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Beiträge von Markus Zimmermeier
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Hilfreiche Bewertungen: 288

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Rezensionen verfasst von
Markus Zimmermeier "MagisterZ"
(REAL NAME)   

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Family of the Year
Family of the Year
Preis: EUR 16,99

4.0 von 5 Sternen Attention please!, 31. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Family of the Year (Audio CD)
Der Nachfolger des überraschend erfolgreichen 'Loma Vista' (das mit der Hitsingle 'Hero') ist da und es scheint niemanden (hier auf Amazon) zu interessieren, zumindest wenn man sich die Anzahl der Rezensionen bis zu diesem Zeitpunkt ansieht. Verdient hat das selbstbetitelte Album von 'Family of the year' diese fehlende Aufmerksamkeit meiner Meinung nach aber nicht.
Die erste Single 'Make you mine' kommt zwar nicht an die Melodik von 'Hero' heran, aber ist immerhin gut gemachter Gute-Laune-Pop – nur für einen echten Hit wohl nicht eingängig genug. Man sollte nun aber nicht aufgrund der relativ mäßigen Single denken, dass das Album insgesamt ziemlich mäßig bis schwach ist. Nein, denn vom ersten bis zum letzten Lied befinden sich fast alle Songs (bis auf den 8. vielleicht) auf einem zwar nicht überragenden, aber doch recht hohem Niveau. Man kann es also gut durchhören, ohne gelangweilt zu werden, auch wenn die Abwechslung nicht übermäßig groß ist. Die Bezeichnung 'aus einem Guss' trifft wohl ganz gut. Einen Anspieltipp zu nennen ist dagegen ziemlich schwer.
Im Vergleich zum wunderbaren Vorgänger hat 'Family of the year' insgesamt etwas mehr Power (in Bezug auf Gitarren und Drums), wobei akustische Elemente auch nicht zu kurz kommen. Es ist nicht mehr ganz so verträumt, sondern klingt ein wenig erwachsener. Die wunderschönen Harmonien von 'Loma Vista' sind nicht mehr so dominant, aber es gibt sie noch. Die Melodien sind nicht mehr so eingängig. Man braucht etwas mehr Zeit, sie zu entdecken. Aber diese Suche empfinde ich jedenfalls als angenehm, weshalb ich das (leider etwas kurz geratene) Album durchaus empfehlen kann.


The Oblivion Particle (Limited Edition)
The Oblivion Particle (Limited Edition)
Preis: EUR 17,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es geht noch besser, 29. August 2015
Tides of time : Beginnt sehr vertraut mit Hammond Orgel und Keyboard. Der folgende Gesang ist irgendwie sperrig, nicht wirklich schön. Er findet auch keinen Höhepunkt / Refrain. Nach etwas Gefrickel kommt der Gesang wieder. Aber nur kurz. Dann wird es überraschend ruhig. Übergang mit Akustik-Gitarren und Hammond Orgel. Dann wird es rockig, bevor wieder der (gleiche) Gesang einsetzt. Zum Schluss wieder der Anfang. Insgesamt schwieriger Song. Einerseits typisch Spock's Beard (Melodie, Instrumente, Komplexität), andererseits kein guter Öffner, weil er ziemlich unzugänglich und höhepunktarm ist. (3,5/5)

Minion: Setzt gleich zu Beginn ein Ausrufezeichen mit mehrsimmigem A-Capella-Gesang. Leider ist er für meine Ohren etwas schräg und unangenehm. Dann wird es eher schleppend, wobei der Song mich hier stark an Enchant erinnert. Dann wieder das Gleiche wie zu Beginn (A-Cappella-Gesang, mäßige Strophe). Zur (positiven) Überraschung wird es plötzlich sehr ruhig. Hier singt Ted Leonard deutlich angenehmer. Aber so richtig retten kann er den Song damit auch nicht.
Unglücklich, wenn nicht sogar peinlich, finde ich den Namen des Songs, bei dem ich ständig diese kleinen gelben Männchen vor Augen habe (auch wenn das Wort 'Minion' vor DEM Film ein ganz gewöhnliches Wort war, und zwar für Lakai). Das passt einfach nicht zu dem ernsten Song, den ich insgesamt eher enttäuschend finde . (3/5).

Hell's not enough: Die anfängliche süße Keyboard-Melodie erinnert mich an Ayreon. Dann kommt eher ruhiger, etwas düsterer Gesang, der aber schon bald flotter wird. Insgesamt durchaus melodisch, aber vielleicht ein wenig zu nett und nicht abwechslungsreich genug, um mich richtig zu begeistern. (3,5/5).

