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Beiträge von Helga
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Rezensionen verfasst von
Helga "heju1305"

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Schreien stärkt die Lungen und 99 andere Elternirrtümer - aufgeklärt vom Kinderarzt
Schreien stärkt die Lungen und 99 andere Elternirrtümer - aufgeklärt vom Kinderarzt
von Martin Beck
  Taschenbuch

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Plädoyer für die Stärken von Kindern und Eltern, 21. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In der Medienlandschaft wird heutzutage ein regelrechter Druck aufgebaut, was Eltern alles tun sollen, um ihre Kinder optimal zu fördern.
Dieses Buch macht Mut, sich auf die Kernaufgaben von Familie zu konzentrieren: Einen Lebensraum für Eltern und Kinder zu schaffen, in dem alle Geborgenheit und Liebe erfaren, um so selbstbewusst ihre Fähigkeiten zu entfalten. Hierzu braucht es eine Atmosphäre der Ruhe und Gelassenheit und das Vertrauen auf die eigenen, vorhandenen Stärken von Eltern und Kindern.
Dr. Martin Beck und Charlotte Zierau zeigen sehr kompetent auf, wie das möglich ist. Sie räumen wohltudend sowohl mit modernen als auch mit überlieferten Erziehungs- und Krankheitsirrtümern auf und machen deutlich, wo Förderung wirklich nötig ist.
Besonders beachtenswert finde ich das klare Bekenntnis und die Ermutigung zur einer gelungenen Partnerschaft der Eltern und ihre Bedeutung für das Kindeswohl. Die Autoren geben hierzu anregende und wertvolle Hinweise.
Dieses Buch ist ein unbedingt notwendiger Diskussionsbeitrag zum Thema Frühförderung von Kindern.


Ich singe mein Lied für Donner, Wind und Wolken. Das Leben des Fools Crow
Ich singe mein Lied für Donner, Wind und Wolken. Das Leben des Fools Crow
von Thomas E. Mails
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fools Crow - Schamane und Katholik - erzählt sein Leben, 20. Oktober 2010
In dem Buch erzähle Frank Fools Crow sein Leben. Sein Geburtstag in Jahr 1892 ist kurz nach dem Massaker von Wounded Knee und am Beginn der Reservationszeit. So erhält man in dem Buch zum einen guten Einblick in die Entwicklung des Reservatslebens, und wie sie ein Native American selbst erlebt. Er benennt hier gute und schlechte Zeiten. Immer deutlicher wird aber, dass sich mit fortschreitender Zeit die Reservationspolitik verheerend für die Native Americans auswirkt.
Zum Anderen erfahren wir die Lebensgeschichte eines Schamanen, seine Berufung, sein Werdegang, seine Lehrer, Bedeutung und Durchführung von Visionen, Zeremonien und Heilungen, seine Nebenjobs" bei Pferderennen und Wildwestshows, seine Ehen und gegen Ende auch seine Führungsrollen.

Besonders interessant an diesem Buch finde ich, dass Fools Crow, obwohl Schamane und damit tief verwurzelt im traditionellen Glauben, gleichzeitig praktizierender Katholik ist!

Für alle, die sich für Black Elk (Schwarzer Hirsch) interessieren, gib es in diesem Buch einige interessante Informationen: Fools Crow, Neffe 1. Grades von Black Elk, erzählt, dass Black Elk wie ein Vater für ihn gewesen ist, und einer seiner Lehrer auf dem Werdegang zum Schamanen. Spannend hierbei ist, dass auch Black Elk zu der Zeit praktizierender Katholik und sogar Katechet war! Somit erhält man in dem Buch einen interessanten Einblick, wie auch Black Elk, traditionell stark verwurzelt, gleichzeitig seinen traditionellen und katholischen Glauben lebt.

Siehe auch meine weiteren Rezessionen, die immer wieder erweitert werden. Da gibt es unüblichere, aber interessante Bücher/Filme zu Black Elk und Native Americans.


