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Beiträge von seskowi
Top-Rezensenten Rang: 11.665
Hilfreiche Bewertungen: 948
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Rezensionen verfasst von seskowi (NRW)
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4.0 von 5 Sternen
hatte mehr erwartet, 21. März 2013
Eine sehr kurze Beschreibung der chinesischen Literatur, aus der ich leider nicht viel neue Informationen erfahren habe. Dennoch 4 Sterne, da es sich ja laut Buchtitel auch nur um eine "very short introduction" handelt. Als solche erfüllt das Buch ganz sicher seinen Zweck.
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5.0 von 5 Sternen
Hong Kong Pop Rock, 21. März 2013
Durch Hong-Kong-Filme fand ich den chinesischen Rock-Sänger Nicholas Tse (er singt die Titel-Musik in mehreren Filmen; ein Album von ihm, das ich gerne höre ist 20 Twenty Best Selection). Auch die japanische Gruppe L'Arc~En~Ciel fand ich durch Film-Songs (Album mit meinem Song-Favoriten "Shine": Butterfly). Da mir diese asiatische Rock-Musik sehr gut gefiel, fragte ich bei IMDb nach weiteren chinesischen und japanischen Rock-Gruppen. Die erste, die mir genannt wurde, war Beyond. Nach einigem Probe-Hören fand ich dieses Album der Gruppe Beyond, welches anscheinend sehr viele ihrer frühen Hits enthält, da ich alle Titel im Internet gefunden habe. Die Gruppe Beyond wurde 1983 in HongKong gegründet, das ursprüngliches Erscheinungsjahr dieses Albums ist als 1992 eingetragen, der erste Lead-Sänger Wong Ka-kui starb 1993 durch einen Unfall, die Gruppe löste sich 2005 nach einer Abschieds-Tournee auf. Ich mag diese Zusammenstellung sehr gerne, auch wenn ich eigentlich eher schnelleren Rock bevorzuge. Ich habe eine Vorliebe für symphonic metal (frühe Nightwish, Within Temptation, Lunatica) und Trailer-Musik (Trailerhead, Future World Music, Immediate, Thomas Bergersen, Two Steps From Hell). Die Gruppe Beyond passt gut zu meinem Musik-Geschmack. Die Musik ist sehr melodisch und verführt mich zum Mitsummen. Ich habe 11/16 Songs mit 5 Sternen bewertet. Mein Favorit ist Nr. 6 (Wo Shi Fen Nu (Woo ...A)).
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5.0 von 5 Sternen
Tragische Lebensgeschichte eines tugendhaften Kriegers im chinesischen Mittelalter, 17. Juli 2012
Ich habe diesen Film vor 3 Jahren gekauft ( Bichunmoo - Warrior Of Virtue [2 DVDs] [UK Import) und mag ihn mit jedem Ansehen lieber. Auch ich hätte dem Film nach dem ersten Ansehen nur 3 Sterne gegeben. Aber er blieb mir im Gedächtnis wegen der vielen beeindruckenden Bilder und der Musik. So habe ich ihn mir wieder angesehen, und dann immer wieder. Wenn man den Film öfter gesehen hat, dann kann man die Zeitsprünge weitaus besser verkraften. Auch hat der Regisseur deutliche Hinweise hinterlassen: Jinha hat als Kind und Jugendlicher schulterlange Haare und trägt helle Kleidung, oft mit blauem Oberteil. Als erwachsener Krieger trägt er schwarze Unterkleidung und einen roten Mantel. Seine Haare sind später sehr viel länger. Der Soundtrack ist leider nicht mehr erhältlich, aber man kann ihn bei youtube finden. Ich finde den Wechsel zwischen