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ageispolis (Schwerin)

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Favorite Tools 10
Favorite Tools 10
Wird angeboten von Medienvertrieb & Verlag
Preis: EUR 79,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mike Vinyl - Referenzmix Maschinentechno, 20. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Favorite Tools 10 (Audio CD)
Seit 14 Jahren kenne (und liebe) ich diesen Mix, den ich seit 1999 als MP3 "mein Eigen" nenne. Nach langer Suche bin ich nun fündig geworden und halte endlich die CD in Händen. War auch nicht so ganz einfach, da hier bei Amazon nur der Reihentitel "Favorite Tools 10" erscheint, nicht aber der Künstlername Mike Vinyl. Anyway. Also, Name und Foto schrecken ggf. zunächst einmal ab (Stichwort Großraumdisco).

Aber lasst Euch davon nicht verwirren. Der gute Mike präsentiert hier eine Trackauswahl, die schon fast das Prädikat Hitmix verdient. Kein Minimal, kein Schranz, kein Hard- oder Soft-Irgendwas, einfach nur TECHNO. Nicht zu hart, nicht zu weich, genau richtig, knackig-zackig auf den Punkt gebracht. "FT10" dürfte neben Pascal FEOS "Rize and Fall" und James Holdens "Balance 5" mein meistgehörter Studiomix sein. Wie gesagt, die Trackauswahl ist oberamtlich (Funk D'Void, Pascal FEOS, Chris Liebing, G-Man, Beroshima, Geheimtipp: DJ Tuttle). Das Mixing sieht die ein oder andere kleine Schwäche hinsichtlich synchroner Übergänge (Mike hat wahrscheinlich gleich den ersten Take reingehauen), aber ansonsten gibt es hier nichts zu meckern. Für alle Freunde der härteren Gangart absolut zu empfehlender Klassemix. Das Teil aus der Reihe österreichischer DJs ist mittlerweile fast komplett vergriffen. Also am Besten gleich ein Exemplar sichern!

Tracklist:

1 The Horrorist - One Night In NYC
2 Greenman - Schizosphere
3 Beroshima - Electronic Discussion (Claude Young Rmx)
4 Holy Ghost - Spinoza
5 Marc Hades - Bassic
6 Funk D'Void - Bad Coffee (Slam's No Sugar Mix)
7 L-U-K-M - Move To The Geräusch
8 Pascal F.E.O.S. - Straight Ahead (Acid Jesus Funkyard Mix)
9 Marco Carola - Drummer
10 G-Man - Second Legion
11 DJ Tuttle - Tribal Hell
12 Waverider - Hardlife
13 Tom Bone - Gigigi
14 Throb - Cpjavelbaskagge
15 Chris Liebing - Dandu Groove
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 19, 2014 7:16 PM MEST


Peg-Pérego S9ARC3ST49 - Sportwagen Aria OH Completo, Corallo, Kollektion 2009
Peg-Pérego S9ARC3ST49 - Sportwagen Aria OH Completo, Corallo, Kollektion 2009

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ersatzwagen, 9. Juli 2010
An sich ein schöner Wagen. Extrem leicht, faltbar mit Tragegriff (!) und somit unglaublich angenehm zu transportieren. Nun handelt es sich um unser erstes Kind und unseren ersten reinen Sportwagen. Somit fehlen die Vergleichsmöglichkeiten. Für sich genommen wirkt dieser Wagen billig. Sein großer Vorteil, die Leichtigkeit und damit verbunden, das angenehme Handling, sind auch sein großer Nachteil. Der "Plastikwagen" wippt und wackelt und hat das Bedienfeeling eines Puppenwagens. Hinzu kommt, dass die Lenkung nicht leichtgängig ist. Da die Laufräder des Wagens sehr leicht sind, geben sie jeder noch so kleinen Unebenheit nach. Zum Vergleich: wir fahren ebenfalls einen Kombiwagen Teutonia Mistral S 2007. Diesen - obwohl doppelt so groß und drei Mal so schwer wie der Peg Perego - kann ich mit dem kleinen Finger der linken Hand bewegen. Auch in Kurven. Das geht mit dem Aria OH nicht. Die Lenkung ist zu schwergängig. Das Ende vom Lied: wir benutzen jetzt den Teutonia auch als Buggy und den Aria OH nur noch als Ersatzwagen für unterwegs. Dafür eignet er sich aufgrund seiner Eigenschaften wiederum gut.

