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Rezensionen verfasst von
Aafia die Rezensistin

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Waldesruh: Ein Aetherwelt-Roman
Waldesruh: Ein Aetherwelt-Roman
Preis: EUR 3,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Feuerwerk an steampunkiger Unterhaltung, 22. Dezember 2014
Ich mag diese spannungsreiche Mischung aus „realistischer“ Steampunkwelt und mystischen Geschehnissen, bei denen auch ein Wer-Hirsch auftaucht, oder Mann-Hirsch.
Wenig ist in dieser Geschichte so, wie es auf den ersten Blick scheint; das Geheimnisvolle steigert die Spannung. Zu den vielschichtig gezeichneten Hauptfiguren Minerva und Falk fasste ich rasch Zuneigung, und die Geschichte packte mich intensiv dank der dichten, überzeugenden Atmosphäre, die zum Greifen nah im Kopf entsteht!
Ab und zu gibt es ein paar Längen, die sind aber zu verschmerzen. – Ich kannte die Aetherwelt der Autorin ebenfalls schon (Annabelle Rosenherz!) und empfinde dieses Werk als gelungene Ergänzung. Leidenschaft und sprachliches Können verbinden sich bei Anja Bagus; klare Leseempfehlung mit 4,9 Sternen!


Die Sklavin von Aquae - Lust und Schmerz zwischen Marmor und Alamannensturm
Die Sklavin von Aquae - Lust und Schmerz zwischen Marmor und Alamannensturm
Preis: EUR 3,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselt den geneigten Leser, 3. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dies ist nicht das erste Werk von Gerwalt, das ich gelesen habe, und ich fand jedes bisherige auf seine Weise gelungen und reizvoll, sei es nun „Weidenrute und Schwert“ und die beiden Nachfolgebände der Trilogie oder „Fessel mich! Schlag mich! – Aber mach es richtig“. Nun, manchmal ist es dann ja so, dass einmal ein „Ausreißer“, ein Selbstplagiat o.ä. kommt oder einfach der Autor das hohe Niveau nicht mehr halten kann.
Entsprechend gespannt war ich auf diese Lektüre und holte mir rasch das erste E-Book des Autors. Endlich ein E-Book von ihm! Das freute mich, denn seit etwa zwei Jahren bevorzuge ich das Lesen auf meinem Kindle. Ich hoffe, auch weitere, ältere Werke des Autors werden bald digitalisiert!

Inhaltlich bietet die "Sklavin" auf den ersten Blick ein vertrautes Setting. „Römischer Dominus verliebt sich in seiner germanische Sklavin. Wird das klappen?“ So weit, so klischeehaft. Doch was Gerwalt daraus macht, ist vielschichtig und wendungsreich. Ich hatte von Anfang an Spaß.
Rasch tauchte ich ein in die Welt der (zu Ende gehenden) Römerzeit, spürte gleich, wie der Text mich gefangennahm und in mir für die Figur des Dominus Sergius eine vorsichtige Sympathie aufkeimte. Als der Charakter Almut auftrat und mit Sergius zusammentraf, seine neue Sklavin, schlug meine Sympathie sogleich in Empörung um, ich fühlte und litt mit Almut. – Dieses Wechselbad der Gefühle blieb wegweisend für den gesamten, originellen, mehrbödigen Roman, der außerdem farbig, plastisch, dicht und einfach gut geschrieben ist. Gerwalt „hat es drauf“, um es mal salopp auszudrücken. Er schreibt seine außergewöhnlichen SM-Geschichten überaus routiniert, ohne dass es aber überroutiniert wird – besser kann ich es momentan kaum ausdrücken.
Es gibt gelegentlich historische Romane, bei denen ich den Eindruck habe, der Autor will es dem Leser so richtig „reinzwängen“, wie toll er doch recherchiert hat. So dass die Story manchmal untergeht. Das ist hier eindeutig nicht der Fall, im Gegenteil! Lateinische Ausdrücke werden fußnotenhaft erklärt, was aber meist nicht nötig ist, sofern man, so wie ich, Asterix-Hefte gelesen hat. Ansonsten fügt sich alles harmonisch in den Romanfluss ein.
Sämtliche Ingredienzien stimmen, um einen schmackhaften Lesegenuss-Cocktail zu kreieren: konturierte, lebendige Nebenfiguren, perfekt austarierte Mischung aus ruhigen gefühlvollen Szenen und Action, weder zu viel Beschreibung noch zu wenig, ein extrem spannender Nebenhandlungsstrang.
Gut, ab und an schiebt der Autor dem Römer möglicherweise zu sehr die Empfindungen eines modernen Mannes unter. Aber dafür würde ich nicht einmal einen Zehntelstern abziehen, das fällt für mich unter künstlerische Freiheit. Mein einziger Kritikpunkt lautet: Der Titel ist zu lang! Elf Wörter, die bis zum „Alamannensturm“ hinstolpern, holprig-hölzern, also ehrlich.
Ansonsten: Gerwalts Art zu schreiben hat das gewisse Etwas.
Und dies ist wieder ein echter, guter Gerwalt. Daher eine absolut klare Lese-Empfehlung von mir – ich wäre auch bereit, diese in eine Marmorplatte einzugravieren!


