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Rezensionen verfasst von
Sonne

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Die Bibelfälscher: Wie wir um die Wahrheit betrogen werden
Die Bibelfälscher: Wie wir um die Wahrheit betrogen werden
von Prof. Dr. Klaus Berger
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,99

28 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kredit, 6. Mai 2013
Ich schließe mich der Aktion und "Rezension" von Heinerich an, um hier bewusst zu den beiden ersten Negativbeiträgen ein weiteres Gegengewicht zu setzen. Dies ist keine Rezension zu Klaus Bergers neuestem Buch.

Klaus Bergers neuestes Buch heißt "Die Bibelfälscher: Wie wir um die Wahrheit betrogen werden". Die Rezensionen von Marion Roediger und Frank Stefani sind keine und verdienen den Titel "Die Rezensionsfälscher: Wie etablierte Fachautoren und Ihre Publikationen vor dem Erscheinungsdatum wissentlich verunglimpft werden".

Dies sind nichts als miese und negative Machenschaften. Hier will man einem anerkannten deutschen Theologen kräftig eins vor den Bug knallen und sich dabei nichts als wichtig tun. Warum? Nur weil man Bergers Standpunkte nicht aushalten kann?

Klaus Bergers neuestes Buch verdient 5 Sterne auch bevor es von mir gelesen wurde. Berger ist in diesem Sinne für mich absolut und in vollem Umfang kreditwürdig. Ich habe viele Bücher von ihm mit Genuss und Faszination gelesen. Alle haben mir viele Einblicke geschenkt und mich viel, viel lernen lassen. Berger ist sicher streitbar, aber man kann und darf seiner Kompetenz vertrauen und deswegen seinen Standpunkt a priori gelten lassen. Personen, die Rezensionen von Büchern vor deren Erscheinungsdatum veröffentlichen - also folglich ohne das Buch gelesen haben zu können - handeln unredlich.

Ich bin mir ganz sicher, dass ich diesem Buch - wenn ich es denn bald gelesen haben werde - hier 5 Sterne geben werde. Schon als Dank für Bergers grandiose Lebensleistung.

Inzwischen warte ich gespannt auf die ersten wahren und echten Rezensionen zu "Die Bibelfälscher: Wie wir um die Wahrheit betrogen werden", von Menschen, die das Buch wirklich gelesen haben und es deswegen bewerten dürfen.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 23, 2013 6:36 PM MEST


Das Neue Testament nach Joseph Franz Allioli: Eingeführt, kommentiert und meditiert von Eleonore Beck und Gabriele Miller
Das Neue Testament nach Joseph Franz Allioli: Eingeführt, kommentiert und meditiert von Eleonore Beck und Gabriele Miller
von Eleonore Beck
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 4,80

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Keine Allioli-Übersetzung mehr, 19. Januar 2013
Die Übersetzung der Hl. Schrift von Joseph Franz von Allioli war bis zum Erscheinen der Einheitsübersetzung in Deutschland eine der geschätztesten und geläufigsten katholischen Bibelübersetzungen. Schade, was Eleonore Beck und Gabriele Miller daraus gemacht haben. Ein direkter Textvergleich mit der Großdruckausgabe der Allioli-Bibel (ist die maßgebliche Variante) aus dem St. Ulrich-Verlag zeigt, dass hier quasi eine neue Übersetzung entstanden ist. Hierzu kann man auf der Buchrückseite als Bestätigung lesen: "Eleonore Beck und Gabriele Miller haben den Text nach dem griechischen Text überarbeitet (und) sprachlich aktualisiert...". In der Tat. Wie die beiden Verlage Katholisches Bibelwerk und Butzon & Bercker diese Überstzung dennoch als "Allioli-Übersetzung" verkaufen ist ob der gravierenden Revision des Allioli-Textes nicht nachzuvollziehen.

Zweifelhaft sind auch die Kommentare der beiden Bearbeiterinnen in Stil und Anordnung. So wird der laufende Evangelientext durch die Kommentare, und dies auch noch in Großschrift (!), völlig zerrissen.

Der Kommentarstil an sich ist sehr subjektivistisch und nicht als theologisch seriös zu bezeichnen. Hier zwei kurze Beispiele: Zu Joh 20, 11-18 (Maria Magdalena am Grab des Herrn, der ihr erscheint und mit ihr spricht) kann man lesen: "Typische Männerreaktion, so möchte man feststellen. Und die Frau? Auch typisch! Doch diese Magdalena - ihr Weg war ganz anders als der der Jünger. ...".

