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Rezensionen verfasst von
South Of Heaven "Staub"
(VINE®-PRODUKTTESTER)   

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Prevail
Prevail
Preis: EUR 13,73

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Prevail!!!, 9. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Prevail (Audio CD)
Wenn man auf abwechslungsreichen, eingängigen aber dennoch krachend und groovenden Death Metal steht, kann man bei Kataklysm eigentlich nichts falsch machen. Klang die Band auf ihren frühen Alben doch eher etwas komplexer werden sie mit Album zu Album eingängiger, auf eine positive Weise. Kataklysm verstehen es Death Metal sehr melodisch zu gestalten, dabei aber auf vereinfachende Elemente wie Clean-Gesang zu verzichten.
Beim ersten hören war ich sehr beeindruckt, der Opener kommt sowas von melodisch und eingängig darüber, es gibt hörbar Einflüsse des modernen Thrash Metal und erinnert vom Gesang her teilweise an Max Cavalera, allerdings um Längen variabler. Auch der zweite Track groovt schon von Beginn an donnernd durch die Boxen. Insgesamt ist das alles nichts neues, aber es wurde stimmig und professionell umgesetzt. Ich möchte jetzt nicht sagen das hier Pop-beeinflusster Death Metal praktiziert wird, aber eingängiger, der ein weitaus größeres Publikum als das, des Gefrickel-Death Metal begeistern wird. Die Produktion ist richtig fett, so das es einem bei voller Lautstärke ordentlich die Birne wegdonnert. Hin und wieder tauchen kleine Spielereien mit der Gitarre auf, hier sind die Songs relaxt im Mid-Tempo Bereich und ein anderes mal wird ohne Rücksicht auf Verluste losgebollert, ohne dabei vergessen alles freundlich zu gestalten.
Mit Prevail schaffen Kataklysm insgesamt also ein gutes Death Metal Album, dass kurz vor der Grenze zum Death-Thrash steht, das groovt wie die Hölle und das zu dem auch noch melodisch und eingängig ist, Fans des modernen aber auch traditionellen Death Metal werden sicher von Beginn an begeistert sein, und wenn das Album durch ein episches Instrumental-Stück dann beendet wird ist man traurig das es vorbei ist.


The Unspoken King
The Unspoken King
Preis: EUR 10,99

6 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Jedem das seine..., 26. April 2008
Rezension bezieht sich auf: The Unspoken King (Audio CD)
Das ist wieder eines dieser Alben, die man am liebsten in die Tonne werfen möchte und vorher noch ordentlich zerschmettern, kurz davor denkt man aber doch, komm las‘ ma sein!
Ein wenig ist der Gedanke gerechtfertigt, wenn man davon absieht das es Cryptopsy sind!

Stellt euch vor die Königin von England kehrt England den Rücken zu, und lebt lieber in Deutschland, so jetzt übertragt ihr das mal auf Death Metal:
Die (Ex-)Könige des brutalen und technischen Death Metal aus Kanada, Cryptopsy, werfen ihren Sound komplett, aber wirklich komplett, über Bord und tauschen diesen kompromisslosen und nicht massentauglichen Sound gegen einen berechenbaren massentauglichen Sound ein! Glaubt ihr nicht? Liest weiter:

Ich hörte mir willkürlich, zum ersten mal von dieser Scheibe, den sechsten Track an, The Plagued, hört sich an wie ein schleppender brutaler Death-Metal Kracher der sehr an Morbid Angel oder Deicide angelehnt ist an, ja... dann aber überprüfte ich erst mal ob ich mich nicht doch vertan hatte, denn das was mir da um die Ohren flog waren ganz, ganz sicher zu 100% kein Cryptopsy:
Es ertönt eine seichte Gitarre, wenige Sekunden folgt eine Stimme die stark an Emocore/Screamocore-Refrains erinnert, clean natürlich, dann folgte Hardcore-ähnliches schreien das eine Zeit lang anhielt, bis wieder die klare, emotionale Stimme auftauchte und den Refrain antönt.
Als ich feststellen musste das ich mich nicht vertan hatte, war ich halber am ausrasten, wollte erst garnicht weiterhören, tat es dann aber, und zwar von Beginn an. Die ersten beiden Songs kommen tatsächlich ganz ohne cleane Vocals aus, dafür aber mit Hardcore-Growls überhäuft. Ab dem dritten Song, bis durch zum letzten, gibt’s dann in jedem weiteren Song Clean-Gesang, das fand ich aber erst ein paar Tage später heraus, da ich nach dem vierten Lied so wütend war das ich diese Scheibe gegen die letzte Job For A Cowboy eingetauscht hatte, die sind nämlich um Längen mehr Death Metal und verwenden keine clean-Vocals, nicht das ich das hasse, aber der Schock war einfach zu groß...

