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Rezensionen verfasst von
Heiko Stenderhoff

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Kings of Nowhere
Kings of Nowhere
Preis: EUR 20,99

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen AOR-Masterpiece, 3. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Kings of Nowhere (Audio CD)
Was kommt denn da aus dem grauen verregneten Manchester?
Braucht man eine Band,welche fast 30 Jahre bis zur Veröffentlichung ihres Debütalbums braucht?
Wenn das Ergebnis so klingt,auf jeden Fall.

Angels Or Kings bestehen aus

Barrie "Baz" Jackson - Vocals
Tony Bell - Guitars
Rob Naylor - Bass
Steve Kenney - Guitars, Keyboard
Andy Chemmey - Drums

Nie gehört?
Ich auch nicht,aber ich hoffe sehr von den Herren in Zukunft noch einiges zu hören..

Kommen wir zu den Songs:

Der Opener Any Other Girl startet mit mystischen, sich langsam aufbauenden Keys,dann steigen die Gitarren ein und der Song steigert sich zu einem Brit-AOR-Song aus dem Lehrbuch.Unaufgeregte aber prägnante Gitarrenarbeit,welche mich stark an die kultumwitterten Landsmänner von Walk The Wire erinnert,mündet in einen einprägsamen Chorus.
Sänger Baz zeigt eine sehr angenehme rauchige Kante in der Stimme,welche teilweise frappierend an eine Mischung aus Atlantic-Sänger Phil Bates,Harem Scarems Harry Hess oder John Francis von After Hours erinnert.
Überhaupt hättte sich der Song auch einen Ehrenplatz auf dem Harem Scarem-Debüt verdient.
Top-Einstieg in das Album.

A Harder Place zeigt sich rockiger,typisch britisch,die After Hours-Einflüsse sind unüberhörbar.Die Nummer braucht eventuell ein,zwei Durchgänge mehr als Any Other Girl,darf aber trotzdem bombensicher auf der Haben-Seite verbucht werden.

Es folgt Ice Turned To Rain,die Synthies beamen den geneigten Hörer sofort zurück ins Jahr 1985.Barrie lässt die Stimmbänder glühen,der Chorus segelt majestätisch über dem Song.Der erste Überknaller des Albums.Fans von FM oder Strangeways dürften kopfstehen.

Akustik-Gitarren leiten Real Life,die erste Ballade des Albums ein.Gefühlvoller Gesang,intelligente Lyrics,kraftvoller Chorus,hier umschifft man den gefürchteten Schmalztopf sehr gekonnt.
Strangeways wären verdammt stolz,noch einmal einen solchen Song zu schreiben.

Same Star beackert das gleiche musikalische Feld wie FM zu Indiscreet-Tagen.mehr braucht man zu diesem Song schon gar nicht mehr zu sagen.

Das nachfolgende Someone To Save Me toppt das aber noch einmal locker,eher ruhige Strophe welche Baz'Gesang hervorragend zur Geltung kommen lässt.Unwillkürlich kommen Erinnerungen an Atlantics Power -Knaller auf.
Well Done Boys!

Left Me in Love ist ein weiterer sehr eingängiger Song,welcher in die glorreichen Tage des AOR entführt.Erinnert etwas an Journey,wirkt aber durch die rauheren Vocals kantiger als die Mannen um Neal Schon.

Das Piano zu Beginn von A Night Like This erinnert frappierend an Heaven von Bryan Adams,der Song entwickelt sich dann aber schnell zu einer Nummer,welche Dare auch gut zu Gesicht stehen würde.Schöner Balladen-Stoff mit wohligen Gesangsharmonien.

Flirrende Keyboards eröffnen Another Lost Boy,eine weitere höchst eingängige Midtempo-Nummer,welche ganz unverschämt Retro klingt,Eher simpel gestrickt aber höchst wirkungs-uns stimmungsvoll.

Und nun geht es ans Eingemachte...Walk The Wire-Gitarren,FM-Keys,eine Melodieführung wie Dare zu Out Of The Silence-Zeiten,Shy-Bombast und Baz'Stimme jagen Same Old Love in den AOR-Himmel.
Göttlich,vielleicht die beste Melodic-Nummer aus dem UK der letzten 20 Jahre.
Der beste Song der CD.

Dem steht If Her Tears Would Talk nur um Haaresbreite nach.Ein weiterer unglaublich schöner AOR-Song.

Kings Of Nowhere,der Titeltrack beendet das Album .
Ein sehnsüchtig-schaurig-schönes Intro eröffnet einen Rausschmeißer,der noch einmal alle Stärken der Band bündelt.

Und dann ist Schluß und der Finger zuckt sofort zur Repeat-Taste.
Denn dieses Album steigert sich mit jedem Durchlauf,eröffnet ständig neue Facetten und Stimmungen.

Wie Paul Nicholls von Firebrand Radio schreibt:
" After 30 years this superb band pull it out of the fire. Like a fine wine or single malt whisky, Kings Of Nowhere has been worth wait. "

Und Recht hat er...

Einziger Kritikpunkt ist die mittelprächtige Produktion,welche nicht schlecht ist,aber mehr Druck bei Bässen und Drums vertragen hätte.

