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Rezensionen verfasst von
ein Leser

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Putins verdeckter Krieg: Wie Moskau den Westen destabilisiert
Putins verdeckter Krieg: Wie Moskau den Westen destabilisiert
von Boris Reitschuster
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Verdeckte aufdecken, 1. Mai 2016
Diesem Ziel widmet sich Boris Reitschuster seit vielen Jahren. In all seinen Büchern, Artikeln, Interviews und Talkshowauftritten ist es ihm wichtig, uns zu sensibilisieren für die Dinge, die sich oftmals hinter den Kulissen abspielen und deren Zusammenhänge nicht immer sofort durchschaubar sind. So entlarvt er mit diesem Buch nicht nur fast protokollartig die Abläufe während der Annexion der Krim, sondern zeigt anhand vieler Beispiele, wie Putin und seine Mannen dem alten Lehrsatz folgen, dass sich geschichtliche Vorgänge oftmals in anderem Gewand wiederholen. Mit jedem neuen Kapitel entdeckt man als Leser, wie weit doch der Einfluss des Kremls in viele Bereiche unseres Alltags in Deutschland hineinreicht und kommt immer zu dem Schluss, dass alles mit allem zusammenhängt. "Lieber einen Tag leben wie ein Löwe, als das ganze Leben wie ein Hase vegetieren."- diese zu Herzen gehenden Worte eines alten Mannes aus Beslan, die Reitschuster zitiert, sind ein Grund von vielen dafür, warum man das auffällige Cover nicht übersehen und das Buch unbedingt lesen sollte. Es öffnet einem buchstäblich die Augen und zwingt dazu, vieles um uns herum genauer zu hinterfragen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 20, 2016 7:36 PM MEST


Russki Extrem im Quadrat: Was von meiner Liebe zu Russland geblieben ist.
Russki Extrem im Quadrat: Was von meiner Liebe zu Russland geblieben ist.
von Boris Reitschuster
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,90

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine spannende Reise zu den russischen Menschen, 22. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Boris Reitschuster, der als Büroleiter des Focus bis 2012 in Moskau arbeitete und seit 1988 insgesamt mehr als 20 Jahre dort lebte, nimmt den Leser mit auf eine Reise zu den russischen Menschen.
Dieser 2. Band hebt sich von den Alltagsgeschichten, die 2010 erschienen sind, deutlich ab. Das damals fast klischeehaft anmutende bunte Cover ist einem Foto gewichen, das mit dem Huhn auf der Motorhaube eines in die Jahre gekommenen russischen Ladas programmatisch für einige Erscheinungen steht, die der Autor beschreibt.
Auch der Inhalt der Geschichten hat sich zum Teil verändert, "extrem zum Quadrat" lässt dies ja auch erahnen. Sie sind heftiger, nachdenklicher und viel kritischer. So stockt auch demjenigen der Atem, der meint Russland zu kennen, wenn er durch die bildhafte Sprache und die detaillierte Beschreibung meint, selbst mit in den Ruinen von Beslan oder Tschernobyl zu stehen. Für einen Auslandskorrespondenten ist das Reisen im Land ein wichtiger Teil seiner Arbeit, dem entsprechend erfährt man in vielen Geschichten, wie es dabei in Russland zugeht. Das Ausgeliefertsein der Russen gegenüber allen, die eine Uniform tragen oder es auf der Karriereleiter eine Stufe weiter nach oben geschafft, wird mehrfach dargestellt –es ist einerseits erschreckend, andererseits ein Kontrast zur Gewitzheit und Bauernschläue, mit der die Russen sich trotz aller Widrigkeiten ihr kleines privates Glück schaffen. Dass Reitschuster nicht nur in Russland sondern mit den Russen gelebt hat, zeigt sich in seiner Zeichnung der vielen Heldinnen und Helden des Alltags, sei es in der Sauna, in der Metro, am Bankschalter oder im Restaurant. Sie alle sind gleichzeitig unverwechselbar und doch typisch, auch wenn einige von ihnen den Autor mitunter zweifeln bzw. sogar verzweifeln lassen, so klingt doch immer wieder an, wie stark er emotional mit ihnen verbunden ist. Mir als Leser erscheint es so, als will Reitschuster selbst noch nicht wahrhaben, dass er den Menschen für immer verbunden ist und es ihn schon längst wieder gen Osten ziehen würde, wenn die Politik dort kritischen Stimmen eine Chance geben würde.
Es lohnt sich in jedem Falle für den Leser, mit diesem Buch die literarische Reise nach Russland anzutreten.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 20, 2016 7:09 PM MEST


Tiergarten - In the Garden of Beasts: Ein amerikanischer Botschafter in Nazi-Deutschland (Zeitgeschichte)
Tiergarten - In the Garden of Beasts: Ein amerikanischer Botschafter in Nazi-Deutschland (Zeitgeschichte)
von Erik Larson
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,99

5.0 von 5 Sternen Tiergarten- ein aktuelles Geschichtsbuch, 20. September 2015
Ein absolut empfehlenswertes Buch, das Larson hier vorlegt. Mit vielen Details zeichnet er das Bild der 30er Jahre in Berlin- alle bemerken den Ruck in der Gesellschaft und niemand wagt sich sich offen dagegen aufzutreten. So ist es völlig klar, dass man einem amerikanischen Botschafter, der die Signale sehr wohl erkennt, keinen Glauben schenkt und alle erleichtert sind, als er Berlin wieder verlässt. Erschreckend sind die vielen Parallelen, die sich den Leser zum Zustand unserer Welt hier und heute wie von selbst präsentieren.


