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Rezensionen verfasst von
Heiko Stenderhoff

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Living and Dying in High Definition
Living and Dying in High Definition
Preis: EUR 18,01

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Britisches AOR-Meisterwerk, 29. August 2011
Schon mit ihrem Debüt legten die junge Waliser ein sehr gutes AOR-Album hin,verstärkt durch Gast-Sänger Tony Mills(Shy,TNT,Siam,State Of Rock)
Nun legen sie mit Living and Dying in High Definition nach.

Deep Down(There is a Price) legt bombastisch und melodisch los,Tonys glasklare hohe Vocals segeln über einem dichten Teppich aus klassischen 80er Gitarren und breit angelegten Keys die neben,natürlich der Stimme,stark an die Glanzzeiten von Shy erinnern,hochinfektiöser Chorus inklusive.

Es folgt Philadelphia,eine textliche Lobbpreisung auf das Touren in den Staaten.
Da dieses den jungen Musikern wohl noch nicht wiederfahren ist,tippe ich mal stark auf Plaudern aus Tonys Shy-Nähkästchen...
Grandioser Ohrwurm,welcher auch einen Ehenplatz auf Brave The Storm oder Excess All Areas verdient hätte.

Dreamer ist so ein wenig eine härtere Version von Journey,gemischt mit einem Schuß Magnum.Hier kommen die beiden Gitarristen verstärkter zum Einsatz,natürlich immer im melodischen Rahmen...

Love is Blue ist die Ballade des Albums,hier wird es zwar ein wenig süßlich,fast schon Stxy-lastig,geht aber schön ins Ohr.

Where Do We Go From Here schlägt den Bogen zurück zu Shy...und wie!
Getragener ausdrucksstarker Gesang in der Strophe mündet,getragen von Retro-Keys und Gitarren, in einen Excess...-Chorus.Bockstarke Nummer!

Cry zieht die Pace etwas an,eine flotte,blitzsaubere AOR-Nummer aus dem Journey-Verwandschaftskreis,welche mit Ohrwurm-Chorus erneut voll punktet...

Das Piano zu Beginn von Best Days Of Our Lives eröffnet keine zweite Ballade sondern eine Midtempo-Nummer,welche wiederum an Brillianz nichts zu wünschen übrig lässt.

Mit Heartbreak Town geht die Reise aus Journey-Gefilden wieder zurück zu Shy,wiederum erinnert nicht nur der Gesang an die AOR-Heroen aus Birmingham.
Wäre wohl früher eine potenzielle Hit-Single gewesen...

Nuremberg ist die zweite " Städte-Nummer "
Verträumte Gitarren,leicht progressive Strophe,prägnante Keys und grandioser Chorus...hier tönt es verdammt nach der Storytellers-Phase von Magnum.
Mehr als nur ein wenig Serpentines How Far Jerusalem.

Viel zu schnell endet das Album mit Forgotten Heroes
Aber hier bündeln die Briten noch einmal all ihre Einflüsse und Stärken und hämmern einen Melodic-Kracher heraus,der Shy,Magnum und Journey-Fans gleichermaßen glücklich machen sollte...

Produziert wurde das Album von Sheena Sear,welche Produktions-Assistentin bei Magnums Princess Alice....war.
Die Dame zeigt hier daß sie es auch eigenverantwortlich drauf hat...druckvoll,glasklar und differenziert tönt die Produktion,auch hier keine Abzüge,ganz im Gegenteil!