modernen Rock-Klängen in den Action-Szenen und asiatischer Musik in den ruhigen Szenen sehr gelungen. Ich hoffe seit Jahren, dass ich den Soundtrack einmal käuflich erwerben kann. Ich persönlich kann mich für "Crouching Tiger, Hidden Dragon" nicht begeistern. Ich bin bekennender Yimou Zhang Fan. Für mich sind die besten Wuxia Filme House of Flying Daggers, Hero und Der Fluch der Goldenen Blume - Curse of the Golden Flower. Daher trifft für mich die Aussage "besser als 'Crouching Tiger, Hidden Dragon'" zu. Ich habe viele WuXia-Filme gesehen, von Zu Warriors From The Magic Mountain [UK Import] über Moon Warriors [UK IMPORT], Red Cliff - Special Edition [UK-Import] bis Shadowless Sword (Einzel-DVD) (normalerweise in den ungekürzten, englisch untertitelten Versionen; zumal die englischen Untertitel meist besser sind als die deutschen). Für mich gehört Bichunmoo zu den eindringlichsten und am stärksten nachwirkenden dieser Filme. Ich habe auch viele alte chinesische Romane gelesen (z. B. "Die Rache des jungen Meh oder das Wunder der zweiten Pflaumenblüte. Meisterromane aus dem alten China.", "Die schwarze Reiterin. Roman aus der Tsing-Zeit." oder "Die Räuber vom Liang Schan Moor (insel taschenbuch)"). Auch liebe ich ganz allgemein Sagen aus aller Welt. Daher ist für mich diese von Familienehre und tragischer Liebe bestimmte Story nichts ungewöhnliches sondern bestens nachvollziehbar. Die Story ist für mich insbesondere wegen der tragischen Verwicklungen so gelungen. Ich mag es, wie die Freundschaft der beiden jungen Männer zerbricht und am Ende doch siegt. Jeder der beiden ist bereit, für den anderen das größte Opfer zu bringen. Diese Story erinnert mich ein wenig an den Film "Painted Skin", der wie eine chinesische Sage aufgebaut ist. Ja, der Film ist beim ersten Ansehen krude, stellenweise sehr emotional, und enthält die seltsamen Fantasy-Elemente der WuXia-Schwertkämpfe (Kämpfer fliegen durch die Luft, bestimmte Kampfaktionen können dramatische Fernwirkungen entfalten wie z. B. Explosionen durch Energie-Projektionen). Auch das Ende ist für an Hollwood-Film Happy-Ends gewöhnte Augen unbefriedigend. Für mich dagegen ist es eines der schönsten und gelungensten Film-Enden, die ich kenne. I würde diesen Film für Leute empfehlen, die mit alten chinesischen Romanen und neuen Mangas wie "Storm Riders" von Wing Shing Ma etwas anfangen können. Ich denke, wer die Filme The Stormriders (2 Discs) [UK IMPORT] oder dem auf der Fortsetzung "Invading Sun" basierenden Storm Warriors etwas anfangen konnte (ich liebe besonders "Storm Warriors"), der sollte auch mit diesem Film etwas anfangen können.
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5.0 von 5 Sternen
Tragische Lebensgeschichte eines tugendhaften Kriegers im chinesischen Mittelalter, 17. Juli 2012
