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Rezensionen verfasst von
Falballa

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Ein süßes Stück vom Glück: Roman
Ein süßes Stück vom Glück: Roman
von Laura Florand
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

3.0 von 5 Sternen Ein wahrgewordener Schokotraum, 29. Oktober 2013
Inhalt:

Cade Corey ist reich und sexy und ihrer Familie gehört eine der weltweit führenden Schokoladenketten der Welt. Um neuen Schwung in die Firma zu bringen und auch in Europa Marktanteile zu bekommen hat sie sich in den Kopf gesetzt, eine Premium Schokoladenlinie auf den Markt zu bringen. Dazu reist sie nach Paris und stolziert beim besten Chocolatier von Paris in den Laden um ihn zu kaufen. Er soll seinen Namen und sein Geheimnis hergeben und mit ihr zusammenarbeiten, natürlich nicht ohne ein bisschen Gewinn dabei zu machen. Doch was, wenn der beste Chocolatier Cade einfach stehen lässt und kein Interesse hat? Cade versucht nun mit allen Mitteln ihn umzustimmen und überschreitet dabei Grenzen, um ihren Willen durchzusetzen. Doch was beide nicht für möglich hielten ist, dass neben der ganzen Schokolade ihre Welten doch miteinander verschmilzen und die beiden herausfinden müssen, ob nur die Schokolade sie verbindet…

Meine Meinung:

Der Klappentext zu diesem Buch war viel versprechend! Ich suchte eine leichtes Buch, dass mich vom Alltagsstress entfliehen lässt und entschied mich bei Blogg dein Buch für dieses Exemplar. Ich freute mich umso mehr, als es mir dann tatsächlich zugeschickt wurde.

Ich begann zu lesen und muss gestehen, dass die ersten fast 100 Seiten etwas schwierig waren, weil sich alles ein bisschen zog und noch keine richtige Spannung aufgebaut wurde. Danach kippte das aber, und es entwickelte sich eine süße, romantische, schokoladige und witzige Geschichte.

Die beiden Protagonisten in dem Buch sind Cade Corey und Silvai Marquis. Cade ist reich, sexy und ein absoluter Sturrkopf! Silvain hingegen ist zurückhaltend, geheimnisvoll und ruhig. Eine Mischung die Spannung und großes Knistern verspricht. Beide Figuren werden im Buch nach und nach gut beschrieben, und man kann sich schnell ein Bild von den beiden machen. Da der Großteil des Buches aus der weiblichen Rolle heraus geschrieben ist, bekommt man ihre Gefühlswelt und ihre Gedanken ein bisschen besser mit und lernt sie eindeutig besser kennen. Aber auch Silvain lernt man spätestens ab der Hälfte des Buches besser kennen, wenn man auch einen Einblick in sein Privatleben und seine Familie bekommt. Die Chemie zwischen den beiden stimmt auf der privaten Ebene sehr gut, aber auf der geschäftlichen Ebene kommen sie einfach nicht auf einen Nenner.

Das Buch verfolgt zwei unterschiedliche Handlungsstränge: Zum einen den rein geschäftlichen Teil, bei dem es um Erfolg, Macht und Geheimnisse geht. Zum anderen aber den privaten Teil, in dem die beiden sich angezogen fühlen und die Finger nicht voneinander lassen können. Die Geschichte wirkt zwar auf den ersten Blick recht simpel gestrickt, ist aber nicht ganz so einfach. Die beiden müssen persönliche Abstriche und Kompromisse machen, wenn sie ihre Welten verbinden wollen und irgendwie zueinander finden wollen. Privat gelingt ihnen das ganz gut, aber das Geschäft steht doch immer ein wenig zwischen ihnen. Während Syilvain genau weiß was er will und was nicht, muss Cade zum ersten Mal in ihrem Leben lernen, dass man mit Geld nicht alles kaufen kann und nicht jeder ihrem Charme erlegen ist. Sie muss Abstriche mache und gerät in einen inneren Konflikt, bei dem sie entscheiden muss, ob das Wohl der Firma (und damit auch ihr Erbe) oder ihr privates Glück an erster Stelle stehen.

Hauptthema ist (natürlich) die Schokolade …. es ist eben ein Buch über die Schokolade. Und dann geht es noch viel um Sex. Und um Schokolade und Sex. Diese beiden Komponenten werden im Buch häufig miteinander in Verbindung gebracht und das hat mir an manchen Stellen nicht allzu gut gefallen. Auch wenn es um ein Schokoladengeschäft geht, war es mir ein wenig zu viel Schokolade. Zeitweise ernährt sich die Protagonistin auscchließlich von Schokolade und das war irgendwie komisch. Das Thema Sex spielt eine wichtige Rolle, denn die Affäre zwischen den beiden hat eine gewisse Magie, ein lautes Knistern und hat mich oft Schmunzeln lassen. Aber auch hier finde ich, ist man ein wenig über das Ziel hinausgeschossen, vor allem in Hinblick auf das Ende. Das Ende kommt abrupt, ohne Vorwarnung und so anders als ich gedacht habe. Damit bin ich nicht zufrieden. Natürlich ist es ein Buch mit Happy End, aber da hätte ich mir mehr gewünscht, dieses Ende hier ist zu einfach, zu unproblematisch.

Da die Geschichte fast ausschließlich in Paris spielt und Sylvain Franzose ist, hat die Autorin hier und da immer wieder französische Sätze einfließen lassen. Für mich kein Problem, da ich ein wenig französisch spreche. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass viele diese Sätze nicht verstehen, da sie auch nicht übersetzt werden. Das ist wirklich schade, denn der ein oder andere Witz geht den Leser so vielleicht verloren. Nur am Ende wird einmal ein Satz übersetzt, dass hat mich dann doch gewundert.

Die Nebencharaktere in dem Buch fand ich eher uninteressant. Zwar tragen sie zu der Geschichte bei, sind allerdings doch nur Randfiguren. Einzig Cades Großvater kann man hier noch hervorheben, der ein bisschen senil und ein bisschen verrückt ist und immer ein Auge darauf hat, dass seine Nachkommen das geschäft am Laufen halten und doch auch ihr privates Glück finden. Er ist die gute Seele in dem Buch. Er ist verrückt, warmherzig und mutig. Zu ihm hat Cade eine besondere Beziehung, weil er an die Visionen seiner Enkelin glaubt, während ihr Vater diese eher aufschieben möchte. Auch als Cade zur Schokoladendiebin wird ist er nicht sauer, sondern findet es toll und denkt an seine Zeit zurück, als er noch ähnliche Dinge getan hat, um den großen Chocolatiers ihre Geheimnisse zu entlocken.

Absolut unglücklich bin ich mit dem Titel des Buches! Der deutsche Titel: Ein süßes Stück vom Glück passt nicht annähernd so gut, wie der Originaltitel “A Chocolate Thief”. Eine direkte Übersetzung wäre hier deutlich besser gewesen und hätte das Buch für mich vom Deckblatt her bereits ansprechender gemacht. Mit dem Cover hätte man soviel besser machen können, wie eben im Original.

