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Beiträge von Thomas Kaspar
Top-Rezensenten Rang: 44.297
Hilfreiche Bewertungen: 1463
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Rezensionen verfasst von Thomas Kaspar "Bibliothomas" (München)
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35 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Eines der besten Managementbücher mit Praxiswert, 9. August 2005
Um das Fazit vorwegzunehmen: Dieses Buch empfehle ich jedem als derzeit bestes Managementbuch. Collins Team hat systematisch nach Unternehmen gesucht, deren Börsenkurs zunächst unauffällig dahindümpelte und dann a) plötzlich deutlich und b) langfristig (> 15 Jahre) über dem Durchschnittswert des allgemeinen Index verlief. Immer zum Vergleich dabei: Ein Unternehmen aus dem gleichen Marktumfeld, das unter gleichen Voraussetzungen nicht diese Performance erreicht hat. Aus dieser schmalen Gruppe von 11 Unternehmen hat Collins sieben Faktoren herausgearbeitet, die "good to great" machen. Und er belegt alle Faktoren mit konkreten, extrem nachvollziehbaren Praxisgeschichten. Diese Beispiele sind so einleuchtend, dass sie wiederum selbst als unvergessliche Fallbeispiele für Management-Seminare dienen können. Der wichtigste Faktor für Collins ist der Manager selbst. Hier führt er den Begriff des "Level 5"-Managers für die Spitzenposition des Unternehmens ein. Der Level 4-Manager zeichnet sich durch all das aus, was in vielen Management-Büchern beschrieben ist. Der Level 5-Manager kommt am ehesten dem Typus des Wirtschaftsführers entgegen, der von der St. Gallener Management-Schule beschrieben wird. Er muss nicht charismatisch sein, aber ungeheuer klar in seinen Zielen. Er etabliert ein offenes System, in dem er zu unterscheiden weiß, was transparent geregelt werden sollte und was geführt entschieden wird. Collins verwendet im ganzen Buch extrem starke Bilder, Metaphern und Vergleiche, die auch die "soft issues" augenfällig machen: So führt er den "Spiegel" und das "Fenster" als Kategorien der Handlungsbeurteilung ein. Der gute Manager schaut bei Erfolgen aus dem Fenster und findet dort die Gründe für das Gelingen: Glück, ein gutes Team etc. Bei Misserfolgen blickt er lange in den Spiegel und sucht an sich selbst, was er verbesern kann. Beim schlechten Manager ist es andersherum: Bei Erfolgen sonnt er sich im Abglanz des Spiegels, bei Misserfolgen findet er die Ursachen bei anderen, dem Markt etc. Und: Spitzenmanager suchen immer den langfrisitgen Erfolg für ihr Unternehmen, nicht für sich selbst. So ergibt es sich auch, dass sie frühzeitig Personen suchen und Strukturen schaffen, die eine reibungslose Weitergabe ermöglichen. Egokraten wie Lee Iacocca seien dagegen die Hälfte des Weges mit dem Aufbau des eigenen Erfolges und die andere Hälfte mit der Vermarktung dieses beschäftigt. Das war jedoch nur eine von sieben Erfolgsfaktoren für den Takeoff. Collins schreibt in diesem Stil über Personalpolitik, Firmenkultur usf. Tipp: Wer sich wie ich für Collins begeistert, sollte erst dieses Buch lesen und dann "Immer erfolgreich". Denn obwohl die soeben als Taschenbuch in deutscher Sprache erschienenene Analyse "Immer erfolgreich" früher entstand, kommt es in der Managementlogik danach. Der "Weg zu den Besten" zeigt, wie die Takeoff-Phase gestaltet werden kann, "immer erfolgreich" extrahiert, welche Firmenstrategien dauerhaften Erfolg über z.T. Jahrhunderte sichern.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Was eine esoterische Geisteshaltung im Alltag bedeutet, 2. August 2005
Dieses Büchlein wurde von einem der Orden des Rosenkreuzertums, dem AMORC herausgegeben. Diese Richtung ist die undogmatischte udn an keine politische oder religiöse Überzeugung gebunden. Sie vertraut darauf, dass aus der inneren Einsicht ohnehin das resultiert, was andere durch Regeln zu erwzingen suchen. Gleichwohl heißt das Buch "Lebensregeln". Eigentlich sind es einfache Übungen, um seinen Tag bewusst zu gestalten. Die durch und durch positive, lebensbejahrende Haltung der Rosenkreuzer bildet die Grundlage und das Ziel der Übungen, die jeder äußerlich leicht einhalten und befolgen kann. Fazit: Dieses Buch sollte sich jeder am Rosenkreuzertum Interessierte mit als erstes ansehen. Da es einmal zeigt, was diese Ausrichtung für den Alltag bedeutet und nicht nur die ohnehin bekannten Quellen noch einmal nacherzählt.