Ich habe diesen Film vor 3 Jahren gekauft ( Bichunmoo - Warrior Of Virtue [2 DVDs] [UK Import) und mag ihn mit jedem Ansehen lieber. Auch ich hätte dem Film nach dem ersten Ansehen nur 3 Sterne gegeben. Aber er blieb mir im Gedächtnis wegen der vielen beeindruckenden Bilder und der Musik. So habe ich ihn mir wieder angesehen, und dann immer wieder. Wenn man den Film öfter gesehen hat, dann kann man die Zeitsprünge weitaus besser verkraften. Auch hat der Regisseur deutliche Hinweise hinterlassen: Jinha hat als Kind und Jugendlicher schulterlange Haare und trägt helle Kleidung, oft mit blauem Oberteil. Als erwachsener Krieger trägt er schwarze Unterkleidung und einen roten Mantel. Seine Haare sind später sehr viel länger. Der Soundtrack ist leider nicht mehr erhältlich, aber man kann ihn bei youtube finden. Ich finde den Wechsel zwischen modernen Rock-Klängen in den Action-Szenen und asiatischer Musik in den ruhigen Szenen sehr gelungen. Ich hoffe seit Jahren, dass ich den Soundtrack einmal käuflich erwerben kann. Ich persönlich kann mich für "Crouching Tiger, Hidden Dragon" nicht begeistern. Ich bin bekennender Yimou Zhang Fan. Für mich sind die besten Wuxia Filme House of Flying Daggers, Hero und Der Fluch der Goldenen Blume - Curse of the Golden Flower. Daher trifft für mich die Aussage "besser als 'Crouching Tiger, Hidden Dragon'" zu. Ich habe viele WuXia-Filme gesehen, von Zu Warriors From The Magic Mountain [UK Import] über Moon Warriors [UK IMPORT], Red Cliff - Special Edition [UK-Import] bis Shadowless Sword (Einzel-DVD) (normalerweise in den ungekürzten, englisch untertitelten Versionen; zumal die englischen Untertitel meist besser sind als die deutschen). Für mich gehört Bichunmoo zu den eindringlichsten und am stärksten nachwirkenden dieser Filme. Ich habe auch viele alte chinesische Romane gelesen (z. B. "Die Rache des jungen Meh oder das Wunder der zweiten Pflaumenblüte. Meisterromane aus dem alten China.", "Die schwarze Reiterin. Roman aus der Tsing-Zeit." oder "Die Räuber vom Liang Schan Moor (insel taschenbuch)"). Auch liebe ich ganz allgemein Sagen aus aller Welt. Daher ist für mich diese von Familienehre und tragischer Liebe bestimmte Story nichts ungewöhnliches sondern bestens nachvollziehbar. Die Story ist für mich insbesondere wegen der tragischen Verwicklungen so gelungen. Ich mag es, wie die Freundschaft der beiden jungen Männer zerbricht und am Ende doch siegt. Jeder der beiden ist bereit, für den anderen das größte Opfer zu bringen. Diese Story erinnert mich ein wenig an den Film "Painted Skin", der wie eine chinesische Sage aufgebaut ist. Ja, der Film ist beim ersten Ansehen krude, stellenweise sehr emotional, und enthält die seltsamen Fantasy-Elemente der WuXia-Schwertkämpfe (Kämpfer fliegen durch die Luft, bestimmte Kampfaktionen können dramatische Fernwirkungen entfalten wie z. B. Explosionen durch Energie-Projektionen). Auch das Ende ist für an Hollwood-Film Happy-Ends gewöhnte Augen unbefriedigend. Für mich dagegen ist es eines der schönsten und gelungensten Film-Enden, die ich kenne. I würde diesen Film für Leute empfehlen, die mit alten chinesischen Romanen und neuen Mangas wie "Storm Riders" von Wing Shing Ma etwas anfangen können. Ich denke, wer die Filme The Stormriders (2 Discs) [UK IMPORT] oder dem auf der Fortsetzung "Invading Sun" basierenden Storm Warriors etwas anfangen konnte (ich liebe besonders "Storm Warriors"), der sollte auch mit diesem Film etwas anfangen können.