Vielleicht sollte das Album eine typische 80er-Produktion bekommen,vielleicht waren die finanziellen Mittel beschränkt....ganz egal,das schmälert da Album auch nicht.

Nix für beinharte Metal-Heads,Zeitgeist-Fanatiker oder ähnlich Veranlagte.
Hier schwebt der Geist einer vergangenen großartigen musikalischen Epoche über jeder Note und so kann ich Kings Of Nowhere jedem AOR-Freund wärmstens ans Herz legen.

Freunde von Atlantic,Walk The Wire,Change Of Heart,Virginia Wolf,After Hours,FM und all den Brit-AOR-Größen werden garantiert nicht enttäuscht...
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 22, 2016 10:40 PM CET


And We'll Sing
And We'll Sing
Preis: EUR 1,29

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leider nur eine Single statt dem ersehnten Album,aber trotzdem Spitze..., 30. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: And We'll Sing (MP3-Download)
Neuer Song anläßlich des 40-jährigen Jubiläums der Schotten.
Eine feine Mischung aus Loch Lomond und Going Home.
Brillianter Gesang von Bruce Guthro...Gänsehaut garantiert.

Trotzdem wird es Zeit für ein neues Album...allerhöchste Zeit...


On The 13th Day Ltd.Digi
On The 13th Day Ltd.Digi
Preis: EUR 26,10

11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Magnum seit Wings Of Heaven, 27. September 2012
Rezension bezieht sich auf: On The 13th Day Ltd.Digi (Audio CD)
Magnum sind und waren immer ein Garant für hervorragende melodische Rockmusik,sieht man mal von dem Fehltritt Rock Art ab.

Hatte die 2.Ära der Band schon sehr gute bis herausragende Alben zu bieten,so ist On The 13th Day ohne Zweifel das beste davon.

All the Dreamers startet mit etwas mystischem Intro und entwickelt sich zum getragenen Stampfer der Brand New-Morning Kategorie.
Interessant auch der Kontrast zwischen der ruhigeren Strophe und dem gitarrenlastigen Chorus.
Der längste Song des Albums aber trotzdem sehr kurzweilig

Blood Red Laughter ist ein Ohrwurm,wie ihn in der Art nur Magnum hinbekommen.Erinnert an Klassiker wie Its Time To Come Together oder Rockin Chair.

Didnt Like You Anyway mit leichtem Queen/Progressive-Feeling schlägt in eine ganz andere Kerbe,hat aber durch den Gegensatz der leicht " schrägen " Strophe und dem eingängigen Chorus einen ganz besonderen Reiz.

Ruhig und von Streichern begleitet beginnt der Titelsong und steigert sich zum locker-flockigen Midtempo-Rocker der den Bogen zum Vorgänger The Visitation spannt.Sehr gelungen.

So Let It Rain scheint die Fans ein wenig zu spalten,manchen ist der Song ein wenig zu kommerziell.Aber war das Vigilante nicht auch? Tat das der Klasse des Albums Abbruch?
Nein!...und so auch bei So Let It Rain...Bob singt sehr ausdrucksstark und der Song fräst sich förmlich in die Gehörgänge.
Fast schon zwingend die Wahl zur ersten Single...

Dance Of The Black Tattoo ist das totale Kontastprogramm,schleppend,leicht düster,aber trotzdem hochwertig.Der einzige! Song des Albums der ein paar Durchläufe braucht und nicht sofortiges Ohrwurmpotential entfaltet.

Shadow Town ist eine Zeitreise zurück zu Wings Of Heaven-Tagen.Perfekte Instrumentierung und Inszenierung,Hammer-Chorus.Über Songwriting und Gesanges-Qualitäten braucht man bei den Herren Clarkin und Catley keine zusätzlichen Worte zu verlieren.

Putting Things In Place ist eine gefühlvoll,leicht melancholisch-traurige Ballade,welche schon nach wenigen Momenten eine Gänsehaut verursacht.
Nicht die typische Quoten-Chart-Ballade,sondern mit Anspruch,Eigenständigkeit und Klasse...Magnum eben...

Broken Promises punktet mit brilliantem Gitarrenriff,punktgenauem Chorus,Ohrwurm-Potential und Catley-Gala-Form...ein weiterer Volltreffer.

See How They Fall verwendet genau das gleiche Gitarren-Intro wie Eyes Wide Open vom Princess Alice...-Album, stellt aber diesen sehr guten Song weit in den Schatten....so einfach strukturiert und doch packend kann Musik sein...bislang mein Favorit....

From Within...Power-Ballade?,getragener Midtempo-Song?
Soll jeder für sich entscheiden...auf jeden Fall ganz einfach zeitlos schön und ein passender Abschluß der Scheibe.

Zur Bonus-CD

Eyes Like Fire-sehr schöne Nummer,die allerdings nicht ganz an die regulären Nummern heranreicht,aber auf jeden Fall auf jedem anderen Album der Magnum-Neu-Ära eine gute Figur gemacht hätte.

