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Rezensionen verfasst von
South Of Heaven "Staub"
(VINE®-PRODUKTTESTER)   

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Nothing Less Nothing More
Nothing Less Nothing More
Preis: EUR 16,79

5.0 von 5 Sternen White Trash But Worth Every Cent!, 27. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Nothing Less Nothing More (Audio CD)
Wer Killwhitneydead nicht kennt ist selbst Schuld! Diese Band kann so ziemlich jedem gefallen der auf modernen Metal steht, auch denen, denen Deathcore zu deftig ist.
Zwar spielen KWD eine Art Deathcore, aber sie sind wohl die einzigste die man sofort erkennt und auch die einzigste die sich schon beim ersten Hören tief in die Gehörgänge bohrt.
Die Musik zu beschreiben ist schwer, hier heisst es Deathcore, dort Hardcore und wo anders Grindcore, ich selbst würde sagen, sie spielen eine Symbiose zwischen Grindcore und Deathcore, sozusagen moderner ''Melodic Deathgrind''.
Killwhitneydead setzen ihren Schwerpunkt mehr auf Melodie als auf Brutalität, was manch andere Kollegen vielleicht auch mal versuchen sollten, dennoch können sie auch anders, indem sie diese beiden Elemente so vermischen, das man vor lauter Melodien gar nicht mehr merkt wie brutal die Herren doch zu Werke gehen, und dabei benutzen sie, zumindest auf diesem Album, nur ein einziges mal den Zaubertrick des cleanen Refrains (''Stop Crying Just Start Dying'').
Weiterhin bemerkenswert, und das trägt auch zur schnellen Liebgewinnung bei, sind wohl die Texte der Jungs, die man lieber nicht ernst nehmen sollte. Insgesamt besingen sie alles makabere, jedoch auf eine lustige Weise mit viel Ironie, hier z.B. eine Textzeile aus ''White Trash But Worth Every Cent'':
,,...you said you always wanted flowers, so I brought you flowers for your grave...''
Das klingt jetzt erst mal böse, hört man es aber im Song, wird man darüber lachen, ebenfalls sehr unterhaltsam sind die Filmsamples die in jedem Song großteilig eingebaut sind, in dem Song ''Skip Up The Break Up The Get The Make Up'' findet man z.B. haufenweise Samples aus Pornos.
Überraschend ist auch die nette Cover-Version des Superhits ''Tainted Love'', in dem die Rhythmik hauptsächlich original belassen wurde, nur mit einer Gitarre unterstützt, kurz vor Ende des Songs kommt dann ein netter Filmeinspieler der besagt:
,,...I want to remind everyone, that this is absolutely not gay!'',
natürlich auch in, ich möchte sagen, zu weiblich geneigter Männerstimme gesprochen.
Insgesamt ist das wohl eines der besten und ideenreichsten Alben im Genré und bietet für jeden Geschmack was, nette Soli, lustige Filmausschnitte und ironische Texte. Die Gesangsstimme ist zur meisten Zeit ein growlen das mal tief und mal nicht so tief klingt, die cleanen Vocals, kommen wie gesagt nur einmal zum Zug, so war das auch bisher in jedem KWD-Album, immer ein Song mit cleanem Refrain.
Jeder der also noch so entfernt auf Metalcore, Death Metal, Screamo, Thrash und alles gitarrenlastige steht und vor gutturalem Gesang nicht zurückschreckt: Reinhören, der automatische Folgeschritt wird dann sehr wahrscheinlich der Kauf sein, übrigens das Artwork mit den Models ist sehr gelungen, und es lohnt sich auch mal das Booklet aufzuschlagen, nicht nur wegen der Texte, soviel dazu!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 1, 2014 5:05 PM CET


