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Rezensionen verfasst von
Heidy

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Die Dienstagsfrauen zwischen Kraut und Rüben: Roman (KiWi)
Die Dienstagsfrauen zwischen Kraut und Rüben: Roman (KiWi)
von Monika Peetz
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Einfach köstlich!, 2. November 2014
Insgesamt erzählt Monika Peetz eine schöne Geschichte, die zum Schmunzeln auffordert, in der es aber auch einige spannende Momente gibt. Ein schöner Frauenroman – nicht nur für Frauen. Ich werde auf jeden Fall auch noch die ersten beiden Romane über die Dienstagsfrauen lesen und hoffe, dass es auch nach den Dienstagsfrauen zwischen Kraut und Rüben noch die eine oder andere Fortsetzung geben wird. Eine Empfehlung für alle Leser, die leichte, lustige Kost bevorzugen.

Seit Kiki eine Tochter hat, will sie dem Großstadtleben entfliehen und erwirbt mit ihrem Lebensgefährten Max eine ehemalige Dorfschule in Mecklenburg-Vorpommern. Ihr Traum ist es, dort ein Bed & Breakfast – in erster Linie für mittellose Kinder – zu eröffnen. Doch bis dahin ist es anscheinend ein längerer Weg als geplant. Das Schulgebäude zeigt sich nämlich nach dem Einzug als wahre Bauruine.

Bis zur geplanten Eröffnung des B&B ist nicht mehr viel Zeit, und so ist es für Kikis Freundinnen selbstverständlich, dass diese ihr zur Seite stehen. Doch da ist das Chaos schon vorprogrammiert ...

Die Dienstagsfrauen sind neben Kiki, der in diesem Buch der Hauptpart gehört, noch die Anwältin Caroline, die Apotheker-Gattin Estelle, die Teilzeitärztin, Hausfrau und Mutter Eva und Judith, die sich gerade im Kartenlegen übt. Alle Freundinnen sind grundverschieden, doch auch wenn sie nicht immer einer Meinung sind, halten sie im Extremfall fest zusammen.


Tim
Tim
von Colleen McCullough
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Zum Weinen schön, 2. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Tim (Taschenbuch)
Mary, eine reife, vereinsamte Frau, erlebt mit dem jungen Tim zum ersten Mal das Wunder, zu lieben und geliebt zu werden. Doch bald bekommt das ungleiche Paar den Widerstand der Gesellschaft zu spüren, die fest entschlossen ist, das Glück der beiden unbarmherzig zu zerstören ...

Wenn man nun eine "schwülstige" Lovestory erwartet, dann ist man gleich auf der falschen Fährte. Die 43jährige Mary mag den 25jährigen Tim einfach nur gerne anschauen. Liebe - mit allem was dazugehört - ist Mary kein Begriff, hat sie niemals in ihrem Leben erlebt. Tim ist einer "der nicht alle Cents für den Dollar hat", Tim ist geistig behindert (bei seiner Geburt sind seine Eltern bereits über 40 Jahre alt) ... Mary kümmert sich gerne um ihn und Tim entwickelt eine große Anhänglichkeit. Es entwickelt sich eine Liebe, die beiden erstmal gar nicht bewusst ist, sondern erst nach dem Tod von Tim's Mutter zum Vorschein kommt. Mit Rat und Hilfe eines Lehrers für behinderte Kinder kommt Mary zu einem schweren Entschluss, der für das ungleiche Paar die Lösung enthält ...

Traurig, romantisch - wer sowas gerne mal lesen mag, sollte zugreifen, wenn einem das Buch mal in die Finger kommt.


Mein Name ist Afra
Mein Name ist Afra
von Angela Dopfer-Werner
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Wunderbare Geschichte aus dem Frühmittelalter, 2. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Mein Name ist Afra (Taschenbuch)
Das kleine, mittelalterliche Dorf Pitengouua ist Schauplatz eines fesselnden historischen Romans, der sich um Bauernalltag, Liebe und die Macht von Kirche und Adel dreht. Spannend und voller Emotionen erzählt die Autorin vom dramatischen Kampf Richlints gegen eine von Männern dominierte Welt und von Afras Entschluss, ihrer Freundin immer beizustehen - bis zur letzten Entscheidung. Und auch heute - unzählige Generationen später - lachen und weinen wir mit diesen beiden faszinierenden Frauen, die, genau wie wir, auf der Suche sind nach Glück, Unabhängigkeit und der wahren Liebe.