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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ideale Einführung für Leser mit wenig Vorwissen, 2. August 2005
Wer sich bislang nur vage mit dem Thema Rosenkreuzer auseinander gesetzt hat, etwas Zeit mitbringt und noch mehr Bereitschaft, wunderschön aufgebauten didaktischen Dialogen zu folgen, der findet hier das perfekte Buch. Die Grundsituation ist brillant gewählt: Ein Interessierter trifft auf einen weit Vorangeschrittenen. In einem ziselierten Frage- und Antwort-Spiel entdeckt der Eingeweihte dem Suchenden die Grunprinzipien des Rosenkreuzertums. Dabei wird der Respekt vor allen Schulen des Ordens ebenso gewahrt wie der vor der Vernunft des Lesers. Sanft wird er mitgenommen in die Welt der Symbole, Rituale und Übungen des Bundes. Es bleibt dem Leser überlassen, wie weit er der Entdeckungswelt folgen mag und wie weit nicht. Und: Unabhängig vom Vorwissen wird er viel aufedecken und entziffern, doch auch ohne den geringsten Krümel Ahnung kann er der spannenden Dialog-Handlung folgen. Besonders gelungen ist der Anhang, der wirklich umfassend die wichtigsten Quellen, Schulen und geschichtlichen Zusammenhänge vorstellt. Fazit: Idealer Einstieg in die Gedankenwelt, über den Anhang sind die Basic facts schnell und objektiv zusammengefasst erreichbar.
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73 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Psychologischer Krimi, aber keine Handlungsanleitung, 30. Juni 2005
Meine Beschäftigung mit Tipping Point hatte vier Phasen: Enttäuschung, Begeisterung - Ernüchterung - Weiterempfehlung. 1. Phase: Enttäuschung Die Erkentnisse Gladwells erscheinen zunächst banal: Sein Tipping Point erscheint zunächst als nichts anderes, womit sich jeder Business-Plan für Web-Seiten beschäftigt: Wie kann ich die kritische Masse erreichen, damit mein Produkt sich von alleine multipliziert. Das war mir dann doch zu wenig für ein Buch, das so gehyped wurde. 2. Phase: Begeisterung Gladwells wirklich mitreißende Art zu schreiben ließ mich weiterlesen. Wie er die Typen von Multiplikatoren (Vermittler, Verkäufer, Kenner) beschreibt, ist eine geniale Mischung aus Zusammenfassung von Studien sowie eigenen Erlebenissen und Abstraktionen. So etwas liest man nicht oft. 3. Phase: Ernüchterung Zu einer Produktenttäuschung kam ich, da das Buch als Managementberatung verkauft wurde: Das gerade ist es nicht. Denn Gladwell gibt keinerlei konkrete Hinweise, wie man den eigenen Tipping Point für sein Unternehmen finden kann. Auch eine nachgeschobene zweiseitige Anleitung am Ende kommt über den Ruch - da hat der Lektor am Ende gesagt: Wir brauchen aber auch eine Handlungsanleitung - nicht hinaus. 4. Phase Weiterempfehlung Hat man sich vom Klappentext-Versprechen gelöst, ist Gladwell nahezu ein Muss. Denn er gibt einem so viele Geschichten an die Hand in denen man seine Managementziele verdeutlichen kann, eigenes Vorgehen reflektieren kann oder einfach nur Spaß zum Überdenken der Gewichtung von Entscheidungen, dass er sich völlig lohnt. Deswegen am Ende: Volle Punktzahl
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35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Perfekte Planungshilfe für die Hochzeit, 17. März 2005
