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Amazon Customer

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Kaliveoscope (Limited Deluxe Box Set 2DVD+3CD+Bluray)
Kaliveoscope (Limited Deluxe Box Set 2DVD+3CD+Bluray)
Preis: EUR 39,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Box-Inhalt, 26. Oktober 2014
Für Interessierte, die zwischen den verschiedenen Ausgaben hin- und herüberlegen, einige Informationen.

Ich dachte erst, die Blu-ray-Version würde ja reichen. Aber leider gibt es das komplette Tilburg-Konzert nur auf CD. Und die CDs wiederum gibt es nur in Kombination mit DVD, d.h. entweder mit oder ohne zusätzlicher Blu-ray.

Das finde ich schon mal dämlich, daß es nicht wenigstens eine Blu-ray + CDs-Version ohne die DVDs gibt. Was interessieren mich die DVDs, wenn ich genau den gleichen Inhalt in besserer Qualität auf Blu-ray habe? Das gibt einen Punkt Abzug, weil das entsprechende Paket dann deutlich günstiger hätte sein können.

Ansonsten ist die Box wie schon die letzte (Whirlwind-Tour) aus schön festem Karton, das ebenso obligatorische wie nervige FSK-Logo auf der Box sowie dem Video-Schuber ist zum Glück jeweils nur ein Aufkleber, der bei entsprechendem Vorgehen rückstandsfrei entfernt werden kann.

Die Box enthält zwei Schuber, ebenfalls aus festem Karton. Sie sind leicht unterschiedlich gestaltet, d.h. sie haben jeweils ein anderes Tourfoto (wenn auch gleiches Motiv - die festgehaltenen Momente liegen wohl nur ein paar Sekunden auseinander) aufgedruckt und enthalten auch ein unterschiedliches, "eingebautes" Booklet.

Der CD-Schuber enthält die 3 CDs, auf denen das Tilburg-Konzert enthalten ist, das Booklet Tourfotos mit Vorstellung der Musiker und sonstigen Angaben. Z.B. daß Roine Stolt für das Köln-Konzert am Mischpult saß. Das Tilburg-Konzert hat Rich Mouser, Transatlantic's Haus- und Hof-Mischer, gemixt. Alles gut also.

Der Video-Schuber enthält die beiden DVDs und die Blu-ray jeweils mit dem Köln-Konzert und dem Bonus-Material, das Booklet ausschließlich Tourfotos ohne jeglichen Text.

Ansonsten war bei dieser Tour statt Daniel Gildenlöw (Pain of Salvation) Ted Leonard (Enchant, Spock's Beard) als Zusatzmusiker dabei, weil Gildenlöw ernsthaft krank war. Ich kannte Leonard bisher nicht, aber der erste Eindruck ist nicht schlecht - auch wenn ich die besondere Stimme von Gildenlöw bevorzuge. Aber die gesanglichen Fähigkeiten und das Bemühen von Leonard, Gildenlöw stimmlich adequat zu ersetzen, sind schon deutlich zu hören. Er singt auch z.T. Gesangparts von Stolt (und Morse?).

Als Bonus-Material gibt es eine "Behind-the-scenes"-Doku, ein Band-Interview, 3 Bonus-Songs vom Tilburg-Konzert (Nights in White Satin, Sylvia und Hocus Pocus, letztere beiden mit Thjis van Leer (Focus) als zusätzlichem Gastmusiker) und - nicht auf der Rückseite der Box aufgeführt - ein "Beatles-Song-Rate-Wettbewerb" zwischen Mike und Neal (ein kleiner Ausschnitt davon ist auch in der Doku zu sehen).

Die Bildqualität dürfte weitgehend als sehr gut zu bewerten sein, der Ton ebenso. Der Ton beim Konzert kommt als 5.1 DTS-HD bzw. 2.0 Stereo LPCM, beim Bonus-Material als LPCM daher. Das Bild ist stellenweise körnig (vgl. LTE 2008 Blu-ray), die stationären Kameras an bzw. in der Nähe der Instrumente liefern stellenweise artefakthaltige Webcamqualität (auf HD-Niveau, nicht Webcams der Anfangsjahre versteht sich). Aber das ist eben dem jeweiligen Kameratyp und den Licht- bzw. Vibrationsverhältnissen geschuldet. (Ich rede ausschließlich von der Blu-ray, die DVDs habe ich bisher noch nicht im Laufwerk rotieren lassen.)

Alles in allem ein Release, wie man es von Transatlantic gewohnt ist, lediglich, daß es keine inhaltlich vollständige Ausgabe ohne DVDs gibt, stört mich etwas.

Tracklisten:

Köln-Konzert (DVD 1 / Blu-ray):

1. Into The Blue
2. My New World
3. Shine
4. The Whirlwind Medley
5. Beyond The Sun
6. Kaleidoscope
7. Neal & Roine Duet
8. We All Need Some Light
9. Black As The Sky

Encore:
10. Medley: All Of The Above / Stranger In Your Soul

Tilburg-Konzert (3 CDs):

CD 1:
1. Into The Blue
2. My New World
3. Shine

CD 2:
1. The Whirlwind Medley
2. Beyond The Sun
3. Kaleidoscope

CD 3:
1. Neal & Roine Duet
2. We All Need Some Light
3. Black As The Sky

Encore 2 (sic! O-Ton MP):
4. Nights In White Satin
5. Sylvia
6. Hocus Pocus

Encore 1:
7. Medley: All Of The Above / Stranger In Your Soul

Laufzeiten:

- Köln-Konzert: ca. 2h 42m
- Doku "Into The Kaleidoscope": ca. 1h 22m
- Band Interview: ca. 22,5m
- Tilburg-Bonus Songs: ca. 21m
- Portnoy vs. Morse - "Name That Beatles Tune": ca. 14m

- Tilburg-Konzert (CDs): ca. 3h 03m

P.S.: Im übrigen wette ich, daß das Tilburg-Konzert (und ev. Mexiko City) noch komplett in Bild nachgereicht wird - "More Never Is Enough" läßt grüßen... :-)
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 28, 2014 11:24 PM CET


Shimano Kassette, I-CS670010230
Shimano Kassette, I-CS670010230
Preis: EUR 46,85

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen I-CS670010230: Funktioniert an 6600er Gruppe 3x10., 24. September 2014
Zur Kassette selbst kann und will ich nicht viel sagen. Gewohnte Shimano Ultegra-Qualität, würde ich sagen. Allerdings hat Amazon bei meiner Bestellung nicht die UVP verlangt. Angeblich kann man auch die 12-30 Kassette von Deore XT verwenden, die kostet in der UVP nicht einmal die Hälfte der Ultegra-Version.

Ich möchte aber allen Überlegern mitteilen, daß diese Kassette (I-CS670010230) durchaus in einer 6600er Gruppe mit 3x10 funktioniert. Und zwar als Austausch für eine CS-6600 12-25-Kassette.

Nachdem in diversen Foren und sonstigen Informationsquellen durchaus gegenteilige Informationen geschrieben werden, wollte ich das hier mal klarstellen.

Es gibt Schreiber, die meinen, daß es nicht ginge, weil das 30er Ritzel zu groß für das Schaltwerk wäre. Andere schreiben, es _müßte_ gehen, ohne es selbst ausprobiert zu haben. Erstere haben es natürlich auch nicht ausprobiert.

Ja, Shimano (bzw. diverse Online-Händler) schreiben, daß es mit diesem und jenen Schaltwerk nicht funktioniert. Gern wird auch der Begriff "mittellang" in die Runde geworfen. Jedoch gibt es bei den offiziellen Shimano-Dokumenten diesen Begriff nicht, da gibt es nur lang oder kurz. Und dann weiß man auch nicht unbedingt, welche Version denn nun beim eigenen Rad eingebaut ist.

Wie auch immer, das Schaltwerk, das bei mir ab Kauf für eine 12-25er-Kassette verbaut wurde, passt jedenfalls auch für die 12-30er Kassette. Laut eines Händlers werden bei 3-Kettenblätter-Schaltwerken (bei Shimano) immer lange Schaltwerke verbaut, und diese sind dann auch immer für Kassetten bis 30 Ritzel geeignet. Ob diese Aussage so allgemeingültig stimmt, weiß ich nicht, klingt aber logisch.

Bezüglich der Kettenlänge hatte ich mich auch schlau gemacht. Hier sind bei mir (von der 12-25er Kassette her) 108 Glieder vorhanden. Laut einem Online-Rechner für die Kettenlänge bei einer 12-25er Kassette wären 104-106 ok. Für die 12-30er Kassette wären 106-108 Glieder nötig.
Ich habe deshalb überlegt, ob ich einfach 2 Glieder hinzufügen soll (um wieder 2 Glieder mehr zu haben, als der Online-Rechner ausspuckt), aber "meine" Radlwerkstatt vor Ort meinte, das sähe alles ok aus und die Kette wäre noch nicht zu kurz (für "groß-groß").

