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Rezensionen verfasst von
Elfab "Fels" (Köln)

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Shut up and play your Guitar: 444 Rockgitarristen von Ritchie Blackmore bis Frank Zappa
Shut up and play your Guitar: 444 Rockgitarristen von Ritchie Blackmore bis Frank Zappa
von Michael Rudolf
  Taschenbuch

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniales Vermächtnis eines Großen, 31. Dezember 2007
Kleingeister haben ihn nie verstanden und werden ihn verstehen. Michael Rudolf war ein Großmeister der Satire, und er war es selbst dann, wenn es ihm bitter ernst war mit dem Objekt seiner Betrachtungen, etwa dem Sterben kleiner Brauereien in Deutschland. Ob er über Bier oder Rockmusik schrieb, machte letzlich keinen Unterschied - immer fanden sich in seiner Schreibe Faktenfülle und Fachwissen, eine Liebe zu absurden Details und nicht zueltzt die pure Lust am Formulieren und Fabulieren. Das eigene Erleben und zutiefst subjektive Bewertungen gehörten zum stets satirischen Ansatz von vornherein dazu. Das Rockgitarristen-Lexikon spricht Mainstreamhassern aus der Seele, gibt weit verbreiteten Meinungen nicht selten ein Gegengewicht und feiert vergessene Helden. Und es geizt eben niocht mit süffisanten Details, die erst einmal anderswo erlesen werden wollten, wie etwa die schreiend komischen Tournee-Eskapaden Ritchie Blackmores in der Rainbow-Zeit. Der eigentliche Dauerscherz des Buchs offenbar sich indes nur dem gezielt Suchenden oder dem wahren Kenner. Zu Eric Clapton gibt es keinen Eintrag. Und sein Name fällt im ganzen Buch kein einziges Mal. Aber in fast jedem zweiten Artikel findet sich ein kleiner Seitenhieb auf "einen ehemaligen Cream-Gitarristen". Ein im deutschen Journalismus danach selten erreichter sprachlicher Genuß ist überdies das treffliche Kurzporträt von Tony Iommi samt Analyse dessen doch völlig überschätzten Solospiels. Dass diese Rezension den Autor nur in der Vergangenheitsform nennt, hat übrigens einen handfesten, rabenschwarzen Grund. Wie vielen Humoristen und Geistesarbeitern vor ihm warden Michael Rudolf das Herz und die Seele an der Bürde des Lebens so schwer, dass er im Februar 2007 mit einem Rucksack und einem Strick, so jedenfalls stand es in diversen Nachrufen zu lesen, in den Thüringer ausschritt und nie mehr wiederkehrte. Und jetzt: Buch kaufen! Zu Beginn der Lektüre dann bitte ein beliebiges Blackmore - oder Angus Young-Solo aufdrehen und eine kurze Gedenkminute für den Autor abhalten.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 5, 2008 3:28 PM CET


Powerslave
Powerslave
Preis: EUR 5,90

5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Je nach Tageslaune eines der besten Maiden-Alben, 14. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Powerslave (Audio CD)
Die Klassiker-Auslese auf Powerslave ist schnell getan: der Titelsong, die Eröffnung "Aces high", der mitsingtaugliche Midtempo/Uptempo-Knaller "2 Minutes to midnight" und dann natürlich das 14minütige Epos "Rhyme of the ancient mariner". Die erstgenannten Songs sind alle fraglos großartig. Den "Mariner" allerdings zur Krönung aller Maiden-Langformathymnen hochzujubeln, hält der gewiss maidenesk veranlagte Autor denn doch für diskussionswürdig. Klingt es doch über weite Strecken sehr auf Zeit gespielt und zusammengestoppelt. Auch die Soloarbeiten der Herren Smith und Murray wirken hier wenig inspiriert. Aber immerhin wissen wir anschließend, dass Major Seargant Harris brav die Klassiker englischer Hochromantik gelesen hat, und das kann nun auch nicht jeder Metalbassist von sich behaupten. Am Ende eher die wenigsten. Was sonst noch bleibt von "Powerslave"? Gleich zwei Mantel - und Degen- Lieder ("Duellists" und "Flash of the blade"), wovon eines eindeutig zu viel ist. Welches, mag jeder selber entscheiden. "Back in the village" hingegen ist mal wieder so eine nette Nummer von Adrian Smith, die erstmal so dolle gar nicht klingt, aber bei mehrmaligem Hören doch ganz lustig ist, weil sie nicht ganz ernst gemeint klingt. Schönes Riffing, forsches Tempo, und Dickinson sirent fröhlich vor sich hin. Diese Platte kann man kaufen. Oder sollte man vielmehr.