Nach ein paar Tagen Erholung, hab‘ ich mir die CD dann nochmal angehört, ich begann sie tatsächlich zu mögen, wer aber Death Metal erwartet sollte die Finger davon lassen, auch für Deathcore-Fans a la Job For A Cowboy oder All Shall Perish wird das zu seicht sein, immerhin kenn ich keine Deathcore-Band die cleane Refrains oder überhaupt cleane Vocals benutzt, somit bleibt das härteste (!) Genre das diese Scheibe tragen darf Metalcore, und das ist es auch, durch und durch.
Ich spielte meiner Schwester, die gerne Emo aber kein Metal hört, ein paar Lieder von None So Vile vor, sie fand es dumm, dann spielte ich ihr The Plagued und Bemoan The Matyr vor und sie sagte immerhin das es nicht schlecht sei, das es die ein und selbe Band war wollte sie allerdings nicht glauben.

Jetzt überlege ich mir schon die ganze Zeit die Punktzahl, am liebsten würde ich 0 Punkte geben, denn Cryptopsy zeigen uns mit dieser Scheibe einen dermaßenen Stilwechsel den noch nicht mal Metallica so extrem hatten, anderseits ist es auch eine gute Metalcore-Scheibe, die z.B. als Debut von einer Band sicher gute 4 Punkte bekommen hätte, somit bleibt mir nur die Wahl zu 2 Punkten übrig.

Wenn man davon absieht das die Band, die diese Scheibe gemacht hat, Cryptopsy heisst, ist die Scheibe ganz in Ordnung, aber selbst für Metalcore-Verhältnisse noch eher Durchschnitt, naja, es heisst ja immer so schön: Man macht das was man am besten kann, aber leider folgt man dieser Regel nicht immer! Im Endeffekt gebe ich dann 3 Punkte, weil ich ja noch fair bewerten möchte, stellt euch einfach vor The Unspoken King wäre von irgendeiner fiktiven Band, z.B. Topsy Cry oder so, und dann kann man beruhigt mithören!


Till Death Do Us Part
Till Death Do Us Part
Preis: EUR 12,16

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Deicide eben..., 26. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Till Death Do Us Part (Audio CD)
Ohne viel Wind veröffentlichen die Extrem-Metaller um Glen Benton ihr neustes Machwerk. Till Death Do Us Part, so der Titel, lässt wieder typisches vermuten, zumindest was die textliche Sache angeht. Also, nicht viel neues bei den Amis.
Nun, verglichen mit dem Vorgänger hört sich die neue Scheibe im ersten Moment ziemlich mau und langweilig an, da an Schnelligkeit doch ein Haufen verloren gegangen ist, über diesen Schock hinweg, kann man dann anfangen sich etwas tiefer mit dem Album und den Songs zu beschäftigen.
Eröffnet wird die Scheibe mit einem Instrumentalstück, doch das ist noch die Ruhe vor dem Sturm. Mit dem Titeltrack geht es direkt in den höchsten Gang, Deicide fixieren sich auf dieser Scheibe generell auf ihre Wurzeln und spielen typischen Old-School Death Metal, an ihre frühen Meisterstücke kommen sie jedoch nicht ran, aber wen stört das, immerhin gibt es diese schon, und wer braucht zweimal die selbe CD? Technisch arbeiten die Monster immernoch auf höchstem Niveau, das Drumming ist schon fast unmenschlich und die Soli werden geradezu aus dem Ärmel geschüttet. Die Produktion ist deftig und gibt den teilweise schleppenden Songs die nötige Härte und den typischen Death Metal Sound.
Arg viel neues bieten Deicide also nicht, aber das durfte man auch nicht erwarten, definitiv anders als der Vorgänger aber trotzdem noch nackenbrechend. Fans sollten sich die Scheibe nicht entgehen, gerade wem die neue Hate Eternal gefällt dürfte hiermit großen Spaß haben.