Außerdem macht das Cover in meinen Augen nicht soviel sind. Die Hauptgeschichte geht um Cade und ihre Corey-Riegel und eben um Sylvain und seine handgefertigten Pralinen. Auf dem Cover, und auch auf der Innenseite sieht man allerdings unterschiedliche Produkte mit Schokolade, die in meinen Augen nicht soviel mit der Geschichte zu tun haben. Das finde ich etwas unglücklich….

Lauraflorand_EinsüßesStückvomGlück2

Mein Fazit:

Eine süße Geschichte, die für die Lektüre zwischendurch nicht schlecht war und mich oft hat Schmunzeln lassen. Allerdings darf man keine tiefgründige Geschichte erwarten, sonst könnte man enttäuscht werden. Laura Florand lässt uns hier ein bisschen in die Welt des Schokoladengeschäfts eintauchen und versprüht mit ihren Protagonisten einen Hauch von Liebe, Süße und Abenteuer.


Letzter Gipfel. Ein Altaussee-Krimi
Letzter Gipfel. Ein Altaussee-Krimi
von Herbert Dutzler
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zwei Leichen sind nicht genug, 25. Juni 2012
Auf Krimis freue ich mich immer. Es ist der zweite Krimi des Autors und quasi die Fortsetzung des ersten Teils. Den ersten Teil habe ich auch zur Verfügung gestellt bekommen. Danke dafür schon mal an dieser Stelle!

Zu Beginn muss ich gestehen, dass ich ein bisschen gebraucht habe um mich an die Sprache zu gewöhnen. Das Buch ist nun mal von einem österreichischem Autoren verfasst und an manchen Stellen muss man eben zweimal lesen. Aber, es gibt dem buch natürlich auch einem gewissen Charme und Authentizität, wenn es in der Sprache der Menschen die im Buch spielen geschrieben ist, als wenn ein Polizist aus Österreich auf einmal Hochdeutsch spricht.

Die Geschichte selbst beginnt realtiv sachte und ruhig. Wie für es sich für einen Krimi gehört gibt es einen "Unfall" der gemeldet wird, aber es werden zwei Leichen gefunden. An dieser Stelle beginnt eigentlich die Brisanz der Geschichte, denn man muss ja nun einen zweiten Mord/UNfall aufklären. Zuerst gibt es überhaupt keine Hinweise, und dann auf einmal ganz viele. Alles aber nur Indizien und der Kreis der Verdächtigen wird immer größer. Es kommen Geheimnisse ans Tageslicht und geheime Affären werden aufgedeckt. In diesem Fall ermitteln Gasperlmaier und Doktor Kohlross, die sich bereits aus dem ersten Teil kennen und die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Suche nach dem Mörder läuft auf Hochtouren, als weitere Leichen gefunden werden. Gibt es einen Mörder oder gar mehrere? Als einer der Verdächtigen wieder auf den Berg rauf geht müssen sie die Ermittler beeilen, um ein neues Unglück zu verhindern.

Die Grundidee der Geschichte finde ich gar nicht so schlecht, aber ich finde, dass sie nicht genug ausgreizt wurde. Bis gut Seite 230 fehlte mir die Spannung. klar die muss sich aufbauen, aber das hat sich für mich zulange gezogen. Dafür wurde zeitweilig zuviel Aufmerksamkeit auf unwichtige Dinge gelegt. Zu gute halten muss man der Geschichte, dass bis zum Ende ziemlich unklar bleibt, wer eigentlich der Mörder ist. Zwar gibt es einen dringend Tatverdächtigen, aber damit wird man auf die falsche Fährte gelockt. Wer allerdings genau aufpasst, kann schon vorher einen eigenen Verdacht erschließen.

Die Charaktere sind interessant und erfüllen leicht das ein oder andere Klischee. Der Gasperlmaier ist ein in die Jahre gekommen Polizist, mit ein paar Kilo zuviel. Er genießt ein Bier zur Mittagspause und legt auch viel Wert auf die Pause. Eine nette Dame schaut er gern an, unterschätzt aber zeitweilig sein können. Die Frau Kohlross hingegen ist modern und frech und macht den Gasperlmaier immer wieder nervös. Die beiden sind keineswegs ein eingespieltes Team und die Zusammenarbeit manchmal eine Herausforderung. Es ist schön mal ein Ermittlerduo zusehen, dass nicht perfekt aufeinander abgestimmt ist.

Sprachlich ist das Buch eher leicht zu lesen und man fliegt ziemlich gut durch die Seiten. Auch wenn man hin und wieder noch einmal den Satz lesen muss, weil das Buch stellenweise umgangssprachlich geschrieben ist, bzw. weil es viel wörtliche Rede gibt, tut es dem Lesefluss keinen Abbruch. Geschrieben ist es eigentlich neutral und aus keiner Perspektive, aber eigentlich geht man immer mit Gasperlmaier mit und verfolgt ihn und sein Denken.

Das Cover finde ich nur teilweise gelungen. Ja, die Schuhe haben etwas mit dem Inhalt zu tun, aber treffen eben nicht den Kern der Sache. Hier hätte man sicherlich ein anderes Motiv wählen können.

Mein Fazit:
Ein Krimi der eher als leichte Lektüre bezeichnet werden kann und die Spannung erst zum Ende aufbringt. Es bleibt ein Rätsel wer der Mörder ist und welchen Hintergrund die ganze Geschichte eigentlich hat. Ob man das Buch lesen muss oder nicht, überlasse ich jedem selbst. Ich kann nur sagen, den ersten Teil werde ich auch lesen.


Tod im Eichsfeld
Tod im Eichsfeld
von Astrid Seehaus
  Broschiert
Preis: EUR 12,00

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die verflixte zweite Mistgabel, 13. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Tod im Eichsfeld (Broschiert)
Von Beginn an lernen wir Kommissar Frank Rothe und seine Tochter Jessica kennen, sehr gut sogar. Beide sind unglaubliche Sympathieträger und ein eingespieltes Team. Sie passen gut zusammen und haben Biss, Humor und gemeinsam schon einiges durchgemacht. Ein Umzug aufs Dorf ist nicht gerade das, was sich ein Teenager im Rollstuhl gerade wünscht, aber sie findet sich schnell. Rothe ist der Mann im Buch und auch der einzige der den Fall lösen kann, das wird ziemlich schnell klar. Ich mag ihn unglaublich gerne.

Die Geschichte hingegen hat mir nicht ganz so gut gefallen. Er zieht es sich eine Weile und am Ende passiert dann ganz viel auf einmal. Für den Leser ist bis zum Ende nicht ersichtlich wer der Mörder ist, weil er die Informationen nicht bekommt. Für mich war allerdings die Schlussfolgerung relativ - nicht schwierig - aber schon nett konstruiert. In meinen Augen gibt es zuviele Nebenhandlungen, die unbeendet bleiben. Natürlich bleibt so lange undurchsichtig wer es denn jetzt war, aber zu viele Dinge bleiben ungeklärt und unvollständig, das finde ich sehr schade.