The Somatic Defilement
The Somatic Defilement
Preis: EUR 18,28

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die neue Hoffnung..., 27. März 2008
Rezension bezieht sich auf: The Somatic Defilement (Audio CD)
Die Auswahl an Deathcore Bands ist mittlerweile enorm, die ungeteilte Aufmerksamkeit bekommen allerdings nur Bands die bei großen Labels sind, z.B. Despised Icon, All Shall Perish oder Suicide Silence. Einige davon sind recht gut, bei anderen kann ich es überhaupt nicht verstehen. Junge Newcomer-Bands tun sich in diesem Genré allerdings sehr schwer, da der Trend auch wieder langsam zurückgeht. Dennoch gibt es hin und wieder Bands die es durchaus verdient hätten.
Whitechapel sind so Kandidaten, mit ihrer Mischung aus brutalem Death Metal und Hardcore erfinden sie das Rad zwar nicht neu, liefern aber ein besseres Debut als bekanntere Kollegen ab, in diesem Zusammenhang möchte ich nochmal auf Suicide Silence zurückkommen.
Schon nach dem spannenden aber kurzen Intro, ertönt mit dem Titelsong einer der wahrscheinlich besten Songs im ganzen Genre. Hier wechseln Breakdowns mit Hardcore-Gang-Shouts und Death Metal Riffs die alles wegballern. Schon nach wenigen Momenten merkt man, diese Band orientiert sich mehr an Bands wie Kataklysm, Monstrosity oder Prostitute Disfigurement. Schnell, rhythmisch, brutal aber trotzdem eingängig. Auch bei den folgenden Songs wird deutlich, und teilweise gibt’s auch richtig groovende Songs wo einem dann direkt Six Feet Under in den Kopf kommen.
Dies stellt man allerdings erst nach dem zweiten Durchlauf fest, nach dem ersten Durchlauf dachte ich auch nur an primitiven Deathcore wie er zu hunderte produziert wird, aber wenn man konzentriert hinhorcht wird man eines besseren belehrt. Neben typischem Death Metal und Hardcore/Metalcore hört man ab und zu auch eine Prise Grindcore, und genau das will ich hören. Die Produktion ist nicht superglatt wie bei den Kollegen, aber ordentlich druckvoll und sauber, durchaus erträglich. Auch dass Songwriting hat seine Höhen, zwar singt die Band hauptsächlich über Gore, Tod und diese Geschichten, aber bringt dies verbunden mit der Musik besser rüber als manch andere.
Wer von dem Konzept von Waking The Cadaver begeistert war, aber enttäuscht als er es dann hörte, der wird mit diesem Herrschaften möglicherweise seinen Spass finden.
Für mich zählen Whitechapel jedoch jetzt schon mit The Black Dahlia Murder, Killwhitneydead und Salt The Wound zu den zukünftigen Vorreitern dieses Genrés.


War Without End
War Without End
Preis: EUR 12,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diese Platte schießt zurück!, 4. März 2008
Rezension bezieht sich auf: War Without End (Audio CD)
“Die beste Thrash-Neuentdeckung!” – Das hört man momentan so ziemlich überall, und als Thrash-Fan griff ich natürlich zu.
Enttäuscht wurde ich nicht, das ist genau das was ich mir unter richtigem Thrash Metal vorstelle, schnelle Rhythmik, dreckiger Gesang und fette Soli. Zwar ist jeder Song auf diesem Album nach diesem Muster gestrickt, aber das stört nicht, schließlich sucht man sowas von jungen Bands vergeblich. Ich möchte dieses Album als nahezu perfekt bezeichnen, man fühlt sich echt an alte Sodom erinnert, ohne dabei alt zu klingen. Die Produktion ist trocken und dennoch druckvoll, die Lieder knallen, krachen und böllern was das Zeug hält, somit kann man Aussagen wie „Black Metal ist Krieg“ getrost vergessen, diese Scheibe allein ist Krieg.
Beim Hören dieser Platte bekommt man echt Lust, sich lange Haare wachsen zu lassen und in enge verrissene Jeans zu stopfen, dazu ein Thrash Shirt und einfach nur noch bangen, und das passiert schließlich nicht bei jedem Album. Das beste am Album sind die schnellen Soli, die einfach nur göttlich in die Songs eingebaut wurden, besonders der Bonus-Track „Nightslasher“ besticht dadurch, fast schon mein Favourite. Alle Songs gehen direkt nach vorne, keine Kompromisse, Verlierer gibt es hier nicht, und am Ende wird mit einem feinen fast schon entspannenden Instrumental zum einen, nochmal gezeigt was man technisch drauf hat und zum anderen das Album perfekt ausgeleitet, in der Regel geht es bei mir dann wieder von vorne los.
Fans von richtigem Old-School Thrash wie Sodom, Destruction, Dark Angel oder Kreator sollen nicht lange zögern, das ist zwar amerikanisch klingt aber verdammt nach deutschem Thrash.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 30, 2008 7:50 PM MEST