Rock Island
Rock Island
Wird angeboten von Rockinsel
Preis: EUR 9,90

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Da klingts doch schon sehr müde...., 13. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Rock Island (Audio CD)
Ach ja, das muss auch nicht immer leicht gewesen sein für den guten Ian Anderson. Gerade mal knapp über 40 und schon ein Rockveteran, dessen Combo die besten Zeiten gesehen hatte. Einfach auch deshalb, weil man schwerlich 10 brilliante Alben hintereinander veröffentlichen und dann immer noch ein brilliantes hinterschieben kann. Dann noch die umfangreichen Touren, die damals, 1989, weltweit immer noch in sehr großen Hallen stattfanden. Und seine riesige Lachsfarm hat Anderson zu jener Zeit auch noch aktiv betrieben. Sprich: "Rock Island" ist bei weitem kein Jethro-Tull-Referenzalbum. Allerdings auch keine Totalkatastrophe wie das elektronikgebimmelverseuchte "Under Wraps" von 1984. Der Titelsong ist stimmig, der Opener "Kissing Willie" schnurrt ganz munter vor sich hin, ist ja auch textlich eine einzige Altmännerschnurre.... Danach wirds doch allmählich dünne. Genauso wie Andersons Gesang, der spätestens hier auch auf Platte starke Abnutzungserscheinungen zu zeigen begann. Wir wollen aber mal nicht ungerecht sein: wie viele lauwarme bis totlangweilige Rolling Stones - Alben gibt es, die trotzdem myriadenfach unters Volk gebracht worden sind?
Wenns ginge, würde ich hier deshalb moderrate dreieinhalb Sterne geben wollen. Geht aber nicht. Also lieber doch nur drei. Man muss sich ja noch was aufheben, für nachfolgende Alben. Denn spätestens mit "Roots to branches" (1995) wurde ja vieles wieder viel besser, wenn nicht sogar alles wieder gut.


Locked in
Locked in
Wird angeboten von plattenguru, Preise incl. Mwst.
Preis: EUR 64,96