Those Were The Days-Unveröffentlichtes Demo aus der Wings of Heaven-Zeit.
Schöner,melodischer Song,der allerdings unter dem blechernen Demo-Sound etwas leidet.
Da wäre doch eine Neueinspielung schön gewesen.
Enthält übrigens den Mittelpart vom späteren Heartbroke and Busted..

Die 2 Live-und Acoustic-Tracks hätte ich nicht unbedingt gebraucht...nicht unbedingt zwingend.

Aber Magnum-Fans wollen sowieso das komplette Programm ihrer Band und so kann ich die Limited Edition nur empfehlen und sei es nur der ersten beiden angesprochenen Songs wegen...

Da die Herren Clarkin und Catley nun auch schon Mitte Sechzig sind und man nie weiß,welches Album das letzte ist....wäre es On The 13th Day,so hätte sich eine der besten Rockbands würdevoll,standesgemäß und auf der Höhe ihrer Fähigkeiten verabschiedet.

Ich würde allerdings zu einem Rentenantrag der beiden nur eines sagen:
ABGELEHNT!!!!
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 14, 2013 9:17 AM CET


Bleed & Scream
Bleed & Scream
Preis: EUR 20,74

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich rundum gelungen, 1. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Bleed & Scream (Audio CD)
Da haben wir es nun,das 4.Album der Schweden...

Waren schon die drei Vorgänger nicht von schlechten Eltern,insbesondere der Vorgänger Are You Ready To Rock,den nur die grottige Produktion vor dem Klassiker-Status bewahrte, macht die Formation um Songwriting-Genius Erik Martensson nun Nägel mit Köpfen.

Vom Retro-Sound der letzten Scheibe hat man sich leicht gelöst,sprich,das Album tönt nun zeitgemäßer ohne die 80er-Wurzeln zu verleugnen.
Die Produktion zeigt sich deutlich verbessert,zwar nicht der Überknaller aber doch sehr gelungen.

Kommen wir zu den Songs:

Der Opener Wake Me Up erinnert an Rainbow und Leverage.Gelungene einprägsame flotte Nummer.

Bleed and Scream ist die Single-Auskopplung...etwas AORiger,aber trotzdem mit dem nötigen Biß.Den Chorus bekommt man nach mehrmaligen Hören nicht mehr aus dem Ohr.

Aint Dead Yet zieht die Pace wieder an.Martenssons Gesang erinnert hier frappierend an Joey Tempest.Überhaupt kommen einem hier Europe zu Wings Of Tomorrow-Zeiten in den Sinn.

Die Gitarrenarbeit von Battlegrounds hat etwas von Dare zu Blood From Stone-Zeiten.Kommt vielleicht daher,daß der Song ein paar keltische Einflüsse hat.Hätte auch gut zum klassischen Gary Moore oder zu Ten gepasst...

Bitter Taste startet balladesk und entwickelt sich zur pompösen Halbballade mit stürmischen Schlußteil.
Das hätten Praying Mantis auch nicht besser hinbekommen.
Aufbau,Dramatik und Gitarrenarbeit erinnert an Lovers To The Grave.
Wundervoller Song...

Das Doublebass-Geknüppel am Anfang von Falling Down befremdet anfänglich,aber nach wenigen Sekunden mündet es glücklicherweise in einen feinen flotten Hardrocker mit starker Talisman-Schlagseite.

SOS macht den Finnen von Leverage mächtig Konkurrenz.Ein leicht düsterer Unterton und verfremdete Backing-Vocals lassen die Nummer zum Spagat zwischen klassischen Melodic-Rock-Tönen und Moderne werden.
Herausragende Gesangesleistung und cleveres Songwriting inklusive.

Take Back The Fear klingt dann eher nach klassischen Malmsteen-,sprich Oddyssey-Zeiten.
Die schnellste und härteste Nummer des Albums.Trotzdem sehr melodisch.

Unspoken Heroes...da sollten sich Meister Tempest und Band in Grund und Boden schämen...so sollte sich die Band anno 2012 anhören,anstatt sich in peinliche pseudo-moderne Led Zep-Rip Offs zu verstricken.
Auch auf dem Coup De Grace-Album von Treat hätte sich Unspoken Heroes einen Ehrenplatz verdienen.

About To Break ist die Ballade und zwar eine der feinen Sorte...simple,aber wirkungsvolle Melodie trifft auf erstklassigen Geasng und ausgefeilte Gitarren-Arbeit.
Genau richtig um sich live mit dem Feuerzeug den Daumennagel bis zur Wurzel weg zu brutzeln....

After The End Of The World beschließt ein überaus gelungenes Album in klassischer Eclipse-Manier.
Irgendwie das Bindeglied zu Are You Ready To Rock.

Songwriting Top,Instrumentierung Top,Gesang Top,Produktion aller Ehren wert.
Macht die Höchstnote.
Fans von erstklassigem Scandi-Hardrock werden wohl dieses Jahr in dieser Sparte kaum Besseres ergattern können.

Klare Kaufempfehlung meinerseits....
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 12, 2012 9:15 PM MEST


The Magnificent
The Magnificent

11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Scandi-AOR-Edelstein, 15. November 2011
Rezension bezieht sich auf: The Magnificent (Audio CD)
Mit Projekten ist das immer so eine Sache,oftmals leblos und steril,oft bloßes Sammelsurium bekannter Namen.