Das Beeindruckendste ist aber eigentlich,daß hier ein paar Mittzwanziger ein Zusammenspiel und eine Instrumentenbeherrschung an den Tag legen,die nach 20 Jahren Spielpraxis klingt.
Leider wird Tony Mills für das nächste Album nicht mehr zur Verfügung stehen,der neue Sänger heißt Matt Black.
Mal sehen,wie sich die Band ohne den legendären Shy-Fronter schlägt.
Aber das ist Zukunftsmusik...im Hier und Heute gibts jedenfalls erst mal die Höchstnote...
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 5, 2011 7:17 PM MEST


In Progress
In Progress
Preis: EUR 21,12

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alter Schwede...., 27. August 2011
Rezension bezieht sich auf: In Progress (Audio CD)
Die Erwartungen waren nach dem exzellenten Debüt Artwork hoch gesteckt und es stellte sich die Frage ob die Schweden dieses würden toppen können.
Sie konnten es...
Der Westcoast-Anteil wurde fast gegen Null zurückgefahren,so daß man es grob umrissen mit einem Album zu tun hat,welches den stärksten AOR-Momenten der Toto-Alben Isolation und The Seventh One teilweise frappierend ähnelt.
Ohrenstreichler wie The Rain,Nature Of The Game oder die Vorab-Single The Great Fall,wechseln sich ab mit Balladen wie Once Again oder Fall Down.
Und mit Never Love Again ist den Schweden ein wahrer AOR-Überhammer gelungen.
Cast Away erinnert an AOR-Heroen wie Treat oder Talk Of The Town.
Insbesondere die Einflüsse von Thomas Vikströms ehemaliger Truppe schimmern das eine oder andere mal durch und ergänzen das Gesamtkonzept höchst vorteilhaft.
Ergänzt und abgerundet wird das äußerst gelungene Werk durch eine glasklare und rundum ausgewogene Produktion,womit sich auch der letzte mögliche Kritikpunkt in Wohlgefallen auflöst.
Durchweg starke Songs,tadellose Instrumentierung und ein gewohnt brillianter Lars Säfsund am Mikro führen erwartungsgemäß zur Höchstnote.

Fans des Debüts,Toto oder Lionville müssen zugreifen...jeder Melodic-Rock-Fan sollte es ebenfalls tun.
Da die alten Heroen wie Toto,Survivor & Co entweder aufgelöst sind oder schwächelnd in den Seilen hängen ist es sehr erfeulich zu sehen,daß Work Of Art in der Lage sind,die Lücke mühelos zu füllen
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 29, 2011 1:49 PM MEST


Livin' My Dream
Livin' My Dream
Wird angeboten von Avenue Sounds
Preis: EUR 19,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klaumeier de Luxe, 23. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Livin' My Dream (Audio CD)
So ganz unverhofft findet nun nach fast 25 Jahren Bandbestehen das erste Album der gestandenen Rocker Bai Bang den Weg in meine Sammlung.
Bislang sprang der Funke ganz einfach nicht über,zu durchschnittlich erschien mir das Songwriting der Schweden.
Die Eigenständigkeit haben Bai Bang zwar auch diesmal nicht erfunden,aber nun macht die Mucke endlich Spaß

Nehmen wir uns die Titel einfach mal vor:
Das Album startet im für mich gewohnt mittelprächtigen Bai Bang-Trott mit We 're United,mittelprächtiger Sleaze Rock,den ich schon schlechter aber auch schon deutlich besser gehört habe
6/10

Danach folgt der Titelsong,gedeckte moderne Gitarren treffen auf einen Ohrwurmchorus,der bereits nach dem ersten Hören im Gehörgang kleben bleibt.Schon sehr viel besser!
8/10

Come On,der dritte Song...ja,was ist denn das? Die Nummer ist zwar eindeutig bei WigWam " geborgt ",aber besser hätten die sie auch nicht hinbekommen.Einprägsame Melodie,80er-Mitsing-Chorus mit Desmond Child-Verdacht.Mit solcher Musik bin ich aufgewachsen und zücke zum ersten Mal die Höchstnote
10/10

Rock On,schon wieder relativ frech aber wirksam geklaut,diesmal bei Def Leppard,Hi Tech-Drums,Elliot-verdächtige Vocals und der typische Mutt Lange-Groove.Der Fuß wippt fröhlich mit...
9/10

