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H. Schwoch "hschwoch"
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Raketenmänner
Raketenmänner
von Frank Goosen
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen So ist halt das Leben, 22. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Raketenmänner (Gebundene Ausgabe)
Wahrscheinlich sind diese sechzehn Geschichten viel raffinierter miteinander verwoben, als man es beim ersten Lesen vermuten würde. Vielleicht aber auch nicht.

Der Buchtitel verdankt sich zum einen dem herrlichen Song "Rocket Man" von Elton John aus dem Jahre 1972, der nur oberflächlich betrachtet eine Antwort auf David Bowie's legendären Hit "Space Oddity" war, sondern eigentlich die Geschichte eines recht durchschnittlichen Menschen, der davon träumt, dass seine Leute daheim endlich begreifen, dass er nicht der Mann ist, der zu sein er scheint. 'Eigentlich bin ich ganz anders, ich komm' nur viel zu selten dazu', brachten Udo Lindenberg und Jan Delay es 2008 auf den Punkt. Von solchen Männern handelt dieses Buch.

Zum anderen ist RAKETENMÄNNER - in der Phantasie des Autoren - das geniale, aber vollkommen unbekannt gebliebene Album eines gewissen Stephan Moses aus dem Jahre 1974, also aus jener Zeit, als, abgesehen von Schlagersängern und sogenannten Liedermachern, eigentlich nur Udo L. in Deutsch zu singen sich traute.

Die Geschichten handeln von heterosexuellen Männern auf der Suche nach einem anderen Leben als dem, das sie haben, von Männern, die Kamerke, Frohnberg, Wenzel, Kobusch, Riedel, Sabolewski, Lemming, Ritter, Wolff oder Krupke heißen. Sie sind gefangen in der Nostalgie der Erinnerung an ihre Jugend und in der nicht sehr kuscheligen Realität ihres aktuellen Berufs- und Privatlebens. Die Ergebnisse ihrer Ausbruchversuche werfen sie immer wieder auf die Zumutungen des Alltags zurück. Der ganz normale Wahnsinn. So ist halt das Leben. Und irgendwann ist es vorbei.

RAKETENMÄNNER ist ein witziges und ein trauriges Buch, ein Buch zum Lachen und zum Weinen. So wie man Frank Goosen seit vielen Jahren kennt. Und wie immer spielt Musik auch hier eine große Rolle. In diesem Falle zum Beispiel von Edwyn Collins, Leonard Cohen, Marvin Gaye, Richard Ashcroft, Grateful Dead, Fleetwood Mac (respektive Stevie Nicks), Deep Purple oder Paul Simon. Lassen Sie sich überraschen.

Noch ein Wort zur äußeren Gestaltung: Der Einband ist sehr rot mit ein wenig weiß und blau, das Buch selbst ist blau. Ich finde, dass rot und blau hervorragend zueinander passen. Aber das nur nebenbei.


Waves
Waves
Preis: EUR 2,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Gegenentwurf zu "Happy", 18. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Waves (Audio CD)
Da lauscht man an einem Sonnabendnachmittag wie üblich der Bundesliga-Konferenz auf NDR 2, und plötzlich bekommt man ausgerechnet dort Musik zu hören, die einem nicht nur gefällt, sondern die einen geradezu anspringt.

Zum einen handelte es sich um die Schweden von Mando Diao mit einem formidablen Ohrwurm namens "Another Black Saturday", der noch gar nicht veröffentlicht zu sein scheint, und zum anderen um ein Stück, das ich dank des guten alten Internets anhand von Textfetzen inzwischen als "Waves" von einem gewissen Mr. Probz identifiziert habe.

Der Mann mit diesem sperrigen Namen wurde, so informiert mich Wikipedia, 1984 geboren, heißt eigentlich Dennis Princewell Stehr und ist ein niederländischer Rapper. Wie ein solcher hört er sich auf dem von ihm mit rauer Stimme gesungenen, unglaublich traurigen "Waves" zum Glück nun überhaupt nicht an.

'I'm slowly drifting away (drifting away) / Wave after wave, wave after wave / I'm slowly drifting (drifting away) / And it feels like I'm drowning / Pulling against the stream / Pulling against the stream'.

Nicht nur diese Worte, sondern der gesamte Text und die dazu perfekt passende Musik erzeugen bei jedem Hören wieder Gänsehaut und die ein oder andere Träne, die man schamhaft zu unterdrücken sich vergeblich bemüht.