Vorbehalte,die meiner Meinung nach für die Zusammenarbeit von Leverage-Gitarrist Torsti Spoof und Circus Maximus-Sänger Michael Eriksen aber keineswegs zutreffen.
Normalerweise eher im härteren Fahrwasser beheimatet, beackern sie hier das klassische AOR-Territorium daß es eine wahre Freude ist.

Unterstützt werden die beiden von Thunderstone-Keyborder Jukka Karinen,Drummer Rolf Pilve und Bassist Sami Norbacka,nebst Gastauftritten vom zweiten Leverage-Gitarristen Tuomas Heikkinen und Brother Firetribe/Leverage-Sänger Pekka Ansio Heino(der einzig wahre Heino),der sich beim Songwriting einschaltete.

Holding On To Your Love heißt der erste Song und hätte auch gut auf das Work of Art-Debüt gepasst,will heißen,mit leichten Toto-Anleihen.Na,das geht doch schon mal gut los...

Cheated by Love ist Kraftfutter für H.e.a.t.-Fans und besticht durch einen Ohrwurm-Chorus.Weiter so!

Machen sie denn auch glatt...
Memories überzeugt auf ganzer Linie mit einer Mischung aus H.e.a.t. und Brother Firetribe.Der Song zaubert ein breites Grinsen ins Gesicht...

Angel heißt die erste Ballade und klingt wie klassische Treat mit Whitesnake-Anleihen...Vor 20 Jahren hätte der Song der Band Multiplatin beschert.
Zum Niederknien schön....

Satin and Lace nimmt wieder Fahrt im klassischen Scandi-AOR-Stil auf...Eriksens Stimme erinnert hier stark an Joey Tempest und überhaupt hätte der Song auf Out Of This World eine Klasse Figur abgegeben...

Love Is On The Line macht Work Of Art wieder ganz starke Konkurrenz.Flotter Ohrwurm der ohne Mühe auf dem aktuellen Meisterwerk der Schweden bestehen könnte und das im oberen Drittel....

Äußerst angenehme Erinnerungen an Treats AOR-Hammer Dreamhunter erwachen bei Bullets...den Chorus bekomme ich seit Tagen nicht aus den Ohren...ganz starke Nummer!

Bleiben wir doch gleich bei Treat,aber bei deren aktuellem Meisterwerk Coup De Grace...Smoke and Fire kann We Own The Night locker Paroli bieten,schon weil Michael Ericksen sich als ähnliche Goldkehle wie Robert Ernlund erweist...

Tired Of Dreaming schippert im Fahrwasser der dänischen AOR-Meister Skagarack...
Wer erinnert sich noch an Hungry For A Game?
Ja?
Na denn...ihr wisst Bescheid...

Mit If It Takes All Night ist es wieder Zeit für Feuerzeuge und Wunderkerzen.
Sentimental-schönes Stück mit Malmsteen-Gedächtnis-Solo.
Keine Angst,von der gefühlvollen Seite,kein Ego-Gefrickel...

Lost punktet mit Brother Firetribe-Format,erinnert auch leicht an die finnischen Landsleute von Firenote.

Mit Harvest Moon endet eine fast makellose Scheibe im getragenen Midtempo und tiefer Verbeugung vor den klassischen Europe...Na,Meister Tempest,gut zugehört?
Würde auch mal wieder Zeit,so zu überzeugen wie The Magnificent.

Einziger minimaler Kritikpunkt,die Produktion könnte für meinen Geschmack etwas fetter sein...
Habe ich Lust,dafür einen Punkt abzuziehen?
NÖÖÖÖ!!!!

Pflichtscheibe für Fans der angesprochenen Bands und jeden AOR/Melodicrock-Fan

Hoffentlich bleibt es nicht beim einmaligen Projekt...wäre jammerschade...
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 10, 2015 5:01 PM MEST


Shy
Shy
Preis: EUR 13,90

12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unerwartet und doch erwartet stark, 31. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Shy (Audio CD)
Keiner Scheibe habe ich dieses Jahr mit so gemischten Gefühlen entgegen gesehen.Als Shy-Fan freute ich mich auf das Album und gleichzeitig konnte ich mir schlecht vorstellen,daß Shy ohne die markante Stimme von Tony Mills funktionieren würde(schon Welcome To The Madhouse geriet damals zum Rohrkrepierer)

Shy waren so mutig und couragiert, nicht den Weg von Journey zu gehen,die einen Steve Perry-Klon nach dem anderen präsentieren,sondern haben sich bewußt für den ehemaligen Surveillance- und Phenomena-Sänger Lee Small entschieden,welcher über eine ganz andere Stimmlage als Tony Mills verfügt.
Statt der hohen,glasklaren Stimme von Tony singt der Neue eher in der Tradition von Glenn Hughes oder Göran Edman,also mit einem kleinen Schuß Soul.
Würde sich das mit der Musik von Shy vertragen?

Das tut es und zwar weil Shy ihren Stil ganz leicht variieren und etwas härter zur Sache gehen als gewohnt.
Aber keine Angst,immer unverkennbar Shy und hochmelodisch.

