MSS_ss16 Hier klicken Sport & Outdoor 1503935485 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip GC FS16
Profil für K. berlin > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von K. berlin
Top-Rezensenten Rang: 128.816
Hilfreiche Bewertungen: 115

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
K. berlin "diogenes" (berlin)
(REAL NAME)   

Anzeigen:  
Seite: 1 | 2
pixel
Ich bin Zlatan: Meine Geschichte
Ich bin Zlatan: Meine Geschichte
von Zlatan Ibrahimovic
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,99

0 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht nur zwischen Genie und Wahnsinn ist ein schmaler Grad, auch zwischen Fußballidol und Terrorist, 24. November 2015
Eigentlich wollte ich dieses Buch gar nicht besprechen, da ich es nicht unbedingt für Literatur halte.
Aber nach den Anschlägen von Paris, sah ich ihn im Fernsehen als Kapitän von PSG auf dem Platz die Marseillaise singen, und da musste ich wieder an dieses Buch denken.
Zlatan beschreibt (bzw. lässt) in seiner Autobiografie im Grunde genommen alle Faktoren, die dazu führen, das ein junger Mann Terrorist wird.
Er fühlt sich ausgegrenzt, ist arm, wird nicht anerkannt, nicht geliebt, kommt mit dem Gesetz und anderen Autoritäten ständig in Konflikt UND hält sich selbst für den Größten. Muhamed Ali ist nicht zufällig sein großes Vorbild.
Machen wir mal ein gar nicht so abwegiges Gedankenexperiment:
Er hat nicht die Begabung für Fußball oder anderen Sport aber ansonsten alle o.g. Eigenschaften. Da trifft er auf einen radikalen Imman der ihm sagt, wie er seinen Frust auf die Wohlstandsgesellschaft abreagieren kann...
Wirklich soweit hergeholt?


Reisen im  Licht der Sterne: Roman
Reisen im Licht der Sterne: Roman
von Alex Capus
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

3.0 von 5 Sternen Stefan Zweig 2.0 oder 3 Gegenargumente, 6. November 2015
Alex Capus tritt erfolgreich in die Fußstapfen von Stefan zweig und schreibt Miniaturen ala "Sternstunden der Menschheit".
Dieses Buch reiht sich hier ein.
Im Unterschied zu Zweig ist Capus aber weit spekulativer.
Hier geht er aber m.e. einen Schritt zu weit.
Mir sind auf Anhieb 3 Gegenargumente eingefallen, die gegen eine Schatzfindung von Stevenson sprechen.
1. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass selbst 100 Jahre später bei so vielen Mitwissern aus der Familie, die zum Teil selbst Schriftsteller wurden, kein Sterbenswörtchen in Schriften, Gesprächen oder Testamenten an die Öffentlichkeit gedrungen sein soll. Soviel Diskretion ist unwahrscheinlicher als jeder Schatzfund!
2. Als kultivierter Mensch wird Stevenson den Kirchenschatz nicht eingeschmolzen haben. Also, es sollten in den 100 Jahren doch inzwischen irgendwelche Stücke im Antikenhandel, Museen oder Sammlungen wieder aufgetaucht sein.
3. Die These des unerklärlichen Wohlstandes widerlegt der Autor in seinen Anmerkungen selbst. Der Vater war reich und Stevenson erbte schlicht als einziger Sohn das Vermögen. 20.000 Pfund sind auf heutige Zeit umgerechnet mehrere Millionen €. (ein Handwerksmeister verdiente damals ca. 20 Pfund/Jahr)

Auch wenn diese Punkte wesentlich plausibler erscheinen, sind sie natürlich banal und ein Schatzfund des Autors "Der Schatzinsel" ist weit spannender.
Das Buch liest sich, wie alles von Capus leicht und unterhaltsam und macht Lust, mal wieder den guten alten Robert Luis zu lesen.