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5.0 von 5 Sternen
erinnert an moderne Klassik im Stil der minimal music von Philip Glass, 22. November 2010
Ich habe den Film "{Proof}" aka Der Beweis - Liebe zwischen Genie und Wahnsinn aus dem Jahre 2005 unter der Regie von John Madden, mit den Schauspielern Gwynneth Paltrow, Anthony Hopkins und Jake Gyllenhaal nun mehrmals gesehen. Jedesmal gefiel mir der Soundtrack von Stephen Warbeck besser. Die von moderner Klassik inspirierte Musik passt sehr gut zu diesem Film, bei dem alle drei Hauptpersonen Mathematiker sind. Da hier die Länge der Titel bisher nicht angegeben ist: 1. Proof 4:08 2. Hope 2:29 3. Catherine 3:53 4. The kiss 1:10 5. Writing the proof 4:53 6. The chapel 2:39 7. Lost days 2:27 8. Testing the proof 3:45 9. You imagined you wrote it 2:29 10. The airport 5:45 11. Line by line 7:51 Der Soundtrack ist mit 41 Minuten relativ kurz, aber sehr gut zusammengestellt. Die im Film zusätzlich verwendete Musik wurde weggelassen. Man hört nur die Original-Musik von Stephen Warbeck. Wer die Minimal Music von Philip Glass oder den Serialismus von Arvo Pärt mag, dem sollte auch dieser Soundtrack gefallen können. Dieser Soundtrack wirkt wie ein in sich geschlossenes Kammermusik-Werk, da es sich vorwiegend um die Variation eines Hauptthemas (Anspiel-Tipps: Track 1 - Proof, Track 5 - Writing the Proof, Track 8 - Testing the Proof, Track 11 - Line by Line) mit wenigen Instrumenten handelt. Klavier und Marimbas sind die Leit-Instrumente. Im Vergleich zu Philip Glass ( Koyaanisqatsi) oder Arvo Pärt ( Alina) wirkt dieser Soundtrack weitaus leichter, wie es einem Soundtrack, der die Schönheit und Eleganz mathematischer Beweisführungen musikalisch darstellen möchte, meiner meiner Meinung nach auch zukommt. Bitte beachten Sie: diese Rezension bezieht sich nicht auf den Soundtrack Proof zum australischen Film "Proof (1991)" mit der Musik von 'Not Drowning Waving'.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Kindgerechte Darstellung der Entwicklung der Erde und ihrer Bewohner, 7. Juni 2010
Dieses Buch kommt meinen Vorstellungen einer kindgerechten Darstellung der Evolution nahe: kontinuierlicher Zeitverlauf, viele gemalte Übersichts-Bilder. Es zeigt auf 224 Seiten die Entwicklung der Erde (z. B. Kontinentaldrift) und ihrer Bewohner (Evolution). Kindgerecht erscheint mir insbesondere die kontinuierliche Beschreibung der Entwicklung der Welt beginnend beim Urknall über die Entstehung des Sonnensystems und des Lebens auf der Erde bis zum Auftauchen des modernen Menschen. Im Vergleich zur wenig kindgerechten Wissensschaftsgeschichte in Vier Milliarden Jahre: Die Geschichte des Lebens auf der Erde, ebenfalls von Douglas Palmer, findet man hier viele künstlerisch aufbereitete Bilder von Landschaften mit Tieren und Pflanzen verschiedener Epochen statt den dort vor allem vorhandenen Fotos von Fossilien und Satellitenbildern. Oben auf der Seite befindet sich immer ein Zeitstrahl, auf dem die Position der Erde den jeweiligen Zeitpunkt des auf der Doppelseite besprochenen Themas darstellt. Inhalt: Die Erde im Wandel (S. 12 - 47, schwarzer Hintergrund, kleine weiße Serifen-lose Schrift, Großbuchstaben 2mm), zeigt vor allem die Kontinentaldrift Leben in der Vorzeit (S. 48 - 159, weißer Hintergrund, schwarze Schrift mit Serifen, Großbuchstaben knapp 3 mm), Evolution des Lebens ab Urknall bis zum Menschen Die Erde im Überblick (S. 160 - 197, weißer Hintergrund, schwarze kleine Serifen-lose Schrift, Großbuchstaben 2mm, Bilder sepia-farben) eher wissenschaftlich getönt, Geologische Prozesse und Fossilien Biographien S.198 Museen, Institutionen, Internet-Seiten S. 202 Glossar S. 204 Bibliographie S. 216 Index S. 218 Bildnachweis S. 224 Einen Punkt ziehe ich ab, weil das Schriftbild recht unscharf ist, wodurch der Text etwas schwieriger zu lesen ist. Auch hätte ich mir noch mehr gemalte Übersichtsbilder zur Evolution gewünscht sowie Stammbäume für die verschiedenen Lebensformen. Die Gestaltung von Schutzumschlag und Buchdeckel ist identisch. Der Buchdeckel ist glatt und leicht zu reinigen.
