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Rezensentin / Rezensent

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Archangels in Black
Archangels in Black
Preis: EUR 24,68

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solide Scheibe - mit Suchtpotential, 20. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Archangels in Black (Audio CD)
Nachdem Adagio ja bei seinen bisherigen 3 Outputs jedesmal ein anderes Subgenre bedient hat (Sanctus Ignis ~ melodischer Powermetal/ classical Metal, Underworld ~ Progressiver Metal, Dominate ~ Progressiver Powermetal mit Death Metal-Anwandlungen), war ich schon gespannt, was uns diesmal erwarten würde.
Die Demo-Songs hatten schon angedeutet, daß die bei Dominate eingeschlagene Richtung beibehalten wurde.

Und so hat es sich dann auch auf dem Album bestätigt. Stilistisch stehen sich also die beiden Releases sehr nahe. Progressiv, melodisch, mit viel Power und Death-Metal-Merkmalen.
Man könnte auch ketzerisch behaupten, Stephan Forté wollte mit Archangels in Black eine verbesserte Version von Dominate abliefern, bevor er sich wieder einem neuen Subgenre widmet (nach dem Motto: "Halt, wartet, das kann ich besser!")...

Die Besetzung hat sich allerdings geändert. Wurde bei Dominate gegenüber Underworld noch David Readman gegen Gus Monsanto ausgetauscht (David hätte auch irgendwie nicht zur Dominate gepaßt), mußte Gus schon wieder Platz machen, und zwar für Chris Palin.
Eine gute Wahl. Chris Palin hat deutlich mehr Power in der Stimme.
Erstaunlich ist, daß Gus aber noch als Hintergrundsänger tätig ist.

Außerdem finde ich die Archangels in Black deutlich stärker als die Dominate, weil in sich stimmiger. Auch wenn der Anteil an Gegröhle (ich verwende absichtlich diese abschätzige Bezeichung für das Death-Metal-typische Growling, weil ich es absolut nicht ausstehen kann) etwas höher ist als noch auf dem Vorgänger-Album. Twilight at Dawn ist daher auch mein persönliches "Unlieblingslied" auf der Scheibe.

Ansonsten sind wieder allerlei geniale Instumentalpassagen sowie ohrwurmgefährliche Melodien (v.a. Refrains) dabei, wie wir's von Adagio eigentlich auch gewohnt sind. Man erkennt zu jeder Zeit, daß es sich um eine Adagio-Scheibe handelt.

Der ominöse "Japan-only-Bonus-Track", von dem ich in Netz gelesen habe, existiert wohl nicht wirklich, denn nirgends war er mit Titel genannt und auf dem JP-Amazon werden auch nur "unsere" Tracks gelistet.
Dafür ist aber auch bei dieser Ausgabe ein "Bonus-Track" enthalten, den man aber getrost vergessen kann, handelt es sich doch lediglich um das Musikvideo zu Fear Circus, das erstens schon auf der myspace-Seite zu sehen ist und zweitens auch hier unprofessionelle interlacing-Streifen bei Kamerabewegungen zeigt. Außerdem handelt es sich wieder mal um eines der von mir gehassten Digi-Packs...

Das tut der Musik, die leider nur 47:27 andauert, jedoch keinen Abbruch. Mit Twilight at Dawn kann ich persönlich nicht viel anfangen, The Fifth Ankh hat mir auch etwas zu viel Growling (auch wenn es auch seine melodischen Abschnitte hat) und Getsu Senshi finde ich etwas schwächer als die Songs 1-5 + 7.

Fazit: Wer mit Dominate etwas anfangen konnte, kann auch hier zuschlagen. Wem die Underworld deutlich besser gelegen hat (wie auch mir; meiner Meinung nach eines der besten Prog-Metal-Alben), sollte erst einmal Probehören. Die Melodien machen aber auf Dauer süchtig!

Anspieltipps wären daher die erste Hälfte bzw. für den, der's noch kürzer will, das sensationelle Undead und der Titeltrack.