Putins Demokratur: Ein Machtmensch und sein System
Putins Demokratur: Ein Machtmensch und sein System
von Boris Reitschuster
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

38 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Putins Demokratur, 12. Mai 2014
Seit nunmehr 69 Jahren herrscht Frieden in Deutschland und wir haben uns eingerichtet, alles geht seinen Gang… Geht wirklich alles seinen Gang? Spätestens seit den ersten Unruhen auf dem Kiewer Maidan beschäftigt auch uns immer mehr die Frage, was nun geschieht und wieso unsere Beschaulichkeit in jeder Nachrichtensendung und im Internet durch immer beunruhigendere Nachrichten aus der Ukraine und aus Russland gestört wird. Vieles wird so verschiedenartig interpretiert, die Liveticker geben lediglich Bruchstücke der Geschehnisse wieder, in den Talkshows wird auch an der Oberfläche gekratzt.
Gerade jetzt erschien das Sachbuch Boris Reitschusters Sachbuch „Putins Demokratur“ in aktualisierter und erweiterter Auflage im Econ- Verlag- ein sehr komplexes und wichtiges Buch genau zur rechten Zeit. Reitschuster, der Moskau-Korrespondent des Nachrichtenmagazins Focus, gilt als profunder Russlandkenner und kennt die politische Situation nach fast zwei Jahrzehnten vor Ort sehr genau.
Schon der Buchtitel „Putins Demokratur“ lässt mich als Leser über die Begriffe Demokratie und Diktatur nachdenken und es ergibt sich vorerst die Antwort- das eine Verknüpfung zweier solch gegensätzlicher Termini nicht funktionieren kann. Während des Lesens erklärt sich aber nicht nur dieser Neologismus, ich habe das Gefühl, dass der Autor es verstanden hat, sowohl eine fast chronologische Abfolge der politischen Entwicklung in Russland seit der ersten Wahl Putins zum Präsidenten im Jahre 2001 zu liefern als auch immer wieder Grundwerte des menschlichen Zusammenlebens zu hinterfragen. Dies liest sich durch die geschickte Anordnung von einzelnen Momenten, die selbst beim an Russland interessierten Deutschen zum Teil schon wieder in Vergessenheit geraten sind, äußerst spannend und gipfelt im letzten Kapitel, das den bezeichnenden Titel „Der Vormarsch- über alle Grenzen“ trägt. Spätestens jetzt wird jedem klar, wie der Apparat Putin sich entwickelt hat und dass die uns tagtäglich immer heftiger anmutenden Meldungen nicht von ungefähr kommen. Sehr tiefgründig analysiert er dabei, das oft undurchsichtig erscheinende Geflecht von politischem Einfluss.
Reitschusters Schilderung der Krim-Annexion macht in dieser komplexen Schilderung auch dann betroffen, wenn man die Ereignisse regelmäßig verfolgt. Um den Leser mit dieser Betroffenheit nicht allein in die Nachrichtenwelt zu entlassen, schließt er seine Ausführungen mit Appellen an jeden von uns, egal ob einfacher Bürger, Putin- Versteher oder Putin-Kritiker, oder aber auch politischer Entscheidungsträger. Das dabei mehrfach verwendete Modalverb „müssen“ erhöht die Dringlichkeit seiner Mahnungen. Dabei hält Reitschuster uns umso mehr den Spiegel vor Augen, in dem er erklärt, dass wir erst, wenn wir unser demokratisches System wieder mehr schätzen lernen, in der Lage sein werden, das System Putin zu entschlüsseln. Es völlig zu verstehen, wäre wohl fast ein zu hoch gegriffener Anspruch und würde dann ja wieder zur eingangs erwähnten „ es geht seinen Gang- Mentalität“ verführen.
Kurzum- „Putins Demokrat“ ist ein Muss für jeden, der bereit ist, tiefgründig in die aktuelle Situation in der Ukraine und in Russland einzudringen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 6, 2014 10:11 AM MEST


Russki extrem: Wie ich lernte, Moskau zu lieben
Russki extrem: Wie ich lernte, Moskau zu lieben
von Boris Reitschuster
  Gebundene Ausgabe

