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Rezensionen verfasst von
H. Bork
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Tagebuch der Apokalypse 3: Roman
Tagebuch der Apokalypse 3: Roman
von J.L. Bourne
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Potential verschenkt, 6. August 2013
Ich hatte mir vom letzten Buch dieser Trilogie mehr erwartet. In vielerlei Hinsicht. Ich möchte meine negative Wertung an ein paar exemplarischen Punkten festmachen.

1) Stilbruch zu den Vorgängern.
Ich rechnete fest damit, dass es beim Tagebuchstil bleibt. Immerhin war dies das zentrale Merkmal, welches das "Tagebuch der Apokalypse" von diversen anderen Zombieromanen unterschied. Leider verfolgt J.L. Bourne diesen Stil im dritten Buch nicht mehr. Nur sporadisch sind einige wenige Tagebuchfetzen eingefügt, die zwischen den Kapiteln fast deplatziert wirken.

2) Ich erhoffte mir Antworten!

Was hat es mit dem "Außerirdischen", der am Ende des letzten Buches erwähnt wurde, auf sich?
Diese Frage wird bestenfalls angeschnitten, da der Roman ca. 480 Seiten lang die Reise nach China und die Vorkommnisse an anderen Schauplätzen beschreibt. Auf den letzten 15 Seiten wird also kurz umrissen wie das Ziel erreicht wird und die Story der Überlebenden Charaktere (vorerst) ausgeht. Erkenntnisse? Fehlanzeige. Man weiß am Ende des Buches genauso viel wie am Ende des letzten...

Was hat es mit Remote Six auf sich?
War diese Fraktion im letzten Buch noch weitestgehend im Dunkeln geblieben, so wird sie diesmal in einigen wenigen Kapiteln aus eigener Sicht vorgestellt. Leider versteigt sich J.L. Bourne hier ins Lächerliche. Man hat das Gefühl als würde man den Schurken (Ihr Anführer nennt sich tatsächlich "Gott") in einem schlechten Superheldencomic über die Schultern schauen. Ich konnte weder die Ziele noch die Motivation hinter ihren Handlungen nachvollziehen. Warum will Remote Six den Flugzeugträger der Notregierung zerstören? Man weiß es nicht. Hatte man sich zuvor noch viele Fragen stellen können, ist nach diesem Buch klar: J.L. Bourne wusste vermutlich selbst nicht was Remote Six eigentlich darstellen soll.

3) Neue Charaktere bleiben blass.
Die meisten der neu eingeführten Charaktere bleiben dem Leser fremd. Die kurzen Kapitel reichen nicht aus, um Sympathie für oder Interesse an ihnen zu wecken. Dank des flotten Schreibstils liest sich jedoch kein Kapitel wirklich langweilig. Die Spannung hält sich auch bei den neuen Charakteren. Am Ende des Buches jedoch fällt es einem schwer die einzelnen Personen auseinander zu halten. Sie sind zu generisch, zu wenig gezeichnet und das ist schade.

4) J.L. Bourne hat Lieblingscharaktere.
Eigentlich kann man es einem Autor nicht wirklich vorwerfen, wenn er seine Lieblingscharaktere nicht sterben lassen möchte. In den letzten beiden Büchern starb ja auch keiner von den Hauptcharakteren, aber in diesem Band wird es noch deutlicher. Ein einziger Charakter aus der Hotel 23 Gruppe stirbt und dieser wird im kompletten Buch weder per Dialog noch per Erwähnung in die Handlung einbezogen. Es gibt diverse Situationen wo ich mir im Nachhinein dachte, dass es der Dramaturgie besser getan hätte, wenn Bourne über seinen Schatten springen würde. Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen, um nicht zu viel zu verraten, aber so viel darf gesagt werden: Es stirbt im ganzen Buch niemand, den man vermissen würde. Und in einer Zombieapokalypse sollte es eigentlich permanent um Gefahr und Verlust gehen. Hier versagt der Autor leider auf ganzer Linie.

Fazit: Leider ein sehr unwürdiger Abschluss des Serie, der mit der Tagebuchform bricht und die Handlung inhaltlich kaum voran bringt. Das Buch liest sich ebenso wie seine Vorgänger schnell und spannend weg, hinterlässt aber einen faden Beigeschmack. Man weiß, dass es viel besser hätte sein können.


Kein Titel verfügbar

60 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Teurer Unfung, 25. Dezember 2011
Ein eigener Skin und damit auch eine Schutzfolie für den Kindle ist ansich ein nettes Gimmick. Leider kann ich nur jedem davon abraten sich sowas hier zu kaufen.

Warum?
- Eine durchsichtige Folie für das Display ist nicht enthalten. Das wird in der Produktbeschreibung nicht deutlich!
- Die Klebefolie dehnt sich unter Belastung plastisch (ist also dauerhaft verformt) und kann dann nicht mehr faltenfrei und passend angebracht werden. Ich sage dazu, dass ich äußerst vorsichtig, gewaltfrei und genau vorgegangen bin und sich die Folie vermutlich schon beim Ablösen von der Vorlage verformt hat.