Bennett built a time machine: Hier mache ich es kurz. Der Song wäre der ideale Opener gewesen, da er eine sehr positive Stimmung erzeugt, was man von den ersten drei Songs nicht gerade behaupten kann. Aber wahrscheinlich war er nicht Spock's-Beard-typisch genug. Aber gerade dieser Mut zur Veränderung gefällt mir. Andererseits bietet er auch genug Gefrickel /Instrumentalmusik, aber erst nach dreieinhalb Minuten. (5/5)

Get out while you can: Zunächst ziemlich düster (à la Ayreon), dann fröhlicher. Mit dem Gesang wird es ruhiger. Es folgt ein eingängiger, aber simpler Refrain, der im Laufe des Songs beinahe ein wenig zu nerven beginnt. Zum Glück ist der Song recht kurz. Außerdem sind die anderen Melodiebögen durchaus angenehm zu hören. (3,5/5)

A better way to fly: Hier haben Spock's Beard alles richtig gemacht. Spannender ruhiger Anfang, dann schön rockig, und zum Schluss noch eine Melodie, die einen aufhorchen lässt. Und der Frickelfaktor ist hier angenehm ausgewogen. (5/5)

The centre line: Nach einem etwas schrägem Piano-Intro und etwas Drums beginnt (nach anderthalb Minuten) eine harmonisch-melodische Strophe (ohne eine Ohrwurm zu sein). Die Rhythmus-Abteilung macht hier einen guten Eindruck. Es groovt. Dann das obligatorische Instrumental-Solo, das ganz okay ist. Danach ist dann wieder die Strophe dran, die wohl auch als Refrain dient. Zum Abschluss noch etwas Piano (wie beim Intro nur kürzer). Insgesamt ordentlicher Song. (4/5)

To be free again: Fängt instrumental an, wobei ich mir unschlüssig bin, ob gut oder eher mäßig. Nach zwei Minuten Ruhe: akustische Gitarre und ruhiger Gesang. Auch hier kann ich mich nicht entscheiden, ob ich das gut finden soll. Aber zum Glück kommt dann eine Art Refrain, der alles klar macht: Der Song IST eine positive Erscheinung. (Das Ende des Refrains erinnert mich etwas an Asia). Tempowechsel: Sehr ruhig mit Piano. Spannung kommt auf. Was kommt jetzt? Überraschung: Ein Piano-Solo, das sehr gefällig ist. Dann Gitarren, die den Song zum Refrain begleiten. Insgesamt ein spannender guter Song (4,5/5)

Disappear: Ziemlich gemächlich und ruhig in jeder Beziehung, zumindest bis Minute 2:30. Dann wird es plötzlich hektisch, wofür vor allem das Keyboard sorgt. Dann kurz A-Cappella-Gesang. Dann kommt so etwas wie ein episches Finale, der bisher beste Teil des Songs. Insgesamt ganz okay. (4/5)

Iron Man: Dieser Song wird von einem einfachen, aber einprägsamen Gitarrenriff dominiert. Der Gesang nervt ein wenig. Auf dieser Platte fühlt sich das Lied wie ein Fremdkörper an. (3,5/5)

Fazit: Es befindet sich zwar kein Totalausfall unter den Songs von 'The Oblivion Particle', aber das Prädikat 'großartig' verdienen meiner Meinung nach nur maximal 3 Lieder. Beim Vorgänger, den ich für das beste Post-Morse Album der Beards halte, war diese Zahl (deutlich) höher. (Ansonsten sind meine Lieblingsalben 'Day for night' und 'Snow'.)
Etwas unglücklich finde ich die Reihenfolge der Lieder, da die besten Lieder erst recht spät kommen.
Alles in allem ein gutes Album, das aber noch Luft nach oben hat.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 1, 2015 9:11 PM MEST


Out of the Wasteland
Out of the Wasteland
Preis: EUR 10,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In der Ruhe liegt die Kraft, 10. Juli 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Out of the Wasteland (MP3-Download)
Ich beginne meine Rezension von 'Out of the Wasteland' mit einer (chronologischen) Auflistung meiner Lieblingstracks von Lifehouse: Hanging by a moment, Sick Cycle Carousel, Everything, Spin, You and me, Broken, Storm, All in, Halfway gone, It is what it is, All that I am asking for, Between the raindrops, Only you're the one, Where I come from, Aftermath.
Wer diese Songs kennt, weiß, dass es sich überwiegend um Balladen handelt. Folglich sehe ich die Stärken dieser Band vor allem im Komponieren und Präsentieren (Performen) von ruhigen Songs. Ich meine, wer auf harte Uptempo-Rocker steht, sollte sich nach einer anderen Band umschauen.
Wenn man in den anderen Rezensionen von dem gedrosselten Tempo dieses Albums gelesen hat, ist man wahrscheinlich nicht überrascht, dass mir 'Out of the Wasteland' außerordentlich gut gefällt. Im Grunde ist OOTW das Album, worauf ich seit 'Hanging by a moment' von ihrem Debüt gewartet habe.
Dabei fängt es gar nicht so soft an. 'Hurricane' wird seinem Namen gerecht und rockt richtig gut. Dieser hochmelodiöse Uptempo-Rocker, der zu Recht als erste Single herausgebracht wurde, ist allerdings nicht repräsentativ für das Album. (5/5)
Der zweite Track 'One for the pain' ist eine coole Midtempo-Nummer, die zwar nicht an 'Hurricane' herankommt, aber den ich aufgrund des gefälligen Refrains als gelungen bezeichnen würde. (4/5)
Dann kommt mit 'Flight' die erste Piano-Ballade. Zunächst noch recht unscheinbar entwickelt sie am Ende eine überraschende Power und Dramatik. (4,5/5)
'Runaways' fängt mit einer ungewöhnlichen ruhigen mehrstimmigen Strophe an. Im Refrain 'explodiert' der Song. Sehr gelungen. (5/5)
'Firing Squad' ist eine wunderschöne Ballade mit einem Gänsehaut-Refrain. (5/5)
'Wishing' klingt nach einer Beatles-Ballade, mit akustischer Gitarre und Streichern. (4/5)
Das etwas poppige 'Stardust' klingt ganz stark nach zukünftiger Single-Auskopplung und, in einer gerechten Welt, nach einem Top-Ten-Hit. (5/5)
Der folgende 'Alien' ist nett. (4/5)
'Central Park' ist eine sehr getragene Nummer, die wahrscheinlich die schwächste von den ruhigen Liedern ist. (3,5/5)
'Hurt this way' klingt im Titel zwar nach Schmerz, ist aber (vor allem im Refrain) eine feine Gute-Laune-Nummer mit etwas Banjo. (4,5/5)
'Yesterday's son' zeichnet sich durch seinen wunderschönen mehrstimmigen Gesang aus, der an die Eagles erinnert. Ein weiterer Gänsehaut-Kandidat. (5/5)
Ähnlich wie bei ihrem Debüt war wohl auch bei OOTW das Motto 'Save the best for last'. 'Hourglass' geht richtig unter die Haut. Die weibliche Stimme, die später dazu kommt, gibt dem Song zusätzliche Dramatik. Wen dieses Lied kalt lässt, hat kein Herz. Punkt. (5/5)