Unschuld
Unschuld
von Jonathan Franzen
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 26,95

12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viele gestörte Frauen und ein Mr. Grey aus Ostberlin, 30. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Unschuld (Gebundene Ausgabe)
Zuerst muß ich sagen, dass ein Franzen im Vergleich zu 95% aller hier besprochenen Literatur natürlich immer 5 Punkte verdient.
Also meine Bewertung soll im Kontext von anderen Romanen des Autors gesehen werden. Lesen sollte und kann man ihn immer!
Worum geht es?
Wie immer bei Franzen um Familienbeziehungen, diesmal die Verzahnung von deutschen und amerikanischen Partnern und erstaunliche Parallelen.
Bevor ich selbst dieses Buch las, las ich schon einige Besprechungen und meine größte Befürchtung war; es kann nicht gut gehen, wenn ein Amerikaner über die DDR schreibt. Besonders schlecht in Erinnerung ist mir hier z.B. Ken Follets "Kinder der Freiheit".
Selbst westdeutschen Autoren ist dies so gut wie nie gelungen. (Da halte man sich besser an Brussig, Seiler, Tellkamp und Co.)
Aber, um es kurz zu machen, diese Stellen des Romans haben mich positiv überrascht. Franzen hat sich offenbar mit vielen kompetenten Leuten unterhalten und der Mißbrauchsfall, der hier geschildert wurde, ist fast 1:1 der Autobiografie von Angela Marquard entnommen.
Ein paar Unstimmigkeiten, wie z.B. Telefon in einer Datsche oder ein schweres Morrad mit hoher Kubikzahl(mehr als 250ccm gab es nicht, auch nicht für Bonzen!), fallen nicht wirklich störend ins Gewicht. Auch das Jena in Thüringen liegt und nie zu Preußen gehörte, sei ihm verziehen. Nein, hier gibt es keinen Punktabzug: Die Stimmung und das Lebensgefühl in der Ehemaligen hat er erstaunlich gut getroffen.

Was mich wirklich nervte, waren die vielen und ausnahmslos schwer gestörten Frauen, die das Buch bevölkern. Im Grunde genommen ist es immer wieder dieselbe Frau, die hier vielfach geklont auftritt. Die Mütter der drei Hauptfiguren könnten eineiige Drillingsschwestern sein.
EINE hätte wirklich gereicht, mir jedenfalls.