Insofern: Grünes Licht für den Umbau von 12-25 CS6600 auf 12-30 CS6700 bei einer 3x10 6600-Gruppe und einer Kette mit 108 Gliedern.

[Nachtrag 09.06.2015]:

Nachdem der Online-Rechner für die Kettenlänge bei 12-25 einen kleineren Wert ausspuckt als ab Werk vorhanden war, habe ich sicherheitshalber mal noch andere Seiten konsultiert und dabei u.a. auch eine Formel gefunden (auf der Seite des rel. bekannten Herstellers für Kettenverschleißmesslehren), die für 12-25 den bei mir vorhandenen Wert von 108 ausgibt. Daher scheint sie mir vertrauenswürdiger zu sein für die Berechnung für 12-30. Das Ergebnis ist hier ebenfalls 108.

Diese Formel habe ich nun in meine Excel-Tabelle übernommen:

=GERADE(0,157*x1+0,5*x2+0,5*x3+2)

wobei
x1: Feld mit der Kettenstrebenlänge in mm
x2: Feld mit der Anzahl der Zähne des größten Kettenblattes
x3: Feld mit der Anzahl der Zähne des größten Ritzels

Die Formel "Gerade" deshalb, weil die Anzahl der Glieder gerade sein muß (sonst würden zum "Verschluß" der offenen Kette zwei gleichartige Glieder (Innen- bzw. Außen-) aufeinandertreffen) und gleichzeitig aufgerundet werden soll (Kette besser "zu lang" als "zu kurz").

[/Nachtrag]


Rii Mini i24 Wireless (QWERTZ) - Mini Tastatur Ergonomische mit Gyro-Maus für Smart TV, Mini PC, HTPC, Computer und Konsolenspiele
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Wird angeboten von DM SOLUZIONI ICT
Preis: EUR 26,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie von der Beschreibung her erwartet., 15. September 2014
Ich habe diese Tastatur als "Fernbedienung" für meinen PC gekauft. Andere Geräte (wie TV, PS3 etc.) habe ich nicht, und daher kann ich dazu auch keine Aussagen machen.

Eigentlich wollte ich eine iPazzport KP-810-16, weil bei dieser die Win-Taste nativ funktioniert und nicht die Fn-Taste benötigt. Aber da diese mit QUERTZ-Tastatur erstens unverständlich teuer (im Vergleich zur QWERTY-Tastatur-Version) und nur aus dem EU-Ausland verschickt wird, habe ich mich für diese Tastatur entschieden.

Einen Nachteil habe ich schon aufgeführt (wenn man das Fehlen einer IR-Fernbedienung mal außen vor läßt): die Win-Taste läßt sich nur mit der Fn-Taste erreichen. Aber damit kann man am Ende auch leben.
Ein zweiter, der sicher für einige ein deal breaker sein dürfte, ist die fehlende Beleuchtung der Tastatur. Je nach Anwendungsbereich kann sie einem wirklich fehlen. Da ich jedoch nicht zwingend auf eine Beleuchtung angewiesen bin, ist es mir nicht schwer gefallen, mich für diese Tastatur zu entscheiden.

Ansonsten bin ich zufrieden, weil die Tastatur ist wie beschrieben bzw. von den Bildern her zu urteilen.

Ich finde die Qualität gut, die Tasten haben einen guten Druckpunkt, die Größe ist wie erwartet, ebenso das Handling.

Die Bedienungsanleitung ist auf Englisch - dies als Info für diejenigen, die damit ein Problem haben - und ausreichend ausführlich.

Die "Installation" ist so einfach, wie es geht (Windows-PC): den USB-Funkempfänger in einen USB-Anschluß stecken und warten, bis Windows die Treiber automatisch installiert hat. Das kann etwas dauern, aber am Ende funktioniert alles wie es soll.
Der USB-Funkempfänger ist - wie bei vielen anderen Modellen - in der Tastatur verstaut, was eine sehr gute Idee ist. Damit hat man alles, was man braucht (vom USB-Kabel mal abgesehen), immer dabei, wenn man mit der Tastatur mal auf Reisen gehen sollte. So geht der kleine USB-Stecker nicht so schnell verloren.

Ich habe danach erst die Tastatur über den Schiebe-Schalter angemacht.

Die Tastatur hat 3 LEDs. Die - in horizontaler Haltung der Tastatur - unterste (und kleinste) ist blau und ist dauerhaft an, wenn die Tastatur angeschaltet ist. Die mittlere ist rot und leuchtet bei Laden des Akkus der Tastatur per beiliegendem USB-Kabel. Die oberste, größte LED ist orange und blinkt, wenn z.B. Tastatur angeschaltet, aber der USB-Empfänger nicht eingesteckt ist.
Dies steht zwar nicht in der Anleitung, aber hat sich zufällig so herausgestellt.

Die Air Mouse läßt sich ganz gut bedienen. Am Anfang ist mir gleich aufgefallen, daß der Mauszeiger von alleine vertikal nach oben wandert ohne daß die Tastatur bewegt wird. Dies scheint ein bekanntes Phänomen zu sein, denn dazu gibt es einen eigenen Punkt in der Bedienungsanleitung, "Cursor drift correction", und läßt sich leicht beheben. Anschließend ist alles ok und man kann die Tastatur ohne weitere Einstellungen benutzen.

Die Fixierung des Mauszeigers ist eine hilfreiche Option, denn beim Tippen (diesen Satz schreibe ich komplett mit der Funk-Tastatur) bewegt man die Tastatur ja doch immer leicht im Raum umher, was wilde Bewegungen des Zeigers zufolge hat/hätte.

Natürlich geht das Tippen auf einer richtigen Tastatur deutlich schneller, aber es geht eigentlich erwartet gut auf der kleinen Funk-Tastatur, die von allen, die ich bei Amazon entdeckt habe und in Betracht gezogen habe, das ausführlichste Tastaturlayout hat. Deshalb ist sie dann auch etwas größer (breiter) als andere, die einige Tasten gar nicht haben bzw. nur über die Fn-Taste ansprechen können (z.B. die F1-F12-Tasten).

Die Tastatur hat noch Sondertasten (als Fn zu einigen Fx-Tasten) für Suche (Windows Explorer), Startseite (Browser), Mailprogramm starten und Mediaplayer-Steuerung (Play/Pause, vorheriger/nächster Titel, Mute, lauter, leiser; funktionieren bei verschiedenen Software-Playern). Die Fn-Funktion der F6-Taste habe ich bisher noch nicht herausgefunden, vielleicht ist sie für andere Geräte als PC gedacht. Und dann gibt es noch die Ctrl+Alt+Del-Fn-Taste. Gute Idee und hilfreich.

Eine weitere Taste deren Funktion ich bisher nicht testen bzw. herausfinden konnte, ist die "Power"-Taste links oben. Eventuell funktioniert sie auch nur mit Nicht-PC-Geräten.

Die Tastatur geht laut Bedienungsanleitung nach 3 Minuten in Standby und muß/kann dann durch Tastendruck wieder reaktiviert werden. Ich habe nicht auf die Uhr geschaut, aber nach einer Weile der Nicht-Benutzung war die blaue LED aus und nach einem Tastendruck wieder an und die Tastatur sofort wieder einsatzfähig.

Insgesamt bin ich mit der Tastatur so zufrieden, wie ich es von der Beschreibung und den Bildern her erwartet habe und kann sie daher guten Gewissens weiterempfehlen.

Sicherlich hat bei meiner Entscheidung geholfen, daß Amazon die Tastatur für den Verkäufer verschickt und daher eine eventuelle Rückgabe unkompliziert und stressfrei gewesen wäre.

[Nachtrag 23.12.2014]

Dank Hinweis von Cloud47: Das @ ist wie gewohnt auf der Q-Taste (AltGr + Q), ist aber nicht aufgedruckt.

Mittlerweile habe ich auch festgestellt, daß meine Spezial-Tastenkombination doch funktioniert (Win + <). Da auf der Funktastatur < und > auf zwei verschiedenen Tasten zu finden sind, habe ich wohl die falsche, also > ausprobiert und deshalb gedacht, es würde nicht funktionieren. Es ist also durchaus möglich 3 Tasten gleichzeitig zu drücken/halten: Fn + Ctrl für "Win" + O (was wiederum mit der bereits wegen "Win" gedrückten Fn-Taste < ergibt), also kann die Fn-Taste die Alternativfunkton von gleich 2 Tasten gleichzeitig aufrufen, was aber im Umkehrschluß bedeutet, daß bei allen Tasten, die eine Fn-Funktion haben, die Standard-Funktion dann nicht geht. Also Win + O wäre demnach z.B. nicht möglich.

