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Daniel Dreyer "dirtyde007"
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Das große Lexikon über Stephen King
Das große Lexikon über Stephen King
von Marcel Feige
  Broschiert

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Kapitel ist noch nicht zu Ende ..., 26. Mai 2004
Dem hier bereits geschriebenen kann ich mich ersteinmal voll und ganz anschließen: Das Lexikon ist gelungen, informativ, vor einem breiten Hintergrund geschrieben und auch absolut nötig für jeden, der die fasziniernden Verbindungen im King-Kosmos studieren will. Ich selbst habe es immer bereit liegen, wenn ich mal wieder zu einem Roman oder einer Kurzgeschichten-Sammlung des Meisters greife. So gesehen ganz klar: 5 Sterne!
Das es jetzt doch nur vier sind, erklärt sich mit dem letzten Satz der vorigen Rezension. Seit der letzten Auflage 2001 ist schon wieder einige Zeit ins Land gegangen und das Kapitel Stephen King (Gott sei Dank!) noch nicht abgeschlossen. Es folgten schließlich noch Romane und Novellen und einige weitere Verfilmungen, die erwähnt werden müssen. Deshalb hoffe ich, dass der Autor genauso akribisch wie bisher an einer neuen Auflage arbeitet und uns schnell mit dieser beglückt.
Nebensächlich, in meinen Augen aber eine Erwähnung wert: Leider steht im vorliegenden Buch kein Federstrich über meine musikalischen Helden AC/DC, die immerhin den Soundtrack mit dem Titel "Who Made Who" zu Kings filmerischen Machwerk "Rhea M - Es begann ohne Warnung" beisteuerten und eine von Stephen Kings Lieblingsbands sind - auch hier dürfte Marcel Feige in der überarbeiteten Version etwas mehr Liebe zum Detail walten lassen ... Daher: Schulnote 1- mit einem zwinkernden Auge.


AC/DC - No Bull Live / Stiff Upper Lip [2 DVDs]
AC/DC - No Bull Live / Stiff Upper Lip [2 DVDs]
DVD ~ AC/DC

20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum länger warten?, 30. Oktober 2003
AC/DC gibt's zu wenig auf Video. Und zu wenig auf DVD. Die beiden ersten DVDs (Live At Donnington, bereits auf VHS, wird die dritte in Deutschland) No Bull - Live in Madrid und Stiff Upper Lip Live gibt es aber jetzt zusammen zu bestellen. Zur Einführung sogar zu einem Preis, der unter dem einer einzelnen DVD liegt. Wer also noch nicht in den Genuss kam, AC/DC einmal live zu erleben und auch auf dem Bildschirm noch nicht das Vergnügen hatte, sollte zuschlagen, bevor 2003 der Weihnachtsmann kommt.
Es lohnt sich, egal, was man erwartet: Einsteiger und Dauerfans werden mit den unverzichtbaren Bühnenklassikern von Highway To Hell über Hell's Bells bis Thunderstruck mit allem versorgt, was das Herz höher schlagen lässt. Und auch Live-Raritäten-Sammler kommen auf Ihre Kosten. Vor allem die No Bull besticht durch Songs, die eher unregelmäßig bis gar nicht in den letzten AC/DC-Setlists auftauchen: Girls Got Rhythm von der Highway To Hell, Dog Eat Dog von der Let There Be Rock und, man war ja damals mit dem Ballbreaker-Album auf Tour, von diesem den Titeltrack, Boogie Man, Hail Caesar (und die mittlerweile feste Größe Hard As A Rock).
Leider verzichtete man für die Aufnahme Stiff Upper Lip Live in München weitgehend auf Neuigkeiten, 2001 wurde lediglich der Titelsong dieses Hammeralbums gespielt. Die anderen Überraschungen auf dieser DVD jedoch, What Do You Do for Money Honey (Back In Black), Up To My Neck In You (Powerage) und Problem Child (Dirty Deeds Done Dirt Cheap/Let There Be Rock) werden die "Nostalgiker" bestimmt Freudentränen weinen lassen.
Von der Ausstattung und dem Bonusmaterial her gewinnt die No Bull. Sie enthält den kompletten Videoclip von Hard As A Rock und das Making Of dazu. Seltsam sind bei diesem Konzert allerdings die Untertitel, bspw. bei Thunderstruck. Bei der Stiff Upper Lip Live sind diese soweit korrekt.
Sound und Bild? Gut, allerdings ist so ein Konzert im allgemeinen schlecht einzufangen. Auch beim Schnitt scheiden sich die Geister. Die Bühnenshow mit den Song-gerechten Utensilien ist bei der No Bull bombastischer, das Publikum bei der Stiff Upper Lip Live attraktiver (wenn man bei Up To My Neck In You mal darauf achtet, wohin die Kamera mehr als einmal schwenkt). Auf welcher DVD letztenendes die Stimmung besser ist, sei jedem Betrachter selbst überlassen. Ich schließe frei nach Andie Möller: "München oder Madrid - Hauptsache, AC/DC!"