Ich gestehe, als ich das Rezensionsexemplar in Händen hielt, mochte ich nicht so recht glauben, dass ich das Programm auch nur anfasse: Was soll man bei einer Hochzeit schon so groß planen und dann auch noch am PC? Das änderte sich schnell, als ich die CD einlegte. Vom ersten Moment an war ich gefangen von den tausend Möglichkeiten. Da hat jemand echt einen Plan davon, woran man bei einer Hochzeit denken muss - einerseits passt alles rein, was mir wichtig ist, andererseits komme ich nicht nur auf tausend, sondern noch mehr neue Ideen. Seine Stärken spielt das Programm als vernetzte Datenbank aus. Über zig Zugänge (Zeitplanung oder Gästeplanung oder Budgetplanung oder...) gebe ich mit Hilfe kluger Assistenten meine Wünsche ein - einmal eingegeben stehen alle Daten an allen anderen Stellen zur Verfügung. Der Funktionsumfang der Software ist beträchtlich: - Terminplanung (Hochzeitstermin eingeben, das Programm errechnet einen Zeitplan mit vielen klugen Stationen) - Checklisten: Jede Station wird mit einem druckbaren Hilfskatalog begleitet - Kostenplaner: Klingt ein bisschen trocken - doch woran "Hochzeit ohne Hindernisse" alles denkt, ist einfach genial. (Fies: Man muss vorher eingeben, wie viel Geld man zur Verfügung hat und sieht dann auch immer gleich, wo man sich übernimmt - schnief) - Gästedatei: Jeder Gast kann eingegeben werden. Das Programm fragt dann nach, ob dieser z.B. bei Polterabend, Standesamt, Hochzeit, Essen usf. dabei sein soll und macht Vorschläge für alle wichtigen Stationen. - Tischplanung: Wenn man alles beisammen hat, muss man nur noch die Gäste richtig setzen. Ein eigener Tischplaner (mit süßen Logos für jeden Gast) erleichter die grafische Darstellung Dazu gibt es noch tausend Kleinigkeiten wie Location-Guide, Standesamt-Planer, Sitten & Bräuche, Steuertipps usf. usf. usf. Praktisch: Vorlagen in Word für Einladungen, Tischkarten usf. Wer demnächst eine Hochzeit plant, kommt an diesem Programm kaum vorbei. Wer bei der Vorbereitugn einer Hochzeit mithilft, erhält tausend gute Ideen. Hihi! Wer mag kann es ja als Vor-Ehetest sehen: Schatz, wie stellst Du Dir eigentlich unsere Hochzeit vor? Hey, das Programm ist bestimmt nicht schuld, wenn es da zu unterschiedlichen Vorstellungen kommt...
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Nahtloser Anschluss an Mech Assault 1 - Toll verbessert, 16. Januar 2005
Ich gestehe - ich mochte Mech Assault 1 ziemlich gern. Die Möglichkeit mit unterschiedlichen Mechs gute Missionen zu lösen und manchmal mit Kumpels gegeneinander zu zocken, fand ich hier exzellent umgesetzt. Ups, dachte ich zunächst: Mech Assault 2 schließt derart nahtlos an den ersten Teil an, dass ich erst ein wenig enttäuscht war, als ich die Vorabversion von Microsoft anschloss. Die vielen exzellenten neuen Finessen erklären sich erst im Laufe der Missionen: - Viele neue Bewegungen: So kann man durch Druck des linken Steuerungsknopfes nicht nur fliegen, sondern mit "A" jetzt auch an Gebäuden hüpfen. - Viel mehr Mechs (gut das ist trivial, aber der Kampfanzug ist der Hammer und erinnert dann fast schon an Halo2) - Neue Möglichkeiten: Aussteigen aus dem Mech, Bomenlegen, Sich an Senkrechtsarter hängen und und und - Genial: Das Hacken fremder Mechs und der Kampf mit diesen Die Missionen sind so gut wie im ersten Teil (vielfach um zahlreiche neue Ideen erweitert wie "Lass Dich hinter den Feindeslinien absetzen und klau feindliche Mechs" und und und), dank vier Schwierigkeitsstufen ist für jeden etwas dabei. Der Kampf gegeneinander ist eines Shooters viel würdiger als im ersten Teil, leider kann ich zum Live-Anteil nichts sagen. Dieser soll exzellent sein. Im ersten Teil war die Live-Anbindung ziemlich buggy, wer darauf Wert legt, sollte die Foren noch eine Weile beobachten. Für alle Kampagnen-Spieler ist "Lone Wolf" ein absolutes Must. Und: wer den ersten Teil nicht mochte, weiß zumindest sicher, dass er den zweiten Teil nicht kaufen muss.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Must must have mit echter Multiplayerfunktion, 13. Dezember 2004