Stay klingt nach den Landsmännern von Sha Boom,die ja auch ein Händchen für schöne,leicht angekitschte Party-Rocker hatten.Und Bai Bang haben das neuerdings auch.Auch hier klingt der Chorus verdammt nach Mr.Child
9/10

Gonna Have It All ist die typische Mutt Lange-Ballade.Man könnte jetzt behaupten,daß die Schweden ganz einfach Mr.Langes Never Gonna Be Alone von Nickelbacks Dark Horse-Album mit einem neuen Text versehen haben und würde damit völlig richtig liegen.
Originalitätspreis gibt es also keinen,dafür einen für Ohrwurmtauglichkeit
9/10

Tonight ist eine Party-Rock Granate mit Auto-Radio,Bierkasten,Schirmchendrink-Garantie.Rauhe Vocals treffen auf einen Zucker-Chorus
Hier gibts wieder nichts anderes als Höchstwertung.
10/10

Bei Rock It stechen zuerst die Lyrics ins Ohr... " Hey,You 're O.K. "...
Die guten Texter waren wohl alle gerade beschäftigt...
Der Mitsing-Chorus rettet die Chose aber grandios.Erinnert sehr an die Landsmänner von Grand Design...
9/10

Die For You ist die zweite Ballade,erinnert stark an alte Bon Jovi,Bryan Adams,Def Leppard und den Chorus bekommt man auch so schnell nicht wieder aus dem Ohr.Die Art von Songs,für die früher viel Kohle für Videoclips investiert wurde...
10/10

Viel zu früh endet das Teil schon nach 35 Minuten mit Put On Her Dress...wie soll ich denn DAS jetzt interpretieren?
Aber mit oder ohne Kleidchen,das Teil rockt im besten Stage Dolls-Stil und räumt noch mal die Höchstnote ab
10/10

Abzüge gibt es für mich für die typische,etwas dünne 80er-Produktion,den schwächelnden Opener und die hin und wieder strunzdoofen Lyrics.Aber hey...das ist Glam-infizierter Melodic Rock und da haben die Texte noch nie Literaturpreise gewonnen...

Originalität?
Nein!
Zeitgemäß?
Nein!

Spaß?
Jede Menge!
Kitsch?
Jawohl...sogar ganz unverschämten...
Ohrwürmer?
Das Ding ist voll davon!

Härte-und Moderne-Fanatiker...Hände weg,
Wer noch die eine oder andere Spätsommer-Gartenparty schmeißen will oder ganz einfach mal das musikalische Rad 20-25 Jahre zurückdrehen will,für den ist das Teil wie maßgeschneidert.

Rock On!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 24, 2011 7:40 AM MEST


Come to My Kingdom
Come to My Kingdom
Wird angeboten von XXLMusicworld
Preis: EUR 14,90