Erklärung zur Spezial-Tastenkombination: Win + < ist meine Lieblings- und inzwischen auch die Standard-Tastenkombination um "Executor" aufzurufen. Wenn man nur noch "unbequeme" (auf der normalen Tastatur) Tastenkombinationen übrig hat, weil im näheren Bereich schon alles andere vergeben ist, ist man immer froh, wenn man z.B. für diese Funktastatur keine Gewohnheiten ändern oder auf sie verzichten muß.

Ich bin weiterhin sehr zufrieden mit der Tastatur.

[/Nachtrag]
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 23, 2014 11:34 PM CET


SOUND OF INNOCENCE
SOUND OF INNOCENCE
Wird angeboten von samurai media JPN402
Preis: EUR 30,17

5.0 von 5 Sternen Seine beste mit Stromgitarre, 11. September 2014
Rezension bezieht sich auf: SOUND OF INNOCENCE (Audio CD)
Von all seinen Metal-/Rock-Solo-Scheiben gefällt mir diese am besten. Das heißt nicht, daß die anderen schlecht wären, aber auf diesem Album hat Kiko Loureiro seine technischen Fähigkeiten und seinen musikalischen Einfallsreichtum am besten mit dem Songwriting in Einklang gebracht.

Er bietet wieder ein paar interessante, "neue" Riffs, die - meiner Meinung nach - noch besser als auf den Vorgängeralben mit dem Musikstück insgesamt harmonieren. Es hört sich alles sehr stimmig an.

Das Intro ist mit Acoustic-Sound und daher genauso wie der letzte Track ruhiger. Dazwischen zeigt Loureiro aber keinerlei Hemmungen und zeigt, wozu er spielerisch und kompositorisch in der Lage ist.

Nicht ohne Grund stellt Sounds of Innocence die meisten Titel im Rock-Teil seiner neuen DVD "The White Balance".

Ein paar Worte zum "technischen Teil" der CD.

Das Album wurde 2012 aufgenommen. In Europa konnte man es wohl bisher nur als Japan-Import (und daher relativ teuer) bekommen.
Mittlerweile wurde die CD "für den Rest der Welt" veröffentlicht (VÖ Juli 2014) - wenn diese neue Scheibe auch (immer noch?) nicht verfügbar ist.

Ich habe mein Exemplar aus Brasilien, das Label ist Substancial Music.
Das Label des Japan-Imports, bei dem ich hier die Rezension einstelle (bewußt!), ist Victor Japan.
Das Label des 2014-Release ist Norcal Studio.

Ich hatte mir vor einigen Monaten von Amazon.com die Scheibe schon einmal bestellt, habe dann aber erst beim Erhalt (und nach Inspektion derselben) gemerkt, daß es sich um eine Amazon.com-CD-R handelt. Anscheinend läßt Amazon (.com) für die ein oder andere schwer erhältliche CD selbst eine Pressung anfertigen (hier: Merry Music). Und ich hatte mich schon gefreut, so günstig an die Scheibe gekommen zu sein (inkl. Versand 12-13 Euro).

Aber: Von der CD-R kann ich nur jedem abraten!

Das Auffälligste ist:
- kein Booklet, nur ein Lay-in.
- der zweite Track ist Mono, nicht Stereo

Wenn man dann noch ein Original-Exemplar zum Vergleich hat, gibt es weitere Unterschiede:
- das Intro ist beim Original 20 Sek. länger, d.h. bei der CD-R fehlen die ersten 20 Sek. Dabei dürfte es sich um ein "alternative edit" handeln.
- Die Klangqualität/Räumlichkeit ist auf der Original-CD deutlich besser. Sie klingt einfach "mehr nach Stereo" (den Mono-Track auf der CD-R natürlich gar nicht erst mit eingerechnet).

Wie es mit dem hier angebotenen Japan-Import oder dem 2014-Release aussieht, kann ich nicht sagen. Aber da mein Original kein 2014-Release ist, gehe ich davon aus, daß mein "Brasil-Release" mit dem Japan-Import übereinstimmt. Und deshalb habe ich meine Rezension hier und nicht bei der Ausgabe von 2014 eingestellt.

Ich habe noch eine Vorbestellung auf das 2014-Release am Laufen und wenn Amazon.co.uk die endlich mal verschickt, kann ich eventuelle Unterschiede preisgeben.


Kiko Loureiro - The White Balance [UK Import]
Kiko Loureiro - The White Balance [UK Import]
Wird angeboten von nagiry
Preis: EUR 12,79

5.0 von 5 Sternen Mit Abstrichen geil, 21. August 2014
Ende Mai bei UK-Amazon vorbestellt, ist sie dann doch "schon" Ende August angekommen - bei einem Veröffentlichungsdatum am 7. Juli.

Aber wenigstens hat sich das Warten gelohnt!

Die erste Überraschung gibt es gleich mal beim Auspacken: Ich weiß nicht, ob zum Zeitpunkt meiner Vorbestellung auch schon 2 Scheiben angegeben waren. Jedenfalls sind 2 drin, allerdings 1 DVD und 1 CD.

Die CD enthält fast alle Tracks der DVD. Aber leider nur fast. 4 Stück fehlen. Bei einer Spielzeit von knapp 70 min. wäre also noch Platz für mind. 1 Track mehr gewesen. Bei anderen Labels und Künstlern hätte man sich wohl zu einem Digipack mit 1 DVD und 2 CDs durchgerungen. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Die DVD enthält neben dem gut 90-minütigen Konzert noch 3 Bonus-Features:

Beyond The White Balance (11:47): Kurzreportage, in der Kiko Loureiro erklärt, wie es zu dem Konzert kam, und in der die beteiligten Musiker zu Wort kommen.

The White Balance Gear: Kiko Loureiro stellt sein Equipment vor.

D'Addario Strings: Kiko Loureiro erzählt, für welche Gitarre er welche Saiten verwendet und warum.

Alles ist auf Portugiesisch (bzw. der Landessprache des jeweiligen Musikers (Spanisch, Englisch)), mit englischen Untertiteln.

Das eigentliche Konzert ist - wie im Bonus-Material erklärt - in 3 Sets unterteilt: Rock - Acoustic - Jazz/Brazilian.

Musiker für den Rock-Teil:

Virgil Donati (Schlagzeug), Felipe Andreoli (Bass), Zeca Loureiro (Gitarre), Eduardo Cubano (Perkussion)

Für den Acoustic-Teil holt Kiko dann für "The Late Redemption" Rafael Bittencourt auf die Bühne und beide singen (Englisch und Portugiesisch) und spielen Gitarre.

Musiker im Jazz/Brazilian-Teil:

Yaniel Matos (Klavier), Eduardo Cubano (Perkussion), Jonatas Sansão (Schlagzeug), Carlinhos Noronha (Bass).

Damit ist auch klar, daß dieses Konzert ein einmaliges und explizit für die Aufnahme der DVD war. Als Überleitung zwischen den 3 Sets wird jeweils eine Erklärung dazu von Kiko Loureiro eingespielt.

Am Anfang des Konzertes hatte ich die Befürchtung, daß der "gleiche" ADHS-Schnittmeister von Dream Theaters Luna Park-Fiasko hier am Schnittpult gesessen hat, weil beim ersten Song gleich mal Schnitte für die Zappelphilipp-Fraktion vorliegen. Aber das ist wohl nur dem Rhythmus des Tracks geschuldet und legt sich schon während des Songs wieder.

Gerade bei einer Solokünstler-Instrumental-Scheibe erwartet man ja, daß man dem Musiker (oder auch gerne den Musikern) auch mal länger auf die Finger schauen kann. Ein Fest dahingehend ist die DVD zwar nicht, weil trotzdem immer wieder mitten in Läufen, Fills etc. umgeschnitten wird, aber es ist insgesamt erträglich. Zudem wird in den beiden ruhigeren Teilen entsprechend auch sanfter geschnitten, d.h. auch mal mit Überblendung.

Das Bild ansich ist sehr gut - wie auch beim Bonus-Material. Hier wurde durchgängig mit HD-Kameras gearbeitet. Daher gibt es kein interlaced-tes Bild-Material und auch keine ausgefransten Seitenränder zu "bewundern". Alle 4 Seiten sind scharfkantig - so wie man es im 2. Jahrzehnt des 21. Jhds. erwarten kann.

Es stellt sich deshalb aber auch gleich die Frage: Wo ist die Blu-ray?