Schwierig fand ich auch den Umgang mit den Personen. Mal werden sie mit Vornamen, mal mit Nachmanen angesprochen, dann haben sie noch Spitznamen... und jeder spricht jeden anders an.... es hat für mich eine ganze Weile gebraucht, bis ich dann die Vor- und Nachnamen und Familienbande richtig zuordnen konnte. Das hat mich ein bisschen genervt, weil es den Lesefluss gestört hat.

Stilistisch ist das Buch wohl eher als einfach geschrieben zu bezeichnen. Es ist eine einfache Sprache benutzt worden und man kann (eigentlich) flüssig lesen. Oft werden witzige Dinge eingebaut, die sprachlich gut umgesetzt sind. Ich finde eigentlich das der Schreibstil potential für eine sehr gute Geschichte hat, allerdings hat mich die Geschichte einfach nicht überzeugt.

Ich kann gar nicht so genau beschreiben, warum die Geschichte mir nicht so gut gefallen hat. Am Ende habe ich das Buch zugeklappt und war unzufrieden. Es gibt zu viele Möglichkeiten wer es gewesen sein kann, aber die Personen verhalten sich alle so komisch. Und dann sieht man am Ende, dass ganz viele Personen in der Scheune waren, aber keiner den anderen bemerkt haben will. Dann gibt es neidische und verärgerte Nachbarn, einen adoptieren und einen verlorenen Sohn, und jeder lügt, auch die die es überhaupt nicht waren. Das machte alles lange keinen Sinn, und am Ende war nicht zufrieden damit, wer es letztlich war.

Zum Schluss gibt es auch noch einen Epilog, und da wird dann auch die letzte offene Frage geklärt und...auch das find ich doof. Ich kann nicht nachvollziehen wie Rothe auf diese wahnsinnigen Schlussfolgerungen gekommen ist, weil es für den Leser im Buch keine Anhaltspunkte gab. Der Kommissar weiß, glaube ich, mehr als der Leser, so war das miträtseln ein bisschen schwierig.

Thematisch ist die Geschichte vom Prinzip ganz gut. Die Beziehungen zwischen den Personen sind seit Jahren miteinander verwoben und sie alle haben den Hintergrund der DDR und des Westens. Denn ein Ort war in der DDR und der nächste im Westen. Es gab eine Flucht, einen Sohn der verlorenen gegangen ist, welche die zurückgeblieben sind, solche die wiederkamen... und ein kleines Dorf in dem jeder jeden kennt und es keine Geheimnisse gibt. Historisch absolut echt und auch das Leben auf dem Land wird authentisch beschrieben, aber alles läuft zu rund. Keine Fehler, keine Macken, keine Rückschläge.


Das geheimnis der Sudbury School
Das geheimnis der Sudbury School
von Ashley Gardner
  Unbekannter Einband

3.0 von 5 Sternen Ein bisschen Mord schadet nie, 27. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Das geheimnis der Sudbury School
Zu dem Buch selbst ist vorab zu sagen, es handelt sich um einen historischen Krimi, der im Jahr 1817 in England spielt. Die Hauptspielorte sind Berkshire, London und Hungerford. Der Autorin ist es gut gelungen, die Zeit und die Menschen aus diesem Jahr wiederzugeben. Ihre Art zu sprechen, ihre Kleidung, ihre Wertvorstellungen und und und passen wunderbar in die Zeit und haben ihren eigenen Charme.

Die Geschichte selbst hat mich allerdings nicht vom Hocker gerissen. Vielleicht liegt es daran das ich vorher den Sherlock Holmes Roman gelesen habe, oder es ist wirklich so, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, ich lese das Gleiche. Zwar ist die Geschichte anders, und auch das Verbrechen, aber: Es gibt einen Ermittler, der hat einen Helfer. Der Emittler Lacey ist ein eigenbrödler und eher schwieriger Typ. Er hat gute Kontakte und das Gespühr für das wahre Verbrechen. Das klang für mich alles sehr nach Sherlock Holmes - gewollt, aber nicht gekonnt. Das war ein Gefühl, das ich gleich zu Beginn hatte und das sich während des Lesens leider nicht gelegt hat.

Der Aufbau der Story ist auch eher schleppend. Zwar kommt es schnell zu einem Toten, aber die Entwicklung der Geschichte dauert zu lang (obwohl das Buch nur so wenig Seiten hat). Erst glaubt man, man kommt nicht voran. Und dann geht es doch knall auf Fall. Und zu früh weiß man, wen der Ermittler im Verdacht hat. Mir fehlte die richtige Spannung.

Die Charaktere sind eigentlich ganz gut gewählt. Viele sympathische Kerle dabei und auch die Damen haben ihren Charme. Wir lernen zwar nur wenige sehr detailiert kennen, bekommen aber einen sehr guten Überblick darüber, in welchem Personenkreis sich Captain Lacey sich bewegt und die Menschen um ihn herum bewundern ihn. Er selbst wird ziemlich ausführlich beschrieben und wir erfahren viel über ihn, und er ist auch nicht uninteressant, aber das i-Tüpfelchen hat gefehlt.

Der Titel im deutschen ist eher mittelmäßig. Zwar geht es um die Sudbury School und die Lösung liegt auch dort, aber es ist nicht das Geheimnis der Sudbury School selbst, sondern kommt woanders her. Auch das Cover ist in meinen Augen nicht gut gewählt. So habe ich mir die Schule nicht vorgestellt. Wenn es denn die Schule darstellt. Das ist für mich nicht ersichtlich. Aber das so ein Internat aussieht?!

Der Scheibstil, wie oben schon angedeutet, passt eigentlich gut zu der Zeit und wirkte harmonisch. Man konnte das Buch flüssig lesen. ABER, eine Sache hat mich doch deutlich gestört: Ich habe 5 Rechtschreib- und Wortfehler gefunden. Eigentlich bin ich da nicht so, wenn man mal in einem Buch einen Fehler findet. Aber wenn ich auf gut 250 Seiten 5 Fehler finde, dann stört mich das schon. Und, es lässt auch meinen Gesamteindruck sinken.

Mein Fazit:

Ein historischer Krimi den man lesen kann, zwischendurch, dem es aber leider an der nötigen Spannung und Atmosphäre fehlt. Bei einem Preis von 3,95€ macht man sicherlich nichts falsch, aber für mehr als zwischendurch, empfehle ich das Buch nicht.


Mit leerer Bluse spricht man nicht: Erzählungen
Mit leerer Bluse spricht man nicht: Erzählungen
von Katinka Buddenkotte
  Taschenbuch

2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Spaß beiseite, 27. April 2012
Also, ich war leider ab Seite eins nicht begeistert. Die Art, wie sie schreibt gefällt mir einfach nicht. Das Vokabular ist das eine, aber auch die Art Dinge zu erzählen, wirkt für mich aufgesetzt und in Szene gesetzt. Ich hatte nicht das Gefühl es ist echt - zumindest an den Stellen, wo es lustig sein soll. Für mich war irgendwie absehbar wo der Leser lachen sollte. Als wenn einer ein Schild hoch hält: "Hier bitte lachen!"