Eilean Beatach - Die Insel der Bestie - Horrorthriller: - Fürchte nicht den Tod, oh Mensch - fürchte die Ewigkeit - (Eilean Beatach-Saga 1)
Eilean Beatach - Die Insel der Bestie - Horrorthriller: - Fürchte nicht den Tod, oh Mensch - fürchte die Ewigkeit - (Eilean Beatach-Saga 1)
Preis: EUR 2,99

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sorgt für schlaflose Nächte - im besten Sinne!, 9. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hier geht es schon heftig, spannend und unentrinnbar zur Sache - unaufhaltsam nimmt das vom Autor geschickt gesponnene Unheil seinen Lauf. Und obwohl das Erzähltempo ab und zu ganz schön rausgenommen wird und die verschiedenen Handlungsstränge einen herausfordern, habe ich nie den Überblick verloren und fühlte mich stets packend unterhalten.

Selbst der Antagonist, ein Fiesling ersten Ranges, ist vielschichtig dargestellt, und logischerweise "leben" auch die "Guten", die mit Schwächen und Fehlern beschrieben werden, die dadurch glaubwürdig wirken und um die man als Leser heftigst bangt. Die Story an sich ist komplex, aber nicht überkomplex, gut durchdacht und hat gleichsam einen düster-feurigen Atem.

Lektoriert ist das Werk, das merkt man; ein nochmaliges Abschluss-Korrektorat wäre sicher eine gute Idee gewesen, aber über die kleinen Schnitzer und Holprigkeiten lässt sich hinweglesen, daher ziehe ich auch keinen Stern ab.

Versteht mich richtig: Auch ich warte gespannt auf die Fortsetzung, aber ein solches Warten hat meiner Ansicht nach auch seinen Wert. In unserer heutigen Welt wird viel zu vieles immer gleich erwartet und verlangt, immer soll gleich die Neugierde, ja die Gier überhaupt befriedigt werden - die kreative Qualität des Wartens (des heimlichen Ausmalens und der steigenden Spannung) wird somit kaum mehr wertgeschätzt. Wie schade!
Außerdem denke ich mir, dass ein Werk seine Zeit braucht.
In diesem Sinne warte ich, aber ich warte gern und möchte dem Autor zurufen, dass er sich nicht unter Druck setzen lassen möge.


