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Rezensionen verfasst von
Freakzer

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Queen Games 6090 - Escape - Der Fluch des Tempels - kooperatives Gesellschaftsspiel
Queen Games 6090 - Escape - Der Fluch des Tempels - kooperatives Gesellschaftsspiel
Preis: EUR 34,31

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Teurer Indiana Jones für 10 Minuten, 27. Juni 2013
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:2.0 von 5 Sternen 
Bei diesem kooperativen Spiel müssen alle Spieler durch Würfelglück versuchen "belastende" Steine loszuwerden, um am Ende möglichst einfach den Ausgang passieren zu können. Fünf Würfel stehen dabei zur Verfügung. Anstatt Zahlen sind dort verschiedene Symbole abgebildet, die jeweils eigenständige Bedeutung haben. Das Spiel dauert 10 Minuten, nicht mehr und nicht weniger! Dann heißt es "Escape!"

Positiv:
Positiv zu bewerten ist vor allem die Spieleidee. Indiana Jones lässt grüßen.
Weiterhin ist die Hektik, die das Spiel aufbaut, für mich klar ein positiver Aspekt. Es hebt das Spiel von der Masse ab.
Das gesamte Spiel macht ebenfalls einen sehr wertigen Eindruck.
Der Spassfaktor ist sowohl bei 2 als auch bei 5 Spielern hoch. Das heißt, es ist durchaus auch für nur 2 Spieler geeignet.
Desweiteren besagt die Regel, dass nur gemeinsam gewonnen werden kann. Das bedeutet, dass man zum gemeinsamen Spielen gezwungen wird. Steckt somit ein Spieler fest, muss diesem gezwungendermaßen geholfen werden. Dies fördert das Teamspiel.

Negativ:
Negativ ist zu bewerten, dass trotz des zwingenden Teamspiels, überwiegend allein gespielt wird. Jeder würfelt vor sich hin. Durch die Hektik ist kaum Zeit den Kopf zu heben, um die Lage zu beurteilen. Das Teamspiel kommt somit erst dann zum tragen, wenn es wirklich vonnöten ist.
Weiterhin spielt hier, wie bei jedem Würfelspiel, das Glück eine tragende Rolle. Wer schlecht würfelt wir weniger Spass haben, als die anderen. Es ist zwar nicht so gravierend wie bei "Risiko" aber in vielen Partien doch spürbar.
Der ausschlaggebende Punkt, warum das Spiel hier keine volle Punktzahl bekommt ist aber der Preis. Und das muss hier leider mal klar hervorgehoben werden. Ein spaßiges Spiel darf seinen Preis kosten, es muss letztendlich jedoch trotzdem in Relation zum materiellen Gegenwert stehen. 45 Euro ist aber schon hart an der Grenze zum Hochmut. Solch eine Preispolitik darf nicht honoriert werden. Der Standardpreis von 30 Euro wären hier mehr als angemessen.

Fazit:
Insgesamt überwiegen deutlich die positiven Aspekte. Konsequenterweise kann ich jedoch, solange der Preis unverhältnismäßig hoch ist, keine Kaufempfehlung geben.


Abacusspiele 08122 - Hanabi von Antoine Bauza, Spiel des Jahres 2013
Abacusspiele 08122 - Hanabi von Antoine Bauza, Spiel des Jahres 2013
Preis: EUR 5,89

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schwer zu spielen, 26. Juni 2013
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Hanabi ist ein etwas anderes Kartenspiel. Die Karten jeweils falschrum haltend, müssen die Spieler in Teamarbeit, farblich passend, die Karten in richtiger Zahlenreihenfolge vor sich ablegen. Dabei hat jeder Spieler in seiner Runde etwa die Möglichkeit eine Karte abzulegen oder mit anderen Spielern zu interagieren, indem er zum Beispiel einen Tipp abgibt.
Das Spiel steht unter der Top 3 Auswahl der Liste "Spiele des Jahres". Bezogen auf die Innovation meiner Meinung nach zurecht. Die Art des Spielprinzips ist neu! Was das Spiel aber (gewollt) herausfordernd macht, ist gleichzeitig auch seine große Schwäche. Spielt man 1 zu 1 nach den Regeln, darf, abgesehen von der Tippabgabe, keinerlei Kommunikation zwischen den Spielern stattfinden. Für eine gesellige Runde ist das nicht gerade fördernd. Andererseits ist dies dem Spiel auch bewusst und so steht innerhalb der Anleitung, dass jede Gruppe für sich das richtige Maß an Interaktion finden muss. Eine weitere Schwäche ist wohl der etwas "zähe" Spielverlauf, verglichen zu anderen Kartenspielen. Die Überlegungsphasen sind schon verglichen lang und während des Zuges eines Spielers ist der Rest zum Nichtstun verdonnert. Das Spiel steht und fällt demnach mit der Gruppe der Spieler. Das Spiel ist sehr schwer zu meistern und zwingt jeden Spieler überlegt und geschickt vorzugehen. Die Taktik muss aufeinander abgestimmt werden und das am besten ohne Worte! Wer eine solche Herausforderung sucht und eine "intelligente" Runde zusammenstellen kann, ist gut aufgehoben. Für diese Spieler eine klare Kaufempfehlung.
Hingegen sollten diejenigen, die etwas unkompliziertes suchen eher nicht zugreifen.


Nürnberger-Spielkarten 4015 - Qwixx - Nominiert zum Spiel des Jahres 2013
Nürnberger-Spielkarten 4015 - Qwixx - Nominiert zum Spiel des Jahres 2013
Preis: EUR 7,95

18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Spiel des Jahres?, 18. Juni 2013
= Haltbarkeit:3.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:1.0 von 5 Sternen 
Ich gehe schonmal in Deckung vor der Antipathie, die mir wohl gleich entgegen kommt:
Ich habe das Spiel Ende letzten Jahres zum ersten mal gespielt. Ich muss dazu sagen, es hat mich schon damals nicht überzeugt. Andererseits war mir dies egal, da es nur ein kleines Spiel unter vielen war. Nun steht das Spiel auf der Liste des Spiel des Jahres; sogar unter den Top 3. Ich war richtig erschrocken. Dadurch, das Qwixx nun unter den Nominierten steht, finde ich, muss es eine gewisse Daseinsberechtigung für sich verbuchen!
Aufgrund der (hier) überragenden Kritik stehe ich wohl alleine im Feld, jedoch muss ich mir ehrlich vor Augen halten, ob so ein Spiel, gemessen an der Masse von INNOVATIVEN Spielen, wirklich ein Kandidat für das Spiel des Jahres ist.
Qwixx kann nichts "für sich verbuchen", was es von anderen Spielen abhebt. Es ist, verkürzt gesagt, lediglich eine Mischung aus Kniffel und Bingo. Beide Spiele sind nicht gerade prickelnd, und nun soll aus der Kombination zweier (schlechter) Spiele ein Spiel des Jahres werden?
Mag Qwixx kurzweilig Spass machen, ein würdiger Kandidat ist es nicht. Dafür fehlt es an Innovation, Interaktion, Langzeitmotivation und Spieltiefe. Wäre das Spiel nicht unter den Top 3 der Nominierten, würde ich es vllt als kleines Reisespiel für unterwegs empfehlen. Aufgrund der Nominierung liegt die Messlatte, an der sich Qwixx nun messen lassen muss, einfach zu hoch. Es wird ihr nicht gerecht. Es reiht sich (wenn es denn gewinnt) leider in die (traurige) Liste von "schwachen" Spiele des Jahres ein, neben Qwirkle, Keltis und Mississippi Queen.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 9, 2013 3:10 PM MEST


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