Der Audiomix stammt definitiv nicht vom Luna Park-Mixer, denn er ist einwandfrei. Wobei ich mangels Equipment über den 5.1-Mix nichts Belastbares sagen kann.

Die Tracks sollten dem geneigten Fan weitgehend bekannt sein. Hier die Liste:

DVD:

Rock Set:
01. Conflicted
02. The Hymn
03. Reflective
04. Ray Of Life
05. Gray Stone Gateway
06. No Gravity
07. Dilemma
08. El Guajiro

Acoustic Set:
09. Choro De Criança
10. Giz
11. Late Redemption

Jazz/Brazilian Set:
12. Anastacia
13. Ojos Verdes
14. Samba De Elisa
15. Beautiful Language

Rock/Brazilian Set:
16. Mãe D'Água
17. Pau De Arara

CD:

01. Conflicted
02. Reflective
03. Ray Of Life
04. No Gravity
05. Dilemma
06. El Guajiro
07. Choro De Criança
08. Anastacia
09. Ojos Verdes
10. Samba De Elisa
11. Beautiful Language
12. Mãe D'Água
13. Pau De Arara

Alles in allem dürften die Fans begeistert und keineswegs enttäuscht sein.


Universo Inverso
Universo Inverso
Preis: EUR 14,98

5.0 von 5 Sternen Seine beste Scheibe bisher, 2. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Universo Inverso (Audio CD)
Ich bin ein wenig schockiert, daß es zu dieser Scheibe noch keine Rezensionen gibt.

Als Angra-Fan der frühen Jahren mußte ich selbstverständlich auch Kiko Loureiros Solo-Alben haben. Die Gitarrenarbeit des Duos Loureiro/Bittencourt ist einfach zu geil.

Im Gegensatz zu seinen anderen drei Alben, die ich im Regal stehen habe, ist Universo Inverso kein Metal-/Hard-Rock-Album, sondern Fusion Jazz, würde ich es mal nennen. Bei Wikipedia steht etwas von Brasilian Fusion.

Wie auch immer, ich höre das Album sehr gern. Und viel öfter als die anderen drei Alben, No Gravity, Fullblast und Sounds Of Innocence. Nicht daß die so schlecht wären, aber dieses Album ist etwas besonderes. Das liegt natürlich v.a. an den Stücken selbst. Aber auch an der Produktion bzw. dem Genre. Genre-bedingt ist das Ganze natürlich viel transparenter und räumlicher aufgelöst als es bei einer Metalscheibe möglich ist.

Und mit custom InEars ist das Album einfach ein Genuß! Die Becken vom Schlagzeug hört man auch noch "durch" die Gitarre, sie klingen "natürlich", wie das gesamte Trommelwerk. Und auch die anderen Instrumente kommen natürlich voll zur Geltung. Nur habe ich die Erfahrung gemacht, daß ich bei der Beurteilung der Transparenz und räumlichen Auflösung v.a. auf die Becken und Hi-Hats achte (ich bin KEIN Drummer! aber ein Fan von Mike Portnoys Art zu trommeln).

Und wenn Musikalische Gefälligkeit und Produktionsqualität zusammenkommen, bin ich dabei. Und immer, wenn ich zwischen all den Progmetal-Hörsitzungen mal wieder einen hörtechnischen Hörgenuß haben will, lande ich meisten bei Universo Inverso.
Vermutlich gibt es im Bereiche Jazz unzählige Produktionen, die vermutlich in der Hinsicht (räumliche Auflösung, Transparenz etc.) noch viel besser sind. Aber ich bin (noch) kein ausgewiesener Jazz-Hörer, so daß meine Ausflüge in diesen Bereich auf Alben beschränken, die von Künstlern stammen, die nur einen Ausflug in dieses Genre unternommen haben und die ich eigentlich von einem anderen Genre her kenne.

Es versteht sich von selbst, daß man dieses Album nicht im verlustbehafteten mp3-Format kauft oder hört. Umso erschreckender ist es, daß es das "Nachfolger"-Album zu diesem, allerdings nicht als "Kiko Loureiro Soloalbum" sondern unter dem Bandname "Neural Code" - ohne Klavier und mit Thiago Espírito Santo am Baß - offenbar nur als mp3 zu kaufen gibt, weshalb ich es auch nicht habe.

Kikos Musiker-Kollegen auf diesem Album sind:

Yaniel Matos - Klavier
Cuca Teixeiro - Schlagzeug
Carlinhos Noronha - Baß


Dockers Khaki Herren Signature D3 Klassische Plissee Hose
Dockers Khaki Herren Signature D3 Klassische Plissee Hose

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich wieder eine "D5"!, 17. Dezember 2013
Ich habe die Hose nicht über Amazon und damit aus den USA bezogen, sondern direkt vom Dockers-Online-Shop Deutschland. Ich wußte bis dato gar nicht, daß es diesen gibt.

Bis ich nun zu dieser D3 gekommen bin, habe ich eine jahrelange Odyssee durchmachen müssen.

Warum?

Scheinbar werden in Deutschland nur Hosen für Dicke verkauft. Ok, das ist absichtlich übertrieben. Was ich damit sagen will: Es ist in Deutschland offenbar ein Ding der Unmöglichkeit eine Hose zu bekommen, die an den Beinen, v.a. Oberschenkeln, weit genug ist, und gleichzeitig nicht oben am Bund so weit ist, daß man 10kg oder mehr zunehmen muß, damit die Hose ohne Gürtel nicht sofort wieder herunterrutscht.

Ich HASSE (!) Bekleidungsshoppen. Ich will "meine" Hose, "meine" Größe haben, rein ins Geschäft, Farbe wählen, zur Kasse gehen, fertig. Nur, mit den ständigen Modellwechseln ist das leider nicht lange drin. Dann heißt es wieder zig nicht-passende Hosen in mehreren verschiedenen Größen auszuprobieren - und das ganze noch in mehreren Geschäften - und am Ende doch wieder unverrichteter Dinge, frustriert und mit >1 Stunde verschwendeter Zeit heimzukommen.

Vor Jahren (!) hatte ich endlich "meine" Hose gefunden: Eine Polo Chino Classic Fit. Ein paar Jahre später hat Marco Polo dann entschieden, das Modell einzustellen und ich saß auf dem Trockenen.

Glücklicherweise hat mich ein Kumpel auf die Dockers D5 aufmerksam gemacht und alles war wieder gut. Bis dann vor 3 (?) Jahren Dockers entschieden hat, seine Kollektion um- und die D5 einzustellen.
Zusätzlich scheinen sich gleichzeitig die Bekleidungsgeschäfte in Deutschland dazu entschieden zu haben, die D3 nicht zu verkaufen, sondern lediglich D0-D2 und alpha. KEINE davon paßt mir wirklich.

Das ging seither so: Jedes Jahr wieder einmal (= 1x) durch Hirmer, Konen und Co. gequält und nichts erreicht. Zum Glück habe ich noch ein paar Exemplare, aber die dunklen Exemplare (die zum Radln einfach besser geeignet sind, weil nicht gleich jeder Spritzer auffällt) haben sich zunehmends aufgelöst und das letzte verbliebene war nun schon sehr gar oft geflickt/genäht.

In meiner "Verzweiflung" habe ich mir mal eine D2 gekauft, aber die paßt nicht wirklich gut.

Nun habe ich aber dann doch mal bei Amazon zuschlagen wollen und in den sauren Apfel "Import" beißen wollen. Da ich aber den "falsche" Artikel ("schmutzabweisend" statt "normal") der verschiedenen D3-Angebote ausgewählt hatte und dort meine Größe nicht aufgelistet war, habe ich auf der Dockers-Seite nachschauen wollen, ob es meine Größe überhaupt gibt. Dabei habe ich festgestellt, daß die sogar einen eigenen Online-Shop für Deutschland haben. Also habe ich mir das Importieren gespart und gleich dort zugeschlagen.

Und was soll ich sagen:

"Meine" Größe, die ich von der D5 her kenne, ausgewählt, bestellt und wenige Tage später bekommen. Anprobiert. Passt wie eine Eins. Oder besser gesagt, wie eine D5. Perfekt halt.

Ich hatte vor 1-2 Jahren, als ich mich das erste Mal mit den neuen Modellen beschäftigen mußte, irgendwo gelesen, daß die D3 der D5 am nächsten kommt. Heute, wo ich selbst eine D3 und eine D5 vergleichen kann, behaupte ich mal:

Die D3 ist die neue D5.

Fazit: Wer die D5 vermisst, kann getrost zur D3 greifen.

Und wer wie ich verzweifelt versucht (hat), eine D3 in Deutschland "offline" (also im Bekleidungsgeschäft) zu bekommen, kann das getrost (mit seinen Maßen von der D5) online erledigen - hier oder im offiziellen Dockers-Online-Shop.

