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Rezensionen verfasst von
Tom "& Jerry" (D)

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Riddick
Riddick
DVD ~ Jordi Mollà
Preis: EUR 7,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Riddick's Rache, 18. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Riddick (DVD)
Ich habe mir den Film über den Lovefilm DVD-Verleih ausgeliehen - und bin richtig froh darüber, dass ich nicht in eine viel zu teure Kauf-DVD oder -Blu-ray investiert habe: Denn dann hätte ich meine sauer verdiente Kohle auch gleich direkt aus dem Fenster werfen können. "Riddick - Überleben ist seine Rache" bietet zwar Action satt, aber die Tricks und die CGI sind billig und eine nennenswerte Story ist zu keiner Zeit in Sicht. Die Schauspieltruppe neben Vin Diesel besteht zudem aus lauter Knall-Chargen - sie alle sagen einen coolen Spruch und gehn dann mehr oder weniger überraschend drauf. Bis nur noch die moralisch guten übrig sind - brutal, aber (natürlich) politisch korrekt. Die Handlung ist also nahezu identisch mit Teil 1: Auch in Pitch Black ist Riddick ein Gefangener, der sich gegen üble Monster zur Wehr setzen muss.

An Inhaltslosigkeit ist der Film kaum zu überbieten. Wie aber sieht es mit dem "Sense of Wonder"-Faktor aus - also dem Reiz des Neuen? Auch damit sieht's doch etwas sehr mau aus: Anders als in "Riddick - Chroniken eines Kriegers" wird keine neue Kultur vorgestellt, es sind auch keine neuen Technologien zu bestaunen und die Welt, auf der Riddick diesmal gestrandet ist, ist eine Wüste quasi ohne Pflanzen und nur mit drei (äußerst gefährlichen) Tierarten - lässt sich also sehr einfach per Computer animieren. Und Schauspieler (bzw. Riddick-Stichwortgeber) wurden auch kaum engagiert. Der ganze Film verströmt eine absolut billige Atmosphäre: Das Drehbuch, die Sets, die Requisiten, die Grafik erreichen mit ach und Krach Dutzend-Ware-Niveau. Mehr als ein C- oder D-Movie ist Riddick 3 also nicht.

Das Schlimmste was da passieren konnte, ist dann auch tatsächlich eingetreten: RIDDICK HAT ÜBERLEBT.
Ich fürchte sehr, dass seine Rache in einem vierten Teil mündet, in dem er es mit Kopfgeldjägern und Monstern zu tun bekommen wird ... und einem fünften Teil ... und einem sechsten Teil ...
und ... täglich grüßt das Murmeltier.


Autodesk Sketchbook Pro 6 Commercial  SLM
Autodesk Sketchbook Pro 6 Commercial SLM
Wird angeboten von Amy`s Schätze
Preis: EUR 38,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ideal für Windows 8.1-Tablets/Convertibles, 19. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sketchbook ist eigentlich dafür gedacht auf normalen Desktop-PCs eingesetzt zu werden, am bestem in Kombination mit einem Grafiktablet – Wacom oder ähnliches. Mit dem Programm lassen sich problemlos auch komplexe Zeichnungen erstellen. Diese Rezension bezieht sich aber ausschließlich auf einen anderen, deutlich mobileren Einsatzzweck.

Ich habe mir Sketchbook 6 Pro zugelegt, um damit auf einem Windows 8.1-Convertible mit Touchscreen kleine Zeichnungen anfertigen zu können. In meinem konkreten Fall setze ich das Programm auf einem Asus T100TA (10,1 Zoll, 64 GB) ein. Und zwar im Desktop-Modus von Windows 8.1. Denn leider ist es noch immer so, dass im Windows-Store, die Auswahl an wirklich guten Zeichentools/Apps (vorsichtig ausgedrückt) noch sehr übersichtlich ist.

Das Asus-Tablet hat lediglich eine Auflösung von 1366 x 768 Pixeln. Das reicht aber vollkommen aus, um Sketchbook sinnvoll einsetzen zu können. Die Menüs sind so angeordnet, dass immer genügend Raum für das Wesentliche – nämlich die Skizze – bleibt. Über den MicroHDMI-Anschluss des Tablets kann ich aber auch einen TV bzw. externen Monitor sowie über USB ein separates Grafiktablet anschließen, wenn ich das will und dann mit Sketchbook wie auf einem PC arbeiten.

In der Praxis zeichne ich allerdings lieber direkt auf dem Tablet. Das hat zwar nur einen kapazitiven Touchscreen, so dass ich nur einen normalen Stylus ohne Drucksensivität nutzen kann. Aber das tut dem Malvergnügen eigentlich keinen Abbruch. Denn ich verwende Sketchbook nur für kleine Skizzen, die ich dann in Photoshop oder Corel Painter am heimischen PC weiter bearbeite. Diese beiden Programme sind natürlich viel „mächtiger“ als Sketchbook – kosten aber auch dementsprechend mehr. Sketchbook bietet aber bereits alles, um damit auf die Schnelle Rohskizzen anfertigen zu können.

Für meinen Einsatzzweck, nämlich mobil direkt auf dem Screen eines Windows 8.1-Tablets zu zeichnen, ist Sketchbook meiner Meinung nach ideal. Kaufentscheidend für mich war, dass mit Sketchbook erstellte Zeichnungen direkt im Photoshop-Format gespeichert werden können. Die Ebenenstruktur bleibt erhalten, so dass ich nahtlos mit professionellen Mal- und Grafikprogrammen weiterarbeiten kann.

