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Rezensionen verfasst von
Daggi C

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Frederica in Fashion (The Six Sisters Series)
Frederica in Fashion (The Six Sisters Series)
Preis: EUR 5,04

4.0 von 5 Sternen Eine wunderbare Idee, 15. August 2012
Frederica ist das Nesthäkchen der Familie und leider aus der Art geschlagen. Nicht wirklich hässlich ist sie jedoch die Armitage Tochter, die einfach nur Durchschnitt ist. Als ihr Vater ihr mitteilt, dass sie bald aus dem Seminar für junge Damen nach Hause kommen soll um bei ihrer neuen Mutter zu leben (Mrs Armitage ist durch ihre Medikamentensucht gestorben – sie ist im Wahn ertrunken). Was dem Fass den Boden ausschlägt ist, dass die Verlobte ihres Vaters ihr „ehemaliges“, d.h. dank verborgener Verlobung immer noch arbeitende Dienstmädchen ist. Die scheue Freddie beschließt, dass es an der Zeit ist, endlich so kühn zu sein wie ihre Schwestern und ihr Schicksal in die eigene Hand zu nehmen. Sie verlässt das Internat und macht sich auf den Weg um irgendwo als Dienstmädchen zu arbeiten. Kurz bevor sie sich als Dienstmädchen bewerben kann, trifft sie ihren zukünftigen Arbeitgeber noch als junge Dame. Die Begegnung läuft für den Duke recht ereignislos, sieht er in ihr doch nur einen Backfisch, der nicht besonders hübsch ist. Frederica nimmt sich dieses Zusammentreffen auch nicht zu sehr zu Herzen, denn wann hat man schon einmal davon geöhrt, dass ein Duke einem einfachen Zimmermädchen Aufmerksamkeit schenkt? Er würde sie sicher nicht erkennen. Pech nur, dass sie ihm Nachts in seiner Bibliothek begegnet und er sie sofort als die junge Ausreißerin erkennt. Sie fliegt endgültig auf, als Lady Godolphin als Hausgast anreist und Freddie sofort erkennt.

Aus dieser Story hätte man so viel machen können! Leider ist es das kürzeste Buch der Reihe und ließt sich, als wäre der Autorin zwei Wochen vor Abgabetermin eingefallen, dass sie noch ein Buch schreiben muss. Schade, denn als „Durschnittsmädchen“ hätte Frederica alle Sympathien auf ihrer Seite, speziell weil sie einen Duke kennenlernt und damit die „erfolgreichste“ Armitage ist. Die Story ist als Abschluss der Serie aber immer noch lesenswert.
Fazit: Die Idee erhält von mir 4 Sterne, die Umsetzung nur 3.


Diana the Huntress (The Six Sisters Series)
Diana the Huntress (The Six Sisters Series)
Preis: EUR 5,04

4.0 von 5 Sternen Über Stock und Stein, 13. August 2012
Diana ist der Wildfang der Schwestern. Als zweitjüngste hat sie bereits früher gesagt, dass sie niemals heiraten wolle. Sie ist fürchterlich abergläubisch, was sie jedoch nicht davon abhält in Männerkleidung auf Fuchsjagt zu gehen. Sie ist die Tochter ihres Vaters und liebt die Jagd über alles. Leider darf sie nicht als Frau zur Jagd gehen und muss sich auf Anweisung ihres Vaters als Mann verkleiden. Dies geht solange gut, bis ein guter Freund des Pfarrers mitkommt und die junge Frau sofort erkennt. Aus Angst vor ihrem jähzornigen Vater (das Wetter ist scheußlich und der Fuchs ist ihnen entwischt!) prescht Diana vorwärts; immer weiter in den Wald hinein, bis sie in einem Gewittersturm gefangen ist. Gott sei Dank findet sich eine nahe Unterkunft. Der zurückgezogen lebende Lord Dantrey bietet ihr/ihm eine Übernachtungsmöglichkeit. Diana verhält sich wie ein grüner Junge und unterhält sich mit ihrem Gastgeber über die Möglichkeiten eines jungen Mannes in London. Kurzerhand lädt der Lord den jungen Armitage ein, mit ihm eine schöne Zeit dort zu verleben. Weil Diana bald sowieso nach London geschickt werden soll, damit sie in die Gesellschaft eingeführt werden kann und dem Vikar einen weiteren kapitalen Schwiegersohn schenken soll, fälscht sie den Brief ihres Vaters an ihre Anstandsdame und verschafft sich so eine Woche, in der sie wie ein Gentleman leben kann.
Lord Dantrey hält Diana für ein Mädchen mit loser Moral und versucht sich ihr zu nähern, jedoch erst nachdem Charles Armitage eine Nachricht erhalten hat, dass sich seine Tochter, als Mann verkleidet, in London für Aufsehen erregt. Der Pfarrer macht sich natürlich sofort auf die Suche nach seiner Tochter, die sich nach einem Zerwürfnis mit ihrem Gastgeber jedoch schon im Haus von Lady Godolphin aufhält und eine Heirat zwischen Dantrey und Diana nicht notwendig erscheint. Währenddessen hat sich in der Gesellschaft herumgesprochen, dass Armitage ein hübsches Bündel Schwiegersöhne hat und so Glücksjäger auf den Plan ruft, die alles daran setzten Dianas Ruf zu ruinieren.