Die erste männliche Hauptfigur, Andreas Wolf aus Ostberlin, Neffe des MfS-Spionagechefs Markus Wolf, konnte mich auch nicht wirklich überzeugen. Hier hat Mr. Grey aus den 50 Shades unverkennbar Pate gestanden. Auch Julian Asange läßt grüßen.
Immerhin finde ich es interessant, wie ein Amerikaner 25 Jahre nach dem Mauerfall einem ehemaligen DDR Bürger das Charisma und Selbstbewußtsein eines Donald Trump andichtet. In deutschen Leitmedien wird normalerweise das genaue Gegenteil geschildert. Der Jammerossi ohne Stil und Selbstbewußtsein. Hier bin ich beinahe geneigt zu sagen, danke Jonathan.
(Um nicht mißverstanden zu werden, Trump ist natürlich ein Kotzbrocken genau wie die Hauptfigur, aber Charisma und Selbstbewußsein sind ja per se auch keine positiven Eigenschaften, nur Minderwertigkeitskomplexe und Untertanengeist sind es genauso wenig.)
Der 2. Mann, Tom, Amerikaner mit deutscher Mutter und moralischer Gegenpart von Andreas, überzeugt da schon eher, obwohl seine bedingungslose Liebe auch etwas Monströses hat. Solche Menschen mag es geben, hier kann ich dem Autor folgen.
Ohne zuviel von der Handlung zu verraten, dazu lese man andere Rezensionen hier, fiel mir auf, dass "Unschuld" auch in gewisserweise als ein Gegenstück zu seinem vorherigen Roman "Freiheit" gelesen werden kann.
Keine Ahnung, ob das beabsichtigt war. Jedenfalls, während mir in "Freiheit" alle Hauptfiguren sympatisch waren oder wenigstens nachvollziehbar handelten, ging es mir hier genau umgekehrt. Wenn man von wenigen sympatischen Nebenfiguren absieht, wie z.B. dem Vater von Tom, sind mir wirklich alle, ausnahmslos alle Hauptfiguren mehr oder weniger suspekt.
Die Frauen, ich sage es hier nochmal, alle schwer gestört und die Männer entweder Waschlappen oder machtgeile Alphatiere.
Was lernen wir?
Franzen ist kein reiner Unterhaltungsautor, will damit sagen, nach jedem seiner Romane ist man normalerweise ein Quäntchen klüger als zuvor.
In seinem m.E. besten Roman "Die Korrekturen" hat er z.B. das Kunststück fertig gebracht, anfangs unsympatisch erscheinende alte Spießer am Ende vollständig zu rehabiitieren, so dass man sie am Schluß in sein Herz geschlossen hat.
In "Freiheit" wird dem Leser vor Augen geführt, in welche moralischen Fallstricke die Entscheidungsfreiheit in unserer heutigen Gesellschaft uns Menschen führen kann.
Und hier?
Dieser Roman läßt mich etwas ratlos zurück. Worauf wollte der Autor eigentlich hinaus?
Der Titel, das wurde auch schon mehrfach zu recht angemerkt, ist falsch und irreführend übersetzt und müßte richtig "Reinheit" heißen.
Die Botschaft dieses Buches lautet schlicht, das Streben nach totaler moralischer Reinheit führt in die Katastrophe. So what? Vielleicht ist diese Aussage für den amerikanischen Leser notwendig, neu oder überraschend?
Für einen Deutschen jedenfalls ist es eine Binsenweisheit, ein weißer Schimmel, eine Tautologie. Man lese oder höre dazu nur Heinrich Himmlers berüchtigte Posener Rede (einfach googeln) vor SS-Kommandanten (sinngem.:...unsere Arbeit war blutig, aber wir sind moralisch dabei sauber geblieben...) und begreift diese Wahrheit nach 5 min. besser als nach 20stündiger Lektüre dieses Romans.
Auch einige andere Botschaften befremdeten mich regelrecht, um es vorsichtig auszudrücken.
Z.B.: Nicht die NSA oder die großen privaten Platformbetreiber(m.f.g. an diesen hier!) sind die große Gefahr unserer Gegenwart, nein, es sind die Enthüllungsplattformen ala Wikileaks...
Oder, ebenfalls schwer verdaulich; für eine außergewöhlich schöne Frau begeht man(n) einen Mord (Andreas) oder opfert seine komplette Persönlichkeit (Tom).
Was soll ich damit anfangen?
Schade das es keine 2. Korrekturen gab.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 14, 2016 11:38 AM CET


Outsider: Die Autobiografie
Outsider: Die Autobiografie
von Frederick Forsyth
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Welt ist schlecht, aber ich bin ein toller Hecht!, 23. Oktober 2015
Diese Überschrift sagt eigentlich schon alles aus, was es über dieses Buch zu sagen gibt. Immerhin zwei Punkte gebe ich, weil es sich gut und schnell liest.
Unwillkürlich wurde ich beim lesen immer wieder an Karl May erinnert, besonders an das Anfangskapitel von Winnetou I. Charly May wird dort von älteren, erfahrenem Männern ständig belehrt, aber er weiß und kann alles besser und wird zum unbesiegbaren, alles könnenden Old Shatterhand.
Wer sowas mag, gern liest und sich nicht an der unerträglichen Selbstbeweihräucherung stört, dem sei diese Buch empfohlen.
Im Unterschied zu Karl May protzt Forsyth aber auch noch mit seinem Reichtum.
Wer fährt Rolls Royce und ist der reichste, berühmteste Engländer mit Wohnsitz in Irland.
3x dürfen Sie raten.
Na gut, einmal hat ihn ein Betrüger übers Ohr und alles Geld ist weg und nur noch eine Million Schulden sind auf dem Konto.
Na und? Old Forsyth schreibt halt noch schnell ein paar weitere Thriller und das Konto stimmt wieder.
Noch ein Beispiel gefällig? Wer wird zweitbester Abolvent seines Jahrgangs in ganz GB? (Sebstredend hat man von Sieger nie wieder etwas gehört!)