AutoDesk bietet Sketchbook auch für iPads und Andriod-Tablets an. Aber natürlich verfügen diese Versionen nur über einen eingeschränkten Funktionsumfang. Ich wollte mehr und habe mich deshalb für die Windows-Vollversion entschieden, die ich auf einem normalen Desktop-PC einsetzen kann, aber eben auch auf einem Convertible mit Touchscreen.

Für meine Zwecke reicht die Version 6 des Programms vollkommen aus. Version 7 steht zwar bereits in den Startlöchern (die englische Version ist ja bereits verfügbar), aber auf die Neuerungen kann ich verzichten, vor allem, da die neue Version deutlich teurer sein dürfte. Die 30 Euro, die ich hier im Amazon-Marketplace für Version 6 berappt habe, haben sich aus meiner Sicht voll gelohnt. Deshalb vergebe ich die volle Punktzahl.

:-)


Asus T100TA-DK050H 25,65 cm (10,1 Zoll) Convertible Tablet-PC (Intel Atom Z3775 1,4GHz, 2GB RAM, 64GB eMMC+500GB HDD, Intel HD, Windows 8 Touchscreen) rot
Asus T100TA-DK050H 25,65 cm (10,1 Zoll) Convertible Tablet-PC (Intel Atom Z3775 1,4GHz, 2GB RAM, 64GB eMMC+500GB HDD, Intel HD, Windows 8 Touchscreen) rot

51 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielseitigkeit ist Trumpf, 9. August 2014
Ich habe mir den Asus T100TA-DK050H in der roten Version zugelegt. Vorteil dieser Variante: Es handelt sich nicht um eine hochglänzende Glossy-Oberfläche, sondern um eine metallmattes Kunststofffinish. Man sieht also - anders als offenbar bei anderen Farbvarianten - keine Fingerabdrücke und außerdem ist das Metallic-Rot echt stylisch!

Ich habe mich für die Variante mit 64 GB eMMC und 500GB HDD im Tastaturdock entschieden. Denn ich wollte neben dem sowieso enthalten MS Office 2013 Home and Student noch weitere Software installieren um mit dem T100TA auch konstruktiv arbeiten zu können. Wenn man es mit der Zusatzsoftware nicht übertreibt, dann reichen die 64 GB auf der eMMC vollkommen aus. Ich habe z.B. einige echte Software-Schwergewichte installiert (dazu unten mehr) und trotzdem sind derzeit noch mehr als 30 GB auf Laufwerk C: frei. Im Laufe der Zeit wird Windows davon zwar einiges „abknapsen“, aber wer seinen OS-Laufwerk regelmäßig pflegt und überflüssige und temporäre Einträge/Dateien entfernt, dem reicht die effektiv 49,3 GB große Systempartition aus (nicht vergessen: auf der eMMC ist auch die Recovery-Partition untergebracht, die einiges von den 64 GB belegt).

Meine Erwartungen:
Vor Jahren hatte ich schon mal ein kleines, günstiges Sub-Notebook zugelegt mit 13“-Screen und sehr langsamen Celeron-Irgendwas-Prozessor. Damit konnte man außer Textbearbeitung und Musik abspielen fast nichts machen. Der Prozessor war einfach zu lahm. Darauf ließ sich nicht einmal Windows 8 installieren – trotz 2 GM RAM. Ich habe nach dieser Erfahrung also nicht viel vom TA100T erwartet. Zum Kauf hatte ich mich vor allem die Möglichkeit animiert, Tablet und Netbook in einem zu nutzen – man muss schließlich mit der Zeit gehen ;-) Von den Android-Tablets war ich eher enttäuscht, denn zu viel mehr als zum Medienkonsum taugen die nicht. Die vom Desktop-PC gewohnte Software mit all ihren Features läuft auf Android-Systemen bekanntlich nicht. Also musste ein Windows 8 Tablet oder besser noch ein Convertible her. Von der Performance her hatte ich aber nicht viel erwartet. Denn ein Atom-Prozessor schien mir einfach nicht potent genug um damit sinnvoll arbeiten zu können. Aber da habe ich mich gründlich getäuscht …

