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Rezensionen verfasst von
Markus "Markus" (München)

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Acer Aspire 5920G-702G25MN 39,1 cm (15,4 Zoll) WXGA Notebook (Intel Core 2 Duo T7700, 2GB RAM, 250GB HDD, NVIDIA GeForce 8600M-GT, DVD+- DL RW, Vista Premium)
Acer Aspire 5920G-702G25MN 39,1 cm (15,4 Zoll) WXGA Notebook (Intel Core 2 Duo T7700, 2GB RAM, 250GB HDD, NVIDIA GeForce 8600M-GT, DVD+- DL RW, Vista Premium)

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mittelfristig enttäuschend, 11. März 2008
Nachdem ich mein 5920G jetzt seit ca. 2 Monaten benutze wird's Zeit für ein kurzes Resumee. Die Performance des Geräts ist zufriedenstellend, leidet nur ein wenig unter der Ausstattungsvielfalt und ein noch ein wenig mehr unter Windows Vista. Der Geräuschpegel ist für ein derart starkes Notebook akzeptabel. Gängige performancebedürftige Anwendungen wie Adobe Creative Suite laufen sehr gut. Alles in allem auf den ersten Blick ein leistungsstarkes Gerät mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Leider aber eben nur auf den ersten Blick. Nach zwei Monaten Benutzung ist die Mängelliste lang. Hier die ärgerlichsten Punkte... Mag sein dass einiges davon durch Updates behoben wird, ich bin jedoch der Meinung dass all diese Dinge bei einem Produkt welches in den Handel kommt ohne Generalüberholung direkt nach dem Kauf funktionieren sollten.

1. Die vorinstallierte Herstellersuite Acer empoweringTechnology erweist sich mittelfristig als unübersichtlich und noch dazu äußerst überflüssig. Wie viele Notebookhersteller pfuscht Acer mit eigenen Systemtools in wichtigen Bereichen (wie z.B. WLAN-Einstellungen) herum und macht damit Konfiguration und Problembehebung nur komplizierter. Viele überflüssige "Erleichterungen" wo eigentlich keine notwendig sind, aber wenn man mal was weniger alltägliches vorhat, wie z.B. ein Infrarotgerät zu koppeln, sucht man vergeblich Funktionalität (geschweige denn Hinweise im pdf-Handbuch)
2. Die Multimediatasten erweisen sich im Dauergebrauch als unergonomisch, darüberhinaus arbeiten sie abhängig von der verwendeten Abspielsoftware fehlerhaft (z.B. Überspringen mehrerer Titel bei einfacher Betätigung der FWD-Taste).
3. Wie sollte es anders sein, die Bluetooth-Funktionalität wurde schlampig integriert, man wird von dauernden überflüssigen Gerätetreiberinstallationsversuchen genervt obwohl garkeine Geräte vorhanden sind. Probleme die ich von meinem Notebook anno 2002 kenne, wäre Zeit gewesen sowas mal zu beheben.
4. Touchpad fällt gelegentlich aus, Grund unbekannt.
5. Bunte Lichter sind ja toll, aber wenn das Netzteil angeschlossen ist, leuchtet der Kram so hell dass man nachts das Gerät abdecken muss.
6. Blickwinkelstabilität des Displays ist auf Dauer enttäuschend gegenüber wesentlich günstigeren Geräten.
7. Dolby Home Theater schafft es nichtmal einen gleichmäßigen Stereoeindruck herzustellen. Positionierung der Lautsprecher im Gehäuse führt zu dauerndem Eindruck, alles käme von rechts. Piepegal zugegebenermaßen, weil kein Heimkinofan oder Audiophiler ein Notebook ernsthaft benutzt um Filme anzusehen. Aber wo Dolby draufsteht sollte auch Dolby drin sein.
8. Streuen wir mal zur Defrustration was positives ein, die Webcam ist wirklich gut und funzt in Skype einwandfrei, ebenso wie das (Stereo)mic. Sehr erfreulich.
9. Ohne ersichtlichen Grund startet die von Acer mitgelieferte DVB-T-Fernsehsoftware nach einigen Wochen einwandfreier Funktion nicht mehr, ohne dass das System verändert worden wäre. Abgesehen davon fragt sich das etwas aufmerksamere Auge, warum man extra eine proprietäre TV-Software ab Werk aufspielt, wenn die es dann nichtmal hinbekommt übliche Bildschirmseitenverhältnisse (sprich 16:9 und 4:3) im größtmöglichen verzerrungsfreien Format auf den 16:10-Monitor zu bringen.
10.Langsam könnte es mal offiziell freigegebene XP-Treiber geben. Vista Premium als "e-Recovery"-Version ist eine Zumutung.
11.Die spontanen Bugs nehmen kein Ende. Während ich dies schreibe, wechselt der Energiesparplan ohne ersichtlichen Grund zyklisch durch alle drei Stufen.
12.Falls irgendwen die Spieletauglichkeit interessiert (für mich zum Glück zweitrangig), die Maschine ist schnell genug für aktuelle Titel in akzeptabler Qualität. Ironischerweise sind einige Klassiker unspielbar weil Vista sie selbst im entsprechenden Kompatibilitätsmodus nicht korrekt ausführt. Sicherlich kann man auch dies irgendwie beheben. Aber wer will das schon, nur um zwischendurch mal ein paar Minuten das alte Lieblingsspiel zu daddeln.
13.Die haptisch und optisch gelungenen Oberflächen des Geräts bedürfen leider dauernder Reinigung um nicht komplett widerlich auszusehen. Zugegeben, das ist kein technischer Mangel. Nervt aber.
14.Der Akku hält auch nicht ganz, was der Hersteller verspricht. Dies ist ein kompaktes Desktopersatzgerät, Nutzung unterwegs ohne Netzteil: no way. Das wäre weniger ärgerlich, wenn die Angabe der Restlaufzeit halbwegs ehrlich wäre.
15.Während ich dies schreibe hat das Notebook nichts anderes zu tun. Es werden weder Platten defragmentiert nocht Viren gesucht noch sonstwas. Trotzdem liegt die CPU-Auslastung bei 40% und der Speicher ist zu 70% voll. Das liegt an Vista, mögen jetzt viele zurecht einwenden. Allerdings frage ich mich warum mir ein renommierter Hersteller, der an sich zuverlässige Geräte liefert, ausgerechnet bei einem Spitzenmodell dieses unausgereifte System mitliefert.

