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Rezensionen verfasst von
D. Porschen "dopo3" (Köln)
(VINE®-PRODUKTTESTER)   

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Pure Heroine
Pure Heroine
Preis: EUR 7,99

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Newcomerin des Jahres 2013, 4. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Pure Heroine (Audio CD)
Mittlerweile macht sich immer eine ordentliche Portion Skepsis breit, wenn ein Künstler oder eine Künstlerin mit massig Vorschusslorbeeren garniert wird, um einen gigantischen Hype auszulösen.
Doch hin und wieder werden die Lobeshymnen aus gutem Grund gesungen, wie jetzt auch im Fall von LORDE. Die junge Nachwuchskünstlerin präsentiert nicht bloß ein gutes Album, sondern veröffentlich die mit Abstand beste Pop-Platte einer weiblichen Künstlerin im Jahre 2013.

Dabei gelingt es ihr eingängige Melodien auf einer zwar kurzen, dafür aber knackigen und durchgängig qualitativ hochwertigen Scheibe zu platzieren. Jeder Song reiht sich nahtlos in einen verträumt, aber dennoch klaren Indie-Electro-Pop Klang, als hätte die junge Neuseeländerin Jahre auf dieses Konzeptalbum hingearbeitet. Kein Song ist überproduziert, sondern verbleibt konsequent in einer Einfachheit, die beim Albumcover beginnt und mit den letzten Sekunden des Albums ausklingt. Während die Konkurrenz mühevoll versucht innovativen Sound zu kreieren, wird auf PURE HEROINE die Musikwelt mit ihren eigenen Waffen geschlagen. Einfache elektronische Beats, eine klare Stimme und präzises Songwriting sorgen für zehn angenehme Ohrwürmer, die man so schnell nicht losbekommt, aber auch gar nicht losbekommen will.

Klar das beste Popalbum des Jahres 2013, was endgültig beweist, dass hochgelobte sowie überschätzte Künstlerinnen wie eine Lady Gaga oder Katy Perry am Ende nicht nur qualitativ im Hintertreffen sind, sondern auch endlich, was den kommerziellen Erfolg betrifft. Bleibt zu hoffen, dass sich die junge Neuseeländerin diese Echtheit bewahrt und uns noch lange mit frischer Musik begeistern kann


Freedom
Freedom
Wird angeboten von Online-Versand-Grafenau GmbH
Preis: EUR 12,49

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Driftet unnötig in die Pop-Richtung ab, 4. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Freedom (Audio CD)
Im Jahre 2012 war Rebecca Ferguson insbesondere in Deutschland eine absolute Entdeckung. Schließlich verfolgen die wenigsten Menschen in unserem Land die Castingshow X-Factor in England.
Ein überraschend stimmiges Soulalbum mit stilvoll gesetzten altmodischen Elementen gab es in der Form lange nicht mehr als Debüt von einer Künstlerin aus dem Mainstream.
Leider hat die Aufmerksamkeit bereits nachgelassen und so ging das zweite Album auch etwas unter. Nicht ganz zu Unrecht.

Über die Stimme ist jede Kritik erhaben. Eine tiefe, satte und warme Stimme macht aus jedem schwachen Song mindestens ein hörbares Erlebnis. Und leider ist dies auf der aktuellen Platte an einigen Stellen wirklich notwendig. Kein Wunder, dass sich ein großer TV-Sender "Light on" als Geburtstagslied ausgewählt hat. Beliebig, ohne Ecken und Kanten, eine Ballade von der Stange.
Dieses Gefühl wird man leider oft nicht los. Zu häufig wurde alles glatt poliert, auf den Pop-Mainstream getrimmt, statt weiterhin im Soul-Wasser zu fischen. Dennoch blitzt eben immer wieder ein toller musikalischer Moment auf dem Album hervor. Natürlich sind auch gelungene Titel enthalten, die aber für größere Enttäuschung sorgen, weil man weiß: So hätte die ganze Platte werden können.

Beim nächsten Mal bitte wieder den Fokus auf rauchig stimmige Soulmusik setzen anstatt sich einer Glitzerwelt anzubiedern, die am Ende damit doch nichts anfangen kann. Interessanterweise ist der Erstling erfolgreicher als dieses Album. Die Stimme für eine große Souldiva hat Rebecca Ferguson bereits, jetzt wieder ein Album mit durchgängig anspruchsvollerer Titelauswahl und wir werden wieder beste Freunde, Rebecca.