Ganz genau heißt "mein" Modell: "Essential Khaki Classic PLT". PLT = Pleated. Zusätzlich steht auf einem Aufkleber "Classic Fit".


Exide Premium Carbon Boost EA770 77Ah Autobatterie (Neuestes Modell 2014/15)
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Wird angeboten von autobatterienbilliger
Preis: EUR 82,94

38 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lieber gut statt teuer!, 10. Dezember 2013
[Hinweis: Meine Rezension bezieht sich auf das Modell von vor Ende 2014, also noch ohne Carbon Boost.]

Mein Kleinwagen von einem gewissen Wolfsburger Hersteller steht viel und lange. Und im Winter eben auch mal sehr kalt. Das macht eine Autobatterie verständlicherweise nicht so gerne und daher auch nicht so lange mit.

Von ein paar Jahren war die Batterie daher nach 6-wöchiger Standzeit im kalten Winter leer und benötigte Starthilfe.

Vor ein paar Wochen war das nun, bei deutlich kürzerer Standzeit und weniger tiefen (also nicht so stark negativen) Temperaturen wieder der Fall. Nach Starthilfe ging es wieder. Nach dem Einsatz habe ich die Batterie ausgebaut und aufgeladen, weil ich davon ausging, daß die Fahrt zu kurz für eine vollständige Ladung war, und weil der Wagen wieder lange ungenutzt stehen würde. Nach 2 Stunde war die Batterie dann angeblich voll.
Also habe ich sie wieder eingebaut und alles war ok.

Nach ein paar Tagen habe ich dann sicherheitshalber noch ein Solarladegerät angeschlossen, um eine böse Überraschung zu vermeiden.

Nach insgesamt vielleicht 4 Wochen (nach dem initialen Abstellen) und winterlichen Temperaturen habe ich das Auto zum Glück nicht gebraucht aber dennoch begutachtet und zu meinem Entsetzen feststellen müssen, daß nicht nur die Bordelektronik samt Alarmanlage und Zentralverriegelung ohne Stromversorgung waren, sondern die Batterie, wie sich beim erneuten Ausbau herausstelle, regelrecht eingefroren war (der wässrige Teil), d.h. ausgebeult war und sichtbar "weiß" (= Eis).
Da die herrschenden Temperaturen von 0 bis -10°C eigentlich nicht ausreichen sollten, eine Säurelösung gefrieren zu lassen (Gefrierpunkterniedrigung des Wassers durch die in Autobatterien enthaltene Schwefelsäure), gehe ich mal davon aus, daß die Batterie, zumindest im Hinblick auf eine ordnungsgemäße Funktion im Auto und den damit verbundenen Temperaturbedingungen, "hinüber ist".

Daher habe ich mich auf die Suche nach Ersatz gemacht - bzw. die Lesezeichen herausgesucht, die ich mir bei dem ersten Ausfall vor ein paar Jahren angelegt habe. Über diese bin ich auf Exide gestoßen und habe dann auch erstmals wahrgenommen, daß die Originalbatterie des Herstellers auch nichts anderes als eine Exide-Batterie ist.
Bei Rücksprache mit meinem Autohaus stellte sich zudem heraus, daß die "Original-Batterie" mit 61Ah knapp doppelt so teuer (150 Euronen) ist wie die diese Exide Premium mit 77Ah - und zwar ohne Einbau! Dabei dürfte es sich qualitätsmäßig bei der "Original-Batterie" ebenfalls um eine "Premium" handeln, denn die "günstigere" Hersteller-Variante kostet wohl 115 Euronen.

Von daher war mein Verlangen nach einer "originalen Herstellerbatterie" auf Null gesunken, da es schlicht keinen vernünftigen Grund gibt, eine Exide-Batterie über einen Autohersteller zu einem erheblich höheren Preis zu kaufen, wenn man eine qualitätsgleiche Exide-Batterie auf dem Markt zu deutlich günstigeren Preisen beziehen kann.

Da ich die Gelegenheit nutzen wollte, gleich eine Batterie einzubauen, die aufgrund ihrer größeren Kapazität längere Standzeiten durchhalten sollte, habe ich geschaut, welche Exide Modelle in mein Auto passen würden. Da die Lichtmaschine eines Diesels relativ kräftig ist, gab es von dieser Seite her zunächst mal keine wirkliche Einschränkung, sondern der limitierende Faktor war schlicht und einfach der physische Platz für die Batterie.

Ich habe letztendlich die Auswahl zwischen den Exide Premium-Modellen EA602, EA640, EA722 und EA770 gehabt. Diese haben eine Kapazität von 60, 64, 72 bzw. 77 Ah. Da Kapazität Platz braucht, ist eine Batterie zwangsläufig auch größer, wenn sie eine größere Kapazität besitzt. Innerhalb dieser 4 Modelle läßt sich der Platzbedarf in aufsteigender Reihenfolge wie folgt skizzieren.
Zuerst wird die Batterie höher, dann "breiter" (länger). Soll heißen: die EA640 ist höher als die EA602. Für den Sprung zur EA722 reicht das nicht aus, daher muß die Batterie verlängert werden (kann aber in der Höhe wieder reduziert werden) -> Die EA722 ist wieder genauso hoch wie die EA602, dafür aber länger als EA602 und EA640. Für den Sprung auf 77Ah muß dann wieder die Höhe angepaßt werden -> die EA770 ist höher und breiter als die EA602.

Dies ist deshalb interessant, weil die EA602 (bzw. die EA640) für mein Fahrzeug als passende Batterie von dem Batteriefinder, den ich verwendet habe, ausgespuckt wurde.

Daher mußte ich erst einmal überprüfen, ob die Batteriehalterung meines Autos z.B. für die EA770 groß genug ist. Dabei stellte sich heraus, daß die Original-Batterie schon so hoch war wie die EA640 bzw. EA770, sodaß am Ende nur die Länge entscheidend war.

Meine Messung ergab, daß die Breite/Länge meiner Halterung kein Problem für das größte Modell aus der angegebenen Auswahl darstellen sollte.

Also habe ich mir die EA770 bestellt, diese wenige Tage später erhalten und zu meiner Freude festgestellt, daß diese wirklich "randvoll geladen" ankam. Sicherheitshalber habe ich sie nämlich geladen, und der Ladevorgang wurde nach ca. 2 Minuten (schon wieder) beendet.

Der Einbau war kein Problem und die Batterie scheint einwandfrei zu funktionieren, soll heißen: scheint einwandfrei zu meinem Auto zu passen.

Nun habe ich eine um 16Ah (= 26%) höhere Batteriekapazität für deutlich weniger Geld als eine "Original-Batterie", die noch dazu komplett geladen ankam. Die Batterie hat also nicht beim Verkäufer monatelang im Lager gestanden (und sich dabei ggf. entleert).

Fazit: Ich bin bislang mit der Wahl von Exide Premium zufrieden (das ist ja auch die "Original-Hersteller-Batterie") und auch damit, für ca. 12-13 Euro mehr statt 60 oder 64Ah nun 77Ah zur Verfügung zu haben und damit hoffentlich (wenn meine Lichtmaschine die Batterie bei meiner Nutzung auch ausreichend voll macht) eine längere oder zumindest weniger gefährdete Standzeit zu haben.

Daher: Lieber günstig "direkt" eine (bessere) Exide als teuer vom Autohersteller...

Anhang:

Konkrete Abmessungen der aufgeführten Exide Premium Modelle:

Bodenleiste B13

Modellnummer _ _ _ _ Kapazität (Ah) _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ Tiefe (mm) _ _ _ _ _ _ _ Höhe (mm) _ _ _ _ _ _ _ Breite/Länge (mm)
EA602 _ _ _ _ _ _ _ _ 60 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ 175 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ 175 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ 242
EA640 _ _ _ _ _ _ _ _ 64 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ 175 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ 190 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ 242
EA722 _ _ _ _ _ _ _ _ 72 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ 175 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ 175 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ 278
EA770 _ _ _ _ _ _ _ _ 77 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ 175 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ 190 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ 278

(Leider kann der Rezensionseditor offensichtlich nicht mit Leerzeichen oder Tabs umgehen, daher die nervigen Unterstriche.)

[Nachtrag 09.02.2015]

Nachdem nicht einmal 1 Jahr nach Erwerb und Einbau der neuen Exide-Batterie selbige auch schon Probleme machte (keine 3 Wochen nach Laden mit Ladegerät (Voltcraft VC-2000) war sie schon wieder zu schwach für einen Start - in den 3 Wochen ist das Auto nicht gestartet worden), und auch das "magic eye" nach dem Laden nicht wieder grün wurde, mußte ich erneut tätig werden. Prinzipiell kann die Batterie natürlich auch fehlerhaft oder "schlecht" sein, in meinem Fall ist aber wahrscheinlicher, daß meine Wenignutzung (nach Umzug - vor "Sterben" der Originalbatterie - noch weniger und v.a. kürzere Strecken als zuvor) das Problem und die Ursache ist.