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4.0 von 5 Sternen
Umfangreiche Auseinandersetzung mit Kaiser Ashoka, 5. Juni 2010
Dies ist die umfangreichste Lebens-Rekonstruktion des indischen Kaisers Ashoka (Thronbesteigung 268-269 vor Christi Geburt), die ich bisher finden konnte. Weitere, weitaus kürzere, Beschreibungen kann man finden in John Keays lebendig geschriebenem Geschichtsbuch India: A History (S. 78 - 100, Kapitel 'Gloria Maurya' c320-200 BC) und Romila Thapars detailliertererem Penguin History of Early India: From the Origins to AD 1300 (S. 174-208, Kapitel 'The Emergence of Empire: Mauryan India c. 321 - 185 BC). Bevor ich den Film Asoka [UK Import] gesehen hatte, hatte ich von diesem indischen Kaiser, der fast den gesamten indischen Subkontinent beherrschte und die buddhistische Mission Asiens förderte, noch nie etwas gehört. Das römische Reich wird in Europa immer als als "die antike WELT" bezeichnet. Eine solche euro-zentristische Weltsicht jedoch lässt Indien und China viel unwichtiger erscheinen als ihrer damaligen Bevölkerungszahl und Entwicklung zukommt. Wie auch immer, kaum hatte ich den Film gesehen, wollte ich mehr über diesen Kaiser wissen, der auf dem Höhepunkt seiner Macht stehend weitere Eroberungen ablehnte, weil ihn die von ihm selbst verursachten Kriegsgräuel des Feldzuges in Kalinga innehalten ließen. Ashoka ist der dritte Kaiser aus der Dynastie der Maurya, deren Dynastiegründer Chandragupta ca. 326-325 vor Christi Geburt mit Alexander dem Großen zusammentraf (Plutarchs Sandrokottos, s. India: A History). Die Maurya-Dynastie hatte 137 Jahre Bestand und fand in Asoka ihren wichtigsten Vertreter. Dennoch war dieser Kaiser selbst in Indien vergessen worden. Im Jahr 1837 wurden Inschriften (Edikte) entziffert, in denen ein König Devanampiya Piyadassi über sich als Mensch und über seine Politik (basierend auf der religiösen Philosophie des Dhamma oder Dharma) spricht. Aber erst 1915 wurden weitere Inschriften gefunden, in denen dieser König von sich als Devanampiya Ashoka spricht (s. Penguin History of Early India: From the Origins to AD 1300). Erst dadurch konnte der historisch nachweisbare König Devanampiya, der sich mittels einer großen Anzahl von im ganzen Reich verstreuten Edikten an sein Volk gewandt hat und unter diesem Namen in Buddhistischen Chroniken Sri Lankas auftaucht, mit dem König Ashoka der indischen Königslisten identifiziert werden. Inhalt dieses Buches: von-bis # Kapitel 001-019 1. The background and the sources 020-054 2. Early life, accession, and chronology af the reign of Asoka 055-093 3. Society and economic activity 094-137 4. Internal administration and foreign relations 137-181 5. The policy of Dhamma 182-196 6. The later Mauryas 197-212 7. The decline of the Mauryas 213-217 Conclusion Appendices 218-225 1. The date of the Arthasastra 226-227 2. The Titles of Asoka 228-238 3. The Geographical Locations of the Edicts 239-249 4. Pottery and Coins of the Mauryan Period 250-266 5. A Translation of the Edicts of Asoka 267-270 6. Mauryan Art 271-321 Afterword (1996 geschrieben, um neue Erkenntnisse seit der Erstpublikation 1961 darzustellen) 322-332 Bibliography 333-344 Index Das Buch untersucht die Umwelt und Politik Ashokas sehr detailliert, mit vielen Fußnoten. Ich gebe aber nur vier Punkte, da ich Bilder, Tabellen, Diagramme, Übersichten vermisse, die nur sehr sparsam vorhanden sind. Selbst eine Genealogie suche ich vergebens, welche aber wegen der sehr mageren indischen Geschichtsschreibung (Ashokas Leben wird aus griechischen Texten, indischen Königslisten, Buddhistischen Legenden, Münzen und den berühmten Edikten [siehe Appendix 5] erschlossen) sehr dünn ausfallen würde und daher hier nur als Königsliste im Text erscheint.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Indien - tiefgehende Analyse des Zustands zur Jahrtausendwende, 2. Juni 2010