Versprich mir einen Kuss
Versprich mir einen Kuss
Preis: EUR 0,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anrührender Auftakt einer Gefühls-Trilogie über die Kraft der Liebe, 9. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Versprich mir einen Kuss (Kindle Edition)
Bereits der Anfang ist anrührend und ein Page-Turner.
Ich bin überwältigt von den Gefühlen, die dieses kleine Buch in mir auslöst. Das hätte ich nicht gedacht: Hut ab!
Gefühlvoll wird Julias Leidensweg beschrieben. Nach dem Tod ihres Mannes braucht sie etwas, das sie während der schweren Prüfung, die das Schicksal ihr auferlegt, am Leben hält. Keine Medikamente, kein ärztlicher Rat, kein materieller Trost, nein, nichts dergleichen. Sie braucht Liebe, Zuwendung und ein Versprechen für die Zukunft. Und natürlich gibt es da jemanden, von dem sie es sich wünscht. Ich will nicht zuviel verraten und übrigens, schon der Titel deutet darauf hin, dass es hier um Liebe geht, somit wäre eine Krimihandlung o.ä. in meinen Augen fehl am Platz.

Ich kann VERSPRICH MIR EINEN KUSS nur empfehlen und freue mich schon auf die weiteren Teile.
Es lohnt sich, diese Autorin im Auge zu behalten! Sie entwickelt sich erfreulich weiter, das macht Spaß!


Horror Factory - Epitaph
Horror Factory - Epitaph
Preis: EUR 1,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herausragend, 8. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Horror Factory - Epitaph (Kindle Edition)
Dies ist eines der wenigen E-Books, die ich ein zweites Mal lesen werde - genau genommen, bin ich schon dabei - und ich vertiefe diese Lektüre sehr gern!
Die übrigen Beiträge der HORROR FACTORY Reihe kenne ich (noch) nicht, ich bin auf diesen Text durch eine andere Rezi gestoßen, auf die der Autor mich bei Facebook hingewiesen hatte.
Zugegeben, simpel ist die Geschichte nicht, aber wer will schon simple Geschichten?
"Dank einiger Modifikationen arbeitete der Epitaph unter seiner Ägide wie eine Mischung aus Faraday-Käfig, Samadhi-Tank, Orgon-Akkumulator und High-Tech-Ouija." Auch der routinierte Phantastik-Fan muss da wohl mindestens zweimal "Tante Googel" fragen, um das ganz zu verstehen ... macht aber nichts. Nachdem mich die Geschichte "eingefangen" hatte wie mit Spinnennetzfäden (!) - und das geschah ziemlich schnell - habe ich mich ihr einfach hingegeben, bin sozusagen auf einen drogenlosen Trip gegangen wie so oft beim Lesen guter Texte ... oder hier bietet sich der Vergleich zu M.C. Escher an. Ich wollte schon immer mal wissen, wie dessen Zeichnungen, in eine Geschichte umgewandelt, aussehen könnten!
Die Splatter-Szenen sind niemals Selbstzweck, und der Autor spielt immer wieder mit den Lesererwartungen ...
Ich werde es ja auf keinen Fall verraten, aber das überraschende Ende finde ich einfach - gelungen.
Gesamteindruck: eher kein E-Book-Zwischensnack, sondern ein 4-Gänge-Menü! Sich drauf einlassen und genießen, ist meine Empfehlung!


Schattengewächse - Eine nahe Zukunft, Band 3: Tod und Spiele
Schattengewächse - Eine nahe Zukunft, Band 3: Tod und Spiele
Preis: EUR 2,49