Nach Rücksprache mit dem Händler und dem Hersteller, habe ich erst ein anderes Ladegerät ausprobiert (CTEK MXS-10), was allerdings keine Besserung brachte - trotz 2x Laden hintereinander, beim zweiten Mal sogar mit Desulfatisierungsprogramm am Ende (15,8V). Man sagte mir, daß mikroprozessorgesteuerte Ladegeräte i.d.R. zu früh abschalten und daher eine angeschlagene Batterie nicht voll bringen. Daher wurde mir ein günstiges, "dummes" Ladegerät aus dem Baumarkt empfohlen. Da ich kein "günstiges" solches finden konnte, hatte ich das CTEK genommen, weil mir das Desulfatisierungsprogramm (Rekalibrierungsprogramm) Hoffnung machte und CTEK nun mal DER Hersteller für Autobatterie-Ladegeräte im Endkundenbereich ist.

Nach dieser enttäuschenden Erfahrung habe ich nochmals Rücksprache mit Händler und Hersteller gehalten. Der Hersteller hat mir ein Ladegerät von IEB (Industrie Elektronik Brilon) empfohlen, das Filon Futur S - mit PKW-Ladekennlinie, welches ich in der 10A-Version erstanden habe. Wobei die Ampere-Stärke des Ladegerätes in diesem Fall keinen Einfluß auf die Ladezeit hat, sondern lediglich darauf, wie groß die Kapazität der zu ladenden Batterie sein kann. Anders als bei den beiden Ladegeräten, die ich vorher verwendet hatte, ist nämlich bei diesem Ladegerät die Ladezeit immer gleich, egal, wie voll die Batterie ist.

Im Falle meines Ladegerätes ist sie 24h (!). 16h für das Hauptladeprogramm (14,7V), 8h für das Nachladeprogramm (13,8V). Am Anfang gibt es noch ein kurzes Programm, daß die Spannung langsam auf die 14,7V anhebt (1-2 min.?), und am Ende erfolgt ein Erhaltungsladeprogramm.

Nach dem ersten Ladezyklus war das "magic eye" immer noch nicht grün und ich war etwas enttäuscht. Ohne größere Hoffnung habe ich einen zweiten Ladezylus direkt angeschlossen und nach ca. 22h war das Auge dann von alleine und stabil grün.

Beim Laden mit dem CTEK war jeweils zur Halbzeit das Auge auch grün, aber am Ende jeweils immer wieder komplett schwarz. Einmal konnte ich sogar zusehen, wie es in einem Wimpernschlag, also nicht langsam, sondern plötzlich, von grün auf schwarz umschlug.
Das "magic eye" ist eine Kugel, die zur Hälfte schwarz und zur Hälfte giftgrün gefärbt ist, und laut Hersteller auf den Säuregehalt in der Batterie reagiert. Ist dieser hoch genug, dreht sich die grüne Hälfte nach oben, was man dann durch den transparenten Zylinder an der Oberseite der Batterie sehen kann.

Ob dieses Erfolgs habe ich interessehalber die originale Exide-Batterie (von VW ab Werk eingebaut), die nach 1 Jahr Herumstehen immer noch 12,10V hatte, ebenfalls mit meinem neuen Ladegerät geladen. Die Hoffnung schwand mit jedem Ladezyklus, aber etwa zu Hälfte des 6. Zyklus war auch bei ihr das Auge wieder grün - von allein und stabil. Letzteres betone ich deshalb, weil man während des Ladens das Auge durch Schwenken/Kippen der Batterie "grün machen" kann, was aber nicht (lange) bleibt, wenn eben der Säuregehalt zu niedrig ist.

Ich gehe bis auf Weiteres davon aus, daß Sulfatisierung in beiden Fällen das Problem ist/war. Und nachdem ich mir einen Megapuls gekauft habe und die Theorie dahinter gelesen habe, gehe ich davon aus, daß die inzwischen 7 Jahre alte Batterie nicht unbedingt kaputt ist, sondern (zumindest weitgehend) wieder regeneriert ist. Ich werde mir wohl noch einen zweiten Megapuls für "Offline"-Ladevorgänge besorgen.

Vorerst bin jedoch zufrieden, daß ich die Probleme lösen konnte, ohne (wieder) zu einer neuen Batterie greifen zu müssen.

[/Nachtrag]

Nachtrag 03.03.2015:

Mittlerweile habe ich einen Belastungstest machen lassen: Die alte Batterie hält dabei die Spannung bei 10,4V, was ein rel. guter Wert ist, wenn man bedenkt, daß sie ca. 8 Jahre alt ist, in den letzten Jahren nie richtig geladen wurde und 2013 komplett eingefroren war. Ein gutes Ladegerät kann einem wohl doch mind. einen Batteriewechsel ersparen (d.h. die Lebenszeit der Batterie ggf. verdoppeln).
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 3, 2015 10:44 PM CET


eSmart Germany Rollo Leinwand MIROLO | Gesamtbreite 221cm | Darstellungsfläche 203cm x 152cm | 4:3 | mit Vollmaskierung | Modell 2015
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Wird angeboten von eSmart GmbH
Preis: EUR 69,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bin bislang zufrieden!, 5. Dezember 2013
Ich habe mir die Leinwand schon vor 1-2 Monaten hier gekauft, als noch keine Rezension vorhanden war. Die Alternativen, die ich mir "angesehen" habe, haben mich nicht recht überzeugt, v.a. waren sehr oft negative Rezensionen vorhanden.

Neben der Größe war für mich am Ende die Art der Deckenaufhängung entscheidend. Ich wollte nämlich wegen der niedrigen Decke bei mir auf keinen Fall eine Aufhängung mit Karabinern, bei der die Leinwand mal ca. 5-10 cm unter der Decke hängt und dazu noch baumelt.

Also habe ich, nachdem bei anderen Anbietern auf Fotos zu sehen war, daß genau diese von mir nicht gewünschte Deckenaufhängung verwendet wird, eSmart angerufen, um nachzufragen, welche Art ihre Leinwände benutzen. Ich habe dann per Mail eine bebilderte Anleitung geschickt bekommen, in der eindeutig zu sehen war, daß hier die Aufhängung per Winkelstücken erfolgt.

Also habe ich umgehend zugeschlagen. Zu dem Preis, bei dieser Größe ging es gar nicht anders.

Die Leinwand kam (natürlich) per Spedition und relativ bald.

Beim Auspacken leider auch sehr schnell die Ernüchterung. Es war nämlich eine Aufhängung vom Typ Karabiner dabei.
Also habe ich mich erneut mit dem Kundenservice von eSmart in Verbindung gesetzt und bekam ein paar Tage später kostenlos die Winkel samt Schrauben für die Montage an die Leinwand nachgeliefert.

Allerdings mußte ich ein paar Modifikationen vornehmen. Da die Bohrung in der Aufhängung der Leinwand recht dicht am Leinwandgehäuse liegt, mußte ich den Kopf der Sechskantschraube an einer der Kanten etwas kürzen (Metallsäge).
Außerdem habe ich eine Holzdecke, in die ich nicht diesen mächtigen "Spreizbolzen" (oder wie immer die Fachbezeichnung sein mag) bohren. Daher habe ich mir Holzschrauben und je 2 Beilagscheiben unterschiedlicher Größe besorgt, da das Loch des Winkels für die Deckenbefestigung relativ groß war.

Ich hatte zwar etwas Bedenken, was das Gewicht anbelangt im Zusammenhang mit der Holzdecke und den "relativ" kleinen Schrauben (durften nicht zu lang sein und waren daher in der Dicke beschränkt), aber die Sorge hat sich als unbegründet herausgestellt.
Da ich vom Umzug noch Kartons herumstehen hatte, konnte ich die Leinwand auch alleine Montieren, indem ich sie mittels gestapelter Kartons so hoch "legen" konnte, daß die Winkel an der Decke anlagen. Also auch hier keinerlei Probleme.

Die Leinwand hängt wie eine Eins und verdreht sich auch nicht in der Achse, die durch die Verbindung zwischen Leinwand und den Winkeln geht.

Der Rollo-Mechanismus funktioniert anständig. Ich habe sie noch nicht allzu oft benutzt, daher hatte er auch noch nicht viele Chancen kaputtzugehen.
Die Landwand läßt sich innerhalb des angegebenen Maximalwertes quasi stufenlos ausziehen. Man muß nur ca. 5cm weiter ziehen, als gewünscht und dann _etwas_ "abrupt, aber geführt loslassen". Aber das ist ja für einen solchen Mechanismus typisch.