Dieses Buch ist eines der besten Bücher, die ich je gelesen haben. Sehr fundiert, mit vielen Querverweisen und Zitaten. Ich bin kein Wirtschafts- oder Sozialwissenschaftler, aber ich denke allein die vielen Statistiken (fast 50) rechtfertigen die Anschaffung auch für Fachwissenschaftler. Ich habe das Buch aus Interesse an Indien gekauft und fühle mich durch diese eingehende Studie bestens informiert, auch wenn Einiges in verschiedenen Zusammenhängen mehrmals angesprochen wird, z. B. die Benachteiligung der Frauen in den nördlichen Staaten Indiens. Es gibt eingehende Vergleiche zwischen den verschiedenen Staaten Indiens sowie von Indien mit China. Es wird der Einfluss der Grundschulbildung, der Gesundheitsversorgung und der Frauen-Beteiligung auf die wirtschaftliche und politische Entwicklung Indiens eingehend betrachtet und dies mit der Entwicklung ind China verglichen. Vorteile und Nachteile verschiedener Optionen bei Entwicklungs-Schwerpunkten werden analysiert, insbesondere durch den Vergleich zwischen den sehr unterschiedlich entwickelten Staaten Indiens. Das Buch ist auch für Laien verständlich geschrieben [per Zufall ausgewähltes Zitat: "Seeing social discouragement as a crucial factor in low school attendance also helps to recognise the vast possibilities for public action (both state-based and community-based) in this field."]. Es gibt eine sehr umfangreiche Liste von Referenzen (64 Seiten) sowie einen Gegenstands- und Namen-Index.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Bollywood-Drama von elementarer Wucht, 30. Mai 2010
Ich habe den Film "Koyla (1997)" auf Hindi mit englischen Untertiteln gesehen. Auch im Vergleich zu fast 200 gesehenen indischen Filmen gehört dieser Film für mich zu den eindrucksvollsten. Der Film hat eigentlich B-Qualität und ist wegen der Mischung von Komödie, Lovestory und Gewalt sehr gewöhnungsbedürftig für Bollywood-Einsteiger. Bereits sehr früh wird z. B. ein Mord an einem armen Bittsteller gezeigt. Die Dance-Songs gehören zu den besten, die ich kenne. Insbesondere Madhuri Dixits Tanz vor Shiva ist für mich eine der besten Bollywood-Visualisierungen von Angst, Hoffnung und Liebe. Die Songs selbst, von Rajesh Roshan, höre ich immer wieder gerne. Obwohl ich keinen anderen Film von Rakesh Roshan als gut empfinde (auch nicht 'Karan Arjun (1995)', bei dem Shah Rukh Khan (SRK) ebenfalls eine Hauptrolle spielt), hier gelingt es Rakesh Roshan, trotz aller Lächerlichkeiten und Schwächen in der Umsetzung, den Zuschauer wirklich mitleiden zu lassen. Es gibt auch eine ganze Reihe wirklich beeindruckender Bilder. Die Story über den verfolgten Stummen Skankar (SRK) und seine Liebe zu Gauri (Madhuri Dixit) entwickelt eine elementare Wucht, ähnlich wie die Leiden von Phoolan Devi in Shekar Kapurs " Bandit Queen (1994)", nur dass hier der Zuschauer immer wieder durch Bollywood-typische Comedy-Szenen, die weniger platt sind als im Durchschnitt, Erleichterung erfährt (comic relief). Die Namen des verfolgten Liebespaares [Shankar und Gauri sind volkstümliche Götternamen] machen dem Zuschauer von Anfang an klar, dass