Till Death Do Us Part
Till Death Do Us Part
Preis: EUR 12,99

3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Deicide eben..., 26. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Till Death Do Us Part (Audio CD)
Ohne viel Wind veröffentlichen die Extrem-Metaller um Glen Benton ihr neustes Machwerk. Till Death Do Us Part, so der Titel, lässt wieder typisches vermuten, zumindest was die textliche Sache angeht. Also, nicht viel neues bei den Amis.
Nun, verglichen mit dem Vorgänger hört sich die neue Scheibe im ersten Moment ziemlich mau und langweilig an, da an Schnelligkeit doch ein Haufen verloren gegangen ist, über diesen Schock hinweg, kann man dann anfangen sich etwas tiefer mit dem Album und den Songs zu beschäftigen.
Eröffnet wird die Scheibe mit einem Instrumentalstück, doch das ist noch die Ruhe vor dem Sturm. Mit dem Titeltrack geht es direkt in den höchsten Gang, Deicide fixieren sich auf dieser Scheibe generell auf ihre Wurzeln und spielen typischen Old-School Death Metal, an ihre frühen Meisterstücke kommen sie jedoch nicht ran, aber wen stört das, immerhin gibt es diese schon, und wer braucht zweimal die selbe CD? Technisch arbeiten die Monster immernoch auf höchstem Niveau, das Drumming ist schon fast unmenschlich und die Soli werden geradezu aus dem Ärmel geschüttet. Die Produktion ist deftig und gibt den teilweise schleppenden Songs die nötige Härte und den typischen Death Metal Sound.
Arg viel neues bieten Deicide also nicht, aber das durfte man auch nicht erwarten, definitiv anders als der Vorgänger aber trotzdem noch nackenbrechend. Fans sollten sich die Scheibe nicht entgehen, gerade wem die neue Hate Eternal gefällt dürfte hiermit großen Spaß haben.


Forest of the Damned - Special Edition
Forest of the Damned - Special Edition
DVD ~ Nicole Petty
Wird angeboten von media-summits
Preis: EUR 8,65

0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Definitiv remastered!, 24. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Forest of the Damned - Special Edition (DVD)
Als ich erfuhr das eine überarbeitete Special Edition eines meiner Lieblingshorrorfilme der letzten Jahre rauskam war ich hellauf begeistert. Kurz vor dem Release erfuhr ich dann, das es sich lediglich um eine "überarbeitete" Version handelt, erhofft hatte ich mir jedoch noch zusätzliche Szenen. Naja, dennoch reizte mich auch dies, die Special Edition zuzulegen. Nun, beim schauen des Filmes fällt mir im ersten Moment keinerlei Unterschied auf, doch, teilweise wirkt das Bild sehr verschwommen, dann wieder höllisch klar, und meinereins dachte, die klaren Stellen wären die überarbeiteten, und das war dann doch recht mau! Nach Ende ging ich mal das Bonus-Material durch und schaute mir auch den Trailer an, erst dann fiel mir auf welche Arbeit hier geleistet wurde...

Im Vergleich zur originalen 2005er Version sieht es jetzt schon fast wie ein Mainstream-Horrorstreifen aus, das Bild ist weitgehend klar und scharf, die Farben sind vielfältig und realitätsnah, so wie in richtigen Kinofilmen halt. Das Original dagegen weist einen sehr eintönigen Farbton auf, sehr dunkel und alt gehalten, kein Verdacht auf Produktionsjahr 2005, bei der neuen Version kommt man gleich auf die Idee, das der Film aus letzter Zeit stammt. Welche Version man bevorzugt sollte man aber selbst entscheiden, wer nicht so der Underground und extrem Low-Budget Horrorfan ist, greift dann doch lieber zur neuen überarbeiteten Version, wer's allerdings düster, dunkel und goriger mag, der wird auch mit der Originalversion zufrieden sein.
Somit kann ich die neue Edition keinesfalls als Abzocke dar stellen, immerhin kommt man bei dem krassen Unterschied bei den Farben voll auf seine Kosten, zumindest wenn es einen glücklich macht zu vergleichen, auch die Metallhülle sieht sehr schön aus.
Der Film an sich ist Geschmacksache, so wie eben jede Art von Horror, wer SAW, Hostel und co. seine Lieblingshorrorfilme nennt lässt lieber schön die Finger davon, alle anderen die etwas mehr von Horror, Splatter und co. verstehen können zumindest mal ein ausleihen riskieren!
(Jan Patrick Laubenstein, [...]