Diese Reihe könnte ich beliebig fortsetzen, aber vielleicht liegt mein Groll auch tiefer. Was mich wirklich geärgert bzw. sehr, sehr neidisch gemacht hat, war seine Zeit in Berlin(Ost). Selbst eingesperrt mit 800 Ostmark im Monat, hat hier der 25 jährige Reuterkorrespondent mehr als 1 Million "wertlose" Ostmark zur Verfügung, dazu sein Westgehalt, und er kann natürlich so oft er will nach Westberlin einreisen. So ein schlechtes Leben hält ein F.F. natürlich maximal 1 Jahr aus...


Gehen, ging, gegangen: Roman
Gehen, ging, gegangen: Roman
von Jenny Erpenbeck
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

2 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Muß man einen ganzen Roman zum Thema Flüchtlinge lesen?, 24. September 2015
Zuerst einmal interessiert mich die Frage, warum dieses Buch, trotz vieler lobender Rezensionen in allen Medien, hier erst 4 Besprechungen hat?
Möglicherweise liegt es gerade daran:
Bei dem Overkill an Berichten über Asylanten, muß man da noch einen ganzen Roman zum Thema lesen?
Meine Meinung: In diesem Fall ein klares "JA"!
Erstmal ist das Buch ordentlich geschrieben und liest sich sehr leicht.
Einen Stern Abzug gebe ich für die wenig überraschende Handlung, wenn man von den bruchstückhaften Erzählungen der Flüchtlinge absieht, läßt diese sich in einem Satz Zusammenfassen:
Alter Professor, der es sich leisten kann und Zeit dafür hat, kümmert sich liebevoll um Asylanten und findet darin einen neuen Lebenssinn.
Warum es sich trotzdem lohnt, dieses Buch zu lesen, sind folgende Fragen.
Ist Richard ein Gutmensch?
Auf den ersten Blick sieht es so aus.
Wir stehen als Leser unweigerlich vor der Frage, würden wir auch so handeln, bzw., warum handeln wir nicht auch so?
Aber diese moralische Frage ist noch keine Literatur und um diese geht es hier.
Richard hat in seinem Leben Schuld auf sich geladen, er hat seine Frau betrogen, hat sie gar zu einer Abtreibung gedrängt und fühlt sich jetzt, kinderlos, emeritiert, allein, unterbeschäftigt irgendwie schuldig.
Er ist eigentlich auch das perfekte Opfer.
Es wäre ein leichtes gewesen, dem Roman eine Wendung in diese Richtung zu geben.
Immerhin deutet die Autorin die Möglichkeit an. Wer weiß z.B. so genau, ob die 3000,-eur wirklich dem guten Zweck des Landkaufes in Afrika dienen und nicht nur ein raffinierter Trickbetrug sind?
Und wer hat bei ihm eingebrochen, mit Respekt, wie die Kripo erstaunt feststellt und genau an dem Tag, an welchem er auswärts weilte?
Aber genau diese Vielschichtigkeit der Interpretation macht Literatur aus und deshalb noch einmal meine uneingeschränkte Leseempfehlung.
Hochaktuell ist es sowieso, denn diese Aufgaben (und viele mehr; Syrien!) werden, leider, leider noch lange sehr aktuell bleiben.
Originalzitat:
• Korruption, Vetternwirtschaft und Kinderarbeit in Ghana abschaffen...
• Klage gegen den Konzern Areva (Frankreich) einreichen
• neue Regierung in Niger einsetzen, die sich durch ausländische Investoren nicht bestechen oder erpressen lässt
• unabhängigen Tuareg-Staat Azawad gründen ...
• Christen und Muslime in Nigeria miteinander versöhnen
• Boko Haram davon überzeugen, die Waffen niederzulegen
• Verbot von Waffenlieferungen an Tschad (USA und China)
• Verbot, im Tschad Erdöl zu fördern und außer Landes zu bringen (USA und China)