Das soll nun keine Rezension im üblichen Sinne sein - ich möchte einfach nur mal meine Eindrücke von diesem wunderbaren Roman aufschreiben.

Die Autorin hat auf faszinierende Weise die historischen Fakten mit Fantasie verknüpft, so dass man denken muss, dass alles wirklich in der Form abgelaufen ist. Anlass für diesen Roman gab der Fund der Moorleiche von Peiting im Jahr 1957.

Der Roman beschreibt die Jahre 939 bis 955 im Dorf Pitengouua (heute unter dem Namen Peiting bekannt). Der harte Bauernalltag wird anschaulich beschrieben und man kann sich mühelos in alle Vorgänge hineinversetzen. Frauen hatten zu der Zeit nur eine untergeordnete Daseinsberechtigung ...

Was ich noch festhalten möchte, sind die vielen Namen, die heute nicht mehr geläufig sind, aber aufgrund der Erzählweise der Autorin trotzdem einen Bezug zur heutigen Zeit haben. Frauen hießen damals Richlint (die Freundin von Afra), Rautgund, Walburc, Uuoda, Folchaid; Männernamen waren Wezilo, Tatbod (Rufname Rasso), Hildeger, Sigiboto, Eticho ...

Auch die Städte (damals noch Dörfer) hatten andere Namen:
Regnesburch = Regensburg
Augusburc = Augsburg
Mantahinga = Schwabmünchen/Menkingen
Kembeduno = Kempten
Fozen = Füssen
Pitengouua = Peiting
Andehsa = Andechs
Partanum = (Garmisch-)Partenkirchen
Wezzwbrunnen = Wessobrunn
Altdorf = Ravensburg/Weingarten
Murnowe = Murnau

Die wichtigsten Gewässer im damaligen Herzogtum Baiern und Schwaben hießen:
Bodinse = Bodensee
Staphinse = Staffelsee
Lecha = Lech
Ambra = Ammer

Wer sich für das Leben der Menschen vor über 1000 Jahren interessiert findet hier spannende Erkenntnisse. Ich habe mit Afra und Richlint gelacht, aber auch mit beiden einige Tränen vergossen. Wunderbar hat Angela Dopfer-Werner Geschichte und Fiktion miteinander verwoben.

Das Buch (meins ist eine Ausgabe aus dem Jahr 2000) ist leider inzwischen sehr schwer zu bekommen. Gebrauchte Ausgaben findet man bei/über Amazon. Dort habe ich meins für 3,98 € (versandkostenfrei) ergattert - in excellentem Zustand!
Für Kindle-Leser ist dieser Roman seit längerer Zeit ebenfalls erhältlich.


Amenophis : Im Land des Falkengottes
Amenophis : Im Land des Falkengottes
von Andreas Schramek
  Gebundene Ausgabe

5.0 von 5 Sternen Empfehlung für Altertum-/Ägypten-Fans, 2. November 2014
Eine der besten historischen Trilogien, die ich bisher gelesen habe!

Pharao - Sohn der Sonne
Uralt ist der Pharao Eje und fast blind, als er seine künftige Grabstätte im Tal der Könige aufsucht. Seinen Höflingen vertraut er nicht, darum lässt Eje sich auf dem Gang zu seinem letzten Ruheplatz nur von einem Jungen aus der nahe gelegenen Arbeitersiedlung begleiten. Dem staunenden Jüngling erzählt er sein wunderbares und abenteuerliches Leben als Weggefährte dreier Herrscher - ein Leben, das er als Jugendfreund des Prinzen Amenophis begann und das ihn am Ende selbst auf den ägyptischen Thron führen sollte.

Der Beginn einer großen historischen Trilogie über das Land am Nil

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Auf den ersten acht Seiten beschreibt der Autor, wie Eje sich auf den Weg zu seiner Grabstätte macht und den Jungen Nacht-Min kennenlernt. Er entscheidet sich, Nacht-Min in die Grabstätte mitzunehmen und ihm die Geschichte über sein Leben zu erzählen.

Ab dem ersten Kapitel erzählt der Autor dann in der Ich-Form Ejes Geschichte; wie er Prinz Amenophis in der Schule kennenlernt, wie Amenophis im Alter von 14 Jahren Pharao wird und er, Eje, zum "Einzigen Freund seiner Majestät" erhoben wird. Sehr anschaulich wird das Leben im alten Ägypten beschrieben, es werden im ganzen Roman nur alte Begriffe verwendet (Theben hieß damals noch Waset - Memphis hieß Men-efer). Die Paläste werden sehr anschaulich, bis ins kleinste Detail beschrieben.