Fly On The Wall (Special Edition Digipack)
Fly On The Wall (Special Edition Digipack)
Preis: EUR 8,49

11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Fans und solche, die davon weit entfernt sind!, 29. Oktober 2003
Merkwürdiger Titel für eine Rezension? Passt auf, ich erklär's euch: Ähnlich, wie Fly On The Wall dem einen oder anderen schwer zugänglich erscheinen mag, muss ich es auch beschreiben:
Ein Fan hat natürlich jedes Album. Fans bedauern auch, dass von der Fly On The Wall (wohl aufgrund der für AC/DC-Verhältnisse damals nur mäßigen Verkaufszahlen) heutzutage keine Songs mehr live aufgeführt werden. Was für den AC/DC-Verwöhnten ein Störfaktor bei diesem Album sein KÖNNTE, ist, dass dieser Rocker in Ansätzen nicht ganz so nach AC/DC klingt wie alles Vorher- und Nachgegangene. Bestes Beispiel: Die etwas langsam daherkommende Single Danger. "Langsam" bedeutet hier nicht im bekannten, göttlichen Stile von The Jack (Album: High Voltage), Rock'n'Roll Ain't Noise Pollution (Back In Black) oder Ride On (Dirty Deeds Done Dirt Cheap). Nein, eben anders "langsam" - ich als Nicht-Musiker kann das schlecht beschreiben - es ist auf jeden Fall anders, als dass man es wirklich auf Anhieb als AC/DC-Stück ausmachen könnte. Am besten, ihr hört mal ins Soundbeispiel und vergleicht es mit den o.a. Titeln. Wie auch immer - ich finde Danger ebenso göttlich, war dies doch der erste Titel, den ich als Junge von AC/DC aufgeschnappt habe und immer im Ohr hatte, bis ich heraus fand, was es noch alles von den Hardrock-Göttern gibt und endgültig AC/DC-Verrückter wurde.
Und da Fly On The Wall eben nicht 100pro nach allem anderen von AC/DC klingt, ist es eben auch ein Album für Hardrock-Fans, die 80er-Kitsch hassen, Kneipen-Rock'n'Roll suchen und strippende Gitarristen in Schuluniform anzüglich finden (Wer hat da gerade "Hier!" gerufen?). Im Ernst: Als ein Rock-Album ist Fly On The Wall gut auch für Leute, die sich sonst auf AC/DC partout nicht einlassen wollen.
Für alles, was dazwischen liegt - die Sorte "AC/DC? Klar, kenne ich! You Shook Me All Night Long, Whole Lotta Rosie, find ich gut!" - seien Albenkracher wie Back In Black oder Let There Be Rock empfohlen, die eben diese Lieder beinhalten.
Genug zur Zielgruppe, noch was zum Album:
Schwachpunkt dieses Albums ist die Produktion: beim Großteil des Songmaterials (z.B. der sonst starke Titelsong) fällt auf, dass die Gitarren ein Stück zu weit in den Vordergrund gemischt sind. Brian Johnson vollbringt hier eine sehr gute Gesangsleistung - leider muss man sich zu sehr konzentrieren, um diese auch wahrzunehmen! Zieht man dann noch bspw. das Vorgänger-Album Flick Of The Switch oder das spätere Blow Up Your Video zum Vergleich heran, ist das Songmaterial der Fly On The Wall (meiner Meinung nach) im Großen und Ganzen schwächer als sonst, was diesem Album, gepaart mit dem auch in der remasterten Auflage nicht voll überzeugendem Sound, eigentlich einen halben Stern kosten könnte. Die guten Eigenschaften - schönes Digi-Pack, tolle Internetseite, einfacher, handfester Rock aus dem Hause AC/DC - überwiegen dann aber doch..
P.S.: Wer Schwierigkeiten hat, sich in eine der genannten Zielgruppen einzuordnen, dem kann ich im Fazit nur empfehlen: Kauf dieses Album, verdammt!