The Sixth Grandfather: Black Elk's Teachings Given to John G. Neihardt (Bison Book S)
The Sixth Grandfather: Black Elk's Teachings Given to John G. Neihardt (Bison Book S)
von Raymond J. DeMallie
  Taschenbuch
Preis: EUR 23,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Quellenwerk zu Black Elk Speaks - Schwarzer Hirsch: Ich rufe mein Volk, 8. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Quellenwerk zu Black Elk Speaks - Schwarzer Hirsch: Ich rufe mein Volk

Sehr interessantes Buch für alle, die sich mit Black Elk - oder wie er in Deutschland bekannt ist: Schwarzer Hirsch (falsche Übersetzung!) - befassen wollen. Für mich gehört dieses Buch zum Grundlagenwerk über Black Elk.

Das Buch besteht vor allem aus 3 Teilen:
1. Eine kurze Biographie über Black Elk. Das ist in sofern wichtig und interessant, da das Buch Black Elk Speaks" zwar den Anschein hat, als erzähle es den ganzen Lebensweg von Black Elk, aber fast unbemerkt viele Jahre seines Lebens ausklammert, die Zeiten nämlich, in denen Black Elk mit Buffalo Bill auf Wild West Show ging und vor allen aktiver Katholik war. Außerdem wird die Begegnung von Black Elk mit John Neihardt geschildert, der dann für Black Elk das Buch Black Elk Speaks" schrieb. Ebenso wird die Zeit nach dem Buch wiedergegeben, wo er in Historienspielen einen indianischen Schamanen spielt, oder auch die Begegnung mit Epes Brown, der dann für ihn das Buch Schwarzer Hirsch: Die Heilige Pfeife" schrieb.

2. Die Begegnung mit John Neihardt und die Interviews, die dann später Grundlage für das Buch Black Elk Speaks wurden, werden geschildert und die Umstände und Problemsituation beschrieben.

3. Der eigentliche Hauptteil des Buches, in dem die Scripte von Enid Neihardt, John Neihardts Tochter, die die Interviews stenographierte, als Quellenwerk veröffentlicht werden. Dazu gibt es noch eine Einleitung, die vor allem die Unterschiede der Großen Vision von Buch und Script herausarbeitet.

Das Interessante des Buches macht wohl die Spannung aus, wie John Neihardt das, was Black Elk ihm erzählt, im Buch umsetzt. Wenn man dazu mit DeMaille überlegt, wie auch das weitere Leben Black Elks seinen Blick auf seine Vision und das freie Leben der Sioux beeinflusst, ist das Buch schon fast spannend.

Auch dieses Buch gehört für mich zu den Klassikern über Black Elk, für alle Interessierten ein muss. Vor allem wenn man bedenkt, dass ja auch die deutsche Übersetzung veraltet und mit Sicherheit nicht frei von eigener Färbung ist, das sagt ja allein schon der Titel, der ja nicht nur den Namen falsch übersetzt, sondern auch den Gesamtsinn. Black Elk wollte ja seine Vision ALLEN Menschen erzählen, nicht nur seinem eigenen Volk!! Das hat Neihardt mit seiner Überschrift besser erkannt!

Siehe auch meine weiteren Rezessionen, die immer wieder erweitert werden. Da gibt es unüblichere, aber interessante Bücher/Filme zu Black Elk und Native Americans.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 21, 2015 1:01 AM MEST


Black Elk: Holy Man of the Oglala
Black Elk: Holy Man of the Oglala
von Michael F. Steltenkamp
  Gebundene Ausgabe

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicholas Black Elk - 30 Jahre traditionell - 60 Jahre katholisch - eine Aufarbeitung, 5. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Schwerpunkt dieses Buches liegt sicherlich auf dem Leben Black Elks als Katholik. Im Gesräch mit Black Elks Tochter Lucy Looks Twice erhellt der Autor die Konversion Black Elks zum Katholizismus, sein Leben und Arbeiten als Katechist (Laienhelfer der Priester) und Missionar. Der Autor zeigt auf, warum Black Elk konvertierte, und wie er sein Leben als Katholik mit seinem traditionellen Leben vereinbarte. Er erklärt weiterhin, welchen exitenziellen Umbruch Black Elk in seinem Leben erfahren hat durch die äußeren Veränderungen seines Leben vom freien Nomanden zum Reservatsbewohner, und erläutert auch hier die Rolle des katholischen Glaubens für Black Elk, nämlich als Weiterentwicklung seines traditionellen Glaubens.