Vorteile: mit knapp 163 € relativ günstig; leichtes Handling durch geringes Gewicht; unschlagbar einfache Falttechnik; zusammengeklappt frei stehend.
Nachteile: Falttechnik versagt manchmal, in der Regel, wenn es schnell gehen soll; Verarbeitung korrekt, aber insgesamt billig wirkend (Stichwort Puppenwagen); Lenkung zu schwergängig für einen Wagen dieses Gewichts; Griff nicht höhenverstellbar - klares Minus, da ab Werk sehr niedrig.

Insgesamt vergebe ich drei von fünf Sternen und empfehle, diesen Wagen vor Kauf in der Buggy-Handlung Ihres Vertrauens zu testen. Wir würden ihn nicht wieder kaufen.


Drowning in the Sea of Love
Drowning in the Sea of Love
Preis: EUR 15,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zauberhaft..., 22. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Drowning in the Sea of Love (Audio CD)
...was uns Nathan Fake hier vorsetzt! Eine Mixtur aus wummernden Bassdrums, explodierenden Crashs und schneidend-scharfen Synthie-Gitarrensounds, die vor Energie nur so strotzt ("Superpositions"). Das kommt auch und gerade live (Melt 2006, Big Wheel Stage) gigantisch! Neben diesem bombastischen Elektrorocksound kredenzt uns Meister Fake geradezu hymnenhafte und versponnene Melodiebögen, die mich in ihrer Verträumtheit an tschechische Kinderfilme der 80er Jahre erinnern ("You are here"). Mir fällt auf Anhieb kein Künstler ein, der auch nur annähernd in dieselbe Richtung musiziert. Für mich ein weiterer Grund, hier ganz klar fünf Sterne für ein Referenzalbum zu ziehen, welches in puncto Qualität, Stil und Eigenständigkeit gefühlte 99% der Outputs aus diesem Bereich hinter sich lässt.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 10, 2013 6:46 PM MEST


Energy Flash: A Journey Through Rave Music and Dance Culture
Energy Flash: A Journey Through Rave Music and Dance Culture
von Simon Reynolds
  Taschenbuch

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Energy Flash, 15. Oktober 2009
So, das wird jetzt lang. Ich hole ein wenig weiter aus, damit Ihr wisst, wo jemand herkommt, dem dieses Buch sehr gut gefällt und der es für Referenz hält. Ähnlich wie der des Autors Simon Reynolds, der vom Punk zum Techno kam, so ist auch mein musikalischer Bildungsweg recht umfassend:

Mein - in der Folge großes - Interesse für Musik begann sich Ende der 80er Jahre im zarten Alter von 13 Jahren abzuzeichnen. Nachdem ich die Synthie Pop Hits dieser Zeit relativ schnell beiseite schieben konnte, hatte ich fix zwei andere Sachen auf dem Schirm, in chronologischer Reihenfolge: 1. Hip Hop und hier vor allem Public Enemy und ihre ersten drei grandiosen Scheiben. Mein Fave und mich gnadenlos zwischen den Ohren erwischt hatte damals "Fear of a black planet". 2. Dance Music aus England und hier vor allem diese ganz neue Samplinggeschichte im Dunstkreis von Bomb The Bass ("Into the dragon"!) und S-Express.

Bereits ein bis zwei Jährchen später hatte ich meine Fühler weiter ausgestreckt. Nachdem ich mich in unserem, teilweise fanatisch ausgetragenen Schulklassenkampf "ACDC vs. Metallica" bis Anfang 1990 stets auf meine Neutralität berufen konnte, war es im Mai desselben Jahres damit vorbei. Eine Stunde "Tendenz Hard bis Heavy" des damaligen Ex-DDR Jugendradiosenders DT64 tat es mir unglaublich an, so dass ich fortan richtig energiegeladener Musik mein Herz schenkte. Metallica waren der Einstieg (meine Fanschaft dauert bis heute an) und gleich danach, von 90 bis 93, habe ich über die in meinem erweiterten Freundeskreis obligatorischen Kreator und Sodom die komplette Death Metal Welle mitgenommen. Was für eine Musik! Die Klassiker von Entombed, Napalm Death, Carcass, Morbid Angel, Death, etc. nenne ich zum größten Teil noch heute mein Eigen und habe einen Ehrenplatz in meiner Vinylsammlung für diese zahlreichen Schmuckstücke reserviert.