Ed Gein - Der wahre Hannibal Lecter
Ed Gein - Der wahre Hannibal Lecter
DVD ~ Kane Hodder
Wird angeboten von multitrade-4-you
Preis: EUR 3,49

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Als Horrorfilm OK, aber dann bitte einen anderen Titel, 22. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Ed Gein - Der wahre Hannibal Lecter (DVD)
Ed Gein ist wirklich ein bewegender Mann, aufgrund von tausenden Filmideen, Bands und Songs die auf die Geschichte Geins basieren, kann man das gar nicht anders sagen. Nun, immerhin war seine Geschichte Vorlage für Kinoerfolge wie Das Schweigen der Lämmer oder The Texas Chainsaw Massacre. Nun in den letzten Jahren gab es immerhin wenige Filme die sich ganz und gar der Biographie des nekrophilen (?) Mörders widmeten, zum einen der Klassiker Deranged und desweiteren auch der mit "Ed Gein" betitelte Film von Chuck Parello, der von den meisten Fans und Kritikern arg niedergemacht wurde und immernoch gemacht wird.
Bevor ich mir also das "Remake" angesehen habe, habe ich schon vor einigen Monaten den angeblich so schlechten "Ed Gein" gesehen, mein Vergleich gilt deshalb nur zwischen dem aktuellen und dem eben genannten. Zur allererst kann man sagen, die 2007er Fassung ist recht gut gelungen und bietet Unterhaltung für jeden Fan des wahren Horrors, allerdings fallen mir tausende Sachen ein die, wie ich finde, Chuck Parello besser gemacht hat. Ed Gein, verkörpert in dieser Fassung von Freitag der 13.-Jason Kane Hodder spielt die Rolle souverän, allerdings war Ed Gein eigentlich ein kleiner und schmächtiger Mann, Kane Hodder das absolute Gegenteil, somit war für mich diesbezüglich den ganzen Film durch ein unwohler Beigeschmack in Sachen realitätsnah. Ausserdem erzählt Michael Feifer in der neuen Version auch noch die Liebesgeschichte zwischen dem ermittelnden Polizist und seiner Herzdame, die wahrlich keinen interessiert wenn er einen Film über den in echt existierenden Mörder Ed Gein sehen will.
Ed Gein war und ist nun einmal das kranke Vorbild aller Horrorfilmmacher und vielleicht auch manchen Mördern, dies kommt leider im Film auch nicht allzu viel heraus, dennoch, für einen Horror-Abend reicht es aus, als Biographie leider nicht.
Und genau das ist es, was mir in Chuck Parello's Film besser gefällt, er wirkt immerhin mehr wie eine Biographie und nicht wie ein unterhaltsamer Neo-Horrorfilm wie sie gerade so beliebt sind.
Fazit: Leider hat das Leben von Ed Gein wieder mal nur für einen durchschnittlichen Horrorfilm gereicht, wer aber ein wirklichen Film über das Leben Geins sehen will schaut sich lieber Deranged oder Chuck Parello's Ed Gein an, die beide um Längen besser sind!
(Jan Patrick Laubenstein, [...]


Seed (+ Audio-CD) [Limited Edition] [2 DVDs]
Seed (+ Audio-CD) [Limited Edition] [2 DVDs]
DVD ~ Will Sanderson
Wird angeboten von Gameshop66
Preis: EUR 29,95