Zwei Sterne vergebe ich nur, weil die Folie sich tatsächlich rückstandslos entfernen ließ. Ansonsten rate ich jedem dringend: Kauft euch lieber eine Lederhülle.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 25, 2012 8:58 PM CET


Armeisenfarm - Ameisen als Haustiere
Armeisenfarm - Ameisen als Haustiere

46 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Artgerecht ist das nicht..., 8. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Armeisenfarm - Ameisen als Haustiere (Misc.)
Bevor man sich diese "Ameisenfarm" kaufen, sollten sie sich vor allem über 2 Dinge im Klaren sein.

1) Die rote Waldameise (die hier als Farmbewohner empfohlen wird) steht auf der roten Liste gefährdeter Arten und wird als "stark gefährdet" eingestuft. Man sollte also zum Wohle der Tiere (und der Natur) davon absehen sie zu stören.

2) Ameisen benötigen genügend Platz. In dieser Ameisenfarm kann man keine Kolonie gründen, da die Ameisen genug Platz benötigen, um Unrat (tote Arbeiterinnen) aus dem Nest zu schaffen. Wird dieser Platz nicht geboten, kommt es zu Verhaltensstörungen und sehr wahrscheinlich zum Aussterben der Kolonie.

Fazit: Auch Ameisen sind Tiere und man sollte sie nicht unnötig quälen.


Die Rückkehr der Orks: Roman (Orks 1)
Die Rückkehr der Orks: Roman (Orks 1)
von Michael Peinkofer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich mal wieder richtige Orken!, 2. September 2006
Zugegeben: Ich hab "Die Rückkehr der Orks" nicht gekauft, weil ich viel von dem Buch erwartet habe. Im Gegenteil, da ich eine Fortsetzung von "Die Orks" erwartet hatte -dem ist allerdings nicht so- , waren meine Erwartungen recht verhalten. Einzig das Genre "Fantasy" und der Wunsch nach etwas Lesestoff trieb mich zum Kauf an.

Was ich dann lesen durfte, sorgte dafür, dass ich den vermeintlichen Fehlkauf (irgendwie hatte ich bereits 5 Minuten nach dem Kauf den Gedanken, dass es ein Fehler war) langsam aber sicher als Glücksgriff ansah. Nach unzähligen Büchern in denen die Orken zwar als grausam, gefährlich, wild, brutal und mächtig beschrieben und dann doch im Sekundentakt geschnetzelt wurden, waren sie hier mal richtige Orks und kein Kanonenfutter.

Obwohl die beiden Protagonisten (Rammar und Balbok) fast durchweg als üble Gesellen charakterisiert werden, gewinnt man die beiden doch irgendwie lieb. Sie erinnern in gewisser Weise an Laurel und Hardy alias "Dick und Doof" und sorgen so für manch einen Schmunzler. Über die beiden lernt man auch allerlei Bräuche und Sitten der Orken kennen, um die Orks ein wenig besser zu verstehen. Insofern bekommt man in diesem Buch das, was man von "Die Orks" erwartet hatte.

Allerdings wünscht man sich manchmal etwas mehr über die Welt in der die Protagonisten umherstreifen zu erfahren, um sie besser zu verstehen. Insofern fehlt manchmal der gewisse Tiefgang, was aber durch gute Unterhaltung und Spannung wett gemacht wird. Deshalb gebe ich dem Buch 5 Sterne und meine Kaufentfehlung für Genrefans.


Brennende Kontinente
Brennende Kontinente
von Markus Heitz
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mahet bleibt sich treu!, 1. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Brennende Kontinente (Taschenbuch)
Vorgestern kam das Buch an und heute habe ich die letzten Zeilen verschlungen. Nach 450 Seiten war meine erste Reaktion: Mahet (Markus Heitz) hat es wieder geschafft ein erstklassiges Lesevergnügen zu verfassen.

Meine zweite Reaktion: Mist... jetzt heißt es warten auf den nächsten Band.

Zum Inhalt:

"Brennende Kontinente" knüpft unmittelbar dort an wo der "trügerische Friede" sein Ende fand. Deshalb ist es für fast jeden ratsam sich die letzten Heldentaten von Torben, Tokaro und Co in Erinnerung zu rufen. Eine kurze Einführungen was im letzten Band geschehen ist, gibt es nämlich nicht wirklich. (Von der groben Rahmengeschichte um Elenja I. und die meuchelnden kensustrianischen (?)Grünhaare mal abgesehen.)

Hat man sich aber erst einmal in den Band herein gefunden, so fesselt das Geschehen auf Ulldart (und anderswo) ungemein. Besondern schön sind ihm wieder die Verknüpfungen zwischen verschiedenen Charakteren gelungen.

Das beliebte Duo (Fiorell und Perdór) hat auch wieder genug Zeit, um in dem ernsten Szenario ein herzhaftes Leserlachen zu provozieren. (Soviel sei verraten: Fiorell wird diesmal gleich mehrere spannende Abenteuer zu überstehen haben)

Fazit:

Wer dieses Buch lesen möchte, sollte den Vorgänger gelesen haben und wer den Vorgänger gelesen hat, der wird es lieben.

Schade nur, dass weder aus www.ulldart.de noch auf www.mahet.de eine Information zum nachfolgenden Band zu finden ist.


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