Der vorletzte Band der Reihe ist wirklich sehr ungewöhnlich und leider wenig glaubhaft, dafür aber eine wunderbar verworrene Geschichte über eine junge Frau, die sich als Außenseiter der Familie fühlt und den strengen Regeln für Damen zu entwischen versucht, indem sie als junger Kerl ihr Glück versucht um zu merken, dass Frau-Sein gar nicht so übel ist, speziell, wenn man glücklich verliebt ist.

Mein Fazit: 4 Sterne weil diese Geschichte nicht so lustig ist wie die Vorgänger.
Die „Six Sisters“ Serie:
1. Minerva (The Six Sisters Series)
2. Taming of Annabelle (The Six Sisters Series)
3. Deirdre and Desire (The Six Sisters)
4. Daphne (The Six Sisters Series)

6. Frederica in Fashion (The Six Sisters Series)


Daphne (The Six Sisters Series)
Daphne (The Six Sisters Series)
Preis: EUR 5,04

4.0 von 5 Sternen Schönheit alleine ist nicht alles, 13. August 2012
Die vierte Armitageschwester (und demnach auch das vierte Buch der Reihe) ist Daphne. Sie ist eine wirkliche Schönheit – ein lupenreiner Diamant und stellt ihre hübschen Schwestern noch in den Schatten. Sie weiß schon lange, dass man mit ihrem Aussehen nur gewinnen kann – auch ohne Köpfchen. Sie muss nicht charmant sein, nur auf die Erscheinung kommt es an. Trotzdem ist sie weit davon entfernt dumm zu sein. Immerhin hat sie bei ihren Schwersten beobachten können, dass die Liebe sehr viel Leid mit sich bringt. Leid aber schlägt auf das gute Aussehen und so will sie nichts weiter als einen netten, gut aussehenden Mann, der nicht mehr von ihr verlangt als schmückendes Beiwerk zu sein. Diesen Gentleman hat sie bei dem letzen Besuch in London gefunden.
Auf dem Weg nach Hause wird sie Zeugin davon, wie ihr Vater versucht den lästigen Bischof daran zu hindern ihm die Leviten zu lesen. Er hat eine tiefe Furche in die Straße gegraben, sodass sie unpassierbar geworden ist. Um wirklich sicher zu sein, dass der Bischof nicht weiterreisen kann, hat Charles Armitage das Loch soweit versteckt, dass es nicht sichtbar ist und eine Kutsche mindestens ein Rad verlieren muss.
In diese Falle gerät jedoch nicht das ausgesuchte Opfer sondern ein reicher Gentleman namens Mr Garfield. Am nächsten Morgen ist Daphne bereits sehr früh unterwegs aus Angst davor, dass nicht nur ein Kutschenrad brechen könnte sondern auch das Genick eines jeden Fahrers. So kommt es, dass sie den bewusstlosen Mann findet und sich um ihn kümmert. Als dieser erwacht raubt er ihr, dem schönen Engel, den er erblickt, einen Kuss. Wie schon in den vorigen Romanen wird die Heldin davon sehr bewegt, will jedoch nichts damit zu tun haben. Damit Mr Garfield genesen kann wird er in das Haus der Armitages gebracht und dort gepflegt. Der Pfarrer erkennt in ihm einen sehr reichen Gentleman und hat sofort einen weiteren Schwiegersohn vor Augen, vor allem, da der Rekonvaleszent Daphne so bewundernd anschaut. Diese denkt jedoch gar nicht daran, sich in die Intrigen ihres Vaters einzulassen und versucht nicht nur so geistlos wie möglich zu erscheinen sondern regelrecht verrückt. Das gelingt ihr jedoch nur teilweise, da sie ihre Emotionen für die zwei Hunde (ihr einzigen Lieblinge), die Garfield für einen Freund kauft nicht verstecken kann und er ein umsichtiger Beobachter ist.
Der Vikar gibt dem Streben seiner Tochter nach, ihren Auserwählten zu heiraten, denn er hat ja mittlerweile erfahren, dass auch arrangierte Ehen nicht einfach eingefädelt werden. Trotzdem kann Daphne Mr Garfield nicht vergessen. Und so sehen sie sich in London wieder – sehr zum Missfallen von Mr Archer, dem statuenhaft schönen Fast-Verlobten. Er mag keine Nebenbuhler; was ihn aber noch mehr gegen den Mann aufbringt ist die Tatsache, dass die neue Bekanntschaft aus seiner puppenhaften Verlobten eine temperamentvolle junge Frau macht. Er ist sich Daphnes nicht mehr sicher und so kommt es ihm sehr gelegen, dass er im Hause einer älteren Armitage Schwester ein unerhörtes Geheimnis belauscht, das ihm in die Hände spielt. Sollte Daphne sich von ihm lossagen, würde er es überall publik machen und dafür sorgen, dass die gesamte Familie ruiniert würde.