Der Opener Land Of A Thousand Lies startet mit einem pompösen,orientalischen Intro,knackigen Gitarren und leicht melancholischer Grundstimmung.
Erinnert etwas an House Of Lords....mitnichten die schlechteste Referenz.
Lee Small singt kraftvoll und ausdrucksstark.So kann es weitergehen...

Tut es auch...
So Many Tears zieht die Pace an und rockt stampfend ab.Steve Harris ' klassische Hardrock/Metal-Gitarre dominiert den Song und Lee Small zieht alle Register seiner feinen Stimme.

Ran Out Of Time ist ganz unverschämt eingängig,den hochinfektiösen Chorus bekommt man über Tage nicht aus den Ohren.
Routiniertes Songwriting,musikalisches Können...Shy eben..
Und Lee ist hier mehr Göran Edman als dieser selbst.

Breathe ist eine melancholisch-verträumte Ballade,die perfekte Spielwiese für Smalls leicht soulige Stimme.

Blood On The Line besticht durch eine Mischung aus ruhig-melodischen und rockigen Parts,Excess All Areas 2011....

Steve Harris eröffnet Pray mit einem gelungenen Intro,Lee Small übernimmt für eine ebenso simple wie eindrucksvolle Gesangslinie,die in einem eingängigen Chorus mündet...britischer Melodic-Hardrock wie er im Buche steht.

Only The Night ist dann nur noch Gänsehaut pur,eine Power-Ballade edelster Ausprägung...leider läuft so etwas heute nicht nicht mehr im Radio.
Ein weiteres Paradebeispiel für Steve Harris 'songwriterischen Genius.

Streicher,Keys und druckvolle Gitarren leiten über zum nächsten Song Live For Me,mehrstimmige Backgrounds und ein Lee Small in Hochform kredenzen ein weiteres Highlight...was kann der Kerl singen!

Over You ist der Überohrwurm der Scheibe,dafür hätten Shy einen Nr.1-Hit so was von verdient...das United Kingdom wird es mal wieder ignorieren und statt dessen irgendwelche Halbgewalkten hypen...Business As Usual.

Sanctuary ist ein melancholischer,schleppender Stampfer mit opulentem Intro,der nicht ganz den sofortigen Ohrwurmfaktor der anderen Songs hat,aber sich nach einigen Durchläufen ebenfalls ins Ohr geschmeichelt hat.

Save me ist eine weitere Powerballade und unfassbarerweise noch genialer als Only The Night.
Das Teil steilt jedes einzelne Kopf-und Körperhaar aufrecht und was Meister Harris hier auf der Gitarre zockt,das ist nicht mehr von dieser Welt,nicht einmal von dieser Galaxie...unfassbar geil...

Union Of Souls beendet das Meisterwerk mit einem flotten melodischen Hardrock-Song der klassischen Shy-Schule.

Fazit:gut abgehangen-routiniertes Songriting von Könnern,dementsprechende Instrumentierung,ein Sänger der den guten alten Tony fast noch in den Schatten stellt(wer hätte das gedacht?)und das ganze gelenkt von Gitarren-und Songwriting-Genius Steve Harris
Dazu glasklare druckvolle Produktion
Ergibt nichts anderes als die Höchstnote...

Nun zum traurigen Teil:
Am Samstag,dem 29.Oktober verstarb Steve Harris an einem Hirntumor.
So wird es wohl das letzte Shy-Album bleiben und die Rockwelt ist um einen herausragenden Musiker ärmer.
Jammerschade,das Album schreit geradezu nach einer Umsetzung auf der Bühne,zu der es nun wohl nicht mehr kommen wird.

Steve war bereits bei den Aufnahmen des Albums sehr krank und erlebte gerade noch die Veröffentlichung seines Meisterwerkes.
Vielleicht ein weiterer Grund,warum das Album stellenweise leicht traurig und wehmütig klingt.

Ich lege mich mal fest,das Album ist anders als die Vorgänger,aber wahrscheinlich die reifste und beste Leistung der Band,ein würdiger Abschied einer Band,der trotz einiger musikalischer Großtaten der ganz große Erfolg nie beschieden war und ein beeindruckendes Vermächtnis eines Ausnahme-Musikers
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 15, 2011 6:46 PM CET


Walk the Wire
Walk the Wire
Preis: EUR 46,47

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pure Brillianz, auf CD gepresst, 6. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Walk the Wire (Audio CD)
1994 erschien das erste und einzige Album der englischen AOR-Band und was sich hinter dem sehr schlichten und schmucklosen Cover verbirgt, ist eine wahre Schatztruhe an Songs

Das Instrumental Quadrature baut die Spannung mit verträumten,sphärischen Keyboards auf,zu dem sich die Gitarre gesellt.Es mündet in den ersten echten Song Remember.
Was soll ich dazu sagen?
Wenn ich jemandem erklären sollte,wie AOR zu klingen hat,was diese Musikrichtung bedeutet,dann würde ich ihm/ihr einfach Remember vorspielen.

Traumhafte Gitarren,glasklare Keys,die etwas traurig und melancholisch klingende,ausdrucksstarke Stimme von Sänger Paul Watkins,Songwriting vom Feinsten,Ohrwurm-Chorus...eine Nummer für die Ewigkeit...