The Mirror's Truth
The Mirror's Truth
Wird angeboten von -uniqueplace-
Preis: EUR 3,80

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jester's Son is back again!, 4. März 2008
Rezension bezieht sich auf: The Mirror's Truth (Audio CD)
Ganz gespannt sitze ich vorm PC, eingeschaltet das schwedische Online-Radio, und warte bis ich zum ersten mal die neue Single von In Flames hören darf. Nun da war sie dann, ein kurzweiliges Erlebnis, mein Mitschnitt war knapp unter drei Minuten. Drei Minuten genaus hinhorchen, eine eindeutige Meinung hatte ich nicht. Nach andauerndem Hören in den folgenden Tagen kann ich sagen, vom Sound her ganz anders als die Sachen von „Come Clarity“, mich persönlich erinnert das alles ein bisschen an „Reroute To Remain“ und „Soundtrack To Your Escape“. Ein Rückschritt also?
Ja und Nein! „The Mirror’s Truth“ ist ein flottes Rock-Stück, das, wie schon erwartet, wieder nicht an die frühen In Flames Tage erinnert, aber trotzdem mit einem netten kurzen Solo in der ersten Strophe aufwartet, also wenige Sekunden könnte man meinen man habe es mit einer neuen Jester Race zu tun. Der Song ist recht einfach strukturiert und verzichtet auf Abwechslung, dennoch frisst er sich schnell ins Ohr und will nicht wieder raus, im Gegensatz zu anderen 3-Minuten Songs geht er deswegen auch viel schneller vorbei. Umso schöner ist es dann beim zweiten Lied, „Eraser“ kommt da schon kompletter her, obwohl nur wenige Sekunden länger, und weist eindeutig mehr alte In Flames Einflüsse auf, wenn dieser es schon nicht aufs Album geschafft hat, dann muss das Album von klasse Songs nur so strotzen. „Tilt“ dagegen, kommt wieder mehr nach dem Titeltrack, würde auf „Reroute To Remain“ ebenfalls nicht auffallen.
Das umstrittene „Abnegation“ in neuer Version knallt dagegen unheimlich, erinnert zwar wieder an „Reroute To Remain“, gerade wegen dem Refrain, aber dennoch sehr zeitgemäß. Insgesamt klingt das alles wie eine Mischung aus Melodic Death, Industrial und Hard-Rock.
Wenn man nach dem Titeltrack geht, wird das kommende Album wohl mehr Rock als Metal, dennoch denke ich das In Flames ihren bisherigen Stil weiterführen, ihn jedoch nur frisch aufpolieren, womit sie auf der Stelle treten, aber solange es gut ist, kann man ja nicht meckern. Die Jester Race Tage sind damit wohl wieder länger vorbei und Jester's Sohn lebt weiter.
Wer die Vorgänger mochte, der wird also auch hiermit Vergnügen haben!