Fazit: Viele Höhepunkte, kaum Schwächen. Für mich das beste Album von Lifehouse.


Dope Machines
Dope Machines
Preis: EUR 12,03

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Goodbye guitars! Welcome keyboards!, 22. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Dope Machines (Audio CD)
Nun hatte ich sie gerade (vor allem wegen ihres dritten Albums 'Such hot blood') lieben gelernt, da ändert die Band ihren Stil um fast 180 Grad, d.h. sie tauscht ihre Instrumente bzw. deren Schwerpunkt fast komplett aus. Was mal gitarrenorientiert war, ist nun höchst keyboardlastig. Da frage ich mich, welcher 'key moment' hat die Band dazu verleitet, so viel Gebrauch vom Keyboard zu machen? Hat da jemand Gary Numan getroffen?
Als ich die erste Single-Auskopplung 'Wrong' hörte, dachte ich noch, ich wäre im falschen Film oder bei der falschen Band. Das klang tatsächlich irgendwie 'wrong'. Ich hoffte, dass diese Single nicht repräsentativ für das kommende Album sein würde. Aber leider ist sie es.

Die Lieder im Einzelnen:
1. Wrong: Wie schon angedeutet, ist dieses Lied sehr elektronisch. Auch die Stimme klingt computertechnisch verändert. Nach mehrmaligem Hören und durch völliges Ausblenden ihrer vorigen Musik habe ich einen Song entdeckt, der ganz okay ist (3,5/5).
2. 'One time thing' macht da weiter, wo 'Wrong' aufgehört hat, nur noch schlechter, zumindest was die Strophe angeht. Im mäßigen Refrain wird es dann doch noch ganz gut. Nach knapp 3 Minuten kommt es tatsächlich noch zu einer kleinen gesanglichen 'Explosion'. (3,5/5)
3. 'Dope machines': Zunächst eine verzerrte Gitarre, dann dazu passende Keyboards. Im Vergleich zu den anderen beiden Songs versprüht der Titelsong positive Energie und gefällt mir auch von der Melodie besser. Hier gibt es auch Teile, die fast keyboadfrei sind. (4/5)
4. 'California': Zunächst nur dezente Keyboards. Die Stimme dominiert (endlich wieder). Dann überraschen TATE mit einem fröhlichen Refrain. (4,5/5)
5. 'Time to be a man': Hier werden die Keyboards erst im Refrain richtig laut. Der ist aber so gut, dass mich das nicht sonderlich stört. (4,5/5)
6. 'Hell and back': Überraschung! Gitarren! Und mehrstimmiges 'Nanana'! Und es bleibt tatsächlich (überwiegend) akustisch, zumindest bis zum lauten Refrain. Quasi ein Partysong. (4/5)
7. 'My childish bride': Hier werde ich zum ersten Mal an die balladeske Seite von 'Hot such blood' erinnert. Logischerweise ist die Technik hier nur sehr dezent. Das Gefühl ist in diesem Song der klare Sieger. (5/5)
8. 'The thing about dreams': Mäßiges Tempo, verzerrter Gesang. Im Refrain gibt es Falsett. Insgesamt sehr sperrig, wenn nicht sogar langweilig. (2/5)
9. 'Something you lost': Sphärische Keyboardklänge. Ruhiger Gesang. Und daran ändert sich zunächst auch nur wenig. Erst nach etwa dreieinhalb Minuten wird der Gesang intensiver, so wie ich (persönlich) ihn mag. (3,5/5)
10. 'Chains': Auch hier werden zunächst ruhige Töne angeschlagen. Aber schon bald gibt es im Refrain so etwas wie einen emotionalen Höhepunkt nach Art von U2. Die Keyboards sind mal wieder eher dezent. Nach knapp 4 Minuten kommt dann vielleicht die stärkste Stelle der gesamten Platte. Aber leider ist sie nach weiteren 50 Sekunden vorbei. (4,5/5)

