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Rezensionen verfasst von
RV "comrbak"

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BASICS Bildgebende Verfahren
BASICS Bildgebende Verfahren
von Martin Wetzke
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen 3. Auflage und immernoch zig Fehler: Es nervt!, 5. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: BASICS Bildgebende Verfahren (Taschenbuch)
Zu Beginn: ja die Basics sind 'prinzipiell' eine super Idee, kurz und knapp wird das Wichtigste des Fachs zusammengefasst für alle, die nich mehr brauchen oder (für den Moment) nicht mehr wollen. Und ja, es könnte wirklich ein Buch aus einer tollen Reihe sein. Aber ich bin mitlerweile wirklich genervt: ich habe mir hier ein Buch in der 3.!! Auflage gekauft, verfasst von ganzen 4!! Autoren und Umfang hat es nichtmal 150 Seiten (dh nur gut 35 Seiten pro Autor!!) und trotzdem finden sich in den Buch ZIG (Formatierung- und Sinn-)Fehler. Vertauschte Bilder (warum sieht man bei der Lungenperfusionsszintigraphie von rechts 2 Lungenflügel?), ungenau (oder garnicht) beschriftete Bilder (was sieht man bei der Abb. 9.4 der Herzmuskelszintigraphie denn nun genau für einen Tracer?), unlogisch gesetzte Überschriften (warum ist Zwerchfell ein Unterkapitel von Lungenödem?), offensichtlich falsche Verweise auf Abbildungen/Tabellen etc. Kleinkram mag jetzt manch einer anmerken, einfach drüber lesen. Aber ich frage mich ganz im Ernst: wie mag die 1. Auflage ausgesehen haben? Ich meine das Buch kostet Geld und ein ganzer Verlag steht da hinter, wie kann es sein, dass man in der 3. Auflage noch so viel Unsauberkeiten findet? Ich finde sowas wirklich grausig, zumal ich mir immer denke: Wie viele Sachen habe ich wohl nicht entdeckt und wie viele echte fachliche Fehler finde ich gar nicht weil ich Radiologie ja eben noch 'lerne'? Muss so ein kleines Büchlein wirklich erst in der 10. Auflage vorliegen, bevor man einigermaßen verlässlich Fehlerfreiheit erwarten darf? Gibt es sowas wie ein Lektorat überhaupt noch?
Und inhaltlich finde ich das Buch auch verbesserungswürdig. Ja es hat viele Bilder, aber die Strukturen, die dort zu sehen sein sollen, sind manchmal einfach nicht gut ersichtlich für den Newbie! Während einige Bilder vorbildlich beschrieben sind, fehlen bei anderen die Beschriftungen ganz (warum?).
Also zur Zeit: insbesondere wegen der vielen unnötigen Fehler 2-3 Sterne für das Gesamtpaket. Mit angemessener Lektorenarbeit würde ich dem Buch aktuell 3-4 Sterne für den Inhalt geben. Und von einer eindeutigen Beschriftung eines jeden Bildes würde das Büchlein massiv profitieren, 'könnte' gar konkurenzlos sein...


Venta 6331000 Hygienemittel
Venta 6331000 Hygienemittel
Preis: EUR 12,90

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen "Mufft" im Betrieb, stinkt bei Eintrockung - würde es definitiv NICHT wieder kaufen, 6. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Venta 6331000 Hygienemittel (Werkzeug)
Habe das Hygienemittel bei einem Venta LW 15 ausprobiert - Dosierung "vorschriftsmäßig". Schon unmittelbar nach Zugabe verströmte der LW 15 einen für mich leicht muffigen Geruch, wohl der charakteristische Eigengeruch des Mittels. Nun ich dachte das verfliegt wohl mit der Zeit - leider nicht. Habe es trotzdem weiter genutzt, es wird ja nunmal empfohlen, sagte mir "das ist der Preis für eine angenehme Luftfeuchtigkeit", bis zu dem Tag, wo der Venta (trotz angeblicher Abschaltautomatik) trocken lief... Ergebnis: das ganze Zimmer war mit einem süßlich fauligen Duft gefüllt, der von der eingetrockneten Brühe im Ventabottich verströmt wurde. Toll auch, dass der Ventilator des LW 15 diesen angetrockneten Mief fröhlich weiter im Zimmer verteilte (defekte Abschaltautomatik?! - jedenfalls ein Rücksendegrund) - also der Gestank war einfach ekelhaft.