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchhänger einer Top-Band, 13. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Locked in (Audio CD)
Vielleicht wäre vieles in der langen Geschichte von Wishbone Ash anders gekommen, vielleicht hätte die Band einen viel größeren Bekanntsheitsgrad erreicht, wenn, ja wenn sich das Quartett nicht zwischendurch immer mal wieder selbst ein Bein gestellt hätte. Mit falschen Produktionsentscheidungen, unnötigen Besetzungsquerelen und eben auch ein oder zwei richtig schwachen Alben. "Locked in" ist so eines. Nun hatte die zweite und wohl beste Wishbone Ash - Besetzung (Turner, Upton, Wisefield, Powell) mit "There`s the rub" ja 1974 einen grandiosen Einstand hingelegt und konnte dieses Niveau bis 1980 fast nahtlos halten. Aber ausgerechnet mit "Locked in", dem direkten Nachfolger von "There`s the rub" lieferte die Band eine kompositorisch in weiten Teilen flache und stilistisch eher richtungslose Scheibe ab. Der Opener "Rest in peace" klingt noch sehr gefällig, wenn auch schon mit gebremster Dynamik. Mit "No water in the well" folgt darauf leider der schwächste Song, den Laurie Wisefield je geschrieben hat. Dröge Melodeien, schleppendes Tempo, nölender Nicht-Gesang, der im Refrain in nachgerade selbstquälerisches Gejammere ausartet, kurzum: das Grauen. Die B-Seite bietet mit "Say goodbye" und "Trust in you" zwei gute Songs und mit dem funkigen "Half past loving" sogar einen Lichtblick. Dass alle Songs eher gemächlich und sanfter als auf den Vorgängerplatten daherkommen, stört ja nicht einmal. Aber insgesamt fehlt es "Locked in" einfach an zündenden Ideen. Richtig ärgerlich ist aber die grottige Produktion von Tom Dowd (der auch Lynyrd Skynyrd mit "Gimme back my bullets" keinen richtigen Gefallen getan hat...), der den sonst so klaren Wishbone Ash-Sound zu einem diffusen Bass-Höhen-Brei verrührt. Steve Uptons Snaredrum klingt stellenweise, als würde er auf eine Streichholzschachtel klopfen. Schlimm das. Weniger als drei Punkte hat jedoch auch "Locked in" nicht verdient. Man kann sie sich kaufen, doch doch, allein der vier erwähnten Lieder wegen. Aber anfangen sollte der Wishbone Ash- Novize damit nicht. Niemals.


New England
New England
Wird angeboten von folk4all
Preis: EUR 76,44

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lasst Gitarren sprechen!, 13. März 2006
Rezension bezieht sich auf: New England (Audio CD)
Das dritte Album in der Besetzung Wisefield/Powell/Upton/Turner legt nach dem lauwarmen Fast-Absturz der Vorgängerscheibe "Locked in" noch im selben Jahr die Latte wieder auf die gewohnten Höhen. Und ist damit der eigentliche Nachfolger der hervorragenden 74er LP "There`s the rub", mit der diese Besetzung ja debütierte. Das Songangebot von "New England" ist zwar nahezu unanständig klein, enthält dafür aber auch keinen einzigen Durchhänger. Die Songs klingen geradliniger und kompakter als in den Jahren zuvor und erreichen teilweise ungewohnte Härtegrade ("Runaway"). Sogar eine kurze Instrumentalspielerei wie die "Prelude" (das Gitarrenthema wird anschließend in "When you know love" eine Oktave höher wieder aufgenommen und dann geschickt variiert) ist kein Lückenfüller sondern ein wahres melodiöses Kleinod. "Lorelie" hat Gitarrenchorusse, die einem noch tagelang durch den Kopf gehen, und das ausufernde Instrumental "Outward Bound" gehört in eine Linie mit F.U.B.B. und ist für mich einer der größten Gitarrenklassiker überhaupt. Eine Scheibe ohne Schwächen, wie viele Wishbone Ash-Alben leider ziemlich unterschätzt und heute fast in Vergessenheit geraten. Absolute Kaufempfehlung!!


Just Testing [Ltd.Papersleeve]
Just Testing [Ltd.Papersleeve]
Wird angeboten von colibris-usa
Preis: EUR 49,49

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Götterdämmerung, 11. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Just Testing [Ltd.Papersleeve] (Audio CD)
Diese Platte aus dem Jahre 1979 ist die letzte der grandiosen Mark II-Bestzung Turner/Upton/Wisefield/Powell, bevor Bassist und Gründungsmitglied Martin Turner wegen stilistischer Strittigkeiten seinen Hut nahm. Kaufen sollte man sie aber nicht nur wegen der historischen Bedeutung, sondern natürlich wegen der durchgehend guten Songs. Das eingängige "Living Proof" ist bis heute ein Live-Standard, "Insomnia" und "Helpless" klingen fast schon etwas nach New Wave und beweisen einmal mehr die stetige Weiterentwicklung der Band auch in den späten 70ern. Der Gesang ist auf allen Stücken sehr stimmig, die Gitarrenarbeit sowieso. "Master of Disguise" enthält meines Erachtens einen der besten Instrumentalparts der Bandgeschichte, der leider viel zu schnell vorbei ist. Das sechsminütige, ausufernde "Lifeline" ist dann ein ebenso furioser wie wehmütiger Beschluss dieser durchweg gelungenen Scheibe. Denn danach kam kaum noch Vergleichbares. In den 80ern sanken dann nicht nur die Plattenverkaufszahlen, leider ließ auch das Interesse an Wishbone Ash als Liveband deutlich nach. Weil "Pay the price" ein ebenso öder wie überflüssiger Song ist, gibts von mir insgesamt nur vier Sterne, eigentlich wäre die Platte locker fünf wert.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 20, 2015 6:38 PM MEST