Im Laufe des Jahres 1993 überkam mich dann das Gefühl, dass nur hart und schnell auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein könne. Mir gefielen schon immer diverse Intros gewisser Death Metal Songs (beispielhaft seien hier Atheists "No truth" und Asphyx' Intro auf "The rack" genannt) mit ihrer spacigen, chilligen (unglaublich, aber wahr!) Atmosphäre besonders gut, so dass ich begann, in diese Richtung zu forschen. Und siehe da: Ein guter Freund machte mich alsbald auf The O.R.B., The Future Sound Of London und Autechre aufmerksam. Diese "Bands" waren nach meinem Geschmack teilweise schon sehr gut (Autechres "Incunabula" zum Beispiel), vermochten aber nicht so wirklich das Feuer für diese Musikrichtung in mir zu entfachen. BIS, ja, bis ich IHN entdeckte: Richard den Großen. Im Frontline Katalog, welcher damals als dünnes Heftchen noch quasi nur als Tonträgerversand in Erscheinung trat - heute werden dort unter anderem Namen nur noch Trendklamotten zu verbotenen Preisen vertickt - las ich unter Aphex Twins "Selected Ambient Works II" eine Lobeshymne, die ich bis heute - sinngemäß - nicht vergessen habe ("Einlegen - Erde verlassen..."). Auf dem nächsten Londontrip Ende 94 erstand ich dann besagte Doppel-CD, welche in meiner persönlichen All Time Hitlist seit nunmehr 15 Jahren auf Rang 1 festbetoniert ist. Seitdem sammle ich so ziemlich alles von Richard D. James (wie auch in meinen älteren Rezensionen nachzulesen), aber auch vieles von Autechre, Squarepusher, Boards Of Canada, etc.

Das Feuer meines musikalischen Forscherdrangs köchelte dann ein paar Jahre auf Sparflamme, allerdings nicht ohne weitere, großartige Bands der verschiedensten Stilrichtungen für mich zu entdecken (Tool, Prodigy, Sepultura, Massive Attack, Korn, etc.). Das richtig dicke Technoding zündete bei mir spät, sehr spät, auf einem mehrmonatigen Englandaufenthalt Ende 99. Der mehr oder weniger regelmäßige Besuch eines Houseclubs fixte mich an. Back in Germany war mein erster "Rave" eine Party mit und von Paul van Dyk. Das war nicht gerade "true", machte aber für den Anfang schon mal ordentlich Spaß. In der Folgezeit (bis heute) wohnte ich dann einigen, wenn nicht vielen, Live- und DJ-Auftritten relativ namhafter Persönlichkeiten wie Chris Liebing, Monika Kruse, Laurent Garnier, Ellen Allien, Jeff Mills, Carl Craig, DJ "The Major" Rush, Luke Slater, Dave Clarke, etc. bei. Wenn man so will, bin ich also erst seit 2000 richtig in Techno. Ein guter Freund mit ehemals 1000er Technovinylsammlung und zwei MK-IIern meinte einmal im Jahre 2000 zu mir: "Junge, lass Dir gesagt sein: Wenn Dir das schon gefällt, die beste Zeit des Techno hast Du verpasst!" Nun gut, was soll's. Besagte Zeit hat mich, obwohl ich sie eben verpasst hatte (oder genau deshalb?) seit jeher sehr interessiert. Ich wollte wissen, wo das alles herkam, was dieses Subgenre mit jenem zu tun hatte und warum. Detroit war mir bereits ein schwammiger Begriff, aber viel mehr dann auch wieder nicht.

Und dann, ja dann, bin ich durch Zufall auf DIESES Buch gestoßen und war / bin baff: Hier ist alles, A-L-L-E-S, was man über diese unglaublich umfassende und ausufernde Szene wissen sollte, enthalten. Nicht fehlen und sogar einen zentralen Platz im Buch einnehmen tun die Drogen, die zu dieser Musik dazugehören wie der Speck zum Rührei. Mir als Halb-Experten - oder eher fortgeschrittenem Laien - gefällt dieses Buch in seiner Universalität und Authentizität schon so unglaublich gut; ich habe mich teilweise festgelesen. Wie muss es da erst richtigen Experten gehen?! Ihr findet in diesem Buch alles, Euch wird die Kinnlade runterklappen. Zum "Beweis" seien hier einige der 19 Kapitelnamen des knapp 500seitigen (!) Konvoluts genannt: Ecstasy and Rave Music; Detroit Techno, Chicago House and New York Garage; Acid House and UK Rave, 1988-89; Madchester, Positivity and the Rave 'N' Roll Crossover; Intelligent Techno, Ambient and Trance; Underground Resistance, +8, and Carl Craig; Jungle takes over London; Gabba and Happy Hardcore; Intelligent Drum and Bass versus Techstep, etc. pp. Und das Beste: Der gute Simon Reynolds beschreibt dies alles als Teil der Szene; er war selbst mittendrin (statt nur dabei) und das merkt man jeder einzelnen Zeile an. Pure credibility.

