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Rezensionen verfasst von
Emerson-Ricochet "Ricochet" (Erlangen)

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PES 2016 - Day 1 Edition [PlayStation 3]
PES 2016 - Day 1 Edition [PlayStation 3]
Wird angeboten von ImLaden
Preis: EUR 18,39

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Geld sparen - PES 2015 holen, 28. September 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Werte Gemeinde,

Was auch immer die sog. "Tester" mit ihren Fabel-Bewertungen an Spielspaß, taktischer Tiefe und Realismus gespielt haben - es kann in keinem Fall das sein, was Konami als Blue-Ray dem Kunden anbietet.

Die Grundanlage mag okay sein, was Bewegungsabläufe und Möglichkeiten am Ball angeht. Der Rest hat mit realem Fußball aber nichts zu tun.
Hat man einigermaßen talentierte Offensivleute in den Reihen schickt man die mit einem oder zwei Abspielen direkt alleine vor den Torwart und mit einem getauchten "Viereck" ins Torerfolgsglück.

Ob man beim Wiederanstoß des Gegners verteidigt oder das Pad aus der Hand legt macht dann keinerlei Unterschied - man bekommt direkt zu 90% das Gegentor eingeschenkt.
Danach zwei Pässe nach eigenem Anstoß, wieder Führung - danach wieder Gegentor - und das ganze wiederholt sich zu den abstrusesten Ergebnissen.

Man kann die Lücken im Spiel nicht schließen - egal ob per taktischer Regler oder am Pad.
Was für Frustmomente en Mass sorgt.
Vielleicht ein Problem des Balancing und es kommt mit dem neuen Patch die ersehnte Verbesserung?

Dieser Patch der dieses Problem und zahllose weitere beheben soll muss erstmal durch die Glasfaserleitung passen - denn im Argen ist eine Menge.

Das Kopfballspiel ist mit Roulette noch viel zu nett getauft, die Spieler (auch CPU) steigen sogar oft nicht hoch oder marschieren völlig planlos durch den Raum.
Ecken sind so nicht zu verteidigen, wobei hier die größte Gefahr von den eigenen Mitspielern ausgeht.

Zudem: Nach gut 2 Wochen hat KONAMI bis heute die aktuellen Transfers nicht über die Bühne gebracht. Stand aller Kader ist 31.1.2015 - ein Armutszeugnis dem einen angesichts einer hochfleißigen Editier-Community schlicht die Worte fehlen.

Mit PES 2016 bestätigt Konami den Untergang der Serie. Ein halbfertiges Spiel zu früh am Markt mit hanebüchenen und wirren Neuerungen wie Rollenspiel-Klassen im Meisterliga-Modus sind nicht gutes Programmieren - sondern einfach skrupellose Geldmacherei.

Man kann nur hoffen, dass Konami die Programmcodes von PES 6 endlich freigibt und die Fans allein endlich ihr seit über eine Dekade gefordertes Spiel bekommen.

Dem Rest sei empfohlen, PES 2015 zu kaufen. Grundsolides und sehr reales Spiel mit funktionierender In-Game-Physik und leicht zu installierenden Patches, die die aktuellen Kader bis hin zur 2. Bundesliga kostenfrei liefern.

Allen anderen: Finger weg!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 29, 2015 10:22 AM MEST


PES 2014 - Pro Evolution Soccer - [PlayStation 3]
PES 2014 - Pro Evolution Soccer - [PlayStation 3]
Wird angeboten von Online-Versand-Grafenau GmbH
Preis: EUR 9,79

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Häuptling Zauberfuß, 20. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
--- Vorwort zur Demo ---

Zunächst einmal ist zu sagen: PES 2014 hat mit seiner Demoversion kaum etwas gemein.
Wer auch immer die Demo als Maßstab nimmt kann kaum über die finale Kaufversion urteilen.

--- Die Innovationen ---

Konamis 2014’er Beitrag glänzt spielerisch vom An- bis zum Schlusspfiff.
Die neue, getrennte Programmierung von Ball und Spielern bringt einen enormen Realismus
in Dribbling, Torschuss und Zweikampf. Das Spielgefühl überragt nach einer Dekade
endlich wieder den Konkurrenten von EA deutlich.

Das sog. „Heart“-System nimmt spürbar Einfluss in das Geschehen: Heimteams agieren stärker,
bei Aufholjagden erfolgt ein „Ruck“ im Team, auch brutales Spiel wird von der CPU seit PES 6
wieder mit härteren Bandagen beantwortet.