Fazit: Für 135€ für den LW 15 und 12€ für das Hygienemittel erwarte ich Topqualität bzw. (zumindest) ein ausgereiftes Konzept! Nachdem ich jetzt eine halbe Stunde das Zimmer gelüftet habe, geht der Venta samt Hygienemittel sofort zurück (danke Amazon!). Würde den Venta wenn dann nur OHNE das "Hygiene"mittel betreiben bzw. mit einem Tropfen Spüli, um die Oberflächenspannung des Wassers zu reduzieren (und dann das Wasser täglich wechseln), dann hat man bei Eintrocknung wenigsten nur Kalk im Bottich und keinen Gestank im Zimmer...


Unter Linken
Unter Linken
von Jan Fleischhauer
  Broschiert

29 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch hat mir die Augen geöffnet, 19. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Unter Linken (Broschiert)
Ich bin in einem liberalen Elternhaus aufgewachsen. Rückblickend bin ich meinen Eltern am dankbarsten dafür, mich vorallem zu einem (selbst)kritischen Menschen erzogen zu haben. Nach durchlebter Studentenzeit, nebst Promotionsstelle im (bereits runtergewirtschafteten) öffentlichen Dienst, nach mehrjähriger Lehrassistentenzeit im naturwissenschaftlichen Bereich, der die letzten todgeweihten Atemzüge einer an Leistung und Anspruch orientierten Bildungsgesellschaft noch mitbekam, köchelte in mir der Gedanke, dass - seit ich (> 17 Jahre alt) (gedanklich) aktiv an der Entwicklung der Gesellschaft teilnehme - hier vieles doch sehr verwunderliches abläuft. Seien es nun die oben genannten "neue Ideale" in der Bildungspolitik, die an jedwedem biologischen Sachverstand vorbeigehende Gleichmacherei (wenn da mal nicht der Sozialdarwinist in mir keimt...), die Debatten über Leit(un)kultur oder auch die öffentliche Hetze gegen einen Thilo Sarrazin, der bei aller (angebrachten) Bissigkeit - von deren !Schock! man sich natürlich erstmal erholen muss... - doch tatsächlich unglaubliche Fakten(!) präsentiert hat und dafür wie die Sau durchs Dorf getrieben wird. Es ist immer von "der Öffentlichkeit" die Rede, die vollends empört ist über solcherlei Dinge. Es ist immer "die Gesellschaft" die aufschreit und bei sinnvollen Kommentaren zu bestimmten "Reizthemen" den Kommentator - und sei er auch ein ausgewiesener Experte - ans Kreuz nagelt.
Je länger ich dieses Spiel verfolg(t)e, desto unzufriedener wurde ich und desto brennender stellten sich mir die Fragen wie: Wer sprich hier eigentlich in meinem Namen? Wer legt hier eigentlich diese sog. "Reizthemen" fest? Woher kommen die zum Teil haarstreubenden "Gesetzte", wie sog. "common sence" Meinungen zu bestimmten Themen auszusehen haben und wer macht diese? Wer verbietet eigentlich die kritische Auseinandersetzungen mit bestimmten Sachverhalten? Wieso muss ich mir einen Schneuzer ankleben, wenn ich auch nur mit dem Gedanken spiele etwas (konstruktiv) kritisches z.B. zu Themen wie Einwanderungspolitik zu sagen und sei es auch intellektuell noch so gerechtfertigt und vernünftig, um nicht vom Mob als Obernazi gelyncht zu werden?

So saß ich letzte Woche vor meinem Rechner und stöberte bei AMAZON herum, als ich plötzlich auf dieses Buch stieß. In weiser Vorahnung, hier möglicherweise Hinweise auf die Antwort auf einige meiner Fragen zu bekommen habe ich das Buch bestellt. Und ich wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil: Ich habe das Buch in einer normalen Arbeitswoche praktisch aufgesogen! Selten habe ich ein Buch mit derartigem Interesse und ungläubigem Staunen gelesen. Meine Güte muss ich im Nachhinein sagen, ich hatte ja keine Ahnung! Dieses Buch präsentiert eine rasiermesserscharfe, bestens dokumentierte(!) Abrechnung mit den "Berufsabrechnern" der deutschen Gesellschaft, wie sie - so bin ich mitlerweile der festen Überzeugung - vollkommen überfällig ist! Ich kann im Nachhinein sagen - alle meine oben gennannten Fragen sind beantwortet worden.