For Those Who Have Heart Re-Release
For Those Who Have Heart Re-Release
Preis: EUR 13,76

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Platte zum erinnern, 4. März 2008
Ich ging mit höchster Skepsis an dieses Machwerk, vom Namen und Ruf her kannte ich die Band schon, ich assoziierte sie mit Emocore, und das ist absolut gar nicht mein Fall. Trotzdem wurde die Band überall gelobt, und ich kenne viele die ebenfalls kein Emocore hören und trotzdem A Day To Remember. Als ich dann dieses Re-Release bei Amazon vor einigen Wochen fand, dachte ich mir erstmal, falls das Album gut sein sollte, wäre das mit DVD und weiteren Extras was ganz schönes.
Also hörte ich mir die CD an, immer und immer wieder. Trotz genretypischen Herz-Schmerz Melodien und nicht allzu metalorientierter Musik gewann die Musik meine Sympathie.
Ich war erst einmal erstaunt, stellte ich mir doch ein typisches Emo-Album vor, als ich beim Opener an eher typischen Punk-Rock dachte. So ist es auch mit den restlichen Songs, A Day To Remember wechseln hauptsächlich zwischen Emo und verwandten Elementen wie Hardcore, Punk und vereinzelt auch leicht Metal, zumindest die Songs in denen der gutturale Gesang überwiegt. Dennoch finde ich gerade die ruhigen und fast schon schnulzigen Lieder wie „Monument“ oder „Colder Than My Heart...“ besonders eindrucksvoll. Nach und nach wachsen dann aber auch die schnelleren Songs heran. Mir fällt auf, für meinen Geschmack, dass die erste Hälfte, sprich bis Track 7 komplett klasse ist, vereinzelte Hänger passieren erst in der zweiten Hälfte.
Insgesamt kann man die Musik als eine Mischung aus Hardcore, Punk und Emo bezeichnen. Eine genaue Kategorisierung ist fast schon nicht möglich, und wenn man das sagen kann, muss es gut sein. Die Produktion ist ebenfalls gut, es klingt ganz nach Gegenwart und es steht den Songs gut. Auf der DVD gibt es dann, wenn man den Angaben im Internet Glauben schenkt, ein Konzertmitschnitt und zwei Musikvideos.
Wer ansonsten eher aus der Metalcore oder Deathcore Ecke kommt, und über Emocore ähnlich denkt wie ich, soll doch mal ein Ohr riskieren, danach kann man immer noch entscheiden. Fans von Bullet For My Valentine, Atreyu oder vielleicht auch diversen Post-Hardcore Bands werden sicher Spaß damit haben, wenn sie’s noch nicht kennen. Für die volle Punktzahl reicht es aufgrund weniger nicht vollendeter guter Ansätze nicht ganz.


Malice
Malice
Preis: EUR 17,06

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Malice auf höchstem Niveau, 1. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Malice (Audio CD)
Mit einem böllernden Gewitter wird "Malice" eingeleitet, und das ist auch genau das was das Album ist. Through The Eyes Of The Dead spielen Death Metal mit Metalcore-Elementen, allerdings meide ich die Bezeichnung Deathcore, da die Band es schafft sich sehr gut von den anderen Deathcore Kollegen abzuheben.
Es werden Melodic Death Einflüsse geboten, nette Soli, donnernde Breakdowns und ein Sänger mit tiefer Growl-Stimme. Der Sound ist schön trocken, nicht zu glatt und nicht zu rauh, was den Härtepegel erheblich erhöht.
Trotz alle dem schafft es die Band nicht in ihrer Brutalität zu versinken, alles bleibt auf längere Zeit hin erträglich, und geht nach einigen Durchläufen auch problemlos ins Ohr. Der Eröffnungstrack entpuppt sich zum Beispiel als absoluter Ohrwurm. Auch "The Undead Parade" bietet dem geneigten Hörer feine Kost. Cannibal Corpse meets Job For A Cowboy, so oder so ähnlich könnte man sagen.
Alle Songs sind abwechslungsreich und bieten neben eingängigen Gitarrenläufen auch die gewisse Aggressivität die es ausmacht.
Through The Eyes Of The Dead schaffen mit "Malice" ein absolutes Meisterwerk des modernen Metal, schade nur, das die Band hierzulande eher unbekannt ist, ist sie doch so viel besser als manch andere bekannte.
Fans von jeglichen Sorten des modernen Death Metals sollten unbedingt reinhören, hier wird "Antike" mit "Moderne" verbunden, und das Ergebnis ist genau das, was es sein muss.
5 Sterne für herausragende Spielfertigkeit, perfekte Vermischung von klassischem und modernen Death Metal und die unglaubliche Verschmelzung von purer Brutalität und Eingängigkeit!