Fazit: So schlecht ist 'Dope machines' trotz der großen instrumentalen Verschiebung nicht geworden, aber auch nicht so gut wie die drei Vorgänger. Man muss schon eine große Offenheit (besonders in Bezug auf elektronische Musik) mitbringen, um Gefallen an dieser Scheibe zu finden, die im letzten 'Drittel' (Lieder 7 bis 10) ähnlich ruhig wie 'Such hot blood' ausgefallen ist. Gerade solche Fans, die die ersten beiden Alben von TATE mochten, dürften arg enttäuscht werden. Also besser vorher mal reinhören.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 28, 2015 11:58 AM CET


Coming Up for Air
Coming Up for Air
Preis: EUR 17,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gute ehrliche Musik aus Irland, 19. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Coming Up for Air (Audio CD)
1. Honest: Die Single-Auskopplung. Und das zu Recht. Wunderschön melodisch, gefühlvoll und bombastisch. (5/5)
2. The one: Schon die sanfte Strophe vermittelt ein wohliges Gefühl, das bis zum Ende des Songs bleibt, da auch der Refrain sehr angenehm zu hören ist. (4,5/5)
3. Autopilot: Langsamer, eher mäßiger Beginn. Aber im mehrstimmigen Refrain vermag es der Song, den Zuhörer (bzw. mich) zu fesseln. (4/5)
4. Human again: Jetzt wird es (arg) elektronisch. Strophe und Bridge sind eher mäßig. Im Refrain wird es etwas besser. (3,5/5)
5. Unclear: Es fängt sehr ruhig an (Spannung!). Leichtere Steigerung in der mehrstimmigen Bridge. Noch mal die Strophe. Bis jetzt ist mir immer noch 'unclear', ob 'Unclear' ein guter Song ist. Aber dann kommt der Chor und damit ein 30-Seconds-to-Mars-Feeling. Und jetzt weiß ich es: Der Song ist gut! (4,5/5)
6. Coming alive: Jetzt hellt sich die Stimmung schlagartig auf. Rhythmisch und fröhlich kommt dieser Song daher. Der Titel ist Programm. Hier gibt es sogar ein kleines Gitarrensolo. (4,5/5)
7. Lost: Dieser (Midtempo)Song vermittelt eine ganz spezielle Atmosphäre, ein wenig düster. Je länger man es hört, desto besser wird es, sodass ich am Ende fast ein wenig traurig bin, dass es schon zu Ende ist. (4/5)
8. Ready: Der zweite fröhliche (Uptempo-)Song. Sehr eingängig, wenn auch ein wenig simpel. Hier gibt es noch ein feines Keyboardsolo. (4/5)
9. Better: Eine Ballade mit Akustik-Gitarre, die mich an Travis (oder Embrace) erinnert. Im Laufe des Liedes nimmt die Intensität und der Bombast zu, weshalb ich zu einem positiven Fazit komme. Gelungener Song. (4/5)
10. Everything works out in the end: Schönes Piano-Riff. Sehr ruhiger Gesang mit dezentem Background. Im Refrain wird der Background-Chor lauter. Der Song vermittelt ein Gefühl der Trauer. (4/5)
11. Play in the game: Der totale Kontrast zu dem Vorgänger, sodass es fast schon wehtut. Laut, elektronisch, rhythmisch. Aber besonders im Vergleich zu den anderen Liedern kaum melodisch. (3/5)
12. Love will set you free: Der letzte Song des regulären Albums beginnt als ruhige Ballade mit schönem Pianoriff. Zum Schluss wird es bombastisch. Ein sehr würdiger Abschluss (4,5/5).

Bonus-Tracks
Caught in the middle: Netter, ruhiger, etwas trauriger, eingängiger Song. (3,5/5)
War: Puristischer Song nur mit Stimme und Piano. Später kurze Background-Einschübe. Der Gesang wird immer intensiver. Am Ende hat mich der Song überzeugt. Definitiv eine Bereicherung. (4/5)
Moving on: Instrumental ähnlich wie 'War', aber etwas heller und nicht ganz so emotional. Trotzdem nicht schlecht. (4/5)
Honest - Acoustic: Und zum dritten Mal in Folge gibt es Stimme plus Piano. Nur für Leute, die es richtig pur und minimalistisch mögen.

Fazit: Ich kann hier durchaus die erweiterte Version mit den Bonus-Tracks empfehlen. Die insgesamt gute CD wird überstrahlt von dem tollen Song 'Honest', den man, wenn man nicht genug von ihm bekommt, in der Deluxe-Version auch noch in der Akustikversion bekommt. Ansonsten gibt es viel Melodie, viel Gefühl, (etwas) Bombast, z.T. ungewöhnliche Songstrukturen und ein paar Experimente zu entdecken. Diese Scheibe ist also eine spannende Angelegenheit.
Insbesondere für Leute, die etwas mit Coldplay anfangen können, zu empfehlen, wobei Kodaline weit darüber hinausgehen, eine billige Kopie dieser Band zu sein. Luft nach oben bleibt da nur noch wenig.