"Sittenwächter" aufgepaßt - ich werde jetzt eine gar unverschämte Frage stellen: Mich hat immer sehr gewundert, dass das recht(sextrem)e Spektum (natürlich zu recht) massenweise von kritischen Autoren in all seiner Kleingeistigkeit nach Strich und Faden zerlegt wird (was ja unschwer zu erreichen ist), das link(sextrem)e Spektrum jedoch gegen Kritik weitestgehend immunisiert zu sein scheint. Extremistische Positionen einzunehmen (seien sie rechts oder links) waren und sind für mich formal gleichwertig zu kritisieren. Ich habe nie wirklich verstanden warum die Gesellschaft einerseits vernünftigerweise scharf gegen den rechten Mob vorgeht, es aber andererseits weitestgehend toleriert, wenn der schwarze Block am 1. Mai Autos anzündet und Straßenstriche in Schutt und Asche legt. Ohne "linksreligiösen" Vorhang der Verharmlosung betrachtet: Effetiv geht es in beiden Fällen um blinde Zerstörungswut, die absolut und ohne Ausnahme vollkommen gleichwertig als verachtenswert gebrandmarkt gehört. Jeder jedoch, der es gewagt hat eine solche - intellektuell vollkommen nachvollziehbare - Meinung "öffentlich" zu äußern, weiß wohin man plötzlich selbst als eher rot-grün orientiertes Greenpeacemitglied gestellt wird.
Dank des Buches von Jan Fleischhauer verstehe auch ich als (immernoch) junger Mensch nun warum das so ist. Und - auch dank dieses Buches - weiß ich nun auch sehr gut, warum ich das absolut nicht zu akzpetieren habe! Denn die Gedankenkonstrukte und gesellschaftlichen Entwicklungen, die hinter diesem und all den anderen vergleichbaren Phänomenen von Kritikimmunem und hoffnungslos Unrealistischem stehen, halten - wenn man sie denn nun endlich mal ohne ein lähmendes Denkkorsett sogenannter moralisch selbstverständlicher Denkbarrieren betrachtet - einer Kritik kaum stand. Im Gegenteil, jedem vernünfigen Menschen dürfte die Kinnlade runterfallen, wenn er konzentriert einmal die vielen Verfehlungen dieser sog. "moralischen Elite" erkennt, die aber trotz allem vollkommen trunken von ihrem teils durch Mytehn gestützen Selbstvertrauen heute mehr als gestern die Zukunft unserer Gesellschaft lenkt! Themen, Gedanken, Ideen zu dogmatisieren und Kritiker öffentlich blosszustellen anstatt die Diskussion zu suchen, unterscheidet die Linken in keinster Weise von ihrem schlimmsten Erzfeinden. So bleibt am Ende doch die Gewissheit: letztlich kann sich der Mensch eben doch nicht restlos von seinem biologischen Erbe "befreien", auch wenn er sich nun links, mitte, oben oder unten nennt. So lange das nicht endlich in die Köpfe geht darf es einen eigentlich nicht wundern, dass Geltungssucht, Wunsch nach Macht und Aufmerksamkeit und ein gehöriger Mittelpunktswahn in jedem System stecken, welches die biologische Natur des Menschen verkennt. Und dabei steht die "Linke" dem allergrößten Teil der anderen politischen "Massenströmungen" ist garnichts nach.

Ein fesselnd geschriebenes, hervorragend kritisches Buch, das meinen Horizont ungemein erweitert hat. Herr Fleischhauer: ich habe ihr Werk mit größter Freude gelesen! :-) Eine absolute Kauf- und Leseempfehlung! 5 Sterne!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 23, 2012 2:48 PM MEST


Asus MyPal A696 Navigationsystem grau
Asus MyPal A696 Navigationsystem grau

20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr schöner PDA mit vielen Verbindungsmöglichkeiten, 10. März 2008
Ich habe mir vor ca. 2 Wochen den ASUS 696 gekauft, da er neben GPS das schnelle g-WLAN bietet, außerdem Infrarot, schnelles Bluetooth (EDR) und mit über 400 Mhz noch einen ordentlichen Prozessor aufweist. Und das alles für 300 Euro.
Nun konnte ich den PDA 2 Wochen ausgiebig testen und muss sagen, dass ich rundum zufrieden bin.