Fragile Equality (Ltd.ed.)
Fragile Equality (Ltd.ed.)
Preis: EUR 16,85

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Respektable Filler für die Angra-Pause, 2. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Fragile Equality (Ltd.ed.) (Audio CD)
Vermutlich werden die meisten Leute über Angra auf Almah gestoßen sein. Immerhin ist es ein (nicht mehr wirklich) Solo-Projekt vom derzeitigen (?, immerhin kursieren wieder mal Auflösungsgerüchte, die zwar dementiert wurden, aber...) Angra-Sänger Edu Falashi.
Für das Debutalbum Almah hat er folgende Musiker an Land gezogen:

Emppu Vuorinen (Nightwish) - Gitarre
Lauri Porra (Stratovarius) - Bass
Casey Grillo (Kamelot) - Schlagzeug
Mike Stone (Queensrÿche) - Gitarre
Edu Ardanuy (Dr. Sin) - Gitarre

Insgesamt ist erste Album vielleicht etwas schwächer als das zweite (Fragile Equality), aber dennoch hörenswert. Es ist eine Mischung aus Rock(baladen), (Power)metal und etwas Hard Rock.
Wer mit den letzten Angra-Alben etwas anfangen konnte, sollte auch an Almah Gefallen finden. Immerhin erkennt man hier, wieviel Einfluß/Anteil Edu auf den letzten Angra-Scheiben auf das/am Songwriting hatte.
Neben der typischen Stimme erkennt man auch eine Edu-typische Melodieführung.
Aber auch der Einfluß der nordischen Musiker ist nicht zu überhören (Stichwort "Schwedenmetal", umfaßt in meinem Spachgebrauch auch Finnen etc. :-))

Auf Fragile Equality hat Edu sich eine "neue" Band zusammengestellt:
Marcelo Barbosa - Gitarre
Paulo Schroeber - Gitarre
Felipe Andreoli (Angra) - Bass
Marcelo Moireira - Schlagzeug

Diese Scheibe ist deutlich härter geraten und erinnnert noch etwas mehr an Angra. Aber auch Anlehnungen an Metallica und James Labrie (Fragile Equality - Crucify (auf Elements of Persuasion)).

Man kann auch gewissen Parallelen zu den aktuellen Alben von André Matos und Avantasia erkennen. Insgesamt jedoch könnte man es auch als ein Angra-Album akzeptieren, auch wenn die beiden Giganto-Gitarreros Kiko Loureiro und Rafael Bittencourt natürlich nicht mit an Board sind.

Fazit: Zwei solide (Metal-) Scheiben, von denen die erste im Schnitt weniger hart (sprich auch mal in Rock abdriftet) und nicht ganz so gut ist wie die zweite. Das Urteil liegt irgendwo zwischen "ganz nett" und "absolut hörenswert", wobei ich mit jedem Durchlauf deutlich zu letzterem tendiere.
Almah: 3 (-3,5) Sterne
Fragile Equality: 3,5-4 Sterne

Insgesamt kann man, glaube ich, 4 Sterne vergeben, da man ja auch noch einen guten Preis (19,99) für zwei Alben bekommt.


Frontier(s)
Frontier(s)
DVD ~ Samuel Le Bihan
Wird angeboten von Eliware
Preis: EUR 8,60

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Naja, 17. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Frontier(s) (DVD)
Natürlich kann man sich darüber streiten, ob solche Filme überhaupt "sein müssen". Nicht umsonst werden sie reihenweise in D indiziert.
Ob jemand einen solchen Film anschauen will oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen - sofern sie bei demjenigen nicht für andere negative Folgen hinterlassen.

Aber diese Herumschneiderei an indizierten Filmen, nur damit man doch noch Geld damit verdienen kann, nimmt mittlerweile einfach überhand.

Ich kenne die Cut-Version nicht, aber ich weiß, was wenige Sekunden fehlenden Filmmaterials mit einem Film anstellen können. Daher denke ich, daß die herausgeschnittenen Minuten den Film wohl sehr verkrüppeln...