Blow Up Your Video (Special Edition Digipack)
Blow Up Your Video (Special Edition Digipack)
Preis: EUR 8,99

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Durchschaubar und deshalb klasse!, 29. Oktober 2003
So wie man die Titel der einzelnen Songs ausspricht, hat man schon eine Ahnung, wie sie sich anhören, wenn Brian Johnson sie durchs Mikro drückt: stark und brutal direkt ins Herz des Rock'n'Roll-Fans. Demnach liefert dieses Album wieder alles, was man von AC/DC erwartet: Die rauchigen Songs mit Kneipen- und Straßencharme, Mit-Gröl-Kracher und Fuß-Stampf- und Kopf-Wipp-Garantie. Ruff Stuff ist ein Song mit herrlichen Riffs, That's The Way I Wanna Rock N Roll scheint direkt aus den glorreichen Anfangstagen des selbigen zu kommen, und die erste Single des Albums, Heatseeker, ist ein klassisches Stück AC/DC-Geschichte, das jedem geläufig sein sollte, der sich über Songs wie Highway To Hell oder You Shook Me All Night Long hinaus mit AC/DC beschäftigt hat. Das alles, soviel puren Rock, schaffen AC/DC in den sich (Gott sei Dank!) den Ende nähernden Achtzigern, die größtenteils auf die grausamsten Pomp-Rock-Bands setzten und mittlerweile musikalisch eher vergessen sind!
Auch anderweitig ist Blow Up Your Video geradezu (AC/DC-)geschichtsträchtig: es war das erste Longplay-Studio-Album, das von dem Produzentenduo der ersten Stunde George Young/Harry Vanda seit der (fast alles) überragenden Powerage. Nimmt man die alten Alben zum Maßstab, ist BUYV soundtechnisch zwar eine "schwächere" G.Young/Vanda-Produktion für AC/DC (das konnte auch diese sehr gut remasterte Version nicht 100%ig ausmerzen), aber eine Steigerung gegenüber den M.Young/A.Young Versuchen am Produzentenpult beim vorigen Longplayer Fly On The Wall.
Leider ist dieses bis dato auch das letzte Album, für das Sänger Brian Johnson die Texte schrieb. Ebenso wie das Produzieren ist das Texteschreiben nicht unbedingt DAS Steckenpferd der Young-Brüder und so wurden die Texte nach diesem Album auch nicht mehr so herrlich zweideutig - ein Vergleich gar mit dem in dieser Beziehung wohl unschlagbaren Bon Scott liegt bei The Razors Edge-Texten etc. fern. Wer's versteht oder verstehen möchte, der wird mit Blow Up Your Video-Songs wie Kissin' Dynamite seine helle Freude haben.
Noch mal zu den Neuheiten dieser Auflage: kaufenswert wird dieses Album nicht zuletzt durch die Vielzahl an Überraschungen, die man auf der Album-eigenen Homepage freischalten kann. Kein anderes neuaufgelegtes AC/DC-Album bringt soviele B-Seiten-Songs mit (Borrowed Time, Snake Eye, Down On The Borderline), und auch die Videos zu Heetseaker und That's he Way Wann Rock N Roll, die auf der VHS "Clipped" zu finden sind, rechtfertigen die Investition von einer Handvoll Angus-Dollars mehr...


Permission to Land
Permission to Land
Preis: EUR 5,49

10 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überaus...überzeugend!!!, 17. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Permission to Land (Audio CD)
Zugegeben, komplett gehört habe ich dieses Album noch nicht. Aber was hier so bereits über The Darkness steht, kann ich nur bekräftigen, seit ich die Rock'n'Roller im August 03 (mit den Boehsen Onkelz, die ebenfalls rockten) als Vorband der Rolling Stones erleben durfte. Das war mein allererster Kontakt mit der Band. Unsere Meinung war die gleiche: Das hat man doch schon mal gehört - klar, wer typische AC/DC-Riffs kennt, Queen und KISS hört und wen dazu noch das Gepose des Glam-Rocks und der 80er nicht abstößt, den juckt es schnell, bei Songs wie I Believe In A Thing Called Love mitzugehen, zu grölen und zu kreischen wie Frontman Justin Hawkins.
Mein Entschluss steht also: Dieses Album muss gekauft und das nächste Konzert, das The Darkness headlinen, besucht werden (zur Zeit touren sie mit Meat Loaf, was mal wieder zeigt, welchen Rang und Ruf die Jungs jetzt schon besitzen - die PR-Maschine rollt, seit man in England mit diesem Album Nr. 1 der Charts geworden ist. Es gibt auch schon eine offizielle deutssprachige Internetseite..).


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