Aber gut, das ist etwas das ich ganz persönlich so empfunde habe und sicherlich wird nicht jeder meine Meinung teilen. ich glaube bei dem Buch hat ganz viel etwas mit dem Sinn für Humor zu tun. Leider hat sie meinen Humor an den meisten Stellen nicht getroffen. Die Geschichten, also die kleinen Einzelgeschichten die es im Buch gibt, sind deswegen aber keineswegs schlecht, auch ich habe hin und wieder geschmunzelt und konnte mir sehr gut vorstellen, wie das alles gelaufen ist und wie verdutzt die Leute wohl geguckt haben.... aber im gesamten hat es mich nicht erheitert.

Das Buch ist nicht eine Geschichte im gesamten, sondern besteht aus eigenständgen Kapiteln. Jedes Kapitel erzählt eine eigene Geschichte, ohne Zusammenhang von der anderen. Na gut, der ein oder andere Witz zieht sich durch die Geschichten. Das fand ich eigentlich gar nicht so schlecht, also den Aufbau des Buches. Allerdings waren durch den Satz: "Neues von Fräulein Wunder der deutschen Underground Literatur" auf dem Cover meine Erwartungen ziemlich hoch und ich war gespannt was wohl passiert.

Der Klappentext ist leider nicht maßgebend und und für mich auch nicht glücklich gewählt. Er impliziert in meinen Augen einen etwas anderen Inhalt.

Die Geschichten selbst sind alle denke ich authentisch, und KÖNNTEN so passiert sein. Dass allerdings alle diese Geschichten ein und der selben Person in einem Leben passieren... das klingt nach einem WOW... die Person hat viel erlebt... Aber, das war ok. Das Buch ist sehr modern und hat viele Bezüge zu unserer Wirklichkeit "Rechtsanwalt Römer" aus der Show von Barbara Salesch zum Beispiel.

Mein Problem mit dem Buch, und das war etwas was ich von Beginn an gedacht habe ist, dass ich das Gefühle habe, es wurde von jemandem geschrieben der früher in der Schule gehänselt wurde, oder nicht dazugehörte und jetzt versucht die Geschichte zu ändern. Ich hab das leider alles einfach nicht geglaubt. Ich möchte die Autorin auch keineswegs damit beleidigen, bei Amazon hat ihr buch 4,5 von 5 Sternen, es gibt also genug Leser/innen denen das Buch zugesagt hat, mir hat es leider so gar nicht gefallen.

TROTZDEM... habe ich das Buch zu Ende gelesen, weil ich doch alle Geschichten lesen wollte. Die Geschichten sind auch nicht alle gleich geschrieben, und doch war es nicht meins. Es darf jetzt in meinem Regal Platz nehmen und weiterhin ein Blickfang sein.

Mein Fazit:
Wer den Humor der Dame teilt und ihren Schreibstil mag, wird sicherlich etwas zu lachen haben. Eine kleine leichte Lektüre die sich in wenigen Stunden gut lesen lässt. Leider hat die Autorin meinen Geschmack nicht getroffen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 29, 2012 10:10 PM MEST


Young Sherlock Holmes 1: Der Tod liegt in der Luft
Young Sherlock Holmes 1: Der Tod liegt in der Luft
von Andrew Lane
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

4.0 von 5 Sternen Fast ein Original, 11. April 2012
Ich hatte vor einiger Zeit einen echten Sherlock Holmes Roman gelesen und war gleich Feuer und Flamme. Ich dachte immer um die Geschichten wäre nur ein Hype entstanden, aber ich fand das Buch wirklich gut. Als ich dann gelesen habe, es gibt ein Sherlock Holmes Buch bei Blogg dein Buch, musste ich mich einfach bewerben!

Das besondere an dem Buch ist, dass es nicht vom Autoren der ursprünglichen Sherlock Holmes Romane ist, sondern einem Fan der Bücher und dieser Spalte in der Literatur. Er hat sich intensiv mit dem Thema beschäftigt und wurde neugierig, wie wohl die Jugend des wohl bekanntesten Detektiven der Welt war. Davon erfahren wir in den Originalromanen nämlich nichts. Er hat sich also hingesetzt und versucht zu kombinieren und den Charakter aus den Originalromanen so darzustellen, dass er auch in der jugendlichen Form wiederzuerkennen ist.

Ich werde nichts verraten, was inhaltlich passiert, weil es die Spannung weg nehmen würde. Worum es inhaltlich geht, erfahrt ihr oben in der Zusammenfassung oder im Klappentext. Was ich sagen kann ist, dass der Titel sowohl im englischen als auch im deutschen zutreffend ist und absolut zum Inhalt passt!

Die große Frage die sich natürlich stellt ist, kommt der Roman an die Originale heran? Für mich persönlich, nicht ganz - ABER: Es ist der erste Teil einer Reihe. Der Autor möchte weitere Romane über Sherlock Holmes in seinen jungen Jahren schreiben und ich sehe sehr voll Potential. Außerdem, auch das ist meine persönliche Meinung, würde ich das Buch eher als Jugendbuch einstufen. Für Jugendliche sicherlich eine spannende Lektüre und auch super geschrieben. Für Erwachsene vielleicht nicht ganz so spannend, aber keineswegs langweilig. Ich denke, man kann aus der Figur noch einiges heraus holen.

Das Buch ist spannend, und der Leser erfährt erst auf den letzten 50 Seiten was wirklich los ist. Das Geheimnis wird spät gelüftet und die Spannung kontinuierlich aufgebaut. An manchen Stellen allerdings dauert es mir zu lang. Das mag aber daran liegen, dass der Autor versucht, soviele Details wie möglich in das Buch zu bringen und ausführlich zu beschreiben. Man kann zwar schon eine ganze Weile ahnen worum es geht, und man weiß auch wer der Böse ist. Man weiß aber nichts weiter über den Bösen oder seine Absichten oder sein Vorhaben, bis zum Schluss. Das finde ich super! Man weiß nicht gleich alles. Man rät wirklich die ganze Zeit mit. Am Anfang passiert etwas weniger, aber das hat die Geschichte an sich. Danach passiert aber viel Schlag auf Schlag und eine actionreiche Szene folgt der nächsten.

Sprachlich hat sich der Autor bemüht an die frühe Zeit in London zu erinnern. Die Sprache ist keineswegs altbacken, aber die Charaktere sind eben nicht aus dem 21. Jahrhundert und haben eine angemessene Sprache. Das ist auch notwendig, denn viel würde sonst nicht zusammenpassen. Dadurch wird auch immer wieder an die Zeit erinnert, denn das Buch spielt um 1868 - Sherlock Holmes ist hier 14 Jahre alt.Pferdekutschen, Telegramme ...alles dabei. Das Buch lässt sich sehr gut lesen und nicht kitschig, oder langwelig.

Der junge Sherlock Holmes ist in diesem Buch noch nicht so charismatisch und gewitzt, wie in den Originalen, für seine 14 Jahre allerdings schon sehr erwachsen und kann gut kombinieren. Wir lernen einen Protagonisten kennen, der durchaus der junge Sherlock Holmes sein kann. Ich denke in den weiteren Teilen der Reihe wird er mehr Ecken und Kanten bekommen und dem Original immer näher kommen. Der Autor möchte gerade seinen Marotten und Eigenheiten auf den Grund gehen und schauen, wie sie wohl enstanden sein könnten.