Die Maxi-CD bietet zwei verschiedene Versionen der Wundernummer, die Download-Version sogar drei, die alle auf ihre ganz eigene Weise zu beeindrucken wissen. Man wünschte, dies würde ein ganz großer Hit in den Singlecharts werden, sozusagen als melancholischer Gegenentwurf zu Pharrell Williams' inzwischen nur noch nervendem Gute-Laune-Liedchen "Happy".


Blue Horizon
Blue Horizon
Preis: EUR 14,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Oft kopiert, selten erreicht, 16. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blue Horizon (Audio CD)
Fast 44 (!!) Jahre ist es nun her, seit Wishbone Ash aus Devon / England ihr erstes Album veröffentlicht haben. Es folgten unvergängliche Klassiker, ein paar schwächere Platten sowie diverse Personalwechsel. Seit vielen Jahren ist mit dem Gitarristen und Sänger Andy Powell nur noch ein einziges Originalmitglied an Bord, aber bei wohl keiner anderen Band aus den goldenen Jahren der Rockmusik hat dieser Aderlass musikalisch so wenig negative Auswirkungen gehabt wie bei dieser nach wie vor ungeheuer lebendigen und aktiven Gruppe.

BLUE HORIZON ist ihr x-tes Studioalbum und wieder einmal ein echtes Statement. Wer nach so vielen Jahrzehnten noch immer mit einer unfassbaren Selbstverständlichkeit Wundersongs wie den Opener "Take It Back" und den Closer "All There Is To Say" (sic!) zustande bringt, dem kann man attestieren, dass da etwas Überirdisches im Spiel sein muss. Diese ineinander verzahnten Gitarren (endlich durfte auch ich das mal schreiben!), dieses sanft patschende Schlagzeug, dieser raffiniert einher wandernde Bass und diese in die Unendlichkeit weisende, spielerische Leichtigkeit wurden oft kopiert, aber selten erreicht.

"Way Down South" beginnt als lockerer Westcoast-Ohrwurm, ehe unerwartet das Tempo angezogen wird und eine instrumentale Reise beginnt, die eigentlich niemals enden dürfte. Ähnliches gelang vor vielen Jahren den musikalisch nicht unverwandten Dire Straits in kürzerer Form mit "Where Do You Think You're Going" von COMMUNIQUÉ oder sehr ausladend mit "Telegraph Road" von LOVE OVER GOLD.

"Tally Ho!" ist ein fabelhafter Ohrwurm, dessen Refrain mich stets stundenlang verfolgt.

"Being One" und das Titelstück "Blue Horizon", eine von zwei Nummern, die deutlich die 7-Minuten-Marke hinter sich lassen, kommen etwas sperriger daher (man könnte auch 'proggy' sagen), entwickeln jedoch nach mehrfachem Hören ebenfalls ihre Reize.

Zuerst wollte ich es nicht glauben, aber in den eigentlich sehr schönen "Strange How Things Come Back Around" (erinnert mit seinem funkigen Bass an die kurze Phase mit John Wetton) und "American Century" erhebt doch tatsächlich eine Dame namens Lucy Underhill ihr seichtes Stimmchen. Was das nun soll, entzieht sich komplett meines (sicherlich begrenzten) Horizonts.

"Deep Blues" und "Mary Jane" sind bluesige Stücke, die Herr Powell ja so liebt. Ich nicht so. Und damit ist aus meiner Sicht auch schon alles darüber gesagt.

Wishbone Ash haben niemals einen beeindruckenden Leadsänger gehabt. Das war vordergründig stets ihre Schwäche, die zumindest ich aber keineswegs als eine solche empfunden habe. Eher im Gegenteil, denn der Gesang hat sich bei dieser Band stets eher unauffällig, aber zumeist absolut harmonisch in das Klangbild eingefügt. Und so ist es auch bei diesem Album wieder.

Seit Tagen rotiert BLUE HORIZON nun in meinem CD-Player. Die für meinen Geschmack herausragenden Nummern "Take It Back", "Way Down South", "Tally Ho!" und "All There Is To Say" habe ich bestimmt schon zehn Mal gehört und werde einfach nicht müde, sie zu spielen.

Es wird Zeit, diese fabulöse Band einmal wieder live zu erleben. Jedes Jahr im Januar und Februar kommen sie zuverlässig nach Deutschland. Also: See you in 2015, boys!


Man on the Rocks
Man on the Rocks
Preis: EUR 10,52

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mike Popfield spricht zu uns, 15. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Man on the Rocks (Audio CD)
Gerade mal eine Woche ist Mike Oldfields neues Album auf dem Markt, und schon gibt es hier bei amazon satte 100 (!!) Rezensionen. Das ist für einen Menschen, der vor vierzig, dreißig, fünfundzwanzig Jahren einmal sehr erfolgreich war, eine wahrhaft gigantische Response.