Ravenhead (LTD. Digipak + DVD)
Ravenhead (LTD. Digipak + DVD)
Preis: EUR 17,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Purer Melodic Metal, 25. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Ravenhead (LTD. Digipak + DVD) (Audio CD)
Es hat mich schon etwas gewundert, dass hier so viele Leute den Mangel an Abwechslung beklagt haben. Gänzlich widersprechen möchte ich diesem Eindruck auch nicht, sondern bloß versuchen, ihn zu verstehen. Tatsächlich sind die meisten Lieder ziemlich schnell, gitarrenlastig, hart und haben einen Refrain, der von einem mehrstimmigen Chor gesungen wird. Aber das war's dann auch schon. Ich finde, es gibt schon einige herausragende Songs auf 'Ravenhead', die der Langeweile entgegenwirken.
Bei Ravenhead' ist es das Gitarrenriff, das ich überragend finde. Auch die Strophe finde ich stark.
In 'FEVER' wird man nach dem anfänglichen Piano und dem gewaltigen Refrain von einem weiteren Gitarrengewitter umgehauen.
The Lake" ist zunächst deutlich langsamer und steigert sich dann. Hier ist der Refrain deutlich positiver und fröhlicher als noch bei dem aggressiven 'FEVER'.
'Evil lies...' bildet zu dem fröhlichen Vorgänger besonders zu Beginn einen deutlichen Kontrast, denn diese 'alte Frau' klingt schon ziemlich gruselig. Okay, was dann kommt, ist im Vergleich zu den vorherigen Liedern nur noch 'gut', sodass hier ein wenig das Gefühl entsteht, dass es bergab geht. Erwähnenswert finde ich noch den durchaus originellen Instrumentalteil nach etwa dreieinhalb Minuten (Rhythmusänderung, Akustische Gitarre). Am Ende bietet der Song außerdem eine erweiterte Bridge.
'Here at ...' bietet gute Uptempo-Gitarren zu Beginn und ist zunächst nichts Außergewöhnliches. Aber dann hört man die Stimme des ersten Gastsängers, der dem an sich ziemlich fröhlichen Song etwas Dreckiges gibt. Der Refrain ist relativ simpel gehalten. Aber im Instrumentalteil machen Orden Ogan dann wieder Boden gut. Vielleicht hätte es da noch etwas mehr sein können. Andererseits überraschen sie am Ende mit einem ruhigen Outro. Dieses stimmt einen quasi auf den ruhigen, akustischen Anfang des nächsten Liedes ein: 'A reason to give', das sich deutlich von den vorherigen Liedern unterscheidet. Sehr sanft kommt der mehrstimmige Chor herüber. Eine sehr schöne folkloristisch angehauchte Ballade, die später an Lautstärke (E-Gitarre) zunimmt. In meinen Ohren ist dieser Song der dritte Höhepunkt (nach 'Ravenhead' und 'FEVER').
'Deaf among the blind' ist dann wieder aggressiv und rasant. Im Grunde eine tadellose Melodic Metal Nummer, nur herausragen kann sie nicht, was aber vor allem an der Stärke gewisser anderer Lieder liegt.
Anders ist es mit dem folgenden 'Sorrow is your tale', bei dem der zweite Gastsänger zu hören ist. Das ist aber nicht das besondere, sondern der überaus gelungene Refrain. Der ist einfach nur schön.
Und nach einem kurzen Instrumentallied kommt dann ein Lied, das sich gänzlich von dem Rest der Platte unterscheidet. Obwohl es 'Too soon' heißt, kommt diese Abwechslung vielleicht etwas 'too late'. Auf jeden Fall bekommt der Hörer jede Menge Gefühl. Für mich stellt dieser Song den fünften Höhepunkt des Albums dar.

Wenn man die Liedern einzeln bewerten würde, dann würde das Album auf jeden Fall die Höchstwertung bekommen. Fünf Songs sind Spitze und die restlichen vier Songs sind immerhin noch gut. Außerdem ist die Produktion extrem gut. Noch nie klangen bei Orden Ogan die Drums so fett und wuchtig wie auf 'Ravenhead'. Auch die Chöre klingen so gewaltig wie noch nie. Dafür dass die Reihenfolge und die Auswahl der großenteils relativ ähnlichen Songs nicht ganz optimal ist, will ich dem Album nicht einen ganzen Stern abziehen. Ich finde, man sollte ein (Melodic Metal) Album nicht dafür bestrafen, dass sperrige oder gar schlechte Lieder weggelassen wurden.

Fazit: 'Ravenhead' dürfte vor allem denjenigen gefallen, die den Vorgänger 'To the end' dem Vor-Vorgänger 'Easton Hope' vorziehen. Die neuere Marschrichtung von 'To the end' (mehr Power, mehr Melodie, weniger Komplexität) setzen Orden Ogan auf 'Ravenhead' konsequent fort.


Secret Garden
Secret Garden
Preis: EUR 15,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zurück aus dem Schatten, 17. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Secret Garden (Audio CD)
Mit 'Temple of Shadows' (2004) haben Angra für mich eins der stärksten Melodic Metal Alben der letzten 15 Jahre gemacht. Dass es danach bergab ging, war abzusehen. So konnten mich die folgenden zwei Alben nicht völlig überzeugen. Es ist also wieder Zeit für eine Steigerung. Kann dies der neue „Secret Garden“ schaffen?