Nothing to Lose schließt nahtlos an,prinzipiell trifft alles zu Remember Gesagte auch zu,auch wenn Remember noch einen Zacken genialer ist.

On The Run beginnt balladesk und pompös um dann über eine Gänsehaut-Bridge mit eimem rockigen Chorus Fahrt aufzunehmen.Erinnert sehr an Giuffria und White Sister,schlägt diese aber durch die fast schon leicht arrogant vorgetragene englische Eleganz

The Knives Are Out Tonight ist trotz des etwas martialischen Titels die erste Ballade und zwar eine in die man sich verlieren kann und sich,wenn man nicht acht gibt,nicht wieder findet.
Paul Watkins erzeugt auf dieser brillianten Komposition wahre Armeen von Gänsehäuten.
Immer,wenn ich den Song höre,erscheinen mir Journey(unberechtigterweise) wie eine Kirmesband.

Stand Up And Fight ist ein eher schleppender,mit schöner Hammond-Orgel ausgestatteter Song,der nicht ganz an seine Vorgänger heranreicht,aber trotzdem alles andere als ein Füller ist.

Storm Warning nimmt den Stil der ersten Songs auf,behält die Hammond aber bei,kombiniert sie mit den Keys und ist eine weitere schöne AOR-Nummer britischer Prägung im Stil von FM ' s Indiscreet-Album.

Hold On To Your Dreams verlangsamt das Tempo und geht als Power-Ballade durch.
Melancholische Strophe und gelungener Chorus.Erinert sehr an die Landsleute von Ghost,auch wenn die wohl kaum einer kennen wird.

Running From My Heart ist eine waschechte Piano-Ballade mit voll instrumentiertem Chorus.Ein Song der trotz 7 Minuten Länge nicht langweilig wird und zeigt,daß auch ruhige Balladen nicht zwangsläufig sülzig klingen müssen.

Viel zu schnell endet das Album mit Crossfire und hier werfen die Briten noch mal alles,was sie haben,in die Waagschale und schaffen ein zweites Remember.
AOR der ganz hohen Schule...

Meine Version des Albums ist damit zu Ende,die neu aufgelegte hat 3 unveröffentlichte Demos als Bonus,die eigentlich nicht schlecht sind,leider aber keine klangliche Überarbeitung erfahren haben und damit ziemlich matschig klingen.Eher verzichtbar...

Auch über das Remastering kann ich nichts sagen,da ich die alte 1994er-Version rezensiere.
Aber schon die ist sauber und glasklar produziert,so daß sie wohl nun noch besser klingen dürfte.

Schön,daß das Teil,welches zwischenzeitlich schon zu Mondpreisen gehandelt wurde,nun zu neuen Ehren gelangte.
Ich hoffe,daß diesmal ein paar mehr AOR-Freunde in den Genuß dieses edlen Silberlings kommen.
Wer das Scheibchen noch nicht hat,sollte zuschlagen und dieses Kultalbum in die Sammlung nehmen.
Ich habe es seit 1994 bestimmt hundert mal gehört und es zieht mich immer wieder in seinen Bann.
Schon allein wegen des göttlichen Remember,aber wahrlich nicht nur deswegen...


The Other Side
The Other Side
Wird angeboten von hotshotrecordsmailorder
Preis: EUR 6,88

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zur falschen Zeit am falschen Ort..., 2. September 2011
Rezension bezieht sich auf: The Other Side (Audio CD)
Schade,schade...

Die englischen Newcomer veröffentlichten 1995 ihr Debüt The Other Side zu einer Zeit als der melodische Rock ums Überleben kämpfte.
So war das Budget für die Scheibe wohl begrenzt und das hört man der Produktion leider auch an...dünn,kaum Bässe,wenig Durchschlagskraft.

Dabei hat die Scheibe der Band um den begabten Sänger Giles Ramirez einiges zu bieten

Der Opener Cant Stop ist ein flotter AOR-Ohrwurm mit hohem Gesang und eingängiger Hookline,der Appetit auf mehr macht.

Das nachfolgende Brand New Start wäre wohl zu anderen Zeiten eine schöne Single-Auskopplung geworden,erinnert mich stark an die John Waite-Sachen.

Country Boy hat trotz des Titels keinen musikalischen Stetson auf,sondern ist ein leicht funkiger Rocker mit feiner Gitarrenarbeit der fett grooven könnte,ja wenn da nicht die Produktion wäre...

Ten Years mischt leichte Blues-Einflüsse mit Strangeways-Zitaten und einem griffigen Chorus.Auch die sanfte melodische Stimme von Giles Ramirez kann hier punkten..

Send Me Somebody ist eine sanfte gefühlvolle Ballade die zeigt,daß Journey auch in Good Old England ihre Spuren hinterlassen haben.Natürlich die perfekte Spielwiese für Ramirez 'hohe klare Stimme

Should Have Been Me könnte jetzt kraftvoll rocken,die Band tut das auch,die Keksdosendrums leider nicht.Aber einen derartig guten Song kann auch die Produktion nicht entstellen.
Ein definitiver Höhepunkt des Albums.