Nun etwas zum Film:
Die Hintergrundgeschichte mit der Nazi-Familie hat mich nun wirklich nicht vom Hocker gerissen. V.a. wurde sie dadurch stark entwertet, daß der Altnazi, das Familienoberhaupt, ein ewiggestriger Deutscher sein soll, der meist Französisch spricht und hier und da ein paar markante Sprüche auf Deutsch losläßt. Gespielt wird er aber von einem Franzosen, der allenfalls einen angedeuteten, gespielten Akzent in seinem eigentlich reinen Französisch hat aber ein unglaublich schlechtes Deutsch spricht. So wird die Rolle einfach unglaubwürdig und ärgert eigentlich die ganze Zeit.
Natürlich kann man sich auch die deutsche Synchonisation anschauen, aber ich habe festgestellt: lieber einen Film im Original mit Untertiteln anschauen (weil ich da mit meinem Schulfranzösisch nicht weit komme), weil die Atmophäre i.d.R. viel direkter und authentischer ist als bei einer Synchro-Fassung. So auch hier. Nur stört eben auch hier, wie in jedem Film, in dem ein Charakter durch seine sprachliche (und kulturelle; in diesem Falle natürlich etwas heikel) Herkunft definiert ist, nicht von einem Muttersprachler gespielt wird.

Deshalb gibt's hier mal nur 3 Sterne.

Der Film ansich ist handwerklich aber sehr gut gemacht.

Aber die Abzüge erklären sich wie folgt:

- Filme sind ganz oder gar nicht zu veröffentlichen, keiner will kastrierte Filme sehen!
- der gefälschte Altnazi nervt!
- die Hintergrundgeschichte schien mir doch etwas sehr konstruiert und trotzdem irgendwie schwammig...

Was soll ich also Empfehlen?

Wer sowieso bei "unsinnigen Gewaltfilmen" immer den Kopf schüttelt, sollte die Finger davon lassen.

Wer sich an Gewaltfilmen aufgeilt, der sollte seinen Mitmenschen einen Gefallen tun und es gleichermaßen handhaben.

Wer ihn trotzdem unbedingt sehen möchte, sollte die Finger jeglicher in Deutschland erhältlichen (Kauf oder Miete) Fassung lassen, weil die eh alle nur geschnitten sind. Und es gibt nur eine Sache, die schlimmer ist als sich einen geschnittenen Film anzusehen: Jemandes Urteil über einen Film hören oder lesen zu müssen, der ihn nur in der geschnittenen Fassung gesehen hat und eigentlich "gar nicht mitreden kann"...

P.S. von der viel zitierten "franz. Trilogie" von der der 2. besser als der erste und der 3. besser als der 2. sein soll, gefällt mir der 1. immer noch am besten... (keine Namen: keine Werbung für indizierte Filme!)


Kein Titel verfügbar

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ergebnis eines kurzen 3er Vergleichtests, 22. Dezember 2008
Habe folgende 3 analoge, schnurgebundenen Festnetztelefone OHNE Anrufbeantworter verglichen:

- AEG Milano 40
- Siemens 5030 bzw. 5020
- DSC Zettler ZET-Phone 15

Die Telefone habe ich z.T. zu Hause, z.T. im Fachmarkt getestet. Mich hat v.a. interessiert:
- Läßt sich das Telefon stumm schalten (kein nerviges Geklingel ohne den Stecker ziehen zu müssen?
- Telefonbuch vorhanden? Wieviele Einträge möglich?
- Display?
- Sind Klingeltöne ok oder nervig?

Nachdem ich etwa ein Jahr lang das AEG Milano 45 (siehe dort auch 4er Vergleichstest) benutzt habe, habe ich es nun außer Dienst gestellt, weil mich an dem Telefon stört, daß der Anrufbeantworter sich zwar ausstellen läßt, dieser aber trotzdem "dran geht", wenn der Anrufer es lange genug klingeln läßt. Mit "dran gehen" ist gemeint: es kommt eine Ansage (je nachdem, was man eingestellt hat, die Ansage für AB oder nur Anrufhinweis), danach piept es (was sich für den Anrufer so anhört, als ob er dann eine Nachricht hinterlassen könnte), der AB zeichnet aber NICHT auf. Dieser "Fehler" liegt wohl daran, daß AEG die Möglichkeit, als Anschlußinhaber den AB von der Ferne aus bedienen zu können, schlecht umgesetzt hat. Soviel dazu.