Die wahre Heiligkeit von Black Elk lag vielleicht weniger in seiner Vision, als vielmehr in seinem hingebungsvollen Leben an Gott und an seine Mitmenschen. Außerdem zeigt es die Größe und Weite seines Herzens, das schon vor vielen Jahren ökumensich eingestellt war, und dem der gelebte Glaube an Gott wichtiger war, als das Festhalten an starren Systemen (sowohl den traditionellen wie den katholischen). Das arbeitet das Buch sehr gut heraus.

Manchmal übertreibt der Autor vielleicht, wenn er z.B. Black Elks Vision mit der kath. Zwei-Wege-Lehre als identisch betrachtet. Dennoch ist es interessant diesen Gedanken zusammen mit dem Autor einmal nachzuspüren. Es schärft das Bewusstsein dafür, dass Black Elk in seinen Büchern (hier vor allem Black Elk Speaks- Schwarzer Hirsch: Ich rufe mein Volk) seinen traditionellen Glauben nicht mehr losgelöst vom Katholizismus sieht. Das ist wohl der interessanteste Gewinn aus dem Buch.

Das Buch gehört mittlerweile wohl zu den Klassikern über Black Elk, und ist schon alleine deshalb lesenswert. Auf jeden Fall aber für alle, die mehr von Black Elk wissen wollen, oder die sich für Mission interessieren.

Siehe auch meine weiteren Rezessionen, die immer wieder erweitert werden. Da gibt es unüblichere, aber interessante Bücher/Filme zu Black Elk und Native Americans.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 7, 2013 11:17 AM MEST


Black Elk and Flaming Rainbow: Personal Memories of the Lakota Holy Man and John Neihardt
Black Elk and Flaming Rainbow: Personal Memories of the Lakota Holy Man and John Neihardt
von Hilda Neihardt
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,98

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Persönliche, sehr einseitige Erinnerungen der Tochter von John Neihardt (Schwarzer Hirsch ruft sein Volk), 4. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Insgesamt ist das Buch stark geprägt von Hildas Wunsch, die Seriosität ihre Vaters aufzuzeigen, ihn als talentierten und gewissenhaften Autor darzustellen, der durch Black Elk die wahre Religion/Lebensweise" gefunden hat. Außerdem stellt sie ihn als liebevollen, perfekten Vater und Ehemann vor, seinem" Volk, den Lakota sehr verbunden. Eben sehr persönliche Erinnerungen.
Obwohl das ganze Buch über Religion und Glauben von Black Elk handelt, blendet Hilda fast vollständig den katholischen Glauben der Familie Black Elk aus, den sie zu den Zeiten ihrer gemeinsamen Bekanntschaft aktiv praktizieren (Sie erwähnt einmal, dass die Familienmitglieder zu einem Treffen weg sind.). Im Gegenteil wird es Ihr gegen Ende des Buches wichtig zu betonen, dass letztlich alle Black Elk Familienmitglieder die Pipe Religion" ihres Vaters als die eigentliche Religion für sich annehmen. Dabei ist es schon beachtlich, dass Hilda, eine gebildete Weiße, überhaupt nicht zu wissen scheint, in welcher Kirche die Black Elks sind, da sie diese immer als White Church" bezeichnet, und damit auch direkt schon negativ bewertet. Es bleibt hier die Frage offen, in welcher Religion Hilda aufwuchs, ob ihre Eltern gläubig waren, und welche Erlebnisse sie mit der White Church hatte (Hierbei ist zu bedenken, dass in den USA der 1930 Jahren und später ebenso, für weiße Amerikaner im Besonderen, die Zugehörigkeit zu einer christlichen Kirche mehr als selbstverständlich war). Es wird nur bekannt, dass sie Black Ekls Vision als ihren Glauben - wie auch immer sie ihn dann lebt - annimmt (Sofern man das so ausdrücken kann.) und für richtig befindet. Sehr persönliche, aber auch einseitige Erinnerungen. Es fehlt eine echte Reflexion. Mit Sicherheit war nicht einfach alles nur toll. Sie verliert z.B. auch kaum ein Wort über die Zustände im Reservat, die Schuld der weißen Amerikaner an Armut und Entrechtung der Native Americans usw., obwohl sie dann offensichtlich die White Church kritisch sieht?
Für mich ist das Buch eine Gegenreaktion auf Black Elk, Holy Man of the Oglala von Michel F. Steltenkamp, der Black Elks Leben als aktiver Katholik schildert, basierend auf Interviews mit Black Elks Tochter Lucy Looks Twice. Der katholische Black Elk - das passt nicht ins Konzept des Bestsellers von Neihardt! Dabei wäre gerade die Auflösung dieser Spannung von größtem Interesse gewesen, denn darum bemühen sich jetzt diverse andere Autoren, leider ohne Nicholas Black Elk selbst fragen zu können!

