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Rezensionen verfasst von
M. S. Wagner "Steve" (Linz)
(REAL NAME)   

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Star Wars Clone Wars 21331 - Taschenlampe groß mit Anakins Lichtschwert-Sound 7 x 32 cm
Star Wars Clone Wars 21331 - Taschenlampe groß mit Anakins Lichtschwert-Sound 7 x 32 cm
Preis: EUR 16,98

2.0 von 5 Sternen Spielzeug, aber keine richtige Taschenlampe, 29. November 2013
= Haltbarkeit:2.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:2.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Normalerweise recherchiere ich ja meist einige Zeit, bevor ich ein Produkt kaufe, aber beim Cyber-Monday kann es schon mal passieren, dass man schnell zuschlägt :)
Ich sah nur - oh, nett, eine Taschenlampe im Star Wars-Lichtschwert-Stil und durchwegs gute Rezensionen. Und genau dort war lag mein Trugschluss. Aus meiner Sicht handelt es sich hier nicht um eine Taschenlampe im Star Wars-Stil, sondern um ein Star Wars-Spielzeug, das ein bisschen blau leuchtet.
Die Verarbeitung ist auch nicht wirklich toll, als Taschenlampe auch zu groß (lang) und von der Leuchtkraft her ist auch jede billigere richtige LED-Taschenlampe weit besser. Die 4 blauen schwachen Mini-Leds sind für ein Produkt, das als Taschenlampe angeboten wird, ein Witz.
Die Lampe macht beim Ein- und Ausschalten das Star Wars-Laserschwert-typische Geräusch - ist wirklich nett für Fans. Aber ansonsten bleibt es stumm - als Hinweis für alle, die sich das "Brummgeräusch" erwarten, während man "herumfuchtelt" :)

Fazit:
Als Spielzeug für Fans oder Kinder durchwegs empfehlenswert, als Taschenlampe absolut nicht zu empfehlen.
Werd sie entweder zurückschicken, oder meine Tochter wird sie bekommen, wenn sie älter ist :)


Tucker & Dale vs. Evil [Blu-ray]
Tucker & Dale vs. Evil [Blu-ray]
DVD ~ Tyler Labine
Preis: EUR 8,46

1 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tucker and Dale vs. zu hohe Erwartungen, 4. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tucker & Dale vs. Evil [Blu-ray] (Blu-ray)
Ach, was hab ich mich auf den Film gefreut, als wir gestern Tucker and Dale vs. Evil auf Blu-ray eingelegt haben.
Die Vorschau damals im Kino machte wirklich Lust auf mehr und die ganzen hohen Bewertungen haben mich dann letztendlich zum Kauf bewogen.
Technisch gesehen ist er wirklich auf gutem Niveau (Bild und Ton) und es gibt auch, ohne Frage, einige gute Lacher, aber irgendwie bringt der Film es nicht fertig, sich wirklich aus dem derzeitigen Komödienallerlei hervorzuheben.
Versteht mich nicht falsch, der Film ist ok, und scheint auch viele Leute hier sehr gut unterhalten zu haben, aber meinen hohen Erwartungen wurde er leider nicht gerecht (darum wollte ich euch auch unbedingt auch meine Meinung kundtun, da es anscheinend bei den Rezensionen kaum was im Mittelfeld gibt).

Positiv:
+ Technische Qualität
+ Einige gute Lacher
+ Alan Tudyk (bekannt z.B. auch aus Serenity) und Tyler Labine als Tucker and Dale waren recht gut.
+ Gott sei Dank hat man eine "ernsthafte" Komödie daraus gemacht, was ich hoch anrechne (also keine Komödie a la Meine Frau, die Spartaner und ich, oder die ganzen Scary Movies)

Negativ:
- Hebt sich nicht wirklich aus der Masse heraus.
- Story zu dünn (was aber für eine "ernsthafte" Komödie wichtig gewesen wäre). Sie folgt dem Schema - 2 harmlose Hinterwälder, mit denen man diverse Horrorfilme aufs Korn nimmt. Am Anfang ist das noch ganz lustig, aber das reicht nicht wirklich für einen ganzen Film. Ab der Hälfte fällts ziemlich ab, und das Ende zeigte, dass man noch schnell was brauchte, um den Film zu Ende zu bringen.
- Die College-Kids überzeugten nicht wirklich, speziell der Hauptakteur der Gruppe nervte ein wenig :)

Mein Fazit:
Vielleicht hatte ich durch die Kinovorschau zu hohe Erwartungen.
Tucker and Dale vs. Evil ist ein Film, den man sich durchaus mal für einen gemütlichen Abend ansehen kann, aber das wars eigentlich auch schon.
Hoffe aber, dass es noch weitere "Tucker and Dale vs."-Filme geben wird, die etwas mehr Wert auf Story legen, dann das "Pärchen" war eigentlich ganz amüsant.


Kein Titel verfügbar

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen AMS 5848 - schicke Funkuhr, aber stolzer Preis, 27. Dezember 2010
Eines vorweg, die Wanduhr 5848 ist wirklich eine schöne Uhr.
Ich habe die Uhr für Weihnachten 2010 gekauft, aber nicht hier bei Amazon. Obwohl ich noch keinen "Langzeittest" abgeben kann, möchte ich dennoch bereits eine kurze Wertung abgeben. Falls sich noch besonders positive wie negative Punkte herausstellen werden, werde ich dies noch später ergänzen.