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnd bis zur letzten Zeile, 6. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Und schon die ersten Sätze der Figur Calan Macaulay haben mich in den Bann der Geschichte gezogen, z.B. dieser hier: "Ich bereue nichts, denn meine Entscheidungen sichern mir mein Überleben."
Calan ist ein schräger Vogel, aber vor allem eine durchtriebene Ikone. Ein Nationalheld, der süchtig nach der blutigsten Sportart dieser Zeit ist. Er ist schroff wie ein Felsen, aber trotzdem empfinde ich Sympathie für ihn, denn Calan ist auch gewitzt und cool.
Das Raffinierte daran ist wohl die Wandlung, die er hier durchmacht und das "Tor", das sich ihm, dank Sohn Tael eröffnet. Das Ende hat mich begeistert. Es war nicht einfach nur spannend und "cool", sondern zeigt Tiefgang.
Die Rasanz der Story bringt den Leser dazu immer weiter zu lesen. Den Gegenpart zu dem großen Mann Calan stellt sein eigener Sohn Tael dar: Mutig, aber leider ist er doch oft recht unsicher und unbeholfen. Versucht in die Fußstapfen seines Vaters zu treten, was ihm aber nur auf seine Art gelingt. Über Tael musste ich oft schmunzeln, gleichzeitig ist sein Schicksal aber auch sehr dramatisch. Fazit: Lese-Sog, der anhält bis zur letzten Seite.


Fleischfang
Fleischfang
Preis: EUR 2,99

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr reizvolle Lektüre, 21. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fleischfang (Kindle Edition)
Tatsächlich atemlos durchgeschmökert!

Außerordentlich und spektakulär: ... ... Ich bräuchte nicht mehr zu sagen als diese beiden Worte. Dieser Thriller "hat einfach was", verfügt nicht nur über eine gewisse Magie, sondern zeigt auch Stil. Hierbei muss der Leser genau hinsehen und darf sich dabei über die Fragezeichen wundern, die unweigerlich aufsteigen! Das Werk macht Spaß, hebt sich vom Mainstream ab und gefällt. Bis zum Schluss bleibt zu erwähnen, dass die Spannung auf einem konstant mitreißenden Level bleibt, wobei mir auch die Szenen von Elia und seinem Vater sehr zusagen und einen herrlichen Kontrast zu dem typischen CSI-Plot bilden. Hierbei reizt wohl der Mix aus Kriminalistik und nachvollziehbaren, familiären Elementen. Auch die ominösen Gedichte und Sprüche, die als delikate Leckerbissen eingebaut wurden, verleihen der Mystik einen Touch, der einfach fasziniert. Fazit: Anspruchsvoll und „reizend“.


Online-Sklavin
Online-Sklavin
Preis: EUR 1,99

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwischen Soft und Hardcore, 16. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Online-Sklavin (Kindle Edition)
Die "Online-Sklavin" ist leichte Zwischenlektüre für BDSM-Liebhaber/innen, nicht mehr und nicht weniger, nicht zu lang und nicht zu kurz.
Ich fand die Geschichte angenehm zu lesen, sie ist sorgsam aufgebaut und stimmig.
Zwar kann ich sie nicht gerade als originell bezeichnen, aber die Autorin bringt frische Nuancen in das altbekannte Motiv um Sklavin und Meister - und sie fängt ihre Protagonistin immer wieder auf.
Für Freunde schnörkelloser Erotikgeschichten zwischen Pornographie und Romantik gut geeignet! Anregend, es macht heiß, sozusagen, aber Raum für Träume bleibt auch.
Und die Wortwahl? Also so extrem finde ich die jetzt nicht, und ich könnte mir gerade heutzutage Jugendliche ab 16 vorstellen, die damit durchaus zurechtkommen. Daher kann ich die ab 18-Warnung nicht so recht nachvollziehen ... da würde es mich mal interessieren, was andere Leser so denken!

Ich habe die Idee, dass gerade junge Leute aus bildungsfernen Schichten davon profitieren könnten, so etwas zu lesen: die derben Bezeichnungen, die heftigen Szenen, das Geile und Feuchte und Extreme, die sich langsam steigernden sadomasochistischen Sequenzen - und alles läuft letztlich darauf hinaus, dass ECHTE GEFÜHLE das Wichtigste, das Entscheidende sind.

Dieses kleine Werk ist keineswegs stumpf oder hohl, sondern es hat eine Seele.


