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Fantastic "Fantastic"

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Microsoft Lumia 535 Smartphone (12,7 cm (5 Zoll) Display, Quad-Core Snapdragon 200 Prozessor, 1,2GHz, 5 Megapixel Kamera, Single-SIM, Win 8.1) schwarz
Microsoft Lumia 535 Smartphone (12,7 cm (5 Zoll) Display, Quad-Core Snapdragon 200 Prozessor, 1,2GHz, 5 Megapixel Kamera, Single-SIM, Win 8.1) schwarz
Preis: EUR 119,00

15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Downgrade vom Lumia 925 - Das unfaire Duell ? (Inklusive Touchscreen Bug Update !), 20. Dezember 2014
Nachdem mein ehemaliger "Beinahe High Ender" Nokia Lumia 925 nach einem unliebsamen Sturz den totalen Supergau in Sachen Wasserschaden erlitten hatte, mußte zeitnaher Ersatz her.

Da kam dann das erste mit Microsoft Schriftzug beflaggte Lumia 535 in die engere Wahl. Natürlich hatte ich mir auch einige andere Kandidaten auserkoren - besonders das 730/735 hatte dabei die Nase ganz weit vorne. Das 830 - nahezu perfekt, aber die wirklich miese Fronkamera (unter 1 MP !) in dieser Preisklasse ließ auch dieses Modell ausscheiden. Das 1520 ist meiner Meinung nach immer noch das perfekte Windows Phone - wenn man denn gewillt ist, 6 Zoll mit sich zu führen. Doch Preis und Übergröße waren auch hier ausschlaggebend - und so blieb weiterhin das 730 bzw. 735 im Rennen. Derzeit für 190 bis 230 Euro zu haben (je nach Ausführung und Farbe) und vom Design her wieder an den Klassiker Lumia 800 angelehnt - also ein optischer Leckerbissen, dazu jetzt sogar mit austauschbarem Cover und wechselbarem Akku. Leider auch hier: Kein Glance. Ebenso das 930er - das ungeliebte Kind. Ein High End Bolide ohne Glance ist ebenso ein No Go.

Letztendlich fiel die Wahl dann auf das mittlerweile zu Preisen zwischen 99 und 120 Euro erhältliche Lumia 535, das auf den letzten Metern vor Kaufentscheidung das 730 / 735 ausgestochen hatte. Beide sind sich recht ähnlich, was die fehlenden Merkmale betrifft - denn bei Beiden fehlt sowohl der wirklich sehr praktische Glance Screen, als auch der physische Kamerauslöser, den ich bei meinem Lumia 925, als auch meinem Erstling, dem 900er, so sehr zu schätzen wusste.

Auch bietet das 535 nicht mehr die drei gewohnten Windows Button unterhalb des Kachelscreens in Form physikalischer Tasten, sondern sind nun direkt auf dem Screen (Onscreen Touch) zu finden, bieten aber auch hier auf Wunsch ein haptisches Feedback in Form einer kleinen Vibration. Finde ich ganz praktisch, zumal auf meinem 925er diese drei Buttons auch noch relativ ungleichmäßig ausgeleuchtet waren. Auch hübsch: Dreht man das Smartphone zur Seite, drehen sich die Button nun in diese Richtung mit - während sie vorher starr blieben. Und wer nun glaubt, die Buttons nehmen ja einen erheblichen Teil der 5 Zoll in Anspruch und machen das Display in Wirklichkeit kleiner, der irrt: Man kann die Buttons nach Herzenslust aus- und wieder einblenden - und so echte 5 Zoll bieten - anders und besser als bei der Konkurrenz.

Aber sind wir doch mal ehrlich - bei einem Preis von knapp 100 (!) Euro verzichte ich auch gerne auf Glance und den Kamerabutton und bekomme stattdessen sogar das größere Display (5 beim 535 statt 4,5 Zoll beim 925) als auch die bessere Frontkamera (5 beim 535 statt 1,2 MP beim 925) .

Nach dem Update und der Bugbeseitigung läuft nun auch der Hauptscreen mit den Kacheln gefühlt geschmeidiger als noch zuvor. Und ja - man merkt einen Unterschied zum 925. Das läuft butterweich während das 535 ein kleines bisschen weniger sanft die Menüs bewegt - dies fällt aber wirklich nur beim Homescreen auf, ansonsten ist es nur im direkten Vergleich zu anderen Modellen feststellbar und es erweist sich nach anfänglicher Skepsis auch nicht als störender Mangel, wie es hier gerne mal als KO Kriterium aufgeführt wird. Ist es nämlich nicht. Vielleicht bei einem 500 Euro Oberklassen Smartphone, nicht aber bei einem 5 Zoll Windows Phone, das ohnehin sehr genügsam ist.

Das Design des 535 ist zudem ansprechend und es fühlt sich auch nicht so kalt in der Hand an wie das 925, dessen Seitenrahmen ja bekanntlich aus Aluminium besteht. Desweiteren spricht für das 535 der austauschbare Akku, der SD Karteneinschub und die wechselbaren Rückschalen - alles Features, die das 925 gar nicht erst hat - das 535 aber sehrwohl !

Ich selbst habe mich für die schwarze Variante entschieden, die ist ebenso wie die blaue und weiße matt statt glänzend, während das orange und grüne Modell relativ billig wirkende, glänzende Cover verwenden. Da diese aber austauschbar sind - kann man natürlich auch zu diesem Modellen greifen, falls man auf diese Farbvarianten steht. Laut Packungsrückseite existiert wohl auch noch eine graue Variante, die ich im Handel bisher jedoch nicht entdecken konnte.

Das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt also voll und ganz. Wenn ich mir da so den ein oder anderen wirklich schrecklich subjektiven Satz in einem nicht gerade glaubwürdigen Test einer gewissen Redaktion so durchlese (und Windows Phone Fans wissen, welche Seite ich meine) - dann kann man nur mit dem Kopf schütteln: Da wird eine 100 Euro Devise bewertet wie ein 500 Euro Flagschiff und der niedrige Preis beiläufig erwähnt als wäre es etwas völlig Normales. Zudem ruckelt bei Denen Windows Phone auch ständig oder ist viel zu langsam und der App Store mit seinen 300.000 Apps ? Immer noch zu klein ! Diesbezüglich untenstehend ein Update.

Natürlich vermisse ich den Glance Screen ein wenig, aber es nimmt auch ein wenig das Suchtgefühl Glance zu aktivieren um nach neuen Benachrichtungen zu schauen ;)

Die Akkulaufzeit bewegt sich für einen 5 Zöller im zufriedenstellenden Bereich und liegt laut einer renomierten Seite im Internet sogar eine Stunde über der Laufzeit des 925 - und das hat den kleineren Screen (aber auch schnelleren Prozessor).

Und noch was zur Displayqualität: Halte ich mein 925er (mit HD Auflösung) neben das 535 fallen durchaus Unterschiede auf - das liegt zum einen am verwendeten Displaytyp als auch der geringeren Auflösung. Der Schwarzwert ist beim 535 schwächer, aber nicht störend. Und das Schriftbild wirkt eigentlich ziemlich zufriedenstellend und nicht billig und übermäßig ausgefranzt. Das sind Sachen die man im Kauf nehmen kann - zumal die Kacheloptik von Windows Phone hier sehr verzeihlich ist. Ich war sogar ziemlich überrascht wie gut das Display eigentlich ist für ein Smartphone, für das ich 109 Euro bezahlt habe.

Toll auch, daß direkt die neuste Version aufgespielt ist - nämlich das Denim Update, daß aber leider nicht alle Funktionen auf dieser Devise bietet. Das "Hey Cortana" Feature soll sich nämlich derzeit bei nur 3 Lumia Modellen aktivieren lassen. Verschmerzbar.