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bandname und Albumtitel sind Programm....., 20. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Come to My Kingdom (Audio CD)
Man war ja von den Melodic-Rock-Heroen House of Lords schon so einiges Feines gewohnt,aber was die Band um das einzig verbliebene Gründungsmitglied,Sänger James Christian hier anbietet,schlägt dem sprichwörtlichen Faß den Boden aus und das im positivsten Sinne....
Waren damals meine Erwartung auf dem Nullpunkt nach dem damaligen Comeback"The Power and the Myth"(je nach meiner "Tagesform" abwechselnd als entweder tief enttäuschend,strunzlangweilig bis grauenhaft eingestuft) hatte ich mich schon damit abgefunden,auf ewig auf die 3 Bandklassiker zurückgreifen zu können,belehrte mich bereits "World upside down" eines Besseren.Scheinbar half es ganz außerordentlich daß Meister Christian seine New Rock-verseuchten Bandkollegen kurzerhand "entsorgte" und die Lords neu aufzog.So war schon "W.U.D" ein bärenstarkes Album,welches sich mühelos mit dem Backkatalog der Band messen konnte.Aber es war nur das Warmspielen für das aktuelle Album...
"Purgatorio Overture N0.2" eröffnet als klassisches Intro den Songreigen,gefolgt vom Titelsong"Come to my Kingdom"...Und schon jetzt wird klar,House of Lords waren nie besser als heute.Gitarrist Jimi Bell erweist sich als echter Glücksgriff und läßt seine prominenteren Vorgänger mühelos vergessen.Der Song ist kraftvoll,melodiös und ultraeingängig.Und James Christian ist noch immer eine der höchsten Meßlatten im Melo-Rock-Bereich.Kompliment....
"I need to fly"-majestätisch,gediegen,zeitlos,brilliant...viele Superlative,aber für diesen Song noch mindestens 10 zuwenig-edler kann Musik nicht klingen...
"I dont wanna wait all Night"-Ohrwurmpotential ohne Ende,leckere Gitarrenarbeit,ein Highlight jagt das andere....
"Another Day from Heaven"-Ein Mega-Gitarren-Intro,welches sehr sehr angenehm an "Love dont lie" erinnert entführt den Hörer in meisterliche Balladensphären-selten ging die Stimme von Mr.Christian so unter die Haut....
Sirenengeheul und ein bulliger Gitarreneinsatz-"In a Perfect World" rockt gewaltig und der Chorus schraubt sich empor zum gewohnten Lordschen Ohrenstreichler....
Es folgt"The Dream"-und anders darf so ein Song auch nicht heißen-eine Gänsehaut folgt auf die andere-Riesen-Nummer,eher getragen mit einer fantastischen Melodieführung.
"One Foot in the Dark" beginnt ungewohnt modern,entpuppt sich aber mit dem Einsatz des Gesanges als House of Lords-Parade-Nummer.Vorsicht,der Chorus macht süchtig....
"Your every Move" ist etwas,aber wirklich nur etwas, schwächer als seine Vorgänger-andere Bands nennen so etwas immer noch gern Highlight....
"I believe" ist die zweite Ballade des Albums-genau die Art von Songs für welche früher auf MTV teure Videoclips liefen.Sehr,sehr gut....
"One Touch" beginnt mit einem verträumten Intro,welches schon wieder fast zu schön ist,um wirklich zu sein...Knackige Gitarren und eine traumhafte Melodieführung addieren sich zum vielleicht besten HOL-Song ever.....
Jimi Bell eröffnet mit seinen Gitarrenkünsten einen weiteren flotten Rocker mit Ohrenklebepotential.Der heißt "Even Love cant save us"Irgendwann muß das Album doch mal einen schwachen Moment haben...
Hat es aber nicht !!!
"In the Light" mit seinen orientalischen Anklängen,könnte glatt vom "Sahara"-Album entsprungen sein,das dürfte dann schon Qualitätsmerkmal genug sein....
Eine Acoustic-Version von "Another Day from Heaven" beendet diesen Melodic-Hardrock-Edelstein würdig.Noch einmal zieht James Christian alle Register seiner Gänsehaut-Stimme.Der perfekte Gegenpol zu all den knackigen Gitarren auf diesem Album.
Fazit:Meines Erachtens,das kompletteste,reifste und beste Album der Band.Und sogar Whitesnake müssen sich mit ihrem bärenstarken Comeback diesem Hardrock-Pfund beugen....Das Oberhaus hat einfach die durchdachteren Melodien und besseren Arrangements auf Lager.
Eine gaaaanz tiefe Verbeugung vor den Meistern ihres Faches...
Absoluter Kaufzwang für jeden Fan melodischen Hardrocks.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 17, 2008 7:47 PM MEST