Ok Kid
Ok Kid
Preis: EUR 7,23

5.0 von 5 Sternen Abwechslungsreich und so viel mehr als Hip Hop, 13. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Ok Kid (Audio CD)
Es ist immer schade, wenn Künstler noch vor ihrem Debüt in Musikgenres gepresst werden. So wurde von OK KID gerne mal als Hip Hop Entdeckung gesprochen. Natürlich ist diese Platte klar aus diesem Gefilde entsprungen, bietet aber am Ende des Tages weitaus mehr als ein einziges Genre. Elektronische Indie-Spielereien, Gitarrenriffs oder klare bassgetriebene Hip Hop Rhythmen gepaart mit intelligenten und ausgereiften Texten, macht OK KID zu einem der besten deutschsprachigen Alben in 2013.

Den Wahlkölnern gelingt es dabei nämlich pulsierende Songs wie "Am Ende" oder "Kaffee warm" zu produzieren, die in ihrer lyrischen Stimmung voller Melancholie sind, aber im Musikgewand stark den Weg nach vorne suchen. Doch auch die ruhigeren Momente wie "Einsatz" oder "Mehr Mehr" rutschen niemals ins deutsche Mitleidsnummern ab, sondern bieten trotz Nachdenklichkeit immer eine positiven Ausweg ab bzw. werden niemals wertend, sondern lassen Raum für eigene Interpretationen. Auch der Gastbeitrag von Olli Banjo ist mehr als gelungen und bringt einige saustarke Verse mit in "Heile Welt" ein. Einzig der Auftritt von Gerard will nicht überzeugen und packt gefühlt immer zwei Silben zu viel in einen Vers. Das lenkt am Ende jedoch nicht davon ab, dass wir hier ein sowohl musikalisch als auch textlich hochanspruchsvolles Debüt vorliegen haben, was sich in keine Schublade stecken lässt. Sehr zu empfehlen.


Secondhand Rapture
Secondhand Rapture
Preis: EUR 7,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Newcomer des Jahres, 13. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Secondhand Rapture (Audio CD)
Beinahe jedes Jahr kommen overhypte Künstler aus aller Herren Länder nach Deutschland, die laut Pressetext und Leitmedien zum neusten und besten Musikstuff heraufbeschworen werden.
In den seltesten Fällen können diese Bands oder Künstler auch auf Albumlänge überzeugen. Daher war die Skepsis bei MS MR nach der fulminanten ersten Single "Hurricane" enorm hoch.
Doch schon beim ersten Durchhören stellt meine musikalische Bandbreite fest, als wäre die Platte schon der Höhepunkt einer legendären Indie-Band. "Secondhand Rapture" weist eine Hit-Dichte eines Best-Of Albums auf und zeigt deutlich wie frisch 80er Jahre geprägte Synthie-Popmusik auch im Jahre 2013 klingen kann, ohne sich dabei anzubiedern.

Besonders auffällig ist die aufwändig gestaltete Instrumentalisierung bei "Ash Tree Lane", die brutale Eingängigkeit von "Think of You", die einen Tage lang nicht loslässt oder das energetische "Fantasy".
Diese Lebensfreude und musikalische Energie kann die Band übrigens auch auf die Bühne bringen, weswegen eine Konzertkarte ebenfalls eine gute Geldanlage darstellt.

Somit gehen die ersten 12 Songs der Newcomer wie in Windeseile vorbei und man hofft schon bald auf Nachschlag. Diese Band benötigt keinen Hype, sie kann auch ohne überzeugen.
MS MR sind die Newcomer des Jahres 2013, weil sie wie keine zweite Band dieses Jahr ein rund um gelungenes Erstlingswerk präsentieren können.


In Rolling Waves
In Rolling Waves
Preis: EUR 12,04

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Debüt in Eingängigkeit übertroffen, 13. September 2013
Rezension bezieht sich auf: In Rolling Waves (Audio CD)
The Naked and Famous waren im Jahr 2011 die Überraschungsnewcomer mit eingängiger Indie-Electro-Musik.
Knapp 2 1/2 Jahre später kommt nun der Nachfolger, der die schwierige Aufgabe zu meistern hat, an die Eingängigkeit und an die dennoch vorhandene musikalische Komplexität anzuknüpfen.
Direkt vorab kann gesagt werden: Mission gelungen.