Fazit: Wer ohnehin stets an seinem Gerät bastelt und somit die werksseitige Installation verwirft, findet in diesem Gerät eine hervorragende, performante Grundlage für ein tolles System. Wer jedoch ein ready-to-use-Gerät benötigt, sollte sich anderweitig umsehen, und vor allem auf ausgereifte Betriebssystemversionen zurückgreifen.


Absolution
Absolution
Preis: EUR 22,82

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstklassiges Album ohne Vergleich., 22. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Absolution (Audio CD)
Für einen Gesamteindruck der Platte lese man die treffende Amazon-Rezension. Der erste Titel, dessen Rhythmus sich an die Marschtrommeln des Intros anschließt, überrascht mit erstaunlicher Aggression, schon im ersten Chorus taucht man in eine geniale Mischung aus treibendem Bass, extrem rhythmischen Klavier-Harmonieen, weichen Background-Chören à la Queen und regelrechten Salven von den Becken. Die Klangfülle erinnert beinahe an das Finale von Space Dementia. Der sanft verzerrte, angenehm brummende Bass-Sound begegnet einem auch in den ruhigeren Stücken des Albums noch mehrmals wieder. Nach dem rhythmisch druckvollen Time Is Running Out folgt das zunächst sehr zurückhaltende, depressive Sing For Absolution: nach zwei fast etwas eintönigen, aber gefühlvollen Strophen und einem langsamen, aber genialen Gitarrensolo als Übergang wartet die erste muse-typische Klimax. Stockholm Syndrome liefert mitten zwischen seinen Power-Riffs die unvergleichlichen sphärischen Klänge mit glasklaren Klavieranschlägen, die man auch schon im ersten Track erahnen konnte. Falling Away with you beginnt mit sagenhaft schönen, melancholisch-melodiösen, klaren Gitarrenklängen, hinterlegt mit leicht angerauhtem Bass, kaum merkbaren Flanger-Effekten und weichen Glockenklängen im Oktavwechsel. Und wieder verwandelt sich der Song, Matt lässt seine klagende Stimme frei, um dann zu den beruhigenden Klängen vom Anfang zurückzukehren. Ein dunkles Interlude aus verzerrter Gitarre lässt den Song abklingen und macht Platz für Hysteria, das seinem Namen alle Ehre macht: Overdrive en masse (auch im vocal), brutaler Bass und ein einfaches, emotional wahnsinnig geladenes Gitarrensolo. Blackout überrascht mit Orchesterbackground und lässt eine der typischen Explosionen erwarten, die aber auf geniale Weise ausbleibt, die Ballade geht ruhig weiter, die verzerrte Gitarre ergänzt fortan das Orchester. Butterflies and Hurricanes fasziniert mit progressivem, nervösem, drängendem Rhythmus unter zurückhaltenden langsamen Melodien. Der Übergang zum kraftvolleren Teil des Songs lässt einen wieder etwas an Queen denken. The Small Print, genial aggressiv und schmerzerfüllt, erinnert an die Standalone-Single In Your World, ist jedoch länger, ausgefeilter, und hat subtilere Lyrics. Auch Endlessly ist ruhig und progressiv zugleich, wie Butterflies and hurricanes, lebt aber vom perfekt eingesetzem Synthi. Thoughts of a Dying Atheist fällt in die Reihe der typischen progressiven Stücke und hält ein nettes (wenn auch kurzes) Solo bereit. Ruled by Secrecy bildet mit seinen gewaltigen Bassschlägen, den harten Klavierakkorden und dem träumerischen Schluss ein perfektes Finale für die rundum erstklassige Scheibe.


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