Nun aber zum AEG Milano 40.
Das Telefon ist im wesentlichen baugleich mit dem Milano 45 (siehe auch dort). Unterschied ist - wie gesagt - der fehlende AB.
Vermutlich aufgrund des neueren Baujahres ist das Menü minimal anders und v.a. die Klingeltöne sind etwas weniger nervig (niedrigere Tonhöhe) als beim Milano 45.

Zu den anderen Telefonen gibt es in meinen Rezensionen auf den entsprechenden Produktseiten genaueres.

Fazit: Mein persönlicher Testsieger meines kleinen 3er Vergleichtests ist das Milano 40, weil beim ZET-Phone 15 die Kompaktheit durch die Integration des Displays und der Tasten technisch nicht dementsprechend umgesetzt wurden und beim Siemens 5030 (bzw. 5020) das Lautlosstellen nur über das Menü funktioniert und der Preis über dem des AEG liegt.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 18, 2009 11:21 PM CET


Der Letzte Detektiv.Testmarkt (1)
Der Letzte Detektiv.Testmarkt (1)

16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwiegespaltenes Urteil, 11. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Letzte Detektiv.Testmarkt (1) (Audio CD)
Man könnte es ziemlich kurz machen, aber ohne eine kleine Erklärung wäre die Bewertung wohl unverständlich.

Erst einmal die Bewertung:
1. Idee, Hörspiele von Herrn Koser auf CD herauszubringen: 5 Sterne
2. Bewertung der Serie "Der letzte Detektiv" allgemein: 4-5 Sterne
3. Bewertung der Folgen 1-4: 3-4 Sterne.
4. Umsetzung der CD-Veröffentlichung: 0-1 Stern.

Warum?

1. und 2. sollten sich selbst erklären.

zu 3.: In den ersten 4 Folgen wird "Sam" noch nicht von Peer Augustinski gesprochen. Das wertet die Folgen vergleichsweise deutlich ab, da die gesamte Serie von Bodo Primus und Peer Augustinski als Sprecher getragen wird. Die Stories der Folgen 1-4 sind aber trotzdem gut.

zu 4: Ich besitze keine der CDs und habe sie auch noch nicht in der Hand gehabt. Mein Urteil bezieht sich auf Folgendes. Jahrelang haben die Fans von Michael Koser und allen voran Michael Koser selbst für eine Veröffentlichung seiner Hörspiele gekämpft, umsonst. Es wurden Downloadserver eingerichtet und diese dann wieder gesperrt. Klar, wegen Urheberrecht. ABER: Die Hörspiele wurden in den letzten Jahren nicht mehr wirklich wiederholt, es gab sie nicht käuflich zu erwerben und alles was die Fans hatten/haben, waren Mitschnitte aus dem Radio, die sie anderen Fans zugänglich machen wollten. Eigentlich wäre keiner geschädigt worden, weil eine Einnahmequelle nicht untergraben worden wäre...
Nun, die Fans haben andere Wege gefunden, die Hörspiele untereinander weiterzugeben...
Und jetzt diese CD-Veröffentlichung!
Fehler Nr. 1: Die Fans haben aufgrund der jahrelangen Querelen mittlerweile alle Hörspiele zu Hause.
Fehler Nr. 2: Es wurden genau (und bisher nur) die 4 Folgen veröffentlicht, auf denen Peer Augustinski noch nicht mitspielt. Daher ist der Anreiz für Neulinge etwas reduziert.
Fehler Nr. 3: Natürlich hätten die Fans auch gerne diese CDs. ABER: Ein Fan will ALLE Folgen haben. Und ein Fan will auch ALLE Folgen von "Die Denkmaschine" haben. Ersten: das wären dann etwa 120 CDs. Wer soll das bezahlen, bei den Preisen? Zweitens: Wohin mit 120 CDs??? Warum keine Veröffentlichung auf wenigen DVDs in hoher MP3-Qualität zu einem vernünftigen Preis oder zum Download???
Warum sollte sich ein Fan die Folgen 1-4 kaufen, die wie gesagt, nicht die Lieblingsfolgen der Fans sein dürften, nur um später zu merken, daß die CD-Veröffentlichung eingestellt wurde, weil zu wenige Leute bereit waren, sich das Geld derart aus der Tasche ziehen zu lassen?