Des Englischen durchaus mächtig, sind für mich einige Wendungen, in denen Protagonisten ihre zum Teil surrealen Musik- und Drogenerfahrungen schildern, trotzdem recht kompliziert und schwer verständlich. Die Aussage erschließt sich aber so gut wie immer aus dem kontextuellen Zusammenhang. Ich spreche hier also eine klare Kaufempfehlung für alle aus, die 1. der englischen Sprache mächtig sind, 2. sich für die Entstehung von Techno und seiner Spielarten sowie deren Vermengung und Entwicklung in den verschiedensten Subgenres von Ende der 70er (!) Jahre bis ca. 1998 interessieren, 3. Zeit haben. Als Leckerli gibt es außerdem noch eine CD dazu - Tracklist siehe unten. Nun denn, wenn Ihr diese Rezension geschafft habt, dann packt Ihr auch "Energy Flash - A Journey through Rave Music and Dance Culture". Viel Spaß beim Lesen und bei einer Reise in die - eigene? - Vergangenheit!

1 Nightmares On Wax - Aftermath 5:59
2 Joey Beltram - Energy Flash 5:52
3 LFO - Mentok 1 4:17
4 DJs Unite - DJs Unite 4:40
5 Blame - Two Bad Mice Take You 5:55
6 Hyper-On Experience - Assention (To The Ninth Level) 5:26
7 DJ Trax - We Rock The Most 5:47
8 Sonz Of A Loop Da Loop Era - Bust That Groove 4:00
9 Foul Play - Survival (Remix) 5:20
10 DJ Hype - Shot In The Dark (Gunshot Mix) 4:55
11 4 Hero - The Elements (Remix) 4:59
12 Boogie Times Tribe - The Dark Stranger (Q-Bass Mix) 4:45
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 20, 2013 12:55 PM MEST


Anywayawanna (1989)
Anywayawanna (1989)
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 15,92

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Who's in the House - The Beatmasters!, 8. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Anywayawanna (1989) (Audio CD)
Kann man haben, muss man nicht. Ich besitze sie (sogar auf Vinyl) - und freue mich. Von der Ende der 80er Jahre zum großen Teil aus UK auf den Kontinent schwappenden und zumeist auf Rhythm King veröffentlichten AcidHouseSampleElectro-Welle wurde ich 1988/89 - damals zarte 14 Lenze jung - so dermaßen mitgerissen: Unglaublich! Diese Musik war NEU. Deren Exponenten hießen The Beatmasters, Bomb The Bass, S-Express, Hithouse, The KLF, etc. Das war natürlich ziemlich Detroit-beeinflusst, aber doch auch wieder anders, eigenständig, europäisch und zu großen Teilen dem multikulturellen Schmelztiegel Londons entsprungen. Wo, wenn nicht dort!? Die Beatmasters waren einer der ganz großen dieser Szene und liefern mit "Who's in the House" featuring MC Merlin (der vormals schon mit Bomb The Bass' Tim Simenon kollaborierte) für mich den größten Hit von "Anywayawanna" ab. Und der "Ska Train" rockt wahrscheinlich auch heute noch jede Party, die ich nicht mehr besuche. Egal. Wer das Teil jetzt nicht im Schrank stehen hat, wird es wahrscheinlich nie besitzen. Wer jedoch wissen möchte, wie englische Dance Music Ende der 80er geklungen hat, nämlich eigenständig und qualitativ hochwertig, der kann sich getrost diese Scheibe zulegen. Interessanter Sidefact: Hier auf Amazon wird ebenfalls eine "Best Of" der Beatmasters gehandelt, die alle 10 Tracks dieses Albums beinhaltet. Wenn das keine Aussage ist!