Positiv:
+ Wirklich schöne und qualitativ hochwertige Uhr (zumindest hochwertiger als der Durchschnitt)
+ Die Front ist aus Glas, kein billiges Plastik. Nur das Gehäuse des Uhrwerks auf der Rückseite ist aus Plastik. Vermute, dass das Uhrwerk ein Standardfunkuhrwerk ist.
+ eine Batterie (AA) wurden widererwarten mitgeliefert
+ Funkuhr, es reicht, wenn man max. 1500/2000 km von Frankfurt weg wohnt. Dort befindet sich nämlich der Sender.
+ Die Uhrzeit stellte sich brav während der Nacht auf die korrekte Zeit ein.
+ Die dunklen Zeiger sind gut auf dem weissen Ziffernblatt erkennbar (außer der Sekundenzeiger, dieser ist silber)
+ Die Ziffern scheinen aus Metall zu sein (oder silbrigen Plastik), sind aufgeklebt und wirken ebenfalls edel.
+ Die Uhr ist vergleichsweise leise im Betrieb. Wenn es natürlich ganz still ist, hört man sie natürlich ein bisschen - ganz lautlos gehts dann doch nicht. Aber kein Vergleich zu unserer alten Plastikuhr, die war um ein Vielfaches lauter.

Negativ:
- Der doch hohe Preis. Wie gesagt, die Uhr ist zwar hochwertig, als ich sie aber auspackte, hätte ich mir aber irgendwie mehr für den Preis erwartet.
- Leider kann die Funkuhr auch nur als solche verwendet werden. D.h. hat man kein Signal, hat man quasi Pech, man kann sie nicht "manuell" verwenden. Dies scheint aber bei den Funkuhrwerken normal zu sein. D.h. am besten gleich vor dem Kauf richtig entscheiden.
- Die Uhr gibt es in 2 Variationen, mit weissem und mit schwarzem Ziffernblatt. Ich habe mich für die Weisse entschieden, weil sie einfach besser ins Zimmer passte. Leider kann man bei dieser die silbernen Ziffern auf dem weissen Zifferblatt oft nur schwer lesen.
- Es dauert immer bis zum nächsten Tag, bis die Uhr die aktuelle Uhrzeit dekodiert hat. Dies geschieht nämlich nur einmal um 1 oder 2 Uhr in der Nacht, um Batterie zu sparen.
- Der Sekundenzeiger scheint nicht korrekt ausgerichtet zu sein, er schafft es nämlich nie, korrekt z.B. auf 12 Uhr zu kommen. Er ist immer ein bisschen davor und ein bisschen danach - ist verwunderlich bei einer Uhr dieser Preisklasse.

Sonstige Hinweise:
* Die Uhr ansich ist nicht viel breiter als die Front-Glasscheibe, nur das Uhrwerk dahinter macht sie breiter. Deshalb sitzt sich auch nicht plan an der Wand auf.
* Die exakten Maße sind: Durchmesser: 31 cm, Dicke: 4,2 cm.
* Nach dem Entfernen des Batterienschutzes, fing der Zeiger plötzlich an, sich zu drehen, aber nicht auf die korrekte Zeit, sondern auf 5 bzw. 8 Uhr und rührte sich dann nicht mehr. Die kurze Anleitung verriet, dass dies normal ist :), die Uhr stellte sich lediglich in Warteposition. Die korrekte Zeit stellte sich erst während der Nacht ein.
* Keine Datums- oder Temperatur-, etc. Anzeigen, die AMS 5848 ist eine "reine" Funkwanduhr
* Zusätzlich zu den 2 Variationen der Uhr (weiss/schwarz), ist auch eine leicht abgeänderte 3te Variation, mit senkrechtem silbrigen Streifen, von der 12 bis zur 6, erhältlich.
* Das Firmenlogo "AMS" auf der Uhr wirkt hier in Österreich etwas eigenartig, da es hier auch die Abkürzung für das Arbeitsamt ist. :)

Fazit:
Schöne Uhr, sie ist wirklich ein Schmuckstück. Auf Grund des hohen Preises kann ich sie aber nicht jedem empfehlen.
Wenn es nur um die Uhrzeit geht, oder darum dass man eine praktische Funkwanduhr hat, sollte man lieber zu einer günstigeren Uhr greifen.
Wenn man aber auf der Suche nach einem schicken Wandschmuck mit Uhrfunktion, ohne viel Plastik ist, kann ich die Uhr wirklich empfehlen, speziell, wenn man sie zu einem guten Preis erwischt :)


G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra (inkl. Wendecover) [Blu-ray]
G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra (inkl. Wendecover) [Blu-ray]
DVD ~ Dennis Quaid
Preis: EUR 7,97

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen G.I. Joe - Blu-ray wertet Film auf, 16. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die G.I. Joe Action-Figuren sind bei uns ja ziemlich unbekannt, in den USA hingegen lange Jahrzehnte und sogar heute noch ein Renner.
Zur Orientierung - wenn jemand He-Man kennt - G.I. Joe is quasi das neuzeitlich militätische Pendant dazu.
Ich selbst kannte G.I. Joe nur von einem alten C-64 Computerspiel, und das Spiel, sowie der Film und die Figuren zeigen gleichermassen eindeutig, um was es geht:
Der nie enden wollende Kampf zwischen Gut und Böse.
Die Guten sind dabei eine geheime Sondertruppe des Militärs (die "Joes"), angeführt von Hawk (Dennis Quaid) und die Bösen eine nicht minder geheime Schurkenorganisation mit dem Namen "Cobra" (deshalb auch der Untertitel - The Rise of Cobra). Die Fronten sind eindeutig, es gibt eigentlich nur Schwarz und Weiss, "Grauzonen" sind eher selten.
Beide Seiten haben dabei ziemlich "coole" Mitglieder. "Ninjas" findet man ebenso, wie schrankartige Soldaten und eher Schmächtige, die sich mehr auf ihren Verstand verlassen. Da das weibliche Geschlecht ebensowenig fehlen darf, werden beide Seiten noch jeweils von einer hübschen Spezialistin (Scarlett (Rachel Nichols) und die Baroness (Sienna Miller)) unterstützt.
Neben den Hauptakteuren, gibt es noch auf jeder Seite eine Menge von generischem Fussvolk. Diese tragen aber in der Regel Masken und dienen eher als Kanonenfutter.
Recht viel mehr gibt es zur Handlung nicht zu sagen, und das, obwohl ich noch gar nicht viel über die eigentliche Handlung erzählt habe :)
Zwar gibt es ein bisschen Ramenhandlung - Duke (Channing Tatum aus Fighting oder auch Battle in Seattle) und Ripcord (Marlon Wayans) treten den Joes bei, Dukes Freundin bei Cobra, die Unterwanderung der Guten durch die Cobra (Arnold "Die Mumie" Vosloo). Aber was bleibt ist der bereits beschriebene Kampf zwischen Gut und Böse.
Man sieht sogar Brandon Fraser (ebenfalls aus Mumie) in einer kleinen Nebenrolle aus Ausbilder (steht aber nicht im Abspann).