60 Jahre ist dieser Gigant der zeitgenössischen Musik nunmehr alt, und nach all seinen tonalen Abenteuern zwischen Avantgarde, Electronica, Progressive Rock, Pop-Rock und purem Pop hat er sich zur maßlosen Überraschung nicht nur meiner Wenigkeit noch einmal zu einem äußerst eingängigen Album durchgerungen, auf dem nicht nur erstmals durchgängig gesungen wird, sondern das mit dem sehr jungen und bisher ziemlich unbekannten Luke Spiller erstmals auch nur einen einzigen Sänger präsentiert.

Dieser Mittzwanziger tritt also mutig in die Fußstapfen von Namen wie Maggie Reilly, Jon Anderson, Roger Chapman, Barry Palmer, Bonnie Tyler, Kevin Ayers, Anita Hegerland, Aled Jones, Max Bacon, Adrian Belew, Chris Thompson und anderen, und er entledigt sich dieser Aufgabe mit einer beeindruckenden Souveränität. Seine Stärke besteht u.a. darin, dass er in jedem Song ein bisschen anders klingt und somit der Gefahr der Gleichförmigkeit entgeht.

Überhaupt ist MAN ON THE ROCKS sehr abwechslungsreich. Da gibt es Popsongs, Balladen, Rocker und sich stetig steigernde Titel wie den Titelsong oder das sehr persönliche, mit schmerzlichen Kindheitserinnerungen beladene "Castaway".

Der äußerst eingängige Opener "Sailing" spielt, ebenso wie das herrlich sommerliche "Dreaming In The Wind", mit der Erinnerung an Oldfields größten Hit "Moonlight Shadow" von 1983, ohne aber in dessen fast schlagerhafte Seichtigkeit abzurutschen.

"Nuclear", das mich im Refrain ein bisschen an Vangelis' großen Hit "Conquest Of Paradise" erinnert, ist ebenso großartig wie das im munterem Bo-Diddley-Rhythmus dahin rockende "Chariots", dessen Powerrefrain wiederum locker mit unvergesslichen Songs wie "Discovery" oder "See the Light" mithalten kann.

Wenn man musikalische Vergleiche anstellen will, dann mit Alben wie dem fabelhaften DISCOVERY von 1984 (neben OMMADAWN mein Lieblingsalbum von Mike Oldfeld) oder EARTH MOVING von 1989. Was hier fehlt, ist allerdings der ultratypische instrumentale Longtrack. Hätte Oldfield flache Nummern wie "Moonshine", "Minutes" sowie die letzten drei Titel "Following The Angels", den einfallslosen Rocksong "Irene" (mit nervigen Bläsern) und "I Give Myself Away" weggelassen und dafür ein Instrumentalstück (zum Beispiel versehen mit dem göttlichen Gitarrensolo am Schluss von "Moonshine") hinzugefügt, könnte man MAN ON THE ROCKS wohl ohne weiteres fünf Sterne geben. Apropos Gitarre: Deren einzigartigen Klang schenkt uns der Meister in jedem der elf Songs; mal mehr, mal weniger, aber stets präsent.

Vom Klang her ist dieses Album makellos, kraftvoll, differenziert. 80er-Jahre-Schrecklichkeiten wie Syndrums oder quäkende Saxophon-Soli bleiben völlig außen vor.

Es ist wahr geworden: Mike Popfield spricht zu uns, vielleicht ein letztes Mal. Also lasst uns dieses Geschenk genießen!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 17, 2014 5:59 PM CET


Die Zeit, die bleibt
Die Zeit, die bleibt
DVD ~ Melvil Poupaud
Preis: EUR 4,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der junge Mann und der Tod, 7. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Zeit, die bleibt (DVD)
Ein junger Franzose, schwul, gut aussehend, selbstsicher, nach außen hin zynisch, recht erfolgreich als Modefotograf. Als er erfährt, dass er todkrank ist und ihm nur noch wenige Monate bleiben werden, bringt er es nicht übers Herz, Familie und Freunde über sein Schicksal in Kenntnis zu setzen. Nur seiner Großmutter kann er davon erzählen, weil - so seine ihr gegenüber geäußerte Begründung - auch ihre Lebenszeit begrenzt ist, und weil sie der einzige Mensch ist, dem er sich innerlich wirklich verbunden fühlt.