es sich hier um ein vorbestimmtes Paar handelt, da beide zusammen das göttliche Paar Shiva [Shankar] und Parvati [Gauri] bilden. Der Kohlenkönig hat den sprechenden Name Raja [König] Saab [Besitzer]. Allein anhand der Namen weiß der Zuschauer schon, dass es sich hier um eine Art Volksballade mit typischen Vertretern von Gut und Böse sowie Arm und Reich handelt. Der Film "Koyla"='Kohle' ist einer der wenigen Bollywood-Filme, der die Leiden der armen Landbevölkerung zum Thema hat: Zwangsehe, Absonderung der Ehefrauen bei den gehobenen Schichten, sexuelle und feudale Ausbeutung, Ausnutzung der Kasten- bzw. Klassengesellschaft, hier kommt alles in einem Unterhaltungsfilm vor und dient dazu, die Leiden deutlich zu machen, die den Aufstand provozieren. Der Film hat bei InternetMovieDatabase eine vergleichsweise schlechte Wertung, da auch Inder den Film wegen der B-Film-Qualität und der Bollywood-Übertreibungen nicht mögen. Ich vermute allerdings, dass der Film eher wegen des Themas bei Indern nicht gut ankommt, da der Film "Karan Arjun", der in der Filmqualität nicht besser ist, in Indien besser angekommen ist. Die Frauenrollen sind im Film "Koyla" weitaus wichtiger und stärker als in den üblichen Bollywood-Filmen. Im Übrigen sehen sich diesen Film auch Leute in meiner Bekanntschaft gerne an, die (im Gegensatz zu mir) mit anderen, eher weich gespülten, Bollywood-Filmen nicht viel anfangen können.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Gute-Laune-Film voller Leichtigkeit, 23. Dezember 2009
Ich habe "Jab We Met (2007)" (wörtlich "Als wir uns trafen") auf Hindi mit englischen Untertiteln gesehen und kann daher zu deutschen Synchronisation nichts sagen. Hier sehen wir endlich eine modern wirkende Bollywood-Komödie ohne den oftmals sehr platten indischen Humor, die im Gegensatz zu "Salaam Namaste" sogar in Indien selbst spielt, und dabei auch Aufnahmen sowohl von realen Straßenszenen mit Bettlern als auch von typischen Landschaften Nordindiens integriert. Dieser Film hat sehr gute Produktionswerte: Regisseur und Story (Imtiaz Ali), Kamera, Editor, Soundtrack (6 Dance-Songs, die ich mir gerne auch solo anhöre), Choreografien, Schauspieler inklusive Nebendarsteller - alles überzeugt (einzige Ausnahme der steife Tarun Arora, Darsteller von Anshuman, den Geet heimlich heiraten möchte). Kareena Kapoor als vor Lebensfreude überschäumende Quasselstrippe Geet Dhillon gibt, laut indischen Zeitgenossen, ein recht überzeugendes Sikh-Mädchen, die für indische Verhältnisse recht emanzipiert sind. Shahid Kapur, der oft wie eine blasse aber vor allem jüngere Kopie von Shah Rukh Khan (SRK) wirkt, hat sicherlich noch ausbaufähige Schauspielfähigkeiten, ist aber in den Dance-Songs "Nagara Nagara" (moderner Bhangra) und "Mauja Hi Mauja" (flotte Disco-Nummer) als ausgebildeter Tänzer mindestens so überzeugend wie SRK. Dieser Film besticht auch durch das überzeugende Zusammenspiel von Kareena Kapoor und Shahid Kapur. Während "Om Shanti Om" auf mich so schwer verdaulich wirkt wie eine Buttercreme-Torte (und mich vor allem durch die Veräppelung der Bollywood-Traumfabrik belustigt), denke ich, dass man von "Jab We Met" guten Herzens behaupten kann, dass dieser Film für Leute, die nette Komödien wie "French Kiss" oder "Während Du schliefst" mögen, einen hohen Wiederholungsfaktor aufweist. Die Story ist ein typisch indisches Bollywood-Märchen darüber, wie zwei reiche, junge, hübsche Menschen nach Überwindung von vielerlei Trennungen zueinander