Soehnle 65029 Küchenwaage Victoria
Soehnle 65029 Küchenwaage Victoria

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ungeeignet für den normalen Hausgebrauch, 11. Juli 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wir haben uns diese Waage vor kurzem bei Amazon gekauft und wurden - eigentlich - nicht enttäuscht: sie sieht sehr gut aus, ist ordentlich verarbeitet und entspricht der Beschreibung. Leider haben wir beim Durchlesen eben dieser Beschreibung nicht richtig aufgepasst und wurden vom Design sozusagen "geblendet". Also möchte ich an dieser Stelle noch einmal explizit darauf aufmerksam machen, dass die Maßscheibe 0 bis 10 (!) Kilogramm abdeckt. Das bedeutet, dass diese Waage für den normalen Haushalt, in dem in der Regel - das unterstelle ich jetzt einfach mal - Lebensmittel im (mehrere) 100-Gramm-Bereich verwendet werden, absolut ungeeignet ist. Es fällt sehr schwer, auf dem sehr kleinen Skalenstück bis 500 Gramm die richtigen Werte abzulesen. Schade eigentlich, denn die Waage ist wirklich wunderschön. Fazit: Wenn Ihr nicht eine Kompanie zu verköstigen habt und demzufolge in den Größenordnungen "3,5 Kilogramm Tomaten, 7 Kilogramm Rinderhack, etc." hantiert, macht bitte einen Bogen um diese Waage, die wahrscheinlich für Großfamilien des 19. Jahrhunderts konzipiert wurde. Denn so historisch sieht sie auch aus.


Tortured
Tortured
DVD ~ Cole Hauser
Wird angeboten von berlinius
Preis: EUR 3,99

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tortured, 4. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Tortured (DVD)
Das Rad wird hier nicht neu erfunden. Der Film ist durchaus spannend und verwendet Stilmittel, die ihn nicht unbedingt als B-Film disqualifizieren. Zum Einen agiert die Besetzung mit Laurence Fishburn, James Cromwell und Cole Hauser auch in den Nebenrollen überdurchschnittlich stark. Zum Anderen wird hier gekonnt mit Schnitten und Lichteffekten gearbeitet, die mich zu diversen Bewunderungsausrufen verleitet haben. Der Film spielt fast vollkommen im Dunkeln und vermeidet damit das Ertragen-Müssen quälender Foltersequenzen, wie in so vielen anderen, dümmlichen Filmen unserer Zeit. Ein Beispiel: Kevin bekommt einen Anruf und geht darauf in das Zimmer, um sein Opfer zu foltern. Man sieht, wie er ins Haus zurückrennt. Dann sein Gesicht in der Totalen, auf dem sich das flackernde Feuer spiegelt, untermalt von den Schmerzensschreien seines Opfers. Mehr nicht. Von dieser symbolhaften Gewaltdarstellung könnte sich so mancher Nachwuchsregisseur eine Scheibe abschneiden. Wie diese Szene in "Hostel 5", "Saw 14" und ähnlichem - mit Verlaub - Schrott ausgesehen hätte, können wir uns alle bildhaft vorstellen. Müssen wir aber nicht. Dank "Tortured". Darum nicht ganz vier Sterne für einen passablen und kurzweiligen Film.


Numbers Lucent Ep
Numbers Lucent Ep
Wird angeboten von silver-disc
Preis: EUR 49,90

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstaunlich - gut, 26. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Numbers Lucent Ep (Audio CD)
Verbessert mich, wenn ich falsch liege, aber: Es ist schon verwunderlich, wie sich die musikalischen Biografien der drei großen Vorantreiber der elektronischen Musik Aphex Twin, Autechre und Squarepusher doch gleichen. In den frühen und Mitte der 90er(n) überraschten uns diese drei mit atmosphärischer Musik, die die Grenzen dieses Genres zwar durchaus neu definierte (und erweiterte), blieben dabei aber stets musikalisch und... WOW! Ende der 90er gab es dann einen klaren Stilbruch hin zu: "Musik ja, aber hören können muss man es nicht unbedingt." In einem Wort und etwas despektierlich: Krach. Ich habe ihnen trotzdem die Treue gehalten. Gegen Ende des ausgehenden ersten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts nun wiederum scheinen sich die Herren darauf zu besinnen, dass Musik doch etwas mit Melodie zu tun haben KANN und sie dadurch nicht schlechter wird: Es wird wieder hörbarer (siehe auch: "Hello Everything").