Um sich und sein zu kurzes Leben weinen kann dieser Mensch fast nur, wenn er sich in Erinnerungsrückblenden als kleiner Junge wieder begegnet. Das sind bewegende Szenen.

Er trennt sich von seinem Freund, weil ihn die Beziehung eigentlich nur noch langweilt. Andererseits hängt er aber auch an ihm. Noch ein letztes Mal möchte er mit ihm schlafen, doch zu seiner Überraschung wird ihm dieser Wunsch verweigert.

Ein Paar, das er zufällig an einer Autobahnraststätte kennen lernt, und das keine Kinder bekommen kann, bittet ihn darum, der Frau ein Kind zu machen, weil er 'so gut aussieht'. Nach erster Verweigerung kommt es schließlich zu einem fast verzweifelten Akt zu Dritt. Vielleicht wird Romain also in einem von ihm gezeugten Kind weiter leben. Immerhin.

Die Schlusszene am Strand weckt gewisse Erinnerungen an jene aus Viscontis berühmter Thomas-Mann-Verfilmung "Der Tod in Venedig". Doch im Gegensatz zu jenem Film kann man hier nicht sicher sein, ob der Hauptdarsteller wirklich stirbt oder nur am Strand einschläft, um später wieder zu erwachen. Ein solcher Film kann kein wirklich gelungenes Ende haben.

Regisseur Francois Ozon erzählt eine Geschichte, die so herzergreifend und banal ist wie das Leben (und das Sterben) selbst. Gibt es einen richtigen Zeitpunkt für den Tod? Wie sollte das Leben vor dem Tod beschaffen sein? Und wie würde man selber agieren, wenn einen ein ähnliches Schicksal ereilt?

Die besten Filme sind solche, die Menschen und ihre Handlungen in all ihrer Widersprüchlichkeit zu zeigen vermögen. Dies ist Ozon und seinen Schauspieler(inne)n mit "Die Zeit, die bleibt" fraglos beeindruckend gelungen.


Paul und ich: Autobiographie
Paul und ich: Autobiographie
von Manuela Runge
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 9,95

4.0 von 5 Sternen Belmondo oder Hannibal Lecter?, 3. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Winfried Glatzeder, geboren am 26. April 1945 und aufgewachsen in Ostberlin, war einer der erfolgreichsten und renommiertesten Bühnen- und Filmschauspieler der DDR, ehe er einen Ausreiseantrag stellte und schließlich 1982 mit seiner Familie in den Westen ging. Sein bis heute berühmtester Film "Die Legende von Paul und Paula" kam 1973 in die Kinos, erregte auch international Aufmerksamkeit und ist heute zumindest im Osten unseres Landes in der Tat legendär.

In der Bundesrepublik wurde Glatzeder einem großen Publikum lediglich als recht kurzfristiger "Tatort"-Kommissar bekannt, obwohl er durchgehend immer wieder in Film, Fernsehen und auf der Bühne präsent war. Dabei ist er durch sein melancholisches Gesicht, die 'platte' Nase und die abstehenden Ohren sowie den hageren, schlaksigen Körperbau absolut unverwechselbar. So einer hätte auch ein Hollywoodstar werden können, und nicht ohne Grund nannte man ihn nach einer seiner Rollen auch den 'Belmondo des Ostens'.

Dass sich der inzwischen fast 69-Jährige 2014 für die höchst erfolgreiche RTL-Sendung "Ich bin ein Star, holt mich hier raus!" verpflichten ließ und zusammen mit einer Reihe von has-beens und Knallchargen in den australischen Dschungel zog, nahmen viele mit einer gewissen Erschütterung zur Kenntnis. Doch dahinter steckte, neben der sicherlich willkommenen Geldspritze, ein durchdachter Plan. Denn zum einen wollte Glatzeder seiner Jugend in Wald und Flur und am Lagerfeuer noch einmal nachspüren, und zum anderen sah er darin die perfekte Gelegenheit, Millionen von Fernsehzuschauern zu zeigen, welch hoch begabte, interessante und komplizierte Persönlichkeit er ist.

Beides ist ihm ohne Frage mehr als gelungen, auch wenn er von den Moderatoren in der für dieses Format üblichen Weise durch den Kakao gezogen wurde und als 'Glatzenpeter' in die Geschichte einging.

Seine Autobiographie "Paul und ich" erschien bereits 2008 im Aufbau-Verlag und zeigt in beeindruckender Weise auf, wie dieser Mann zu dem höchst widersprüchlichen Menschen geworden ist, den er auch im Dschungel so meisterhaft gegeben hat. Vaterlos unter der strengen, aber zugleich liebevollen Regie von Mutter und Großmutter aufgewachsen, war er schon als Junge und junger Mann unangepasst, schwierig und keinem Abenteuer abgeneigt. Wie so viele Künstler zog er sich andererseits gern zurück, fühlte sich isoliert und unter vielen Menschen unwohl.