Da ich sicher bin, dass sich bei G.I Joe die Geister scheiden werden, hier eine kurze Zusammenfassung (mit Plus und Minus):
+ Der Film ist einfach ein Spass.
+ Langeweile kommt sicher nicht auf, es gibt Aktion vom Anfang bis zum Ende. Als die Verfolgungsjagd durch Paris zu Ende war, dachte ich, jetzt brauch ich mal ne Pause :) Diese Anzüge erinnerten dabei irgendwie an Crysis :)
- Durch die Nonstop-Aktion kommt die Handlung zu kurz. Nach den ersten 45 Minuten hat mich das noch nicht gestört, da war ich noch von der atemberaubenden Aktion begeistert. Als der Rest aber dann so weiter ging, dachte ich mir aber insgeheim, ein bisschen tiefere Story hätte nicht geschadet :)
+ Wer G.I. Joe kennt (wie z.B. ich, vom Computer-Spiel) wird vom Film kaum entäuscht sein ("What you see is exactly what you get").
- Wer G.I. Joe nicht kennt und außerdem kein sonderlicher Aktion-Fan ist, wird vermutlich ständig am Kopfschütteln sein :) Also in diesem Fall - lieber Finger weg!
- G.I. Joe ist natürlich sehr "amerikanisch" und das spiegelt sich auch im Film wieder. Wer das nicht leiden kann, ebenfalls - lieber Finger weg.
+ Die Bildqualität der Blu-ray ist atemberaubend und ist für mich ein typisches Beispiel dafür, dass dadurch ein eher matter Film deutlich aufgewertet wird. Ein Grund warum die Qualität so gut ist, und das war auch bei Speed Racer schon der Fall, ist, dass vermutlich 80 oder 90 Prozent des Films im Computer entstanden sind.
- Dies ist für mich nicht unbedingt ein Vorteil. Weite des Teile des Films schauen zwar cool, aber auch sehr künstlich aus. Speziell die Unterwasserschlachten und einige der Fluggeräte sind schon sehr "gekünstelt". Sicher, die meisten Szenen des Films wären real nicht denkbar, aber weniger wäre hier eindeutig mehr gewesen.
- Bonusmaterial ist ok - das "Übliche", was man vorraussetzt: man findet Audiokommentare, ein ca. 30 minütiges (soweit ich mich erinnern kann) Making of, das nicht sonderlich viel hergibt und ein paar Featurettes.

Somit bleibt, dass ich "G.I. Joe - The Rise of Cobra" sicherlich nicht jedem empfehlen kann.
Wenn jemand auf gute Aktionkost mit sinnfreier Handlung steht, für den ist der Film sicher der Kracher schlechthin.
Auch Fans von qualitätiv-hochwertigen Blu-rays kommen bestimmt auf ihre Kosten, speziell das Bild ist eine Wucht!
Allen anderen kann ich fast versichern, dass ihnen G.I. Joe nicht gefallen wird.

Bezüglich FSK-Einstufung möchte ich mich einem Vorredner anschliessen. Der Film selbst mit seiner Handlung wäre vermutlich ein Fall für FSK 12 oder niedriger :) aber auf Grund der Nonstop Aktion und einiger weniger doch harten Szenen, ist FSK 16 aus meiner Sicht schon ok. Obwohl die Kids ja heutzutage schon einiges gewohnt sind. In der 80ern wäre er vermutlich FSK 18 oder indiziert gewesen ;)

Der Film ist natürlich darauf ausgelegt, weitere Teile folgen zu lassen. Und da er, so glaube ich, in den USA sogar erfolgreich war, könnten durchaus Fortsetzungen folgen.
Von mir gibts 2 bis 3 Sterne für den Film, aber auf Grund der tollen Blu-ray 4! 5 wären doch übertrieben :)


Percy Jackson - Diebe im Olymp - Hollywood Collection [Blu-ray]
Percy Jackson - Diebe im Olymp - Hollywood Collection [Blu-ray]
DVD ~ Uma Thurman
Preis: EUR 8,97

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Teenie-Aktion rund um die griechischen Mythen (Blu-ray), 6. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich muss gestehen, dass ich erst jetzt in anderen Rezensionen gelesen haben, dass es sich bei Percy Jackson, ähnlich wie bei Harry Potter, um eine Buch-/Romanverfilmung handelt.
Das hatte natürlich den Vorteil, dass ich der Blu-ray und dem Film ziemlich unvoreingenommen begegnen konnte. Ich kann nicht sagen, ob er dem Buch nahe kommt, oder nicht, aber was ich sagen kann, ist, dass ich mit Percy Jackson einen tollen Film und eine noch bessere Blu-ray in Händen halte.
Als Fan der alten griechischen Mythen und Götter, kommt man hier voll auf seine Kosten. Gepaart mit einem modernen Teenie-Film, und einige Stars gut plaziert "drübergestreut" (u.a. Pierce Brosnan, Sean Bean, Uma Thurman), ergibt dies für mich einen wirklichen Überraschungshit.
Kurz zur Handlung:
Die Brüder Zeus (Sean Bean) und Poseidon (Kevin McKidd aus der Serie Rom) liegen sich, wie so oft, in den Haaren. Jemand hat Zeus Blitz gestohlen. Dieser vermutet Poseidons Sohn und Halbgott Percy Jackon hinter diesem Frevel und erklärt Poseidon den Krieg, falls der Blitz nicht zurückgebracht wird.
Percy, seines Zeichen nichts ahnender High School Schüler, wird seit diesem Zeitpunkt von allerlei Wesen verfolgt, weil alle "Welt" :) ihn als Besitzer des Herrscherblitzes vermutet. Sein Lehrer (Pierce Brosnan) schickt ihn daraufhin, gemeinsam mit seinem Freund, in ein Schülercamp, das sich aber als Trainingslager für Halbgötter entpuppt. Halbgötter gibt es nämlich nicht wenige, denn die Götter wandeln nicht selten auf Erden und hinterlassen ihre "Spuren".
In diesem Trainingscamp tummeln sich, wie gesagt, viele mehr und weniger erfahrene und ausgebildete Halbgötter, darunter auch die schöne Tochter der Athene. Und man erkennt schnell, dass der ein oder andere Lehrer und Freund, sich im Camp ebenfalls als etwas anderes entpuppt, als ursprünglich vermutet.
Gemeinsam mit seinen Freunden macht sich Percy auf, seine von Hades entführten Mutter zu suchen, da auch dieser großes Interesse am Blitz seines Bruders Zeus hat. Gleichzeitig soll natürlich der Krieg im Olymp und somit Schlimmeres auf Erden zu verhindert werden.