1. Newborn me: Kraftvoller, leicht düsterer Beginn, bei dem der Aushilfssänger eine beeindruckende musikalische Duftmarke hinterlässt. Aber auch seine Kollegen zeigen ihre Extraklasse, besonders im genialen Instrumentalteil (gezupfte Gitarre plus E-Gitarre). Tatsächlich erscheinen Angra wie neugeboren. Nur die Melodik war schon mal ausgeprägter, weshalb es nicht ganz zur Höchstzahl reicht. 4,5/5
2. Black hearted soul: Es beginnt mit lateinischen Mönchs-Chören. Daran schließt sich ein guter, recht traditioneller Uptempo-Song, der als Opener wahrscheinlich besser geeignet wäre. Das Gitarrensolo ist erste Sahne. 4/5
3. Final light: Jetzt wird es gemäßigt. Leider ist auch der Song insgesamt ziemlich mäßig, auch weil der Refrain auch noch mehrmaligem Hören nicht zündet. Etwas Ernüchterung macht sich bei mir breit, da das Niveau schon beim dritten Lied erschreckend tief sinkt. 2,5/5
4. Storm of Emotions: Ist anfangs sehr ruhig bis dann der 'Sturm' losbricht. Schöne Mischung aus Atmosphäre, Gefühl, Bombast und Melodie. 4,5/5
5. Synchronicity II: Das Original ist ein guter, relativer schneller Song von The Police, der sich aber nicht auf deren 'Best of' befindet, weshalb er auch noch recht unverbraucht klingt. Insofern finde ich die Wahl, gerade diesen Song zu covern, durchaus gut. Auch die Umsetzung finde ich gelungen. 4,5/5
6. Violet Sky: Hier fällt die Abweichung vom üblichen 4-Viertel-Takt auf, allerdings leider eher negativ. Es macht den Anschein, dass es irgendwie unrund läuft bzw. dass es bremst. Besser klingen u.a. die Drums in der atmosphärischen Strophe. Am Ende schaltet sich ein Chor ein, der den Song noch etwas pusht. Aber für mehr als 3,5/5 reicht es (für mich) nicht.
7. Secret Garden: Typischer ruhig-getragener Gothic Metal Song mit typischer Frauenstimme. Hier schimmert Angra nur noch sehr wenig durch. 3,5/5
8. Upper levels: Der Name ist Programm – zumindest nach dem vorangehenden Titelsong. Die Rhythmik ist wieder sehr 'Angramäßig'. Auch die Gitarren gefallen mir sehr. Der angenehme Refrain macht diesen verspielten Midtemposong zu einem Anspieltipp, besonders auch für Leute, die es gerne etwas 'progressive' mögen. (4,5/5)
9. Crushing room: Piano wechselt sich mit coolem Gitarrenriff ab. Dann der beeindruckende Gesang vor ruhigem Hintergrund. Gute Bridge und noch besserer Refrain. (Gemäßigter) Metal in Perfektion. Und das schreibe ich, obwohl ich nun wahrlich kein Doro Pesch Fan bin. (5/5)
10. Perfect Symmetry: Der Song geht gleich zu Beginn ziemlich ab. Nach langer Zeit mal wieder ein Song, der das Prädikat 'Uptempo' oder 'Power Metal' verdient. Die Musiker (Drums, Gitarre) machen ihre Sache sehr gut (auch im starken Instrumentalteil), aber für die Höchstzahl fehlt es dem Song etwas an Melodik. (4/5)
11. Silent Call: Das Album endet mit einer lupenreinen, aber ziemlich kitscharmen Ballade. Hier kann Fabio Lione zeigen, dass er es auch gefühlvoll kann. Ja, der Song berührt mich. (4,5/5)

Fazit: Angra melden sich mit einem sehr abwechslungsreichen Album zurück, auf dem sie des Öfteren zeigen, was sie drauf haben. Durch ihre enormen musikalischen Fähigkeiten und ihre hohe Individualität, die hier deutlich zum Vorschein kommen, heben sie sich angenehm von vielen anderen Bands dieses Genres ab. Trotzdem habe ich ein wenig das Gefühl, dass noch mehr möglich gewesen wäre. Insbesondere hätte ich mir von einer Melodic Metal Band etwas mehr Ohrwurmqualität gewünscht. Aber Angra sind halt ein wenig anders. Und das ist auch gut so. Der Abwärtstrend ist auf jeden Fall gestoppt.