Praxiserfahrungen:
Als der T100TA ankam, war ich zunächst einmal überrascht über das installierte Windows. In der Amazon- bzw. Asus-Beschreibung steht da lediglich Windows 8.1. In der Tat handelt es sich allerdings (vermutlich) um eine modifizierte/angepasste Windows 8.1 Pro-Version – Bitlocker und der Windows Media Player sind enthalten. Das Systemlaufwerk ist mit Bitlocker geschützt – eigentlich sinnvoll, aber die Verschlüsselung kostet etwas Performance, so dass das Potential der eMMc nicht voll ausgenutzt wird. Ich konnte diese Funktion allerdings nicht abschalten. Der Zugriff auf die Bitlocker-Funktion ist zumindest bei mir gesperrt. Ich vermute deshalb, dass es sich um eine angepasste Windows 8.1 Pro-Version handelt.
Nach Installation von MS Office waren bei mir noch gut 34 GB auf der Systemplatte frei. Da ich noch eine ältere, lange ungenutzte Version der Adobe Creative Suite CS5 im Schrank hatte, habe ich spaßeshalber Photoshop Extended, InDesign und Illustrator CS5 installiert – ohne große Erwartungen, denn ein Atom-Prozessor und nur 2 GB RAM erschienen mir zu langsam, um damit wirklich sinnvoll arbeiten zu können. Aber die drei Programme funktionieren mit dem TA100T wirklich einwandfrei. Natürlich schränken die 2 GB RAM und die native Auflösung von 1366 x 768 Pixeln etwas ein, so dass man keine Wunder erwarten darf. Umfangreiche Photoshop-Arbeiten mit hunderten Ebenen sind etwas mühsam, aber für die meisten Dinge reicht die Performance vollkommen aus, vor allem, wenn man einen externen Monitor anschließt und dann höhere Auflösungen einstellen kann. Ich persönlich nutze das Asus-Teil in Kombination mit Photoshop bzw. Artweaver vor allem zum Zeichnen/Malen und natürlich zum Bearbeiten von Fotos. Dazu nutze ich neben Photoshop auch ACDsee. Aber es dürfte auch kein Problem sein Lightroom zu installieren und sinnvoll einzusetzen. Irgendwann werde ich mir da noch eine weitere Lizenz zulegen, um das Programm auf dem T100TA installieren zu können. Der Intel Atom Z3775-Prozessor gibt das auf alle Fälle her. Wie er sich bei Spielen schlägt habe ich nicht getestet – etwas anspruchsvolleres als Pinball habe ich bisher nicht probiert.

Die Tastatur des TA100TA funktioniert prima – wie man an dieser Rezension sehen kann :-)
Was mich allerdings etwas stört, ist die recht geringe Performance des MicroSD-Karten-Slots. Aber zum Auslagern von Mediendateien oder Arbeitsdaten reicht's.
Mit einer Akku-Ladung komme ich trotz intensiver Nutzung problemlos über den Tag. Das Aufladen dauert allerdings recht lange, da der TA100TA ohne "echtes" Netzteil daherkommt, sondern über MicroUSB aufgeladen wird – und dass dauuuuuuert. Immerhin muss man den Asus nicht an einen PC anschließen, es ist ein Netzstecker vorhanden.
Es ist problemlos möglich das Convertible über den MicroHDMI-Anschluss an einen externen Monitor bzw. ans TV anzuschließen. Die Grafikperformance der Intel-Grafik-Einheit reicht aus, um eine 1080p-Auflösung zu bedienen. Ich nutze den T100TA gelegentlich als Desktop-Ersatz – ohne Probleme.

Fazit:
Trotz all der Software, die ich mittlerweile installiert habe (neben den obengenannten Programmen, sind dies vor allem diverse portable Apps) sind auf dem Systemlaufwerk noch 31 GB frei – was in absehbarer Zukunft vollkommen ausreichen dürfte.
Mit Windows 8.1 komme ich prima zurecht. Bisher hatte ich es nur auf meinem Desktop-PC mit Mausbedienung genutzt. Auf einem Tablet/Convertible kommen die Microsoft-Innovationen erst richtig zum tragen. Bei mir kommt ein Android-Tablet jedenfalls nicht mehr ins Haus. Ich kann das kleine aber feine und vor allem auch stylische Asus-Gerät also uneingeschränkt empfehlen – für meine Bedürfnisse ist das Teil perfekt und meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Mehr kann man von keinem System erwarten. Damit ist der T100TA ein wirklich interessanter Nachfolger der Netbooks.

Fazit: Daumen hoch.

:-)
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 24, 2014 1:18 PM MEST


Asus Fonepad Note 6 15.24 cm (6 Zoll) Tablet PCs (Intel Atom Z2580, 2,0GHz, 2GB RAM, 16GB HDD, SGX544, , Android Touchscreen, 3G/UMTS) weiss
Asus Fonepad Note 6 15.24 cm (6 Zoll) Tablet PCs (Intel Atom Z2580, 2,0GHz, 2GB RAM, 16GB HDD, SGX544, , Android Touchscreen, 3G/UMTS) weiss
Wird angeboten von die TECHNIK-PROFIS
Preis: EUR 246,91

14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Macht einfach nur Spaß, 28. November 2013
Zugegeben, ein Phablet in dieser Größe ist nicht für jeden etwas. Man hat da echt ein "Schnitzel" in Händen, das schon etwas albern aussieht, wenn man es beim Telefonieren ans Ohr hält - ich empfehle das mitgelieferte In-Ear-Headset zu verwenden. Auf der anderen Seite sind natürlich die Möglichkeiten des Asus Fonepad Note 6 FHD weitaus größer als bei normaldimensionierten Handys.

Ich selbst telefoniere damit relativ wenig, sondern nutze es eher als Organizer/PDA und vor allem als Multimedia-Zentrale. Das 6-Zoll-Gerät ist beispielsweise ideal dafür geeignet um e-books zu lesen. Der Prozessor ist zudem schnell genug, um auch anspruchsvolle Games ruckelfrei durchzuspielen. Zwar funktionieren nicht alle Games wegen des Intel-Prozessors, aber die meisten klappen doch einwandfrei. Ich liste mal auf wofür ich das Gerät sehr gut geeignet halte und wofür ich es hauptsächlich verwende:

- e-books oder pdf-Dateien lesen
- Hörbücher
- UKW-Radio
- die meisten Games laufen (aber wohl nicht alle) – Need for Speed Most Wanted klappt nach Anfangsschwierigkeiten z. B. doch
- handschriftliche Notizen/Zeichnungen mit dem Stift (Handschriftenerkennung funktioniert gut)
- ideal zum Verfassen von Blog-/Facebook-Postings oder Tagebuch-Eintragungen
- großer Screen, deshalb bestens als Navi geeignet
- gute Lautsprecher, deshalb auch als Musikplayer oder zum Abspielen von Hörbüchern geeignet
- relativ gute Kamera, die auch bei nicht ganz idealen Lichtverhältnissen noch taugliche Bilder liefert (trotz des fehlenden Blitzes) - allerdings ist die Qualität natürlich meilenweit von einer echten System- oder gar Spiegelreflex-Kamera entfernt
- die Kamera-Software ist recht umfangreich: die Bilder lassen sich vielfältig bearbeiten
- in Kombination mit dem Stift eine hervorragende Screenshot-Funktion
- großer Bildschirm, so dass auch Youtube oder Spielfilme bestens zur Geltung kommen

Der Screen ist wirklich herausragend. Die Full HD-Auflösung und die sehr gute Farbdarstellung (die sich natürlich individuell anpassen lässt) können sich wirklich sehen lassen. Auch der Ton ist für ein Handy/Phablet wirklich hervorragend.

Weniger gut gefallen hat mir die vergleichsweise geringe Akku-Laufzeit. Anfangs bin ich nur mit Mühe und Not durch den Tag gekommen. Nach zwei Wochen intensiver Nutzung ist das zwar etwas besser geworden. Aber ein echter Langläufer wird das Asus Fonepad wohl nicht mehr werden. Bei normaler Nutzung kommt man aber noch gut zurecht. Je weniger der Screen benutzt wird, desto länger. Energiespar-Modi sind also Pflicht.

Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis an Asus: Die Asus Tasks App - ein Terminplaner - hat eine komische Macke. Bei mir werden die Tage nicht korrekt angezeigt. Heute haben wir z.B. Donnerstag, den 28. November. Die Asus-App behauptet steif und fest, dass heute bereits Freitag ist. Das ist zwar nicht weiter tragisch, denn es gibt ja genug freie Task-Manager in Google Play, sorgt aber doch bei meinen Kollegen für Erheiterung, denn das Asus-Handy scheint seiner Zeit voraus zu sein ;-)

Fazit: Sofern man sich mit der schieren Größe eines 6 Zoll-Phablets anfreunden kann, ist das Asus Fonepad 6 FHD sowohl für den Business-Einsatz als auch als Entertainment-Zentrale bestens geeignet. Einzig bei der Akku-Laufzeit ist noch Luft nach oben. Ich würde mir jedenfalls das Teil jederzeit wieder zulegen. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist aus meiner Sicht hervorragend.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 19, 2013 3:26 AM CET


Sony BDP-S3100 Blu-ray-Player (W-LAN, HDMI, HD Upscaler, Internetradio, USB) schwarz
Sony BDP-S3100 Blu-ray-Player (W-LAN, HDMI, HD Upscaler, Internetradio, USB) schwarz

18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles was das Herz begehrt …, 29. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Sony BDP-S3100 ist mein erster Blu-Ray-Player. Bisher bestand für mich kaum ein Anlass, auf HD-Technik umzusteigen – dachte ich zumindest. Denn mein Fernsehgerät ist recht klein (32"), so dass der Qualitätsunterschied zwischen DVD und Blu-Ray kaum zur Geltung kommen kann. Natürlich bieten Blu-Ray-Discs eine höhere Bildqualität. Aber bislang war das einfach nicht Grund genug um in Blu-Ray zu investieren. Denn wenn kümmert’s schon, ob die Nasenhaare der Schauspieler zu erkennen sind (Blu-Ray) oder eben nicht (DVD).

Heute denke ich allerdings ganz anders – dank des BDP-S3100 von Sony, den ich als "Angebot der Woche" zu einem absoluten Sonderpreis bei amazon erworben habe. Dass das Gerät Blu-Ray-Filme in hervorragender Bild- und Tonqualität abspielen kann davon kann man ausgehen, schließlich ist Sony einer der Hauptinitiatoren des Blu-Ray-Standards. Und da gibt es auch absolut nichts auszusetzen und allein schon deshalb ist der BDP-S3100 eine klare Kaufempfehlung. Für mich war allerdings eher kaufentscheidend, dass der Player über ein integriertes WLAN-Modul verfügt und man somit aus seinem stinknormalem Fernseher quasi einen SmartTV machen kann – zu einem recht geringen Preis.

Zum Beispiel bietet der Player einige sehr interessante und hilfreiche Web-Apps: Man kann über den integrierten Browser frei im Web surfen. Mit der Standard-Fernbedienung des Sony-Players ist das zwar etwas umständlich – aber möglich ist es. Schon deutlich besser geht das Surfen in Kombination mit der Android-App „TV-SideView“, mit deren Hilfe man sein Smartphone oder Tablet u.a. zur Fernbedienung umfunktionieren kann und sich so mit der Texteingabe zumindest etwas leichter tut. Aber ich muss gestehen, dass Surfen nicht meine Hauptbeschäftigung sein wird. Da nutze ich doch lieber gleich das Tablet. Der Player hat außerdem eine Tagesschau-App, über die man jederzeit die aktuellen Nachrichten abrufen kann. Auch eine freie Internetradio-App ist integriert, so dass man die Glotze fast schon zur Musikbox umfunktionieren kann. Dazu kommen dann natürlich diverse kommerzielle Apps über die man Filme mieten kann (z.B. Sony, Maxdome, Lovefilm) oder auch Musik kaufen kann. Am interessantesten für mich war dabei die problemlose Lovefilm-Integration. Das hat einwandfrei geklappt, so dass ich Video-on-Demand auch in HD-Qualität genießen kann.