Die Schilderung seiner Laufbahn in der DDR ist vorwiegend für solche Leser von Interesse, die sich mit den Protagonisten der dortigen Theater-, Film- und Fernsehlandschaft auskennen. Uns 'Wessis' dürften viele Namen hingegen wenig oder überhaupt nichts sagen. Gleichwohl vermag Glatzeder (mit Hilfe seiner Ko-Autorin Manuela Runge) jene Zeit durchaus spannend und schreiberisch anspruchsvoll zu schildern.

Seine Eingewöhnung im 'goldenen Westen' verlief zwar nicht gänzlich problemlos (wie sollte sie auch), wurde aber, zum Beispiel dank einiger guter Beziehungen zu anderen ehemaligen DDR-Bürgern, auch nicht zu einem Drama. Über mangelnde Beschäftigung konnte er jedenfalls kaum einmal klagen, und interessante Rollen gab es für ihn auch immer wieder. Gegen Ende wird das Buch zunehmend anekdotenhafter und manchmal auch richtig lustig.

Interessant war es für mich, zu erfahren, dass Winfried Glatzeder Mitte der achtziger Jahre als Kanzleipartner von Manfred Krug in der wunderbaren Fernsehserie "Liebling Kreuzberg" vorgesehen war. Seine Gründe für die Ablehnung dieser Rolle erschließen sich mir nicht vollständig, und ich könnte mir denken, dass er diese Entscheidung später durchaus gelegentlich bedauert hat - was er uns aber ebenso verschweigt wie die Tatsache, dass er 1988 in einer Folge der Serie als Gaststar auftrat und dabei zusammen mit Krug eine Glanzleistung hinlegte.

Insgesamt ist "Paul und ich" eine faszinierende Lektüre, die zwar einiges auslässt (zum Beispiel seine Mitwirkung in dem umstrittenen Spielfilm "Gossenkind" von Peter Kern), aber über rund 230 Seiten letztlich doch das ausführliche und abgerundete Bild eines großartigen Künstlers und diffizilen Charakters herzustellen vermag. Zudem gibt es gleich drei sehr ausführliche Fotostrecken.

Der junge Julian F. Stoeckel, einer seiner 'Mitbewohner' im Dschungel, sagte kürzlich laut Bild-Zeitung über Winfried Glatzeder: 'Der Mann ist von Grund auf böse, der böseste Mensch, den ich je getroffen habe, der Hannibal Lecter des deutschen Films'. Wie könnten wir jemandem, der über fast zwei Wochen jeden Tag 24 Stunden lang live dabei war, ernsthaft widersprechen? ;-)


Der Mann ist das Problem
Der Mann ist das Problem
Preis: EUR 1,29

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Saure Sahne, 23. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Mann ist das Problem (MP3-Download)
Der alte Mann auf den moralinsauren Spuren von Alice Schwarzer und Co. Wie abgedroschen ist das denn, Herr Jürgens? Wären Sie das altbekannte Problem positiv und Mut machend angegangen, wäre uns Männern deutlich mehr geholfen gewesen.

Musikalisch gibt es dazu ein zickiges Bläserarrangement und als saures Sahnehäubchen obendrauf noch ein furchtbares 80er-Jahre-Saxophonsolo.

Udos neues Album trägt den Titel MITTEN IM LEBEN. Dieser holzschnittartig gereimte Song ist genau das leider nicht.


On My Way to the Sun
On My Way to the Sun
Preis: EUR 14,46

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pure Lebensfreude, 14. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: On My Way to the Sun (Audio CD)
Wer auf Grund des Cover-Artworks und des Albumtitels auf die Wiederveröffentlichung einer längst vergessenen Psychedelic-Rock-Scheibe aus den späten sechziger Jahren tippt, liegt vollkommen falsch.

ON MY WAY TO THE SUN ist nämlich in Wahrheit das neueste Werk eines begnadeten Sängers, der von 1981 bis '83 Mitglied der legendären amerikanischen Prog-, Hard Rock- und AOR-Institution Kansas war, 1989 seine eigene Band Mastedon gründete und seit 1995 auch einige Platten unter seinem eigenen Namen veröffentlicht hat.