Für wen ist das Lumia 535 also interessant ? Für Sparfüchse, die nicht mehr als 120 Euro ausgeben wollen und ein Smartphone wollen, dessen Abstriche man nur wahr nimmt wenn man von einem anderen höherpreisigen Lumia kommt (Glance) . Dafür bekommt man aber satte 5 Zoll, die auch noch in ein für diesen Preis hochwertiges Gehäuse eingearbeitet wurden.

Leichte Abstriche für das Fehlen des sehr praktischen Glance sowie den fehlenden Kamerabutton und die minimal schwächere Performance beim Scrollen durch den Kachelscreen.

Dicke 4 Sterne für das erste Microsoft Smartphone im Lumia Gewand.

Update 01 / 24.12 - Frohe Weihnachten und das hier: Leider bemerke ich (nun doch) weiterhin, daß die Tastatur (Whats App) nicht immer sofort anspricht - besonders an den Rändern. Kann das Jemand bestätigen oder liegt es nur an der von mir verwendeten Schutzfolie ? Beim Lumia 530 eines Bekannten, der die selbe matte Folie verwendet, kann ich diesen Umstand nämlich nicht feststellen. Wie sehen die Erfahrungen der anderen Besitzer des 535 aus ? Swipen klappt zwar wunderbar, allerdings nervt es langsam. daß die Entertaste manchmal erst beim dritten oder vierten Mal reagiert.

Update 02 / 24.12 - Ein Unterschied zu kleineren Modellen: Die Anzahl der Kachelspalten lässt sich unter "Startseite/Design" nicht mehr vorgeben ! Dies ist wohl dem 5 Zoll großen Screen zu schulden, bei 4,5 Zoll (Lumia 925) ist es allerdings noch durchaus möglich gewesen.

Update 03 / 24.12 - Habe mich nun entschlossen, die Wertung vorerst von vier auf drei Sterne herunterzukorrigieren - denn nach intensiver Benutzung - auch ohne Displayschutzfolie - kann ich nun sagen, daß der Touchscreen weiterhin recht bockig reagiert hinsichtlich der Tastatur. Ich kann leider auch nicht bestätigen ob das Update nun wirklich drauf ist oder nicht da es im Internet sehr widersprüchliche Aussagen diesbezüglich gibt. Die einen sagen, daß bisher nur die RM 1089 bedacht wird, andere sprechen von Modellen der RM 1090 Baureihe. Mal sehen ob da dieser Tage noch ein Fix erfolgt.

Update 04 / 25.12 Habe die Bewertung wieder auf 4 Sterne nach oben korrigiert. Denn mittlerweile fällt die leichte Schwerfälligkeit nicht mehr so arg ins Gewicht, wenn man den Direktvergleich mit anderen Geräten außen vor lässt. Auch habe ich die Schutzfolie nun weggelassen und die Bedienung klappt nach weiterem intensiven Nutzen nun auch ziemlich problemlos, wenn auch noch Luft nach oben vorhanden ist.

Update 05 / 26.12 Wichtig : Wenn man die Preview for Developers installiert hat, sollte man sie deaktivieren - erst dann scheint das Update geladen zu werden. Bei mir funktioniert und flutscht jetzt jedenfalls alles wie von Windows Phone gewohnt: Der Kachelscreen ruckelt nicht mehr und die Tastatur macht das was sie soll. Auffällig war ein Ruckler während einer Animation beim Wechsel zwischen App Liste und Kachelscreen, der nun so gut wie verschwunden ist. Mikroruckler sind zwar AB UND AN noch wahrzunehmen, aber die sind wirklich verschmerzbar bei gerade mal 109 Euro für dieses außergewöhnlich edel wirkende Smartphone, welches stets wesentlich teurer eingeschätzt wird, wenn ich es Freunden und Bekannten zeige.
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 26, 2014 2:37 PM CET


Samsung UE55H6470 139 cm (55 Zoll) 3D LED-Backlight-Fernseher, EEK A+ (Full HD, 400Hz CMR, DVB-T/C/S2, CI+, WLAN, Smart TV, Sprachsteuerung) schwarz/silber
Samsung UE55H6470 139 cm (55 Zoll) 3D LED-Backlight-Fernseher, EEK A+ (Full HD, 400Hz CMR, DVB-T/C/S2, CI+, WLAN, Smart TV, Sprachsteuerung) schwarz/silber
Preis: EUR 766,75

30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Von Plasma zu LCD - Mein erstes Mal mit LED, 3. September 2014
Nach 9 Jahren Plasma - nun also der erste LCD Fernseher - oder auch LED wie man es marketingwirksam erdacht hat - dennoch basieren beide Anzeigen auf Flüssigkristallen.

Jedenfalls nun schwermütig kein Plasma mehr, daher nun erstmals hintergrundbeleuchtet und nicht mehr selbstleuchtend wie es mein Philips, Panasonic und auch mein Samsung Plasma (zwischen 42 und 50 Zoll) immer so schön taten.

Als Filmfan - und weniger Fernsehzuschauer - tut man sich da erstmal recht schwer, denn nach wie vor kommen echte Filmfans nämlich aus dem Plasmalager - und man geht sehr skeptisch an die Sache ran. Daher - um mögliche Entäuschungen vorzubeugen - das Upgrade in die 55 Zoll Klasse. Dann fallen auch die möglicherweise schwächeren Schwarzwerte und weniger plastischen Kontraste weniger ins Auge bei etwas mehr Größe. Soweit, so vorurteilsbehaftet.

Erster Eindruck nach dem Auspacken: "Leichter als mein 50 Zoll Plasma" - und laut Anleitung soll ich ihn HINLEGEN zur Installation des Standfußes ? Bitte ? Sowas kennt man als jahrelanger Plasmatiker nicht - denn da hieß es stets "Nur aufrecht transportieren." Des Glases wegen.

Der Fuß erweist sich dann aber als erstes Ärgernis: Laut Samsung soll er beweglich sein, sprich nach links und rechts drehbar. Doch dieser (nicht gerade schöne) Sockel in leicht optischer Anlehnung an einen Krähenfuß bewegt sich keinen Zentimeter. In Foren dazu widersprüchliche Meinungen. Bei dem einen läßt er sich bewegen, bei dem anderen nicht. Man empfiehlt sogar die leichte Lockerung zweier Schrauben - was sich später als (hoffentlich) richtig erweisen wird.

Läßt man mal die optisch anfechtbare Attraktivität des Standfußes weg, erweißt sich der H6470 als ansehliches Stück Technik - der Rahmen ist schön dünn (geht noch ein wenig dünner bei anderen Modellen) und wirkt bei Wandmontage gleich dreimal hochwertiger. Die Klavierlackoptik ist auch hier mir leider ein Dorn im Auge. Immerhin ist er an allen vier Seiten eckig und nicht wie beispielsweise der H6270 an der Unterseite des Rahmens leicht gewölbt, was eher unschön aussschaut.

Die Einrichtung erweist sich als halbwegs logisch, wobei zunächst der Fernsehempfang außen vor gelassen werden soll, was der Samsung bei der Ersteinrichtung aber erstmal nicht einsieht und immer wieder zum besagten Punkt zurückspringt, bis es dann aber irgendwann auch ohne Fernsehempfangseinrichtung weitergeht.

Denn erstmal soll Maxdome zeigen was es kann. Eine Onlinevideothek und die anderen Smart TV Features natürlich ebenso, wobei hier wirklich viel Mist dabei ist. Auch das Menüdesign im Smart TV Modus erweist sich zunächst als ein wenig überladen und bunt. Maxdome jedoch ist wundervoll und ich bezweifele, daß Upcoming Netflix es anfangs leicht haben wird da mitzuhalten. Im Gegensatz zu meinem letzten Plasma erweist sich die Samsung Maxdome App zudem als wesentlich ausgereifter und auch schneller in der Bedienung, die Zweitfernbedienung in den Menüs von Maxdome mit dem Laserpointer funktioniert hier allerdings (noch ?) nicht.