Allein das ist schon toll. Aber das Killer-Feature des BDP-S3100 ist für mich, dass man den Player auch in sein Heimnetzwerk integrieren kann, so dass ich direkt auf die auf meinem PC gespeicherten Medieninhalte zugreifen kann. Man braucht also nicht mal eine NAS um Musik, Fotos und Filmmaterial jederzeit streamen zu können und am TV abrufen zu können. Natürlich hat der Player auch einen USB-Anschluss für Sticks oder externe Festplatten, aber über WLAN gestreamt find ich persönlich den Zugriff bequemer.

Der integrierte Datei-Player beherrscht eine Vielzahl von Formaten. Jedenfalls hatte ich z.B. mit AVI/XVID, WMV, MP3, JPGs usw. keine Probleme … und die Software des Players wendet die Upscaling-Funktion auch auf die Dateiwiedergabe an, so dass relativ niedrigaufgelöstes Filmmaterial in recht hoher Qualität wiedergegeben wird. Top!

Mit all diesen Funktionen ersetzt der Sony BDP-S3100 bei mir nicht nur den alten DVD-Player, sondern auch die HiFi-Anlage und ein NAS (dass ich mir nun sparen kann) und natürlich einen separaten Medienplayer. Für unter 60 Euro ist der Sony-Player damit ein echtes Schnäppchen gewesen, das ich nur weiterempfehlen kann. Zumal der Player nicht viel Platz benötigt, keine Geräusche von sich gibt und natürlich eine hervorragende Bild- und Soundqualität bietet. Und auch die WLAN-Einrichtung hat bei mir auf anhieb geklappt … Herz, was willst du mehr. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist aus meiner Sicht sensationell.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 8, 2014 8:10 PM CET


Olympos: Roman
Olympos: Roman
von Wolfgang Jeschke
  Taschenbuch

2.0 von 5 Sternen Die Göttliche Komödie Reloaded ..., 22. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Olympos: Roman (Taschenbuch)
Die Lektüre von "Olympos" hinterlässt gemischte Gefühle. Denn der Spannungsbogen und die ungewöhnliche Handlung, die Dan Simmons im ersten Teil der Saga so meisterhaft in den Köpfen der Leser entstehen lässt, werden (wohl bewusst) nicht aufgelöst. Es gibt kein logisches Ende, keine Auflösung aller offenen Fragen. Der Roman endet einfach in Wohlgefallen, ohne dass der Sinn hinter alledem deutlich wird ... und genau dass ist der Clou der Ilium-Fortsetzung. Das Mysterium bleibt unberührt und alle Interpretationsversuche führen ins Leere.

Damit wird deutlich an welcher literarischen Vorlage sich Simmons wirklich orientiert hat: Es ist jedenfalls auf keinen Fall Homers "Ilias" - auch wenn ein Teil der Handlung sich mit dem Trojanischen Krieg befasst. Auch die Werke Shakespeares oder Marcel Prousts dienen nur der Staffage. In Wahrheit ist es das Voynich-Manuskript, das die Vorlage für die Ilium/Olympos-Saga abgibt. Denn dieses weltberühmte mittelalterliche Manuskript (das im Buch natürlich angesprochen wird) ist so seltsam verschlüsselt, dass es seinen Inhalt bis heute (trotz aller Bemühungen) nicht preisgegeben hat. Lesen kann es bis heute keiner - genau wie die olympischen Götter trotz all ihrer Macht nicht lesen können. Dan Simmons erwähnt in "Olympos", dass einige der Abbildungen im Manuskript womöglich außerirdische Pflanzen darstellen - aber so genau weiß das natürlich keiner. Das Geheimnis des mysteriösen Manuskripts bleibt also gewahrt - genau wie das der Ilium/Olympos-Saga.

Einzig ein Thema zieht sich durch den Zyklus wie ein roter Faden und das ist die Religion und der Mythos. Da spielen posthumane "Nachmenschen" als olympische Götter verkleidet den trojanischen Krieg nach. Ein von der Nachmenschen-Hexe Sycorax/Circe ins Land geholter teilnahmsloser außerirdischer Gott (der vielarmige Setebos) vernichtet die Menschen und ernährt sich als Schmarotzer von ihren Ängsten. Der Konflikt zwischen militantem Judentum und fanatischemIslamismus ums Heilige Land führt zur fast vollständigen Ausrottung der Menschheit durch den Rubikon-Virus und zur Beinahe-Vernichtung der Erde durch palästinensische Selbstmordattentäter und der sagenhafte Odysseus/Noman (wohl ebenfalls ein Nachmensch mit Jesus-Komplex) befindet sich auf seiner ganz persönlichen Odyssee. Und nicht zu vergessen der ruhige Gott, der am Ende alle Möchtegern-Götter vertreibt aber selbst nicht direkt in Erscheinung tritt.