Der Susan-Effekt: Roman
Der Susan-Effekt: Roman
von Peter Hoeg
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 21,90

13 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Brauchte Herr Hoeg dringend Geld?, 2. September 2015
Rezension bezieht sich auf: Der Susan-Effekt: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ja, auch ich gehöre zur Riege der enttäuschten Leser dieses Buches.
Brauchte Herr Hog dringend Geld?
Dies erscheint mir die plausibelste Erklärung für dieses lieblos dahingeschluderte Werk.
Denn, dass er schreiben kann, hat er mit Frl. Smilla und (mit Abstrichen) anderen Werken bewiesen.
In diesem Buch jedenfalls stimmt so gut wie nichts:
Die Personen sind reine Comic Figuren. Sie haben einfach keine Seele!
Die Handlung ist genauso unglaubwürdig und vom Plot her schon zig Mal in Holywoodfilmen wiedergekäut.
Um meine Überschriftenthese zu stützen; es liest sich über weite Teile schon wie ein Drehbuch zu so einem Film und vielleicht kann der sogar im Rahmen des Genres durchaus gut werden.
Die pseudowissenschaftlichen Einschübe über Physik zeugen von wenig bis keiner Sachkenntnis (mit digitalem Wechselrichter angetriebene Waschmaschine, bitte, geht's noch?). Mir fällt dazu nur das aus der Mode gekommende Wort "hanebüchen" ein!
Als ernstzunehmende Literatur kann man diese Buch wirklich nicht nehmen und der Unterhaltungswert ist auch für einigermaßen anspruchsvolle Leser arg begrenzt.
Um wenigstens mit etwas positiven abzuschließen.
Für mich der einzige Grund, dieses Buch zu Ende zu lesen, war, dass ich gerade zufällig in Kopenhagen war und man hierin auch so etwas wie einen alternativen Reiseführer durch diese liebens- und lebenswerte Stadt sehen kann.
Im Gegensatz zu seinen physikalischen Kenntnissen ist sein Wissen über die dänische Haupstadt nämlich exellent.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 24, 2015 7:51 AM CET


Himmel über London: Roman
Himmel über London: Roman
von Håkan Nesser
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hommage an Lars Gustafsson u.A., 26. Juni 2014
Es wurde schon mehrfach gesagt, dies ist kein Krimi und Nesser verschreckt, wie die Bewertungen hier zeigen auch einen Teil seiner Leser.
Mit diesem Roman wollte er vermutlich aus der Schublade der Krimi - und Trivialautoren herauskommen.
Ich bin mir nicht sicher, ob ihm dies hiermit gelungen ist.
Nesser ist kein Avandgardeautor, wie Joyce oder Musil, auch kein Thomas Mann, aber er beherrscht sein Handwerk wie wenig andere Autoren und das hebt ihn aus der schon fast unüberschaubaren Flut von skandinavischen Krimischreibern hinaus.
Wie gesagt kein Erfinder von etwas wirklich Neuem, aber er spielt hier sehr virtuos mit bekannten Versatzstücken der Literatur.
Da es hier noch nicht gesagt wurde, er legt ja schließlich selbst die Fährte mit seiner Namenswahl, Lars Gustaf Selen weißt eindeutig als Hommage auf seinen Landsmann und Schriftstellerkollegen Lars Gustafsson hin, welcher in seinem 1986 erschienenen Roman "Die dritte Rochade des Bernard Foy" eine sehr ähnliche Handlungsstruktur kreierte (Spionage, Krimi, Autor spielt selbst mit).
Weiterhin läßt Michael Endes "Unendliche Geschichte" grüßen und natürlich auch Sofies Welt von Jostein Gaarder.
Also, wer Lust hat auf literarische Entschlüsselungsreise zu gehen und wer Spaß hat an gut lesbarer Philosophie in der Literatur, dem sei dieses Buch empfohlen, alle Anderen sollten "Den Himmel" meiden und auf der Erde bleiben.