Mich verbindet eine tiefe Hassliebe mit Blinxx, Teil 1. Ich fand das spiel sauschwer, konnte viele Rätsel nicht lösen und war wirklich oft frustriert. Gleichzeitig waren viele der Spielideen so amüsant, dass ich verbissen darum gekämpft habe, doch noch etwas mehr davon zu sehen. Blinxx 2 schafft das nahezu Unmögliche: Es toppt die Vorteile des ersten Teils und räumt - zumindest für mich - alle Schwächen aus. Zudem ist es eines der wenige Jump'n Runs für die Xbox, bei dem der Multiplayer-Modus den Namen auch verdient. Zu Beginn stellt man seine eigene Katzentruppe zusammen. Bis aufs nahezu letzte Haar lassen sich die Eigenschaften der Katze festlegen, die eine Truppe an Mitstreitern befehligt, mit der man die Zeitkristallwelt retten wird. Einige hübsche Neuerungen sind hinzugekommen, die man in der Ausbildung lernt: So lassen sich die eingesaugten Gegenstände jetzt wesentlich genauer abschießen, die Katze verfügt zudem über einen Nahkampfmodus. Neben neuen Sprungvarianten, bewegt sich die Katze wesentlich komplexer durch den Raum, hangelt sich jetzt etwa auch an Abhängen entlang oder zieht sich an Wänden hoch. Besonders angenehm ist ein Kommentarmodus, der einen erstmals auf wichtige Aufgaben hinweist. Wusste ich früher überhaupt nicht, was ich überhaupt tun soll, erhalte ich nun zu Beginn einen klaren Auftrag für den Mainquest, den ich auch stets erfüllen kann - keine Sorge, es ist schwer genug, aber ich weiß wenigstens, woran ich mich probiere, statt im Nebel zu suchen. Sicherlich für Diskussionen sorgen wird: Aufsaugbares erneuert sich, so dass man nachladen kann. Selbst Bomben werden erneuert. auch die Monster kommen immer wieder. Das ist einerseits ärgerlich, lässt einen aber erneut Zeitkristalle insammeln, wenn man den ersten Versuch verdaddelt hat. Nur noch genial ist der Multiplayer-Modus. Im Splitscreen muss man die Aufgaben lösen. Hier laufen dann nicht nur einfach vier Katzen durchs Bild, alle Rätsel können nur gemeinsam gelöst werden. Einfach nur cool. Um ernstgenommen zu werden, nörgle ich nun doch auch ein wenig: Die Missionen sind ziemlich lang - leider muss gegebenenfalls eine ganze Menge noch einmal spielen, bis man einen Speicherpunkt erreicht hat. Wer abbricht verliert. Die Musik ist einmal mehr miserabel. Drollig auch die Hintergrund-Grafik: blickte man eben noch ins Meer, bauen sich beim Näherkommen Steinkulissen auf ... dafür läuft das Spiel extrem flüssig bei wenig Ladezeiten. Fazit: Extrem gutes Mainstream-Produkt, das auf keiner Xbox fehlen sollte. Spielspaß: 10 (von 10) Motivation: 10 Multiplayer: 10
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Geniales Jump'n Run auch für Erwachsene, 5. Dezember 2004