Wie die Vorgänger auch, ist dieses Buch solide geschrieben und beinhaltet eine nette Geschichte. Was dieses Mal jedoch besonders schade ist, ist das bescheidene Vordringen in die Charaktere der Hauptpersonen. Allen voran wäre das Seelenleben und die Gedankenwelt der schönen aber von allen zurückgezogenen Daphne interessant gewesen. Warum versteckt sie ihr wahres Ich sogar vor ihren Schwestern?
Mein Fazit: Glatte vier Sterne

Andere Romane der Serie:
1. Minerva (The Six Sisters Series)
2. Taming of Annabelle (The Six Sisters Series)
3. Deirdre and Desire (The Six Sisters)

5. Diana the Huntress (The Six Sisters Series)
6. Frederica in Fashion (The Six Sisters Series)


Deirdre and Desire (The Six Sisters)
Deirdre and Desire (The Six Sisters)
Preis: EUR 5,04

5.0 von 5 Sternen Nicht nur Desire sondern auch Begehren, 13. August 2012
Im dritten Band der „Six Sisters“ Reihe geht es um Deirdre und ihren Beau. Charles Armitage, der seine zwei ältesten Töchter endlich gut und (nebensächlich für ihn) glücklich verheiratet hat, will einfach nur noch seine Ruhe haben. Er beschließt: die nächste wird ohne Mitspracherecht an einen passablen Gentleman verschachert! Eine arrangierte Ehe wird seiner Tochter, die sowieso zu viele romantische Gedanken in ihrem hübschen Köpfchen hat, schon genug sein. Hauptsache ist, der Gentleman hat Geld, immerhin kosten sein Korsett und Schönheitswahn eine ganze Menge! Der Pfarrer beschließt nach London zu fahren und in einem Club nach einem passenden Kandidaten zu suchen. Nicht lange und er stößt auf Lord Desire, der nur dann das Geld eines alten Verwandten erhält, wenn er verheiratet ist. Armitage ist sich sicher: Das ist er, sein zukünftiger Schwiegersohn. Reich – zumindest bald – mit Titel und sieht nebenbei auch noch umwerfend aus. Es macht ihm keine Sorgen, dass der junge Mann entschieden etwas gegen rote Haare (wozu gibt es Perücken?) und Intelligenz (einfach Lächeln und schweigsam sein) bei einer Frau hat. Es wird bestimmt, dass die beiden jungen Herrschaften sich kennenlernen sollen. Deirdre ist erschüttert darüber, dass sie einfach so an irgendeinen Kerl verkauft werden soll und versucht sich so unangenehm wie möglich zu gebären. Sie sieht gute Chancen, dass ihr „Zukünftiger“ sich von ihr entsetzt zeigt, immerhin kann sie seine Grundvoraussetzungen nicht erfüllen. Für sie steht fest: Sie wird niemals Lord Harrys Frau, eher verschwindet sie mit ihrem Liebsten (ein alter Feind der Armitages, der sich anscheinend – oder scheinbar?! geändert hat) nach Gretna! Eines Nachts sieht sie ihn vor ihrem Fenster und läuft schnell zu ihm, wirft sich in seine Arme und küsst ihn so leidenschaftlich wie noch nie. Die Gefühle, die in ihr geweckt werden sind zu köstlich – bis sie merkt, dass sie den Flaschen geküsst hat! Vor ihr steht Lord Harry. Hinzu kommt, dass Guy (ihre heimliche Liebe) offensichtlich um ihre Cousine bemüht ist. Verwirrt bleibt Deirdre zurück. Als sie durch ihren Liebsten in eine schreckliche Situation gerät, die sie nur durch Glück heil übersteht und die sie für immer kompromittieren könnte, gibt sie Lord Harry ihr Einverständnis zur Hochzeit. Da dies aber keine Liebesheirat ist, werden ihre Schwestern und Schwäger aktiv und ermutigen sie, die Verlobung zu lösen. Doch so leicht wird Deirdre Harry nicht los… vor allem da es in dieser Geschichte direkt zwei Fieslinge gibt und Harry nicht ganz der ist, der er vorgibt zu sein!