Der "alte" Sherlock Holmes hat immer seinen Mr. Watson an seiner Seite, in diesem Buch ist Matty. Der ist ein Rumtreiber ohne Geld, der gut was vertragen kann. Er verbündet sich mit Sherlock und erweist sich als treuer Freund und Gefährte und eilt ihm stets zur Seite. Er ist nicht dumm, kann aber nicht an geistreichen Watson, oder gar Sherlock heran kommen.

Virgina, die Tochter seines Lehrers, ist die weibliche Hauptrolle und eine junge Amerikanerin im prüden England. Sie ist interessant, frech und abenteuerlustig. Sie versteht sich ausgezeichnet mit Sherlock. Der ist ja nicht schlecht bei Frauen angekommen, und ich denke, diesen Teil erfüllt Virginia auch in em Buch.

Der Charakter seines Lehere Amyus Crowe ist mir nicht bekannt aus alten Büchern, genauso wenig wie die böse Haushälterin Mrs. Egaltine. Ich denke aber, beide werden in weiteren Büchern noch wichtige Rollen spielen.

Die Geschichte ist spannend, aufregend und hat einiges an Witz. Es gibt eine Menge zu erleben mit Sherlock und seinen Freunden und ich finde auch die Geschichte ist durchaus realistisch. Sie könnte sich so zu der Zeit abgespielt haben. Auch die Orte und Probleme der Zeit sind gut aufgegriffen und runden die Geschichte ab.

Fazit:
Der Start einen wahrscheinlich erfolgreichen Jugendbuchreihe, der mit einer ansprechenden Sprache und ausreichend aufregenden Erlebnissen eine turbulente Geschichte beschreibt. Auch wenn Detektivgeschichten zur Zeit nicht so einen Hype auslösen wie "Die Tribute von Panem" (o.ä.), hat dieser erste Teil viel zu bieten und ich werde auf jeden Teil den zweiten Teil lesen.


Schattengesicht
Schattengesicht
von Antje Wagner
  Broschiert
Preis: EUR 12,90

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Du kannst nicht vor dir selbst fliehen!, 15. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Schattengesicht (Broschiert)
Ich bin verwirrt. Nicht nur, weil das Buch komisch geschrieben ist, sondern auch, weil ich es glaube ich nicht ganz verstanden habe.

Das Buch beginnt im hier und jetzt und die Protagonistin ist im Gefängnis. Sobald man erfährt weswegen sie im Gefängnis ist, endet das Kapitel und man wird in der Zeit zurückgeworfen. Zwei Monate zuvor, anderthalb Jahre zuvor, fünf Jahre zuvor, elf Jahre zuvor, und wieder in die Gegenwart. Die Geschichte wird als rückwärts erzählt und man muss die ganze Zeit mitdenken. Denn viele Details und Informationen erhält man erst später. Zum Beispiel wird relativ früh Vincent eingeführt. Ein Name bei dem man an einen Jungen denkt, und erst einige Kapitel später erfährt man, wenn man quasi in die Vergangenheit weiter eintaucht, dass es sich um einen Kater handelt. Und so ergeht es dem Leser mit vielen Dingen. Deswegen ist es ratsam das Buch ohne größere Pausen zu lesen.
An dieser Art die Geschichte zu erzählen gibt es aber einen Vorteil... es bleibt spannend. Man muss die Geschichte entdecken. Wie ein Krimi im Tv. Am Anfang geschieht ein Mord, und man muss herausfinden wer der Mörder ist. Ein gutes Konzept, hat mir sehr gut gefallen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Milana geschrieben. Milana ist auch einfach ein schöner Name, der nicht ganz so häufig in Büchern vorkommt. Das Buch liest sich sehr flüssig und der Schreibstil ist angenehm, auch wenn zwei Fehler im Buch sind. Das Buch ist geschrieben wie ein Gedächtnisprotokoll, zumindes ungefähr. Jedes der Kapitel ist noch einmal in Sinnabschnitte unterteilt. Es wird dann einfach ein bisschen Platz gelassen dieses ~ Zeichen eingefügt und es beginnt ein neuer Sinnabschnitt. Man bekommt das Gefühl, als würde sie die Geschichte einfach rückwärts erzählen, und die Dinge, an die sie sich noch erinnert.

Spannend finde ich vor allem, dass viel unerwartetes passiert. Ich konnte am Ende gar nicht glauben, wieviele Zufälle zu unglücklichen Morden ... ehh... "Missgeschicken" geführt haben. Man weiß ja von Beginn an, das Milana wegen Mordes in Haft sitzt, aber man merkt schnell... es gibt da mehrere Möglichkeiten.
Spannend bleibt es auch, weil man weiß, das Milana und ihre Freundin Polly ständig auf der Flucht sind. Immer in der Angst entdeckt zu werden, versuchen sie quer durch Deutschland sich ein normales Leben, ein unscheinbares Leben aufzubauen, bis es wieder zu einem "Missgeschick" kommt, und sie schnell weg müssen.

Was mich besonders verwirrt ist die Person Polly. Ich hab eine Idee welche Rolle sie spielt, aber ich glaub irgendwas ist an mir vorbei gegangen. Ich habe irgendwie das Ende nicht verstanden. Ist sie jetzt tot, und die ganze Zeit nur eine Einbildung, oder wann ist sie gestorben? Außerdem schauen immer alle Leute, wenn Polly redet und gucken sie komisch an. Warum das so ist, habe ich nicht herausbekommen. Hat sie eine Behinderung? Sieht sie komisch aus? Oder gucken die Leute Milana an, weil sie Selbstgespräche führt und Polly gar nicht existiert?! Sehr doof... nervt mich gerade irgendwie. Wenn jemand Antworten für mich hat, immer her damit!

Zwischen den "Missgeschicken" passiert natürlich auch eine Menge.Auch wenn das Buch nur 187 Seiten hat, passiert schon viel - genug um die Spannung nicht abreisse zu lassen.Man erfährt viel aus Milanas Kindheit und lernt sie sehr gut kennen. Ihre Gedanken, ihre Gefühle, ihre Familie. Man bekommt in alles einen Einblick, aber, ich finde nicht, dass sich daraus ergibt, warum sie später mordet. Es gibt einige Familiengeheimnisse die gelüftet werdet, und die man ab einem gewissen Zeitpunkt erahnt, aber erst später erfährt.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 19, 2012 11:15 AM MEST


Unland
Unland
von Antje Wagner
  Taschenbuch

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn dein Schatten, sich selbstständig macht!, 15. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Unland (Taschenbuch)
Das beste ist immer, wenn man ein Buch aufschlägt, weil man es zugeschickt bekommen hat, und einem der Klappentext nicht soooooo zusagt, und man am Ende das Buch zuschlägt und komplett begeistert ist! Das Jahr fängt gut an, mit einem tollen Buch!