Front Page News
Front Page News
Wird angeboten von dutchtoni
Preis: EUR 41,30

10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Großartiges Album!, 14. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Front Page News (Audio CD)
Warum dudelt jeder Klassikrocksender den Müll von Bachmann Turner Overdrive und ähnlichen 70er Schrott bis zum Abwinken runter, und eine 70er-Perle wie Wishbone Ash gerät vollends in Vergessenheit? Na, seis drum. Ich habe die Band mit "Frontpage News" vor mittlerweile 17 Jahren eher durch Zufall entdeckt und halte das Album bis heute für eines ihrer besten. Die Songs sind allesamt eingängig und vielschichtig, rocken teils sehr schön und spielen teilweise auch mal mit der Kitschgrenze. Die Gitarrenarbeit ist überragend, nur teilweise etwas zu dezent abgemischt, so dass viele Kabinettstückchen erst bei konzentriertem Hören auffallen. Ein Manko ist nach wie vor der Gesang, insbesondere wenn Laurie Wisefield ins Mikrofon raunt. Viel rüber kommt da nicht. Eigentlich gar nix. Soll er lieber Gitarre spielen. Tut er dann ja auch brav. Deshalb bleibt es bei vier Sternen, was aber nichts daran ändert, dass diese Platte in jede gute gitarrenorientierte Sammlung gehört!


Jugulator
Jugulator
Wird angeboten von cd-dvd-shop
Preis: EUR 4,99

6 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Grauenhaft!, 14. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Jugulator (Audio CD)
Ich habe Judas Priest auf der Tour zu diesem Album 1998 in der Turnhalle von Groß-Umstadt gesehen. Allein der Auftrittsort spricht schon Bände über den damaligen Stellenwert der Band. Für das dazugehörige Album gilt gleiches. Ripper Owens mag schreien oder grunzen was er kann, an Rob Halfords stimmlichen Ausdruck reicht er nie heran. Den Songs fehlt jede zündende Idee und der bemüht-aggressive, zugegebenermaßen zeitgemäße Sound mit den endlos runtergestimmten Gitarren passt nicht zu Judas Priest. Und innovativ genug, als dass dieses Album losgelöst von alten Priest-Scheiben als etwas ganz neues im Metalbereich stehen könnte, ist es erst recht nicht. Was bleibt, ist nichts als fader Lärm, der allzu gewollt grobschlächtig aus den Boxen dröhnt.


Seventh Son of a Seventh Son
Seventh Son of a Seventh Son
Preis: EUR 8,99

22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der besten Maiden-Scheiben aller Zeiten, 14. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Seventh Son of a Seventh Son (Audio CD)
Viele eingefleischte Maiden-Fans stoßen sich ja immer an "Seventh Son" wegen der ausufernden Kompositionen und des zunehmenden Keyboard-Einsatzes, aber für mich ist es ihr womöglich bestes Album. Vom unglaublich treibenden, aber ebenso vielschichtigen Opener ("Moonchild") über epische Meisterwerke wie "Infinite Dreams" oder den Titelsong bis hin zum bewegenden Abschluß mit "Only the good die young". Bewegend auch deshalb, weil dies das letzte Stück mit Adrian Smith für viele Jahre bleiben sollte. Kaufen!


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