Wie immer schreibt Beaton wirklich eine schöne Story, die jedoch einige Längen aufweist. Das Happy End ist natürlich vorbestimmt, wobei alle Schwestern wirklich sehr unterschiedlich sind. Die Geschichte wird leicht vorgetragen mit stimmigen Momenten in denen man mit lachen kann. Auch hier wird, im typischen Stil der Autorin, wieder das Geschichtsbuch gezückt und darüber die Tiefe der Charaktere vernachlässigt. Leider kommt hierbei ein immer wiederkehrender Gedanke der Schriftstellerin durch: die ach so prüde und unerfahrene Unschuld vom Lande hat Angst vor ihren eigenen (körperlichen) Gefühlen und kann gar nicht verstehen, dass Liebe nicht nur spirituell rein ist, sondern oh, Wunder! auch mit körperlichem Begehren einher geht. Würde eine der älteren Schwestern nur ein Mal ansprechen, dass es ihnen genauso ging und dass das Kribbeln um Bauch etc völlig normal ist, würden sich die anderen nicht ganz so dolle anstellen (zugegebener Maßen würde es die Romane um mehrere zehn Seiten kürzen). Aber die fast wortwörtliche Wiederholdung in verschiedenen Büchern sind dann doch ein wenig langweilig.
Mein Fazit: 4.5 Sterne

Die anderen Bücher der Reihe:
1. Minerva (The Six Sisters Series)
2. Taming of Annabelle (The Six Sisters Series)

4. Daphne (The Six Sisters Series)
5. Diana the Huntress (The Six Sisters Series)
6. Frederica in Fashion (The Six Sisters Series)


Taming of Annabelle (The Six Sisters Series)
Taming of Annabelle (The Six Sisters Series)
Preis: EUR 5,04