... und was bleibt bei all dem Chaos, in dem Simmons sich verheddert - wohl nur das Fazit, dass sich für die Menschheit Rebellion gegen die Götter immer lohnt (außer für Achilles) … denn Wissen und Vernunft (der ruhige Gott?) siegen am Ende doch. Ist der ganze Roman also nur eine gigantische, anti-religiöse und letztlich auch anti-technische Allegorie, in das Gewand einer SF-Handlung gegossen? Das weiß wohl nur Dan Simmons, denn man stellt sich schon die Frage, ob es sich lohnt die halbgare poltische Weltanschauung und die pseudophilosophischen Ergüsse des Autors im einzelnen aufzudröseln. Schließlich handelt es sich ja nur um einen Unterhaltungsroman und nicht gerade um ein philosophisches Meisterwerk. Da ist es das Beste, das Ding einfach abzuhaken und zur Tagesordnung überzugehen. Schade, denn nach Hyperion/Endymion hätte ich von Simmons mehr erwartet ...


Totalitarismus: Kommunismus und Nationalsozialismus - die andere Moderne. 1917-1989
Totalitarismus: Kommunismus und Nationalsozialismus - die andere Moderne. 1917-1989
von Alain de Benoist
  Gebundene Ausgabe

3 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Objektivität ist schwierig erreichbar, 26. März 2012
Um "Totalitarismus: Kommunismus und Nationalismus, die andere Moderne 1917 - 1989" angemessen beurteilen zu können, muss man wissen, um wen es sich beim Autor handelt. Auch in diesem Werk werden die Präferenzen des Autors durchaus deutlich. Das wirft die Frage auf, ob man von ihm einen neutralen, umfassenden oder zumindest mit sachlichen Argumenten geführten Vergleich zwischen den beiden großen totalitären Ideologien des 20. Jahrhunderts erwarten darf. Das wäre vielleicht (auch aufgrund des geringen Umfang des Buches) zu viel verlangt, denn es geht bei diesem Thema ganz sicher auch um Meinungen, ja wohl auch um so etwas wie "Interpretationshoheit". De Benoists Buch ist also in gewisser Hinsicht nicht uninteressant.

Auf keinen Fall sollte man die schrecklichen Folgen des Totalitarismus im 20. Jahrhundert verharmlosen und sich so umfassend wie möglich über Geschichte und die theoretischen Grundlagen totalitärer Ideologien jeglicher Couleur informieren. Deshalb empfehle ich ergänzend zu "Totalitarismus: Kommunismus und Nationalismus, die andere Moderne 1917 - 1989" die Lektüre einiger weiterer interessanter Werke auf diesem Gebiet, die sich insbesondere mit dem Merkmal der Entmenschlichung und der Unterordnung der individuellen Freiheit unter das Diktat der jeweiligen totalitären Weltanschauung befassen. Ich fand u.a. folgende Werke sehr anregend:

"Die offene Gesellschaft und ihre Feinde", 2. Bde., von Karl Popper
"Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft" von Hannah Arendt
"Versuchungen der Unfreiheit" von Ralf Dahrendorf
"Die Furcht vor der Freiheit" von Erich Fromm
"Der Mensch in der Revolte" von Albert Camus
"Am Ende des Tunnels - Eine Bilanz des 20. Jahrhunderts" von André Glucksmann
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 12, 2013 3:15 PM CET


Eichmann: Ehemann - Vater - Soldat - Monster (DVD)
Eichmann: Ehemann - Vater - Soldat - Monster (DVD)
DVD ~ Thomas Kretschmann
Preis: EUR 7,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie entlarvt man das Grauen?, 2. November 2011
Wer war Adolf Eichmann wirklich? Worin bestand seine Schuld? Was ist das zentrale Merkmal jeder totalitären Diktatur - also auch des NS-Regimes? Das sind die drei Fragen, mit denen sich der Film auseinandersetzt - und zwar auf sehr eindringliche Weise. Gerade weil es sich bei "Eichmann" nicht um einen Dokumentar- oder gar Action-Film handelt, wirken die Antworten, die der Film zu geben versucht ehrlich erarbeitet. Kurzum "Eichmann" erreicht durch seine unaufdringliche Art mehr als die meisten Hollywood-Produktionen zum Thema Holocaust, die durch aufwändig inszenierte Gewalt- und Gefühlsorgien und vor allem durch ihren erhobenen Zeigefinger den Zuschauer auf allzu plumpe Weise manipulieren wollen.

Der Ausgangspunkt der Handlung von "Eichmann" ist so klar wie unspektakulär. Der Plot dreht sich um das Verhör Eichmanns durch den israelischen Polizeibeamten und Befragungsspezialisten Avner Less, der für die Anklage eindeutige und unwiderlegbare Beweise suchen soll, die die Schuld Eichmanns zweifelsfrei belegen. Man muss es dem Regisseur angesichts dieser Ausgangslage zugute halten, dass er der Versuchung widerstanden hat, die Konfrontation zwischen Ermittler und uneinsichtigem Täter dramatisch bzw. in Wild-West-Manier zu inszenieren. Es gibt keine Folter oder Waterboarding, es gibt keine Gewaltausbrüche, kein Hau-drauf-Patriotismus und keine offenen Vorwürfe. Es wird während des Verhörs nichts, aber auch gar nichts physisch zerbrochen. Da sitzen einfach zwei Männer, die versuchen emotionslos über Fakten zu reden - der eine mit dem Ziel die niederen Motive des Täters herauszustellen, der andere um seine Rolle bei der Organisation der Endlösung kleinzureden um sich so ein Alibi zu verschaffen.

