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Rezensionen verfasst von
Elmar Redemann "elmodercoole"
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Dance of Death
Dance of Death
Wird angeboten von hifi-max
Preis: EUR 13,52

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alles beim Alten, 9. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Dance of Death (Audio CD)
Eigentlich wird in der Heavy Metal-Szene schon seit 15 Jahren diskutiert, ob Iron Maiden immer noch die unangefochtene Nr. 1 sind oder ob Steve Harris und Co. nicht schon längst die Ideen ausgegangen sind. Und diese Frage wird wohl auch nicht mit "Dance Of Death" eindeutig geklärt.
Das zweite Studio-Album seit der Reunion mit Dickinson und Smith ist wie alle Werke seit "Seventh Son Of A Seventh Son" nicht brillant, aber dennoch gut. Richtig schlechte Songs haben Maiden nur ganz, ganz selten geschrieben, aber die Zeiten, wo einem das neue Album beim ersten Durchlauf die Schuhe auszog, sind wohl endgültig vorbei.
Die den Fans bereits bekannte Single "Wildest Dreams" eröffnet die 13te Studioveröffentlichung eher unspektakulär. Bis das aggressive "Montségur" ertönt, bleibt es irgendwie beim Aufkochen bekannter Maiden-Zutaten. Der Titelsong, das mal aus dem Schema F ausbrechende "Paschendale" und die abschließende Ballade "Journeyman" bilden die sonstigen Höhepunkte des Albums. Der Rest sind gute Metal-Songs, denen aber irgendwie das letzte Quentchen fehlt.
Bruce Dickinsons Gesang klingt irgendwie nicht völlig überzeugend. Auch die Produktion ist meiner Meinung nicht 100%ig gelungen. Da haben die zwei Gitarren (mittlerweile sind's ja drei) auf den Martin Birch-Klassikern mehr geknallt. Hört euch im Vegleich mal "Chemical Wedding" von Bruce Dickinson an, dann wisst ihr vielleicht, was ich meine.
Fazit:
Der Maiden Fan kriegt, was er erwartet. Aber etwas mehr Risiko hätte nicht geschadet. So bleibt es bei einem weiteren ordentlichen Album "auf Nummer sicher", bei dem dem Kenner vieles schon sehr bekannt vorkommt. Und noch was: Das Cover von Derek Riggs (??? -habe seinen Namen im Booklet noch nicht gefunden) ist für mich das schlechteste, das Eddie je zieren durfte.


On Fire/Digi+Bonus Track
On Fire/Digi+Bonus Track
Wird angeboten von MasterDVD_1
Preis: EUR 7,47

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Beggars noch mehr Retro, 25. November 2002
Rezension bezieht sich auf: On Fire/Digi+Bonus Track (Audio CD)
Also, den Stil der Spiritual Beggars zu benennen ist immer so eine Sache -die Band selbst hat sich zu "Seventies Rock" durchgerungen und will mit "Stoner Rock" nichts zu tun haben. Das Vorgängeralbum "Ad Astra" hat allerdings schon recht heftig geklungen, so dass mir die Jon Lord-Hommage "Mantra" am besten gefiel. Jetzt haben die Beggars einen neuen Sänger, der etwas souliger klingt und auch die komplette Band tönt noch mehr wie die Vorbilder aus den 70ern. Mir soll's recht sein, denn als Fazit bleibt: Jeder Deep Purple-Fan, der nichts gegen halbwegs zeitgemäße Klänge hat, MUSS hier zuschlagen. Denn so klingt keine andere Band: Es rockt und rollt ohne Ende, die Hammond knirscht und sowohl Gitarre als auch Gesang wissen, was einen Ohrwurm ausmacht! Das ist mal was anderes!