Man darf bei dem Film nicht vergessen, dass es sich um einen Teenie-Abenteuer-Film handelt, und so sollte man ihn auch betrachten. Bei der Handlung lassen sich sicher einige Kritikpunkte anbringen (wie schon in anderen Rezensionen gelesen - Eingang zum Olymp ist der Aufzug im Empire State Building, der Eingang zur Unterwelt, passender Weise in Hollywood :) - Las Vegas hätte auch gepasst ;) ).
Wenn man Filme hasst, in denen Jugendliche die großen Helden sind, sollte man Percy Jackson auf jeden Fall meiden. Da ist man vielleicht mit Kampf der Titanen besser bedient.

Fazit:
+ Percy Jackson bietet flotte Teenie-Aktion, die kaum langweilig wird.
+ Die Effekte sind hervorragend, da hat man sich wirklich nicht lumpen lassen! Wirken überhaupt nicht lächerlich, im Gegenteil.
+ Die Geschichte rund um die griechischen Götter, ist gut gelungen. Also wenn man keine Ahnung griechischer Mythologie hat, kann man sogar richtig was lernen.
+ Viele bekannte Schauspieler wurden ebenfalls gut als Götter, Zentauren oder sonstige mystische Gestalten eingebaut. Sie dienen aber nur als gewinnbringendes Beiwerk, die Hauptakteure bleiben nach wie vor die 3 Jungschauspieler Logan Lerman (der Jüngste im Bunde als Percy), Alexandra Daddario (als Tochter von Athena) und der in Wahrheit nicht mehr ganz so Jugendliche Brandon T. Jackson als Satyr.
+ Uma Thurman war echt cool als Medusa, Pierce Brosnan war als Mentor witzig und der aus Matrix bekannte Joe "Cypher" Pantaliano spielte auch herrlich den "Ungustl"-Stiefvater.
+ Die Blu-ray ist technisch fantastisch gelungen! Tolle Bildschärfe, keine Artefakte, toller Sound, auch bei der deutschen Tonspur. So soll eine Blu-ray sein!

Die wenigen Kritikpunkte:
- Wie gesagt, bei der Handlung könnte man ein bisschen meckern. Grundsätzlich schliesse ich mich da den anderen Rezensionen an, aber wirklich gestört hats mich nicht. Auch nicht, dass er nicht lange seiner Mutter nachgetrauert hat. Einerseits wars eh klar, dass sie noch lebte, darum hab ich gar nicht eine große Trauerrunde erwartet.
- Die vielen altbekannten Schauspieler hätte man gern in etwas mehr Szenen gesehen. Besonders Sean Bean kam als Zeus zwar sehr gut rüber, blieb auf auf Grund der wenigen Szenen leider blass.
- Bei den Extras auf der Blu-ray war zwar man augenscheinlich sehr bemüht. Aber sie wirken künstlich aufgebläht, tlw. sogar ziemlich sinnlos - mehr Schein als Sein. Im Wesentlichen sind es ein paar Featurettes und Deleted Scenes.

Von mir 4 Punkte für den Film und noch einen oben drauf, weil die Qualität der Blu-ray einfach stimmt!


King Arthur [Blu-ray] [Director's Cut]
King Arthur [Blu-ray] [Director's Cut]
DVD ~ Clive Owen
Preis: EUR 9,99

