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Rezensionen verfasst von
Ebermayer Michael
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Eela Craig
Eela Craig
Preis: EUR 19,98

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragender Prog aus Österreich mit klassichen und jazzigen Einflüssen, 1. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Eela Craig (Audio CD)
Diese Band wurde Anfang des Jahres 1970 im österreichischen Linz gegründet. Das selbstbetitelte Album erschien 1971.

Da einige Musiker vorher in anderen Bands aktiv waren, die alle sehr unterschiedliche Stile spielten, gibt es hier eine sehr vielfältige Mischung. Geboten wird hervorragender, eigenständiger Progressive Rock, der Elemente aus Klassik, Jazz, Blues und auch psychedelische Einflüsse aufweist. Durch ständige Abwechslung von lauten und leisen Passagen entstehen fesselnde Spannungsbögen, die sich in immer wieder auftauchenden Tempo und Rhytmuswechsel entfalten.

"New Born Child" wird eingeleitet mit einem mystischen Orgelintro, untermahlt von hypnotischem, dynamischem Schlagzeugspiel, dem markerschütternde Schreie folgen bevor es in eine ruhige Passage mit sanftem Gesang mündet, die von schönen Flöten und Pianoklängen getragen wird. Danach setzen eine ruhige akustische Gitarre, ein hypnotischer Basslauf und ein rockiges Gitarrenriff ein, dem ein paar wilde Sax-Attacken folgen. Es folgt noch ein schneidendes, verzerrtes Gitarrensolo bevor das Stück von einem Saxophon Solo beendet wird.

"Selfmade Trip" beginnt sehr melodiös mit einer guzupften Akusik-Gitarre und ruhigen Pianoklängen, bevor die Rhytmustruppe und ein kraftvolle Gitarre zum Solo einsetzt. Weiter fließt es in eine Passage, die abwechselnd von bluesigem Gesang und der heulenden E-Gitarre dominiert wird, bevor ein vertäumtes Flötensolo und anschließend sanfte Tasten und Akustikgitarrenklänge einsetzen. Über ein fetziges Riff bahnt sich das Stück dann so allmählich den Weg zum Ende.

"A New Day" ist ein bluesiges Stück, getragen von dafür typischem Piano, das Anfangs abwechselnd von packendem Gesang und eindringlichen Flötenklängen dominiert wird. Darauf folgen schöne Gitarrenmelodien und gefühlvolle Soli von Gitarre und Flöte. Knarzige Bassläufe und ein galoppierendes Schlagzeug sorgen für den nötigen Drive.

"Indra Elegy" Ein hallendes Orgelintro, hypnotisches Schlagzeugspiel und eine mystische anmutende Flöte leiten dieses Stück ein. Nach einem kurzen Break folgt ein schrammliges Orgelriff und ein fetziges Gitarrensolo, das von einem stampfenden Rhytmus getragen wird, bevor es mit sanften Piano und Orgeltönen und einem langsamen, jammernden Gitarrensolo wieder ruhiger wird. Anschließend setzt ein schwermütiger Part mit klagendem Gesang und jaulender Gitarre ein, bevor das Stück mit einem herrlich melodisches Flötensolo beendet wird.

Die wesentlich kommerzielleren Bonustracks aus den Jahren 1972 und 1974, bei denen sich die Besetzung der Band schon geändert hatte, sind nicht schlecht, können aber das musikalische Niveau der regulären Albumtracks nicht halten.

Wie vom Garden Of Delights Label meist gewohnt gibt es ein infromatives Booklet mit tollen Fotos und druckvollen, transparenten Klang. Das Coverdesign des Albums stammt übrigens von Worst Waber, dem Schlagzeuger.


Out of the Ashes
Out of the Ashes
Preis: EUR 16,81

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Abwechslungsreicher Prog aus Deutschland, 1. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Out of the Ashes (Audio CD)
Diese Band wurde 1974 in Winnenden, das ca. 25 km vom Stuttgart entfernt liegt gegründet. Die Band entstand aus der noch eher psychedelisch orientierten Vorgängerband "Nyrvana Pancake".

Ihr zweites Album bietet packenden, sehr melodieenreichen, teils symphonischen Progressive Rock mit vereinzelt auftretenden funkigen Einflüssen. Die einfallsreichen Kompositionen bieten viel Platz für ausgedehnte Instrumentalpassagen. Aufgenommen wurde das Album im Tonstudio Hilpoltstein unter Leitung von Manni Neuner.

"Painted Rush Hour" ist kurzes, knackiges Stück mit blubbernden Orgelsounds.

