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Rezensionen verfasst von
Christian Rathjen (27419 Klein Meckelsen)
(REAL NAME)   

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Bud Spencer: Mein Leben, meine Filme. Die Autobiografie
Bud Spencer: Mein Leben, meine Filme. Die Autobiografie
von Bud Spencer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hammergut, 30. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als großen Fan von Bud Spencer habe ich mir dieses Buch gekauft, um mehr über ihn zu erfahren. Ich wurde nicht nicht enttäuscht. Ich erfuhr, wie aus einem guten Schwimmer der Leinwandstar Bud Spencer wurde. Bud Spencer wollte nie Schauspieler werden und hat keine Schauspielschule besucht. Er hatte auch nicht so viel Glück, dass er auf einmal bekannt wurde, vielmehr erarbeitete er sich seinen Charakter Stück für Stück. Ich erfuhr, wie viel Bud Spencer durchgemacht hat und wie er immer am Limit gelebt hat- geldmäßig gesehen. In junegen Jahren kam Bud in der Weltgeschichte viel herum, das hat mich schon beeindruckt, wie viel er gesehen hat. Deshalb spielen seine Filme auch auf unterschiedlichen Kontinenten.
Dieses Buch ist mit einem Großteil Humor geschrieben, so dass ich bei einigen Passagen schmunzeln musste.
Jeder Fan von Bud Spencer sollte sich dieses Buch kaufen, es ist der Hammer!


Der Feind im Schatten: Kurt Wallanders 11. Fall
Der Feind im Schatten: Kurt Wallanders 11. Fall
von Henning Mankell
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,95

4.0 von 5 Sternen Fecettenreich, 28. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Henning Mankell hat es mal wieder geschafft, einen Spitzenroman zu schreiben. Dieser Roman spielt sich in der schwedischen Landschaft ab, die der Autor so wunderbar beschrieben hat. Ich konnte fast den Wellengang hören, als Wallander mir einem Boot zu den Schären unterwegs war. Henning Mankell hat auch die Ängste vor dem Älterwerden beschrieben, denn Wallander hat immer mehr mit dem Vergessen zu tun.
Die Handlung ist für meinen Geschmack etwas zu weit hergeholt, denn es geht um Spione, die für eine andere Macht militärische Geheimnisse verraten und eher für ein Kalten-Krieg-Szenario gedacht sind, als für ein Europa des 21. Jahrhunderts, aber Henning Mankell hat es geschafft, dass die Story im Hintergrund bleibt. Wallander ermittelt dann doch eher im Mord an seiner Schwägerin.
Gut hat der Autor die Story erzählt. Ich konnte immer folgen.
Henning Mankell hat es auch geschafft, die familiären Spannungen mit einzuflechten, denn Wallander hat seiner Tochter nicht immer alles erzählt und etwas weggelassen oder etwas hinzugedichtet. Wenn Linda dahintergekommen ist, hat sie Wallander damit kontrontriert.
Sehr schön zu lesen war auch, wie Wallander sich ein Haus auf dem Land gekauft hat. Seine (wenige) freizeit verbringt er auf dem Land, während die anderen Bücher dann eher in der Stadt Ystad gespielt haben.
Wer sich für die schwedische Landschaft interessiert und dazu ein Fan von Wallander ist, für den ist dieses Buch ein "Muss".


Der Anwalt
Der Anwalt
von John Grisham
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Spannend bis zum Schluss, 28. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Anwalt (Taschenbuch)
Mit diesem Buch ist John Grisham wirklich eine gute Story gelungen. Ich konnte das Buch von der ersten bis zur letzten Seite zügig in einem Zug durchlesen. In manchen Passagen konnte ich das Buch gar nicht wieder weg legen, so fasziniert war ich davon. Ein bißchen dünn fand ich allerdings das Ende, denn irgendwie hatte ich das Gefühl, das noch etwas kommen müsste, es war wie abgeschnitten. Okay, Kyle hat sich gerettet und ein neues Leben als Partner begonnen, aber seine Jäger kennt er nicht und sie laufen immer noch frei herum und haben es eventuell auch auf ihn abgesehen.
Interessant fand ich auch, wie John Grisham das Szenario eines Jungsanwaltes in einer großen Kanzlei geschriebn hat, dass die Anwälte arbeiten bis zum Umfallen und in einer Woche 100 Stunden in Rechnung stellen, so dass für Privatsphäre keine Zeit bleibt. So ein Leben ist doch nichts, wenn man nur arbeitet und keine Zeit für sich selbst und seine Familie hat, auch wenn man einen Haufen Geld dafür bekommt. John Grisham hat eindrucksvoll beschrieben, wie ärmlich solche Anwälte doch tatsächlich dran sind, wenn sie nur arbeiten, selbst am Sonntag. Trotzdem hat Kyle auch menschliche Züge, denn er verguckt sich in die Jungsanwältin Dale, mit der er mehr als nur ein Tächtelmächtel beginnt.
John Grisham hat in diesem Buch wieder ein Fable für einen jungen, unerfahrenen Anwalt, auf den es die ganze Welt agbesehen hat. Der frischgebackene Uniabsolvent merkt sehr schnell, wie schlecht das Leben doch sein kann.
Der Autor hat auch sehr gut das New Yorker Leben beschrieben, wie hektisch es zugeht. Demnach stimmt die Sage wirklich, dass diese Stadt niemals schläft. Es gibt Imbisse, die tatsächlich 24 Stunde 7 Tage die Woche geöffnet haben.
Vielleicht hat Kyle auch seinen Entschluss bereut in der Großkanzlei anzufangen, weil er sich erpressen lassen hat, denn es kommt ganz stark zur Geltung, dass man in solch einer Gesllschaft nur eine Nummer ist. Persönlichkeit ist nicht gefragt.
Wer einen richtig guten Anwaltskrimi lesen möchte und wie ich ein Fan von John Grisham ist, für den ist dieses Buch genau das Richtige. Es lässt sich einfach lesen und man kann es fast gar nicht weglegen. Gedankenbsprünge sind auch zu erwarten, so dass der Leser immer weiss, an welcher Stelle er ist.