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die zweite der Schwestern, 13. August 2012
„The Taming of Annabelle“ ist der zweite Roman der „Six Sisters“ Serie. Die zweitälteste Tochter von Charles Armitage lässt sich sehr einfach charakterisieren: Annabelle ist eine streitlustige, neidische, verwöhnte, gemeine und überaus selbstsüchtige Ziege. Sie missgönnt ihrer Schwester das große Liebesglück, das sie mit ihrem Verlobten gefunden hat und will ihn für sich selbst. Annabelle hält sich selbst für unwiderstehlich und versucht das junge Glück zu zerstören. Allen außer Minerva ist klar, dass Annabelle etwas im Schilde führt als sie auf den Landsitz der Familie ihres zukünftigen Schwagers ankommt. Vor allem ein guter Freund Lord Comfreys, Maquess of Brabington, der sich in die hübsche Armitage Tochter verliebt hat, versucht sie von ihren Plänen abzuhalten. Bald schon muss Annabelle einsehen, dass sie die geplante Hochzeit ihrer Schwester nicht mehr verhindern kann. Und was für eine großartige Hochzeit geplant wird! Nur das allerfeinste und Minvera im Mittelpunkt – das ist zu viel für Annabelle. Kurz entschlossen verlobt sie sich mit dem Maquess of Brabington und schlägt eine Doppelhochzeit vor. Als verheiratete Dame würde sie dann neue Versuche starten, ihren Liebsten zu einer Romanze zu überreden (Der ton ist ja immerhin voll von Paaren, die sich gegenseitig betrügen, warum sollte sie da nicht auch ihre eigene Schwester hintergehen können?). Mit diesen Gedanken im Hinterkopf erscheint sie auf ihrer eigenen Hochzeit. Während der Hochzeitsnacht nennt sie dann natürlich auch prompt den falschen Namen... entrüstet verschwindet ihr Gemahl. Gott sei Dank haben der Pfarrer und sein guter (und im Unterschied zu ihm wirklich herzensguter und intelligenter) Freund, Squire Radford, das erahnt und helfen ihm, Annabelle zu zähmen. Nun geht Peter seiner Frau so gut es geht aus dem Weg, geht ohne sie auf Bälle und flirtet mit stadtbekannten Halbweltdamen, nur um ihr zu zeigen, dass sie etwas Wertvolles verloren hat. Ihr zuzusetzen funktioniert gut – zu gut, denn nun beginnt Annabelle sich selbst auch einem anderen zuzuwenden. Ein alter Feind ihres Mannes erregt ihre Aufmerksamkeit und versucht sie zu verführen. Weil das nicht klappt erdenkt er einen wirklich gemeinen Plan um das Paar, das eigentlich in gegenseitiger (aber uneingestandener) Liebe entbrannt ist, zu entzweien.

M.C. Beaton hat einen Schreibstil, der dem Regency angepasst ist. Neben wirklich lustigen Szenen werden auch historische Fakten erörtert. Leider passiert das ein wenig arg schulmeisterhaft. Die Personenbeschreibungen bzw. die Informationen über Kleidungsstil etc. sind zu ausgeschmückt für meinen Teil und die Wandlung Annabelles von einer aufmüpfigen Intrigantin zur liebevollen Ehefrau wird nicht genug ausgeleuchtet. Mein Fazit: 3.5 Sterne
Die anderen Teile der Serie:
1. Minerva (The Six Sisters Series)

3. Deirdre and Desire (The Six Sisters)
4. Daphne (The Six Sisters Series)
5. Diana the Huntress (The Six Sisters Series)
6. Frederica in Fashion (The Six Sisters Series)


Minerva (The Six Sisters Series)
Minerva (The Six Sisters Series)
Preis: EUR 4,32

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbarer Auftakt, 13. August 2012
Im ersten Band der "Six sisters" geht es um die älteste Schwester, Minerva.
Ihr Vater hat durch seine Passion als Jäger und sein absolutes Unvermögen als Pfarrer und Grundbesitzer sein Geld durchgebracht und sieht nur eine Chance auf eine Restaurierung seines Vermögens: Seine älteste Tochter muss heiraten! Hübsch genug ist sie ja und wenn sie in London einen reichen Ehemann ergattern kann, dann muss man in den sauren Apfel beißen und das bisschen Geld, das man noch besitzt (oder besser, das der zukünftige Ehemann haben wird!) in das Debut der Tochter stecken. Niemals käme dem Vikar die Idee, dass er ein Jagdpferd veräußern könnte. Dies ist die Ausgangssituation dieses Buches - Respektive dieser Reihe.
Minerva ist im Herzen eine selbstgerechte, rechthaberische und alte Jungfer. Sie kümmert sich zwar liebevoll und aufopfernd aber immer mit strenger Hand um ihre kleinen Schwestern, übernimmt die Pflichten der Ehefrau des Vikars in der Gemeinde und ist so bibelfest wie man nur sein kann. Sie hat ihre Rolle in der Familie selbst gefestigt: Sie ist eine Märtyrerin, die alles für ihre Familie tun würde. Eine Heirat wäre ihr nicht in den Sinn gekommen, aber ist die Selbstaufgabe in einer (ungewollten) Ehe nicht das ultimative Opfer für die kleinen Schwestern?!
Gesagt - getan. Schon bald ist sie auf dem Weg nach London, wo eine alte Freundin der Familie sie in die Gesellschaft einführen soll (Minervas Mutter freilich ist eine berufsmäßige Kranke, die mir Vorliebe nach neuen Krankheiten zum Ausprobieren sucht). Leider hat Lady Godolphin sich seit dem letzen Zusammentreffen mit Charles Armitage ein wenig verändert. Um es höflich auszudrücken: Sie ist nicht die beste Wahl um eine Unschuld vom Lande in die Gesellschaft einzuführen. Zum Glück gibt es da noch Lord Sylvester Comfrey, ein Geschäftspartner ihres Vaters, mit dem Minerva bereits das zweifelhafte Vergnügen hatte, in einem Bett zu liegen... Und so geschieht, was geschehen muss: Minerva legt einen wirklich schlechten Start hin. Sie schlägt alle Verehrer mit weniger als zwei Sätzen in die Flucht und kann nur durch das Eingreifen von Lord Sylvester gerettet werden - nicht nur in gesellschaftlicher Hinsicht sondern auch körperlich, denn einige Verherer nehmen ihre Zurückweisung nicht mit der Gleichmut eines englischen Gentleman auf.