25 Jahre "Amtszeit" des Amenophis sind so excellent beschrieben, dass man das Gefühl hat, man sei mitten im Geschehen. Solch eine Beschreibung kann nur abgeben, wer sich gründlich mit der Ägyptologie befasst - Schramek ist dies bestens gelungen.

Das eine oder andere Mal habe ich bei Google nachgesehen, um z.B. die Länge der ägyptischen Elle herauszufinden oder einige Namen und Begriffe zu erfragen. Das passierte aber nur am Anfang des Buches, denn man findet sich sehr schnell in alles rein. Während des Lesen der 526 Seiten kommt nicht einmal Langeweile auf; der Schreibstil ist sehr flüssig. Die Begegnung zwischen Eje und Nacht-Min wird nach der Einleitung nicht wieder erwähnt, so dass man nicht immer gedanklich pendeln muss. Das Zusammentreffen der beiden kommt dann erst wieder zu Beginn des zweiten Buches in einem Prolog zur Sprache (ich konnte nicht widerstehen, in der Nacht noch die ersten Seiten des zweiten Teils zu lesen).

Da ich diese Trilogie nur aus der Bibliothek ausgeliehen habe, also wieder zurückgeben muss, befasse ich mich schon mit dem Gedanken, mir die Bücher zu kaufen ... Das ist etwas, was man gut und gerne später nochmals lesen kann.
Hier kann ich jetzt ergänzen, dass ich seit einigen Monaten Besitzer aller drei Ausgaben bin!!!


Mord in der Vogelkoje: Ein Sylt-Krimi
Mord in der Vogelkoje: Ein Sylt-Krimi
von Kari Köster-Lösche
  Taschenbuch

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Niklas Asmus ermittelt, 2. November 2014
Niklas (Nis – wie er auf Sylt genannt wird) Asmus wurde zum einfachen Schutzpolizisten degradiert und von Rostock nach Sylt strafversetzt. Auf der beschaulichen Insel tut er nun seinen Dienst und kümmert sich mit seiner naturverbundenen Verlobten Ose auch noch um die Vogelkoje in Kampen, deren Wärter vor kurzer Zeit zu Tode gekommen ist. Bei einem Kontrollgang finden sie einen Toten im Abendanzug, der nicht zur Inselbevölkerung gehört. Nis Asmus beginnt zu ermitteln, doch die Ermittlungen gestalten sich als ziemlich schwierig, denn die Bewohner der Insel sind ihm gegenüber recht verschlossen …

Die Geschichte spielt während der Währungsreform 1923/1924. Der Bau des Wattenmeerdamms, der den Namen Hindenburgdamm erst nach seiner Einweihung bekam, schreitet gut voran. So versprechen sich die in Armut lebenden Sylter mit dem Damm eine neue Einnahmequelle. Bisher lebten sie überwiegend vom Fisch- und Entenfang. Nur Touristen brachten einigen Geschäftsleuten noch ein gutes Einkommen. Da der Entenfang im Lauf der letzten Jahre jedoch angeblich stark zurückgegangen ist, wurde kurzerhand die Vogelkoje geschlossen.

So beginnen nun die Ermittlungen. Was wollte dieser Fremde in der geschlossenen Vogelkoje? Wer ist er? Mit wem hatte er auf der Insel Kontakt? Hatte er mit der neuen Fabrik zu tun, die gerade in Kampen gebaut wird? Was soll in der Fabrik produziert werden? Langsam, aber sicher, fügt sich ein Stein zum anderen. Wirtschaftliche Machenschaften kommen ans Licht, die bis in die USA reichen.

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und ist an die damalige Zeit angepasst. Auch wenn es im Buch heißt, dass Gespräche im Sylter Platt fortgesetzt werden, bleibt es für den Leser beim Hochdeutsch. Die wenigen auftauchenden Sylter Begriffe werden am Ende des Buches jedoch kurz erklärt, so dass man keine Mühe hat, der Geschichte zu folgen. Anfangs hatte ich aufgrund schneller Orts- und Personenwechsel ein paar kleine Schwierigkeiten, die vielen Namen auf Anhieb richtig zuzuordnen. Nach wenigen Seiten war aber auch das geschafft.