Das Album spielt sich leichtfüßig in die Gehörgänge ohne dabei die alten Muster zu sehr auszureifen. Im Gegenteil, man spürt, wie die Band ihren eigenen Stil gefunden hat und übertrifft sich mit kleinen musikalischen Spielereien. Darüber hinaus finden auch Instrumente wie das Piano oder die Akustik-Gitarre ihren Platz, was das Soundgewand noch vielfältiger gestaltet.
Die Frontfrau Alisa Xayalith rückt auffällig in den Vordergrund, die männlichen Vocals scheinen nur noch eine Begleiterscheinung zu sein. Diese Entwicklung ist auf der einen Seite schade, auf der anderen Seite prägt es den Stil weitaus mehr.

Highlights sind auf dieser Platte nicht zu finden, weil dies Qualitätsunterschiede bei den Songs zur Folge hätte. Hier finden sich 12 Indie-Perlen von höchster Qualität auf einem Album wieder, die Vorfreude auf die anstehenden Konzerte im Herbst machen. Insgesamt ein fantastisches Album, was den qualitativ starken Vorgäner "Passive Me, Aggressive You" in der Gesamtheit überragt, wenn auch kein absoluter Überhit fürs Radio dabei rausgekommen ist. Nachhaltigkeit wird in Neuseeland dagegen groß geschrieben. "The Naked and Famous" haben sich gefunden, hoffentlich tun dies auch die Hörer in großer Zahl.


Kraniche
Kraniche
Preis: EUR 8,49

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Immer noch gut, aber bereits schwächer, 3. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kraniche (Audio CD)
"Wartesaal" war vor zwei Jahren neben Cluesos "An und für sich" der stärkste deutsche Vertreter in Sachen Musik.
Relativ zügig hat Bosse nun sein fünftes Studioalbum veröffentlicht. Dabei drückt er sich ganz klar ein Stück weiter in Richtung "Mainstream", was auch den anwachsenden und hoch verdienten Erfolg auf seiner Tour oder in den Charts erklärt.

Der Titeltrack ist enorm stark und eines der Highlights auf der Platte. Darauf folgt die Hitsingle "Schönste Zeit", die bereits vor Albumrelease im deutschen Airplay fest verankert war. Soweit der gute alte Bossesound. Es folgt "Vier Leben", was zwar nachdenklich machen soll, allerdings im Songwriting etwas versagt. "Als hätten wir vier Leben, doch wir haben nur eins". Puuuh, das ist wirklich kein hohes Niveau und klingt eher nach Kalendersprüchen. Auch im eigentlich Gute Laune Stück "So oder so" steckt im Refrain wieder ein krampfhafter Vers, der so gar nicht in die Silben- und Taktanzahl des Stücks passen mag. "Jede Liebe wird irgendwann ans Licht kommen" - mit dreifach langgezogenem Schlusswort. An diesen Stellen klingt das Album wie ein Schnellschuss.

Dafür gibt es Stücke, welche die Wogen wieder glätten. "Vive La Danse" ist eine Ode an das Leben und die Aufforderung es zu genießen. "Sophie" mit seinem melancholischen Text ist wohl der beste Song auf der Platte, aber auch "Brillant" schielt mit guter Laune auf die Tanzfläche. Allgemein scheint die Platte mit weitaus besserer Laune entstanden zu sein. Lebensbejahend und starke Betonung auf Up-Tempo-Tracks zeichnen das in sich gute Album "Kraniche" aus.

Fazit: So stark wie die beiden Vorgänger ist "Kraniche" nicht geworden, allerdings zählt er immer noch zu den besten deutschsprachigen Interpreten.


Russell Hobbs 18508-56 Desire Stabmixer / 400 Watt
Russell Hobbs 18508-56 Desire Stabmixer / 400 Watt

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kann alles, was ein Stabmixer können muss, 4. Dezember 2012
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Der Russell Hoobs Desire Stabmixer ist noch vor der Benutzung ein absolutes Highlight in der Küche. Das tolle Design mit der schönen Farbkombination sorgt für einen Hingucker. Doch auch die Leistung überzeugt sehr. Die zwei Geschwindigkeitsstufen unterscheiden sich genug voneinander, das Gerät liegt gut in der Hand und liefert astreine Ergebnisse ab. Die Reinigung ist problemlos möglich und durch das einfache Steckverfahren ist der Mixer schnellstens auseinander gebaut.

Viel mehr muss ein Stabmixer nicht können und wenn er dann noch so gut ausschaut, darf hier eine Kaufempfehlung ausgesprochen werden.