Albion
Albion
Wird angeboten von Fulfillment Express
Preis: EUR 20,13

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Typisch Ten, 22. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Albion (Audio CD)
1. Alone in the dark tonight: Klassischer Ten-Song, d.h. Midtempo, sehr eingängig (auch das Gitarrenriff, das zu Beginn einen richtig guten Eindruck macht). Negativ sind nur die schwachen Drums (vor allem während der Strophe). 4,5/5
2. Battlefield: Einstieg gleich mit einem melodischen Refrain, gutes Girarrenriff, aber auch hier stellenweise diese nervigen Drums. Guter Midtempo-Song. 4/5
3. It's alive: Zu Beginn harte Gitarren, aber dann wieder wie gehabt: Midtempo-Song. Okay, aber spätestens jetzt wünsche ich mir mehr Abwechslung. 3,5/5
4. Albion born: Und da ist sie - die Abwechslung bzw. die Überraschung. Ungewöhnlicher Gesang ohne Instrumente (dann nur leichte Keyboards und Drums, die mal nicht nerven). Und wenn dann die hochmelodische Gitarre einsetzt, die sehr an fröhlichen Irish Folk erinnert, steht für mich fest, dass dies ein Höhepunkt dieser Platte ist. Leider ist es auch der einzige richtig positive Aufhorchmoment. 5/5
5. Sometimes love takes the long way home: Positiv formuliert: Solide, getragene, nette Ballade. Negativ formuliert: Einschläfernd. Kompromiss: 3/5.
6. A smuggler's tale: Fast zwangsläufig kommt nun wieder ein Midtempo-Song, der okay ist (vor allem die Gitarrenarbeit), aber nicht herausstechen kann, was vor allem an dem mäßigen Refrain liegt. 3,5/5.
7. Die for me: Das Gitarrenriff erinnert mich an ACDC, aber wie so oft, fehlt auch hier die Kraft, denn anschließend schleppt sich der Song zu einem mittelmäßigen Refrain. 3,5/5
8. It ends this day: Guter Anfang, etwas düster (auch die Gitarre). Dann hellt der Song kurz auf, um dann in einen Ten-typischen hochmelodischen Refrain zu münden. Für mich der zweitbeste Song des Albums. 5/5
9. Gioco d'amore: Ruhige Piano-Ballade, auf der Gary Hughes teilweise italienisch singt, was mich aufhorchen lässt. Mir scheint, als wäre der Song eher für Josh Groban geschrieben worden. Auch wenn Hughes stimmlich nicht an Groban herankommt, zeigt er hier seine beste gesangliche Leistung. 4/5
10. Wild horses: Fängt ziemlich spannend (und ein wenig umheimlich) an - mit Gesang und Piano. Aber der Refrain ist leider ziemlich schwach. 4/5
(Bonus-Track) Good god in heaven what hell is this: Jetzt wird tatsächlich mal richtig gerockt. Schade, dass dieser Song bloß ein Bonus-Track ist. 4,5/5

Fazit: Auf dem Vorgänger 'Heresy und Creed' wurden einem mehr Abwechslung und mehr Neues geboten (vor allem wenn man vom Bonus-Track absieht). 'Albion' ist dagegen (bis auf zwei Ausnahmen) eher rückwärtsgewandt, was ja auch nicht schlecht sein muss. Aber für die Höchstwertung (5 Sterne) reicht es trotz guter Gitarrenarbeit nicht.


Native (Gold Edition)
Native (Gold Edition)
Preis: EUR 5,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Außerordentlich gute Popmusik, 17. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Native (Gold Edition) (Audio CD)
1. Counting Stars: Unwiderstehlich melodischer Auftakt von 'Native'. Eigenständige Pop-Musik der Champions-League. 5/5
2. Love runs out: Diesen Song gibt es nur auf der Gold Edition. Mit seinem stampfenden Beat klingt das Lied ungewöhnlich aggressiv, fast schon kriegerisch. Die einzige Ähnlichkeit zum Opener ist die enorme Originalität des Songs. 4,5/5.
3. If I lose myself tonight: Jetzt wird es wieder schön und kuschelig. Dieser Midtempo-Song ist einfach ein perfekter Popsong. Punkt. 5/5
4. Feel again: Zunächst ruhig, aber dann wird es bombastisch und supermelodisch. Eine weitere Granate von Popsong. 5/5
5. What you wanted: Drums und Gesang dominieren in diesem Midtempo-Song. Durchaus melodisch, aber nicht genug Abwechslung. Es fehlt der explodierende Refrain. 4,5/5
6. I lived: Nur Akustik-Gitarre, dann Drums, dann wird es richtig hymnisch. Schöner Wechsel von leise und bombastisch. Dazu noch sehr melodisch. Am Ende gibt es noch ein Extra-Ooo. Fein fein. 5/5
7. Light it up: Verzerrte Gitarren, die ebenso wie der Gesang ziemlich dumpf klingen. Ziemlich schräg und sperrig. Der Instrumentalteil am Ende ist okay und rettet das Lied vor dem totalen Fiasko. 2,5/5
8. Can't stop: (Für meine Ohren) Unschöner Falsett-Gesang in der Strophe. Im Refrain scheint er seine Stimme sogar noch höher zu schrauben. Melodisch ziemlich holprig. Noch bevor der Song zu Ende ist, denke ich mir: Please stop! 1,5/5
9. Au revoir: Streicher und Piano besänftigen mich nun zunächst. Der Gesang ist sehr ruhig. Richtig versöhnen kann mich der Song aber nicht, da ihm die Eingängigkeit (und Abwechslung) fehlt. Mit 4,50 Minuten zu lang. 3/5
10. Burning bridges: Zunächst unspektakulärer Midtempo-Song. Das ändert sich aber schnell, wenn der Refrain kommt. Der ist nämlich ziemlich klasse. 4,5/5
11. Something I need: Fängt ruhig an, aber dann platzt die Melodie-Bombe. Und wie! Sensationeller Gute-Laune-Song. 5/5
12. Preacher: Schöner Anfang mit Streichern, auch die gemäßigte Strophe ist gefällig. Der Refrain ist dann richtig schön. Getragene Wohlfühlnummer mit Chor. 5/5
13. Don't look down: Kurzes Outro. (Ohne Bewertung)

Bonus:
14. Something's gotta give: Ziemlich schräger Anfang. Wie sich leider bald darauf herausstellt, war dies der (enttäuschende) Refrain. Der Song ist sehr entbehrlich. 1,5/5
15. Life in color: Im Refrain des zweiten Bonus-Tracks geben One Republic noch mal etwas Gas. Aber viel besser als okay ist der Song nicht. 3,5/5

Fazit: Schade, dass man zwischendurch (Tracks 7 – 9) eine Auszeit von der Melodik macht. Aber auch trotz dieser Schwächephase ist 'Native' ein außergewöhnlich gutes Pop-Album. Und selbst diese weniger gefälligen Songs haben mit den anderen (nahezu) perfekten Lieder eines gemeinsam: sie sind keine 08/15-Poplieder.