"Arctic Ocean", der erste Longtrack, der aus zwei Teilen besteht beginnt mit atmosphärischen Keyboards und gefühlvollem Gitarrensolo, bevor der sanfte Gesang einsetzt.
Es folgen weitere melodiöse Gitarrensoli, die sich immer wieder mit Gesangspassagen abwechseln und ein kurzes Synthesizer Solo. Ein durchgehender, dichter Klangteppich aus den Tasteninstrumenten rundet das mit Tiergeräuschen endende Stück ab.

"Cakey Funk" ist eine kompakte, sehr ryhtmische, funkige Nummer mit herrlich groovendem Schlagzeug, knarzigen Bassläufen und scharfer Gitarre.

"Rainbow Suite", eine epische Suite, aufgeteilt in 4 Passagen beginnt rhytmisch und mit kraftvollem Orgelriff. Darauf folgen abwechselnd kurze Gesangspassagen und flirrende Synthesizereffekte, bevor ein melancholischer Teppich aus den Keyboards hereinbricht, dem ein schneidendes Gitarrensolo hinterhergejagt wird. Es fließt in eine Passage mit warmer 12-Saiter Gitarre und perlenden Pianoklängen im Hintergrund, bevor erneut ein gefühlvoller Gesang einsetzt und das Stück wenig später mit groovendem Bass und einer Gitarrenatakke endet.

"Out Of The Ashes" beginnt mit ruhigem Orgelintro und hypnotischem Schlagzeug, bevor ein sphärisches Gitarrensolo einsetzt, das von einer kraftvoll röhrenden Orgel untermalt wird. Es mündet in eine Passage mit akustischer Gitarre, sanftem Piano und Gesang, bevor es so allmählich dem Ende zugeht.

"Roxy Elephant (Live)", der Bonustrack, der als Studioversion auf dem Debütalbum enthalten ist, fällt klanglich ziemlich ab, aber dafür rocken die Jungs hier wie die Hölle in einer schnellen Nummer mit fetzender Gitarre und irren Keyboards.

Wie vom Garden Of Delights Label gewohnt, gibt es das Album in sehr guter Klangqualität und ein ausführliches Booklet mit schönen Bildern.


Staircase to the Day
Staircase to the Day
Preis: EUR 17,18

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das gelungene vierte Album, 1. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Staircase to the Day (Audio CD)
Diese Band wurde im Jahre 1970 im britischen Lancashire gegründet und kurze Zeit später vom Vertigo Label unter Vertrag genommen. Anfang 1971 erschien ihr selbstbetiteltes Debütalbum. Bereits bei ihrem dritten Album "Second Birth" kam es zu Musikerwechseln und ihre Platten wurden von diesem Zeitpunkt an nicht mehr auf Vertigo, sondern auf dem Dawn-Label veröffentlicht.

Das vierte Studioalbum, das in den Manor Studios in Oxon aufgenommen bietet gelungenen, melodiösen Progrock. Das Coverdesign für "Staircase To The Day" stammt von Roger Dean. Die Kompositionen sind schön ausbalanciert, abwechslungsreich und reichen von bewegenden Balladen bis hin zu rifforienterten, rockigen und progressiven Stücken, die meinst von kraftvollen Gitarren dominiert werden. Für den vielfältigen Melodien und Facettenreichtum sorgen der mehrstimmige Gesang, Keybaords, Flöten, Synthesizer, Piano und Violine. Auch die Rhytmustruppe aus Bass und Schlagzeug groovt souverän und kraftvoll.

"Starbright Starlight" in bester Space Rock Tradition, hebt ab mit rauschig-spaceigem Synthesizerintro, bevor ein dominantes, fetziges Gitarrenriff, der druckvolle Bass, das treibende Schlagzeug und der rotzige Gesang einsetzten. Immer wieder auftauchende, schwebende Synthesizersoli runden diese überaus gelungene Weltraumreise ab.

"Bring My Life On Back To Me" eine ergreifende Ballade, beginnt mit akustischer Gitarre und sanften Pianoklängen, ehe ein zerbrechlicher Gesang einsetzt und im Refrain mehrstimmig gesungen wird. Ein klagendes, sehr gefühlvoll gespieltes Gitarrensolo wird zum Höhepunkt, dieses bewegenden Stückes.

"Never Wanted You" ist eine kompakte, stampfende Rocknummer, getragen von einem minimalistischen Riff, flirrenden Keyboards und schrägen Harpeinlagen. Aufgelockert wird der Titel durch kurze ruhigere Passagen zwischendurch, ehe er mit schnellen Bassläufen und krummer Harp endet.