finden. Wer die Bollywood-Symbolik des Wassers kennt, wird das Ende spätestens nach dem Szene am Fluss voraussahnen, doch wird die Geschichte so nett erzählt, dass es mir einfach immer wieder Spass macht zuzusehen. Im Gegensatz zu Molodezhnaja finde ich auch nicht, dass die Geschichte im zweiten Teil abflacht, sondern sie nimmt einen Umweg von der von Kareena Kapoor beherrschten Komödie über längere Strecken von Melodrama (wo Shahid Kapur dann stärker in den Vordergrund tritt) bis das Happy-End im Dance-Song "Mauja Hi Mauja" kulminiert. Zum Vergleich meiner Bewertung: mir persönlich gefielen " Om Shanti Om - Special Edition (2DVDs) (2007)" und " Chak De! India - Ein unschlagbares Team (2 DVDs) (2007)" trotz Superstar SRK nicht so gut wie "Jab We Met (2007)". Von den beiden Farah Khan Filmen gefiel mir " Main Hoon Na - Ich bin immer für dich da! (Einzel-DVD) (2004)" besser, da mir, im Gegensatz zu Molodezhnaja, "Om Shanti Om" trotz aller Selbstironie einfach zu grobschlächtig und melodramatisch ist (mir gefallen Bollywood-Filme aus den Jahren vor ca. 1995 einfach nicht genug, um Vergnügen an der Zelebrierung ihrer Aura zu empfinden). Der Sportfilm "Chak De India" dagegen ist mir zu märchenhaft und patriotisch, einfach zu unglaubhaft in seinem geradlinigen Siegeszug der indischen Hockey-Frauen aus der Ausgangsposition als kompletter Underdog zum Überflieger, hier fehlen einfach ein paar Spritzer Selbstironie und real wirkende Rückschläge. Nachtrag zu Shahid Kapur (Juni 2008): mit jedem Ansehen von "Jab We Met" gefiel mir Shahid Kapurs Arbeit besser. Daher bin ich auf die Suche nach weiteren Spielfilmen mit ihm gegangen. Und siehe da, ein Schauspieler, der mir beim ersten Mal wie eine blasse Kopie von SRK vorkam, entpuppte sich als begnadeter Komödiant. Diese Fähigkeiten kommen jedoch in "Jab We Met" kaum zum Einsatz, da er hier einen verzweifelten Industriellen spielt, dem die Lebensfreude langsam wieder zugänglich gemacht werden muss. Im Vergleich zum charismatischen SRK hat der charmante 15 Jahre jüngere Shahid noch deutlich Probleme mit der Darstellung von Verzweiflung mit Todessehnsucht (man vergleiche SRK in " Asoka [UK IMPORT] (2001)" mit Shahid in "Fida" und "Jab We Met") sowie Liebeswahnsinn (man vergleiche SRK in " Darr" und " Dil Se - Von ganzem Herzen (OmU)" mit Shahid in "Fida"), dennoch ist Shahid, trotz der ebenfalls beteiligten Kareena Kapoor, der einzige Grund, warum ich mir den Thriller " Fida - Two Love Stories" öfters ansehe (wobei ich selbst die sehr schlechte Ton-Qualität der Hindi-Spur auf der deutschen DVD ertrage, um Shahids Stimme hören zu können). In Komödien mit Slapstick-Einlagen dagegen läuft Shahid im Teamwork mit anderen guten Komödianten zur Hochform auf. Die beiden Hindi-Komödien " 36 China Town [UK IMPORT] (2006)" und " Chup Chup Ke [UK IMPORT] (2006)" sind neben " Barfuß im Park (1967)" die einzigen Komödien, die mir vor Lachen die Tränen in die Augen treiben. Ich finde ihn darin vergleichbar gut mit Cary Grant in "Arsen und Spitzenhäubchen (1944)", nur dass Shahid Kapur zusätzlich den naiven Charme des jungen Charlie Chaplin aufweist, ansatzweise auch dessen Slapstick-Fähigkeiten. Im Vergleich zu SRK ist nämlich Shahids Körperkontrolle weitaus besser, was vermutlich auf seiner Ausbildung zum Tänzer beruht. Für mich ist Shahid Kapur eindeutig der Nachfolger SRKs, der in den nächsten zehn Jahren die erfolgreichsten Loverboy-Rollen spielen könnte.
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