The Fourth Judgement
The Fourth Judgement
Wird angeboten von Smart-DE
Preis: EUR 19,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So muss Power-Metal klingen!, 23. April 2001
Rezension bezieht sich auf: The Fourth Judgement (Audio CD)
1997 kehrte die US-Metal-Legende Jag Panzer nach dreizehn Jahren (von Demos abgesehen) ENDLICH auf die Bildfläche zurück. Und wie! Abwechslungsreich, melodisch bis hymnisch und mit Biss. Sie klingen nicht so wie der derzeit angesagte Helloween-Verehrer-Metal, sondern haben eine eigene unverwechselbare Aura, die vor Power und Coolness nur so strotzt. Höhepunkt ist der göttliche Gesang von Harry Conklin in Kombination mit dem Riffing von Gitarrist Mark Briody. THIS IS METAL! Wer das nach dem Genuss von "Black", der Demo-Hymne "Shadow Thief", oder dem Epic "Judgement Day" anders sieht ist taub!


Stranger in Us All
Stranger in Us All
Preis: EUR 6,99

33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geiles Mittneunziger-Rainbow-Comeback-Album, 23. April 2001
Rezension bezieht sich auf: Stranger in Us All (Audio CD)
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass dieses Album etwas übersehen wurde und ihm nicht die Anerkennung zuteil geworden ist, die es eigentlich verdient hat. Vielleicht war Mitte der Neunziger einfach nicht die richtige Zeit für zeitLOSEN Hardrock, wer weiß?!? Meine Meinung ist nämlich: "Stranger In Us All" ist Blackmore as its best! Vom ersten bis zum letzten Ton. Die Scheibe (und auch Sänger Dougie White) klingt in etwa wie eine Mischung aus den Rainbow-Tagen mit Dio und Joe Lynn Turner. Und qualitativ kann die Platte auch locker mit den Alben, die Ritchie nach der Dio-Ära aufnahm, mithalten. Ich kann immer noch nicht verstehen, dass diese Platte so mirnichtsdirnichts übergangen wird, denn in den Neunzigern wurde nur wenig auf dem Hardrock-Sektor veröffentlicht, was hiergegen anstinken kann! P.S.:Die Tour war richtig geil!


Perfect Strangers
Perfect Strangers
Preis: EUR 6,99

8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bärenstarkes Comeback!, 23. April 2001
Rezension bezieht sich auf: Perfect Strangers (Audio CD)
Für die meisten Hardrocker ist "Purple" = "Purple der 70iger". Das wird dieser Götter-Combo allerdings nicht ganz gerecht, wie unter anderem das Comeback-Album von '84 beweist. Das legendäre Mark II - Line up hat sich am Riemen gerissen und ein richtig geiles Hardrock-Album eingespielt, das zwar etwas anders als die Meilensteine der ersten Ära klingt, es aber immerhin zu einem Klassiker der 80er gebracht hat. Satter melodischer Powerrock, mal episch, mal balladesk und mal flott. Und Ausfälle gibt es (wie eigentlich immer bei Deep Purple) keine zu verzeichnen. Höhepunkt ist der geniale Titelsong, eine Hymne, die sich in die lange Liste der unsterblichen Purple-Highlights (ich zähle sie nicht alle auf) ohne jedes Problem einreiht. Also, Zuschlagen heißt die Devise.


Ritchie Blackmore's Rainbow (Re Release)
Ritchie Blackmore's Rainbow (Re Release)
Preis: EUR 5,97

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beginn der Hardrock-Legende, 29. März 2001
Der Deep Purple-Gitarrist Ritchie Blackmore bemerkte 1975, dass sich seine Band in eine Richtung entwickelte, mit der er nichts mehr anfangen konnte und stieg deshalb konsequenterweise aus. Mit "Rainbow" versuchte er seine Vision vom perfekten Hardrock-Sound umzusetzen. Das gelang ihm allerdings noch nicht 100%-ig. Neben einigen Hardrock-Klassikern (z. B. "Man On The Silver Mountain") und tollen Balladen ("Temple Of The King", "Catch The Rainbow") schlichen sich auch ein paar durchschnittliche Nummern ein. Große Entdeckung des Albums war Sänger Ronnie James Dio, für den dieses Album den Durchbruch bedeutete und dessen Karriere als Hardrock-Sanges-Ikone in diesem Album den Anfang nahm. Doch ist im gigantischen Blackmore-Gesamtwerk das Rainbow-Debüt kein Meilenstein, den gab es dafür im nächtsen Jahr (1976) als Ritchie sich sein ideales Line-Up zusammengestellt hatte...