The Cleansing
The Cleansing
Preis: EUR 17,99

15 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht das was der Hype verspricht!, 1. März 2008
Rezension bezieht sich auf: The Cleansing (Audio CD)
So genannte Deathcore-Bands gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, und wie die Metalcore- geht langsam auch die Deathcore-Welle vorüber, was für viele Bands bedeutet sich irgendwie aus der Masse abzuheben.
Suicide Silence gelingt das jedoch absolut überhaupt nicht, im Gegenteil, sie klingen sogar fast so, als ob sie noch Jahre bräuchten um sich aus diesem Topf wieder rauszukriegen, und diese Zeit wird man ihnen nicht geben...
Suicide Silence praktizieren auf ihrem Major-Werk "The Cleansing" absolut primitiven Deathcore der brutaleren Art. Man orientiert sich an genrebeherrschenden Bands wie All Shall Perish und Despised Icon, dennoch schaffen sie einen eigenen Sound, was ja auch positiv anzumerken ist.
Allerdings ist dieser Sound wiederum nicht besonders eindrucksvoll, man merkt eindeutig das der Schwerpunkt hier auf Brutalität liegt, egal wie! Das kann gut, und das kann schlecht ausgehen. Ich möchte mich jetzt mal auf die Mitte zwischen beiden festlegen, mit Tendenz zu schlecht! Warum, kommt jetzt:
Zwar knallt die Platte bei den ersten Durchgängen ordentlich in die Birne, macht auch erhöhte Abgehlaune, allerdings, bei genauerem hinhören, stellt man fest, das die Jungs nicht gerade musikalisch begabt sind, damit meine ich jetzt nicht ihre Spielfertigkeit (und wenn doch, dann haben sie die ziemlich gut vertuscht), sondern, ich habe noch nie eine Band gehört, doch schon, aber die hatten alle keinen Plattenvertrag, die es schafft bei einem Album, durchgehend in jedem Song einen Riff von vorne bis hinten durchzuziehen, der ab und an von Breakdowns geschmückt wird, und das wird mit der Zeit sehr, sehr langweilig, da kann die Mucke noch so brutal sein.
Trotzdem gibt es (fast) drei Lichtblicke, die doch noch auf ein mögliches gutes Ende Hoffnung bringen, dies wäre zum einen "Hands Of A Killer" an dem es an sich absolut nichts auszusetzen gibt, wirklich ein klasse Song, damit das auch mal gesagt wird, ebenso ist "The Price Of Beauty".
Bei "Bludgeoned To Death" bin ich noch ein wenig geteilter Meinung, aber aus den 12 bzw. 13 Songs sticht dieser mit den beiden anderen genannten heraus, also muss er irgendwas gutes haben.
Aber, da bin ich mir sicher, die Band wird sehr wahrscheinlich höchstbeliebt (was sie ja doch schon ist), was man auch an ihrem beachtlichen Erfolg in den USA sehen kann, dort schaffte es "The Cleansing" nämlich in die Album-Charts, das liegt aber meiner Meinung nach nur daran, das MTV USA lauthals gegen den Videoclip zu "The Price Of Beauty" protestiert hat, allerdings eine tolle Strategie Erfolg zu haben, auch mit durchschnittlichen Songs!
Fans von Bring Me The Horizon werden sicher Spaß damit haben, obwohl ich diese besser finde, auch wenn andere das anders sehen!
2 Sterne also für die halbe Hand voll klasse Songs, ansonsten ist das nur etwas das nur in den ersten beiden Wochen was taugt.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 15, 2011 4:51 PM MEST