Da ich Fernsehsignale nicht als Hauptbildquelle verwende, muß eine herkömmliche DVB-T Antenne herhalten und ich werde wieder überrascht - sooo schlecht ist das Bild hier gar nicht - auch mein Plasma war da nicht viel besser, wobei Plasmas ja dafür bekannt sind, gnädiger mit SD Signalen umzugehen. War bisher auch immer so - und bei Bekannten und Freunden sah Fernsehen zumeist grauenhaft aus auf ihren überstrahlenden LCD's. Doch der Samsung wirkt erstaunlich natürlich und abgestimmt.

Womit ich zu den Schwarzwerten überleiten möchte. Und wieder werde ich überrascht. Schwarz ist schwarz. Zumeist. Auch hier spielt das Quellmaterial eine Rolle. Die XBOX ONE liefert jedenfalls hochwertige Bilder. Und auch bei Filmen per BluRay setzt sich der gute Eindruck fort. Filme sehen filmisch aus und dank ABGESCHALTETEM Motion Plus auch wirklich wie ein echter Kinofilm - ohne Seifenoper - Effekt. Manch einer beklagt das ja immer wieder gerne, aber man kann das bei den LCD's auch ausschalten. Es ist nur eine mögliche Option. Bei 3D wirkt es sogar je nach Spielfilm bereichernd dieses Motion Plus. Die beiliegenden 3D Brillen lassen diese Feststellung zu und beweisen - der Samsung kann auch 3D - und wie.

Nun, gute Schwarzwerte sind vorhanden, was ist mit der Blickwinkelstabilität ? Hier muß der H6470 erstmals den Kürzeren im Gegensatz zu Plasmas ziehen - denn Plasmas sind zumeist sehr Blickwinkelstabil. Der Samsung macht seine Sache gut, aber nicht so schön wie meine Plasmas zuvor. Außer der Panasonic den ich mal besaß, da konnte ich auch erstmals bei einem Plasma feststellen, daß diese negative Eigenschaft selbst hier vorkommen kann.

Noch eine LCD Marotte ließ mich nur schwerfällig überwechseln : Die Homogenität der Ausleuchtung. Und auch hier macht Samsung seine Sache gut, aber nicht perfekt - denn bei vollflächig, einfarbigen Bildern (XBOX ONE Logo bei Konsolenstart) fallen LEICHT fleckige Helligkeitsunterschiede auf. Ebenso in allen vier Ecken mehr oder weniger stark ausgeprägt aber minimal und nicht wirklich störend. Dafür stimmt zu sehr der Gesamteindruck - auch im abgedunkelten Heimkino - was ich dem Samsung hoch anrechnen muß - denn Filme schaue ich nun mal nicht im taghellen Wohnzimmer.

Ist mein H6470 somit ein vollwertiger Ersatz für meine geliebten Plasmas ? Ja, das ist er - wenn auch nicht perfekt in allen Punkten. Aber sehen wir es mal so - der Samsung kostet zum Zeitpunkt dieser Zeilen gerade mal knapp 900 Euro - inklusive zweier 3D Brillen, zweier Fernbedienungen, 139 cm Bildschirmgröße und dem ganzen PiPaPo, den man eigentlich nicht wirklich braucht (Stichwort Sprachsteuerung). Kinect ist ja noch ganz witzig, aber in meine Fernbedienung quaseln ? Na ja.

Darum kann ich allen preisbewussten Filmfans, die bisher nur Plasma kannten, raten : Ihr werdet nicht entäuscht sein und meckern werdet ihr - ja - aber auf hohem Niveau. Ich würds wieder tun, ins LCD Lager wechseln. Aber ganz ehrlich - der Markt wollte es so. Plasma war ja immer sooo schrecklich stromhungrig - klar - Eure Autos waren ja die reinsten Energiewunder...aber Plasma - voll die Stromfresser. Sprich - die Gunst der Käufer ging in Richtung LCD - ungeachtet der vielen Kinderkrankheiten dieser Technik. Der Untergang der Plasmatechnologie ist daher traurig und dem Hauptargument Strompreise zu verschulden, wenn auch unbegründet, bedenkt man, daß die Mehrkosten im Jahr bei nur wenigen Euro liegen.

Dennoch: Der Samsung UE55H6470 hat mir das Plasmasterben zumindest ein wenig leichter gemacht und was noch viel besser ist: Gut gefallen, denn LED hat in den letzten Jahren offenbar kräftig aufgeholt. So, und jetzt erstmal einen Film gucken.


Wolfenstein : The New Order - [Xbox One]
Wolfenstein : The New Order - [Xbox One]
Preis: EUR 39,99

24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vom Regime, das keines war., 20. Mai 2014
Wolfenstein - The New Order ist eines der ganz wenigen Spiele, auf die ich mich mit meinen 36 Lebensjahren noch so richtig gefreut hatte. Nun ist es endlich da - und liegt mir in der deutschen (also der offiziell in Deutschland erhältlichen) Verkaufsfassung vor. Somit fehlen sämtliche Hakenkreuze und ähnlich anmutende Problematiken. Klare Bezüge sind aber immer noch vorhanden, mehr als eindeutig sogar. Berlin ? Soldaten ? Eindeutige Beflaggungen ? Das mag dem ein oder anderen bekannt vorkommen...
Die Verpackung weißt zudem noch mal extra daraufhin, daß Gewalt eben nicht geschnitten wurde.

Achtung ! Dem ist natürlich (mal wieder) eben nicht so. Auf Schnittberichte.com ist nun enthüllt worden, daß es nun doch auch Zensur in Sachen Gewalt gibt. Geschmacklos die Szene die gestrichen wurde ? Ja ist sie. Und auch vernachlässigbar. Aber der Verpackungstext ist damit zu einer Lüge degradiert worden - und damit wurde Kundentäuschung betrieben ! Muss das sein ?

Die Sprachausgabe ist gut, wenn auch ein Sprachmix mir eindeutig besser gefällt: So sprechen in der Originalfassung sämtliche Charaktere in ihren Landessprachen, was natürlich nochmals authentischer wirkt - wenn man hier davon überhaupt sprechen mag, denn alles ist wunderbar gnadenlos überzeichnet: Größenwahnsinnige Ärzte, Supersoldaten, (gut animierte) Roboterhunde und weitaus mehr. Das gefällt auch in der "angepassten" Version.

Die Diskussion ob nun diese Art der Zensur überhaupt sein darf oder muß, halte ich für gerechtfertigt. Ich spreche auch nicht von Kunstfreiheit. Aber: in jedem Film gibt es sowas zusehen, bei Youtube ist es Gang und Gebe so etwas zu sehen und jedes Kind kann heutzutge Pornographie oder eben verfassungsfeindliche Symbole online einsehen, was ich nicht gutheißen kann und möchte. In Spielen, die offiziell in Deutschland vertrieben werden aber eben nicht. Halte ich im Falle von Wolfenstein für nicht angebracht. Dies ist Wolfenstein, das ist Satire, ein Spiel, welches ohnehin erst ab 18 Jahren freigegeben ist und eine fiktive und nicht geschönte Geschichte, dafür aber eine gnadenlos überzeichnete Dystopie erzählt. Das hat nichts mit Kunstfreiheit zu tun.
An einer Stelle im Spiel (ziemlich zu Beginn) müssen wir selber entscheiden, wen einer der Protagonisten umbringen soll. Das ist in der deutschen Verkaufsfassung seltsamerweise dringeblieben - und wirkt bitterer als jeder Bezug zum dritten Reich, denn hier muß man selber aktiv entscheiden.

Zu meiner Überraschung bietet The New Order sogar eine gekonnt eingeflochtende Story. Will man das Überhaupt ? Nun, hier ist sie relativ gut erzählt, von daher eine willkommene Bereicherung.

Sehr schön auch die Tatsache, daß anders als in Call Of Duty und Konsorten, sich die Energieanzeige nur teilregeneriert, und man noch ganz klassisch wie in älteren Shootern mit Erste Hilfe Kästen, Helmen, Rüstung etc. seine Anzeige wieder aufbessern kann.