Folgendes ist zusätzlich zu dem, was andere schon geschrieben haben, noch erwähnenswert:

1. Die Bedienungsanleitung ist zum Teil falsch und sinnentfremdend übersetzt, man vergleiche mal mit der englischen Anleitung... macht aber nicht viel, sie enthält nur Basisinfos, die eh meist selbsterklärend sind bzw. mit einiger Intuition am Gerät schnell selbst entdeckt werden. Vieles was spezieller ist (z.B. Internetsharing o.ä.) muss man sich eh in Foren oder auf Hilfeseiten selbst zusammensuchen.

2. Was man beachten muss - und man wird in der Bedienungsanleitung nur kurz darauf hingewiesen - der GPS-Empfang ist am besten, wenn man das Gerät waagerecht hält (so dass die "GPS"-Beschriftung am Bildschirm zu lesen ist...). Der GPS-Empfänger ist offensichtlich (senkrecht betrachtet) an der rechten Seite des PDAs intern angebracht (d.h. im Bereich der LEDs für Bluetooth, GPS, WLAN). Hält man als Rechtshänder den PDA mit der linken Hand, so umschließt man dabei ungewollt den GPS-Empfänger und verschlechtert so anscheinend deutlich den Empfang.
Ich habe mich zuerst immer über den schlechten Empfang gewundert, bis mir dann ein Licht aufgegangen ist...
Man kann es gut ausprobieren, hatte im Auto 7-8 Sateliten und konnte nur mit "falscher Haltung" (d.h. Hand umschließt PDA) den Empfang reversibel auf 4-5 Satelieten drücken.

3. Ein Navigationssystem muss man sich extra kaufen. TomTom6 z.B. läuft einwandfrei, die Installation verläuft ebenfalls völlig problemlos.

4. Überhaupt hatte ich bisher keine Probleme mit dem PDA selbst. Windows Mobile 6 ist bereits installiert, und die Software ist somit auf dem neusten Stand. GPS funktioniert ebenfalls gut, die Anbindung über COM5 klappt auch wunderbar, habe auch einige Shareware-GPS-Progs ausprobiert, alles geht ohne Probleme. Insofern kann ich nicht ganz nachvollziehen, was ein anderer Rezensent auszusetzen hat. Es ist fast alles selbsterklärend für einen halbwegs erfahrenen WinXP-User und den Rest findet man im Internet.

5. Diesem PDA wegen einem angeblich schlechten Mikro nur 1 Stern zu geben ist Irreführung. Das Gerät ist vollkommen in Ordnung, es ist schnell und läuft unproblematisch. Sämtliche versprochenen relevanten (!) Funktionen klappen wunderbar und das für 300Euro. Ich frage mich, wie man da bei klarem Verstand fürs Mikro 4 Sterne abziehen kann, wenn das Gerät ansonsten einwandfrei (!) läuft...

Fazit: Man darf sich durch die (noch) 3-Sterne-Gesamtbewertung hier nicht abschrecken lassen und sollte die anderen Rezensionen gründlich lesen. Man wird feststellen: Das Gerät an sich ist vollkommen ok. Es bietet sehr viele Möglichkeiten für relativ "kleines" Geld und ist insofern vorbehaltlos zu empfehlen.
Man siehe dazu auch die Rezensionen zum kleinen Bruder Asus 626, ohne GPS und mit langsamerem Prozessor!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 1, 2008 4:14 PM MEST