Rock the Rebel/Metal the Devil
Rock the Rebel/Metal the Devil
Preis: EUR 7,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekter Rockmix der letzten 40 Jahre!, 6. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Rock the Rebel/Metal the Devil (Audio CD)
Wow! Na das nenn’ ich mal wieder eine Veränderung! Sowas wie Volbeat gab’s vorher sicher noch nie, und wenn dann hatte dieser jemand damit leider keine Beachtung gefunden. Musikalisch bewegen sich Volbeat hauptsächlich im klassischen Rock und im groovigen Metal. Der erste Song den ich von Volbeat hörte war Sad Man’s Tongue, sofort widmete ich meine volle Aufmerksamkeit diesem Song. Ein absoluter Knaller, also kaufte ich mir ungehört das Album, in der Hoffnung noch mehr solcher Party-Kracher vorzufinden, und das tat ich, und wie!
Volbeat klingen so, wie Metallica in den 80ern geklungen hätten, wenn nicht James sondern Elvis am Mikro gestanden hätte, meinetwegen hätte er auch bei Pantera sein können, denn oft erinnern mich Volbeat auch stark an Pantera. Auch stimmlich klingt das hier wie ein Mix aus Elvis, James Hetfield und Phil von Pantera. Dazu kommen stellenweise coole Country/Southern Rock Stellen, aber alles in allem ist das einfach schlichtweg sauguter fetziger Rock/Metal, den man super auf Partys auflegen kann, dann rockt die Bude nämlich mal richtig, und das ist was für jedermann, nicht nur für Rock- oder Metal-Fans. Von meiner Seite sei gesagt, wer gerne Rock und Metal von 60er bis heute hört, und wer gerne gute Partymucke will, der braucht, ich wiederhole BRAUCHT dieses Album, und alle anderen am besten gleich dazu!


Blackwater Park
Blackwater Park
Preis: EUR 6,99

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie schön Musik doch sein kann..., 20. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Blackwater Park (Audio CD)
Der Progressive oder Death Metal Fan war ich, bis auf wenige Ausnahmen wie Dream Theater und Porcupine Tree im Progressive Bereich und Death oder Cynic im Death Metal Bereich, ehrlich gesagt noch nie. Nun, Opeth waren mir eigentlich schon seit geraumer Zeit ein Begriff, aber viel gekümmert haben sie mich nie – bis zu dem Zeitpunkt an dem ich dieses Album das erste mal in kompletter Länge gehört habe. Die Mischung aus den oben genannten Genres führte dann letztlich dazu, das ich mir diese Band mal anhörte, und da stieß ich (glücklicherweise) gerade als erstes auf Blackwater Park.

Nun, nach dem ersten Durchlauf bleibt nicht viel hängen, auch nicht nach dem zweiten, aber die Musik hinterlässt dennoch ihren ersten Eindruck, und der war gut. Die Musik die hier geboten wird, erfordert jede Menge Zeit und Aufmerksamkeit, zum so nebenbei hören definitiv nur dann geeignet, wenn man schon text- und melodiesicher ist. Was macht dieses Album nun so dermaßen gut? – Hauptsächlich die Melodielinien und die auftretende kalte Atmosphäre! Gesanglich wechselt man sich zwischen tiefen growlen und dann wieder Engelsstimmchen ab. Die Songs haben alle Überlänge, jede Menge Tempowechsel und bieten vor allem diese Art von Überraschungen die man definitiv nicht erwartet, beispielsweise taucht nach drei Minuten Dauergegrunze und Metalriffs eine akustische Gitarre auf, die mit klarem schönen Gesang begleitet wird. Man kann hier definitiv keinen einheitlichen Songaufbau erkennen, zumindest keinen der sich durch’s komplette Album zieht, a la Strophe-Refrain-Schema. Harvest, zum Beispiel, kommt ganz akustisch daher und beweist einmal mehr, wie schön Musik doch sein kann. Desweiteren bauen die Schweden eine dermaßen klasse Atmosphäre in den Songs auf, wie sonst keine andere Band. Das nette Cover passt sich vollkommen der Musik an, die Produktion ebenfalls. Die Texte veranlassen zum nachdenken, die Gitarren-Soli zum Gitarre lernen, wenn man’s nicht schon kann. Bei diesem Album gibt es keine Grenzen, was Fremdgenre Einflüsse betrifft, in Bleak zum Beispiel taucht ein jazz-ähnliches Stück auf, und das Piano-Outro bei The Leper Affinity, nebenbei mal bemerkt: eines der besten Lieder die ich kenne, ist ebenfalls genial. Das doomig-progressive The Drapery Falls veranlasst ebenso wie alle anderen Lieder zum träumen. Am besten hört man das Album kurz vorm einschlafen oder an grauen, regnerischen Tagen und beobachtet dazu den Regenfall bei einer Tasse schwarzem Tee, das ist aber jedem selbst überlassen, so gefällt’s mir ganz gut, und so ist auch die Atmosphäre.