Nun das große Aber: Der grafische Aspekt. Ich habe wie bereits erwähnt die XBOX ONE Version vorliegen, die ist inhaltsgleich zur PS4 Fassung, auch Framerate und Auflösung sind diesmal gleich. Unterschiede sind marginal bis gar nicht vorhanden.

Doch Next Gen ? Nein. Das ist die Grafik zu so gut wie keinem Zeitpunkt. Alles ist natürlich etwas feiner aufgelöst, aber ein WOW Effekt blieb aus, auch wenn mich der riesige Roboter im Prolog des Spiels durchaus beeindruckte, jedoch tut er dies auch in den Current Gen Fassungen.

Ich verstehe das auch nicht so ganz: Bei Aliens : Colonial Marines wurde über die Grafik größtenteils vernichtend berichtet. Das war auf XBOX 360, PS3 und PC. Ok, die PS3 Fassung war wirklich ein grafisches Armutszeugnis, jedoch konnte das Spiel eine überzeugend und grafisch auch ansprechende Alien Atmosphäre schaffen.

Und Wolfenstein ? Es sieht OK aus, aber gemeckert wird fast einhellig nicht. Die meisten Spieler und Tester scheinen sich einig, daß die Grafik überzeugend bis zufriedenstellend ist. Ist sie auch. Aber für eine dermaßen "langweilige" Optik habe ich mir keine Next Gen Konsole gekauft. Da muß endlich mal der CUT erfolgen zur alten Konsolengeneration, damit eine neue Grafikengine endlich neue Wege gehen kann.

Akustisch ist diese Fassung teilweise nicht gerade immer perfekt abgemischt, ein getrennter Regler für Sprachausgabe und Musik ist leider nicht vorhanden.

Den Patch konnte ich übrigens bisher nicht installieren, hat Jemand ähnliche Erfahrungen machen können ?

Als Kenner der Vorgängerspiele stellt auch dieses Wolfenstein zufrieden, besonders die irren Einfälle halten diesen Shooter über den Durschnitt. Dennoch vergebe ich nur 3 Sterne: Es fehlt einfach das große WOW, der Prolog ist zudem nicht gerade der gelungenste Einstieg, wirkt grafisch auch recht bescheiden. Später wird es besser, teilweise sogar großartig - das Versteck des Widerstands zum Beispiel ist mit derart viel Liebe und Detailverliebheit gestaltet, daß man hier gerne mal einfach nur minutenlang durch die Räume laufen möchte.

Daher kann ich der vorliegenden Fassung nur 3 Sterne geben, zumal die Zensur einen faden Beigeschmack hinterlässt. Da können zwar auch die Macher nichts für, dennoch wirkt es sich auf das Spielgefühl (wenn auch nur leicht) aus.

Update : Heute (28.05.14) wurde mir nun "endlich" der über 5GB (nicht 7) große Patch zum Download zur Verfügung gestellt. Gerüchte im Internet besagten, daß der Patch schon integriert sei bei der Verkaufsversion. Das kann ich hiermit nun also wiederlegen - auch die deutsche Verkaufsfassung erhält ihn. Was er genau bewirkt, ist auch nach intensiver Suche im Internet nur zu vermuten: KI Verbesserungen werden aufgeführt, andere sprechen von neuen optionalen Funktionen. Schon seltsam: Da werden mal eben 5 fette GB auf die Platte geschaufelt - und keiner weiß so recht wofür.

Update : Heute (10.06.14) möchte ich abschließend noch einmal ein paar ergänzende Worte hinterlassen
(Achtung Spoiler !): Ich bin kein "in 6 Stunden hab ich es komplett durchgespielt" Spieler, sondern eher die Art von Spieler, die meistens zwar ein Spiel durchspielt, aber dann einfach mal für 30-40 Minuten so zwischendurch und dann ist auch wieder gut.

Nun habe ich auch Wolfenstein durch - mittlerer Schwierigkeitsgrad, nur ein Handlungsstrang. Die Unterschiede zur Alternativstory sind laut Äußerungen im Internet eher marginal.

Nun, was kann ich noch schreiben, was ich nicht ohnehin schon in die Tastatur gehämmert habe ? Vielleicht, daß mir Wolfenstein - New Order besser gefallen hat als Call Of Duty Ghosts. Und das es mir wesentlich besser in Erinnerung geblieben ist als der Geistershooter.

Denn Wolfenstein hat eine Story die man sogar versteht - die von Ghosts ist einfach nur - sagen wir mal - langweilig, öde erzählt und verworren. Die von Wolfenstein ist herrlich überdreht, mit Charakteren, die einem im Laufe der Story ans Herz wachsen (sowohl die Fiesen als auch die Guten) und voller abgefahrener Einfälle. Zwar nicht an jeder Stelle, aber durchaus in schöner Regelmäßigkeit.

Der vorletzte Roboterkampf ? Eindeutig von RoboCop 2 inspiriert - am Ende das Gehirn aus dem Roboter reißen - eine gelungene Hommage.

Und am Ende blieb dann noch ein dickes Fragezeichen: Was ist mit Frau Engel ? Der erwartete Bosskampf blieb aus (in beiden Handlungen) und selbst nach dem Abspann gibt es keine Szene mehr mit ihr. Hat man sie vergessen oder wird sie der neue Oberscherge im nächsten Wolfenstein ?

Ich bin kurz davor, einen vierten Stern zu vergeben. Doch belasse ich es bei Dreien: Denn
ich bin das Spiel hindurch zwar wunderbar unterhalten worden, jedoch auf einer 500 (jetzt 400) Euro Konsole, von der ich einfach mehr erwartet habe. Dazu die Zensur (trotz sehr guter Synchro) und die ein oder andere Ungereimheit.

Besser als Call Of Duty - aber beim nächsten Mal bitte Frau Engel in Next Gen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 21, 2014 7:49 PM MEST


Pinnacle Studio 17
Pinnacle Studio 17
Preis: EUR 39,99

33 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Feinschnitt unmöglich mit der normalen Version - nur zur ULTIMATE oder wenigstens PLUS greifen !, 7. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Pinnacle Studio 17 (CD-ROM)
Die Versionen 8 und 9 sowie 11 waren mir über die Jahre sehr vertraut. Nach langer Pause liegt nun Version 17 vor. Und ich habe für den Anfang (nach Sichtung der Testversion) die einfache Version also nicht die PLUS und auch nicht die ULTIMATE Version genommen - immerhin 60 Euro schwer.

Nach Version 15 war ja bekanntlich (leider) Schluß mit dem echten Studio, ab Version 16 werkelt da ja eigentlich Avid Studio unter der Haube. Und dennoch bin ich bei Studio geblieben - andere Suiten in selben Preisklassen konnten mich bis heute nicht vollends überzeugen. Und das obwohl Studio nie sonderlich stabil lief und auch oft als Pannen Studio bezeichnet wurde. Und doch war es einfach sehr aufgeräumt und übersichtlich, logisch, nachvollziehbar und die Ergebnisse waren auch nach vielen Stunden der Ärgernisse ziemlich zufriedenstellend.

Nun also Version 17 - ich war durchaus gewillt mich auf die völlig neue Oberfläche einzulassen, denn trotzdem atmet auch Version 17 immer noch den Geist der alten Version - leider mit einigen Verschlimmbesserungen. Dass in der normalen Version das BluRay Authoring nicht dabei ist - vollstes Verständnis. Doch wie ich erst (obwohl es im Vergleich ONLINE NICHT ABER IM AUFKLAPPBAREN INNENTEIL DER VERKAUFSPACKUNG aufgeführt ist) später feststellte, ist FEINSCHNITT nicht mehr möglich ! Denn es fehlt der Trimm - Editor ! Was soll das ? War das früher auch so ?
Somit kann man nur auf der Timeline schneiden - und das höchst unbefriedigend und auf gut Glück. Ziemlicher Mist.