Squarepusher sei an dieser Stelle etwas hervorgeheoben, da er erstens, später als die anderen beiden Referenzfrickler mit dem Musizieren begann und zweitens, sich seine Werke stets durch hohe musikalische Komplexität (böse ausgedrückt: einen gewissen Grad an Unhörbarkeit) auszeichneten. Auch auf seinen eher melodiösen Werken. Gutes Beispiel für mich: "Feed me weird things". Worauf ich neben all dem Abgeschweife hinaus wollte: auf der "Number Lucent" EP wird neben gewohnt hektischem Gefrickel ("Arterial fantasy" & "Illegal dustbin") auch stark melodiöser Stuff ("Zounds perspex" & "Paradise garage") geboten. Na ja, wie eigentlich auf jedem seiner Alben. Gehört in die Sammlung!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 30, 2009 2:30 PM MEST


You Need Therapy
You Need Therapy
Preis: EUR 14,47

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Böse auf die Zwölf - Muss auch mal sein!, 29. März 2009
Rezension bezieht sich auf: You Need Therapy (Audio CD)
Als interessierter Laie im Bereich Drum & Bass ist es mir ein Herzensanliegen, hier folgenden Beitrag zu verfassen. Was diesen Musikstil angeht, bin ich mit LTJ Bukem, also atmosphärischem D&B aufgewachsen. Hin und wieder habe ich um die Jahrtausendwende Partys besucht, auf denen ordentlich geknüppelt wurde. Das war in partytechnischer Hinsicht auch meist sehr gelungen. Allerdings sind meine Versuche, sich dieser Musikrichtung ebenfalls in den heimischen vier Wänden zu widmen, regelmäßig an der dürftigen musikalischen Qualität der künstlerischen Outputs gescheitert (Stichwort: Eintönigkeit). Nichtsdestotrotz waren / sind mir Technical Itch, Dom & Roland, Known Unknown, etc. von diesen Partys bzw. einigen Moving Shadows Compilations, die ich ehrlicherweise dann doch mein Eigen nenne, ein Begriff. Soviel zur Vorgeschichte.

Dann habe ich mir vor einigen Wochen gedacht, ich wage mich mal wieder an diese Musikrichtung, da beim guten alten Bukem der Zug doch eher fehlt (man denke an die sehr entspannte "Journey Inwards"). So bin ich also auf Technical Itch und "You need Therapy" gestoßen und was soll ich sagen: Hier wird richtig schönes Drum & Bass Geknüppel geboten, ABER - das Wichtigste - in gleichbleibend hoher, musikalischer Qualität! Neben der straighten Power und der durchgängig düsteren Atmosphäre gibt es zahlreiche klasse Samples und vor allem auch Melodien und Flächen, die den knapp 80minütigen Mix des britischen D&B Maniacs Mark Caro nie lanweilig werden lassen. Zwei Empfehlungen zum Abschluss: 1. Kaufen 2. Bass & Volume auf Maximum!


Sony Ericsson W902 volcanic black Handy
Sony Ericsson W902 volcanic black Handy

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für mich verdammt nah am perfekten Handy!, 22. Januar 2009
Nachdem ich lange zwischen Sonys neuen Schlachtschiffen C905 und W902 geschwankt bin, habe ich mich aufgrund der teilweise desaströsen Bewertungen des C905-Sliders für dieses Handy entschieden und es nicht bereut! Auf der Suche nach einem superschicken Handy, mit dem ich sowohl telefonieren, fotografieren, spielen als auch Musikhören kann, bin ich - nach Umwegen über das W550i und das W610i - endlich fündig geworden. Dieses Allzweckgerät ist wirklich eine Wunderwaffe. Es vereint so viele multimediale Möglichkeiten und sieht dazu noch hammermäßig stylisch aus!

Einige Punkte will ich herausstellen. Sprachqualität: 1A, hier gibt es nichts zu meckern. Deutlich und transparent. Hatte vorher noch nie eine bessere. Foto- und Videoqualität: Mit 5 MP absolut ausreichend für meine Ansprüche, also Schnappschüsse von Urlaub / Partys. Für wichtige Bilder steht noch eine separate Digicam bereit. Walkman: TOP! Was will man auch erwarten vom Entwickler des Walkmans. Ich stehe seit Jahren auf die W-Serie, und mit dem 902 wird die Funktionalität und Übersichtlichkeit des Handy-Walkmans weiter verbessert. Unschlagbar! Menüführung & Tastatur: Die Tasten sind ausreichend groß, die Menüführung ist glasklar und selbsterklärend.

Ein kleiner Wermutstropfen: Das Display schließt nicht ganz bündig mit dem Gehäuse ab, so dass sich in der Ritze Staub- und Schmutzpartikel (in geringem Maße) sammeln können. Dieser Punkt reicht aber bei weitem nicht aus, um dieses nahezu perfekte Handy von fünf auf vier Sterne zu drücken, sorry. Höchstpunktzahl!!!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 16, 2009 2:50 PM CET


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