Allgemeine Botanik
Allgemeine Botanik
von Wilhelm Nultsch
  Taschenbuch

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen TOP natürlich nur für Botanik-Interessierte ..., 8. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Allgemeine Botanik (Taschenbuch)
...dieses Buch beitet eine optimale Zusammenschrift auf hohem Niveau ! Sicher, als absoluter Anfänger im ersten Semester kommt man damit kaum klar, das ging mir genauso. Aber bei der Vorbereitung zum Vordiplom (Biologie) leistet es beste Dienste:
es ist wie eine Zusammenschrift auf hohem Niveau. Wenn man in den 4 Semestern zuvor aufgepaßt hat und von allen Grundlagen wenigstens mal etwas gehört hat, so bringt der Nultsch nicht nur das Wissen auf den neusten Stand sondern füllt auch die Lücken auf, die man noch hat. Hier wird nicht nur reine Botanik geboten, sondern auch Genetik, Biochemie und anderes, was nicht nur für den Botaniker interessant ist, besonders da man es in Kürze prägnant formuliert dargeboten bekommt.
Eines ist ganz klar: der Nultsch setzt Grundwissen vorraus, man sollte schon mit den gängisten Fachbegriffen umgehen können. Aber eben daß er auf umfassende Erklärungen der Begriffe, die eh jeder interessierte Biologiestudent nach 3 Semestern oder mehr im Schlaf kennen sollte, verzichtet, bietet die Möglichkeit den beschränkten Platz beispielsweise chemischen Details zu widmen, die dem Interessierten gutes Hintergrundwissen geben
Nicht zuletzt die tollen farbigen Abbildungen, besonders die oft colorierten El.-Mirkoskopaufnahmen sind einmalig und so selbst im Strassburger (35.Auflage) nicht zu finden.
Fazit: Der Nultsch ist ein Buch für Biologen/angehende Botaniker mit vorwissen (also ab 3. Semester würde ich mal sagen). Dafür verdient er absolut 5 Sterne.


Quantentheorie
Quantentheorie
von Claus Kiefer
  Taschenbuch

21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Für den Laien ? Keineswegs wie ich finde..., 26. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Quantentheorie (Taschenbuch)
... ich habe mir das Buch aufgrund einer Empfehlung in der Bild der Wissenschaft zugelegt, dort wurde mit einer "einfachen und auch für den Laien verständlichen Einführung" geworben. Ich selbst studiere Biologie und habe Physik so nur als Nebenfach, dachte also, daß ich dem BEgriff "Laie" gerecht werde. Aber anscheinend sprachen die Herrn von einem Laien, der zufällig scon ein halbes oder ganzes Physikstudium hinter sich hatte: vieles wird bereits vorrausgesetzt und kaum mehr erklärt. Z.B. gibt es eine Einführung über Teilchen, die aber so knapp bemessen ist, daß man lieber jeden Satz aufgrund seiner Wichtigkeit 2 mal lesen sollte. Auch sollte man nichtmehr fragen, was eigentlich "Quantenzahlen" sind oder woher die Schrödingergleichung kommt. Aber genau eine intensivere Erklärung dieser und ähnlicher Sachverhalte hatte ich mir von dem Buch erhofft. Auch der Schreibstil ist trocken und die Illustrationen waren für mich kaum hilfreich. Außerdem stehn oft irgendwelche Formeln da, die ich noch nie gehört habe (z.b. Warum man das Planksche Wirkungsquantum meist in der Form
h(quer) = h/(2*pi) angibt wird mit keinem Wort begründet. Es steht einfach so da)
Es scheint wie immer zu gelten: je knapper das Buch, desto anspruchsvoller.
Daher: einem "Laien" kann man das Buch keinesfalls zur Lektüre empfehlen.
Ich werde mich an dem Buch nocheinmal versuchen, wenn ich z.b. eine eindeutige Vorstellung davon habe, was elektromagnetische Wellen sind. Vielleicht verstehe ich auch dann die in 3 Sätzen erwähnten Schlüsse aus einschlägigen Experimenten zu dem Thema, worauf sich anscheinend die ganze Quantentheorie stützt.
Die 2 Sterne gibts darum nur, weil das Buch sich selbst als für Laien verständlich ausgibt und so bewerte ich es auch aus der Sicht eines Laien.
Für den gut informierten Physikstudenten ist das Buch sicher eine nette Zusammenschrift.


Von Gott und der Welt. Das Evangelium der Naturwissenschaften
Von Gott und der Welt. Das Evangelium der Naturwissenschaften
von Peter P Manzel
  Gebundene Ausgabe