Ich hatte ja gerade erst ein Buch von Antje Wagner gelesen und war überrascht, dass das nächste Buch in der Reihe auch wieder von ihr ist, und war sehr skeptisch. Der Klappentext verriet auch eher einen Jugendroman und ich war mich nicht so sicher, ob das Buch mich fesseln könnte. Fakt ist, ich habe zwei Nächte durchgelesen und wenig schlaf bekommen, weil ich ab einem gewissen Punkt das Buch nicht mehr zur Seite legen wollte.

Die Konstellation der Figuren ist ein bisschen merkwürdig: Ein Paar entschließt sich vom Jugenamt Kinder aufzunehmen, damit sie aus dem Heim herauskommen, und starten ein Wohnprojekt für sie. Mit Franke, der Protagonistin ist die "Familie" komplett und auf den ersten Blick scheint das Chaos vorher bestimmt. Jedes dieser Kinder hat eine schlimme Vergangenheit und jedes davon geht anders damit um: Franka rasiert sich die Haare auf 3 mm, läuft rum wie ein Junge und schraubt gerne an Fahrrädern. Die Zwillinge können nach einer schlimmen Traumatisierung nicht mehr mit der Umwelt kommunizieren und verfallen in einen Schock, wenn man sie von hinten anfässt. Matthias kompensiert seinen Frust mit Internetspielen. Ricardo zieht sich komplett zurück und ist heimlich ein Sprayer. Lizza und Ann versuchen zu verheimlichen, dass ihr Vater ein Mörder ist, und spielen nur so mit den Jungs. Ja, und die wohnen alle bei Vera und Andreas, die verzweifelt versuchen, alles richtig zu machen.

Diese Truppe in einem kleinen Dorf, mit einer Handvoll Einwohner - das schreit gerade zu nach anecken. Schnell merkt man aber, dass die Autorin nur mit vorurteilen spielt und das Kinder aus dem Heim auch nur ganz normale Menschen sind. Durch die Geschichte lernen wir sie alle kennen und merken, dass sie es viel schwerer haben im Leben und das sie nur versuchen dabei zu sein. Diese fünf Kinder sind vielleicht viel mehr eine Familie, sogar eine normale Familie, als der Nachbar nebenan oder wir selbst. Sie haben niemanden sonst und auf irgendeineweise, kommen sie miteinander aus und sind viel sensibler als die Menschen in ihrem Umfeld.

Hauptteil des Buches ist das, was der Titel verspricht: "Unland". Darunter kann man sich so nichts vorstellen, und der Titel ist auch vielleicht nicht passend, aber "Schattenland" wäre sicherlich auch nicht die optimale Lösung. Aber, egal! "Unland" = ein Haufen Ruinen wird von einem Zaun geschützt, der unter Strom steht. Sehr merkwürdig, aber umso spannender für Jugendliche. Irgendwann packt sie der der Ehrgeiz, herauszufinden was sich dahinter verbirgt, warum alle so ein Geheimnis darum machen, und warum auf einmal merkwürdige Dinge passieren.

Es gibt unerklärliche Stromausfälle, eine Person- die bei diesen Stromausfällen böse Dinge tut, ein Nachbar der Essen für Obdachlose sammelt und es dann zu dem Elektro-Zaun fährt, verschwundene Dinge, die auf einmal wieder auftauchen, und Zettel mit Botschaften, die sagen: "Hört auf weiter nachzuforschen!"

Alle diese Kinder und Jugendlichen versuchen herauszufinden, warum sich auf einmal alle gegen sie verschwören und warum es für nichts eine Erklärung gibt. Die Verbindung zwischen diesen unterschiedlichen Kindern wird immer stärker, und der Wille hinter das Geheimnis zu kommen. Der Mut der Kinder ist unglaublich und macht soviel von diesem Buch aus.

Die Autorin schafft es, die Geschichte am Laufen zu halten. Erst war ich überfordert mit sovielen Personen, aber sie schafft es sehr gut, die Handlungsstränge miteinander zu verbinden und verliert den Leser an keiner Stelle. Sie baut eine Spannung auf, die nicht zu Enden scheint und dann endet sie in einer Situation, die nicht von dieser Welt ist. Das Geheimnis ist unvorstellbar und auch bis jetzt, wo das Buch zu Ende ist, noch sehr verwirrend. Wie sie auf diese Idee gekommen ist - ich hab keine Ahnung. Entweder eine blühende Fantasy, oder die Autorin ist einfach verrückt. Ich hoffe, es ist ersteres.

Unland - das Un kann ich gar nicht genau definieren, und die Zustände dort, sind auch sehr fragwürdig. Aber das Geheimnis darum ist atemberaubend. Ich werde das Geheimnis hier nicht lüften, denn man muss es Lesen, um es wirklich zu verstehen. Es ist etwas, das im wirklichen Leben nicht stattfinden kann, und es ist unglaublich spannend.

Die Wut, die Verzweiflung, die Hoffnung, die Spannung, der Ehrgeiz - das ganze springt förmlich aus dem Buch und von Seite zu Seite entwickelt sich eine Geschichte, die gleichzeitig wie ein Film for Augen abläuft. Ich konnte mir das alles sehr gut vorstellen und alle Personen hat ein bestimmtes Aussehen und wurden mit immer sympatischer. Die Umgebung wurde genauestens beschrieben, so dass man, wenn man wollte, selbst dort in der Geschichte war. Und das alle führt zu einem Punkt: Franke landet in Unland.

Sie schaffen es tatsächlich, dass Gehemnis zu lüften und wünschen sich dann, niemals nach einer Antwort gesucht zu haben. Schließlich haben sie nur noch eine Möglichkeit, das Ganze rückgängig zu machen und in ihr altes Leben zurückzukehren und ewig gegen dieses Geheimnis anzukämpfen.

Das Buch endet abrupt, kurz bevor sie ihre letzte Chance nutzen, um in ihr Leben zurückzukehren. Wir wissen am Ende nicht, ob sie es schaffen, ob sie ihren tollkühnen Plan wirklich umsetzen, und was noch so passiert. Die Geschichte hat kein Happy End. Der Leser wird an dieser Stelle allein gelassen und muss darauf hoffen, dass es klappt, oder pessimisstisch anerkennen, dass es nix bringt.

Die Autorin spielt mit dem Leser und seiner Psyche. Sie lässt ihn zwischen den Gefühlen hin und her springen, schickt ihn auf die Suche nach der Lösung und lässt ihn das Rätsel mit lösen. Wir fühlen mit den Kindern und versuchen an ihrer Seite zu kämpfen. Der Leser muss herausfinden, was echt ist und was Fantasy. Was ist wirklich passiert, was wird inszeniert, und wer hat was wirklich gemacht.

Das Cover passt in meinen Augen wirklich gut zu der Stimmung im Buch. Ziemlich Düster und Unland mitten drin. Auf der Taschenbuch Version ist ein Zitat aus dem Buch, dass das Gefühl des Leser beschreibt, wenn er das Geheimnis lüftet. Auf der Hardcover Version findet man ein paar Jugendliche am oberen rechten Rand, und auc dieses Bild hat mir gut gefallen.

Mein Fazit:

Das Buch hat mich wirklich gefesselt und begeistert. Ich kann es jedem ans Herz legen, der eine spannende Geschichte ohne Blut und ekliges Zeug lesen will. Das Buch bietet Gefühl, jugendliche Neugier und eine Menge Spannung! Absolut gutes Buch und ich bin gespannt, auf mehr von der Autorin!