Es geht in dem Film eindeutig nicht um die Frage, ob der Holocaust ein Verbrechen war oder nicht. Auch die Rolle Eichmanns bei der Vernichtung der europäischen Juden ist unstrittig und wird prinzipiell nicht geleugnet - zu erdrückend ist die Beweislast der von Eichmann unterschriebenen Befehle. Es geht aber darum, warum er es tat. Das ist die eigentliche Frage, die über Tod und Leben entscheidet. War er nur ein Befehlsempfänger, der gehorsam seine Anweisungen ausführte, weil er nicht anders konnte, da er ansonsten selbst Konsequenzen zu fürchten hatte? Oder war Eichmann überzeugt von dem, was er tat? Tat er gar mehr als ihm aufgetragen war, weil er so vom verrückten Rassenwahn der Nationalsozialisten durchdrungen war, dass er in den Juden, deren Vernichtung er mitorganisierte keine menschlichen Wesen mehr sah, sondern nur noch Feinde des deutschen Volkes, die erbarmungslos ausgerottet werden müssen? Die Verhörakten, auf denen das Drehbuch des Films zum großen Teil beruht, geben die eindeutige Antwort.

Der Weg bis zur finalen Offenbarung ist keineswegs ohne Emotionen inszeniert. Ganz im Gegenteil: Der Film hat seine stärksten Momente in den Szenen, in denen sich der Ermittler und der Angeklagte verzweifelt darum bemühen, sich nach außen hin nichts anmerken zu lassen. Die grotesken und zutiefst erschreckenden Opferzahlen des Holocausts, die schiere Dimension des Grauens ist auch zu überwältigend, als das es durch einen einmaligen Gefühlsausbruch möglich wäre, sich Erleichterung zu verschaffen.

Der Film zeigt in Rückblenden einige Episoden aus dem Leben Eichmanns, die wohl dazu dienen sollen, seinen armseligen Charakter zu beleuchten. Es sind zum Teil drastische Szenen darunter, die die Brutalität der Nazis in Bilder zu gießen versuchen. Das ist aber eigentlich nur Mumpitz, der wohl historisch Unbedarfte darüber aufklären soll, was damals an Grausamkeiten geschah und wie verroht das Denken der Nationalsozialisten war. Diese Szenen hätte sich der Regisseur eigentlich sparen können. Denn die Konsequenzen aus dem Handeln Eichmanns lassen sich auch anders aufzeigen.

Wirklich brutal wird der Film nämlich dann, wenn es um Worte wie "Effizienz" und "Durchsatz" geht. Es stellt sich heraus, das der Bürokrat Eichmann sich vor allem darum bemühte, die Judenvernichtung in den Konzentrationslagern so effizient und "kostensparend" zu organisieren wie irgend möglich. Statt Erschießungen und Vergiftung mit Autoabgasen schlug er den Einsatz des Entlausungsmittels Zyklon-B vor, um die Vernichtungseffizenz der Lager zu verbessern - um nur ein Beispiel zu nennen. Nur so ließen sich die von der Führung vorgegebenen Soll-Zahlen erfüllen. Massenmord in industriellem Maßstab, mitorganisiert vom anscheinend harmlosen Verwaltungsspezialisten und Prozessoptimierer Adolf Eichmann. Das ist das eigentliche Grauen, die Banalität des Bösen, dessen unglaubliches Ausmaß sich erst auf dem zweiten Blick wirklich erschließt, weil die Sprache der Nationalsozialisten so unfassbar zynisch und verharmlosend war, das einem schier die Spucke wegbleibt.

Solche Taten sind nur möglich, wenn die Vollstrecker glauben - an eine wahrhaft totalitäre Ideologie glauben, die aus Individuen, aus einzelnen Menschen, eine anonyme Masse macht. Das ist die Kernbotschaft des Films - und er bringt sie trotz kleinerer Schwächen gut rüber. Deshalb vergebe ich 4 Punkte.


Beurer MG 48 Infrarot-Massagegerät
Beurer MG 48 Infrarot-Massagegerät

28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klopfmassage zum Wachrütteln, 24. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Jahrelang hatte ich ein billiges Vibrationsmassagegeräte aus dem Supermarkt im Einsatz. Das hat dann kürzlich, nachdem es mir eigentlich gute Dienste geleistet hat, doch seinen Geist aufgegeben, so dass Ersatz her musste. Kurzentschlossen hab ich mir das Beurer 646.10 MG 48 bestellt. Wie gewohnt hat amazon superschnell und zuverlässig geliefert. Als ich dann das Gerät zum erstenmal ausprobierte war ich zunächst einmal erschrocken ... über das, was ich all die Jahre verpasst habe. Die Klopfmassage auf dem das Breuer-Gerät beruht hat eine wesentlich größere Tiefenwirkung als jedes Vibrationsgerät. Verspannungen werden nicht nur oberflächlich "durchgerüttelt" sondern schon nach wenigen Anwendungen tatsächlich gelöst. Das ist mehr als ich mit meinem alten Gerät je erreicht habe, welches eigentlich nur eine psychologische Wellness-Wirkung hatte - wie ich nun heute weiß.

