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Rezensionen verfasst von
Marion Roediger

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Die Bibelfälscher: Wie wir um die Wahrheit betrogen werden
Die Bibelfälscher: Wie wir um die Wahrheit betrogen werden
von Klaus Berger
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 22,99

4 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bergers Schwanengesang - ein Rückzugsgefecht, 29. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
!! DIESE REZENSION WURDE HIER AM 16.4.2014 VON MIR EINGEGEBEN UND NICHT, WIE ES IN DER AMAZON-ÜBERSCHRIFT STEHT, AM 29. APRIL 2013 !!
Auffällig ist, daß B. in seinen letzten Publikationen zunehmend röm.-kath. Dogmen (bis hin zu Mariendogmen) in seine Bibelauslegung einfließen läßt, und das nicht nur in den "Meditationen zu den Sonntagsevangelien/ -lesungen", die vor allem für den innerkirchlichen Gebrauch bestimmt sind. Somit betreibt er -hart geurteilt- nicht "Ex"egese, sondern "Eis"egese, stülpt dem biblischen Zeugnis etwas ihm Fremdes über, interpretiert es "hinein". Eine dem entsprechende Beobachtung ist auch B.s zunehmende Verteidigung der Position des (früheren) Papstes in Sachen Bibelauslegung.
(NB: Hängt das vielleicht mit B.s nun auch öffentlich vollzogener "Heimkehr in die alleinseligmachende (röm.-kath.) Kirche" zusammen? - Eine analoge Erscheinung in der "anderen Fraktion" ist die Anfälligkeit einiger alt gewordener evangelischer Exegeten, die einen Trend zu fundamentalismus-ähnlichen Positionen entwickeln; sie widersetzen sich zwar heftig solchen Etikettierungen -wie auch B. das (nicht nur, aber besonders) im vorliegenden Buch tut-, die häufige Betonung der Differenz ihrer Position zum Fundamentalismus ist aber schon auffällig und macht hellhörig.) -
Natürlich erwarte ich von ExegetInnen, daß sie von "ihrer Sache" überzeugt sind. Für jede(n) AuslegerIn aber gilt: "Der Inhalt des christlichen Glaubens: Gottes Handeln an und mit Israel, Gottes Offenbarwerden in Jesus von Nazareth, des Hl. Geistes Ereignung durch die Bibel unterliegen historischer Forschung und können nur durch sie vergewissert werden. Damit sind diese Inhalte alle für uns nur approximativ "erreichbar". Wir können uns diesen Inhalten nur mehr oder weniger nähern. Es gibt (hier) keine absoluten Urteile." (C. H. Ratschow) Die Vielzahl und selbst Gegenläufigkeit der Stimmen der ForscherInnen schadet dem nicht, der glaubt; und sie ruft den, der davon angefochten ist, dazu auf, sich die Verborgenheit des Gottes einzugestehen, der durch menschliches Wort bezeugt wird und sich unter dem Zeugnis offenbart, wo und wann es ihm gefällt.-
Hier hat m. E. Klaus Berger die "lebendige Forschung" an den Nagel gehängt, er zäunt das von ihm (früher?) sehr geschätzte "sola scriptura" in gewisser Weise ein (Eine frühere Rezension des Buchs überschrieb ich: "Der weit geöffnete Giftschrank des Klaus Berger"). Die Bibel, das biblische Zeugnis, hat das nicht nötig.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 7, 2016 10:02 PM CET


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