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen König Artus mal anders...aber nicht unbedingt gut, 30. November 2010
Der Film wäre vermutlich besser beim Publikum angekommen, wenn man nicht versucht hätte, sich mit dem "König Artus"-Thema zu schmücken.
Sicher, König Artus ist mehr oder weniger eine Sagengeschichte, diese wurde mit diesem Film aber komplett neu interpretiert. Das allein muss aber noch nichts Schlechtes bedeuten.
Also vergesst am bestem alles, was ihr bisher in diese Richtung gelesen oder gesehen habt, ansonsten werden ihr bereits von der ersten Minute an enttäuscht sein.
König Artus ist hier kein König, sondern treuer Gefolgsmann Roms, es gibt auch kein Camelot. Die Ritter der Tafelrunde sind hier eher eine zusammengewürfelte Einheit gut ausgebildeter Ritter, dessen Anführer Artus oder hier Artorius ist.
Man findet einige die Figuren der Sage wieder, wie Artus selbst, Lanzelot, Merlin oder Guinevere, aber eben in sehr ungewohnter Form.
Den Film trotz allem aber gutes Popcorn-Kino zu nennen, kann ich so nicht unterschreiben.
Ich mag Clive Owen, in Sin City oder im total überzogenen Shoot Em Up :) fand ich ihn echt cool.
In King Arthur aber war er aber für mich so deplaziert, wie man überhaupt nur sein kann. Ich kann ihn mir einfach eher in einem verschlissenen schwarzen Mantel vorstellen, als in einer Rüstung.
Die Dialoge sind meist "dümmlicher" Natur. Der gesamte Film läßt Tiefgang an allen Ecken und Enden vermissen.
Ich konnte mir einen Schmunzler nicht verkneifen, als die bösen Sachsen mit lautem Trommeln durch die Gegend ziehen, der Sachen-Anführer dann verwundert meint - Sie wussten, dass wir kommen... :)
Lanzelot schaut immer finster drein und scheint ein ständiger Skeptiker zu sein. Er macht grundsätzlich keine schlechte Figur (Ioan Gruffudd - Mr. Fantastic aus Fantastic Four), aber vielleicht hätte man ihn nicht unbedingt Lanzelot nennen sollen.
Die Sachsen sind zwar zahlreich, aber unbeholfen und lassen sich von einer handvoll Rittern ständig ausmaneuvrieren und abschlachten. Irgendwie sind sie immer nur 2te. Arturs Rittereinheit ist dagegen schon fast comicartig unbesiegbar (bis den Endkampf) und treffen einfach alles.
Til Schweiger wirkt als Sohn des Sachsen-Anführers ebenso hölzern, wie deplaziert. Vermutlich hat die Rolle auch nicht mehr hergegeben.
Ich will dem Film nicht eine gewisse Unterhaltung absprechen, ganz schlecht ist er sicherlich nicht. Es gibt halt aus meiner Sicht einfach sehr viel Schatten und wenig Licht.
Zum "Licht" zähle ich:
+ Die Bildqualität der Blu-ray, diese ist wirklich mehr als überdurchschnittlich. Tlw. zwar etwas "Bildkorn", aber die Schärfe ist sehr gut.
+ Auch die Tonqualität der deutschen Tonspur ist gut!
+ Man bekommt zwar, wie gesagt, wenig Tiefgang, aber dafür ganz gute Aktion geboten.
+ Die "Ritter der Tafelrunde" hat man eigentlich gut hinbekommen - ein "cooler Haufen" :) nur Clive Owen passt nicht so richtig. Der Römerhelm scheint ihm ein bisschen zu gross zu sein (das meine ich jetzt wirklich so, nicht hintergründig :) ).
+ Hat mich auch gefreut, Ray Stevenson in der Ritterrunde wiederzusehen (Titus Pullo aus der Serie Rom)
+ Keira Knightley ist zwar ganz nett als Guinevere anzusehen, aber so 100%ig nimmt man ihr die toughe Kämpferin auch nicht ab, als wie ein Gummiball zwischen den behäbigen Sachsen herumspringt und sich einen nach dem anderen vornimmt.
+ Der Anführer der Sachsen "hatte etwas", dieser kam ziemlich gut rüber.

Mit King Arthur haben wir hier technisch gesehen eine sehr gute Blu-ray. Dass wir hier eine komplett neue Interpretation des König Artus Thema haben, hat mich am allerwenigsten gestört. Am meisten krankt es an der zu seichten Umsetzung und Story und an den tlw. unpassenden Schauspielern.
2 Sterne für den Film, 3 für die Blu-ray.
Oh, und irgendwie musste ich beim Endkampf ein bisschen an Avatar denken :) Ihr wisst sicher, was ich meine.

Sonstige Hinweise:
Auf dem Cover der Blu-ray ist zwar eh Director's Cut zu lesen, aber da es, im Gegensatz zur DVD, auf Blu-ray nur den DC gibt, wird diese oft nur als "King Arthur", ohne dem DC-Zusatz, angeboten.
Aber keine Sorge, die Blu-ray ist der ungeschnittene Director's Cut mit FKS 16.
Das Cover hier auf Amazon ist übrigens anders, als bei meiner Blu-ray, vermutlich eine alte "Version".
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 5, 2011 7:38 PM MEST


Open: An Autobiography
Open: An Autobiography
von Andre Agassi
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,10

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Thank you, Andre!, 15. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Open: An Autobiography (Taschenbuch)
Danke für diesen berührenden Einblick in das Sportlerleben eines der größten Spieler, die dieser Sport gesehen hat.
Heute schaue ich im TV kein Match mehr, aber die 80er und 90er Jahre, das waren "meine" Jahrzehnte.
Mit diesem Buch erhält man die Gelegenheit, diese spannende Tennisperiode erneut durch andere Augen zu durchleben. Ich konnte mich an viele der beschriebenen Momente in den Matches noch genau erinnern. Und es ist fast, als ob man sie nun von der "anderen Seite des Bildschirms" erlebt.
Obwohl ich diese Zeit sehr genau verfolge und dachte, quasi ein Experte für den Tenniszirkus dieser Zeit zu sein, straft mich Andre Lügen :)
Ich hatte keine Ahnung, dass er Tennis eigentlich hasste, dass ihn nur sein Vater dazu getrieben hatte. Dass das, was man auf dem Platz und im TV sah oder glaubte zu sehen, eigentlich 80% ein von den Medien "gepushtes" Image und dass der Mensch Andre Agassi ganz anders war. Nämlich verletzlich, eher schüchtern und oft verloren - speziell in den jungen Jahren.
Die Angst vor dem Aufhören, die Unsicherheit über die Zukunft (was soll ich sonst tun, ausser Tennis-spielen, ich kann doch nichts anderes) trieb ihn immer weiter und führte dazu, dass er nicht nur gegen Legenden, wie Lendl, Connors, McEnroe, sondern auch gegen "aktuelle" Größen, wie Roger Federer oder Rafael Nadal antrat.
Das Buch beginnt mit einigen kurzen aktuellen Begebenheiten und versetzt den Leser danach in Andres Zeit als Kind mit seinem Vater in Las Vegas. Man lernt das berühmt/berüchtigte Tennis-Camp von Nick Bolletieri mit seinen "Insassen" genauer kennen und erfährt über Andres schulische Probleme und Abneigungen, seine Beziehungen und auch viele Anekdoten und Informationen über seine Tenniskollegen und Konkurrenten, sowie seine Coaches Brad Gilbert und Darren Cahill und nicht zu vergessen Gil :)
Man liest über die, zum Scheitern verurteilte Ehe mit Brooke Shields, und das "Happy End" mit Steffi Graf.
Mit der Andre Agassi College Preparatory Academy, sowie vielen Charity Aktionen, versuchte er auch immer wieder benachteiligten Kindern zu helfen - auch nach dem Tennis.