Also, liebe Senderverantwortliche: Lieber sich mal wieder zurück besinnen auf die Frage, was öffentlich-rechtlich bedeutet. Außerdem sich mal hinterfragen, warum jahrelang gemauert wurde und jetzt auf einmal die Dollarzeichen in den Augen glänzen und der geneigte Hörer sauber abkassiert werden soll für Produktionen, die er bereits mit seinen GEZ-Gebühren vor zig Jahren bezahlt hat...

In diesem Sinne: zurück auf Start und nochmal versuchen...


The Scarecrow
The Scarecrow
Preis: EUR 6,66

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wen wundert's?, 8. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: The Scarecrow (Audio CD)
Im Laden probegehört und positiv überrascht gewesen, im Vergleich zu den doch etwas seicht (= zu einfach gestrickt, zu Refrain-lastig) geratenen Metal Opera Part I+II. Die haben zwar einen größeren und schneller wirkenden Ohrwurmeffekt, nutzen sich aber relativ schnell ab, zu pathetisch und gleichzeitig platt, man könnte sagen: typisch Power Metal.

Und hier nun das Nachfolger-Album. Und das klingt vielleicht nicht völlig anders, aber zumindest genügend anders um besser zu sein. Reifer, erwachsener, wie eben Tobias Sammet, der seine typische Metal-Langhaar-Mähne gegen einen neuen Modelook ausgetauscht hat.
Das Album hat einen leichten progressiven Touch, in der Hinsicht, daß die Songs komplexer und abwechselungsreicher sind, reifer eben.

Und wen wundert's, daß die Scheibe so gut geworden ist? Immerhin hatte Sascha Paeth seine Finger im Spiel. Und der hat ja schon zur Genüge mit Angra (auf den frühen Scheiben) und André Matos bewiesen, daß Produktionen, die seine Handschrift tragen, unbedingt Beachtung verdienen. Vielleicht ist dies auch der Grund, daß man sich hier und da an Werke des erwähnten Ausnahme-Sängers aus Brasilien erinnert fühlt.

Die Songs in der Einzelkritik sind ja schon ausreichend niedergeschrieben worden.

Bleibt nur noch zu sagen, daß das Album eine angenehme Überraschung ist und die Sänger und Musiker für ein stimmiges Gesamt-Hörerlebnis sorgen.

Tobi: weiter so!

P.S.: Wenn es endlich einmal eine "Metal Opera Part I+II" Doppel-CD im _Jewelcase_ (und zum vernünftigen Preis; immer diese lästigen DigiPacks...) gibt, werde ich vielleicht auch dort zuschlagen.

[Edit]:
Ich finde es schon etwas befremdlich, daß die Einzel-CD erstens an sich SO teuer ist (knappe 21 Euro) und dann noch 5 Euro teurer als die CD+DVD-Version. Sollen die Leute, die DigiPacks lästig finden, dafür bestraft werden, daß sie "nur" die CD in einem platzsparenden Jewel Case haben wollen?


Dream Theater - Chaos in Motion ( 2 DVD)
Dream Theater - Chaos in Motion ( 2 DVD)
DVD ~ Dream Theater
Preis: EUR 22,49

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Enttäuschend..., 2. Oktober 2008
Normalerweise lasse ich nichts auf DT kommen. Aber was die Live-Releases betrifft bin ich doch recht enttäuscht, v.a. von diesem. Die Video-Version von "Once in a LIVEtime" habe ich nicht, daher kann ich nur die Nachfolger beurteilen. Und da ist nur "Live At Budokan" wirklich "fehlerfrei".
Bei "Metropolis 2000" nerven die psychodelischen Spielereien von MP wo man die Band sehen will, und die Tatsache, daß die restlichen Songs der 3-CD-Version nicht komplett auf DVD erhältlich sind.
Bei Budokan gibt's nichts zu meckern.
Bei "Score" ist das Orchester mit seinen Intonations- und Rhytmusschwierigkeiten fast schon unerträglich.

