser machen? Auf den ersten Blick war das wohl auch das Problem, vor dem Hersteller Konami stand. Auf den ersten Blick hat sich erst einmal nicht viel geändert: Die Grafik ist zweckmäßig wie eh und je, die Steuerung im Prinzip ohne grundlegende Änderungen, Meisterliga, Pokal, Liga, alles wie gehabt, fehlende Lizenzen, also mitunter Fantasienamen, die es zu editieren gilt, wenn auch nicht mehr so viele, etc.
Was also ist anders? Nun gut, auf den zweiten Blick sind es doch einige kleine aber feine Details, die einem auffallen. Das fängt mit dem nun endlich übersichtlichem Menü an. Des weiteren fallen gleich die wesentlich verbesserten Animationen auf, die einen fast dazu verleiten könnten, das Spiel nicht in Weitwinkelperspektive zu spielen. Dann ist das Spielgeschehen noch einen Tuck langsamer, im Endeffekt jedoch noch mal realistischer geworden. Und wo wir schon beim Punkt Authenzität angelangt sind, die Gegner-KI ist um Lichtjahre verbessert worden. Das macht sich (zu meinem Leidwesen) vor allem in der Abwehr bemerkbar, die einen selbst als langjähriger, Level-6 erprobter PES-Veteran in Level 3 in arge Verlegenheit bringt, so dass doch gerade zu Beginn man sich nicht darüber wundern sollte, wenn man in 10 Partien vielleicht erst ein mal nur 3 Tore aus Standardsituationen hinbekommt. Der tödliche Pass ist nun nämlich bei weitem nicht mehr so tödlich wie beim Vorgänger, die jedoch eben erwähnten Standards wurden dagegen wieder etwas gefährlicher.
Was viele am Anfang vor ein Problem stellen wird, ist die Behäbigkeit bei den ballannehmenden Spielern. Hier haben einem die Entwickler jedoch mit bei Annahme gedrückter Sprint- oder Dribbeltaste gute Möglichkeiten zum kompensieren mit an die Hand gegeben. Probieren geht über studieren. Und nur nicht gleich verzweifeln (so wie ich...).
Auch sehr schön: Das doch sehr zeitaufwändige und nervige Training zur Spielerverbesserung ist nun wesentlich vereinfacht worden. Hierzu sei auch angemerkt, dass nun im Spielereditor ein Entwicklungsverlauf der Spieler eingestellt werden kann, welchen man nun praktischerweise auch vor einem Transfer in der Übersicht hat, so dass man gleich sehen kann, ob es sich hier um ein hoffnungsvolles Talent handelt, oder ob derjenige seinen Zenit schon überschritten hat.
Fazit: Auch für PES-Profis ist PES 5 ein recht harter Brocken, der, so man denn die nötige Motivation und Ausdauer aufbringt, so schnell nicht langweilig werden dürfte. PES 4 habe ich regelmäßig bis zum Erscheinen von Teil 5 gespielt und gehe mal davon aus, dass es mit dem fünften ähnlich sein wird.
Aber aufgepasst: Die Steuerung ist in der Xbox-Version zumindest mit dem S-Controller ein Krampf, da die doch recht wichtige schwarze Taste nicht sinnvoll eingesetzt werden kann (es sei denn, man hat mindestens drei Hände). Auch die konfigurierbare Tastenbelegung hilft da wenig. Mit dem großen Kontroller ist das um einiges einfacher. Mit der PS2-Version sollte es nach wie vor keine Probleme geben.
Pro:
- stark verbesserte Gegner-KI
- weichere, schönere Animationen
- noch realistischeres Gameplay
- übersichtliche Menüführung
- jetzt auch „Schnee"-Spiele möglich
- gefährlichere Freistöße
Contra:
- mal wieder nicht alle Namens-Lizenzen
- gerade für Anfänger sehr happiger Schwierigkeitsgrad (nicht zwingend ein Nachteil)
- umständliche Steuerung der Xbox-Version
Endgültiges Fazit: Kaufen!