Das Beurer hat nur einen Massagekopf. Aber der reicht völlig. Der Motor vibrriert nicht nur leicht, sondern der Massagekopf bewegt sich tatsächlich auf und ab - klopft eben. Die Geschwindigkeit mit der das geschieht lässt sich stufenlos regeln. Die Stärke der Klopfbewegung bleibt aber immer gleich. Trifft der Massagekopf "senkrecht" auf die zu massierende Muskelpartie ist die Tiefenwirkung naturgemäß am größten. Aber eigentlich ist das nicht immer sinnvoll und kann auf die Dauer sogar eher Schmerzen bereiten. Indem man aber den Massagekopf mehr oder weniger schräg hält, kann man dagegen die Wirkung fein dosieren. Außerdem kommt man nur auf diese Weise in den Genuß der Wärmestrahlung, die die ziemlich weit oben über dem eigentlichen Massagekopf angebrachten Infrarotlampen abgeben. Wer also will kann sich vom Breuer-System wie mit einem Presslufthammer "durchklopfen" lassen - wohl nur für die ganz harten Fälle empfehlenswert. Oder aber der Anwender kann die Klopfwirkung durch Schrägstellung des Massagekopfes dosiert abmildern. Meiner Erfahrung nach wirkt dabei eine langsame Klopfgeschwindigkeit intensiver. Höhere Geschwindigkeiten sind etwas schonender. Alles in allem ist die Wirkung deutlich stärker als bei meinem alten Vibrationsmassagegerät.

Einen Nachteil hat das Beurer-Gerät allerdings: Damit eine spürbare Klopfwirkung erzielt werden kann ist eine gewisse Masse notwendig. Konkret heißt dies, dass das System recht schwer ist. Jedoch liegt der Schwerpunkt direkt über dem Massagekopf während der Griff recht leicht ist. Dadurch fällt die Masse kaum auf. Längere Massagesitzungen sind allerdings doch etwas ermüdend.

Ich persönlich würde mit dem System keine ältere, womöglich gebrechliche Person massieren. Dafür ist die Klopfwirkung zu stark. Für alle anderen, die berufsbedingt unter Verspannungen z.B. am Nacken (Schreibtischtäter eben) oder in den Waden (Marathonläufer) leiden, ist das Ding absolut empfehlenswert. Künftig werd ich nur noch naserümpfend an den Vibrationsmassagegeräten vorbeigehen - und seien sie preislich noch so attraktiv. Die geringen Mehrkosten für die Klopfmassage haben sich allemal gelohnt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 13, 2012 9:02 PM MEST


Der Fall des Imperiums: Roman
Der Fall des Imperiums: Roman
von Walter Jon Williams
  Taschenbuch

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nur für Liebhaber von Military SF, 16. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Fall des Imperiums: Roman (Taschenbuch)
Langgggweilig - diese Wort trifft meine Eindrücke bei der Lektüre wohl am besten. Aber ich habe immerhin bis zum Schluss durchgehalten. Dafür vergebe ich - großzügig wie ich bin - den zweiten Punkt.

Der Autor ist US-Amerikaner und das Werk erschien im Original im Jahr 2002 also ein Jahr nach 9/11. Militär und strammer Patriotismus sind also Pflicht. Soweit so - so gu... äh... schlecht.

Das Ding spielt in fernster Zukunft und das von der "Master-Rasse" der Shaa geschaffene Sternenimperium (zu dem auch die Menschheit gehört) droht zu zerfallen nachdem der letzte Meister freiwillig dahingeschieden ist. In der Tat ist es um das Imperium alles andere als gut bestellt. Es wird regiert von snobistischen Adligen, die per se alle Normalos für Abschaum halten. Und da der Adel aus Tradition nur zwei Optionen hat - Politik oder Militär - ist natürlich auch die Flotte etwas offizierslastig. Mangels Krieg sind die ahnungslosen Offizierschargen entweder den halben Tag besoffen oder frönen tumben Sportarten wie Fussball!!! Auch CDs und DVDs sind im 10. Jahrtausend (oder so) noch usus!!!

Als dann tatsächlich ein Aufstand ausbricht gibt es nur einen - ich wiederhole - EINEN jungen Offizier, der rechtzeitig Lunte riecht und natürlich die Zentralwelt rettet und dafür mit dem höchsten Orden ausgezeichnet wird (nein kein Purple Heart, sondern einer goldenen Kugel). Selbstverständlich ist die Rettung nur vorläufig, denn die Trilogie hat ja noch zwei weitere Teile. Die leider ohne mich stattfinden müssen ...

Wer auf Militär steht und sich mit Anhängern abstrusester, sozialdarwinistischer Pseudoreligionen (im Buch "Praxis" genannt - wie passend) identifizieren kann, ist mit "Der Fall des Imperiums" bestens bedient.

Auf dem Buchrücken steht ein (Werbe-)Zitat von Venor Vinge nämlich "Ein Epos, das die Grenzen von Raum und Zeit sprengt (...)" - wie der Mann zu diesem Urteil kommen konnte ist mir ein Rätsel. Der Roman ist 100%ig ideenlos - alles ist schon mal dagewesen.

Der Schreibstil ist gradlinig, ohne jede Überaschungen/Wendungen, so dass sich das Buch auch lesen lässt, wenn man nebenher Musik hört, im Internet surft und sich dazu auch noch einen Film anschaut. Es ist nahezu unmöglich etwas zu verpassen und Verständnisprobleme (oder gar Spannung) sind ganz und gar ausgeschlossen. Ein vom Autor runtergefetztes Routine-Buch also. Wem's gefällt ...


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