Sehr schön beschrieben wird die Polizeiarbeit. Teilweise möchte man über das damalige Vorgehen schmunzeln, denn alles wirkt recht betulich. Aber schon bald stellt sich heraus, dass Pfiffigkeit und scharfe Logik auch zum Ziel führen. Heute werden Anfragen per Internet versendet – damals gab es kaum Telefone, so dass ein Telegramm von der Wache in Westerland einen weiten Weg vor sich hatte: erstmal zum Festland, von da über Irland dann endlich nach Kalifornien … Dies ist sicher nicht unbedingt hier erwähnenswert, gehört aber für mich zu den interessanten Nebensächlichkeiten, die diesem Krimi noch ein wenig Würze geben. Ich fühlte mich jedenfalls beim Lesen ganz in die Zeit von damals versetzt und gebe diesem Buch mit Freuden vier Sterne.

Den ersten Band mit Niklas Asmus auf Sylt werde ich auf jeden Fall auch lesen.


Die Kathedrale der Ewigkeit: Roman
Die Kathedrale der Ewigkeit: Roman
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grandioses Epos um den Naumburger Dom, 2. November 2014
Der Bau der Kathedrale steht im Mittelpunkt der Geschichte, aber auch die der Stifterin Uta. Uta möchte vom Kaiser ihre Ehe mit Markgraf Ekkehard auflösen lassen um dessen Bruder Hermann heiraten zu können. Nachdem Uta und Hermann die Angelegenheit mit Ekkehard besprochen haben, ist Hermann plötzlich verschwunden … Als eine von Wölfen zerfleischte Leiche im Wald gefunden wird, die von den Mönchen als Hermanns identifiziert wird, glaubt Uta nicht daran und macht sich mit Hilfe ihrer Freundin Alwine und ihres Kammermädchens Katrina auf die Suche – trotz Verbot des Kaisers. Wird Uta ihren Hermann finden?

Während Utas Suche tritt für sie der Weiterbau der Kathedrale ein wenig in den Hintergrund, aber es geschehen merkwürdige Dinge, die die Arbeiten immer wieder ins Stocken geraten lassen. Die Bevölkerung Naumburgs sieht die Unglücke als Strafe Gottes an und gibt Uta die Schuld. Die Kaufleute und die Bauern werden entsprechend manipuliert, um Uta von Ballenstedt endgültig aus Naumburg zu vertreiben und jemand möchte sie am liebsten tot sehen.

Nebenher gibt es da noch Hans, der lange Zeit auf einem Bauernhof verbracht hat. Hans ist geistig ein wenig minderbemittelt, so dass er oft dem Spott und den Bosheiten der bäuerlichen Familie und vor allem der des Knechts Emmerich ausgesetzt ist. Er fühlt sich zu Gesa hingezogen; ein Mädchen, das die Bauern aufgenommen und ihr die Pflege der Hühner übertragen haben. Hühner-Gesa findet im Moor einen neugeborenen Jungen, nimmt ihn an sich und macht sich zusammen mit Hans auf die Flucht vom Moorhof, um das Leben des kleinen Kuno zu retten.

Eigentlich besteht der Roman aus drei verschiedenen Geschichten, deren Zusammenhänge ich nicht gleich erkennen konnte. Der erste Teil des Buches ist zeitweise recht zähfließend, weil mir die vielen Namen Probleme bereiteten, obwohl die wichtigsten Personen in einem Personenverzeichnis am Buchanfang aufgelistet sind. Spannend wird es dann im zweiten Teil, in dem es überwiegend um Hermann geht. Besonders gut hat mir der dritte Teil gefallen, obwohl das (vorläufige) Ende dann doch ziemlich abrupt war.

Stilistisch gesehen weist der Roman ein paar kleine Mängel auf, die den Leser nicht stören, soweit man nicht sehr penibel ist. Die Autorinnen bedienen sich einer einfachen Sprache, so dass der Lesefluss nicht ins Stocken gerät. Es schleichen sich jedoch immer wieder einige Rechtschreibfehler ein, und es gibt auch öfter Wiederholungen. Mich persönlich hat am meisten gestört, dass das Vokabular mehr als einfach ist. Das größte Beispiel: Mindestens einmal in jedem Kapitel hat irgendjemand irgendetwas „ausgemacht“ (oder auch nicht); sei es, dass jemand in der Menschenmenge eine bestimmte Person entdeckte (ausmachte) oder dass im Dunkeln ein Gegenstand nicht zu erkennen (auszumachen) war. Da sollte doch vielleicht ein Thesaurus helfen können.