Heat
Heat
Wird angeboten von 25music
Preis: EUR 24,98

21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein AOR-Traum, 17. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Heat (Audio CD)
Unverhofft kommt oft...
So auch das Debüt der schwedischen Youngsters H.e.a.t.,auf deren Album ich bei den Reviews auf [...] stieß.Etwas mühseliger war es,einige Soundbytes aufzustöbern,welche mir einen ersten Eindruck vermitteln konnten,welcher zur umgehenden Bestellung des Werkes führten.
Was die 6 jungen Schweden auf ihrem selbstbetitelten Debüt abfackeln,läßt beim geneigeten Melodicrocker keine Wünsche übrig.
Beginnend bei Gesangesgott Kenny Leckremo(der Junge singt auf dem Niveau von Terry Brock,Steve Perry,Jimi Jamison und ähnlichen Größen)über die beiden Gitarristen Dave Dalone und Eric Rivers,welche für einen druckvollen lebendigen Sound sorgen,Basser Jimmy Jay,Keyboarder Jona Tee und Drummer Crash besteht die Band aus derartigen Könnern mit einem Zusammenspiel,als wären sie bereits 20 Jahre am Werkeln.Daß dem nicht so sein kann,beweist ein Blick in das aufwendig gestaltete Booklet-die Jungs sind augenscheinlich kaum Mitte Zwanzig.Überhaupt,in punkto Frisuren und Style glaubt man in ein Booklet der Endachtziger zu schauen:Hairspray-Mähnen und Poserklamotten wohin man blickt.Endlich mal Rockmusiker,welche auch wie solche aussehen und nicht wie Versicherungsvertreter...
Absolut passend auch die druckvolle,glasklare Produktion,welche keinen Vergleich mit alten Hasen wie Kevin Elson,Ron Nevison oder Neil Kernon scheuen muß.
Aber nun genug der Vorrede,zu dem wichtigsten,den Songs...12 Stück plus Intro befinden sich auf dem Album und jeder einzelne hält höchsten Ansprüchen stand.
"There for you" eröffnet die Scheibe-und so geil klangen Night Ranger seit 20 Jahren nicht mehr !!!.Herauszuheben vor allem die exzellente Gitarrenarbeit.
"Never let go" folgt und geht deutlich in Richtung Strangeways/Journey-AOR der ganz hohen Schule...
"Late Night Lady" klingt deutlich skandinavisch und hätte mühelos seinen Platz auf Daltons "Injection"-Überhammer gefunden.
"Keep on Dreaming" besticht durch deutliche Red Dawn-Anklänge,der Song hätte Ende der Achtziger massiv Airplay bekommen.
Mit "Follow me" folgt die erste Ballade und hier geht es deutlich Toto-lastig zur Sache und zwar im besten "Isolation"-Stil.Ein weiterer absoluter Ohrwurm....
"Straight for your Heart" beackert White Sister-Territorium und zwar in der Güteklasse von Sister-Klassikern wie"Cant say no" und "Promises".Phänomenal...
"Cry" ist eine Powerballade,welche auch auf derartig legendären Alben wie Strangeways "Walk in the Fire" einen Ehrenplatz bekommen hätte.Frappierend hier Kenny Leckremos Ähnlichkeit mit Terry Brock...
"Feel it again" wiederum macht Danger Danger in Bestform gewaltig Konkurrenz,da ist beste Laune und breites Grinsen geradezu vorprogrammiert...
"Straight up" bewegt sich geschickt zwischen Journey und Toto,gekrönt von einer weiteren Paradevorstellung von Kenny Leckremo-einfach ganz großes AOR-Kino...
"Bring the Stars"-ja...der Song gehört meines Erachtens zu den besten AOR-Songs aller Zeiten.Eingeleitet von melodischen Twin-Guitars trägt einen ein herrlicher Melodieteppich zu einem fabulösen Chorus.Unnötig eigentlich ,Leckremos Brillianz erneut hervorzuheben.Ich mache es trotzdem noch einmal...
"Youre lying" überrascht statt der gewohnten Keys mit einer Hammond-Orgel,denzenten Funk-Anklängen und einer leichten Seventies-Ausrichtung.Ungewöhnlich, aber sehr fein....
Mit"Feel the Heat" einer getrageneren Nummer,die deutlich an längst vergangene Europe-Glanzzeiten erinnert, endet das Album so hochklassig wie es begann...
Fazit:12 AOR-Hymnen ohne Fehl und Tadel,abwechslungsreich,hypermelodisch und mit einer Brillianz vorgetragen,bei der sich 99 Prozent der Konkurrenz ins hinterste Loch verkriechen können.Solch ein Album stellen die meisten Bands in 20 Jahren nicht auf die Beine.
Wie wollen die Jungs das mit dem zweiten Album überhaupt noch steigern?
Was dieses Jahr so aus Skandinavien auf den Hörer losgelassen wird(H.e.a.t,Brother Firetribe,Leverage)...einfach genial....
Zu beziehen ist das feine Teil hier bei Amazon oder bei aorheaven.com
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 21, 2011 9:54 PM MEST