Die Rosenbowle
Die Rosenbowle
von Elke Loewe
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,90

4.0 von 5 Sternen Norddeutsch eben., 10. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Rosenbowle (Taschenbuch)
Die Handlung war schon ziemlich platt, denn Valeries Großmutter ist ermordet worden und so richtig Spannung kommt auch nicht auf, dafür hat Elke Loewe die norddeutsche Landschaft ziemlich gut gemalt. Sie beschreibt sehr gut den fiktiven Ort Augustenfleth im Nirgendwo irgendwo an der Nordeseeküste Schleswig- Holsteins. Ich konnte förmlich das Meer rauschen hören und die Möven schreien hören, als Valerie Bloom draußen spazieren gehen war.
Zu allem Überfluss leben in Augustenfleth fast nur schräge Typen, irgenwie ist keiner normal. Der alternde ehemalige Kommissar Lemke, mit seinem schönen Bild im Wohnzimmer; der Sunnyboy Jonny Sonnenberg, der gleichzeitig Pastor und Valeries Schwarm ist; Tante Marga, die alleswissende Bäckereifachverkäuferin; Wolfi Witt, dieser herrlich Kauz von nebenan, der Rosen züchtet und um das Wohl seiner Nachbarn bemüht ist, in der Form, dass er alles wissen möchte, was sie so treiben; Grete, die mehr mit den Bienen redet, als mit allen anderen, aber trotzdem spioniert sie und weiss mehr als alle anderen denken; Valeries greise und demente Großmutter Dora Bloom, die mit gar keinem mehr spricht und der Taxifahrer Enno Fitschen, der in Zimmermannsklamotten Taxi fährt.
Valerie Bloom verdächtigt im Laufe des Buches jeden auch mal sponadisch, bis am Ende des Buches ein ziemlich komisches Motiv heraus kommt. Einige Seiten hätte sich die Autorin ruhig sparen können, denn anstatt vom Krimialfall zu schreiben und die Spannung noch anzuheben, schreibt sie über Rosen und über die Anbautechnik von Nutzpflanzen zur Zeit kaiser Karl des Großen. Wen es interessiert, ist gut, doch hat es in diesem Buch nur am Rande etwas zu tun - deshalb auch nur vier Sterne von mir.