Natürlich will Corel / Pinnacle oder jeder andere auch - heutzutage auch Kunden mit preiswerteren Version ansprechen - doch wenn man mit einem SCHNITTPROGRAMM NICHT MAL VERNÜNFTIG SCHNEIDEN KANN - dann hat man sein Produkt verfehlt. Hier wird etwas halbgares verkauft, was auf kurz oder lang auch den Amateurfreund vergraulen wird.

Stichwort Stabilität : Arbeite mit einem Notebook mit Intel i5 Prozessor und kann das Arbeitstempo diesmal sogar nicht als das ärgerlichste Merkmal hervorheben, denn bisher wird alles relativ ansprechend "schnell" verarbeitet.

Dennoch: Diese Version ist eine bessere Demo.

Update: Nachdem Corel fleissig unter jede negative Kritik ein Posting mit der Bitte zur Kontaktaufnahme postete - und ich diese Bitte auch dankend entgegennahm - nur um mich mit der Standardantwort "Die Funktionen der unterschiedlichen Pinnacle Versionen sind auf der Internetseite vergleichend gegenübergestellt" abzuspeisen - sah ich mich veranlasst hier nochmal etwas zu ergänzen:

Ja, in der Tat steht dies auf der Internetseite von Pinnacle.

Aber: Nicht im Deckel der aufklappbaren Verkaufsversion ! Da werden zwar sporadisch einige Funktionen der drei Versionen miteiander verglichen, der fehlende Feinschnitt aber verschwiegen.

Und selbst wenn: Schneiden MUSS ein Schnittprogramm beherrschen - und zwar vernünftig. Und das kann man eben mit der normalen Version nicht machen.

Es ist daher sehr traurig, daß man mich mit so einer Standardantwort abgefertigt hat - zumal ich dies ja auch in meiner Rezension so erwähnte. Schon ziemlich dreist, dann den von mir ohnehin bekannten Wortlaut nochmal wiederzugeben.

Außerdem muß ich nun feststellen, daß längere Videodateien einfach nicht mehr abgespielt werden, wenn man sie in die Timeline packt. Alte VHS Videos digitalisieren (und gegebenfalls ein paar Störungsstellen herausschneiden) wird so zur mühsamen oder gar nicht erst umsetzbaren Tortur.

Update 2 : Nachdem der Import von MPEG2 Dateien immer langsamer wurde und die Videos plötzlich auf der Timeline oder in der Vorschau nur mit Glück und bald gar nicht mehr wiedergegeben werden konnten, setzte ich meinen Rechner komplett neu auf, installierte Pinnacle Studio 17 samt dem neuerschienenen Patch und was passierte - NICHTS ! Datein lassen sich weiterhin NICHT abspielen. Selbe Datei dann mal in der kostenlosen Software Windows Movie Maker importiert. Und was soll ich sagen - da läuft das Video ohne Ruckeln, ohne Wartezeit - ein einfaches MPEG 2 Video.

Update 3 : Konnte man in den alten Pinnacle Versionen noch problemlos Clips einfügen, ohne, daß sich die dahinterliegenden Clips auf der Timeline verschieben, ist dies in Version 17 nicht mehr ohne weiteres möglich. So wurde eine Tonspur immer wieder asynchron zur Bildspur dargestellt, nachdem man neue Clips nachträglich einfügte. In diversen Foren gibt es Anleitungen wie man vorgehen kann um dies zu verhindern, aber bisher ist mir dies mit dieser Version noch nicht gelungen und schlimmer: Welcher Gelegenheits - Nutzer will erst diverse Foren durchwühlen um zu erfahren, wie man vorzugehen hat, damit das Programm einem nicht wieder das mühsam arrangierte Video auseinanderschiebt.

Desweiteren lässt sich Pinnacle plötzlich nur noch einmal starten, stürzt irgndwann ab und lässt sich erst nach einem Neustart des Rechners wieder zum Laufen überreden. Da frag ich mich doch warum. Was passt dem Programm nicht obwohl es vor kurzem erst wieder neu aufgesetzt wurde und auf einem jungfreulichen Windows 7 installiert wurde ?

Update 4: Ohne erkennbaren Grund ist bei der Bearbeitung eines 4 Minuten langen HD Projektes die Effekte Datenbank komplett verschwunden. Sie ist einfach nicht mehr verfügbar. Mit Mühe konnte ich dann die Effekte im Pinnacle Ordner wieder auffinden und neu verknüpfen, doch nur sehr zeitaufwendig, da die unterschiedlichen Effektkategorien in mehreren Ordnern ausgelagert sind.

Update 5: Noch eine Anmerkung : Wenn man in der Timeline einen Clip markiert, wird dieser orange umrandet - und zwar so MINIMAL, daß man manchmal übersieht, daß der Nachbarclip mitmarkiert wurde. Eine etwas dickere Umrandungslinie hätte hier durchaus Vorteil gehabt.

Update 6: Mittlerweile bietet Corel Pinnacle Studio 17.5 an - wohl als Reaktion auf die fast einhellig negative Berichterstattung. Ich habe diese "neue" Version nicht verwendet - die Aussagen im offiziellen Corel Forum sprechen aber eher von einem Marketing Gag, sprich hier wird eine gepatchte Version verkauft, die aber immer noch sehr fehlerhaft ist - so die Aussagen im Forum, nicht meine eigene Feststellung.

Nochmal Thema 3 Versionen : Die normale Version besitzt nichtmal ein Vorhängeschloß zum sperren einer Spur, daraus scheint das Verschieben der Timelines zu resultieren. Woher soll ich das wissen vor dem Kauf ? Da schweigt sich auch die Vergleichstabelle im Internet drüber aus !

Ich korriege meine Wertung nach dieser weiteren nutzerunfreundlichen Erfahrung auf 2 Sterne nach unten.

Zu gute halten muß ich Version 17, daß das Rendering nun immerhin ein wenig schneller von statten geht als noch bei den alten mir bekannten Versionen - wenn es denn mal läuft.

Mein Vorschlag: Pinnacle Studio 18 mit altbekannter Oberfläche versehen und nicht mehr 3 Versionen bringen, sondern wenn überhaupt - nur noch 2, am besten nur noch eine, aber doch nicht drei verschiedene Versionen ! Dann bleib ich auch gern bei Pinnacle.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 7, 2014 4:37 PM CET


Xbox One Konsole + Kinect
Xbox One Konsole + Kinect
Preis: EUR 458,95

5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ansichten eines "XBOX 360 Besitzers" und mit "Playstation Niemals Warmgewordenen", 5. Januar 2014
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Xbox One Konsole + Kinect (Konsole)
Direkt vorweg : Diese Rezension ist nicht rein objektiv. Wie auch, das kann sie gar nicht sein - ein wenig Fanboy sind wir doch Alle irgendwo. Und doch habe ich als XBOX 360 Besitzers der ersten Stunde auch mal eine Playstation 3 besessen.

Die erste Playstation damals habe ich gehasst - denn sie hatte mein geliebtes 3DO von Panasonic (nicht Viele werden es noch kennen) mit hässlichen, schiefen 3D Grafiken in nur wenigen Monaten quasi vom Markt verbannt. Die zweite Playstation war sicher ein schönes Ding, aber einen DVD Player hatte ich damals schon - und eben genau deswegen stand sie auch in so vielen Wohnzimmern. Die dritte Playstation der ersten Generation war ein Klavierlackbrotkasten, der zwar einen hübschen Blu Rayer Player verbaut hatte, aber grafisch den meisten 360 Titel leicht bis glasklar unterlegen war. Die XBOX 360 verrichtet nun schon seit vielen Jahren ihre treuen Dienste in meinen bescheidenen vier Wänden und ich habe sämtliche Interface - Veränderungen von Anfang an mitgemacht - und ich muß sagen, daß das derzeit aktuelle zwar gelungen, aber nicht perfekt ist.