Gestärkt wurde am meisten die Verteidigung. Das Grätschen-System ist das Beste,
das ich je in einer Simulation erlebt habe. Faktisch gab es zur Balleroberung noch nie so viele Varianten.
Selbst „Godlike“-Akteure des Vorgängers wie C.Ronaldo sind jetzt erfolgreich zu verteidigen.
Das Prinzip „langer-Ball-auf-schnellen-Mann-und-Tor“ ist ad acta gelegt.

Das von vielen angesprochene Schiedsrichterproblem existiert nur in der nichtssagenden Demo-Version.

--- Die Makel ---

Doch neben all den hervorragenden Innovation auf dem Spielfeld kleckert Konami wieder abseits
des Rasens. Teilweise stellt man sich sogar mit dem Weglassen guter Konzepte des Vorgängers selbst
das Bein,

Die Menüs sind unübersichtlich wie eine Rumpelkammer. Immerhin gibt es Offline wieder
alle bekannten Modi wie Ligen und Pokale.

Großer Kritikpunkt seit PES 2009 war die enorme Schwierigkeit, Goliaths mit David-Teams zu besiegen.
Durch die verminderte Spiegeschwindigkeit rühmt man sich in Tokio, dass nun derjenige gewinnt der
am Controller und nicht am Transfermarkt die Nase vorn hat.
Das stimmt so allerdings nicht:
Tatsache ist, die Davids sind deutlich gestärkt worden im Duell gegen Goliath (s. Heart-System).
Aber dies hat man mit Taschenspieler-Tricks erreicht. Betrachtet man die Spielerwerte
jeder Position so fällt auf, dass knapp ein Viertel der Akteure
mind. 80 Punkte Gesamtbewertung haben. Die Leistungsdichte ist enorm gesteigert worden,
wodurch das Feld naturgemäß enger gerückt ist.

Das treibt interessante Blüten:
So trennen Mats Hummels (BVB) und Robert Huth (Stoke) nur 1 Punkt, ebenso wie Arjen Robben (FCB)
und Robinho (Milan), von diesem ist Giuseppe Rossi (FIO) nur 1 Punkt mit insgesamt 90 (!!!)
Punkten entfernt. Da machte man es sich schon sehr einfach.

Eine Auffälligkeit ist auch, wie viele Großchancen liegengelassen werden.
Sowohl man selbst als auch die CPU (selbst im Superstar-Modus) neigen zu einem Chancentot ungeahnter Güte.
Selbst 7-Meter vor dem Tor mit Ziel langes Torwarteck sind kein Garant für den Erfolg.
Hinzu kommt noch eine dramatische Herzattacke der Kamera in solchen Szenen,
die einen für einen kurzen Moment nicht zeigt ob man traf oder nicht.
Da dieser „Bug“ als einer der ganz wenigen zur Demo im finalen Spiel blieb liegt die Vermutung nahe,
auch hier wird je nach Spannung einer Partie berechnet, ob der Ball im oder am Tor vorbei geht.
Ein unfairer Makel um die Balance zu wahren.

--- Der gute Look - und seine tiefen Schatten ---

Der Look von PES hat sich dramatisch verbessert - doch auch hier lohnt der genauere Blick:
Nur die Stammkräfte großer Teams haben wiedererkennbare Gesichter, der Großteil der Mit-
und Gegenspieler sieht aus wie verwandt oder hat gleich die selbe Mutter. Das gilt zwar auch für
Bankdrücker bei FIFA 2014, allerdings wirkt es bei PES sich deutlicher aus:
Wer Rafinha (Bayern), Mario Yepes (Milan) oder R. Lewandowski (BVB) wiedererkennen will muss schon selbst Hand anlegen.
V.a. für dunkelhäutige Spieler scheint es nur zwei Gesichter zu geben die sich minimal unterscheiden
siehe Boubacar Sagna (Arsenal) oder Ramires (Chelsea)). Das erstaunt einen, hatte man doch in der Vorgängerversion
(die grafisch deutlich schwächer war) für Akteure wie Fredy Guarin (Inter), Oguchi Onyewu (Sporting)
oder Marek Hamsik (Napoli) deutlich bessere Varianten.

Auch das die großen Sommertransfers nicht den Weg bisher ins Spiel gefunden haben zeigt, dass man
sich wenig um das drumherum schert. Auch das exzellente Transfersummen-System des Vorgängers, dass sich nahe
an der Realität bewegt hat, ist ohne Not abgeschafft worden und durch ein Prinzip ersetzt worden, wo es
Bayerns Dante für schlappe 8 Mio Euro gibt.