Heart Full of Fire
Heart Full of Fire
Preis: EUR 21,67

12 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So schmeckt der Sommer...., 9. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Heart Full of Fire (Audio CD)
Gerade komme ich nach Hause,gestresst von der brütenden Hitze in der Werkshalle...und was liegt auf dem Tisch? Das Päckchen mit der erwarteten "Heart Full of Fire" !
Sofort aufgerissen...eingeschweißt...Mist und noch 2 Klebestreifen extra...wie fies...ich will das jetzt sofort hören !
Endlich aufgefummelt,das gute Stück und rein in den Player...
"Who will you run to now" eröffnet die Scheibe mit einem Bombast-Intro und einem flotten Groove gefolgt von einem catchy Chorus.Und was für eine Breitwand-Produktion !!! Unglaublich...
Weiter gehts mit der Wahnsinns-Hymne "Wildest Dreams".Die reanimiert die arbeitsmüden Beine auf der Stelle.Wo die Jungs diese Melodie herhaben,keine Ahnung.Von dieser Welt ist sie jedenfalls nicht....
"Runaways" ist keinen Deut schwächer,mit variablem Gesang und Ohrwurm-Chorus.Wer zur Hölle waren noch mal Journey und Survivor...?
"Game they call Love" ist etwas getragener,dabei wuchtig und bombastisch,das nächste Highlight...
Die perfekte Überleitung zur Powerballade "Play it from the Heart".Gänsehaut pur,traumhafter Gesang,ein Chorus aus dem AOR-Lehrbuch-ehrfürchtiges Staunen.....
"Heart full of Fire",ein prima Duett mit Nightwish-Neusängerin Anette Olzon läßt wieder die Fußspitzen energisch wippen,gefolgt von "Heard it on the Radio".Warum,zum Kuckuck, hört man immer nur musikalische Dorfdeppen und nicht mal so was im Radio? Scandi-Power-AOR in Reinkultur... Ja,und dann kommt er,mein bisheriger Favorit..."Going out with a Bang" Der Song ist nicht in Worte zu fassen,so unglaublich brilliant und mitreißend,platziert er sich in meiner persönlichen Gunst noch eine Nasenlänge vor "Wildest Dreams","Runaways" und "Play it from the Heart".Einfach wunderschön!
"Out of my Head" ist etwas düsterer ausgefallen,aber wirklich hochklassig,auch,wenn mich, so komisch es klingt,der Chorus irgendwie an eine Metal Variante von Dieter Bohlen erinnert...grins."Chasing the Angels",das Mike Reno-Cover ist für mich der schwächste Song des Albums,aber nur,weil ihn die Jungs nicht geschrieben haben.Um Längen besser als das schon sehr gute Original,ist er doch den Eigenkompositionen der Band nicht so ganz gewachsen.
"I am Rock" ist ein guter Rausschmeißer ,griffig,rockig und vom Text irgendwie wie eine Manowar-Persiflage wirkend..."I am Rock,harder than Rock,my Heartbeat's true as Steel...das kann nicht ernst gemeint sein,das muß eine Persiflage sein..schmunzel...
Und dann wandert der Finger automatisch zur Repeat-Taste...
Genialster AOR/Stadion-Rock,für mich einfach das beste AOR-Album aller Zeiten,weil gleichzeitig unheimlich melodisch und kraftvoll zugleich.
Pflichtstoff für alle Fans melodischen Rocks,alle Cabrio-und Nicht-Cabrio-Besitzer,Männlein und Weiblein,Rocher und Roller-einfach jeder braucht diese pralle Spaßbombe!
So und jetzt habe ich momentan überhaupt keinen Bock mehr,mir die neue Journey zu holen,da muß erst ein wenig Gras über die Brother Firetribe wachsen,sonst geht die Journey gnadenlos unter...
Gerade betrachte ich meine Journey,FM,Europe,Skagarack und Survivor-Scheiben...Tja Jungs, ihr seid eben doch Versager...schmunzel...
Klingt hart, aber nach Genuß von "Heart full of Fire" wirken deren Großtaten wie plattgefahrene Igel auf der Landstraße....Eher reif fürs Altersheim....
Marsch,marsch,Amazon,her mit dem sechsten Stern ich kann sonst dieses epochale Meisterwerk nicht adäquat werten.....
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 17, 2011 8:05 AM MEST