Grüße aus Gehenna, Teil 1
Grüße aus Gehenna, Teil 1
von Katja Behnke
  Audio CD

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gute Story - Schwache Umsetzung, 26. Oktober 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grüße aus Gehenna, Teil 1 (Audio CD)
Als alter John Sinclair-Jünger, hatte mich die Gehenna-Reihe gleich interessiert. Die Thematik weist ja durchaus einige Parallelen auf. Der Held dieser Serie muss erfahren, dass sein Daddy buchstäblich zur Hölle gefahren ist und wird postwendend zum Nachwuchsexorzisten ausgebildet.
Leider hat Gehenna - in meinen Augen - zwei echte Schwachpunkte: Zum einen erscheint mir die Abmischung dieses semi-professionellen Labels nicht ganz auf der technischen Höhe zu sein. Des öfteren hatte ich arge Probleme, insbesondere die verzerrten Stimmen der Bösewichter zu verstehen. Es hört sich zwar schön böse an, aber man sollte doch auch ohne dreimaliges Zurückspulen möglich sein, den Dialogen folgen zu können (Mag vielleicht auf ner High-Tech-Anlage anders sein, aber auf solchen hört man üblicherweise keine Hörspiele).
Punkt Zwei: Die Sprecher. Hier scheint es sich ausnahmslos um junge Nachwuchssprecher zu handeln, die mal mehr oder weniger angestrengt versuchen, älter zu klingen als sie sind und leider auch hin und wieder ganz schön vor sich hin murmeln/nuscheln. Die Dialoge empfinde ich als doch recht monoton, so dass man fast noch das Papier rascheln hören kann, von welchem viel zu offensichtlich abgelesen wird. Etwas mehr Esprit wäre nicht verkehrt gewesen. Die Sprüche kommen demnach auch sehr holprig rüber und sind meiner Meinung nach zu gewollt auf cool getrimmt. Man kann so etwas machen, aber dann muss es auch authentisch rüberkommen und darf nicht aufgesetzt wirken. Einzig und allein der Sprecher des Vaters konnte mich
Die Story selber ist dagegen durchaus interessant, wenn auch nicht überaus innovativ und originell.
Fazit: Für den doch recht stolzen Preis, hätte ich mehr als eine eher amateurhafte Produktion erwartet. Sorry, das reicht nicht.


Offenbarung 23 - Folge 1: Wer erschoss Tupac?. Hörspiel.  Hörspiel
Offenbarung 23 - Folge 1: Wer erschoss Tupac?. Hörspiel. Hörspiel
von Jan Gaspard
  Audio CD

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Innovativ und spannend!, 26. Oktober 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hätte ich nur die ersten beiden Titel dieser neuen Reihe gekannt, ich hätte wohl einen Riesenfehler gemacht, und mich nicht dafür interessiert. Zum Start gleich eine Doppelfolge (Teil 1 und 2 - das ist vielleicht bei den Titelbezeichnungen nicht ganz eindeutig) über nen Hiphopper? Hmm, nichts gegen Hip Hop, aber was hat das unbedingt in nem Mystery-Hörspiel zu suchen...Nach gut 2 Stunden wusste ich bescheid. Diese Serie scheint endlich ein mal etwas wirklich innovatives zu sein - kein Abklatsch von allen möglichen den Markt überschwemmenden Mystic-Serien. Und ich kann Versprechen, selbst die leidenschaftlichsten Anti-Hiphopper dürften gespannt wie ein Regenschirm vor dem CD-Player hocken.
Es wurde hier und da bemängelt, es werde zu viel geredet. Es sei gesagt, dass Action à la John Sinclair hier vollkommen Fehl am Platze wäre. Das Hörspiel bezieht seinen Thrill aus der Storyline, nicht aus Sprüchen oder möglichst vielen Kracheffekten. Entwarnung gibt es aber auch für alle die denken, dass man sich hier die Gehirnwindungen verrenken müsste. Auch das ist nicht der Fall. Man wird hier sehr schön von den ausgezeichneten Sprechern durch die Story geführt. Apropos Sprecher: David Nathan empfinde ich nicht unbedingt als zu alt, eher vielleicht etwas trantütig, passt aber auch zu seiner Rolle des naiven, etwas verpeilten Informatik-Studenten und Hackers. Auch alle anderen Rollen sind top besetzt.
Ich für meinen Teil konnte es kaum erwarten, Teil zwei in meinen Player einzuwerfen, und bin nun umso gespannter, was die Macher denn in Teil 3 mit einem für mich hochspannenden Thema (Titanic) so alles rauskitzeln und welcher Verschwörungstheorien man sich in Zukunft annehmen wird. Ich sehe dort riesengroßes Potential für die Serie, die zur Zeit mit zum Besten gehört, was man als Kopfkino kaufen kann.


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