Natternblut: Der Keltenfürst #2
Natternblut: Der Keltenfürst #2
Preis: EUR 2,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung, 28. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf das Wiederlesen mit Noro und Gynedd, dem Fuchs von Acharad und den anderen, mit Kelten, Druiden, Schlangenkult habe ich mich gefreut, und ich wurde nicht enttäuscht.
Interessant und vielfältig geht die Geschichte weiter, teilweise auch härter und düsterer als in Band 1 (bleibt aber jugendfrei), sie hat allerdings auch ein paar Längen, die das Lesen gelegentlich etwas zäh machen. Mich persönlich hat zudem die andere Formatierung im E-Book gestört – zu großer Zeilenabstand, in Verbindung mit Blocksatz, sorgt für ein irgendwie zu eintöniges Schriftbild. Ich hoffe, dass die Autorin bei Band 3 zur Formatierung von Band 1 zurückkehrt!
Abgesehen von diesen beiden Kritikpunkten bin ich hervorragend unterhalten worden. Abermals beweist sich die Fähigkeit der Autorin, Charaktere zu gestalten und zu entwickeln, jeden einzelnen habe ich gern durch das Buch verfolgt und wartete gespannt darauf, wie es mit ihm oder ihr weitergeht. Noro und Gynedd sind meine Helden, aber auch Erogar macht eine spannende Entwicklung durch.
Bei einigen Dialogen musste ich schmunzeln, z.B. bei diesem hier:
„Erogar klopfte auf den Schwertgriff. ‚Ich bin der Krieger, bewaffnet, breitschultrig, furchteinflößend.‘
‚Du hast aufgeblasen vergessen‘, sagte Ada.“
Immer wieder fesselt B.C. Bolt auch ihre Leser mit großartigen, nahezu atemberaubenden Schilderungen von Kampfszenen – da sah ich alles wie in einem gut gemachten Actionfilm vor mir.
Vorsicht kleiner SPOILER:
Besonders aufgefallen ist mir die Art, wie Gynedd dargestellt wird – er trägt beinahe Züge von Jesus, finde ich, auf jeden Fall ist er der sanftmütige, aber starke, ja unerschütterliche Rebell, der härteste Prüfungen auf sich nimmt, dem alle Menschen gleich gelten, der keine Vorurteile kennt, der bereit ist, sich zu … Aber ich will nicht zuviel verraten. Würde mich interessieren, ob andere Leser das auch so sehen? Hat die Autorin hier, ob halb oder ganz bewusst, einen Hauch Christlichkeit in gutem Sinne eingebracht, also fernab von späteren Exzessen wie Hexenverbrennungen und dergleichen? Wobei sich natürlich viele Phänomene des Christentums in früheren, älteren Religionen ebenso ereigneten (vgl. auch „Die Nebel von Avalon“ von Marion Zimmer Bradley).
Dies jedenfalls wirkt sehr stimmig und verleiht dem Roman Tiefe.
Alles in allem vergebe ich 4,4 Sterne und werde mir den Abschluss der Reihe sicher nicht entgehen lassen.


Urlaub auf Risa
Urlaub auf Risa

3.0 von 5 Sternen Verpasste Möglichkeit, 6. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Urlaub auf Risa (Kindle Edition)
Die Idee ist gut und macht Spaß. Dafür kann ich problemlos 2,8 Sterne vergeben - denn für Lesegenuss war mir das echt zu wenig. Ich wundere mich, wie ein Autor derart schnell "aufgeben" kann. Das ist meine Theorie dazu, weshalb er ängstlich-monoton sich an bloßen Aufzählungen aus dem ST-Universum abarbeitet.
Und dann Stichwort "Risa" - da hätte ich mir ein paar sinnliche, gern auch satirisch-sinnliche Szenen gewünscht, aber auch hier Fehlanzeige!
Es kommt zu Begegnungen mit den bekannten Charakteren aus Star Trek, das macht neugierig, doch dann mündet alles in narrativer Leere.
Es gibt einfach keine Geschichte.
Ich hoffte zwar bis zuletzt, dass der Autor die Kurve noch kriegen würde, aber leider vergab er jede Chance. Schade!


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