Vier Jahre waren seit dem Album MASTEDON 3 vergangen, mit dem Elefante eine fabelhafte musikalische Verbindung zwischen Kansas, Foreigner und Boston zu knüpfen verstand, ehe mit ON MY WAY TO THE SUN im Mai 2013 dessen einerseits stringente, andererseits aber auch leicht abweichende Fortsetzung erschien.

Der Einfluss von Boston ist hier nämlich kaum noch wahrnehmbar. Kansas sind nur im ersten, über zehnminütigen Titel "This Is How The Story Goes" wirklich präsent und spielen danach zwar noch eine Rolle, doch fällt diese weniger prägend aus als zuvor. Der hymnische Hardrock von Foreigner macht hingegen immer wieder überdeutlich seine Aufwartung ("Where Have The Old Times Gone", "On My Way To The Sun", "Half The Way Home", "Don't Hide Away"), und dabei wird klar, was für ein hervorragender Nachfolger von Lou Gramm John Elefante bei Foreigner hätte werden können, wenn man ihn denn gefragt hätte.

In kompositorischer Hinsicht scheint die Scheibe mit MASTEDON 3 zunächst nicht recht mithalten zu können, doch je öfter man sie im Player rotieren lässt, desto klarer wird dem geneigten Hörer, wie stark auch dieses Album wieder geworden ist. Und wie schon der 'Vorgänger' strahlt auch ON MY WAY TO THE SUN eine ungeheuer positive Atmosphäre, sprich: pure Lebensfreude aus.

Wobei wir leider auch bei dem einzigen Problem wären: Die Songtexte sind nämlich ausnahmslos aus einer derart religiösen Weltsicht heraus verfasst, dass aufgeklärten Westeuropäern regelmäßig das Frühstück wieder hochkommen könnte. Da wimmelt es nur so von biblischen Bezügen, da erretten einen der Herrgott und der Herr Jesus und die Jungfrau Maria aus allen irdischen Bedrängnissen, da trommelt der Sangesfreudige ununterbrochen auf dem Fell des reinen Glaubens, bis man sich selbst nur noch dadurch heilen kann, dass man versucht, die Worte nur abstrakte Klänge sein zu lassen. Aber das gelingt einem nicht wirklich, denn naive Bekehrungsverse wie zum Beispiel 'Praise him and fall to your knees and confess with your lips, that Jesus is Lord, and He'll be faithful to forgive you of your sin / Just confess, that Jesus is Lord' in dem eigentlich sehr hübschen Stück "Confess" kann man nicht einfach überhören.

Warum nur müssen viele Christen ihre Überzeugung ständig wie ein Schild vor sich hertragen? Und werden sie jemals begreifen, dass nicht Gott die Menschen, sondern die Menschen Götter erschaffen haben, damit es ihnen besser geht in ihrer Hoffnung auf ein Leben im Himmel, und weil man Menschen, die nicht den 'richtigen' Glauben haben, damit so schön unterdrücken kann?

'In the beginning Man created God; and in the image of Man created he him' (Jethro Tull: "Aqualung").

Doch ich schweife ab. Zurück also zu ON MY WAY TO THE SUN: Das wunderbarste, rührendste und mit Abstand bewegenste Stück dieser Scheibe heißt "This Time" und handelt von einem dreizehnjährigen Mädchen, das schwanger ist und kurz vor der Abtreibung ihres ungeborenen Kindes steht. Wer sich beim Hören dieses auf einer wahren Begebenheit basierenden und die Grenze des Kitsches gerade so streifenden Songs seiner heißen Tränen schämt, muss ein Herz aus Stein mit einem Ring aus Eis besitzen.

Also: ein Stern Abzug für den religiösen 'bible belt'-Ami-Quark und für einige etwas nervende Gitarrensoli. Davon abgesehen ist dies ein tolles AOR-Album, das einem schon am frühen Morgen ein breites Lächeln ins Gesicht zwingt. Und eben solches gelingt bei einem Morgenmuffel wie mir nur ganz wenigen Platten. ;-)


Benefit (Deluxe Edition)
Benefit (Deluxe Edition)
Preis: EUR 19,99

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mild-melancholische Meisterschaft, 10. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Benefit (Deluxe Edition) (Audio CD)
U. war knapp fünf Jahre älter als ich, und sie war meine Lieblingscousine. Wir einigten uns früh darauf, dass ich sie künftig - welch wunderbar altmodischer Ausdruck - als meine Base bezeichnen würde. Ich war wohl zwölf, und meine Base war wohl siebzehn, als sie eines Tages in ihrem Zimmer die LP BENEFIT von Jethro Tull auf ihren Plattenspieler legte. Das war 1971, und damals wurde auch viel von Jethro Tull im Radio gespielt: "Living In The Past", "Bouree", "The Witch's Promise", "Life's A Long Song". Ich war von den Klängen dieser Band ebenso verwirrt wie fasziniert. Sie sickerten langsam, aber sicher in mein Gehirn und meine Seele ein, und sie ließen mich nicht mehr los.