Hellraiser,Ltd.
Hellraiser,Ltd.

32 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unverzichtbar für jeden Hardrock-Fan, 17. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Hellraiser,Ltd. (Audio CD)
Die Mutter aller Schweizer Rockbands ist zurück. Und wie!!!!
Die Routiniers stampfen einmal kurz mit dem Fuß auf und die Konkurrenz(Gotthard,Shakra,Crystal Ball)verschwindet samt ihren exzellenten aktuellen Album schleunigst in ihren Löchern.
Hellraiser rockt tatsächlich wie die Hölle.
Die Band hat den Abgang von Fernando van Arb mühelos weggesteckt.
Statt seiner ist Mandy Meyer(Ex-Krokus,Cobra,Katmandu,Gotthard) zurückgekehrt und schließt die Lücke mühelos.
Das ganze Album klingt ideenreicher,ausgefeilter und kompakter,was auch an dem Songwritergespann Storace/Meyer festzumachen ist.
Marc Storace hatte ja schon immer ein Gespür für feine Melodien und große Gesangesleistungen.Wer das Blue-Album kennt,weiß wovon ich spreche.
Aber keine Sorge,wo Krokus draufsteht ist auch der komplette Blumenladen drin.
Knackige Rocker im besten AC/DC-Stil(Hellraiser,Too wired to Sleep,No Risk no Gain),also exakt die Songs,welche besagte Band nach Bon Scotts tragischem Ableben einfach nicht mehr auf die Reihe bekommt,Midtempo-Hymnen(Hangman,Midnite Fantasy,Take My Love(unendlich genial)und endlich einmal wieder 2 exzellente Powerballaden(Angel of my Dreams,So Long)welche die Nachfolge von Klassikern wie Streamer,Let this Love begin und Screaming in the Night erfolgreich antreten.Das Ganze wird abgeschmeckt durch 2 Uptempo-Rocker in Form von Spirit of the Night(klingt herrlich verdächtig nach Headhunter)und Rocks off.
Die exzellente Produktion von PC69-Basser Dennis Ward tut ihr übriges,fette Gitarren,donnernde Drums und wummernde Bässe,was will man mehr?
Dominique Favez stellt euch ein geniales Riff nach dem anderen in die Bude,Mandy Meyer brilliert bei jedem seiner Soli,Tony Castells Bässe drücken massiv ins Kreuz und Ex-Running Wild-Drummer Stefan Schwarzmann verdrischt die Felle als wären sie seine Todfeinde.
Über allem thront die unglaubliche Gesangesleistung des Malteser Falken Marc Storace.Einfach herrlich,diese genial räudig-verranzte Röhre.Er trifft einfach bei jedem Song die richtige Stimmung,gefühlvoll bei Balladen und messerscharf und grantig bei jedem Rocker.
Der Mann gehört einfach zu den 10 besten und charismatischsten Rocksängern aller Zeiten.
Hellraiser ist schlichtweg das beste und stimmungsvollste Krokus-Album in ihrer an Highlights gewiß nicht armen Karriere.
Man vermißt die alten Haudegen van Arb und von Rohr keine Sekunde,so punktgenau und stimmig ist die Leistung der gesamten Band auf dieser CD.
Rock the Block war schon eine reife Leistung,aber kein Vergleich zu diesem Meisterwerk.
Wer bei Hämmern wie Turnin inside out nicht den rechten Arm auf der Luftgitarre kreisen oder zumindestens beide Fußspitzen wippen läßt,der sollte dringlichst den Hausarzt zur Überprüfung seiner Vitalfunktionen aufsuchen.
14,auf der Digipack-Version 15 absolute Hardrock-Klassiker(ja schon heute!!!)mehr kann man für sein Geld nicht bekommen,den Spaß gibt es gratis dazu!
Am besten charakterisiert die Titelzeile des Digi-Bonustracks Walking in the Spirit das Album:
...Walking in the Spirit of True Rock n Roll...
Mehr braucht man eigentlich gar nicht zu sagen.....
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 11, 2008 2:57 PM MEST