BEEM Germany  D2000.780 Multi-FiXX 500 Küchenmaschine
BEEM Germany D2000.780 Multi-FiXX 500 Küchenmaschine

3.0 von 5 Sternen Solide, aber kein Topprodukt, 4. Dezember 2012
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Prinzipiell kann ich mit dem Beem D2000 sämtliche Arbeiten erfüllen, die ich von einer Küchenmaschine dieser Art erwarte. Das heißt allerdings nicht, dass diese zur vollsten Zufriedenheit erfüllt werden können. Durch die recht komplizierte Anordnung der Messer, ist eine Reinigung außerdem dazu noch sehr umständlich, damit nervig und vorab immer die Frage wert: "Brauchst du den Mixer heute wirklich oder gehts auch anders?"

An einigen Stellen gibt es dazu noch ein paar Schönheitsfehler. Eine elektronische Saftpresse mag ja fantastisch sein, jedoch nur, wenn es einen Spritzschutz für die Selbige gibt. Es ist ebenfalls eine wunderbare Geschichte, dass hier diverse verschiedene Funktionen einsetzbar sind. Allerdings ist das Gerät so unglaublich laut, dass entspanntes Arbeiten selten möglich ist. Ohnehin wird der Motor recht schnell warm. Lange Arbeitseinsätze kann der D2000 daher noch nicht verrichten.

Dennoch sind die jeweiligen Ergebnisse bei der Nutzung durchaus akzeptabel, sofern man mit den Schwächen leben kann.


Girl on Fire
Girl on Fire
Wird angeboten von TipTopTonträger
Preis: EUR 4,90

30 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Soul im Jahr 2012 - es geht also doch noch, 23. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Girl on Fire (Audio CD)
Die Pressetexte überschlagen sich wieder einmal. Natürlich hat Alicia Keys in den letzten drei Jahren einen Reifeprozess durchlebt, der diese Platte erst möglich gemacht hat. Solche Phrasen hört man bei jedem Künstler bei jedem neuen Release. Auch Alicia Keys möchte man hinterher rufen: „Lass dir mal was Neues einfallen“. Doch dann legt man die Scheibe ein und verstummt. Verdammt, sie muss Recht haben. Denn die Musik hat sich an einigen Stellen so grundlegend geändert, was in der Form nicht zu erwarten war. Vor drei Jahren veröffentlichte sie das grundsolide „The Element of Freedom“, was sich dennoch als schwächstes Werk von allen bislang entpuppte. Das lag vor allen Dingen an der leichten Anbiederung an die Popmusik, die man der guten Dame einfach nicht abgenommen hatte. Jetzt halte ich „Girl on Fire“ in meinen Händen, bin ein wenig sprachlos und glücklich zu gleich. In dem ausgelutschten Genre R&B ist so etwas noch möglich? Fantastisch.

Treibende Rhythmen, versteckte Soundspielereien und insgesamt ein satter Sound. Es fühlt sich so an als würde die New Yorkerin in die Welt schreien wollen: „Kollegen, so sollte moderner Soul klingen. Werft die Synthies aus dem Fenster und lasst die Musik wieder tiefer gehen!“
Denn der Sound klingt dreckiger, kräftiger und authentischer als auf den letzten beiden Platten. Die Stimme ist ohnehin über jeder Kritik erhaben, diese Ausdrucksstärke haben insbesondere live nur wenige von der international erfolgreichen Riege.

Das Klavierintro ist so wunderschön, dass man mittlerweile ein Instrumentalalbum herbeisehnt. Der erste komplette Song („Brand New Me“) war bereits durch diverse Liveauftritte bekannt. Trotzdem gewinnt das Lied durch den geschickten Drum und Beateinsatz ungemein dazu. „When it's all over“ überzeugt ebenfalls durch eine starke Rhythmik. Am Ende ist ihr Sohn Egypt gar zu hören, was nicht zwingend notwendig gewesen ist, glücklicherweise aber nicht völlig kitschig oder deplatziert wirkt. „Listen to your heart“ ist ein Stück, was im Gehörgang wachsen wird. Die teils undurchsichtige Melodieführung ist aber aufregend genug, um es sich immer und immer wieder anzuhören. „New Day“ geht absolut nach vorne und dient bislang als Opener für ihre aktuellen Live-Auftritte. Textlich kein großer Wurf, gerade der inflationäre Einsatz der Vocale (Eeeh Eeeeh Eeeh) ist ein wenig anstrengend. Aber der Song macht Spaß. So etwas höre ich tausend Mal lieber als den xten David Guetta Beat. „Girl on Fire“ ist als Single bereits bekannt, die ihren Job recht gut macht. Es ist nicht der beste Song auf dem Album, deutet aber schon eine leichte Veränderung an, ohne direkt alle zu verschrecken.
„Fire we make“ ist ein starker Bruch im Soundbild, weil es sich ganz klar am klassischen Soul orientiert, allerdings eine Ecke schmieriger um die Ecke kommt. Wenn man so will, der einzige kleine Ausfall auf dem Album.
„Tears always win“ zeigt dagegen direkt im Anschluss wie man eine Old-School-Soulballade in den CD Player bringt. „Not even the King“ ist die klassische Klavierballade, die wahrlich niemals auf einem Alicia Keys Album fehlen darf.
Am Ende streckt sich der Sound noch mal nach oben, um die Veränderung zu demonstrieren. „Limitedless“ hat einen chilligen und zugleich tanzbaren tiefen Beat. Großartig. Die letzten beiden Songs bleiben im sicheren Gefilde und schließen ein mehr als gelungenes Album ab.