Siehe auch meine weiteren Rezessionen, die immer wieder erweitert werden. Da gibt es unüblichere, aber interessante Bücher/Filme zu Black Elk und Native Americans.


Ein deutscher Missionar bei den Sioux-Indianern. Sprachforscher, Ethnologe und Sammler Eugen Büchel. Eugen Buechel (1874-1954). Materialien zu Leben und Werk
Ein deutscher Missionar bei den Sioux-Indianern. Sprachforscher, Ethnologe und Sammler Eugen Büchel. Eugen Buechel (1874-1954). Materialien zu Leben und Werk
von Karl M Kreis
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckendes Zeugnis eines Jesuitenpaters bei den Lakotas, 29. September 2010
Father Eugene Buechel (gebürtiger Deutscher), dessen biographische Berichte dieses Buch enthält, lebte und arbeitete von 1902 bis fast zu seinem Tod 1954 in den Indianerreservationen Pine Ridge und Rosebud.

Seinen eigenen Glauben sehr ernst nehmend lebte er in einer großen Liebe und Respekt zu den Lakota, für deren Kultur und Leben er zu seiner Zeit bemerkenswert offen war. So verfasste er ein bis heute beachtetes Lakota Grammatik- und Wörterbuch, eine respektable Fotosammlung, die das Reservatsleben dokumentiert, sowie Pflanzen und Gebrauchgegenstände, die bis heute zu besichtigen sind. Außerdem formulierte er entgegen der gängigen Praxis, Bibelgeschichten und ein Gebetsbuch in Lakota-Sprache sowie indianische Geschichten.

Das Leben von Father Buechel kennenzulernen lohnt sich schon deshalb, um einseitige negative Vorurteile über Missionare (in diesem Fall katholische) neu zu überdenken. Wenngleich auch Father Buechel selbst deutlich sieht, dass es Mitbrüder gibt, deren Art zu missionieren er nicht für gut befindet. Es gab aber eben beides, und das beleuchtet dieses Werk.

Es lohnt sich auch die weiteren Bücher von Karl Markus Kreis zu lesen.
Siehe auch meine weiteren Rezessionen, die immer wieder erweitert werden. Da gibt es unüblichere, aber interessante Bücher/Filme zu Black Elk und Native Americans.