"Staircase To The Day" ist wieder ruhiger, beginnt mit gezupfter Akustikgitarre, verträumten Flötenklängen, und hypnotischem Bass. Dann wechseln sich verletzliche Gitarrensoli und klagende Gesangspassagen ab, bis ein melodische, von den Tasteninstrumenten erzeugte Klangwand hereinbricht, getragen von mysteriösem Backgroundgesang und einem herrlichen Flötensolo.

"Going For A Quick One" basierend auf einem feurigen Gitarrenriff, treibendem Rhytmus und kommt mit sehr rauhem Leadgesang daher. Die leicht bluesig aufhallende Orgel ist sehr im Hintergrund gehalten. Schneidende Gitarren und Synthesizersoli lassen das Stück langsam ausklingen.

"The Last Day" beginnt mit trocken groovendem Bass und Flöte, eine hallige Rhytmusgitarre und der Gesang setzten ein wenig später auch ein. Recht eingängig durch den einfach strukturierten Rhytmus und die entspannten Flötenklänge.

"Evening Of My Life" ist wieder balladesk, tief berührend und entfaltet sehr viel Melancholie durch ein trauriges Piano und einen unter die Haut gehenden Gesang.

"Busted In Schenectady", das progressivste Stück des Albums rockt nach einem kurzen Feedbackintro ordentlich los, wird getrieben von einem mächtigen Riff, grollenden Bassläufen und schneidenden Gitarrensoli. Nach einiger Zeit setzt ein schneller, kosmischer Part mit schwebenden Synthesizern und Gitarrenfeedbacks ein, eine zerrige Gitarre im Alleingang frickelt kurz ein paar abgedrehte Licks dahin, der knarzige Bass kommt wieder hinzu, eine machtvolle Drumwand und Backgroundgekreische bricht langsam aus dem Hintergrund herein, ehe ein rattenscharfes Gitarrensolo einsetzt, das zum Ausbruch eines gewaltigen Soundgewitters führt, bis das Stück in einem bassigen Rauschen endet.

"Starbringt Starlight (Single)" eine etwas gekürzte Version des Openers, die meiner Meinung nach hier als Bonustrack komplett überflüssig ist.

"Good Time Thing (Single)" ist ein nicht gerade sehr einfallsreicher, treibender Midtempo Bluesrocker mit schwer verzerrter Gitarre.

"Climb Aboard The Gravy Train (Single)" eine kurze, simple Rocknummer mit eingängiem Refrain

"Sanctuary (Single)" eine leicht funkige Nummer mit soliden Saxophoneinsätzen.

Die schön aufgemachte CD im Vinyl Papersleeve Design bietet neben der von Repertoire gewohnten hervorragendem Klangqualität noch 4 Bonustracks, die damals als Single A & B Seiten veröffentlicht wurden. Diese fallen was die musikalische Qualität anbelangt meiner Meinung nach allerdings etwas ab.


(a Ballad of) a Peaceful Man
(a Ballad of) a Peaceful Man
Preis: EUR 11,42

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Prog Perle mit folkigen Einflüssen und orchestralen Arrangements, 1. August 2008
Rezension bezieht sich auf: (a Ballad of) a Peaceful Man (Audio CD)
Diese Band wurde im Jahre 1970 im britischen Lancashire gegründet und kurze Zeit später vom Vertigo Label unter Vertrag genommen. Anfang 1971 erschien ihr selbstbetiteltes Debütalbum.

Auf ihrem zweiten Album "(A Ballad Of) A Peaceful Man", das Ende 1971 veröffentlicht wurde bauen sie eine Brücke zwischen Prog und Folkrock mit orchestralen Arrangements. Die Kompositionen leben von ihrer Vielfältigkeit, der hervorragenden Balance zwischen ruhigen und fetzigen Passagen und werden hauptsächlich getragen von herrlichen melodischen Flöten, Streichern und rauhem, teils mehrstimmigem Gesang. Eine vergessene Perle der Rockgeschichte, die meiner Meinung nach in jede Sammlung gehört.