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mal etwas anders, 18. April 2008
Ich als Horror- und Splatter-Fan bin bei neuen Releases immer wieder neugierig, die Inhaltsangabe die sich für Seed im Internet verbreitet gibt allerdings nicht allzu viel her, so das ich etwas skeptisch wurde. Desweiteren lese ich dann auch noch eine schlechte Rezension von einem anderen Amazon-Kunden über diesen Film, der auch ansprach das der Film von Uwe Boll sei. Nun da ich von diesem zwei Filme kenne, nämlich House of The Dead und Alone in the Dark, und diese beiden auch noch für mich die mit Abstand schlechtesten Filme im Genre darstellen wurde ich noch skeptischer.
Doch wider Willen habe ich mir den Film ausgeliehen und angeschaut, und ich bereue es auch nicht. In den ersten paar Minuten braucht der Film ein wenig Mühe um beim Zuschauer die Motivation zum weiterschauen nicht vergehen zu lassen, kurz darauf wird dann aber klar was Sache ist, und man ist gespannt was desweiteren passiert. Ich würde sagen Uwe Boll spielt ein wenig mit den Genres, man merkt ihm an, das er sicher keinen reinen Horror-Slasher machen wollte aber auch keinen reinen Thriller oder Kriminalfilm.
Noch zu Beginn schaut alles nach einem furchterregenden harten Krimi aus, dann aber kommen Szenen die eindeutig mit Krimi nichts zu tun haben, wo man es dann wieder mit dem typischen modernen Horrorfilm zu tun hat, gegen Ende grenzt es schon fast an Thriller. Ein weiterer Pluspunkt auch, ist die Länge bzw. Kürze des Films, der ja mit 70-80 Minuten eher kurz ausgefallen ist, aber die eine oder andere Szene mehr hätte dem Film sicher nicht besser getan, da er doch gerade zum Ende ein wenig anstrengend wird.
Die Story ist daher auch ein wenig anders als beim dem typischen Slasher-Muster, man stelle sich einfach den bösen Mann vor, der Menschen aufgrund von diversem Fehlverhalten quält und tötet plus Ermittlungsszenen a la Tatort. Das ganze könnte man am Ende dann als Mischung aus SAW, CSI und Rache-Thriller nennen.
Feststeht, es ist kein Meisterwerk und auch kein Film der das Rad neu erfindet, aber er bietet Unterhaltung, Abwechslung und Spannung, und sticht insgesamt aus dem momentanen Angebot an Horrorfilmen positiv heraus!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 20, 2008 5:53 PM MEST


Turning Season Within
Turning Season Within
Preis: EUR 16,97

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düstere Schönheit, 8. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Turning Season Within (Audio CD)
Draconian spielen Gothic angehauchten Doom Metal, das Hauptmerkmal der Band sind die zwei Stimmen, zum einen eine klare Frauenstimme und als Kontrast eine tief growlende Männerstimme.
Wenn ich sowas lese gucke ich eigentlich, dass ich mich vom Acker mache, gibt es doch abertausende Bands die diese Art der Gesangstechnik praktizieren, und das nicht gerade eindrucksvoll, aber langweilig. So ging es mir auch als ich ein Review dieser CD gelesen habe, allerdings habe ich immer mehr gute Reviews über dieses Album gelesen, und irgendwann habe ich dann mal hineingehört um zu sehen ob es sich lohnt auf die Reviews zu hören.
Mein erster Eindruck war sogar gut, je länger ich die Platte weiterhörte, desto mehr war ich begeistert. Ich sollte dazu sagen, dass ich etwas im Stile von Epica oder Tristania erwartet habe, und zu meinem Glück war es komplett anders.
Wie schon gesagt, diese zweistimmigen Gothic Bands sind nicht neu, und auch nicht gerade das beste was der finstere Metal zu bieten hat, Draconian gehen die Sache ganz anders an, sie sind viel düsterer und geben ihren Songs eine düstere Atmosphäre, man hört richtig heraus wie viel Arbeit in die Musik gesteckt wurde. Insgesamt gehen Draconian mehr doomiger und dunkler an die Musik ran, kitschige Pop-Goth Melodien zwischen durchschnittlichen Amateur-Growls sucht man vergeblich, stattdessen gibt es bittersüße Textzeilen gesungen von einer stimmumfangreichen Dame und tiefste epische Death-Growls die stark an Opeth erinnern. Auch insgesamt erinnert mich die Musik an Opeth, nur ohne die jazzigen und progressiven Spielereien und mit Frauenstimme. Selten habe ich eine CD aus diesem Genre gehört, die so düster ist, ohne aufgesetzt zu wirken, und die gleichzeitig so eingängig ist. Die wunderschönen Gitarrenmelodien lassen hier und da auch mal eine graue Romantik erstimmen und die schleppenden Doom-Riffs erinnern an finstere regnerische dunkle Wälder. Hier stimmt alles, von den Vokalisten bis zu den Instrumentisten, keine der beiden Stimmen zerstört die wunderschön aufkommende Atmosphäre, die Produktion ist perfekt und macht die Songs unvergesslich gut, nahezu perfekt dachte ich beim ersten durchhören. Wer also auf nordische düstere Musik steht, für den ist diese Scheibe absolute Pflicht, auch wem Opeth-Scheiben zusagen sollte unbedingt mal reinhören, es lohnt sich! Auch wenn die Scheibe am besten ganz gehört wird, habe ich Anspieltipps ausgewählt (die mir am besten gefallen): Earthbound, Bloodflower