Wohin der Adler fliegt: Das Leben der Elaine Goodale
Wohin der Adler fliegt: Das Leben der Elaine Goodale
von Thomas Jeier
  Gebundene Ausgabe

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auflehnung gegen Nordamerikanische Reservatspolitik, 29. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vor allem möchte ich mich der Rezension von B.H.Unverzichtbare Geschichtsstunde anschließen. Meine ergänzenden Anmerkungen: Thomas Jeier, der schon einige Romane über Indianer geschrieben hat, reift in diesem Buch zur Auseinandersetzung mit einem selten gewählten Thema heran: Indianer im Kreuzfeuer von Resevatspolitik, Mission, und der durch die Reservatspolitik verursachten hoffnungslosen Armut, die letztendlich der Geistertanzbewegung den Boden bereitet. Auch die Hauptperson des Romans, Elaine Goodale, sowie ihr Mann, Charles Alexander Eastman, sind hervorragende Persönlichkeiten, denen sich der deutsche Buchmarkt bislang nicht bzw. Eastman betreffend nur einseitig (Das schöne indianische Leben vor den Weißen...) angenommen hat. Das alleine macht das gut recherchierte Buch schon lesenswert.

Etwas geärgert hat mich an dem Buch die stereotype Darstellung der guten evangelischen Missionare und der bösen katholischen Missionare. Auch die Katholiken haben den Opfern von Wounded Knee geholfen und sie medizinisch versorgt. Und mit Jesuiten wie Eugene Büchel gab es hervorragende Missionare, die sich nicht nur für die Lebesweise der Lakota und deren Erhaltung eingesetzt haben, sondern ihnen einfühlsam und in ihrer Sprache zur Seite gestanden haben. Und auch in protestantischen Day Schools bzw. Boarding Schools gab es sehr intolerante Lehrer und Lehrerinnen! (Mehr zu diesem Thema in meinen anderen Rezensionen.)

Insgesamt ist der Roman in einem einfachen Schreibstiel geschrieben, die Komplexität des Themas nicht voll erfasst, für ein Jugendbuch und als Einsteigethematik aber dennoch sehr gelungen. Übrigens nicht nur für die Jugend...

Siehe auch meine weiteren Rezessionen, die immer wieder erweitert werden. Da gibt es unüblichere, aber interessante Bücher/Filme zu Black Elk und Native Americans.


Das Buch meines Lebens (Gesammelte Werke, Band 1)
Das Buch meines Lebens (Gesammelte Werke, Band 1)
von Ulrich Dobhan
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,99

17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnete Neuübersetzung!, 29. September 2010
Als Erstleserin der Werke von Teresa von Avila bin ich sehr begeistert von dem Buch. Durch die sehr kompakte und gute Einleitung sowie die zahlreichen Anmerkungen, die zu einfacheren Handhabung seitenweise direkt unter dem Text stehen, ist das Buch nicht nur ein echter Gewinn, Teresas Leben und ihren Weg zum inneren Beten nachzugehen, sondern gleichzeitig auch ein hervorragendes Zeitdokument. Besonders anregend fand ich auch die Querverbindungen zu Johannes vom Kreuz in den Anmerkungen. Die Kritik an den vielen Anmerkungen kann ich nicht nachvollziehen, da sie vor allem immer wieder Teresas mystisches Leben beleuchten und erklären, genannte Querverbindungen zu Johannes vom Kreuz angeben, ihre Schwierigkeiten als Frau im Spanien der Inquisition ein lehrhaftes Buch zu schreiben und dabei Kritik an den Theologen (Priestern) zu üben, verdeutlichen, und Querverbindungen innerhalb des Buches ziehen sowie angeben, von welchen Personen jeweils gesprochen wird. Das ist natürlich eine Menge, oft die halbe Seite, aber niemand ist verpflichtet Anmerkungen auch zu lesen! Ich habe die meisten jedoch mit ausgesprochen großem Gewinn gelesen, insbesonders, da ich den Autorenkreis (Die Gesammelten Werke von Teresa von Avila und von Johannes vom Kreuz), selbst Karmeliten, sehr schätze.