Vielleicht hätte ich vor diesem Buch zuerst die mir noch unbekannte „Herrin der Kathedrale“ lesen sollen, so dass mir das Lesen des ersten Teil dieses Buches nicht so schwer gefallen wäre. Dieses werde ich aber bald nachholen und dann schon gespannt sein auf das dritte Buch um Uta von Ballenstedt.

„Die Kathedrale der Ewigkeit“ ist jedoch ein tolles Buch, das ich guten Gewissens allen Liebhabern historischer Romane empfehlen kann. Von 5 Sternen vergebe ich trotzdem nur 4 aufgrund des oben von mir „bemängelten“ Schreibstils.


Schlangenaugen (Gay Western Romance)
Schlangenaugen (Gay Western Romance)

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Romance und History perfekt kombiniert, 9. März 2014
Die Geschichte beginnt auf den Baumwollfeldern in Louisiana, wo die Sklaven unter schwersten Bedingungen ihre Arbeit tun. Master McMillan, der Besitzer der Cloudy Moon Plantage vergewaltigt die junge Sklavin Annabelle. Sie wird schwanger, und Mama Bo zieht den kleinen Joe auf. Joseph wächst als Sklave auf, hat aber doch einige Privilegien – er wird nicht geschlagen und bekommt nicht das Brandzeichen, das ihn als Besitz McMillans kennzeichnet.
Während Annabells Vergewaltigung liegt in der nahegelegenen Stadt eine Hure in den Wehen. Sie überlebt die Geburt nicht, so dass ihr Sohn André von einer Freundin großgezogen wird.
Achtzehn Jahre später – Joe flieht von der Plantage und André wird vom Sheriff wegen Glücksspiels der Stadt verwiesen. So treffen sich die beiden jungen Männer auf einem Mississippi-Schiff und beschließen, ihre Reise gemeinsam zu machen. Im Laufe der Zeit finden die beiden gefühlsmäßig immer mehr zueinander, obwohl sie zunächst verwirrt sind und mit den Gefühlen nichts anzufangen wissen.

Ohne nun zu viel verraten zu wollen, hat die Geschichte natürlich ein Happy End – ganz so, wie es sich für einen Liebesroman gehört.

Ich hatte nicht erwartet, dass mich ein Roman – noch dazu aus dem Bereich „Gay“, „Western“ - so sehr fesseln kann. Der Einband ist im Hochglanzformat schön gestaltet. Es wurde mir jedoch erst während des Lesens bewusst, warum dieses Motiv gewählt wurde. Den Titel „Schlangenaugen“ hatte ich bis dahin nicht mit Würfeln in Verbindung gebracht.
Trotz der Kürze des Romans hat die Autorin wunderbar die historischen Elemente mit der Story verwoben. Einfühlsam hat sie die aufkeimenden Gefühle der beiden Protagonisten beschrieben. Die beiden wirken sehr authentisch, und auch das Ende ist schlüssig und passt perfekt in den Roman.
Gerne möchte ich mehr Romane dieser Art von Carol Grayson lesen, die dann natürlich auch etwas länger sein dürfen.


Holocaust: Der Sohn, der Seine Mutter nicht kannte (Holocaust Bücher Sammlung)
Holocaust: Der Sohn, der Seine Mutter nicht kannte (Holocaust Bücher Sammlung)
Preis: EUR 1,02

3.0 von 5 Sternen Interessante Vorgeschichte, 5. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vielleicht hätte mein 'Vorredner' dieses Buch bis zum Schluß lesen sollen ...
Zunächst möchte ich sagen, dass so übermäßig viel bisher nicht zum Thema gelesen habe. Möglicherweise hat die Geschichte von Heinz mich deshalb so sehr fasziniert.

Es wird sehr ausführlich Heinz' Werdegang beschrieben, wie er aufgewachsen ist, seine Schulzeit, seine Ausbildung ... bis zur Ankunft in Palästina. Erlebnisse der Familienmitglieder und Freunde wurden zwar grob umrissen, endeten aber - ohne weitere Einzelheiten zu berichten - meistens mit dem Satz "... wurde umgebracht" bzw. ... wurde vergast".
Ob Heinz seine Mutter jemals gesucht hat. lässt sich nirgendwo so richtig erkennen. Im letzten Kapitel erzählt dann seine Tochter, dass sie Nachforschungen über ihre Großmutter angestellt hat. Sogar ein Foto ihrer Mutter konnte sie auftreiben, welches dann auch in diesem Buch veröffentlicht ist.