Endlich hatte ich Crash Twinsanity in Händen und wage es bereits nach den ersten Leveln hier eine Kritik zu geben: Das Spiel gehört sicherlich zu den besten 3d-Jump'n Run Umsetzungen, die ich je gesehen habe. Besonders auffällig und angenehm: Crash muss nun nicht mehr nur einfach den Äpfeln hinterherhüpfen und Monstern ausweichen, er steht auf einmal vor wirklich originellen Aufgaben. So muss er mit einer Kanone Osterinsel-Figuren verkleinern, um auf deren Kopf zum blauen Kristall zu hüpfen, in mehrteiligen Jump-Aufgaben, Inseln überbrücken, Rutsche fahren, auf Monsterklpfe hüpfen, Affen überlisten, Hühner auf TNT-Kisten jagen - kurz: Crash Twinsanity ist wesentlich kurzweiliger als sein Vorgänger. Zur Geschichte nur soviel: Crash kämpft diesmal nicht allein, die kuriose Konstellation treibt einem manchmal die Lachtränen in die Augen. Die Grafik ist passabel (plattformunabhängig produziert), die Musik wiederum wenigstens annehmbar. Wer noch kein Jump'n Run hat, sollte mit diesem beginnen, wer bereits das Genre liebt, kommt um die Vivendi-Umsetzung eh nicht drumrum
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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Spyro gegen Crash - So wählen Sie richtig, 5. Dezember 2004
Dies vorweg: Ich hasse Jump'n Run. Doch es bleiben mir wenig Fluchtmöglichkeiten übrig, da meine Rasselbande mir stets in den Ohren liegt, auch auf meiner Konsole in Papas Fußsstapfen treten zu wollen. So freue ich mich über jede kluge Umsetzung. Vivendi trägt mit seinen plattformunabhänigen Spielen seit längerem dazu bei, dass auch die Kleinen kluge, amüsante und vor allem weitgehend gewaltfreie Games erhalten. Nun haben sie die Publisher mit Crash Twinsanity und Spyro gleichzeitig in die Herzen meiner Kinder geschrieben. Während das neue Crash noch wesentlich stärker auf Gewalt verzichtet, bietet Spyro mehr abwechslung auf der reinen Jump'n Run Ebene. Der Spieler steuert zunächst einen kleinen Drachen durch eine Zauberwelt. Mit der Zeit lernt er verschiedene Sprungvarianten, die er auch dringend beherrschen sollte, um die durchaus anspruchsvollen Sprungaufgaben zu erledigen. Zudem kann er Feuer speien und seine Hörner einsetzen und so diverse (einfache) Gegner ausschalten. Einfache Adventure-Anklänge ergeben sich, da Spyro mit den gesammelten Juwelen in einem Laden Zubehör kaufen kann, dass ihm bei der Bewältigung seiner Aufgaben hilft. Besoners angenehm: Meine Kinder schätzen sehr, dass es keinen Lebensdruck gibt: Wird eine Aufgabe nicht gemeistert, fängt man einfach vom vorherigen Speicherpunkt an - da man alle Goodies verliert, bleibt noch ausreichend Anreiz es trotzdem ohne Lebensverlust zu schaffen. Besonders gelungen: Spyro trifft auf seinem Weg auf vier Mitstreiter, die ihm bei der Suche nach den 40 dunklen Kristallen helfen. Blink, der kleine Maulwurf, ist mit einem Laser ausgestattet, kann verborgene Tunnels aufspüren und graben. Gepard Hunter schießt mit seinem Bogen - bei ihm lernt Spyro auch zahlreiche neue Tricks. Nur noch genial ist Seargent Byrd. Der fette Pinguin wurde von einem Kolibri-Pärchen aufgezogen - so erhebt er sein Übergewicht mit Düsenflügeln in die Lüfte und kämpft an Spyros Seite. Da das Spiel sehr nett gemacht ist, hätte es eigentlich fünf Sterne verdient. Abzüge muss man aber dennoch machen: Die Musik ist unerträglich, die Effekte grauenhaft. Auch nach mehrfachem Herumprobieren am Sound-Balancing ist es mir nicht gelungen, den Ton so einzustellen, dass man das Gesprochene Wort versteht und die Musik dann nicht schreiend laut ist. Zudem sind viele Texte nur geschrieben, was einen echten Stopper für meinen fünfjährigen Sohn darstellt. Hier hat der Übersetzer einfach gespart. "Süüüüüß" finden Frau und Kind die Figuren. Angenehm überrascht ist der Spielpapa von den vielen Motivationen, die das piel bietet. Ich spiele es sehr gern mit meinen Jungs. Auch wenn ich das neue Crash viel witziger und in seinen Aufgaben viel komplexer gelungen finde, ist Spyro viel besser für Kinder geeignet, da es in seiner linearen Spielstrukuktur intuitiv erfassbar ist. Wer gerne mit seinen Kindern spielt (spielen muss...) tut sich mit Spyro einen großen Gefallen. Wer lieber ohne Kinder spielt, sollte zuerst Crash Twinsanity versuchen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Entzückendes Jump'n Run mit vielen witzigen Ideen, 27. November 2004