Der Salzhändler: Historischer Roman
Der Salzhändler: Historischer Roman
von Elke Loewe
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessant., 9. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Icfh konnte sehr gut nachvollziehen, wie im Mittelalter das "weiß Gold" gewonnen wurde und welche Arbeit es war. Für die Lüneburger war der Salzhandel kein Monopol, denn sie mußten sich gegen billiges Salz aus dem Mittelmeerraum wehren, mit dem Argument der schlechteren Qualität. Trotzdem war der Salzhandel recht einträglich. Elke Loewe stellt in diesem Zusammenhang sehr gut den Kontrast zwischen dem Flüchlingsmädchen Margrieta und dem Sohn des Salzhändlers Jakob her. Margrieta musste das essen, was sie gerade bekam und sei es ein gerade geschlachtetes Schaf. Jakob lebt sehr gut und trägt feinste englische Stoffe. Elke Loewe hat sehr gut erfasst, wie ein Patrizier und wie ein Habenichts im Mittelalter lebte.
Geekelt habe ich mich vor der siebenfachen Vergewaltigung Margrietas und wie genau Elke Loewe diese Schmach beschreiben hat. Es war bestimmt kein Einzelfall zu Kriegszeiten.
Ich habe in diesem Buch auch ein bisschen über Astronomie gelernt, welche Sternenbilder es gibt und welche Sagen man sich darüber erzählt hat und welche Götter sie erschaffen haben sollen. Auch hat die Autorin sehr gut eingefangen, welchen Konflikt die Menschen Anfang des 17. Jahrhunderts erlebt haben, als Wissenschaftler herausfanden, dass nicht die Erde das Zentrum ist, sondern die Erde sich um die Sonne dreht. Trotzdem ist in vielen Köpfen noch die Doktrin der Kirche eingefangen, nach der die Erde das Zentrum ist.
Ich fand es auch interessant zu erfahren, wie die Heide überhaupt entstanden ist. Die Salinen brauchten Holz für ihre Öfen. Wenn ich das nächste Mal in die Heide fahre, werde ich mich bestimmt erinnern, wie sie entstanden ist und mich dann über ihre Schönheit freuen.
In ihren Romanen gibt es für Liebesgeschichten nie ein Happyend, denn Margrieta und Jakob werden nicht zu einander finden, trotzdem werden beide am Ende glücklich sein - auch das ist typisch für die Romane von Elke Loewe, dass am Ende immer alles gut wird.
Prinzipiell finde ich ihre historischen Romane besser als die Krimis der Reihe aus Augustenfleth, deshalb gebe ich diesem Buch auch vier Sterne. Ich fande es gut und es ließ sich flott lesen.


Sturmflut
Sturmflut
von Elke Loewe
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mitreißend, 27. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sturmflut (Taschenbuch)
Elke Loewe hat im vorliegenden Buch sehr gut die schrecklichen Ereignisse erfasst, die die gewaltige Sturmflut Weihnachten 1717 gebracht hat. Die Menschen waren der Sturmflut fast schutzlos ausgeliefert, denn die Deiche haben dieser Gewalt nicht getrotzt. Die Autorin hat sehr gut eingefangen, wie schwierig es war, zu damaligen Zeiten einen funktionieren Deich zu bauen. Heute werden dafür große Maschinen eingesetzt, doch zu Beginn des 18. Jahrhunderts konnte diese Arbeit nur allein durch Menschenhand gemacht werden. Die Menschen waren darauf angewiesen, wieder auf dem unter Wasser gelegenen Land zu arbeiten, war es doch ihre Lebensgrundlage. Solange das Wasser reagierte, litten sie Hunger. Die Autorin hat wieder einmal gut geschildert, wie die Menschen in der damaligen Zeit lebten, was sie trugen, was sie aßen und was sie trunken. Auch hat sie sehr gut akzentuiert, welchen Schmerz die Menschen empfunden haben mußten, als die Sturmflut hereinbrach. Sie hat das Schicksal der Menschen an dem Beispiel eines jungen Familienvaters geschildert, der seine geliebte Frau in den Fluten verliert. Vor Kurzem saßen sie von am Weihnachtstisch zusammen, dann wenige Stunden später, reißt die Flut alles weg. Der daraufhin vor Kummer fast verrückt gewordene Familienvater hat nur noch ein Ziel, er will seine geliebte Frau beerdigen. Den Rest seiner Familie vergißt er fast. Sie beschreibt auch eine Familienfehde, nach der der Bruder seine Schwägerin begehrt (hat).
Dieses Buch ist wieder einmal ein großartiger historischer Roman, dessen Kauf immer lohnt.


Simon, der Ziegler
Simon, der Ziegler
von Elke Loewe
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter historischer Roman., 26. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Simon, der Ziegler (Taschenbuch)
Dieses Buch konnte ich gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe es relativ schnell furchgelesen. Elke Loewe beschreibt sehr gut, welche Mühsal früher dahingesteckt hat, Ziegel zu brennen. Heute werden die Ziegel mechanisch hergestellt unter dem Einsatz großer Maschinen. Ende des 19. Jahrhunderts waren dafür viele Kräfte notwendig. Sehr gut fande ich auch, wie Elke Loewe die Menschlichkeit beschreibt. Sie hat sehr gut die Konflikte beschrieben, die unter den Zieglern auftreten, wenn sie sieben Monate zusammen verbringen. Ein anderer Aspekt ist, dass der Ziegeler Simon genau die Tochter des Ziegeleibesitzers begehrt. Ein fast schlichtweg unmögliches Unterfangen, denn die Ziegler werden als Dreckschwalben beschrieben und mit ihnen das nicht gute Ansehen. Ich konnte mich gut in die Situation der Ziegler hineinversetzen, die Charaktere waren sehr bildlich. Interessant war, wie sie früher gelebt haben, wie sie gegessen haben, was sie getrunken haben, welche Sachen sie trugen. Wenn jemand einen guten historischen Roman sucht, ist er bei diesem Buch genau richtig.