Und nun diese Doppel-DVD...
Ein Zusammenschnitt von Gigs aus aller Welt. Ansich nicht so schlimm. Eher schon die Bild- und Tonqualität. Absolut unerträglich sind aber die zwischen den Songs eingestreuten Kommentare sowie Trailer für die Tour (Was soll das eigentlich???). Nichts gegen die darin enthaltenen Infos, v.a. auch die Selbstironie von JP zum Thema "Youtube", aber diese Intermezzi haben schon bei "Meet the Flower Kings" genervt... Man möchte doch schon "das Konzert" am Stück sehen. Der Rest gehört auf die Bonus-DVD und gut ist. Und die ist gut, informativ und lustig.

Am Inhalt gibt's also nicht's zu meckern, aber die Präsentation ist DT-unwürdig. Bild und Ton sind nicht optimal, aber es gibt schlimmeres.

Wie man liest, lohnt die Deluxe-Version nicht wirklich, da die Tonqualität auf den CDs nicht besser ist als auf der DVD. Außerdem ist es auch eine langweilige Digi-Pack-Ausgabe und keine aufwendig gestaltene "Buchausgabe" mit Booklet.

Daher ist dieses Live-Release nur für Fans zu empfehlen. Für Neueinsteiger und Gelegenheitsinteressierte eignen sich "Score" und "Budokan" wesentlich besser, die bereiten auf Dauer mehr Freude.
Einzig "Ausfahrt" wird man dort nicht finden :-)


Dream Theater - Chaos in Motion (Deluxe Collector's Edition) (2 DVD / 3 CD) [Limited Edition]
Dream Theater - Chaos in Motion (Deluxe Collector's Edition) (2 DVD / 3 CD) [Limited Edition]
DVD ~ Dream Theater
Preis: EUR 38,95

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Info für Unentschlossene, 26. September 2008
Dies ist keine Bewertungsrezension, sondern eine Info für Leute, die zwischen der Doppel-DVD und der Limited Edition schwanken.

Ich habe selbst lange überlegt, welche Version ich nehmen soll, da ich die Wechselei von 3 CDs zum kompletten Durchhören schon mal lästig finde und für die Digitalisierung i.d.R. auch die DVD-Tonspur reicht, zumal dort (zumindest bei normalen Konzerten, hier: Zusammenstellung aus mehreren Gigs) kein Fade-out und -in nervt.
Heute habe ich mal im Saturn die Limited Version angschaut und konnte im eingschweißten Zustand folgende Merkmale feststellen:

1. Es ist ein reines Digi-Pack (vgl. "In Constant Motion" von MP), also NICHT so ein schönes und hochwertiges Teil wie man es von Transatlantic und "Meet the Flower Kings" kennt (mit schöner dicker Pappe mit eingebautem Booklet).

2. Von Außen war kein Booklet zu erkennen, nur Artwork auf die (dünne) Pappe gedruckt, das man dann durch die durchsichtigen Scheibenhalter betrachten kann.

Daher bin ich der Meinung, daß das Limited wirklich nur für Leute lohnend ist, die zwingend die CDs brauchen.

Gut, der momentane Preisunterschied von 20,97 vs. 24,97 ist nicht die Welt. Aber mir fiel die Entscheidung bei 17,99 vs. 24,97 doch etwas leichter und sie wäre mir noch viel leichter gefallen, wenn ich damals schon gewußt hätte, wie die Limited Edition denn nun aussieht.

Deshalb hoffe ich, daß diese Infos dem ein oder anderen die Entscheidung erleichtert.