[Ursprüngliche Formulierung: Eine Wellenbildung konnte ich bisher nicht ausmachen] [Änderung 11.12.2013: Die Leinwand "rollt" sich seitlich leicht ein. Aber das ist bisher kein größeres Problem, da ganz außen sowieso ein schwarzer Rand ist und es bei Videos nicht weiter auffällt.] Die Leinwandqualität ist ordentlich, wobei ich da recht wenig Erfahrung habe. Das Bild jedenfalls ist so, wie ich es erwarten würde. So ein 92-Zoll-"Bildschirm" (bei 16:9, berechnet mit 203 cm Breite; 100 Zoll bei 4:3) ist schon eine feine Sache.

Ich kann daher sowohl die Leinwand als auch eSmart als Verkäufer empfehlen.


AEG LAVAMAT L89495FL Waschmaschine Frontlader / A+++ -50% B / 1400 UpM / 9 kg / weiß
AEG LAVAMAT L89495FL Waschmaschine Frontlader / A+++ -50% B / 1400 UpM / 9 kg / weiß
Wird angeboten von AVITOS GmbH
Preis: EUR 649,80

40 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bin zufrieden bislang., 1. Dezember 2013
Ich habe mir diese Waschmaschine explizit ausgesucht, da sie mit Abstand die sparsamste (vom Stromverbrauch her) Frontloader-Maschine ist, die ich unter den momentan verfügbaren finden konnte.

Nach einem Umzug war ich gezwungen mir nun doch endlich eine eigene Waschmaschine zuzulegen. Daher mußte ich mich in die Thematik erst einmal einarbeiten. Man findet ja quasi in allen möglichen Preisklassen "irgendetwas". Nur, da ich nicht alle naselang eine neue Waschmaschine kaufen müssen will, habe ich mich schon eher von den "no name" Herstellern abgewandt. Und nachdem ich im Laufe des Entscheidungsprozesses dazu gekommen bin, den Stromverbrauch als quasi wichtigstes Merkmal festzulegen, sind die billigen, aber stromhungrigen Maschinen schon von ganz allein aus der Auswahl herausgefallen.

Im Prinzip habe ich mir dann auch nur noch die Modellreihen von AEG, Bauknecht, Miele und Siemens angesehen. Anfangs waren noch Toploader Maschinen im Rennen, weil ich mir mit dem Platz noch nicht sicher war. Aber nachdem ich das Platzproblem geklärt hatte, war das Thema Toploader auch gegessen, weil die Geräte einfach nochmal einen Preisaufschlag haben.

Dort wäre z.B. die AEG L86355TL5 bzw. L76254ETL wegen des Stromverbrauchs (99 kWh/Jahr; die üblichen ominösen 220 Waschzyklen/Jahr lassen grüßen) interessant gewesen. Auch die L86565TL4 (129 kWh/J) hatte ich im Auge. Auch vom Wasserverbrauch her wären die Geräte nicht schlecht: 7999 l/J für die ersten beiden Modelle, 8390 l/J für das dritte. Aber bei (nur) 5 bzw. 6 kg Waschkapazität und Preisen über 600 bzw. 1100 Euro, ist dann die Verhältnismäßigkeit irgendwie nicht mehr gegeben, wenn man nicht zwingend auf eine Toploader Maschine angewiesen ist.

Daher habe ich mich dann auf die Frontloader konzentriert. Da fielen Bauknecht und Siemens (und auch Privileg) aufgrund ihrer Verbrauchswerte relativ schnell aus dem Rennen. Übrig blieben AEG (wegen der verbrauchärmsten Maschinen, die ich finden konnte) und Miele (wegen seiner Nr. 1-Stellung auf dem Waschmaschinenmarkt). Miele-Maschinen sind nicht umsonst die schwersten im Wettbewerberfeld. Miele baut die Maschinen wie eh und je und auf Haltbarkeit getrimmt. Daher halten Miele-Waschmaschinen angeblich auch deutlich länger (doppelt so lange?) als Maschinen anderer Hersteller. Und dann ist es auch nachvollziehbar, daß Miele-Geräte deutlich teurer sind als andere. Ich habe keine Miele-Waschmaschine unter 1000 Euro gesehen.

Allerdings 1400 Euro für eine aktuelle Miele-Waschmaschine auszugeben, war ich dann doch irgendwie nicht bereit, zumal ich wohl eher wenig und selten wasche - als Einzelperson.

Also blieb eigentlich nur AEG für mich übrig. Zunächst hatte ich die L88689FL2 im Auge, eine 8kg-Maschine, mit 141 kWh/J Strom- und 9899 l/J Wasserverbrauch. Allerdings war gerade die Zeit des Modellwechsels und besorgte ich mir einen aktuellen AEG-Katalog mit den neuen Modellen und bin anhand der Verbrauchswerte auf die L89495FL (105 kWh/J, 10499 l/J) gestossen. Diese kostet laut Katalog stolze 1169 Euro und damit auch deutlich mehr, als ich auszugeben bereit war.

Vielleicht noch eine Hinweis zum Nummerierungssystem von AEG:

L steht für Lavamat, also Waschmaschine.
FL = Frontloader, TL = Toploader

Die ersten beiden Ziffern zeigen das "Modellniveau" an, je höher, desto exklusiver = teurer
Die dritte Ziffer zeigt die maximale Schleuderumdrehungszahl an: 4 = 1400 U/m, 6 = 1600 U/m
Die vierte Ziffer zeigt die maximale Beladung in kg an: 6 = 6 kg, 7 = 7 kg
Die letzte Ziffer zeigt den Vertriebsweg des Modells an. D.h., laut AEG-Hotline, Modelle, die sich nur in der letzten Ziffer unterscheiden, sind baugleich.

Das bedeutet: Die L89495FL ist baugleich mit der L89498FL und der L89499FL.

Da ich die L89499FL zu einem wirklich unschlagbaren Preis bekommen konnte, habe ich dann auch nicht lange gefackelt und die Maschine bestellt, inkl. Anschlußservice.

[Nachtrag 14.08.2014: Als ich die Rezension erstellt habe, gab es hier bei Amazon (vermutlich wegen der Vertiebswegrestriktion) nur die L89495FL, deshalb habe ich aufgrund der generellen Baugleichheit hier meine Rezension eingestellt. Mittlerweile gibt es einen Eintrag für die L89499FL, allerdings nur von einem externen Anbieter. Das nur für diejenigen, die sich "jetzt" wundern, warum ich "die falsche" Waschmaschine rezensiert habe.]

Das Gerät ist recht einfach zu bedienen. An dem Drehrad wählt man das grundsätzliche Programm aus und an den weiteren Knöpfen kann man das Programm dann nach eigenen Wünschen verändern (z.B. Schleuderdrehzahl, Extra-Spülen etc.).

Da für mich der Hauptauswahlgrund der Stromverbauch war, war ich natürlich auch gespannt, ob die angegebenen Werte in der Realität erreichbar sind.

Ich habe bisher einen 60°C-Eco-Waschgang und einen 30°C-Eco-Waschgang mit einem Stromverbrauchsmessgerät überprüft.

Hier das Ergebnis:

60°C-Eco: Stromverbrauch: 0,691 kWh, Dauer ca. 3h 40m, Beladung ca. 7 kg
30°C-Eco: Stromverbrauch: 0,385 kWh, Dauer ca. 2h 20m, Beladung ca. 3,5 kg

Die Herstellerangaben für diese Programme lauten jeweils:

60°C-Eco: 0,64 kWh für 9 kg Beladung
30°C-Eco: Das Programm heißt "Super Eco 30°C", eine Angabe zum Stromverbrauch habe ich hierzu nicht in der Gebrauchsanleitung gefunden, aber für ein 30°C-Programm für Wolle sind 0,35 kWh angeben. Also nehme ich die mal als Referenz.