-- Fazit ---
Konami hat einen Quantensprung hingelegt und überflügelt seinen Gegenpart von Electronic Arts deutlich
– auf dem Felde. Spielerisch fühlt sich 2014 deutlich anders an als alle Vorgänger,
man hat sich selbst fast neu erfunden. Diese Version kann Neukunden allerdings verschrecken,
da sie wirklich stark gefordert werden. Der erweiterte Trainingsmodus hilft zwar,
die ganze Spielphysik braucht jedoch ihre Zeit um verinnerlicht zu werden.
Nicht Missverstehen: Die neue Komplexität im Zweikampf, Torschuss, Ballgefühl ist gut und
überragt deutlich FIFA 2014 - aber solche drastischen Schritte müssen immer aus einer gesicherten Basis entstehen.
Der Vorgänger war ein sehr gutes Spiel – dessen Mechanik Konami aber mit einem Vorschlaghammer eingestampft hat.


PES 2013 - Pro Evolution Soccer
PES 2013 - Pro Evolution Soccer
Wird angeboten von bafotec
Preis: EUR 4,98

62 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sieger im Felde - Versager daneben, 20. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: PES 2013 - Pro Evolution Soccer (Videospiel)
Lieber Lesender,

nach ausgiebigem Testen der Demo-Version sowie einem rund 10-stündigem Anspielen der (spielerisch unverändert verbliebenen) „PES-2013"-Finalversion möchte ich mein persönliches Fazit präsentieren:

WAS IST NEU?

Mit „PES FullControl“ kann der Spieler am Ball und vorbei am Gegner zaubern a la „Harlem Globetrotters“:
Spitze, Hacke, Tralalla, mit dem Ball über Gegner‘s Haupt bis hin zu Tunneln oder Vorbeispielen - alles da, alles möglich, alles funktioniert.
Gleiches gilt für das manuelle Schusssystem. Von jetzt an kann man (auf Wunsch) das Paket mit allen Optionen in die Maschen liefern lassen: unten links bis oben rechts, flach wie hoch, mit Schnitt oder Volle-Lotte-Vollspann.
Voraussetzung um beide Neuerungen voll und erfolgreich zu nutzen: stundenlanges Üben und Filigranität an beiden Analog-Sticks.

Mit der neu eingeführten „ProActive AI“ sollen die digitalen Kicker ihren realen Ebenbildern nun ähneln wie nie zuvor.
Zumindest kann man die Behauptung gelten lassen, dass sich viele Bewegungsabläufe der entsprechenden Fussballer wiedererkennen lassen. Allerdings vorausgesetzt, man beäugt einen der gerade einmal 50 Profis, die in den Genuss dieser Sonder-Programmierung gekommen sind. Ein derart dürftiges Ergebnis an Innovation zu preisen ist meiner Meinung nach doch etwas dreist.

Konami verbesserte merklich die Torhüter und schenkte Mit- wie Gegenspieler endlich die Gehirnzellen, um sinnvoll auf die jeweiligen Spielsituationen zu reagieren.
Es wird sich freigelaufen, es wird mitgelaufen, es wird wirklich mitgespielt.
Das merkt man und steigert nach Jahren der Flaute endlich wieder den Realismus der fussballerischen Abläufe wie Ergebnisse. Tatsächlich sah ein „PES“ noch sie so lebendig aus, bot einem offensiv so viele Optionen und Varianten. Bravo!

WAS IST GUT?

Auffallend verbessert sind die Zweikämpfe mit nun deutlich nachvollziehbaren Gewinnern.
Traumhaft (wenn auch manchmal etwas zu gewaltig) fallen die Torschüsse aus.

++Das Verteidigen++
Im Vorgänger bot sich regelmäßig ein Schauspiel der Verzweiflung.
Selbst mittelprächtig aufspielende Gegner (ob aus Fleisch und Blut oder COM) gingen fast körperlos durch die eigenen Reihen und versenkten Tor für Tor, am liebsten und häufigsten nach Wiederanpfiff durch eigenen Torerfolg.
Hinzu kamen dilettantische Programmierfehler, die die Kollisionsabfrage bei Grätschen ad absurdum führten.
Konami märzte diesen Makel vollständig aus. Grätschen wie Tacklings wurden neu überarbeitet, präsentieren sich geschmeidig und am Mann bei Chance zur Balleroberung erfolgreich.

++Das Spiel am Ball++
Wer die PES-Versionen aus seeligen PS1 und PS2 Tagen kennt, wird sich in das Spiel am und mit dem Ball wieder neu verlieben.
Man hat wieder echtes Gefühl als Ballführender und kann sich mit den neu geschaffen Möglichkeiten ab Ballannahme eindrucksvoll in Szene setzen.