Der Chinese: Kriminalroman
Der Chinese: Kriminalroman
von Henning Mankell
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,95

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Facettenreich, 24. Juli 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Chinese: Kriminalroman (Taschenbuch)
Henning Mankell spannt sehr gut den Bogen zwischen der Industrialisierung der Vereingten Staaten mit dem Leiden der chinesischen Zwangsarbeiter und dem neuen China mit seiner wirtschaftlichen Entwicklung und den daraus ergebenden Konflikten.

Dieser Roman spielt nicht so sehr in Schweden sondern vielmehr im heutigen China. Ich fand Henning Mankells Darstellung sehr gut. Recherchiert hat er es sehr gut, so dass ich keine Fehler fand.

Mankell kann sehr gut Spannung erzeugen, dieses habe in einigen Passagen gemerkt, denn ich konnte das Buch teilweise gar nicht mehr weglegen.

Etwas weit hergeholt fand ich allerdings seine Darstellung mit der Kolonialsierung Afrikas mit chinesischen Bauern, die sich ein besseres Leben wünschen.

Er stellt auch gut die familiären Schwierigkeiten Birgitta Roslins dar, mit denen jeder mitfühlen kann, bei dem in der Familie auch etwas im Argen ist.

Ich kann das Buch nur weiter empfehlen und würde es wieder kaufen.


Was im Moor geschah: Ein Fall für Olga Island (Olga-Island-Krimis, Band 2)
Was im Moor geschah: Ein Fall für Olga Island (Olga-Island-Krimis, Band 2)
von Kirstin Warschau
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mega- Spannend, 6. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch habe ich mir gekauft, weil ich das Buch "Fördewasser" ganz gut fand. "Was im Moor geschah" war noch besser, als "Fördewasser". "Was im Moor geschah" ist der zweite Fall der nach Kiel versetzten Kommissarin Olga Island.

Eine Studentin ist verschwunden und ein Bauer ist ermordet worden. Es ist das Rätsels Lösung, wie diese Verbrechen zusammenhängen.

Olga Island ist schon zur Leiterin der SoKo ernannt worden.

Der Schluss war aber doch etwas merkwürdig, denn hinter den Morden steckt eine Gruppe von Freunden des Mittelalters. Ich wollte nur ein paar Seiten lesen, konnte aber nicht wieder aufhören. Zum Ende wird doch alles wieder gut, als Olga Island wieder gefunden und gerettet wird. Wie auch in ihrem ersten Roman erscheint der Mörder erst kurz vor Schluss und völlig unerwartet. Der Mörder hat aber auch diesmal ein etwas abstruses Motiv, was ich nicht realistisch fand.

Gut fande ich, dass Olga Island ganz menschlisch beschrieben ist, mit Gefühlen. So findet sie mehr als Gefallen an einem Zaharzt, der sie behandelt. Dieser Zahnarzt wird fast zum Verhängnis für sie...

Ich habe viele Orte aus Kiel wiedererkannt. Ich fande gut, dass Olga Island reale schauplätze verwendet hat.

Wer Freude an Kriminalromanen im norddeutschen Raum hat, für den ist dieses Buch mehr als lesenswert.


Fördewasser: Ein Kiel-Krimi (Olga-Island-Krimis, Band 1)
Fördewasser: Ein Kiel-Krimi (Olga-Island-Krimis, Band 1)
von Kirstin Warschau
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, 31. Oktober 2010
Dieses Buch las sich sehr flüssig. Ich mußte nirgends anhalten und noch einmal eine Seite lesen, nur weil ich den Faden verloren hatte. Gut fande ich auch, dass die Autorin reale Punkte aus Kiel verwendet hat. Ich habe einige Orte wiedererkannt. Beim Lesen hatte ich dann die Orte vor Augen, so wie ich sie in Erinnerung hatte. Beispielhaft kann ich die Straße "An der Holsatiamühle" nennen, nähe der Fachhochschule.
Die Charaktere waren scharf umrissen. Aus der vermeintlich geschassten Kommissarin Olga Island wird in Kiel eine gute Ermittlerin, die sich auch durch die Drogenmafia nicht unterkriegen läßt. Kristin Warschau prägt in diesem Roman das Bild einer starken Frau, mit der man gut zusammenarbeiten kann, sie hat nur ein Ziel: den Mörder zu finden. Ich fande aber auch, das das Motiv zielich weit hergeholt ist. Die Pointe ist nicht ganz getroffen. Ich hätte mir ein realistischeres Motiv vorstellen können.
Das Buch ist spannend bis zur letzten Seite. Zum Schluß erfährt der Leser erst, wer der Mörder ist. Er hat bisher nichts mit der Ermittlung zu tun gehabt.


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