Die Seele des Indianers: Ein Siouxindianer berichtet über Glauben und Sitten seines Volkes
Die Seele des Indianers: Ein Siouxindianer berichtet über Glauben und Sitten seines Volkes
von Charles Alexander Eastman (Ohiyesa)
  Broschiert
Preis: EUR 14,00

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Indigener berichtet über seine Kultur, 14. Juni 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein bemerkenswerten Buch eines indigenen Autors (Santeesioux), der zunächst auf traditionelle Weise aufwuchs (*19.2.1858) und später versuchte, sich der weißen Zivilisation anzupassen, ohne allerdings seine Vergangenheit zu leugnen. Er versuchte im Gegenteil, indianische Werte in die weiße Kultur zu integrieren (Z.B. durch Gründung der Pfadfinder.)

Eastman hat mehrere Bücher geschrieben, die allerdings nicht alle in deutsche übersetzt wurden. Im vorliegenden Buch gibt er einen Einblick in seine traditionellen Kultur/Religion. (Er ist kein Schamane!) Ich rate, dies nicht vorbehaltlos zu lesen und eins zu eins zu übersetzen (So wie es oft mit den zwei Büchern von Schwarzer Hirsch" getan worden ist; für die übrigens dasselbe gilt.) Dazu gibt es ein gutes Nachwort von Kozljanic.

Das Buch ist empfehlenswert als Zeitzeugnis eines bemerkenswerten Menschen und als Einblick in seine Denkweise und Liebe zu der Kultur, in der er aufgewachsen ist.

Siehe auch meine weiteren Rezessionen, die immer wieder erweitert werden. Da gibt es unüblichere, aber interessante Bücher/Filme zu Black Elk und Native Americans.


Abraham Ulrikab im Zoo: Tagebuch eines Inuk 1880/81
Abraham Ulrikab im Zoo: Tagebuch eines Inuk 1880/81
von Hartmut Lutz
  Broschiert
Preis: EUR 22,00

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Inuk in der Völkerschau in Hagenbecks Tierpark - eine entwürdigende und tödliche Geschichte, 14. Juni 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bei diesem Buch handelt es sich in erster Linie um die von einem Missionar übersetzen Tagebuchaufzeichnungen des Abraham Ulrikab von 1880/1881. Abraham ist zum Christentum (Herrnhuter Gemeinde) bekehrter Inuk. Er wird zusammen mit anderen Innuit (nicht bekehrt) in der Völkerschau in Hagenbecks Tierpark ausgestellt. Das Tagebuch handelt von diesem Aufenthalt, der mit seinem Tod endet.

Dem Tagebuch vorangestellt sind Zeitungsartikel und Briefe der Missionare. Dadurch wird Abrahams Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln geschildert.

Im Laufe der Aufzeichnungen kann man die Entwürdigung der Innuit nachverfolgen, sowie den Konflickt (zumindest der bekehrten) Innuit, die auf der einen Seite von der Herrnhuter Brüdergemeinde getragen werden, andererseits von ihnen zu verstehen bekommen, dass sie etwas Böses tun.

Ironie der Sache: die Herrnhuter Brüdergemeinde macht zwar den Innuit ein schlechtes Gewissen, ist aber Gleichzeitig daran schuld, dass Abraham Geld braucht (Er hat inzwischen Schulden.), um die Segnungen" der Zivilisation bezahlen zu können. Geld ist der Grund, warum er dieses Wagnis auf sich nimmt.

Das Buch ist ein bewegendes Zeugnis Zeitgeschichte, die den Zusammenprall der Kulturen, das Überheblichkeitsdenken der Weißen und die Schwierigkeiten der Innuit zeigt, die sie damit haben, sich den neuen Lebensbedingungen sowohl in ihrer Heimat als auch auf Reisen anzupassen.

Siehe auch meine weiteren Rezessionen, die immer wieder erweitert werden. Da gibt es unüblichere, aber interessante Bücher/Filme zu Black Elk und Native Americans.


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