A Sense of Purpose (Limited Edition CD+DVD)
A Sense of Purpose (Limited Edition CD+DVD)
Preis: EUR 24,27

10 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen MDM: Mtv Death Metal, 28. März 2008
Da ist es nun! Lang erwartet und weitgehend hochgeprießen! Nach öfterem durchhören stehe ich nun im Zwiespalt. Die Alben bis Clayman waren göttlich, ja ich bin einer dieser ewigen Nostalgiker! Bis auf STYE fand ich die neueren Alben dennoch recht in Ordnung, trotzdem erreicht ein Reroute To Remain nie die Güte einer Jester Race, darüber braucht man garnicht streiten. Come Clarity fand ich echt sehr gut, und dies ist sicher auch mein Lieblingsalbum seit Clayman, also müsste mir dieses doch auch gefallen, denn überall liest man, der Come Clarity-Stil wird hier weitergeführt...
Vergisst es! Das erinnert kein bisschen an Come Clarity, sondern eher an Reroute To Remain und Soundtrack.
Wird mit der Single The Mirror’s Truth noch ordentlich losgerockt, geht es mit Disconnected total belanglos und ideenarm weiter, auch der Text lässt zu wünschen übrig. Sind bei The Mirror’s Truth doch noch hoffnungsvolle Elemente wie das nette kleine Solo in der ersten Strophe, bleibt bei Disconnected garnichts hängen. Sleepless Again beginnt recht interessant, entpuppt sich aber als einen weiteren Durchschnittsong, aber immerhin noch besser als Disconnected, denn hier ist der Refrain wenigstens ganz nett.
Bevor jetzt jemand denkt ich werde das Album weiter runtermachen, Nein! Es gibt auch noch Lichtblicke, denn abgesehen vom Gesang ist Alias einer der besten In Flames Songs seit Entdeckung des neuen Stils. Ich habe auch nichts gegen die neue Gesangsart von Anders, aber auf diesem Album ist es erstmals richtig schrecklich, zumindest beim cleanen Teil. Alias bietet neben einprägenden Keyboardlines auch ein richtig tolles Acoustic-Stück, das erinnert dann wenigstens ein bisschen an früher. Definitiv der beste Song der CD! Die weiteren Songs sind gewohnt Durchschnitt bis ein wenig Unterdurchschnitt (im direkten Vergleich zum Vorgängeralbum!), aber mit dem 8-Minüter The Chosen Pessimist kommt der absolute Tiefpunkt...
Ich wage es zu sagen, es ist einer der schrecklichsten Songs die ich jemals aus dem Metal-Bereich gehört habe! Was soll das sein? Eine billige und langatmige Kopie eines Tool-Songs? Der Song wäre möglicherweise garnicht so schlimm, wenn er einen gescheiten Sänger verpasst bekäme. Anders quält sich richtig, da kann mir keiner widersprechen man hört es eindeutig, durch diese acht Minuten, und nicht nur sich sondern auch den sowieso schon geschockten Hörer, der die Kinnlade jetzt definitiv nicht mehr zu kriegt und schnell den Skip-Knopf drückt!
Die letzten Songs sind wieder Durchschnitt, mal ganz in Ordnung, mal langweilig. Condemned ist zum Beispiel ein ganz guter Track, allerdings genauso ein MTV-Song wie alles andere auf dem Album.
Die Produktion mag ja gut sein, aber ehrlich gesagt ziehen die schlechten Songs diese runter, es hört sich insgesamt extrem langweilig und gequält an, vor allem hört sich alles gleich an.
Das Artwork hatte mich ja schon geschockt, sieht aus wie eines von einer Emocore oder Screamo Band, aber das das Album nahezu dementsprechend wird hätte ich nicht gedacht. Wo sind die Melodien geblieben für die In Flames unsterblich wurden? Naja, wir wissen das In Flames niemals wieder ein Album a la Jester Race oder Whoracle machen werden, dennoch wünschte ich mir eines, die ganze Zeit... Jetzt wäre ich froh wenn sie wieder zurück zu ihrem Come Clarity Stil finden würden.