Womit ich zur ONE überleiten möchte - die seit wenigen Tagen in meinem Wohnzimmer steht - und meinen Full HD Panasonic 3D Plasma in 50 Zoll Größe mit Grafiken der nächsten Generation versorgen soll. Die Playstation 4 kenne ich nur von Messen und aus dem Internet, gespielt habe ich selbst noch nicht an ihr, das möchte ich auch nicht schönreden, ich habs nicht getan, werde es sicher bald tun aber bisher fehlt der mir der eindeutige Vergleich.

Und was soll ich sagen - die erste Benutzeroberfläche der ONE mag optisch an Windows 8 und auch die 360 angelehnt sein, doch hier wirkt es alles noch irgendwie viel zu durcheinander. Da muß Microsoft noch nachbessern, mehr Übersicht muß her, selbst bei wenig Content verliert man schon jetzt den Überblick. Die Unübersichtlichkeit geht sogar so weit, daß ich mit einem Kinect Sprachbefehl manchmal sogar schneller (!) den gewünschten Inhalt aufgerufen habe als manuell über das Joypad, das übrigens dank Rumble Funktion in den Triggern einen echten Mehrwert bietet - das hat die PS4 nicht zu bieten. Hier punktet die ONE.

Die Zuverlässigkeit von Kinect schwangt irgendwo zwischen perfekt und "ganz schön zickig die Kleine." Denn während der Befehl XBOX gehe zu Startseite immer erhöhrt wird, sind manche Befehle leider erst nach wiederholtem Aufrufen verstanden worden. Auch hier muß Microsoft nachbessern - und auch Alternativbefehle einbauen, wenn man nicht gerade den exakten Wortlaut zur Hand hat. Doch grob gesagt ist Kinect eine wunderbare Technik: Ich komme vom Einkaufen, und ziehe die Jacke aus, rufe kurz XBOX AN in den Raum und mit einem weiteren Befehl in meine Spielebibliothek und starte sogar mit einem Sprachbefehl Call Of Duty (!) - wenn auch nicht immer sofort. Aber immerhin ohne nur einmal das Pad gebraucht zu haben - und in der Zwischenzeit hab ich die Jacke ausgezogen und die Einkäufe verstaut - da steckt viel Potential.

Die Bewegungssteuerung selbst empfinde ich bisher als nette Dreingabe - aber als viel zu launisch und ungenau - das muß ich nun leider zugeben. Mal klappt es richtig gut - dann wieder gar nicht. Nein, das nervt und ich belasse es bei Sprachbefehlen - hier stimmt die Trefferquote zumindest schon jetzt bei der ersten Version der ONE: Einmal von der Couch XBOX GEHE ZU FIFA 14 rufen und schon startet das Spiel während ich diese Zeilen hier in die Tastatur kloppe - Microsoft das war gut Kinect beizulegen - aber jetzt müßt ihr schnell nachbessern und den Preis senken, denn sonst zieht euch Sony davon - denn die "coolen Kids" da draussen zählen wieder auf Playstation. Wobei Sony mit der Eyetoy Cam nur ein lustloses Wischiwaschi Kinect Gegenargument zu bieten hat - traurig.

Grafisch haut die ONE nur bedingt bisher aus den Latschen - das gilt aber auch für die Playstation 4. Und ja, die ersten Spiele laufen auf der PS4 in echtem 1080P und COD sogar nur in 720P auf der ONE - aber : Call Of Duty Ghosts sieht gut aus, aber auch nicht mehr als das. Auf keiner der Beiden. Denn die Engine ist veraltet. Der große WOW Effekt blieb bisher aus. Wer aber vom demnächst eintreffenden Besuch die Kinnlade aufs Joypad fallen sehen will, sollte unbedingt aktuell RYSE und NBA 2K14 einlegen bzw runterladen. Das sind Argumente, die 500 Euro rechtfertigen. Und nicht etwa NBA14 von EA.

Dicker Rüffel übrigens dafür, daß man es bisher nicht geschafft hat, bei sämtlichen Games echtes 1080P anzubieten, hier hat die Playstation 4 zumindest aktuell auf dem Papier die Nase vorn. Und sicher auch auf dem großen Screen. Ironie des Schicksals an dieser Stelle: Der bisher bestaussehnste Next Gen Titel (neben NBA 2K und Killzone) ist ausgerechnet ein ONE Titel - nämlich Ryse. Das haut vielleicht nicht spielerisch aus den Socken, aber grafisch kann derzeit kaum ein Next Gen Titel mithalten. Und das nicht mal in 1080P sondern in 900P. Schon witzig.

Zum Design der ONE sei zu sagen, daß mal wieder viel Klavierlack (aber ebenso bei der Konkurrenz) verbaut wurde - sowas will ich nicht sehen und anfassen - und putzen - denn es verkratzt ! Was soll das ? Die 360 (u.a. die alte Weiße) war doch auch schön matt und schön robust. Dickes Minus beim verbauten Material. Das Design des Geräts selber ist natürlich Geschmackssache, aber immerhin sieht sie zeitlos aus. Und das externe Netzteil werte ich als Stärke, nicht als Schwäche. Denn Überhitzung läßt sich so wunderbar vermeiden.

Wer braucht nun eine ONE ? Warum 500 Euro statt 400 ? Nun, nicht weil Du Kinect brauchst, aber weil Microsoft es jahrelang mit der 360 richtig gemacht hat - und nun alles dransetzen wird, es wieder richtig zu machen. Das PR Debakel von 2013 haben sie (zu Recht) bitter bereut - wenn auch manche der Features sogar vom Kunden wieder gewünscht werden - Stichwort Family Sharing. Es ist dennoch das bessere Konzept der beiden Konkurrenten. Es ist der bessere Controller, es sind nicht zu verachtende Dreingaben wie Skype (und ja - auch Sony wollte immer mehr als nur Spielekiste sein - siehe DVD und Blu Ray) und es sind rein rechnerisch auch die besseren Dreingaben. Für 130 Euro mehr kriegst Du Kinect, also eine FULL HD Kamera, eine ziemlich zuverlässliche Spracherkennung, ein Spiel Deiner Wahl mit COD oder FIFA, dazu noch Killer Instinct in der Rohfassung und und und.

Dennoch: die 100 Euro sind es, die viele derzeit noch abschreckt. Und der Name Microsoft. Aber das macht Microsoft doch recht clever - XBOX war immer XBOX und nicht Microsoft XBOX.

Ein Appell an MS : Den Preis senken und Kinect DRINLASSEN im Karton, rudert nicht noch weiter zurück, das Dingen kann was, es gehört einfach zur dritten XBOX dazu. Es macht Spaß und es ist ein cooles Feature, wenn auch noch mit vielen Schwächen. Das ist irgendwie schon witzig: Microsoft kriegt monatelang einen auf den Sack, weil Kinect ja im großen NSA Stil die Wohnzimmer überwachen wird, und nur wenig später kauft Apple (!) die Kinect Erfinder. Apple ? Moment, das war doch die Firma, deren Smartphones in der Hosentasche eines jeden Zweiten steckt. Und schwupps...meckern verhallt. Und die Fachpresse hat wohl auch sämtliche Notebook - Webcams vergessen, als massiv gegen MS geschossen wurde - absolut inkompetente, stimmungsmachende Negativpresse war das letztes Jahr, immerhin ist dies nun fast verflogen.

Ich bin übrigens kein Microsoft Mitarbeiter, sondern Jemand der ernsthaft mit dem Gedanken zum Kauf einer PS4 spielte. Aber diese komische Touchoberfläche am Joypad der Playstation braucht ehrlich gesagt auch kein Mensch...genauso wie Kinect.

Doch dann kam ich eines Tages wieder vom Einkaufen und startete den Videoanruf während ich noch meine Einkäufe verstaute und dachte: Ja, du hast dich richtig entschieden !

P.S. Die "nicht hilfreich" Bewertungen kommen garantiert aus dem Playstation - Lager. Wetten ?