Was die Bonus-Tracks angeht (zu denen noch drei alternative Akustik-Versionen von bereits vorhandenen Liedern gehören), rechtfertigt nur der als Single ausgekoppelte Song 'Love runs out' den Kauf der Gold Edition.


Maximum Overload (+5 Bonus Tracks)
Maximum Overload (+5 Bonus Tracks)
Wird angeboten von Softbayglobal
Preis: EUR 25,00

5.0 von 5 Sternen Speedmetal at its best, 4. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Maximum Overload (+5 Bonus Tracks) (Audio CD)
1. The Game: Gleich zu Beginn machen Dragonforce deutlich, dass sie keine ihrer Stärken verloren haben: ungeheures Tempo, schwindelerregende Gitarrensoli und ein Gefühl für harmonisch klingende Melodien. 'The game' ist ein perfekter Einstieg. (5/5)
2. Tomorrow's king: Melodisch und schnell ist auch der zweite Track. Auch hier kann ich absolut nichts beanstanden und muss daher wieder die Höchstpunktzahl vergeben. (5/5)
3. No more: Und wieder geht die Post ab. Die Melodik ist vielleicht ein kleines bisschen schlechter als bei den ersten beiden Songs. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Auch 'No more' ist hörenswert, insbesondere nach etwa 3 Minuten, wo für 10 Sekunden Ruhe einkehrt. (4,5/5)
4. Three hammers: Oh! Ein langsamer Beginn. Aber nach einer Minute nimmt das Lied Tempo auf. Aber nicht so schnell wie die ersten drei Lieder. Und dann der Refrain, der tatsächlich noch besser ist als in den ersten beiden Tracks. Danach ein Tempowechsel und ein Gitarrensoli. (5/5)
5. Symphony of the night: Dieser Track bleibt nur wenige Sekunden ruhig. Dann herrscht wieder das übliche Tempo. Gute, aber nicht herausragende Melodie. Nach zweieinhalb Minuten dann eine überraschende Verschnaufpause mit einem zunächst relativ ruhigen, aber sehr gefälligem Gitarrensolo, das den Song aufwertet. (4,5/5)
6. The sun is dead: Anfang mit starkem Gitarrenriff. In der Strophe nimmt sich die Band etwas zurück. Kein typischer DF-Song, zumal er sich eher im Midtempo-Bereich bewegt und auch ein wenig düster ist. Auch wenn der Refrain 'bloß' gut ist, empfinde ich den Song hier sehr angenehm, weil er für etwas Abwechslung sorgt (und auch wieder ein Klasse Gitarrensolo bietet). (5/5)
7. 'Defenders' ist Dragonforce pur. Schnell und ungeheuer melodisch. Nach drei Minuten überraschen DF dann wieder kurz mit einen ruhigen Passage, bevor dann wieder ein schwindelerregendes Gitarrensolo folgt. (5/5)
8. Extraction Zone: Geschwindigkeitsrekord am Anfang. Man kommt kaum zum Luftholen. Melodisch ist der Song nicht so stark. Hier gibt es schon nach zwei Minuten eine 'Pause', was wohl an dem hohen Tempo zu Beginn liegt. Aber auch dieses Intermezzo ist nicht so interessant wie bei den anderen Songs. Erst als die Gitarre kommt, wird es gefällig und schließlich auch wieder schnell. Auf dieses Lied könnte ich (bisher) am ehesten verzichten. (4/5)
9. City of Gold: Gewohnt temporeicher Beginn. Nach all den starken Nummern zuvor kommt mit dieser Song eher durchschnittlich vor. (3,5/5)
10. Ring of fire: Die Coverversion des Johnny-Cash-Klassikers finde ich durchaus gelungen. Tolles Gitarrenriff. Die Ohrwurm-Melodie bringt ja das Original schon mit. (5/5)

Fazit: Wenn man vom Ende absieht, wo die Kreativität ein wenig nachlässt, überzeugen Dragonforce mit gewohnt starken Melodien, schnellem Tempo und superben Gitarrenriffs, - solos. Das einzige Problem, das ich fast mit jeder DF-Platte habe, auch wenn sie noch so toll und perfekt eingespielt wurde, ist, dass die Musik aufgrund ihres fast durchgängig hohen Tempos mich zu ermüden droht (Vielleicht bin ich auch schon etwas zu alt dafür?). Ich wünschte mir daher noch etwas mehr Abwechslung, auch wenn hier und da schon Ansätze zu erkennen sind. Trotzdem wäre es ungerecht, 'Maximum Overload' nicht die maximale Punktezahl zu geben.


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