Wer gerne Progressive hört, und von Opeth bisher nichts kennt oder den die Death Metal Parts abschrecken, dem sei gesagt, unbedingt eine Chance geben, denn was hier abgeliefert wird, ist der reinste Wahnsinn, im positiven Sinne. Die Death Metal Parts, obwohl so offensichtlich raushörbar, hören sich mehr nach Progressive als nach Death Metal an und stören in keinster Weise, weder Atmosphäre noch die schönen Melodien. Blackwater Park ist meiner Meinung nach das beste was Opeth bis heute abgeliefert haben, und gehört auch in jede geordnete Metal-Sammlung, und wer mit dieser Platte Spaß hat, der soll sich auch den Vorgänger Still Life zulegen, denn der ist ähnlich klasse, wer dennoch lieber reinen Progressive ohne Growlen bevorzugt, dem sei Damnation (auch von Opeth) ans Herz gelegt, dort fallen diese nämlich weg. Anspieltipps könnte ich nennen, müsste ich aber jeden Track einzeln auflisten, denn dies ist ein absolut perfektes Gesamtwerk!


Gambling With the Devil
Gambling With the Devil
Preis: EUR 11,54

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...and he lost!, 2. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Gambling With the Devil (Audio CD)
Nach dem, meiner Meinung nach, guten Vorgänger, war ich nicht auf ein besseres Album gespannt. Dennoch bieten mir Helloween es an! Als die ersten Gesänge von Kill It ertönten, dachte ich erst, ob ich eine 80er Helloween oder Judas Priest Scheibe drinhabe, aber dem war nicht so, und ich bekam ein kleines Grinsen ins Gesicht. Helloween wollen es auf ihre alten Tage, scheinbar nochmal allen zeigen, die sie abgestempelt haben. Auf ihrem neuen Album bieten sie guten alten Power/Speed Metal, wie er sein sollte! Nebenbei bemerkt, Helloween sind die einzigste Power Metal Band die ich höre, somit müssen sie einfach grandios sein. Beim Hören dieser Scheibe fühle ich mich an die alten Keeper-Scheiben erinnert, nicht von der Musik, einfach von der Stimmung. Man hört seit langem wieder in den Songs, das es den Jungs echt Spaß gemacht hat, an diesem Album zu arbeiten. Einen Ohrwurm jagt den nächsten, kitschige Balladen a la Light The Universe gibt’s nun auch nicht mehr, lediglich ein zwei Balladen tauchen auf, aber kein Kitsch. Die schnellen Songs sind eindeutig dominant und besser, mir kann keiner sagen ihm seie nicht die Melodie von The Saints oder Final Fortune im Ohr. Die Songs dröhnen nur so aus den Boxen, wie bisher bei keinem Helloween Album. Hier stimmt einfach alles: Songs, Lyrics, Produktion, Gesang. Definitiv eines der besten Alben im ganzen Genre, und neben den Keeper-Scheiben nun meine persönliche Lieblingsscheibe der deutschen. Ja, da ist man dann wieder stolz, das es doch noch gute deutsche Bands gibt, hoffentlich nächstes Album wieder so gut! Eindeutige Kaufempfehlung an alle Rock/Metal Fans der alten und neuen Schule!


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