"Alone In Georgia" ist eine sehr melodiöse, nicht nur lyrisch tief berührende, folkige Ballade, getragen von verzaubernden Flötenklängen, Akustikgitarre, Streichern und sanften Pianoklängen. Für mich eine der schönsten und ergreifensten Balladen der Musikgeschichte. Diese geht fließend über in

"(A Ballad Of) A Peaceful Man", einen progressiven Track, der düster beginnt durch Streicher unterlegt mit einem flirrenden Keyboardteppich, dann setzt eine traurige Flöte ein und kurze Zeit später eine hallige Gitarrenwand aus 2 Akkorden, bevor ein brachiales Gitarrensolo einsetzt, das von quengelden Flötenklängen untermalt wird und durch den wummerneden Bass wie ein Vulkan aus dem Boden schießt. Es wird wieder ruhiger, ein melancholischer Gesang setzt ein, ehe es in einen rifforientierten, explosiven Part mündet, dem kurze Zeit später wieder in eine ruhige Passage mit melodiösen Keyboards und Gesang folgt. Am Ende wird man nochmals von der rockigen Passage überrollt.

"JulesŽs Delight" ist wieder sanfter, balladesk und verträumt, aber mit progressivem Touch und besticht durch coole Bassläufe, eine ruhige Akustikgitarre und schmeichelnden Gesang, dominiert vom Melodiezauber der Querflöte und hervorragend eingesetzten orchestralen Arrangements.

"Messenger" startet mit einem Intro aus hypnotischem Bass, donnerneden Drums und verspielter Flöte, das sich ryhtmisch rasch entwickelt, ehe ein melancholischer Part getragen von den Tasteninstrumenten und packendem Gesang einsetzt, der immer wieder von eindringlichen Gitarrenlicks und flockigen Flötensoli aufgelockert wird. Und plötzlich, wie aus dem Nichts bricht eine brachial solierende Gitarre aus mit der das Stück zu Ende geführt wird.

"Can Everybody Hear Me?" ist eine kurze, flotte, rhytmische Rocknummer mit verzerrten, unglaublich druckvollen Bassläufen, fetzigen Drums, getrieben von einem knarzigen Riff, die sich in einem schrillen Gitarrensolo entlädt.

"Old Tin Box" wird aufgebaut auf einen typischen Shuffle Rhytmus, bietet ständige Rhytmuswechsel und wartet anfangs mit quitschenden Saxophon Atakken auf. Nach einiger Zeit setzt ein mystischer Backgroundgesang und wenig später der rauhe Leadgesang ein. Im Mittelteil wird es kurze Zeit sehr ruhig, bevor eine groovende Percussioneinlage wieder zum Anfangsthema zurückführt.

"WonŽt Talk About It" ist eine treibende, an einem brachial verzerrten Gitarrenriff orientierte Rocknummer mit flotter Flöte als dominantes Melodieinstrument. Ein schneidendes Gitarrensolo rundet das Stück ab.

"Home Again", eine düster anmutende Nummer, aufgebaut auf einen hypnotischen Rhytmus, bei der der mehrstimmige Gesang für eine fast mystische Stimmung sorgt.

Die im wunderschönen Papersleeve aufgemachte Repertoire CD Ausgabe von 2006, limitiert auf 3000 Stück ist klangtechnisch exzellent und bietet wie gewohnt einiges an Informationen.


Rumplestiltskin
Rumplestiltskin
Preis: EUR 30,46

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Heavy Rock mit Blueseinflüssen, 16. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Rumplestiltskin (Audio CD)
Shel Talmy, ein in Amerika geborener Produzent lebte zu Zeit der "Swinging Sixties" bereits in London. Dort produzierte er Alben mit Bands wie The Who, The Kinks, The Easybeats und einigen anderen.

1970 produzierte er das selbstbetitelte Debütalbum der Band Rumplestiltskin. Geboten wird hier durchwegs gelungener Heavy Rock mit Blueseinflüssen. Die Kompositionen sind ziemlich vielseitig. Krachende, rifforientierte Rocksongs wechseln sich mit schönen langsamen bluesigen Stücken ab. Der Bluesröhre des Sängers geht sofort unter die Haut, die Gitarren klingen sehr warm, mächtig und druckvoll, der Bass kommt mit locker groovigen Läufen daher, auch die teils mächtig röhrende Orgel finde ich sensationell.

Die Repertoire Ausgabe im schönen Vinyl-Replika CD Look ist klanglich in gewohnter Qualität.