Ergänzungen zum System - Update vom 15.Februar 2014

Nach Wochen des Wartens liefert Microsoft endlich den ersten großen Patch nach - und arbeitet damit erstmals die Wunschliste der fehlenden Features ab. So fallen vor allem 2 Merkmale sofort ins Auge: Der Speicherplatz kann nun selber verwaltet werden und wird grafisch ansprechend in Szene gesetzt. Außerdem kann man sich nun per Knopfdruck auf den XBOX Button den ungefähren Batteriezustand anzeigen lassen - wie bei der alten XBOX 360. Viele weitere Kleinigkeiten wie Unterstützung von USB Tastaturen sowie (dezente) kosmetische Verbesserungen des Dashboards wurden ebenfalls hinzugefügt.
Was mir aber ebenfalls aufgefallen ist : Kinect scheint nun NOCH BESSER aufs Wort zu hören. Ruft man zum Beispiel XBOX BING auf klappt nun OHNE PROBLEME mit einem Satz wie "Ich suche alle Filme mit Brad Pitt" die Suche nach eben allen Filmen mit Brad Pitt. Das gleiche mit Filmen von Michael Douglas, Sigourney Weaver - jeder Name wird AUF ANHIEB verstanden - das ist beeindruckend. Bei der ungepatchten Version der ONE funktionierte das bei mir jedenfalls nicht.

Das nächste System Update ist schon für März geplant.

Jetzt gehts richtig los...
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 7, 2014 2:46 AM CET


Panasonic SC-BTT100EGK 2.1 Blu-ray Heimkino System (320 Watt RMS, WLAN-Ready, DLNA, 2x USB) schwarz
Panasonic SC-BTT100EGK 2.1 Blu-ray Heimkino System (320 Watt RMS, WLAN-Ready, DLNA, 2x USB) schwarz

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Klang, Verarbeitung mäßig, 23. Juli 2013
Zunächst einmal einen dicken Rüffel für die Panasonic SC-BTT100EGK - der aber auch für andere Produkte von Panasonic und auch andere Marken zutrifft. Vermutlich spreche ich damit Vielen aus der Seele, wenn ich sage, daß KLAVIERLACKOPTIK EINFACH NUR ÄRGERLICH IST ! Angeblich verlangt der Markt danach - so die Hersteller - ich jedoch nicht. Und leider sind die Frontlautsprecher KOMPLETT (!) mit diesem Zeug überzogen, der Subwoofer und die Front der Haupteinheit immerhin noch an der Vorderseite. Und so kam es, daß schon beim Auspacken erste kleine Kratzer auf den Lautsprechern entstanden, als man nur kurz einmal mit einem fusselfreien Tuch drüberwischte. Das kostet der Panasonic mindestens einen Stern. Würde es jedem Produkt das ich bewerte. Früher ging es doch auch hochwertiger in niedrigeren Preisregionen. Ich will ein robustes Produkt, daß ich auch mal anfassen und abwischen kann ohne daß ich gleich Angst haben muß, mir die schöne Technik zumindest optisch verunstaltet zu haben. Immerhin ist die Fernbedienung matt gehalten - bei meinem Plasma ist diese sogar Klavierlackgeschädigt. Fingerabdrücke direkt nach wenigen Sekunden - und nein vorher keine Pizza gegessen.

Kommen wir nun zum Klang: Und da kann ich sagen, daß die Panasonic trotz 2.1 mächtig reinhaut. Im Cinema Surround Modus ist tatsächlich ein deutlicher Unterschied zum Stereo Modus zu hören. Freut sicher auch den Nachbarn. Denn der Subwoofer bumst ordentlich rein - auch wenn man die Intensivität verstellen kann. Leider klingen Stimmen nicht immer so klar und schön verständlich wie man sich das wünscht - was aber auch je nach Abmischung der BluRay unterschiedlich ausfallen kann. Indiana Jones 4 sei hier als besonders negatives Beispiel zu nennen. Stimmen klingen leider oft viel zu leise, was aber auch schon bei meiner 5.1, die ich vorher mal hatte, der Fall war. Sprich man muß die Lautstärke schon ordentlich aufdrehen. Dies führt aber nicht zur Abwertung der Panasonic Anlage.

Vom Design her gefällt mir eigentlich der Vorgänger SC-BTT182 besser, auch vom Preis her. Abgeschrägte Ecken an den Seiten des Players sind jedenfalls nicht Jedermanns Geschmack, sieht aber dennoch OK aus. Dafür sind die Boxen anscheinend eine Spur hochwertiger, zumindest was die Optik betrifft, klanglich kann ich das leider nicht beurteilen.

Dass der WLAN Adapter fehlt, finde ich auch nicht unbedingt sehr schmeichelnd von Panasonic. Früher legte man sowas einfach bei. Heute darf man nochmal etwa 40-50 Euro dafür berappen. Aber auch das ist zu verschmerzen.

Der Player startet angenehm schnell, leider braucht es ein Display um die Funktionen von Musik-CDŽs zu verwenden. Bitte an dieser Stelle mich korrigieren wenn ich falsch liege, aber es scheint tatsächlich der Fall - der Fernseher muß an sein. Immerhin springt er beim Anschalten dank VIERA Link direkt mit an.

Auch schön die Funktion, den Fernsehton direkt über die Anlage über HDMI laufen zu lassen ohne ein weiteres zusätzliches Kabel.

Den ganzen iPhone Kram brauche ich nicht, das mußte aber rein, damit Generation Apple wieder glücklich ist - kann auch Panasonic nix zu. Der App Store ist dagegen eine schöne Idee, da mein Panasonic Plasma dies aber schon eingebaut hat, nutze ich die Funktionen des Players nicht.

Kann ich das Gerät denn uneingeschränkt empfehlen ? Nein. Nicht uneingeschränkt. Aber guten Gewissens. Für den Preis bekommt man jedenfalls eine Menge Technik.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 21, 2014 8:51 AM CET


Reprobates: Insel der Verdammten
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Preis: EUR 3,49

4.0 von 5 Sternen Unterschätzt und verrissen - zu unrecht !, 28. Mai 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Was zeichnet ein gutes Adventure aus ? Eine gute und spannende Story, interessante Charaktere und fordernde Rätsel. Wenn dann auch noch Grafik und Soundkulisse stimmen umso besser. Und Reprobates macht Einiges, sicher nicht Alles richtig.

Vorallem lebt das Spiel der Black Mirror Macher aber von der tollen und mit Sicherheit auch von Lost inspierten Story und man will bis zum Ende endlich wissen, warum und wie er hier gelandet ist. Und um möglichst wenig vorwegzunehmen : Die Auflösung ist sehr interessant und spannend umgesetzt worden.

Mir hat es auf jeden Fall um einiges besser gefallen als Nibiru, das ebenfalls von Unkown Identity / Future Games entwickelt wurde. Schade, daß das tschechische Entwicklerteam aufgelöst wurde, denn die aus Deutschland stammenden Fortsetzungen von Black Mirror atmen nicht den selben Geist wie das Original.

Reprobates dagegen ist etwas für Spieler, die mehr Wert auf Atmosphäre und eine spannende Story legen als auf ein Hundertprozentiges Drumherum und einige Ungereimheiten in Kauf nehmen. Das viele umherlaufen auf der Insel werte ich jedenfalls nicht als nachteilig sondern als passende Komponente.

Es ist mir jedenfalls in guter und unheimlicher Erinnerung geblieben - Ziel erreicht.


Aliens: Colonial Marines Limited Edition
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Oldschool Shooter mit Schmuddelcharme für Aliens Fans !, 6. April 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Warum werde ich das Gefühl nicht los, daß das Spiel nur aus hauptsächlich zweierlei Gründen so dermaßen bösartig zerrissen wird ? Nämlich weil man zuvor einen Trailer zeigte, der eine deutlich bessere Grafik zeigte und zum Anderen weil die Entwicklungszeit mit über sechs Jahren einfach viel zu lang ausgefallen ist.