Get On The Bus nimmt die Grooves von Country Boy erneut auf und erneut schmerzt es fast schon,wenn man sich vorstellt,wie die Nummer hätte abrocken können...

Percussions und akustische Gitarren eröffnen die zweite Ballade He 'll Let You Down.
Ein hübscher simpler und vielleicht gerade deshalb so gut funktionierender Song.
Vielleicht liegt es auch daran daß bei den Balladen die Produktion kaum Schaden anrichtet.

Rescue Me erinnert an die Schottenrocker Gun zu Gallus-Zeiten,rein musikalisch,denn die Stimmlage von Ramirez ist eine ganz andere als die von Mark Rankin.
Läuft gut rein, die leicht und locker beschwingte Nummer

Der Titelsong beendet das Album und ist auch mit fast 6 Minuten der längste Song
Verhaltene Kirchenglocken und sanfte Bagpipes gehen über in einen wunderschönen Keyboardteppich,eine berührende Melodie und der Song nimmt nach 2 verhaltenen Strophen Fahrt auf.
Leichte Anklänge an Dare oder Runrig prägen diesen Song,der so ruhig und einfach schön endet,wie er beginnt.

Fazit:Junge talentierte Band,welche leider in Grunge-verseuchten Zeiten im ihren eigenen Talenten gegenüber oft ignoranten Großritannien das Schicksal ähnlich talentierter Landsleute wie Atlantic,Walk The Wire,The Promise oder Passion Street teilte und schnell wieder von der Bildfläche verschwand.

Ghost hatten das Talent,die Erfahrung,das Album zu produzieren konnten sie nicht haben und der Typ namens Mike Exeter,der ihnen dabei unter die Arme greifen sollte,hat hoffentlich inzwischen eine Umschulung gemacht...

Bei der Unbekanntheit der Band ist das Hoffen auf eine remasterte Neuauflage wohl vergebens,aber bei den 1-2 Euro für die das Album hier inzwischen gehandelt wird,sollte der geneigte AOR-Freund der Band ruhig mal eine Chance geben...sie hätten es verdient!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 21, 2015 7:18 PM MEST


Vanity Kills
Vanity Kills

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioser Oldschool-Rock von Jungspunden, 2. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Vanity Kills (Audio CD)
Was?
Hier gibt es wirklich noch keine Rezension zu diesem feinen Scheibchen?
Dann aber mal los!

Vanity Kills ist das Debüt der jungen Belgier Ward Dufraimont(Voc,G),Michael Neyt(G) und Amely Mondy(B)
Drums spielte anscheinend ein Gastmusiker.
Das ganze Album kam 2008 schon einmal als Eigenpressung auf den Markt und erschien nun neu eingespielt noch einmal.

Und was die beiden Herren inklusive Dame am Bass,hier vom Stapel lassen zaubert ein Dauergrinsen in mein Gesicht.

Trotz des sichtlich sehr jungen Alters der Musiker wird sich hier kompromiss-und gnadenlos die Retro-Kante gegeben.
Während andere in dem Alter Casting-Mucke hören,Rappen und Hip-Hopsen,haben unsere 3 wackeren Jung-Rocker/in, die Plattenschränke ihrer älteren Geschwister und Eltern geplündert.
Def Leppard,Van Stephenson,Poison,38 Special,Rick Springfield,Reo Speedwagon,Night Ranger & Co wurden durch den Wolf gedreht und einer spritzigen Verjüngungskur unterzogen

Das Album beginnt mit All Night Long und der Song hätte 38 Special in ihrer AOR-Phase prächtig zu Gesicht gestanden,kommt aber druckvoller

Bad Boy behält die Stilrichtung bei,addiert aber den Glam von Poisons Look What The Cat Dragged In.
Da wippt der Fuß und zuckt die Hand zur Luftgitarre

Asphyxia ist die erste Ballade und und ein Megahammer-Geschoß dazu.Das gefühlvolle Piano von REO trifft auf Leppard-Bombast im Chorus.Dazu die tolle Stimme und das schon in so jungen Jahren...Herrlich romantisch-traurige Nummer.Wäre in den 80ern ein Riesenhit geworden.

Es folgt Rain und hier borgt man sich gleich mal das Intro von Poisons I Wont Forget You und es entwickelt sich ein Highlight,das auch Winger nicht besser hinbekommen hätten.Kein Wunder,daß sich kein geringerer als Producer-Gott Beau Hill förmlich darum riß,den Song neu abzumischen...

Knackige Riffs eröffnen Turn Back Time und das genau tun All I Know auch...der Song schießt einen direkt zurück in die Golden Eighties...Groove und Chorus...alles passt und sitzt punktgenau...

Macht es etwas aus,daß I Need You nach genau dem selben Schema funktioniert?
Mir nicht...

Into Your Heart besticht erneut durch einen Hammerchorus und geschickt eingesetzte Keys,die den Song nicht verwässern sondern nur interessanter machen.

Irgendwann muß den Jungspunden doch mal die Luft ausgehen...ist doch schließlich ihr erstes Album

Aber weit gefehlt...
Mit I wanna Rock You folgt die modernste Nummer,die auch aus dem Repertoire von Faber Drive oder 7th Heaven stammen könnte.
Locker-flockiger Gute Laune-Poprock...geht super ins Ohr.