Fazit: Einige Veränderungen ohne die großen Stärken zu verlieren. Ein Quantensprung im Vergleich zu „The Element of Freedom“.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 9, 2013 11:15 PM MEST


Unapologetic (Limited Deluxe Edition)
Unapologetic (Limited Deluxe Edition)
Wird angeboten von B68 Solutions
Preis: EUR 12,99

74 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine Runde Plastik bitte, 19. November 2012
Es ist mal wieder November und wie wir in den letzten Jahren gelernt haben, kommt dieser Monat nicht ohne ein neues Rihanna-Album aus. Sämtliche Produzenten der Welt haben wieder ein Potpourri von Songs bereit gestellt, welche die Sängerin aus Barbados mal eben schnell im Studio eingesungen hat. Die Diskussion, um eine wahre Künstleridentität, die ein aktives Mitwirken bei dem Schaffen eines Werkes notwendig macht, wird hier nicht mehr losgetreten. Dennoch bleibt auch hier wieder der Beigeschmack hängen, dass Rihanna eine Marionette der kommerziellen Musikindustrie ist und auch bleibt.

Das Album selbst hat natürlich keinen roten Faden. Pseudo-Hip-Hop Beats werden an der einen Stelle angerichtet, um im nächsten Song von Autoscooter-Rhytmen a la David Guetta abgelöst zu werden. Logisch, der Stil muss noch hineingepresst werden, weil es ja ebenfalls angesagt ist. Aber Moment, Balladen kommen im Winter doch auch gut an, packen wir also auch noch drauf. Auf diese Art und Weise wird das Album produziert worden sein. Nein, hier steht nicht die Abwechslung im Vordergrund, sondern das Kalkül durch die Bank weg alles mal bereit zu stellen. Die Fans werden es schon schlucken. Die mangelnde Ausdrucksstärke der Gesangsstimme muss nicht weiter erwähnt werden.

„Phresh out the Runway“ kann sich zwischen Hip Hop und elektronischen Spielereien nicht entscheiden, „Diamonds“ spiegelt die Stimme der Sängerin in der zwanzigsten Facette wieder (seltsam, live ist davon nie etwas zu hören), „Numb“ soll einen Hauch Realness durch Eminem bekommen, „Loveeeeeee Song“ wäre gerne eine Soulnummer und „Right Now“ geht ganz dumpf in die Guetta-Eurotrash-Großraumdisco. Damit nicht genug. „Nobodys Business“ wird zum kleinen Skandal-Lied, da es klar mit der Prügelaktion und der seltsamen Wiedergutmachung zwischen ihr und Chris Brown kokettiert. „Love without Tragedy“ klaut klassische 80er Gitarren-Riffs als Keybord-Version. Ja, auch diese Platte ist ein klarer Ausdruck der einfallslosen Musikindustrie, die das Produkt Rihanna bis auf den letzten Tropfen ausquetschen will und mit einem Album Kasse machen will, was einfach nichts Gehaltvolles bereithält, dafür höchst professionell produziert worden ist.

Nein, das hat keine Seele oder einen Hauch Ehrlichkeit. Es ist so vorhersehbar, wie die hohen Verkaufszahlen, die das Album haben wird. Es geht nicht mal um eine pauschale Abrechnung mit Mainstream-Musik. Dafür gibt es zahlreiche Beispiele, wie kommerziell erfolgreiche Musik auch mit Qualität punkten kann. Das Ärgerliche ist, wie dreist der Zuhörer an der Nase herumgeführt wird.
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 12, 2013 3:51 PM CET


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