Geister küsst man nicht
Geister küsst man nicht
von Sally Anne Morris
  Taschenbuch

1.0 von 5 Sternen Vom Versuch Magie zu versprühen, 15. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Geister küsst man nicht (Taschenbuch)
Ja, der Titel verspricht schon Kitsch, aber das war ok, das kann man zwischendurch auch mal lesen. Aber... uff... es gibt Dinge, die kann man auch nicht schön reden.

Fangen wir mit dem Titel und dem Cover an. Der Titel hat nichts mit dem Buch zu tun, abgesehen von dem Titel "Geister", denn die gibt es wirklich in dem Buch. Aber, der Titel impliziert, dass sie einen Geist küssen will, oder sogar einen geküsst hat, und doch hätte wissen müsen, dass man sowas nicht tut. Aber, davon steht im Buch leider nichts. Weder verliebt sie sich in einen Geist, noch gibt es sonst irgendwelche Annäherungen. Lediglich am Ende wird ihr Jonathan ihr einen Kuss auf die Wange geben, als Danke und als Abschied - aber... das zählt definitiv nicht. Und auch das Cover: Weder stelle ich mir die Protagonistin so vor, denn die ist hübscher als der Durchschnitt, noch hat dieses Pusten irgendwas mit der Handlung zu tun.

Die Geschichte selbst ist eher flach. Es gibt zwar Höhen und Tiefen, aber letztlich ist vieles, wenn nicht sogar alles, voraussehbar. Das Buch liest sich sehr leicht, weil die Geschichte einfach läuft. Und die Spannung baut sich erst am Ende ein wenig auf, denn endlich passiert mal etwas. Doch dann, passiert alles auf einmal. Alles, auf ein und derselben Trauerfeier, und alles ändert sich. Und, dann, könnte die Geschichte noch einmal Schwung aufnehmen, aber alles läuft einfach wieder vor sich hin, und der Schwung wird nicht mitgenommen.

Der Schreibstil ist verwirrend . Zum einen hat man auf einigen Seiten das Gefühl, als würde das Buch aus Lucys Sicht geschrieben werden, und zum anderen taucht die Autorin als Stimme aus dem Off aus. Und das, geht an manchen Stellen gar nicht. In meinen Augen versucht sie in diesen Momenten wie eine Frau zu schreiben, die eine regelmäßige Kolumne schreibt, die etwas zu sagen. Doch meistens wird die Sprache etwas anzüglich und ich habe diese Stellen nicht so gerne gelesen. Ich meine, die Autorin muss mir nicht beweisen, dass sie 50 Wörter für Geschlechtsverkehr kennt und diese dann aufzählen (vor allem das F-Wort nervt mich ja immer), während ihre Protagonistin gerade wirkliche Liebe erfährt und den ersten Sex mit ihrem Geliebten hat. Diese Kommentare haben einfach an vielen Stellen nicht gepasst und mich geärgert. Lediglich am Ende hat mir der Kommentar der Autorin sehr gut gefallen. Nachdem die eigentliche Geschichte vorbei ist, gibt die Autorin noch einmal einen kurzen Blick in die Zeit danach und wie es weitergangen ist. Das ist geschrieben in dem Stil, wie Carry Bradshaw immer ihre Kolumne geschrieben hat. Es liest sich gut und ehrlich. Doch auch hier verpasst sie den Punkt, in die Tiefe zu gehen.

Ich meine, das Buch bietet genug Möglichkeiten Tiefgang zu beweisen. Es gibt soviele Handlunsgstränge, aber die Autorin kann sich nicht entscheiden. Die Geschichte von Lucy als Medium wird zwar im Vordergrung dargstellt, aber es passiert auch sehr viel nebenbei. Wir haben den überaus schwulen besten Freund Nigel, der mit seinem Sinn für Aussehen und Oberflächliches beinahe jedes Klischee erfüllt. Die beste Freundin Jojo, die aus dem gutbürgerlichen Elternhaus ausbricht und ein bisschen alternativ und verrückt ist und in der Auswahl der Geschlechtspartner eher flexibel ist und auch das eine oder andere Klischee erfüllt. Wir haben der Mann ihrer Träume, der plötzlich in ihr Leben trifft, den aber ein großes Geheimnis umgibt, Nachdem die Bombe platzt muss er ihr Herz zurück erobern. Die etwas schrullige Großmutter, die immer für sie gesorgt hat und für Beständigkeit und Ordnung steht. Die Hippi Mutter, die keine Verantwortung übernehmen konnte und lieber die Welt bereist hat, bevor sie sich in einer autarken Komune niederlässt. Es werden soviele Klischees bedient, dass die wirklichen Probleme in den Hintergrund rücken. Das Nigel einen Knoten im Hoden hat und zum ersten Mal Angst hat, dass ihre beste Freundin schwanger wird und das Kind alleine großziehen muss. Allein diese beiden Themen, da hätte man viel rausholen können, aber es wird lediglich auf den letzten Seiten erzählt - quasi, um die Geschichte zu Ende zu erzählen. Eigentlich werden beide Themen die ganze Zeit unterschwellig angedeutet, aber die egositische Lucy, hat eben als Medium keinen Kopf mehr für die wesentliche Dinge im Leben.

Die Protagonisten... also, klar es geht um Lucy, die ja absolut durchschnittlich ist, ja, so gewöhnlich, dass sie außergewöhnlich ist ... so steht es im Buch. Aber eigentlich ist sie wirklich nur gewöhnlich. Die beiden Freunde von ihr finde ich viel interessanter, denn sie leben. Sie haben Spaß und machen, wonach ihnen ist, während sie einfach nur gewöhnlich ist. Aber, es gibt auch soviele andere Personen, dass es beinahe zuviel ist. Klar, ihre Rolle als Medium beschert ihr einige Kontakte, aber die Autorin will mölichst alle auftretenden Personen gut vorstellen und dem Leser vertraut machen. Man verliert keineswegs den Überblick, aber so werden die Personen eben in Schubladen gesteckt und bekommen keine wichtigen Rollen, abgesehen von einigen wenigen.

Tja... ich bin unglücklich, weil ich das Buch einfach nicht gut finde. Es passt schön im Regal zu meinen anderen Frauen Kitsch Romanen von rororo, aber.. würde ich das Buch einer Freundin empfehlen?

Mein Fazit:

Ja, das ist die große Frage. Das Fazit. Soll ich das Buch empfehlen oder nicht. Würde ich es einer guten Freundin guten Herzens mitgeben? Guten Herzens -> Nein! Wer aber ein Buch lesen möchte, dass einfach und kitschig, und ohne Tiefe ist, eben für zwischendurch und weniger Wert auf Tiefe und literarische Meisterwerke legt, der kann das Buch ruhig lesen. Ich denke aber, es bleibt einem nicht so sehr in Erinnerung, wie viele andere gute Bücher.