18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Russkij extrem- die Liebe zu Russland ist geblieben, 24. Mai 2009
Boris Reitschuster, dem Leiter des Moskauer Focus-Büros ist mit seinem neuen Buch ein guter Wurf gelungen. Nachdem er während der letzten Jahre das politische Leben Moskaus und seiner Repräsentanten Putin und Medwedjew aus seiner Sicht beleuchtete, gibt er dem Leser jetzt eine z.T. heiter-ironische, aber auch nachdenklich stimmende Geschichtensammlung in die Hand , die den russsischen Alltag in all seiner Vielfalt beleuchtet und auch erkennen lässt, warum bei Reitschuster die Liebe zu Russland, die zwar Höhen und Tiefen erlebt hat, geblieben ist und hofffentlich auch noch lange bestehen bleibt.
Jeder, der in seiner privaten oder beruflichen Biographie einen längeren Russslandaufenthalt aufzuweisen hat, findet sich selbst und das von ihm Erlebte wieder und erinnert sich augenzwickernd und mitunter auch schmunzelnd an Dinge, die ihm so oder ähnlich auch passssiert sind, die man aber längst vergessen hat- ob es das Gebaren von Kellnern oder auch die Vormachtstellung der Taxifahrer ist.
Der heiter- ironische Ton lässt Reitschuster keinesfalls zum Nörgler werden- er sieht sich als einen Wanderer zwischen den Welten- der westeuropäischen und der russischen- die sich einander trotz der vielen und auch zu bewahrenden Eigenheiten aber immer mehr einander annähern.
So ist er zwar kritisch, behält aber durch soziokulturelle Erklärungen seine Authentizität und entwickelt beim Leser Verständnis für Handlungen unsd Situationen, die dem geübten Westeuropäer oft als nicht nachvollziehbar erscheinen.
Reitschusters thematisch geordnetet und von ihm erlebte Alltagsgeschichten sind also nicht nur für Russlandkenner zu empfehlen, um in Erinnerungen zu schwelgen, sondern sie sollten ins Reisegepäck derer gehören, die ihre Reise gen Osten noch vor sich haben und sich dabei auf Land und Leute wirklich einlassen wollen
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 19, 2016 10:08 PM MEST


Der neue Herr im Kreml?: Dmitrij Medwedew
Der neue Herr im Kreml?: Dmitrij Medwedew
von Boris Reitschuster
  Gebundene Ausgabe

9 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Operation Nachfolger, 7. Juni 2008
Das Ende April 2008, also kurz vor der Einführung Dmitrij Medwedjews in das Amt des Präsidenten Russlands, bei Econ erschienene Buch 'Der neue Herr im Kreml' verdient es unbedingt, gelesen zu werden.
Dem Autor Boris Reitschuster, Leiter des Moskauer Focus-Büros und langjähriger Russlandkenner, ist es in erstaunlich kurzer Zeit gelungen, umfassende Recherchen zur Person und zum Werdegang Dmitrij Medwedjews zu einem lesenswerten Exkurs über dessen stabsmäßig geplante, aber nach außen als demokratisch getarnte Ernennung als Präsidentschaftskandidat und über die aktuelle Lage Russlands zusammenzufassen.

Reitschuster stellt die unterschiedlichen Lebenswege Putins und Medwedjews gegenüber und versucht, daraus Vermutungen über Russlands weiteren Entwicklungsweg abzuleiten. Dabei verweist er darauf, dass dies momentan äußerst schwierig sei und eher einer 'Kaffeesatzleserei' gleichkommt.
Viele interessante Details, die sich in Moskau nur dem wahren Kreml-Kenner offenbaren und für uns als interessierte aber eben doch distanzierte Betrachter von außen verschlossen bleiben, reiht der Autor gekonnt aneinander und erklärt so das System Russland.
Anschaulich und einprägsam verwendet er dabei Metaphern und Vergleiche, wie den vom Fahrschulauto. Hier kommt nach seiner Meinung Medwedjew die Rolle des Fahrschülers zu, während Putin als gestrenger Fahrlehrer vom Beifahrersitz aus mit Argusaugen jede noch seine kleine Handlung seines Schülers beobachtet. Zu diesen beiden gesellen sich auf der Rückbank noch zwei Prüfer, die Oligarchen und die Geheimdienste. Dabei stellt sich natürlich nun die Frage, ob der Fahrschüler die Prüfung bestehen wird und danach in der Lage sein wird, das Fahrzeug 'Russland' sicher und umsichtig allein durch den 'Weltenverkehr' zu lenken.
Reitschuster erklärt die für uns im Westen mitunter unverständliche Sympathie großer Teile der russischen Bevölkerung für die Politik Putins und nun Medwedjews damit, dass den Menschen zwar jede Möglichkeit einer demokratischen Mitbestimmung verwehrt wird, sie aber die wirtschaftliche Stabilität und mitunter sogar den Aufschwung bis ins Private hinein spüren und sich nach den Jelzinschen Chaosjahren wieder in einer gewissen Sicherheit wiegen können.
Gleichzeitig tritt der Autor auch als konsequenter Mahner für die Durchsetzung der klassischen westlichen Werte- wie eben Demokratie, Einhaltung rechtsstaatlicher Normen und Wahrung der Menschenrechte- im Umgang mit Russland auf allen Ebenen der Politik und der Wirtschaft 'zum Nutzen beider Seiten heute und in der Zukunft- ein.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 1, 2011 2:37 PM CET


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