Es fällt sicher auf, daß meine Verbrauchswerte über den Herstellerangaben liegen. Das ist zunächst einmal nicht verwunderlich, kennt man ja schon von den Autoherstellern, daß deren niedrige Verbrauchswerte in der Realität selten erreicht werden.
Allerdings gibt es in diesem Falle weniger Variablen - so etwas wie persönlicher Fahrstil und Streckenprofil fallen ja gleich mal weg.
Bei der Waschmaschine dürften Beladungsmenge und Wassertemperatur (auch Raumtemperatur und Wasserhärte) die entscheidende Rolle spielen.
Und so ist meine Erklärung für meinen höheren Verbrauch folgende:

Ich habe die aktuellen Verbrauchsdaten ab und zu beobachtet und festgestellt, daß der Stromverbrauch beim Schleudern gar nicht mal sooo hoch ist, sondern - verständlicherweise - das Heizen des Waschwassers den höchsten Energiebedarf aufweist. D.h., wenn das Zulaufwasser recht kalt ist, steigt der Stromverbrauch für den Waschgang deutlich an, weil der Hauptteil des Energiebedarf eines Waschgangs wohl für das Aufheizen des Wassers (v.a. auf 60°C etc.) draufgeht.
Ich schätze mal, daß das Zulaufwasser eine Temperatur von 4-8°C hatte, maximal 10 °C, aber ich gehe mal von 8°C aus.
Um das Wasser, das natürlich auch nicht reines Wasser (also so etwas wie bidest) ist, sondern einen gewissen CaCO3-Gehalt etc. aufweist, von ca. 8°C auf 60°C aufzuheizen dürfte sicherlich deutlich mehr Energie nötig sein als es unter den Laborbedingungen für diese EU-genormten Hersteller-Angaben der Fall ist, die vielleicht mit 15-20°C "kaltem" Wasser durchgeführt werden.

Von daher gehe ich mal davon aus, daß die Herstellerangaben in etwa stimmen. Ich finde, daß die Verbrauchswerte, die die Maschine unter den lokalen Bedingungen bei mir erreicht hat, sich durchaus sehen lassen können. Über den Wasserverbrauch kann ich allerdings keine Aussage machen.

[Nachtrag 11.07.2014]

Ich wasche eigentlich nur mit dem 60°C-Eco- und dem 30°C-Eco-Programm, daher gelten folgende Aussagen auch nur für diese. Nach einigen Waschgängen kann ich sagen, daß der Stromverbrauch mit höherer Wassertemperatur bzw. geringerer Beladung zwar niedriger ist, aber nur eher unwesentlich, wenn man Wunder erwartet bzw. sich auf die Angaben in der Bedienungsanleitung verläßt. Dort halbiert sich nämlich der Stromverbrauch für das 60°C-Eco-Programm bei halber Beladung in etwa (0,35kW). In der Realität bleibt er aber über 0,60kW. Ebenso konnte ich bisher keine wirklichen Laufzeitunterschiede in Abhängigkeit von der Beladung feststellen.
Mir ist das zwar rel. egal, zumindest was die Laufzeit anbelangt, aber erwähnt werden sollte es trotzdem.

[/Nachtrag]

Fazit: Am Ende meines Entscheidungsfindungsprozesses stand ich quasi vor der Wahl L88689FL2 vs. L89495FL. Erstere war ein "Auslaufmodell" mit höherem Stromverbrauch, niedrigerem Wasserverbrauch, geringerer Zuladungskapazität und höherer maximaler Schleuderdrehzahl (1600 U/min statt nur 1400 U/min). Da ich beide Maschinen zum gleichen Preis bekommen konnte, habe ich mich (wohl wenig überraschend) für das gerade erst neu erschienene und engergiesparsamere Modell entschieden.

Was die Waschqualität betrifft, kann ich keine wirkliche Aussage treffen. Ich konnte bisher keinen Unterschied in der Sauberkeit zu der Profi-Miele-Waschmaschine erkennen, die an meinem alten Wohnort im Waschkeller stand.

Sie ist leicht zu bedienen, die Gebrauchsanleitung ist ausreichend hilfreich.

Ich habe bei einem Waschgang den Schleudervorgang mehrmals unterbrochen um die Schleuderdrehzahl zu ändern. Dabei wurde die Restzeit jedes Mal wieder "zurückgesetzt", d.h. die Zeit für den Schleudervorgang lief jedes Mal wieder "von Null" los, was bedeutet, daß ein "Unterbrechen" des Schleudervorganges eher ein "Abbrechen und neu Starten" desselben bedeutet.

Die Türe der Waschmaschine ist logischerweise gesperrt, wenn noch Wasser in der Maschine ist. Dieses läßt sich aber leicht durch Abpumpen desselben entfernen, dann läßt sich die Türe öffnen. Dazu wählt man einfach "Schleudern/Pumpen" aus und stellt die Schleuderdrehzahl auf "Null" (eine Null gibt es glaube ich nicht, sondern es wird "--" angezeigt).

Das konnte ich durch einfaches Ausprobieren herausfinden. Die Maschine läßt sich also recht intuitiv bedienen.

Was die Lautstärke anbelangt, dürften die Herstellerangaben stimmen. Beim Waschen hört man bei den Eco-Modi im Nebenraum bei offenen Türen allenfalls ein leichtes Summen, den Schleudervorgang hört man im erwartungsgemäßen Rahmen. Das Gerät vibriert logischerweise beim Schleudern leicht, aber ich würde sagen, "die Waschmaschine rührt sich keinen Millimeter" vom Fleck. Sie wiegt allerdings auch ca. 80 kg.
Die vorsorglich besorgten Gummifüße von LUX-AEG und die alternative schwarze Gummimatte habe ich auch gar nicht erst ausprobiert und umgehend wieder zurückgegeben. Sie richten (bei modernen Waschmaschinen bzw. wenn die Maschine "sich ruhig verhält") ja wohl auch eher mehr Schaden an als daß sie nutzen. Also nur nutzen, wenn es einen Anlaß dazu gibt, und eben nicht prophylaktisch - das ist zumindest das, was ich mir für die Zukunft merken werde.

Daher kann ich die Maschine nur weiterempfehlen, auch wenn ich sie erst relativ kurz habe.

[Nachtrag 22.12.2014]

Ich habe der Waschmaschine damals bewußt nur 4 Sterne gegeben, weil ich ja nur einen Teil der Funktionen damals (und im Prinzip auch bis heute) verwendet und damit getestet habe. Vor ein paar Tagen hat es sich "bezahlt" gemacht, denn nun ist der Punktabzug berechtigt.

Ich wollte (und habe) meine Regen- und Winterjacken waschen und habe dazu das Outdoorprogramm samt dem Zweikomponenten-Spezialwaschmittel von Hey Sport (Tex Wash und Impra Wash) verwendet. In der Gebrauchsanleitung zur Waschmaschine steht beim Outdoorprogramm extra dabei, daß man keinen Weichspüler verwenden darf/soll. Beim Imprägnierungsmittel steht, daß man es in das Fach für den Weichspüler geben soll.
Kein Problem dachte ich.

Weit gefehlt. Leider steht in der Bedienungsanleitung nicht drin, daß im Outdoorprogramm in der Spülphase das Fach für den Weichspüler nicht ausgespült wird. Erst im Internet konnte ich (nicht auf der AEG-Homepage) nachlesen, daß AEG wohl bei all seinen Waschmaschinen dies so eingestellt hat, weil wohl einige Checker sich mit Weichspüler ihre teure Kleidung ruiniert und dann bei AEG beschwert haben. Oder weil AEG das von vornherein ausschließen will.

Dann schreibe ich aber nicht in die Bedienungsanleitung rein "keinen Weichspüler verwenden", sondern "Weichspülerfach wird nicht gespült" oder "Weichspülerfach deaktiviert". Oder vielleicht "es kann kein Weichspüler verwendet werden, weil das Fach deaktiviert ist".

Die Folge ist jedenfalls, daß das Extra in zwei Komponenten aufgeteilte, teure Waschmittel, dessen Imprägnierungskomponente extra dafür gedacht ist, anstatt des Weichspülers mit dem letzten Spülvorgang in die Wäsche gespült zu werden, schön im Weichspülerfach verbleibt. Dann darf der Nutzer sich erst einmal wundern, ärgern und von Hand den Spülvorgang nochmals durchführen.

Ich werde jedenfalls das Outdoorprogramm nie wieder verwenden, sondern stattdessen lieber eco 30 (dann aber mit Schleudern bei 800 U/min). Denn zu dem Problem von oben kommt noch hinzu, daß das Outprogramm mit zusätzlichem Spülvorgang über 0,80kWh verbraucht. Also mehr als beim 60°C-Sparwaschgang.

Da warte ich lieber ca. 2:30h (anstatt ca. 1:45h), muß mich nicht über das Nichtausspülen des Weichspülerfachs ärgern und spare mehr als 50% Strom.

Das war ja wohl mal wieder so eine tolle Erfindung von irgend so einem ganz schlauen MBA ohne Lebenserfahrung aus der Marketing oder Rechtsabteilung von AEG. Ein explizites Outdoorprogramm, das keinen Sinn macht - zumindest nicht mit einem wohl nicht so ganz unbekannten Waschmittel.
Setzen, 6! (Für dieses Programm)

[/Nachtrag]
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 26, 2014 8:44 AM CET


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