Night Works
Night Works
Wird angeboten von kaleidoscope-music
Preis: EUR 15,70

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Feiner Psychedlic Rock aus Deutschland, 24. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Night Works (Audio CD)
Gila wurden Anfang 1969 in Stuttgart gegründet. Die Band bestand damals aus Conny Veit, Fritz Scheyhing, Walter Wiederkehr und Daniel Alluno. Der Name wurde abgeleitet von der giftigen Krustenechse Gilatier. 1970 wurde die Band von Bayerischen Fernsehen eingeladen, um einige Stücke für eine Fernsehreihe aufzunehmen, die jedoch nie ausgestrahlt wurde. Die Erstbesetzung nahm 1971 das gleichbetitelte Album auf. 1973 besetzte Conny Veit die Band neu. In dieser Besetzung wurde dann noch das Album "Bury My Heart At Wounded Knee" aufgenommen.

Night Works ist eine Liveaufnahme der ersten Gila Besetzung vom 26. 02. 1972 in Köln, die damals in der Sendung "kleine Nachtmusik" auf WDR ausgestrahlt wurde. Da WDR nur die Sende- und nicht die Veröffentlichungsrechte dieser Aufnahmen hatte, ist diese erst 1999 auf Garden Of Delights erschienen. Alle diese Tracks sind auf keiner Studioplatte veröfferntlicht worden. Leider gibt es vom letzten Track "The Needle" keine völlständige Aufnahme, da die "kleine Nachtmusik" ausgeblendet wurde als die Sendezeit vorüber war.
Die Klangqualität der überarbeiteten, jedoch nicht veränderten Aufnahmen ist O.K.

Feiner, instrumentaler, progressiver Psychedelic Rock mit sehr vielfältigen Gitarreneinlagen, schönen spacigen Orgel- und Mellotronsounds und donnernden Drums.


Second
Second
Wird angeboten von gimmixtwo Kontakt Widerrufsbelehrung AGB
Preis: EUR 13,82

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöner progressiver Psychedelic Rock, 24. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Second (Audio CD)
Die Berliner Band "Agitation Free" entstand aus der Beatband "The Agitation". Leider löste sich die Formation Mitte der 70er wieder auf.

Ihr zweites Album wurde in München, im Studio 70 aufgenommen und abgemischt. Geboten wird hier sehr melodiöser, psychedelischer Progrock. Die Rhytmusgitarre ist großteils akustisch. Die Leadgitarre glänzt mit wunderschönen Soli und vereinzelten Wah-Wah Effekten. Die Tastenistrumente erzeugen einen sehr atmosphärischen, warmen Soundteppich, phasenweise mit Naturgeräuschen. Die groovigen, trockenen Bassriffs und das treibende Schlagzeug sorgen für den nötigen Drive. Alle Tracks sind sehr einfallsreiche Eigenkompositionen, die beim Zusammenspiel aller Bandmitglieder entstanden sind. Die Worte in "Haunted Island" stammen aus Edgar Allan PoeŽs "Dreamland".

Die Soundqualität der Spalax Ausgabe ist relativ gut. Alle Instrumente sind deutlich herauszuhören. Es gibt dieses Album auch in einer neueren Auflage auf dem "Garden Of Delights" Label. Dieses Album sollte laut gehört werden


Growers of Mushroom [+3 Bonus]
Growers of Mushroom [+3 Bonus]

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener gitarrenlastiger Heavy Rock, 24. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Growers of Mushroom [+3 Bonus] (Audio CD)
Die englische Band Leaf Hound wurde 1969 in London gegründet. Sie entstand aus Musikern der Band Black Cat Bones, die sich aufgelöst hatte. Als Sänger kam Peter French hinzu, der später bei Atomic Rooster und Cactus mitwirkte. Ihr einziges Album wurde Ende 1970 in den Mayfair Studios in London aufgenommen und 1971 neben der Single "Drownded My Life In Fear" veröffentlicht. Seit letztem Jahr gibt es ihr neues Album "Unleashed", das ich aber noch nicht kenne.

"Growers Of Mushroom" bietet gelungenen, gitarrenlastigen Heavyrock mit ganz leichten Blues und Psychedelic Einschlägen. Die beiden Gitarristen lassen es mit kraftvollem Sound, eingänigen Riffs und Soli so richtig krachen. Treibenes Schlagzeugspiel und druckvolle Bassläufe sorgen für ein solides Rhytmusfundament. Die rauhe Reibeisenstimme von Peter French rundet das ganze ab.

Aufmerksam geworden bin ich auf diese CD damals wegen dem Cover, als ich die Regale im Media Markt durchgewühlt habe. Nach kurzem Reinhören und Headbangen war klar, dass ich diese Scheibe brauche. Die Repertoire Ausgabe bietet neben einem ausführlichen Booklet und gewohnt guter Klangqualität noch drei Bonustracks.


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