Ich habe die englische gebundene Ausgabe gelesen.
Der Schreibstil ist widererwarten sehr gut und fesselnd. Als Fan dieser Tenniszeit habe ich das Buch natürlich verschlungen.
Die Papierqualität ist leider, wie bei vielen amerikanischen Büchern, eher niedrig. Das Druckbild aber viel besser als bei anderen.
Das Buch ist für Fans von Andre Agassi natürlich ein Muss, ist aber auch für Fans der Tennisszene zur aktiven Zeit von Agassi sehr zu empfehlen.
Denn auch ich, als Kenner dieser Zeit, habe noch sehr viel Neues und Interessantes erfahren.
Obwohl Tennis einen großen Teil des Buches einnimmt, steht der Mensch Andre Agassi mit all seinen Gefühlen, Stärken und Schwächen im Vordergrund.


Star Trek (inkl. Wendecover) [Blu-ray] [Special Edition]
Star Trek (inkl. Wendecover) [Blu-ray] [Special Edition]
DVD ~ Chris Pine
Wird angeboten von Eliware
Preis: EUR 27,90

50 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Star Trek - Resurrection (Blu-ray), 14. November 2010
Resurrection wäre wirklich ein passender Titel gewesen, denn eine Wiedergeburt, der seit den 60ern existierenden "Serie", ist es allemal.
Ich muss schon sagen - sehr gewagt, was hier Regisseur J. J. Abrams und sein Team, auf die Beine gestellt haben.
Man kann sich lebhaft vorstellen, wie gespannt man auf die Zuschauerreaktionen nach der Premiere und danach gewartet hat. Im Prinzip war alles möglich, der totale Verriss duch die Fans, bis hin zum auf die Schulter klopfendem Lob und Gratulationen von allen Seiten.
Man wollte offenbar nicht dem üblichen Star Trek-Weg folgen und eine X-te Auflage einer Geschichte mit Klingonen, der Föderation und Co. abliefern. Vielmehr erfand man das Star Trek-Universum komplett neu - im wahrsten Sinne des Wortes.
Dies ist natürlich ein gewagter Schuss vor den Bug und eine regelrechte Kampfansage an viele Hardcore Fans. Auch ich, als Star Trek Fan der ersten Stunde, muss zugeben, dass ich sehr irritiert war. Was??? Vulkan wird zerstört? Alles plötzlich anders? Eine neue alternative Zeitlinie? (man könnte dies noch endlos fortsetzen)
Persönlich war ich schon gespannt auf eine Geschichte, die den "wahren" Beginn von Kirk und Spock und ihre jungen Jahre zeigen würde und ich bin sicher, auch diese wäre ein Erfolg geworden. Aber wie gesagt, man entschied sich (leider oder Gott sei Dank?) anders.
Ohne viel verraten zu wollen, die meisten wissen ohnehin bereits, um was es geht - Romulus wird durch Spocks Scheitern, dies zu verhindern, zerstört. Ein dadurch entstehendes schwarzes Loch bringt ein Schiff mit Romulanischen Überlebenden, sowie Spock selbst in die Vergangenheit. Die Romulaner (angeführt von Eric Bana, den ich im Kino gar nicht erkannt hatte), versuchen nun ihrerseits Vulkan in der Vergangenheit zu zerstören, um dass Unglück rund um Romulus in der Zukunft zu verhindern. Fälschlicherweise schieben sie nämlich alles Spock in die Schuhe.
In der neuen alternativen Zeitlinie ist aber Gott sei Dank nicht alles anders. Man trifft natürlich auf praktisch alle wichtigen Charaktere, erlebt wie Kirk (Chris Pine), Spock (Zachary Quinto aus der Serie Heroes), Pille/Bones McCoy (Karl Urban aus Herr der Ringe, RED, etc. - habt ihr eigentlich gewusst, dass er Karl-Heinz heisst :) ) Scotty (Simon Pegg/Shaun of the Dead), Uhura (Zoe Saldana) und Chekov und Sulu auf der Akademie zusammentreffen.
Die Schauspieler wurden allesamt hervorragend ausgewählt und passen sehr gut in die übergrossen Fussstapfen, die ihre "Vorgänger" hinterlassen haben.
Auch Bruce Ringwood als erfahrener Captain Pike macht seine Sache sehr gut! Als ich ihn am Ende im Rollstuhl sah, konnte ich mir ein Lachen im Kino nicht vergleichen - war natürlich auch wieder eine tolle "Hommage" an die alte Serie (obwohl, ich Pike und Kirk als eher gleichaltrig in Erinnerung habe).
Überhaupt, trotz alternativer Zeitline, gab man sich sehr viel Mühe zum Detail, was vermutlich viele Trekkies wieder besänftigte. Angefangen vom Kobayashi-Maru-Test, den ja Jim Kirk mit Bravour gemeinstert hat :), bis hin zu Kirks Jugend in Iowa.
Kurz zur Technik - das Bild der Blu-ray ist wirklich erste Sahne! Angemessen für einem Film dieses Kalibers. Der deutsche Ton ist ok, nicht weltbewegend, habe gelesen, dass sogar der Ton auf DVD etwas besser sein soll.
Auf der Bonus-Blu-ray gibts viel zu entdecken und man erfährt in unzähligen mehr oder weniger langen Featurettes viel Hintergrundinformationen.