Zwei Jahre später kaufte sich mein Freund Hannes das Doppelalbum LIVING IN THE PAST, und wir lauschten der Kompilation aus bekannten und weniger bekannten Songs von Jethro Tull mit wachsender Begeisterung. Was für eine künstlerische Autorität ging von diesem Sänger, Flötisten und Gitarristen namens Ian Anderson aus!

Kurzum: Jethro Tull prägten meinen Musikgeschmack damals ebenso wie T.Rex und Sweet, Gary Glitter und Slade, Deep Purple und Uriah Heep, Yes und Pink Floyd. Alles ging, nebeneinander und miteinander. Was für eine musikalisch unvergesslich großartige Kinder- und Jugendzeit!

Der Grundton von BENEFIT ist mild melancholisch, würde ich jetzt mal behaupten wollen; von den ersten, verhallten Flötentönen von "With You There To Help Me" bis hin zu den letzten Klängen der akustischen Gitarre in "Sossity; You're A Woman". Es ist eine Spätsommer- und Frühherbstplatte und entspricht daher meiner absoluten Lieblingsjahreszeit.

Entstanden nach dem großen Erfolg ihres zweiten Albums STAND UP (1969) und vor ihrer legendären vierten Platte AQUALUNG (1971), wird BENEFIT von vielen bis heute als ein eher unauffälliges Zwischenwerk betrachtet, das eigentlich keinen wirklich bis heute berühmten Tull-Song enthält. Letzteres ist wohl wahr, doch wertet diese Tatsache die Gesamtwirkung von BENEFIT in irgendeiner Weise ab? Klare Antwort: nein, nein und nochmals nein. Und genauso sahen das damals auch die Plattenkäufer, denn mit Platz 3 in England, Platz 5 in Deutschland und Platz 12 in den USA wurde es weltweit eines der erfolgreichsten Alben des Jahres 1970.

Mastermind Ian Anderson selbst ordnet die Platte heute im unteren Drittel aller Tull-Alben ein, während sie für seinen langjährigen Gitarristen Martin Barre im oberen Drittel anzusiedeln ist. Das umfängliche Booklet zur Deluxe-Ausgabe bietet u.a. eine reichhaltige Auswahl von Erinnerungen und Bewertungen zu jedem einzelnen Song (plus Bonustracks) von den damaligen Mitgliedern Anderson, Barre, Glenn Cornick und Clive Bunker. Immer wieder erstaunlich ist dabei vor allem, wie überaus kritisch Ian Anderson, von dem immerhin alle Songs und Texte stammen, seine damalige Arbeit betrachtet.

Die zehn Titel des Originalalbums sowie einige weitere Songs, die um die Entstehungszeit der Platte herum entstanden, nämlich "Singing All Day", "Sweet Dream", "17", "Teacher" und "The Witch's Promise", wurden von Steven Wilson (Porcupine Tree, Blackfield) im Jahre 2013 einem behutsamen Remix unterzogen. Die Klangunterschiede zu früheren LP- und CD-Versionen sind dabei mal weniger und mal etwas mehr auszumachen. Insgesamt ist er jedoch sehr respektvoll mit dem Material umgegangen und erhält somit dankenswerter Weise die einmalige Atmosphäre der Aufnahmen.

Und wie schon erwähnt, ist diese Atmosphäre oftmals etwas nachdenklich und melancholisch. Anderson enthält sich mit Stimme und Querflöte jeder aggressiven oder humoristischen Attitüde. Oftmals spielen er und Martin Barre gleichzeitig elektrische Gitarre, oder akustische und E-Gitarre vereinigen sich auf harmonische Weise. Barre darf sich gelegentlich austoben, ohne dabei jemals zu 'wild' zu klingen. Der damals neu in die Band zu integrierende John Evan(s) ergänzt das Klangbild auf beeindruckende Weise an Orgel und Piano. Andersons Texte sind teilweise grüblerisch und zeugen nach drei anstrengenden US-Tourneen von einer gewissen Sehnsucht nach Zuhause, aber auch von dem Gefühl, endlich zu Hause zu sein, wie z.B. in dem herrlichen Ohrwurm "Inside", der einen mit seiner ausnahmsweise optimistischen Stimmung stundenlang verfolgt. Warum dieser Titel damals trotz Singleauskopplung kein Hit wurde, wundert einen bis heute.