Zu Johannes 10,11-18 (Der gute Hirt) liest man groß und dick, bevor es mit 10,19 weitergeht: "Manche wollen keine Schafe sein. Doch wenn Jesus der gute Hirt ist, gehöre ich gerne zu seiner Herde. Nur mag ich es nicht so gerne, wenn jene, die in Jesu Auftrag seine "Herde" weiden, sich so gerne Jesu Ehrentitel aneignen."

Was suchen ein solch subjektiv-persönliche Kommentare, auch noch mit dumpf formulierten kirchenkritischen Untertönen, in einer seriösen Bibelausgabe?

So darf sich der Leser dieser Ausgabe nicht vom Licht des Evangelientextes anstrahlen lassen, sondern wird andauernd mit subjektiven Meinungen der Bearbeiterinnen aus dem Lese- und Meditationsfluss gerissen.

Mit Verlaub gesagt scheint es mir von den Bearbeiterinnen arrogant zu meinen, man könne das neue Testament mit persönlichen und subjektiven Kommentaren "aufwerten" oder gar "zugänglicher" machen. In einer kommentierten Bibelausgabe darf der Leser theologisch seriöse und fundierte Kommentare erwarten und keine Banalitäten.

Wer sich der Hl. Schrift in der Übersetzung von Joseph Franz von Allioli unvoreingenommen nähern möchte, sei die Großdruckausgabe aus dem Sankt Ulrich-Verlag (trotz des stolzen Preises) oder die Ausgabe mit Bildern von Gigi Banini, etwas günstiger und ebenfalls vom Sankt Ulrich-Verlag, sehr empfohlen.


Im Namen des Heiligen Vaters: Wie fundamentalistische Mächte den Vatikan steuern
Im Namen des Heiligen Vaters: Wie fundamentalistische Mächte den Vatikan steuern
von Hanspeter Oschwald
  Gebundene Ausgabe

14 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Pseudowahrheit, 24. April 2010
Der Autor Hanspeter Oschwald war von 2001 bis 2008 Leiter der Burda-Journalistenschule in Offenburg. Beim Lesen seines Buches '"Im Namen des Heiligen Vaters: Wie fundamentalistische Kräfte den Vatikan steuern.'" drängte sich dauend die Frage auf, wie er zu dieser verantwortungsvollen Tätigkeit kam und was er dort lehrte. Schon der Titel des Buches und die Lektüre der ersten Seiten bestätigen, dass Oschwald total voreingenommen ist. Vermutlich wusste er schon vor seinen anscheinend aufwendigen Recherchen, was der Tenor dieses Buches sein sollte: Nämlich der katholischen Kirche, die in Ihrer Erscheinung offensichtlich nicht seiner Wunschvorstellung entspricht, eines vor den Latz zu knallen. In diesem Sinne passt dieses Buch bestens in die Frontlinien der Vatikan-Verschwörungstheoretiker. Oschwald interpretiert "'seine Fakten"' nur in seinem Sinne und bleibt Beweise und eine gründliche Argumentation letztlich schuldig. Subjektivismus in jeder Zeile. Und er versteckt sich hinter der Behauptung, seine Quellen im Vatikan wollten anonym bleiben. Wer wissen will, wie man Mythen journalistisch auf den Grund gehen kann, dem sei das Buch '"Opus Dei. Mythos und Realität. Ein Blick hinter die Kulissen'." von John L. Allen empfohlen. Der präsentiert umfangreiche und aufwendig recherchierte Fakten und Daten und hält sich mit vorschnellen Bewertungen zurück. So kann und soll sich der Leser auch (s)ein eigenes Bild machen. Oschwalds neuestes Buch hingegen ist banaler und trivialer Journalismus auf Bildzeitungsniveau, der nur die Ängste der Menschen schüren und bedienen will. Leichte Arbeit in den heutigen Zeiten. Die Themen Vatikan, Papsttum, Kirche und Katholizismus sind in der Tat zu heilig, um sich ihnen auf diese Art zu nähern. Nicht zu empfehlen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 7, 2010 4:41 PM MEST


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