8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Naturwissenschaftler sind die einzig rechtmäßigen Theologen, 25. Oktober 2002
"Entweder ist Theologie blanker Unsinn, eine Wissenschaft ohne Gegenstand oder aber die Theologie wird letztlich Teilbereich der Physik." zitiert Peter-Paul Manzel den Physiker und Buchautor Frank Tipler auf dem Buchrücken "Das Universum ist per definitionem die Gesamtheit alles Existierenden. Ziel der Physik ist das Verständnis dessen, was die Wirklichkeit letztendlich ist. Wenn Gott eine Realität ist, dann werden die Physiker ihn/sie über kurz oder lang finden."
Dieses Zitat faßt die beiden Kernbereiche des Buches "Das Evangelium der Naturwissenschaften" perfekt zusammen: die Vermittlung naturwissenschaftlicher Grundsätze und darauf aufbauend die Ausarbeitung einer Theologie, welche auf den Grundsätzen, nein vielmehr den Naturwissenschaften selbst fußt.
Besonders interessant und wichtig ist in dem Zusammenhang das Thema Moral, welchem der Autor mehrere Kapitel gewidmet und auf das ich als wichtigen Schwerpunkt des Buches hier eingehen möchte. Die Naturwissenschaften beschreiben die Fakten dieses Universums und liefern die für uns Menschen objektivste Wahrheit: welche Moral(theorie) könnte auf sichereren Beinen stehen als eine, die 'evolutionstheoretisch' (und damit naturwissenschaftlich) hergeleitet wird ? Einer solchen Herleitung nimmt sich P-P Manzel an.
Und es mag den naturwissenschaftlichen Laien genauso wie den eingefleischten Geisteswissenschaftler erstaunen: seine Ergebnisse decken sich zu einem Großteil mit dem, was wir heute für Tugendhaft und "gut" halten. Zitat Manzel: "In der menschlichen Gesellschaft sind Kooperation und Tugendhaftigkeit nicht aufgrund des menschlichen Intellekts entstanden, sondern resultieren aus der konsequenten Verfolgung individualistischer Ziele, die von der Evolution vorgegeben sind."
Die Moral offenbart sich uns in der Natur, in ihren Gesetzen, die wir beschreiben können, in der Teleologie der Evolution, wir müßen sie nur noch greifen/ablesen/ausarbeiten und von unserem (christlich geprägten) hohen Roß runterkommen, welches uns den Eindruck vermittelt wir seien die höchste nur gesondert von allem anderen zu betrachtende Instanz der Schöpfung und weniger Wert, wenn wir uns als Einheit mit der Natur sehen (was eine solche Moral vorraussetzt und die Evolution bestätigt !).
Denn der Größenwahn kennt keine Grenzen, wie formulierte doch einmal ein bekannter Gläubiger (sinngemäß): ohne die christliche Lehre gäbe es doch garkeine Moral !
Manzel räumt hier mit seinem Buch gnadenlos auf und beschreibt eine Moral mit wirklich vernünftigen Ansätzen zu den Themen (unter anderen): Krieg, Umweltschutz, Empfängnisverhütung, Gentechnik... , die von keinem geringeren Weltbild abgeleitet sind, welches sich an einem 15 Milliarden Jahre altem Phänomen, welches den Kosmos wie kein anderes dominiert, orientiert: der Evolution.
Sind die naturwissenschaftlichen Grundlagen in den ersten Kapiteln gelegt und beschrieben, so wendet sich Manzel dann der eigentlichen Hauptintention des Buches zu: einer Theologie auf dem Grundgerüst der Naturwissenschaften.
Der Autor versucht in diesem Teil des Buches auf den bereits beschriebenen naturwissenschaftlichen Grundsätzen ein mögliches/spekulatives -aber durchaus auch plausibles - Gottesbild zu entwerfen. Hier orientiert er sich maßgeblich an der von F. Tipler in seinem Buch "Dir Physik der Unsterblichkeit" ausgearbeiteten Gottesvotstellung. Auch wenn es zuerst etwas gewöhnungsbedürftig scheint, so zeigt es sich doch im Laufe des Buches als durchaus annehmbar und mit Sicherheit plausibler, als z.B. die veraltete aber immernoch aktuelle Vorstellung der Christen von DEM EINEN (ihrem) Gott.
Denn (Zitat Manzel: )"[...] so ist auch eine auf den physikalischen Gesetzen begründete und zu ihnen in keinerlei Widerspruch stehende Theologie sicherlich "glaubhafter", als es irgendeine andere Theologie sein könnte."
Wie wahr ! Allerdings (und hier räumt er mit der unsinnigen Trennung von Naturwissenschaften und Geistesweissenschaften auf):
"Die Götter haben sich aus den Quellen und Bergen zurückgezogen und werfen auch keine Blitze mehr. Eine kurze Zeit besiedelten sie noch den Himmel, wo sie mit der Entwicklung der Raumfahrt ihrer endgültigen Ausrottung entgegensahen. Die Sense für dieses Göttermorden schwangen nicht etwa die Philosophen, sondern die Naturwissenschaftler, die uns eine scheinbar traurige Welt ohne Hoffnung übrig ließen. Warum ? Ich denke, der fundamentale Irrtum der modernen Naturwissenschaftler ist, zu meine, sie müßten alles meiden, was zur Sinnfrage des menschlichen Daseins beiträgt."
Genau das ist der Fehler der Naturwissenschaftler, den Theologen weiterhin ein so wichtig Feld wie die "Sinnfragen" und den "Glauben" völlig zu überlassen, um hier
z. B. ein paar Bibelstudierte über ZUKUNFT fantasieren zu lassen (contradictio in adjecto !).
Denn der Kern der Sache ist doch (Zitat): "[...] die objektive physikalische Realität ist für einen Mystiker dieselbe, wie für einen Wissenschaftler." . Also ist es doch nur vernünftig hinsichtlich einer haltbaren Spekulaiton über Sinn/Gott/Moral diejenigen zu Fragen, die sich mit dieser Realität am besten auskennen: Die Naturwissenschaftler.
Und eben ein solcher ist Dr. Peter-Paul Manzel.
Fazit: (Zitat Edward O. Wilson:) "Wissenschaft [...] ist das akkumulierte und organisierte objektive Wissen der Menschheit, das erste ins Leben gerufene Medium, das in der Lage ist, Menschen in aller Welt zu gleicher Urteilskraft zu befähigen. Sie favorisiert keinen Stamm und keine Religion. Sie ist Basis für eine wahrhaft demokratische Kultur." ...Moral und Theologie, wie Manzel gekonnt aufzuzeigen weiß.
Ein Buch, das bleibende Eindrücke hinterläßt und Schwerpunkte setzt, von denen jeder einzelne es Wert ist das Werk zu lesen !
(Rezension von Roman Veith)