Fazit: Sehr eingängig, sehr kurzweilig und danach total langweilig und belanglos. Richtig gute Songs gibt’s bis auf Alias nicht, dafür einige richtig schlechte. Meiner Meinung nach, und ich beurteile jetzt nicht im Vergleich zu Jester Race, das schlechteste Album das die Band je abgeliefert hat, somit steht STYE nun ein Treppchen höher. Fans des massentauglichen Metals werden sicher erfreut sein, Fans der 90er In Flames und auch der letzten In Flames Alben sollten vorher reinhören, ich hatte nie was gegen Reroute To Remain oder STYE, auch wenn sie nicht die besten Alben sind waren sie für mich dennoch gut genug immernoch Fan zu sein.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 1, 2008 10:57 PM MEST


Christina Aguilera - Back to Basics: Live and Down Under
Christina Aguilera - Back to Basics: Live and Down Under
DVD ~ Christina Aguilera
Preis: EUR 11,99

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sie beweist es uns einmal mehr..., 27. März 2008
Zunächst einmal, ich bin wahrlich keiner der seinen Musikgeschmack dem der Masse anpasst, und definitiv auch keiner der sich die Charts anhört. Ich komme eher aus der Ecke, in der man sich nicht wagt Christina Aguilera zu hören, somit kann ich die DVD recht unparteiisch bewerten.
Dennoch bin ich doch ein Fan von dieser Dame, ich finde Christina hat sich, im Gegenteil zu ihrer Konkurrentin (ihr wisst wer gemeint ist) weiterentwickelt, von ihr kommt mit jedem Album etwas Neues. Während Kolleginnen nach Jahren immer noch typische Club- und Teenie-Pop-Songs abliefern, serviert uns Christina Aguilera richtige Musik, die auch mal tiefgründig und nachdenklich ist.
Dies beweist sie uns nun auch wieder visuell, welch‘ eine Freud‘.
Getreu nach dem Moto „Back To Basics“ wurden die meisten älteren Songs für die Live-Videos wieder angepasst, außer Fighter und Beautiful.
Nach dem ersten schauen wirkt die ganze Show samt Bild und Ton nahezu perfekt, soweit man ein Live-Konzert auf DVD rüberbringen kann. Es gibt wieder tolle Kulissen, Outfits, Frisuren und Filmexkremente die an die 30er und 40er Jahre erinnern, sehr nett gemacht. Über die Live-Qualitäten dieser Dame braucht man auch nicht zu streiten, in ihrer Generation ist sie definitiv die beste Performerin.
Dennoch könnte man ab und zu meinen, teilweise seien Songfragmente und komplette Songs vorher live aufgenommen, so zusagen LipSync, im anderen Moment denkt man dann aber, wenn das so wäre, ist es absolut sauber gelungen, meint, es fällt nur schlecht auf.
Somit will ich sagen, alles ist bestens und absolut makellos auf DVD gebannt, auch die Live-Atmosphäre kommt schön rüber, mit einer tollen Soundanlage und im dunklen macht das ganze noch viel mehr Spaß. Die Songauswahl ist in Ordnung, für meinen Geschmack zu wenig Songs von Stripped, es heisst ja aber Back To Basics Tour, also ist das soweit verständlich.
Stimmlich, sowohl als musikalisch, gibt es von Seiten der Sängerin und Band keine Aushänger, was aus dieser Ecke echt erstaunlich ist, daran erkennt man gute Sängerin. Die DVD-Menu-Animation ist auch sehr gut aufgebaut, und wirkt bei weitem nicht billig. Das Artwork ist ebenfalls klasse, nur viele werden mir recht geben wenn ich behaupte dass es in einem edlen Digipack noch schöner wäre, denn es würde sicher viel besser passen.
Um noch mal mehr oder weniger auf die Performance zurückzukommen, Christina erstaunt nicht nur mit ihrer Hammer-Stimme sondern es fällt auf das sie auch eine Super-Figur hat, die ebenfalls oft nur halbgekleidet zu Auge kommt, also noch ein Grund mehr (zumindest für Männer) sich diese DVD zu kaufen.
Einziges Manko: Es hätten ruhig die Musikvideos des letzten Albums mit drauf sein können, naja, wenn man dann die Show gesehen hat, stört das allerdings nicht mehr so unangenehm!
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 7, 2011 11:39 PM CET


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