P.S.: Leider ist die Stereo-Tonspur nicht wie auf der Score L-PCM sondern AC3. "Leider" deshalb, weil ich glaube gelesen zu haben, daß L-PCM der CD näher kommt als AC3. Ich kann mich natürlich auch irren, aber dafür kann ja die Kommentarfunktion genutzt werden.


The Scarecrow (Limited Edition CD+DVD)
The Scarecrow (Limited Edition CD+DVD)
Preis: EUR 19,31

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser als Metal Opera I + II...?, 14. Juni 2008
Im Schnelldurchgang angehört kann ich mal sagen, daß diese Scheibe von Tobias Sammet viel erwachsener und reifer rüberkommt. Keine platten und vorhersehbaren, rein auf Ohrwurmlastigkeit ausgelegte Melodieführung à la Schülerband mehr. Progressiver kommt die Scheibe daher und das ist auch gut so. Auch die opernhafte, vibratogetränkte Stimmlage von Tobias wurde durch eine weitgehend tiefere und auch düsterere ersetzt.
Alles in allem ist Tobias gereift, was sich auch daran sehen läßt, daß er gelernt hat, daß guter Metal keine langen Haare braucht. So hat er sich innerlich wie äußerlich vom Klischee-Metal weg dem ernstzunehmenden modernen Metal zugewandt. Man darf jetzt wirklich gespannt sein, wie er sich in Zukunft weiterentwickelt.
Der eingeschlagene Weg ist jedenfalls vielversprechend!


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Preis: EUR 55,33

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen .... ...., 16. Mai 2008
...sprachlos...
...überrascht... und zwar positiv!!!!

...begeistert!!!!...

Das ist ja mal meine persönliche positive Überraschung des Jahres!
Ja, ich gebe es zu, ich bin einer der BAP-Hörer, die am Weggang vom Major arg zu knabbern hatten. Bis jetzt.
Die Alben der Nach-Heuser-BAP-Ära habe ich zwar immer noch im CD-Regal stehen, wenn auch "nur" als Remastered Edition und nicht wie die anderen AUCH in der normalen CD-Ausgabe (weil da das Booklet "original" ist), aber überzeugen konnten sie mich bislang nicht. Irgendwie klingt das alles so angestrengt und krampfhaft trotzig nach "wir können auch ohne Major".

Nicht so dieses (Doppel-)Album.

Reingelegt. CD gewechselt. -> Begeistert!!! (Und das, wo ich eigentlich nur noch Progressiven Rock/Metal kaufe)
Und dann Da Capo.

Diese Scheiben klingen sowas von relaxed, lässig und cool. Einfach geil!

Auf einzelne Songs kann (und will) ich (nach so kurzer Zeit) nicht eingehen.

Von mir gibt's eine eindeutige Hörempfehlung, bzw. einen Hörbefehl :-)! Auch bzw. v.a. für BAP-Fans, die sich mit den letzten Alben auch so schwer getan haben wie ich.

Vielleicht liegt es daran, daß nun auch ich mich mit dem Ende der Major-Ära endgültig und auch innerlich abgefunden habe und daher meine Erwartungshaltung eine andere ist. Wie dem auch sei: Mein Vorhaben, neue BAP-Alben zukünftig zu ignorieren, habe ich seit heute definitiv auf Eis gelegt :-) ...und schäme mich auch ein bißchen für selbiges :-)

Einen Wehrmutstropfen habe ich leider dennoch gefunden. Dieser ist allerdings technischer Natur.
Vielleicht können andere Hörer dazu ihre Erfahrung ebenfalls kundtun, dann weiß ich, ob ich eine Fehlpressung erwischt habe oder das (vorerst) alle Exemplare betrifft.

CD 1 (plugged):
Track 8 (Kron oder Turban): bei 4:39/4:40 knackt es.

CD 2 (unplugged):
Track 8 (Frankie un er): bei 1:10/1:11 knackt es bzw. es klingt so, als würde die CD wegen eines Kratzers "springen". Die CD hat aber keinerlei Kratzer und laut Zeitzähler springt die CD auch nicht.

Danke für eventuelle Rückmeldungen!
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 7, 2008 2:12 PM MEST


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