++Die Taktiken++
Besonders wirksam erweisen sich nun die taktischen Regeleinstellungen. Durch die gesteigerte KI reagieren die Mitspieler entsprechend der Vorgaben besser und setzen sich in bietenden Freiräumen oder Kontermöglichkeiten in Szene. Man kann nun spielen wie Barca oder die Münchner Bayern - oder auch brutal Beton anrühren und rein in Kontern sein Glück versuchen. Besonders Italiens 3-3-2-2 oder das moderne 4-2-3-1 können besonders markant und mit hohem Wiedererkennenswert vollführt werden.
Auch für Neueinsteiger bieten sich durch taktische Voreinstellungen ('Ballbesitz', 'Langer Ball' etc.) eine Vielzahl von Varianten, ohne Tiefgang in der Materie zu besitzen

WAS IST SCHLECHT?

--Alles abseits des Rasens--
Ein hartes Pauschalurteil. Aber wer die Serie länger kennt und beobachtet bemerkt hier die massivsten Einschnitte.
Sämtliche Offline-Modi wurden entweder beschnitten oder einfach aus dem Vorgänger kopiert.
Der Online-Modus wiederum wird erst mit dem zweiten DLC ab Ende Oktober voll zur Geltung kommen und ist erneut...sagen wir unausgegoren.
Konami hat derart Kahlschlag betrieben, dass es nicht einmal mehr Spieler-Avatare gibt - oder Mitspieler-Statistiken für Leute, die daheim vor dem Fernseher in vertrauter Runde zocken wollen.
Auch das lt. Konami wieder eingeführte "Trainings-Tutorial" zeigt lediglich einen Teil der neuen Tricks.
Ein echtes Training mit Wettbewerben wie zu Playstation 1 Veröffentlichungen fehlt nach wie vor.

--La-La-La-Lizenzen--
Man ist wieder und wieder erstaunt, was die Japaner sich Jahr für Jahr lizensieren lassen - oder auch eben gerade nicht. Warum fehlen Manschaften, die letztes Jahr noch lizensiert waren (z.B. Rubin Kasan oder Standard Lüttich)? Oder warum verzichtet man auf positive Überraschungen des letzten Jahres wie z.B. Apoel Nicosia?
Reagiert Konami nicht endlich offensiv wird EA alle Ligen gleich der Bundesliga sich sichern - und dann gibt es wieder die „Siekes" oder „Schindlers" auf dem Platz zu bestaunen.

--Präsentation--
Die musikalische Untermalung der Menüs ist per se nicht mehr zum Weglaufen schlimm - trotzdem sehr schnell sehr eintönig und sehr nervig.
An den Animationen vorab hat man sich ab dem dritten Mal sattgesehen, die Zuschauer gehen mit, aber eine echte Verbesserung der Stimmungslage bleibt nach wie vor aus

--Innovativer Murcks--
Und wenn Konami sich dann doch seine Gedanken macht, dann staunt man auf welche Innovationen man da so kommt im fernen Japan. Als aktuelles Gimmick ist es nun möglich (gleich einem Pokemon-Trainer) seine Fussballer per zugeteiltem Schuh zu boosten.
Das klingt auf erste Sicht vielleicht sogar nachvollziehbar - allerdings sind die daraus resultierenden Leistungssteigerungen (10% plus X) völlig unbedacht und geradezu wettbewerbsverzerrend.

++Fazit--
Wie bei jedem „PES" gibt es Licht und Schatten.
Zum ersten Mal auf der aktuellen Konsolen-Generation aber dominiert das Licht - zumindest auf dem grünen Rasen.
Seit „PES 6“ war das Spielgefühl nicht mehr so direkt, konnte man mit Ball und Gegenspieler soviel veranstalten und durfte sich derart effektvoll in Szene setzen mit seinem Können am Pad.

Auf Wunsch fordert „PES 2013“ den Profi gleich einem Extrem-Sportwagen - ohne Netz und jegliche Hilfe.
Doch auch Laien am Pad finden durch die einstellbaren Unterstützungsoptionen schnell hinein und können direkt schön kombinieren.
Die große Show am Ball, die die Videos und Präsentationen vorab versprachen brauchen aber Zeit, Mühe und Übung. Wer diese Ochsentour allerdings hinter sich hat, der genießt wirklich die volle Freiheit - vom Pass über Ballannahme bis Torabschluss.
Das gab es so in noch keiner Form einer Fussball-Simulation.

Trotzdem: Dieses „PES“ macht aus meiner Sicht lediglich die Fehler seiner Vorgängerversionen gut - und will Innovationen und Entwicklungen als bahnbrechend verkaufen, die man bereits vor 4 Jahren hätte präsentieren können.