Beaton schreibt sehr witzig und anschaulich, obwohl ihre eingeschobenen Geschichtsstunden teilweise ein wenig zu lang sind. Wer sich mit der Kleiderordnung des Regency nicht gut auskennt, muss sich entscheiden, ob er die recht langen Passagen einfach überliest oder sich schlau macht.
Alles in allem fand ich die Geschichte sehr amüsant; die einzige Kritik ist, dass Beaton ihren Charakteren nicht genug Zeit gibt, um sich richtig zu entwickeln. Meine Bewertung deshalb: 4.5 Sterne
"Minerva" ist das erste Buch der "Six Sisters" Reihe. Es folgen:
Taming of Annabelle (The Six Sisters Series)
Deirdre and Desire (The Six Sisters)
Daphne (The Six Sisters Series)
Diana the Huntress (The Six Sisters Series)
Frederica in Fashion (The Six Sisters Series)


mumbi externe Festplattentasche bis 6,35 cm (2,5 Zoll) blau
mumbi externe Festplattentasche bis 6,35 cm (2,5 Zoll) blau
Preis: EUR 8,00

4.0 von 5 Sternen Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, 6. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Tasche ist recht stabil mit zwei Einschubtaschen. Sie macht einen soliden Eindruck, ist handlich und sieht auch noch gut aus. Ich selbst verwende sie nicht, um meine externe Festplatte zu transportieren sondern als Lagerungsmöglichkeit.
Es gibt "nur" vier von fünf Sternen, da die Tasche sehr starke Erdöl-Ausdünstungen freisetzt. Habe sie die erste Nacht offen in meinem Schlaf-/Arbeitszimmer liegen lassen und mich gefragt, wer denn bitte draußen Benzin abfackelt. Nach einigen Tagen (an einem anderen Ort)des Auslüftens gab es nur noch einen schwachen Geruch. Alles in allem: Die Tasche erfüllt ihren Zweck!


Revolt 3in1 Dynamo FM Radio mit USB-Ladefunktion und Aktivlautsprecher
Revolt 3in1 Dynamo FM Radio mit USB-Ladefunktion und Aktivlautsprecher

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klein aber OHO!, 4. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir das kleine Radio (Maße ca. 7x8x5 cm)gekauft, weil mein Autoradio den Geist aufgegeben hat und ein vergleichbares Modell sehr teuer wäre. Da ich aber nicht - vor allem jetzt im Winter - auf Wetter- und Verkehrsmeldungen verzichten will, habe ich zu dieser preiswerten Alternative gegriffen. Durch den Kurbelbetrieb muss man keine Angst vor leeren Batterien haben und hat somit immer ein verlässliches Radio zur Hand. Die Klangqualität und die Lautstärke sind ausgesprochen positiv zu bewerten; der Sendersuchlauf ist dank der ausziehbaren Antenne exakt und findet viele Signale. Stellt man das Radio aus, behält es den Sender, es sei denn, die Akkus sind komplett entladen.
Dennoch vergebe ich nur vier von fünf Sternen, da die Kurbel nichts für große Hände ist und man bei Dauerbetrieb einen lahmen Arm bekommt. Beim Aufladen der Akkus verliert das laufende Gerät schon mal gerne den Sender und man muss erneut suchen. Da es nur die eine Scanfunktion gibt, sucht man entweder das ganze FM-Band ab, oder fängt wieder vorne an. Zusammenhängend mit diesem Kritikpunkt folgt ein weiterer: Man kann seinen Lieblingssender nicht "schnell" anwählen(d.h. kein Erkennen der Bandanzeige z.B. Position 98.5 für RadioBurg o.ä.), sondern muss in jeden Sender reinhören. ein weiterer Minuspunkt ist das kleine pearl-Logo, das im Angebot nirgends zu sehen ist und somit - sehr streng genommen - nicht das abgebildete Produkt geliefert wurde.
Alles in allem ist das Gerät jedoch einfach zu empfehlen, wenn man einen kleinen Begleiter für unterwegs haben will!