Fakt ist: Man ist zu Recht verärgert über die Szenen aus dem Trailer. Fakt ist aber auch, daß die Atmosphäre des zweiten Alien - Films PERFEKT eingefangen wurde. Klar, die deutsche Sprachausgabe ist bescheiden, aber der Soundtrack und die Originalsoundeffekte schaffen einfach eine tolle Atmosphäre.

Für derzeit knapp 30 Euro sollte man ALIENS einfach als sauschweren OLDSCHOOL Shooter für ALIENS Fans ansehen, denn als solcher funktioniert er perfekt.

Durchschnittliche Grafik, Bombastsoundtrack, unfaire Stellen, eine bewegte Entstehungsgeschichte - kurzum gute Unterhaltung mit Schmuddelcharme - und das ist doch mal was altmodisch neues im Call of Duty Einheitsbrei.

Die PC Version sieht mittlerweile nach einem Megapatch durchaus dem Trailer ebenbürtig aus, wenn auch nicht ganz. Die XBOX360 Version erhielt mittlerweile ebenfalls einen Patch, die aber keine grafischen Verbesserungen mit sich bringt, dafür aber einige Fehler ausbügelt, so auch die PS3 Version, die - mal wieder - schwächer aussieht als ihr XBOX360 Gegenstück.


Cloud Atlas [Blu-ray]
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63 von 81 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk muß nicht perfekt sein, 29. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Cloud Atlas [Blu-ray] (Blu-ray)
Zur BluRay selbst kann ich noch nichts sagen, da diese zu diesem Zeitpunkt noch nicht erschienen ist.
Zum Film selbst: Es ist bedauerlich, daß "nur" etwa 1 Millionen Zuschauer diesen Film in Deutschland gewürdigt haben, denn er ist ein Meisterwerk. Kein Remake, keine x-te Fortsetzung, sondern ein Original. Mich hat er sehr bewegt, auch wenn er kein perfekter Film ist, aber Meisterwerke müssen nicht perfekt sein, sondern mitreißen, andersartig sein und lange in Erinnerung bleiben - und das hat er geschafft. Cloud Atlas ist ganz großes Kino.


Nokia Lumia 900 Smartphone (10,9 cm (4,3 Zoll) Touchscreen, 8 Megapixel Kamera, Windows Phone 7.5 Mango) cyan
Nokia Lumia 900 Smartphone (10,9 cm (4,3 Zoll) Touchscreen, 8 Megapixel Kamera, Windows Phone 7.5 Mango) cyan

16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lumia 900 - Erste Eindrücke nach dem Auspacken und ausprobieren sowie regelmäßige Erfahrungsergänzungen !, 18. Juni 2012
Eigentlich sollte es ja das Lumia 800 werden - doch ohne Frontkamera sollte mir kein neues Smartphone mehr ins Haus kommen. Deswegen habe ich mir heute nach langem Warten endlich das Lumia 900 gegönnt und was soll ich sagen - der Bildschirm mag nicht mehr so wunderschön gewölbt sein wie beim kleinen Bruder, doch das 900 (welches ich in der Farbvariante cyan besitze) sieht mindestens genauso schön aus und liegt einfach richtig gut in der Hand - wenn man denn ein wenig mehr Gewicht bevorzugt statt superleichter Dinger wie das Eluga von Panasonic oder die Plastikbomber von Samsung.
Es fühlt sich einfach sehr wertig an, die matte Oberfläche fühlt sich toll an.

Die Installation ging relativ leicht von der Hand, auch wenn das einlegen der Micro SIM etwas fummelig geriet: Mit Hilfe des beigefügten Slotkeys öffnet man zunächst eine kleine Klappe, die man herausnehmen muß (wirkt zerbrechlich) um dort die Micro SIM einzusetzen, doch wie oft macht man das schon ?

Danach geht alles ganz leicht: Entweder lässt man Windows Phone alles selber einrichten oder man geht manuell vor.

Und an dieser Stelle dann auch direkt der zweite Grund, warum es das Lumia 900 geworden ist: Dies ist mein erstes Nokia Handy bzw. Smartphone, doch ich muß sagen, daß Windows Phone und die Lumias (800/900) optisch als auch in der Handhabung einfach hervorragend aufeinander abgestimmt sind. Hier einfach mal ein dickes Lob an Microsoft, die einen ganz eigenen Ansatz verfolgt haben und keinen auf iOS machen wie es meiner Meinung nach Android verfolgt. Ich habe zuvor ein Smartphone mit Android besessen - war auch gar nicht mal schlecht - doch Windows Phone wirkt edler und einfach eigenständiger, egal was man von Microsoft hält.

Erste Schnappschüsse mit der Kamera sind zufriedenstellend ausgefallen, Internet fluppt im WLAN wie geschmiert, es ruckelt nix und nen Quadcore brauch ich auch nicht damit ich mal die drei, vier Spiele spielen kann, die das auch momentan ausnutzen, sind wir doch mal ehrlich.

Dies sind meine ersten Eindrücke in den ersten Betriebsstunden, für alle die noch Bedenken haben den Weg des Windows Phone zu gehen. Ich kann nur sagen - traut Euch.

Update: Soeben ließ Microsoft verlauten, daß aktuelle Windows Phone 7.5 Smartphones KEIN Update auf Windows Phone 8 - sehrwohl aber auf Windows Phone 7.8 erhalten. Und damit kriegt auch die aktuelle Version die NEUEN Kacheln, die sich nun auch in der Größe verändern lassen. Und bevor jetzt wieder die Android - Jünger loslegen: Android 4.0 ist auch Hardwareabhängig - deshalb kriegt auch nicht jedes Modell ein Update auf die neue Version und falls doch - kommen sogar Superphones wie das Galaxy S2 ins Straucheln, daß unter 4.0 plötzlich unter argen Performance Problemen leidet. Von daher ist der Schritt zu 7.8 genau der Richtige. Microsoft - Du hast mich nicht entäuscht.

Update 2: Das Update auf Version 7.8 kommt bereits IM LAUFE DER NÄCHSTEN WOCHEN für das Lumia 900. Das hat Nokia heute in einem Twitter Beitrag offiziell bestätigt. Was bedeutet das für den Kunden ? Dass er noch VOR dem Release der ersten Windows Phone 8 Smartphones in den Genuss des neuen Startbildschirms und weiterer Features der neuen Version kommen wird !

Update 3: Derzeit versuchen diverse, "unabhängige" Testberichterstatter im Internet Nokia sowie Windows Phone totzureden. Da wartete man (vermutlich absichtlich) bis nach dem Windows Phone Summit, auf dem Microsoft verlauten ließ, daß nicht Windows Phone 8 sondern "nur" Windows Phone 7.8 für das Lumia 900 angeboten werden soll und vergibt dann am Ende auch noch die selbe magere Punktzahl wie Panasonic für das Eluga bekam, nämlich 79 Prozent. Warum bekommt ein Smartphone, das keinen Blitz, keine Frontkamera, einen echt schwachen Akku besitzt und unter absolut mieser Performance leidet (Android ruckelt - ach ja nur Version 2.3 (Eluga), die selbe Wertung wie das Lumia 900 ? Da haben wohl manche eine kleine Abneigung gegen Windows Phone. Anders ist dies nicht zu erklären. Dass man dem Lumia 900 auch noch einen MIESEN Akku bescheinigt, kann doch hier KEINER von den bisherigen Testern auf Amazon bestätigen, diverse Erfahrungsberichte haben es gezeigt.

Was ich sagen will ? Lasst Euch nicht von irgendwelchen Halbwahrheiten verunsichern - das Lumia 900 ist ein tolles, einfach zu bedienendes Smartphone mit dem gewissen Etwas. Nicht alles ist perfekt, aber das Gesamtpaket stimmt und ist definitiv Oberklasse, auch wenn ein paar Benchmarkfanatiker das sicher anders sehen.


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