Widerstreitende Empfindungen werden bereits im ersten Song deutlich. Weisen die einleitenden Worte 'In days of peace / Sweet smelling summer nights of wine and song' noch auf Frieden und Harmonie hin, so konterkariert Anderson dies sogleich mit den nächsten Versen: 'Why am I crying, I want to know / How can I smile and make it right? / For sixty days and eighty nights / And not give in and lose the fight'.

Das mündet dann in den Refrain: 'I'm going back to the ones that I know / With whom I can be what I want to be / Just one week for the feeling to go / And with you there to help me then it probably will'. Gewohnte Umgebung, Freunde, Genuss und Entspannung: die heimlichen Sehnsüchte jedes getriebenen Menschen.

In dem Song "For Michael Collins, Jeffrey And Me" beschreibt Anderson am Beispiel des Astronauten Michael Collins, der allein in der Raumkapsel zurück bleibt, während seine beiden Apollo-11-Kollegen als erste Menschen den Mond betreten, auf poetische Weise ein ganz allgemeines Gefühl der Isolation und Verlorenheit.

Leider enthält uns auch die Deluxe-Version, wie schon alle anderen Ausgaben, die Songtexte vor. Das ist sehr schade.

Auf der zweiten CD findet sich eine abenteuerliche Anhäufung verschiedener Versionen weniger Songs (z.B. Mono und Stereo), von denen aber nur ein einziger ("The Witch's Promise") nicht auch schon auf der ersten CD zu hören ist. Zudem gibt es zwei originelle US-Radio-Werbespots für das Album BENEFIT. In dem einem spielt Frank Sinatra (!) eine Rolle, und in dem anderen hält jemand es nicht für ausgeschlossen, dass Ian Anderson ein Homosexueller sei, denn welcher richtige Mann spiele denn schon Flöte? ;-)

Die Audio-DVD bietet Surround- und andere Mixe des Albums sowie von einigen Bonustracks. Wer entsprechendes Sound-Equipment besitzt, dürfte sicherlich einige interessante neue Klangerfahrungen machen.

Ob man das alles wirklich braucht, muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Dem 'normalen' Fan würde wohl eine bis zum Rand vollgepackte CD inklusive des 48-seitigen Booklets vollkommen genügen. Aber eine solche Ausgabe gibt es leider nicht.

BENEFIT ist immer mein Lieblingsalbum von Jethro Tull geblieben. Mittlerweile besitze ich es, inklusive dieser Deluxe-Version, in vierfacher Ausfertigung: als Vinylplatte und in drei verschiedenen CD-Editionen.

Vor einiger Zeit habe ich übrigens meine Base, die dieses Jahr 60 wird, daran erinnert, dass ich BENEFIT ja damals durch sie kennen gelernt habe, und dass ich dieses Album bis heute sehr liebe. Sie blickte mich ein wenig irritiert an und sagte dann: "Ach, dieses alte Zeug findest du immer noch gut? Die Platte habe ich schon vor Jahrzehnten irgendwo eingemottet!".

Und so was war mal meine Lieblingscousine?!? ;-)
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 23, 2014 6:16 PM CET


Halleluja
Halleluja
Preis: EUR 1,29

4.0 von 5 Sternen Verzeihen und Befreien, 5. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Halleluja (MP3-Download)
Peter Maffay, die alte Indianersquaw, schwebt musikalisch und textlich seit Jahrzehnten zwischen Himmel und Hölle oder sagen wir mal zwischen 'okay' und 'geht überhaupt nicht'.

Das einzige, was mich bei seiner aktuellen Single stört, ist der seltsame religiöse Kontext im Songtitel und im Refrain: "Hallelujah". Davon abgesehen geht es hier um das uralte, aber stets aktuelle Thema des Verzeihens und des sich dadurch selbst Befreiens. Ein Thema also, das wahrscheinlich jeden erwachsenen Menschen bewegt. Zudem ist das richtig gut gemacht und erinnert mit dem Soundwall am Ende an so etwas wie Alternative Rock mit mindestens drei Gitarren.

Maffay feiert mit WENN DAS SO IST gerade sein sechzehntes Nummer-1-Album in den deutschen Charts. Das ist nicht nur ein deutscher, sondern angeblich sogar ein Weltrekord. Wer bin ich, diesen Mann zu kritisieren? Also: ehrlicher Glückwunsch und hallelujah, Peter! ;-)


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