Forever (Wolves of Mercy Falls, Band 3)
Forever (Wolves of Mercy Falls, Band 3)
von Maggie Stiefvater
  Taschenbuch

3.0 von 5 Sternen Was in einem Wald so alles passieren kann, 13. Dezember 2011
Zuerst einmal muss ich sagen, ist dieses Cover einfach nur hässlich. Die Deutschen sind wirklich einfach viel schöner. Das Cover hat eigentlich nichts mit der Geschichte zu tun und es Bedarf einer Menge Fantasy um sich da eine Verbindung zusammen zu denken. Aber egal... ist ja nur die Hülle, auf den Inhalt kommt es an.

Ja, Grace ist tatsächlich ein Wolf. Man konnte es bereits im zweiten Teil erahnen und es war schließlich auch unumgänglich um die Reihe abzuschließen. Gerade deswegen war ich ein wenig überrascht, dass das Buch fast 500 Seiten hat, denn schließlich hätte ich gedacht, sie bekommt das gleiche Mittel wie Sam und sie leben glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende. Aber nix da.

In diesem Buch nehmen Isabelle und Cole StClaire eine größere Rolle ein, und auch die Beziehung zwischen den beiden, die ja nie wirklich eine ist, wird intensiver und spannender. Es gibt einige sehr reizende Momente in denen man wie in einem Liebesfilm nur noch auf den Kuss wartet und man das Knistern zwischen den beiden wirklich spüren kann. Und dann kommen wieder diese Streitszenen wie bei einem alten Ehepaar. Isabelle wird mir in dem Buch immer sympathischer und für mich glaube ich sogar sympathischer als Grace, weil ich sie mittlerweile echter, authentischer finde. Cole St.Claire ist eben Cole... eine Kerl den ich sicherlich auch angehimmelt hätte;)

Die Beziehung zwischen Sam und Grace muss einiges an Magie einbüßen, die wird dann auf Isabelle und Cole übertragen. Auch wenn es hauptsächlich um Sam und Grace geht, und sie auch die ein oder andere romantische Minute haben, fehlt das Knistern. Es wirkt, als wären sie eine Ewigkeit zusammen und ein bisschen dem Alltag erlegen, OBWOHL drum herum ja soviel passiert;)

SPOILER **** SPOILER ****SPOILER ****SPOILER ****SPOILER ****

Cole kann einiges von seinen Starallüren ablegen und wird immer menschlicher und umgänglicher, weil er merkt, das da Menschen sind, die sich um ihn kümmern und sorgen, und das nicht weil er ein Star ist. Er nimmt in dem Buch eine besondere Rolle ein, weil er auf eine gewisse Art BEck ersetzen will/soll und auch in seinen Tagebücher liest. Er kommt auf die Idee, ein Heilmittel zu entwickeln um die Wölfe wieder Menschen werden zu lassen. Er verbeisst sich in diese Idee und überlebt den ein oder anderen Selbstversuch nur gerade so. Er wird in dem Buch zu einer Retterfigur, einem kleinen Helden. Er wächst über sich hinaus und beweist am Ende Heldenmut und Größe und sieht das Wolfsrudel als seine Familie an und kämpft für sie, vielleicht bis zum Tod. (Ob er stirbt oder nicht, müsst ihr schon selbst lesen).

Sam hingegen versucht seine Dämonen zu besiegen und mit seiner Vergangenheit klar zu kommen, und das größtenteils ohne die Hilfe von Grace, denn die ist den Wäldern. Zu sagen, "Er ist ein gestörter kleiner Junge" ist sicherlich nicht angebracht, aber eigentlich ist es doch so. Ich mag ihn einfach nicht mehr so. Grace wird auch um einiges langweiliger. Denn sie ist hin und her gerissen zwischen Wolf-Dasein und der echten Grace und wenn sie Mensch ist, dann fängt sie an zu rebellieren gegen ihre Eltern und benimmt sich fast unterwürfig gegenüber ihrem Sam. Die beiden sind sich so ergeben und so aufeinander fixiert, das sie gegenseitig wie eine Droge sind. Ohne einander sind sie verloren.

Was sicherlich interessant ist, und verwunderlich zu gleich ist, dass es jemanden gibt, der hinter das Geheimnis der Wölfe kommt. Ein Polizist glaubt nämlich, in einem der Wölfe Becks Augen wiederzuerkennen und spricht Sam darauf an. Der gibt es schließlich zu und der Polizist wird zu einer sehr wichtigen Nebenfigur in dem Buch! (Was und wie, verrate ich nicht!)

SPOILER ENDE **** SPOILER ENDE ****SPOILER ENDE ****

Wenn man die etwas langweilige Beziehung zwischen Grace und Sam mal ein bisschen ausblendet, dann ist das Buch doch gar nicht so schlecht. Die Situation spitzt sich zu und man weiß nicht, wie es mit Grace weitergeht und vor allem nicht, mit dem Wolfsrudel. Schließlich ist eine Wolfsjagd angekündigt. Doch auch bis dahin ist das Buch nicht unspannend, denn Cole bringt genug witzige, spannende und interessante Momente.

Der Schreibstil, auch wenn er in englischer Sprache ist, ist relativ einfach. Für Leute, die nicht so gut Englisch können trotzdem verständlich denke ich. Wenn sich für mich der Sinn wegen einer Vokabel nicht ergeben hat, habe ich sie eben nachgeschlagen, aber grundsätzlich war es leicht zu verstehen. Man findet auch wieder einige Deutsche Gedichte von Rilke, die für mich aber immernoch nicht ganz so passen. Ja, sie sind Teil von Sam, aber sie könnten auch fehlen;)

Also, das Buch könnte drei HappyEnd Szenarien haben, bzw. drei Dinge müssen am Ende der Reihe zu einem Schluss gebracht:
- Die Wölfe sicher
- Sam und Grace als Menschen in ewiger Liebe
- Isabelle und Cole als Liebespaar

ABER, und das hat mich gestern Abend mehr als aufgeregt, gibt es nur eine Geschichte, die ein glückliches Ende findet, und dass sind die Wölfe. Der Rest bleibt in der Fantasy des Lesers. Denn es wird nicht aufgelöst, wie es mit Sam und Grace schließlich ausgeht, und ISabelle und Cole, kann man weiterhin nur vermuten. Für das Ende einer Reihe hätte ich so gerne alles geklärt gehabt, und gewusst, dass alles GUT ist. aber das werden wir nie erfahren. Denn ich denke nicht, dass es einen vierten Teil geben wird. Also, grundsätzlich ist Potential da, man KÖNNTE einen weiteren Teil schreiben, aber, ... nein, daran denken wir nicht!

Mein Fazit:
Ein Abschluss einer Reihe, der gerade auf den letzten Seiten nochmal spannend wird, ansonsten fehlte es aber ein bisschen an der gewünschten Magie. Es passiert eine ganze Menge in dem Buch und ich bin froh es gelesen zu haben, um zu wissen wie es ausgeht, aber es hätte besser sein können. Und, sie hat einfach nicht alles zu Ende erzählt, das ist böse und gemein! Kaufen ja oder nein? Joah! Ich denke, es ist eben Jugendbuch und ich bin zu wenig Jugend, um die ganze Magie noch greifen zu können.


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