MSS_ss16 Hier klicken muttertagvatertag Cloud Drive Photos Kamera16 Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip GC FS16
Profil für pk > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von pk
Top-Rezensenten Rang: 4.962.570
Hilfreiche Bewertungen: 17

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
pk

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Runes of Magic - Chapter III: The Elder Kingdoms
Runes of Magic - Chapter III: The Elder Kingdoms
Wird angeboten von marion10020
Preis: EUR 2,90

17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen langweilig, frustrierend und teuer, 5. August 2010
Das Spiel ist ein typisches MMORPG. Die Produktbeschreibung gibt die wesentlichen Inhalte und Funktionen wieder. Auf eine Wiederholung verzichte ich.

Leider gibt es neben den Marketinginformationen einige ausgesprochen ärgerliche und frustrierende Aspekte die nicht beschrieben sind. Dabei hat sich die Situation in dem einen Jahr das ich inzwischen spiele zunehmend verschlechtert.

Weil der Text doch etwas lang geworden ist möchte ich das Fazit vorweg nehmen:
Fazit: Das Spiel ist nur für frustresistente Spieler geeignet, die gerne eintönig auf Monster eindreschen und für die Geld keine (große) Rolle spielt.

Nun zu den konkreten Punkten:

- ohne Item-Shop und echte Bezahlung geht (so gut wie) nichts
Ein schneller Levelaufstieg, die erfolgreiche Teilnahme an Spiel-internen-Wettbewerben oder das Überleben in Instanzen ist ohne den kostenpflichtigen Item-Shop praktisch unmöglich. Nur dort findet man vernünftige Möglichkeiten zur Aufrüstung der Items oder kurz- bzw. langfristigen Aufwertung der Eigenschaften des Spielcharakters. Ein kostenloses Online Spiel ist ROM nur vordergründig. Die Ausgaben übersteigen schnell die laufenden monatlichen Kosten vergleichbarer Spiele. Verschärft wurde die Situation dadurch, dass der Handel der Itemshop Währung im spielinternen Auktionshaus verboten wurde. Konnte man vorher wenigstens noch in-game erworbene Gegenstände gegen die Itemshop Währung tauschen geht dies inzwischen nur noch gegen echtes Geld. Das bringt vermutlich mehr Profit für Frogster ist aber für Spieler mit Kostenbewusstsein ein deutlicher Nachteil.

- das Quest System ist auf Dauer sehr eintönig
Ca. 90 % der Quests bestehen aus den Aufgaben erledige x Monster oder sammle y Gegenstände. Die Varianz besteht in der Anzahl (12, 10, 7 oder 3) und der Art der Monster bzw. Gegenstände. Andere Aufgaben gibt es nur wenige. Verstärkt wird dies durch die sogn. Tagesquests. Von denen kann man 10 Stück am Tag erledigen (außer man setzt durch Bezahlung im Itemshop den Zähler wieder auf 0 zurück). Diese Quests dienen dazu den Levelaufstieg zu beschleunigen und bestehen ebenfalls aus den oben genannten Aufgaben. Um seinen Spielcharakter einigermaßen entwickeln zu können spielt man also pro Tag erst mal die Tagesquests und kann sich dann den die Geschichte vorantreibenden Quests zuwenden. Das frisst Zeit und ist auf Dauer ausgesprochen langweilig.

- die Server sind überlastet
Nach eigener Erfahrung spielt man das Spiel am besten morgens zwischen 4 und 7 Uhr. Abends, zur normalen Hauptspielzeit, geht es in den Städten oder an Hauptschauplätzen (z.B. für Tagesquests) ausgesprochen ruckelig zu. Bis hin zum kompletten Rauswurf aus dem Spiel.

- Support ist praktisch nicht vorhanden
Einige glauben gar es gibt gar keinen Support bei Frogster. Das stimmt nicht, nur das was vorhanden ist hilft keinem Kunden weiter. Der Support verfährt in den mir bekannten Fällen immer nach dem gleichen Schema: Zuerst werden Anfragen einfach ignoriert. Wenn man nicht selber aktiv nachhakt vergehen so leicht 2-3 Wochen ohne Reaktion. Danach kommt der nächste Reflex: Der Kunde wird zum Auslöser und Schuldigen jedes Problems gemacht und soll zunächst diverse Prüfungen am eigenen System durchführen oder Informationen liefern, damit der Support überhaupt aktiv werden kann. Überwindet man auch diese Hürde gibt es zwei weitere Vorgehensweisen des Supports. Die erste besteht darin wieder auf Zeit zu spielen und die zweite darin immer die gleichen vorgefertigten Textkonserven (wir können kein Problem feststellen, leider können wir Ihnen nicht helfen) zu versenden. Im Übrigen setzt der Support mit jeder noch so unsinnigen Antwort den Status des Problems auf "gelöst". Man muss also selber innerhalb einer kurzen Frist wieder reagieren, sonst beginnt der Prozess wieder von vorne. Man kommt so ohne weiteres auf 1-2 Monate Mailverkehr mit dem Support. Im Ergebnis wird man mit Problemen allein gelassen. Das ist ermüdend, frustrierend und für zahlende Kunden schlicht eine Zumutung.

- Updates und Bugs fühlen sich gleich an
Jeder weiß, dass es der Industrie praktisch nie gelingt eine fehlerfreie Software zu liefern. So begegnet man auch in ROM Quests die nicht zum Abschluss gebracht werden können oder Situationen bei denen der Spielcharakter im wörtlichen Sinne hängen bleibt und anderen Problemen. Ein größeres Problem sind Updates oder Patches. In den letzten Monaten sind sukzessive verschiedene Erweiterungen für Chapter III bereitgestellt worden. Häufig verlief dies nach dem gleichen Schema. Während des Aufspielens der Updates (Serverwartung) kann nicht gespielt werden. Je nachdem wie schnell man dann nach Abschluss der Wartung wieder einsteigt dauert es wenige Minuten oder, wenn man Pech hat (siehe Hauptspielzeit), auch bis zu einem Tag bis man das Update heruntergeladen hat und wieder spielen kann. Danach sammeln sich in den Foren die Proteste weil Items verschwinden, das Spiel noch langsamer geworden ist oder andere Problem aufgetreten sind. In den Folgetagen, mal früher mal später, kommen dann die Patches bis die Protestflut abflaut und bis zum nächsten Update.

- im Sandkasten spielen mit Goldsellern und Hackern
Es treibt sich inzwischen sehr viel Gesindel in ROM herum. Die Anzahl der gehackten accounts muss enorm sein. Bei einem entsprechenden Eintrag im ROM Forum waren schnell 95 (!) Seiten mit Einträgen von Betroffenen gefüllt. Einige Fälle kenne ich selber. Falls Sie schon vergessen haben wie die Fälle gelöst werden, lesen Sie oben noch einmal den Absatz zum Support. Ebenso wird man in-game laufend von Goldsellern oder Leveldienste-Anbietern angehauen. Es nervt schon extrem die neuesten Kurse indischer Gold-Farmarbeiter mitgeteilt zu bekommen wenn man gerade damit beschäftigt ist einen Kampf zu überleben. Hinzu kommt das ein beträchtlicher Anteil der Spieler offenbar relativ jung ist oder sich zumindest verbal so verhält. Das ist sicher nicht jedermanns Sache kann man aber, im Gegensatz zu einigen der oben aufgeführten Punkte, ganz gut ignorieren.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 25, 2010 4:25 AM CET


Seite: 1