Der Dekan: Roman
Der Dekan: Roman
von Lars Gustafsson
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ergänzung, 17. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Dekan: Roman (Taschenbuch)
Als wichtige Ergänzung mochte ich hinzufügen, dass es (mind.?) 2 weitere Romane von L.G. gibt, in welchem der Dekan eine wichtige Rolle spielt:
"Windy erzählt" und "Die Sache mit dem Hund".
Vor allem letzteren Roman sollte man unbedingt vorher gelesen haben zum Gesamtverständnis.


Schöne Menschen haben mehr vom Leben: Die geheime Macht der Attraktivität
Schöne Menschen haben mehr vom Leben: Die geheime Macht der Attraktivität
von Frank Naumann
  Broschiert

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Macht des äußeren Scheins, 9. August 2006
Viele behaupten, es käme auf die inneren Werte an und lassen sich

doch von Äußerlichkeiten blenden. Locker und leicht verständlich

informiert das Buch über die vielfältigen Aspekte der Attraktivität,

unter Kapitelüberschriften wie: Warum eine hübsche Fassade schlaue

Argumente ganz schön blaß aussehen läßt. Warum Jugend mehr Sehnsüchte

weckt als Weisheit und Reife. Warum der Sex-Appeal immer noch die

schärfste Waffe der Frauen ist. Warum Körperkraft und stärker

fasziniert als ein kluger Kopf. Warum Statussymbole mehr sind als

bloße Angeberei. Warum Charme uns bezaubert, Zuverlässigkeit nur

langweilt. Warum wir einem höflichen Betrüger eher vertrauen als

einem ehrlichen Flegel. Warum Schönheit mächtiger ist als Intelligenz.

Seine Thesen belegt der Autor mit Ergebnissen aus Hunderten von

Studien. Er präsentiert viele überraschende Fakten aus der neuesten

Schönheitsforschung und macht Mut, die eigenen attraktiven Seiten zu

entdecken und gezielt einzusetzen. Denn selbst Supermodels sind nicht

zu 100 Prozent ebenmäßig. Jeder von uns kann seine Stärken

hervorheben und seine Schwächen geschickt überspielen. Jeder kann

lernen, aus seinen naturgegebenen Möglichkeiten das Maximum

herauszuholen und seine Mitmenschen von sich zu beeindrucken. Eine

interessante und preiswerte Lektüre!


Der Zahir
Der Zahir
von Paulo Coelho
  Gebundene Ausgabe

22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen esoterischer kitsch, 6. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Zahir (Gebundene Ausgabe)
tut mir leid aber bei diesen vielen unkritischen lobhudeleien muß ich mich hier zu wort melden.
coelho hat nichts mehr zu sagen, also begeht er die todsünde vieler erfolgreicher autoren, er schreibt über sich selbst als erfolgsautor und alles was man schon aus seinen anderen werken kennt, wird hier noch einmal verwurstet. die kraft der liebe, übersinnliche marienerscheinungen, alte religionskulte, die die menschheit erlösen könnten usw.
was mich aber wirklich aufgeregt hat, waren totalitäre, um nicht zu sagen faschistoide tendenzen im roman.
der krieg wird gelobt und gepriesen wie einst bei ernst jünger. nur im krieg ist der mensch gott wirklich nahe und kommt zu sich selbst etc.
es ist nicht zu ertragen!!! wenn sowas ein deutscher geschrieben hätte?
weiteres beispiel gefälligst?
die revolte auf haiti im fernsehen findet er völlig unwichtig und sollte nicht berichtet werden, wen interessiert das schon - das als gebürtiger lateinamerikaner.
bezeichnend ist auch, das einer der übelsten diktatoren der post-sowjetischen ära, der kasachische präsident nasabarjew im nachwort mit lobeshymnen überschüttet wird.
fazit:
das buch hat alle ideologie um eine neue sekte zu gründen, mit coelho natürlich als obersten liebesguru an der spitze.
ca. 7 mill. dollar jahreseinkommen, mit welchem er sich auf s. 300 nicht scheut zu brüsten, machen nicht glücklich.
vielleicht will er als neuer religionsstifter in die geschichte eingehen.
gehen sie ihm bitte nicht auf den leim!!


Seite: 1 | 2