On Stage
On Stage
Preis: EUR 8,99

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitlos gut, 30. Juni 2000
Rezension bezieht sich auf: On Stage (Audio CD)
Dann wollen wir mal endlich dem Umstand abhelfen, dass der Live-Klassiker "On Stage" immer noch ohne Online-Kritik auskommen muss! Dass es sich bei Rainbow um eine absolute Hardrock-Legende handelt, müsste so langsam jedem klar sein. Und dieses 1977 als Doppel-Vinyl veröffentlichte Schmuckstück ist herrliches Zeugnis einer Zeit, in der Livescheiben noch nicht nur als "Quasi-Best-Ofs" Reize hatten. Wer Blackmore kennt, weiß, was ihn erwartet: Improvisationen, die einen Song schon mal auf das 2-3fache der Sudiolänge ausdehnen, aber auch jede Menge Power und Gitarrenriffs vom allerbesten. Seine Mitstreiter haben schon auf dem Studiomonolithen "Rising" gezeigt, was sie drauf haben, auch wenn das Album hier etwas unterrepräsentiert ist. Das tut der Klasse der Scheibe aber keinen Abbruch, "On Stage" gehört genausogut in jede Sammlung wie "Made In Japan" von Blackmores ehemaligem Arbeitgeber Deep Purple. Wer also innovativen Hardrock mit Niveau zu schätzen weiß, kommt an diesem Sahneteil ebensowenig wie an den essentileen Rainbow-Studiowerken aus den Siebziegern vorbei. Ich habe mich beim Hören dieses Albums noch nie gelangweilt, exquisite Unterhaltung ist also garantiert.


Thane to the Throne
Thane to the Throne
Preis: EUR 22,42

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sprung an die Spitze, 30. Juni 2000
Rezension bezieht sich auf: Thane to the Throne (Audio CD)
Es ist ein seltenes, aber ganz besonders schönes Gefühl, wenn eine Band genau das Album veröffentlicht, das man sich von ihr eher erträumt als erwartet hatte. Eben das ist jetzt auch Jag Panzer gelungen. Wollen wir hoffen, dass die Amerikaner jetzt endlich auch in der Publikumsgunst dort landen, wo sie spätestens seit "Thane To Throne" musikalisch stehen: Ganz weit oben. Das Konzeptwerk, das Shakespeares MacBeth interpretiert, bringt dank des Einsatzes von Gastmusikern (Chöre, Streicher, etc.) die mittelalterliche, dem Stoff angemessene Atmosphäre 1a rüber. Aber die vielen Hymnen, die sich nach mehrmaligem Genuss offenbaren, haben wir den Metalgöttern ganz persönlich zu verdanken. Denn alle Muisiker sind die erste Sahne ihres Fachs: Der begnadete Gittarist Mark Briody, Kultröhre Harry "The Tyrant" Conklin oder auch Drummer Rikard Stjernquist (hört mal genau hin -der trommelt einen ganz eigenen Sil!) -jeder ein absoluter Könner. Und wenn nichts unvorhergesehenes mehr passiert haben Jag Panzer hiermit das Album des Jahres 2000 abgeliefert. Danke!


Blast from the Past
Blast from the Past

5.0 von 5 Sternen Yeah! Yeah! Yeah!, 30. Juni 2000
Rezension bezieht sich auf: Blast from the Past (Audio CD)
Gamma Ray sind derzeit die beste nationale Heavy-Metal-Combo. Und das unterstreichen sie mit "Blast From The Past" eindrucksvoll. Die durch eine Internet-Abstimmung getroffene Songauswahl ist ausgewogen (absolutes Highlight: "Heading For Tomorrow"!!!) und läßt eigentlich keine Wünsche offen. Auch die Verpackung ist echt gelungen. Summasummarum ergibt das eine Compilation, die besonders Gamma Ray-Einsteigern sehr ans Herz zu legen ist. Hier gibt's für relativ wenig Geld verdammt satten Gegenwert: Zwei Stunden melodischer Powermetal vom allerfeinsten.


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