Auch Sweet 17 zeigt keinerlei Ermüdungserscheinung und zitiert mit frechem Grinsen Rick Springfield in Hochform

Mit Teenage Queen wird ein flotter Glam-Rocker der Kategorie Poison/Warrant nachgepumpt.Das Grinsen wird breit und breiter...

All The Way...ha..erwischt!
Der Song hat tatsächlich nicht ganz das hohe Niveau seiner Vorgänger ist aber alles andere als Füllmaterial

Die abschließende Akustik-Ballade Hope And Dreams zeigt die Band noch einmal von der sanften Seite und vor allem,was für einen guten Sänger sie haben...

Ein durch und durch überzeugendes Debüt...es gibt nicht mehr viel,was man besser machen könnte.
Hoffentlich der Beginn einer langen und erfolgreichen Karriere...
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 7, 2011 10:13 AM MEST


Mercury'S Down
Mercury'S Down

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der momentan besten Stimmen im melodischen Rock, 29. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Mercury'S Down (Audio CD)
Auf kaum ein Album war ich in letzter Zeit so gespannt,wie auf das Solo-Werk des Pride Of Lions-Sängers.

Nach 3 sehr guten Alben mit Pride of Lions wurde es vielleicht auch Zeit,daß Mr.Hitchcock auch mal mit anderen Songwritern als Jim Peterik zusammenarbeit.
In diesem Falle mit Erik Martensson(Eclipse,W.E.T.)der sich wohl gedacht hat:Wenn ich schon mal da bin,spiele ich das bißchen Instrumente auch noch ein und produziere gleich dazu...

This Is The Moment heißt der Opener und man reibt sich verwundert die Ohren...Mit Pride Of Lions hat das nichts zu tun...eher mit aktuellen Praying Mantis.Soll heißen,Twin Guitar,stramme Rhythmusgitarre und feiner Chorus.Das brummt gleich mal zu Anfang.
Mir gefällts und das richtig gut!

Strong Enough erinnert dann an eine Power-Version von Survivor,in etwa von deren Empires-Album.Das sollten die sich mal anhören...und sich ein Beispiel nehmen...

How To Stop geht doch in etwa in die Richtung von Tobys Hauptband,ist aber doch etwas kantiger als Pride Of Lions.Und wir verbuchen ein weiteres gelungenes Stück Power-AOR auf der Haben-Seite...

Let Go ist balladesker und endgültig ein Abstecher in Pride Of Lions-Territorium.
Guter Song,aber die ersten drei fand ich noch stärker...

One Day I Stop Lovin You ist eine reinrassige Ballade mit ausdrucksstarkem Gesang.Aber vielleicht dramaturgisch nicht allzu geschickt,2 Balladen hintereinander zu packen.Aber da können die Songs ja nichts dafür,die sind gehobene Klasse.

I Should have Said...da sind sie ja wieder,Martenssons herrliche Brat-Gitarren.
Und nun wirds aber ganz schön W.E.T....auch von der Güteklasse,da Hitchcock auf dem Level von Soto singt...allermindestens!

If Its To Be(Its Up to Me) ist allerfeinster Pride Of Lions/Survivor-Stoff.
Wen juckts,wenn es gerade regnet,wenn man den puren Sonnenschein im Player hat.

Das Beste kommt aber zum Schluß und das ist bei Meister Hitchcock ein ganzer Fünferblock.

Just Say Goodbye macht einen Abstecher nach Good Old England und präsentiert sich gar nicht schüchtern aber aber trotzdem sehr SHY...Damit punktet man bei mir immer....

Summernights in Cabo ist die vertonte gute Laune,und spätestens jetzt sollten sich Survivor für ihr plattes Reach ins hinterste Mauseloch schämen.Müssen euch die Jungspunde denn dermaßen vorführen?
Nachsitzen und Hinhören!

Tear down the Barricades...Mensch wie geil ist denn der Song? Da hat der Martenson sogar Marcel Jacob-Gedächtnis-Bassläufe eingebaut,nebst einem Götterchorus,Twin Guitars gibts auch.Wie vom Genesis-Album von Talisman...mehr muß man dazu nicht sagen...

Zu Different Drum kehren die Praying Mantis-Gitarren zurück,aber Talisman bleiben auch gleich da und machen einen mit Treat drauf...was ist der Martensson nur für ein genialer Songschreiber!

Den Schlußpunkt setzt der Titelsong und da drängeln sich Talisman noch mal gewaltig vor,oder auch Martenssons Band Eclipse.Äußerst lecker!

Keine Ausfälle,Brillianz an allen Ecken und Enden,ein gewaltiger Sänger,ein genialer Multiinstrumentalist und Songschreiber.
Härter als gedacht,was den guten Toby aber stimmlich fordert und zu einer Wahnsinns-Leistung pusht.
Ich nenne das Album mal ganz frech Melodic Rock-Referenzklasse...

Toby Hitchcock,Serpentine,Work Of Art...welch ein Monat!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 27, 2011 10:42 PM MEST


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