Statistik ohne Angst vor Formeln: Das Studienbuch für Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler (Pearson Studium - Economic BWL)
Statistik ohne Angst vor Formeln: Das Studienbuch für Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler (Pearson Studium - Economic BWL)
von Andreas Quatember
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leicht verständlich, 10. Januar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch habe ich mir unabhängig von der in der Vorlesung empfohlenen Literatur besorgt. Das Buch ist leicht verständlich und gibt einen guten Einstieg in die Materie. Es gibt zu jedem Kapitel eine Übungsaufgabe, die zumeist mit Excel überprüft werden kann.
Positiv ist auf das Register am Ende einzugehen, das noch einmal hilft, die Schlagworte zu suchen.
Zum "Bestehen" der Klausur - hilfreich, wer höhere Ansprüche an die Note stellt, sollte sich weiterführende Literatur dazukaufen.


Der Fürst der Highlander
Der Fürst der Highlander
von Hannah Howell
  Taschenbuch

4.0 von 5 Sternen Nett.., 28. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Fürst der Highlander (Taschenbuch)
In "Der Fürst der Highlander" geht es (wie meine Vorrednerinnen schon mehrfach sagten) um die Liebesgeschichte zwischen der englischen Lady Jolene und dem schottischen Laird Sigimore, die sich, bei dem Versuch einem Usurpators zu entziehen, in einander verlieben. Der Rückentext meiner Ausgabe lautet:
Eine Familienfehde bedroht das Leben von Lady Jolene Gerard. Nur mit Hilfe des schottischen Kriegers Sigimore Cameron kann die englische Dame vor ihrem mörderischen Vetter fliehen. Er [Sigimore] schuldet ihrem toten Bruder Treue. Sie verdankt ihm ihr Leben. Doch bald gehen ihre Gefühle füreinander weit darüber hinaus..."

Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen und gestehe, dass ich es mir eigentlich nicht gekauft hätte (also war auch kein Vorwissen über 14 Bände vorhanden). Mein Eindruck war, dass es recht wenig mit anderen Mittelalterromanen gemein hatte, die ich bisher gelesen habe. Die Sprache, die Howell ihren Figuren in den Mund legt, ist modern und hat (mit Ausnahme von ein oder zwei verwendeten Titeln, mit denen sich die Ehegatten ansprechen) keinen Bezug zu der Sprache des Mittelalters. Das sollte jedoch nicht abschrecken, denn spätestens ab dem zweiten Kapitel hat man sich daran gewöhnt und kann ganz in der Geschichte aufgehen. Was mir recht gut gefallen hat, war, dass nicht die Hochzeit am Ende steht (bereits in Kapitel 8 wird geheiratet) sondern ihre Beziehung zu einander, die sich zu einer lebenslangen Bindung ausprägt. Die Hauptcharaktere sind liebevoll ausgestaltet und die Geschichte wird mit Witz und Leidenschaft erzählt. Es kommen zwar einige Verwandte Sigimores zu Wort, welche aber immer als Bruder oder Cousin zu erkennen sind (keine Angst vor zu vielen Charakteren).
Mein Fazit: Wenn man beim Lesen berücksichtigt, dass man kein Stück von bedeutender Weltliteratur vor sich hat, kann dieses kleine Büchlein durchaus Spaß machen. Perfekt für ein verregnetes Wochenende oder den Sommerurlaub. Auch für die Bahn, aber Achtung: man muss zum Teil schmunzeln und laut lachen.


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