Im Anfang war der Wasserstoff.
Im Anfang war der Wasserstoff.
von Hoimar von Ditfurth
  Gebundene Ausgabe

33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen lückenlose begründung für ein naturwissensch. weltbild, 9. Februar 2002
"Denn angesichts des Standes unserer heutigen Naturerkenntnis, ist es an der Zeit, daß wir aufhören uns gegen die Einsicht zu sperren, daß die kreativen Potenzen, die Phantasie und die Lernfähigkeit der Natur unsere eigenen Fähigkeiten (die nur ein schwacher Abglanz sind) in unvorstellbarem Maße übersteigen"......einer der Kersätze, wenn nicht sogar DER Kernsatz , in von Ditfurths Buch. Er erzählt die Geschichte dieser Welt, in der wir uns befinden, angefangen beim Urknall bis hin zu unsrem Geist, begründet gut verständlich und zieht einen lückenlosen roten Faden durch das Geschehen bis heute. Ein Buch, daß dem Menschen ziegt, wo er wirklich steht, was er wirklich ist. Ein Buch gegen den - von ihm immer wieder erwähnten - "Mittelpunktwahn" des Menschen, der -da bin ich mir sicher- die Menschheit in nicht allzu langer Zeit an den Abgrund ihrer Existenz führen wird. Das Buch zeigt für jeden, der einer logischen Argumentation folgen kann auf, daß die Natur als solche längst nicht den Stand in der Gesellschaft hat, der ihr zustehen würde, nämlich der Erste. Nach der Lektüre wird mehr als deutlich, daß alles andere an Wissenschaft auf den Gegebenheiten der Natur aufbaut.
Ein Buch, daß jeder gelesen haben sollte...nein...verinnerlicht haben sollte. Denn Hoimar von Ditfurth drängt diese (seine) Meinung dem Leser nicht auf, sie erschließt sich dem Leser, ohne daß er sie explizit erwähnt, von selber. Wer dieses Buch undogmatisch und unverbohrt ließt, es versteht, der wird Erkennen, was wirklich wichtig ist und was uns nur wichtig vorkommt.
Ein Buch das aufklärt. Denn das paradoxe ist , daß obwohl wir heute mehr über das was um uns rum passiert wissen , als je zuvor, handeln wir immer konträrer,immer "dümmer".
Die Intention dieses Werks gehört in JEDEN Kopf.


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