Fazit:
Was mir besonders gefallen hat:
- Bild der Blu-ray
- Liebe zum Detail
- die Schauspieler bringen die alten Charaktere wirklich gut rüber, ganz besonders Spock und Pille. die beiden waren wirklich hervorragend.
- man bekommt Leonard Nimoy als alten Spock wieder zu sehen!
- der Mut zur Veränderung, obwohl man sich natürlich mit der Idee der geänderten, seit den 60ern bekannten Star Trek Geschichte, erst mal anfreunden muss. Dies gibt aber andererseits massig Möglichkeiten für weitere Ideen für Filme, Serien etc.
- für Paramount-Verhältnisse umfangreiche Bonus-Blu-ray (meist erhält man sowas erst nach der xten Special Edition)
- viele "Realeffekte" durch Bauten und Modelle, statt übertriebenem Computereinsatz
- Der schnelle Ablauf, die gute "Pace", es gibt kaum/keine langweilige Szenen. (J.J. Abrams sagt im Making Of, dass er die schnelle Star Wars "Pace" in das eher langsame Star Trek Universum bringen wollte - was ja beinahe ein bisschen frech ist ;) )

nicht ganz so toll:
- Ton eher durchschnittlich
- Chekov ist war nett und lustig, nervt aber ein bisschen :)
- dass Spock Kirk auf dem Schneeplaneten aussetzt, kann vermutlich kein Star Trek Fan nachvollziehen, so anders kann die geänderte "Realität" gar nicht sein.
- die Monsterverfolgung auf dem Eisplaneten war eher peinlich, offenbar wollte man einfach ein paar Effekte zeigen. Erinnerte ein bisschen an die noch viel ärgere und sinnlosere Reise durch den Planetenkern in Star Wars Episode 1.
- trotz der über 2 Stunden, hätte man sich natürlich noch mehr Szenen mit Pille, Scotty, Sulu und Co. gewünscht. Hauptsächlich sah man halt Kirk und Spock.
- die Romulaner bleiben blass, es hätte auch jede andere neue oder alte Rasse sein können, es hätte keinen Unterschied gemacht, sie waren eher "Nebensache".

Star Trek - trotz oder vielleicht sogar wegen der alternativen Zeitline, macht Lust auf mehr. Die daraus resultierende interessante Story tut ihr übriges, die Schauspieler passen und vermitteln glaubwürdig Kirk, Spock und Co. zu sein.
Und an alle Hardcore Fans, die unzufrieden waren - gebt dem Film vielleicht nochmal eine Chance, und seht ihn euch noch ein 2tes Mal an.
Kann 2012 gar nicht erwarten, da soll der nächste Star Trek Film ins Kino kommen. Angeblich diesmal mit dem alten Captain Kirk (William Shatner).
Vielleicht wird ja dort die Zeitlinie wieder "gerade" gerückt :)
Möglich ist ja alles...
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 19, 2011 1:35 AM MEST


Tödliches Kommando - The Hurt Locker [Blu-ray]
Tödliches Kommando - The Hurt Locker [Blu-ray]
DVD ~ Jeremy Renner
Preis: EUR 8,97

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zweischneidig und Zwiespältig (Blu-ray), 12. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
The Hurt Locker - was soll das eigentlich heissen? Vermutlich bin ich nicht der einzige, der sich dies gefragt hat.
Eine kleine Recherche ergab, dass es sich um einen Slang-Ausdruck handelt, mit dem ein Platz geschildert wird, in dem der Schmerz eingesperrt wird.
Naja, mit ein bisschen Phantasie hätte man sich das auch denken können.
Auf jeden Fall, nach einer Stunde fand ich den Film noch ganz toll, was meine Kollegen in der Arbeit verwunderte, da sie den Film eher als mäßige Oscar-Kost empfanden.
Nichts desto Trotz ließ ich mich vom Film mitreissen und dache - hey, mal ein seltenes Beispiel, dass mir ein "Oscar-Film" auch gefällt.
Es geht um ein Team von 3 Soldaten einer Bombenentschärfungseinheit im Irak, die eigentlich unterschiedlicher nicht sein könnten. Dies kristallisiert sich während des Films auch immer klarer heraus.
Ein Vollblutsoldat, der sich eher im Krieg zuhause fühlt, als bei seiner Famlie.
Ein "Greenhorn", dem es an Erfahrung mangelt und nach Führung verlangt.
Und ein Charakter, der genau dazwischen liegt - ein gewissenhafter Bilderbuch-Soldat, der aber schon froh ist, wenn er nach 365 Tagen wieder abgelöst wird und wieder nach Hause darf.
Wie gesagt, nach der ersten Stunde war ich sehr angetan vom Film. Es war spannend das Team von Einsatz zu Einsatz zu beobachten. Kathryn Bigelow (Ex-Frau von James Cameron) schafft es tatächlich, was sie im Making Of anklingen lässt, nämlich den Zuseher das Gefühl zu vermitteln, der 4te Mann im Team zu sein. Immer mitten drin, statt nur dabei (ich hoffe, ich bekomme jetzt wegen dem Spruch keinen Ärger).
Die Szenen wirken realistisch und erschreckend zu gleich. Man erkennt, das Soldat sein sicher kein Zuckerschlecken, sondern ein höchst gefährlicher Beruf ist, dessen Taten und Aktionen oft im Grauzonenbereich liegen. Menschenleben scheinen im Krieg auf einmal viel weniger zu zählen.
Als ich dann am nächsten Tag den Film zu Ende sah, hatte ich dann das schon erwähnte zwiespältige Gefühl.
Soll der Film nun eine Dokumentation sein? Ist er eine Film mit Handlung, der unterhalten soll? Soll er schockieren?
Es sieht so aus, als ob man versucht hatte, alle "Kundschaften" zu befriedigen, was meiner Meinung nicht ganz geklappt hat - Oscar hin oder her.
Der Film ist sicherlich spannend, hat aber nicht wirklich eine Handlung und auch keine Höhepunkte. Der Film plätschert dahin, zeigt einige Ausschnitte der 365 Tage, die das Team im Irak verbringt.
Der Wackelkamerastil macht die Sache zwar realistischer, aber ich weiss nicht, es hat mich zwar bei The Hurt Locker überhaupt nicht gestört, im Gegenteil, aber langsam nervts, wenn jeder 2te Film so gedreht wird. Wegen diesem Stil hab mich mir auch danach gedacht, hätte es die DVD auch getan. Man hat zwar meistens eine recht gute Bildschärfe, aber in den meisten Fällen auch diese typische Grobkörnigkeit dieses Drehstils.
Und auch Achtung - wenn sich jemand den Film wegen der Namen auf dem Cover, wie Guy Pearce, Ralph Fiennes oder David Morse kauft, der wird enttäuscht werden. Die sieht man nämlich nur jeweils vielleicht für max. 5 Minuten. Auch Fans von "Aktion-Kriegsfilmen" werden meiner Ansicht nach enttäuscht sein.
Wenn man aber möglichst realistisch die Anspannung und die Brutalität des Krieges "erleben" möchte, so kann der Film durchaus eine gute Wahl sein. Obwohl ich mir jetzt als Laie nicht anmassen möchte, zu beurteilen, wie realistisch alles dargestellt wird. Wie gesagt, eine richtige Handlung bietet der Film nicht, es wird auch nicht erklärt oder angesprochen, warum die Soldaten nun im Irak sind. Es gibt keine kritische Beleuchtung des Konfliktes selbst - dies wäre auch bei einem amerikanischen Film nicht zu erwarten gewesen.
Nach dem Film war auch klar, warum er soviele Oscars gewonnen hat und warum Kathryn Bigelow ihrem Ex-Mann diese vor der Nase weggeschnappt hatte. Tapfere amerkanische Soldaten im Irak, die jeden Tag ihr Leben riskieren, da musste man sich einfach selbst mit Oscars überhäufen...
3 Sterne von mir, nicht mehr und auch nicht weniger. Einmal ansehen war ganz ok, ein zweites Mal... muss nicht unbedingt sein.
Übrigens... wer Gefährliche Brandung (Point Break), ebenfalls von Frau Bigelow, noch nicht gesehen hat - unbedingt mal ansehen - den fand ich echt gut (Keanu Reeves, Patrick Swayze).