Long Lost Friends
Long Lost Friends
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 85,95

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Genialer Blues-Hardrock-hätte einen besseren Re-Release verdient gehabt, 1. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Long Lost Friends (Audio CD)
FM mit ihrem Göttersänger Steve Overland genießen seit jeher bei mir absoluten Kultstatus.

Nachdem nun vor einiger Zeit bereits das exzellente Package"Long Time No See"veröffentlicht wurde,welches das remasterte 93ér Aphrodisic-Album,sowie die bis dato nur in Japan veröffentlichte"Paraphernalia" und dazu noch das gelungene "Live at the Astoria"-Schmuckstück,nebst einigen,klanglich sowie auch musikalisch hochwertigen Bonustracks enthielt,nun der nächste Re-Release.

Diesmal sind das 91ér "Takin it to the Streets" und die "Dead Mans Shoes-Veröffentlichung von 1995 an der Reihe.

Zuerst das Positive:

"Takin it to the Streets" enthält durchweg hochqualitativen urbritischen Blues-Hardrock,der Fans von Thunder und Bad Company einfach begeistern muß.Songs wie das groovende"Just cant leave her alone",die tolle Ballade"Only the Strong survive",das coole"Dangerous Ground"oder der tolle Radio-Rocker "Crack Alley",sprechen da für sich.

Dead Mans Shoes steckt noch tiefer im Blues und Soul.

Mit Titeln wie "Mona" und "Dont say" kann ich mich nicht so recht anfreunden aber das stimmungsvolle" Misery loves Company",Perlen wie"Aint no Cure for love" und "Tattoo Needle",die Hammerballade"Youre the One" und insbesondere der Überflieger"Dead Mans Shoes machen das mühelos wieder wett.

Nun zum Negativen:

Besitzer der Originalpressungen können sich die Investition sparen,es gibt weder ein Mastering noch lohnen die Bonustracks,welche musikalisch sicherlich Extraklasse aufweisen,aber leider nur in relativ mieser Demo-Qualität vorhanden sind.Jammerschade....

Zudem ist das Booklet in schmucklosem Schwarz-Weiß gehalten.

Für FM und Steve Overland-(welche Stimme !!!)Neulinge,eine tolle Sache,Besitzer der alten Pressungen-Finger weg !!!!

Heiko Stenderhoff


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