Im Anhang finden sich viele jüdische Begriffe, deren hebräische und auch jiddische Bedeutung erklärt wird. Bilder und/oder wichtige Daten der Grunewald-Familie (z.B. von Clara Grunewald) und von einigen Freunden und Bekannten (Martin Gerson) sind ebenfalls im Anhang gelistet.

Was mich jedoch ziemlich störte, war der der Erzählstil, der von einem Kapitel zum nächsten ständig wechselte. Mal gab es die Geschichte von Heinz als Ich-Erzähler, wechselte im nächsten Kapitel (Heinz' Kindheit) dann zum Er-Erzähler. Sicher hätte man zur Unterscheidung der Geschichtszeitpunkte eine andere, bessere Lösung finden können. Als Leser ist man schon genug damit beschäftigt, sich die Namen aller Familienmitglieder zu merken, weil sie in späteren Erzählungen und Erklärungen immer wieder auftauchen.

An den Rand der Verzweiflung haben mich die immer wiederkehrenden Schachtelsätze gebracht. Nicht, dass es sich dabei um zwei oder drei ineinandergeschobene Sätze handelt - nein, häufig waren es fünf oder sechs, so dass man den Satz mehrmals lesen musste, um den Sinn zu erfassen (falls man nicht am Ende bereits den Satzanfang schon wieder vergessen hatte).

Inhaltlich ist das Buch nicht schlecht, es wirkt jedoch alles ziemlich zerrissen, und ich habe für 'die paar Seiten' die doppelte Lesezeit meiner üblichen gebraucht.

Alles in Allem eine Geschichte für Leser, die mit dem Thema nicht so vertraut sind, die erste Eindrücke gewinnen möchten.
Wer sich jedoch viel mit dieser Zeit befasst, für den ist die Geschichte von Heinz sicher nicht das, was er/sie erwartet.


Dicota Hover optische Maus schnurlos silber (mit Pad)
Dicota Hover optische Maus schnurlos silber (mit Pad)

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Battery free forever, 27. November 2013
Seit Jahren benutze ich eine ähnliche Maus - und möchte keine andere mehr benutzen!
So bin ich dann auch immer auf der Suche nach günstigen Angeboten. Traurig, dass diese Akku-freien Mäuse wahrscheinlich bald vom deutschen Markt verschwunden sind. So habe ich bei einem günstigen Preis immer gerne einen Vorrat hier.

Was bei mir immer nach zwei, drei Jahren passiert: Das Pad ist ziemlich hinüber - da wo immer mal der Handballen aufliegt. Bei diesem Modell (ist für ein Notebook gedacht, war aber aus der Artikelbeschreibung nicht deutlich erkennbar) ist das Pad so klein, dass es kaum zu direkten Berührungen kommt.

An die kleine Maus kann man sich gewöhnen, doch ich habe erstmal eine für mich perfekte Lösung gefunden: Das kleine Pad ist immer noch passend für die normale Maus ... und funktioniert perfekt! Ohne Werbung machen zu wollen: Ich benutze nun also dieses neue kleine Mouse-Pad DICOTA HOVER und fahre darüber mit meiner "alten" A4Tech NB30D. Perfekt!

Außerdem muss ich noch den Kundenservice des Direktversenders lobend erwähnen: Freundlich, kompetent, schnell!

Für alle, die Batterie-Wechsel und zerkratzte Schreibtischoberfläche satt haben, die perfekte Lösung: Battery Free Mouse!


Seiner Exzellenz Erben
Seiner Exzellenz Erben

1.0 von 5 Sternen Einmal reicht, 21. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Seiner Exzellenz Erben (Kindle Edition)
Am 11.12.2012 habe ich dieses Werk für den Kindle erworben. Ich meine mich zu erinnern, dass es damals auch schon ein paar positive Rezensionen gab. Mein Fall war das dann leider doch nicht. Mit einem anderen Cover, aber mit der gleichen Inhaltsangabe war die Kindle Edition mit der ASIN B00986TII2 (nicht mehr verfügbar) damals zu erwerben.

Neues Cover und neue Veröffentlichung machen den Inhalt nicht interessanter ...


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