Dies vorweg: Ich hasse Jump'n Run. Doch es bleiben mir wenig Fluchtmöglichkeiten übrig, da meine Rasselbande mir stets in den Ohren liegt, auch auf meiner Xbox in Papas Fußsstapfen treten zu wollen. So freue ich mich über jede kluge Umsetzung für die Xbox, um meine Kinder von Halo und Fable fernhalten zu können. Vivendi trägt mit seinen plattformunabhänigen Spielen seit längerem dazu bei, dass auch die Kleinen kluge, amüsante und vor allem weitgehend gewaltfreie Games erhalten. Nun haben sie die Publisher mit Crash Twinsanity und Spyro gleichzeitig in die Herzen meiner Kinder geschrieben. Während das neue Crash noch wesentlich stärker auf Gewalt verzichtet, bietet Spyro mehr abwechslung auf der reinen Jump'n Run Ebene. Der Spieler steuert zunächst einen kleinen Drachen durch eine Zauberwelt. Mit der Zeit lernt er verschiedene Sprungvarianten, die er auch dringend beherrschen sollte, um die durchaus anspruchsvollen Sprungaufgaben zu erledigen. Zudem kann er Feuer speien und seine Hörner einsetzen und so diverse (einfache) Gegner ausschalten. Einfache Adventure-Anklänge ergeben sich, da Spyro mit den gesammelten Juwelen in einem Laden Zubehör kaufen kann, dass ihm bei der Bewältigung seiner Aufgaben hilft. Besoners angenehm: Meine Kinder schätzen sehr, dass es keinen Lebensdruck gibt: Wird eine Aufgabe nicht gemeistert, fängt man einfach vom vorherigen Speicherpunkt an - da man alle Goodies verliert, bleibt noch ausreichend Anreiz es trotzdem ohne Lebensverlust zu schaffen. Besonders gelungen: Spyro trifft auf seinem Weg auf vier Mitstreiter, die ihm bei der Suche nach den 40 dunklen Kristallen helfen. Blink, der kleine Maulwurf, ist mit einem Laser ausgestattet, kann verborgene Tunnels aufspüren und graben. Gepard Hunter schießt mit seinem Bogen - bei ihm lernt Spyro auch zahlreiche neue Tricks. Nur noch genial ist Seargent Byrd. Der fette Pinguin wurde von einem Kolibri-Pärchen aufgezogen - so erhebt er sein Übergewicht mit Düsenflügeln in die Lüfte und kämpft an Spyros Seite. Da das Spiel sehr nett gemacht ist, hätte es eigentlich fünf Sterne verdient. Abzüge muss man aber dennoch machen: Die Musik ist unerträglich, die Effekte grauenhaft. Auch nach mehrfachem Herumprobieren am Sound-Balancing ist es mir nicht gelungen, den Ton so einzustellen, dass man das Gesprochene Wort versteht und die Musik dann nicht schreiend laut ist. Zudem sind viele Texte nur geschrieben, was einen echten Stopper für meinen fünfjährigen Sohn darstellt. Hier hat der Übersetzer einfach gespart. "Süüüüüß" finden Frau und Kind die Figuren. Angenehm überrascht ist der Spielpapa von den vielen Motivationen, die das piel bietet. Ich spiele es sehr gern mit meinen Jungs. Auch wenn ich das neue Crash viel witziger und in seinen Aufgaben viel komplexer gelungen finde, ist Spyro viel besser für Kinder geeignet, da es in seiner linearen Spielstrukuktur intuitiv erfassbar ist. Wer gerne mit seinen Kindern spielt (spielen muss...) tut sich mit Spyro einen großen Gefallen. Wer lieber ohne Kinder spielt, sollte zuerst Crash Twinsanity versuchen.
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