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Beiträge von Juan Toro
Top-Rezensenten Rang: 1.370.944
Hilfreiche Bewertungen: 46
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Rezensionen verfasst von Juan Toro "lettermann" (Köln)
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Endlich wieder mal rundum zufrieden, 20. Dezember 2007
Über Inhalte möchte ich mich angesichts der vielen Inhaltsangaben davor gar nicht auslassen, jedoch über die Qualität dieses Buches und die ist herausragend. Erzählerisch ein wahrer Leckerbissen. Aussergewöhnlich, wie der Autor die Gratwanderung hinbekommt, uns Mitgefühl für die Hauptdarstellerin abzuringen, die ihr eigenes Schicksal teilweise makaber verspottet um dem unvorstellbaren Schmerz Herr zu werden.Man schlägt sich aus respektvoller Distanz die Hand vor den Mund. Sie schreibt dem Mörder Ihrer Familie dieses Buch als Brief wie einem Seelenverwandten, der sie selbst quasi zu jemanden gemacht hat wie er selbst ist. Die eigentliche Sensation ist aber, dass das Buch von einem Mann geschrieben wurde. Warum? Nach diesem Brief der weiblichen Ich-Erzählerin weiss jeder die Antwort. Unbedingt Lesen, es ist eine echte Bereicherung. Von Chris Cleave wird man in Zukunft zwangsläufig noch einige Geniestreiche erwarten dürfen.
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Top Job
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von Jason Starr Gebundene Ausgabe |
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Erfrischend anders., 24. Oktober 2007
Jason Starr ist zunächst mal ein sehr talentierter Schreiber, der seine Handlungen sehr dicht und direkt ohne ermüdende"schaut mal wie ich gut schreiben kann" Beschreibungen darstellt und den Leser durch eine gute Dramaturgie in die Geschichte ziehen kann. Der Held ist wie schon in "ein wirklich netter Typ", ein kompletter Antiheld mit viel mehr schlechten als guten Eigenschaften, der sich durch fehlende Lebensintelligenz, Gier, Sucht und Lügen immer mehr und absehbar unaufhaltsam in den Abgrund treibt. Man fiebert mit, wohlwissend, dass er nicht gewinnen kann und es auch eigentlich nicht verdient hat. Was Starr ebenfalls als Theaterschreiber ausweist, ist sein Thema der Lebenslüge, wie es bei Ibsen eigentlich immer auftaucht. Wer tragikkomische Geschichten mag, die ohne grosse Umschweife und Schnörkel aufgesetzt wurden und wirklich unterhaltsam sind, sollte Starr lesen und besonders dieses Buch.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Überaus lohnenswert., 10. Juli 2007
Dieses Buch hat über tausend Seiten und könnte sicher nochmal tausend haben, die man ebenso nimmermüde erforschen würde und kaum satt würde. Der Stil und die Sprache und die Fähigkeit Bilder entstehen zu lassen, sind bei diesem Autor wirklich Weltklasse.Seine Figuren sind so gekonnt gezeichnet, da bleibt nichts offen. Es ist ein sehr emotionales Sittengemälde, mit allen Facetten. Arm und Reich im grassen Gegensatz, Romantik, Erotik,Wahnsinn und Verzweiflung.Es ist alles drin und absolut NICHT kitschig. Das ist der besondere Unterschied von diesem zu vielen anderen Schreibern. Viele Leute nehmen Anstoss an dem abrupten Ende und werfen Michel Faber vor, er hätte einfach keine Lust mehr gehabt. Das ist meiner Meinung nach sehr ungerecht, an der tollen Unterhaltung gemessen, die man vorher geschenkt bekam. Irgendwann muss ein solcher Wälzer auch mal enden und in diesem Fall war ein schnelles Ende schmerzfreier.
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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Der Zurückerhalt der Wahrheit, 10. Juli 2007
Es ist mir unverständlich, wie sich an diesem Buch derart die Geister scheiden können. Es wird in diesem Buch ganz einfach aufgeräumt mit uralten Manipulationen, die einem vom allg.gesellschaftlichen Umfeld zuteil wurden und den vielen Lügen, die man sich lange Zeit eingeredet hat ,um sich eine Volksdroge schmackhaft, gesellig ja sogar gesund zu reden. Genau wie in seinem Buch" Endlich Nichtraucher" hat der Autor schlicht und ergreifend nur recht und wenn man seine Methode verinnerlicht hört man genauso leicht und überzeugt mit dem" Saufen" auf, wie mit dem Rauchen. Dass dies nicht für Trinker gilt, die sich bereits physisch und psychisch derart ruiniert haben, dass sie gar nicht mehr in der Lage sind, sich auf ein solches Buch einzulassen ist natürlich nur logisch. Mit permanent 3 Promille Intus ist dies natürlich nicht mehr möglich, aber dass dies Buch für diese Menschen dann auch noch als gefährlich hingestellt wird, ist schwer verständlich. Viele Menschen haben durch diese "Gefahr" bereits mit dem Selbstbetrug aufgehört und es werden ständig mehr. Allan Carr ist vielleicht ein kleiner Angeber aber leisten kann er sich das allemal. Er hat sich um die Lebensqualität von vielen Mitmenschen verdient gemacht und das für "lumpige" 8€ Neupreis. Der Preis von einer Flasche"gutem" Wein also.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Klasse!!, 21. März 2007
Martin Suter ist für mich einer der besten deutschsprachigen Schriftsteller, die ich kenne und ich suche sie verzweifelt;.) Die Geschichte ist vielschichtig, packend, inhaltlich hoch interessant. Man redet oft davon, dass man Bücher nicht mehr aus der Hand legen möchte.Bei diesem ist es in der Tat so.Auch das Wort fesselnd wird inflationär verwendet, hier passt es wirklich. Jede Inhaltsangabe wäre an dieser Stelle zuviel. Buch beschaffen!Lesen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Lust auf mehr, 20. März 2007
Als einer der Wenigen habe ich dieses Buch vor dem viel gepriesenen Erstling von Faber gelesen und bin von der Schönheit seiner Sprache und der Fähigkeit, seine Figuren empfinden zu lassen sehr beeindruckt. Einige Vulgaritäten wirken etwas gewollt und hätten nicht wirklich sein müssen. Ein Mann der einer Frau in Liebe verfallen ist, äussert sich über deren Geschlechtsorgan nicht abfällig. So meine ich zumindest.Ansonsten freue ich mich auf"das karmesinrote Blütenblatt", der Autor ist wirklich aussergewöhnlich begabt, das lässt sich nicht absprechen.
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