Gut ist PES nur auf dem Platz - daneben ist alles hanebüchen und lieblos programmiert wie präsentiert, meist sogar schlicht direkt aus dem Vorgänger kopiert.

Für ein Videospiel, dass sich Jahr um Jahr auf's Neue zu beweisen hat, ist das einfach nur amateurhaft - zumal Konami mit 60 Euro plus einen Top-Preis aufruft.

Der aktuelle „FIFA"-Konkurrent lässt zudem nicht minder seine Muskeln spielen und bietet ein spielerisch im Zweikampf und Abwehrverhalten nach wie vor marktdominierendes Produkt - auf einem Jahr für Jahr sich steigerndem Niveau. Lediglich in der Bewegung nach vorne hat das aktuelle „PES“ die Nase gegenüber EA vorne.
Und EA sieht abseits des Rasens souverän aus und klingt sogar angenehm.

Der Direktvorgänger „PES 2012" war für mich der Tiefpunkt der gesamten Serie.
Mit dem Nachfolger hat Konami das Flaggschiff wieder auf den richtigen Kurs gebracht.

Trotzdem ist eine Topwertung nicht in Sicht.
So gut die Schritte im spielerischen Bereich sind - sie merzen lediglich die Fehler der alten Version aus.
Und abseits des grünen Rasens verspielt man mit Mager-Menüs und Präsentationen von vorgestern fast gänzlich jeden neu dazugewonnenen Kredit.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 14, 2013 11:19 AM CET


Pro Evolution Soccer 6
Pro Evolution Soccer 6
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 46,06

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Puristen...und wahre Fan-atics, 28. Oktober 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pro Evolution Soccer 6 (Videospiel)
Nach 48 Stunden ausgiebiegem Einspielens steht einess fest:

Wenn es rein um das geht, was auf dem Platz stattfindet, übertrifft PES6 in dieser Version die Konkurrent bei weitem - und mit einem größeren Abstand wie nie, da erstmals auch die eigenen Defizite von den Entwicklern in Angriff genommen wurden.

Dribbling und Torschuss wurden weiter optimiert und zum ersten Mal überzeugt das Kopfballspiel - endlich hat man ein 'Gefühl', wenn die Spieler zum Sprung nach dem Ball ansetzen.Bravo!

Vom Gesamteindruck her hat man es mit der realistischen Simulation zu tun - im Vergleich zu PES4 oder PES5 wirkt der Spielablauf langsamer, was sich aber wohltuend auf den Realismus auswirkt, der wahrlich nur noch das Prädikat 'Simulation' verdient.

Allerdings kann man diesen Perfektionismus auch ins Perverse treiben, dass 'Aufstellungsmenü' wirkt wie das Cockpit eines Kampf-Jets und ist für Laien und Neueinsteiger einfach ungeeignet.

Zudem hapert es (wie jedes Mal) an der Präsentation, und in diesem Jahr hinkt man hier der Konkurrenz so weit hinterher wie nie.

Die Aufmachung, die Options-Menüs, ja selbst ein Großteil der musikalischen Präsentation sind teilweise schamlos aus dem direkten Vorgänger einfach übernommen worden - so wenig Kreativität kann man nicht entschuldigen - man merkt schon im ersten Spiel, dass PES6 in Japan schon vor der WM erschien, in diesem Punkt hat man es nicht mit der nächsten, sondern eher der vergangenen Generation/Saison zu tun.

Bestes Beispiel: Canon wirbt mit seiner 350D - auch der letzte Narr weiß, dass jetzt eine 400D in den Auslagen liegt...

Bis hierhin alles weitgehend Kleinigkeiten, wo der PES-Fan gewohnt und großmütig hinwegsehen könnte, aber

-keine Bundesliga (ausser einem Original FC Bayern)

-und wieder fehlende Lizenzen bei den immer gleichen Wiederholungstäter

sind einfach nicht nur ärgerlich, sie sind für den deutschen Fan schon fast ein Schlag ins Gesicht - daher (seit ISS Pro Evolution 2) nur 4 Sterne für ein neues PES von mir.

Zugeben, es stimmt, der bessere Fußball wird ausserhalb der deutschen Grenzen gespielt, und über kurz oder lang fällt die Bundesliga auf das Niveau der belgischen Superliga zurück, aber muss man dass hier schon vorwegnehmen?

Zum Trost für die Hardcores: Es gibt 18 'Bausatz-Teams', die Daten dafür gibt es entweder bald im Netz oder man bedient sich dem Vorgänger - hat man immerhin an den langen, kalten Novembernächten was zu tun...


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