Wu Ji - Die Reiter der Winde [Blu-ray]
Wu Ji - Die Reiter der Winde [Blu-ray]
DVD ~ Nicholas Tse
Wird angeboten von 711games
Preis: EUR 11,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gewöhnungsbedürftige chinesische "Kost" und dazu gekürzt (Blu-ray), 4. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich wusste nicht wirklich, was mich erwartet, als ich Blu-ray Reiter der Winde eingelegt habe.
Zuvor hatte ich noch Forbidden Kingdom (Jackie Chan und Jet Li) angesehen und dachte, Reiter der Winde würde jetzt gut dazu passen.
Aber neeee, nicht wirklich. Vermutlich ist dies aber der Unterschied zwischen Hollywood und einem chinesischen Film.
Forbidden Kingdom, den ich recht gut fand, ist ja schon sehr märchenhaft und übertrieben, aber Reiter der Winde ist diesbezüglich für mich stark an der Grenze und ich kann auch Leute aus anderen Rezensionen verstehen, die den Film vorzeitig abgeschalten haben.
Im Vorspann erfährt man, dass der Film eigentlich "The Promise" heisst. Was man aber nicht erfährt, und was ich erst jetzt im Nachhinein gelesen habe, ist, dass das Studio den Regisseur quasi gezwungen hat, den Film für den europäschen Markt zu "überarbeiten", sprich stark zu kürzen. Nämlich um 19 bis 20 Minuten. Der Vorspann wurde auch verändert, um - was man so liest - das europäische Publikum nicht zu überfordern.
Ich glaube zwar nicht, dass mir der Film in der vollständigen Fassung besser gefallen hätte, aber da ich ein 100%iger Gegner von Kürzungen jeglicher Art bin, hätte ich mir die Blu-ray sicher nicht zugelegt, wenn ich um die Kürzungen vorher gewusst hätte.
Nun kurz zum Film. Ich bin kein Insider des chinesischen Films, kann daher auch nicht sagen, ob Reiter der Winde typisch für das Genre ist.
Auf jeden Fall ist er kein Martial Arts oder Kung-Fu Film, er ist ein sehr buntes Märchen über eine kleines Mädchen, das von der Göttin der Ewigkeit (falls ich mich richtig erinnere) vor die Wahl gestellt wird - Reichtum aber dafür nie die wahre Liebe. Sie entscheidet sich für Reichtum, muss aber in ihrem späteren Leben erkennen, dass es vermutlich doch nicht die richtige Entscheidung war. Weiter möchte ich bez. Handlung gar nicht ausholen.
Noch mehr wie bei Forbidden Kingdom, muss man sich auf die Märchengeschichte einlassen und darf sie nicht hinterfragen. Dann kann ich mir schon vorstellen, dass es dem einen oder anderen durchaus gefällt. Alles ist sehr bunt, teilweise war ich von den Bildern wirklich beeindruckt, andererseits sieht es oft schon sehr nach "Computer" aus. Die Charaktere können tlw. Laufen wie der Wind (zumindest die aus dem Land des Schnees), springen aus dem Stand auf Bäume - lauter Dinge, die man schon aus anderen chinesischen Filmen kennt. Das mag vielleicht typisch sein.
Ich konnte auf jeden Fall leider nicht viel mit Film anfangen. Zu fantastisch und märchenhaft ist die eigentlich simple Story, zu übertrieben tlw. die Darstellungen.
Vielleicht gibt der Film ja in der 20 Minuten längeren Originalfassung mehr her. Ich weiss es nicht.
Rein optisch (Effekte, Farben, Bilder) ist er aber durchaus sehenswert. Die Bild und Tonquailtät ist richtig gut, speziell das Bild, obwohl in einigen wenigen Fällen konnte ich leichte "Artefakte" erkennen.
Der Film wird sicherlich die Fans des Genres begeistern. Beim typisch westlichen Publikum, zu dem ich mich auch zähle, wird sich die Begeisterung aber eher in Grenzen halten. Dafür ist er zu "speziell".
Ich kann eher Filme wie Forbidden Kingdom oder Ong-Bak 2 empfehlen, die aber auch ganz anders sind, als "Wu Ji - Die Reiter der Winde".


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