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Rezensionen verfasst von
WWeile "wweile" (Hagen)

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Die Schatzinsel (2 DVDs) - Die legendären TV-Vierteiler
Die Schatzinsel (2 DVDs) - Die legendären TV-Vierteiler
DVD ~ Michael Ande
Preis: EUR 7,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mitreißend, 18. Dezember 2005
Die beste Verfilmung des Klassikers! Es ist unglaublich, wie subtil hier Spannung aufgebaut wird, die einen regelrecht in die Geschichte hineinzieht. Die Atmosphäre ist unbeschreiblich! Dazu eine liebevoll ausgestattete Edition mit Reisetips für die Original-Drehorte. Natürlich ist dem Bild etwas das hohe Alter anzusehen, aber das schafft nur zusätzliches Flair.


Im Reich der Urmenschen
Im Reich der Urmenschen
Preis: EUR 6,97

6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Galerie unserer Vorfahren und ferner Ur-Vetter, 21. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Im Reich der Urmenschen (DVD)
Diese Dokumentation führt uns zurück auf eine Entdeckungsreise in die Vergangenheit der Menschheit. Wir nehmen am harten Überlebenskampf unserer frühen Vorfahren teil und werden Zeugen von Leben, Tod und Gefahren vor Millionen von Jahren. Vor unseren Augen entfaltet sich die unglaubliche Geschichte der menschlichen Evolution, in der der aufrechte Gang, die Erfindung von Werkzeug, die Beherrschung des Feuers, soziale Kommunikation und schließlich vorausschauendes Denken die wichtigsten Fortschritte markieren. In einer fernen Zeit vor 3.900.000-3.000.000 Jahren stehen Lucy und ihre Gattung der Australopithecinen den Menschenaffen näher als dem modernen Menschen - aber immerhin stehen sie bereits! Der Paranthropus bosei und der Homo rudolphensis, Seitenäste der Evolution, wirken um 2.500.000 Jahre vor unserer Zeit kaum weniger affenähnlich. Homo habilis benutzt immerhin bereits Werkzeug und das vor 2.200.000-1.600.000 Jahren; doch erst mit dem Homo ergaster (vor 1.900.000-600.000 Jahren) hat sich ein Quantensprung vollzogen. Sein Nachfahr Homo erectus besiedelt bereits den asiatischen Kontinent bis nach China und Java (vor 1.800.000-300.000 Jahren). Während vom Homo heidelbergensis (vor 600.000-200.000 Jahren) ein direkter Weg zum modernen Menschen führt, geht der Homo neanderthalensis 230.000-28.000 Jahre vor uns einen evolutionären Sonderweg. Perfekt an das eiszeitliche Klima angepasst, bleibt er mit seinen Verhaltensmerkmalen im Konkurrenzkampf gegen den vorausschauend planenden Homo sapiens (Cro Magnon-Mensch) auf der Strecke.


Merlin
Merlin
DVD ~ Sam Neill
Wird angeboten von Film_&_Music
Preis: EUR 8,87

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fasziniert, aber nicht jedermanns Geschmack, 21. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Merlin (DVD)
Fast vergessen sind die böse Königin Mab und ihre Schwester, die Herrin vom See. Doch im dunklen Zeitalter Britanniens versucht Mab mit aller Macht, das Heidentum am Leben zu erhalten. Ihr zur Seite stehen dabei Elfen, Kobolde und Greife, vor allem aber der unentbehrliche Gnom Frik. Mit seiner Hilfe bereitet sie den jungen Merlin auf seine Aufgabe vor, die Menschen zum alten Weg zurückzuführen. Doch als Merlin erfährt, dass Mab seine Mutter und Tante auf dem Gewissen hat, wendet er sich gegen sie. Sein Ziel ist es nun, dem Land einen guten und weisen König zu schenken, der die Grausamkeit Vortigerns und das Blutvergießen unter Uther Pendragon beendet. Nachdem er Artus erwählt hat, scheint er am Ziel. Doch die böse Mab führt dem jungen König seine Halbschwester zu. Aus der unheilvollen Verbindung entsteht der hinterhältige Mordred, der das Erbe des Königreiches beansprucht, die Beziehung zwischen Lancelot und Guinevere aufdeckt und schließlich die ritterliche Freundschaft zwischen Artus und seinen Männern zerstört. Der zweiteilige Fernseh-Fantasyfilm entfaltet seine Geschichte, indem er viele Motive aus dem Sagenkreis um Merlin und Artus aufnimmt und als "Fairy Tale" neu zusammenfügt. Die ironischen Zwischentöne werden von einer unkonventionellen Kameraführung unterstrichen, während die romantischen Szenen von einer prächtigen Filmmusik untermalt werden. Dazu kommen ein großes Staraufgebot und für eine Fernsehproduktion außergewöhnlich aufwendige Kulissen und Spezialeffekte. - Wer mehr ein Märchen erwartet und weniger an Historie interessiert ist, ist hier richtig. Allerdings ist es eher kein Film für Kinder. Ein echtes Manko: der überhöhte Preis.


Looney Tunes All Stars Collection - Ihre ersten Cartoons 2
Looney Tunes All Stars Collection - Ihre ersten Cartoons 2
Wird angeboten von scheuss68-cd-dvd-berlin
Preis: EUR 15,99

21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mit dem legendären Speedy und dem Hühnerhabicht!, 21. Juli 2005
Die DVD enthält folgende Episoden:
"Canary Row" (1949, I. Freleng): Sylvester entdeckt in einem Hotelzimmer Tweety, der in seinem Käfig sitzt, und ersinnt immer komplexere Pläne, an die vermeintlich leichte Beute zu gelangen (mit Kommentar);
"Bunker Hill Bunny" (1949, I. Freleng): Im 18. Jahrhundert verteidigt Bugs das Amerikanische Vaterland gegen den hessischen Söldner (Yosemite) Sam von Schmamm;
"Kit for Cat" (1947, I. Freleng): In einer kalten Winternacht schleicht sich Sylvester in das warme Heim von Elmer Fudd, doch kommt eine kleine streunende Katze auf die gleiche Idee;
"Putty Tat Trouble" (1950, I. Freleng): Als Sylvester Tweety aus dem Nest holen will, muss er feststellen, dass eine andere Katze bereits das gleiche vorhat (mit separater Musikspur);
"Bugs and Thugs" (1953, I. Freleng): Bugs landet unbeabsichtigt im Fluchtwagen einer Bankräuberbande;
"Canned Feud" (1949, I. Freleng): Sylvester wird im Urlaub zurückgelassen, doch um an das Katzenfutter zu gelangen, fehlt ihm ein Dosenöffner. Ob die Maus ihm helfen wird? (mit Kommentar);
"Lumber Jerks" (1954, I. Freleng): Die Hörnchenfamilie Goofy Gophers muss umziehen, da eine Holzfällerfirma ihre Wohnung gefällt hat;
"Speedy Gonzales" (1955, I. Freleng): Sylvester hält Grenzwacht, um den amerikanischen Käse vor mexikanischen Mäusen zu schützen, doch hat niemand mit Speedy Gonzales gerechnet (mit Kommentar und separater Musikspur);
"Tweety's SOS" (1950, I. Freleng): Auf seiner verzweifelten Jagd nach Essbarem entdeckt Sylvester Tweety an Bord eines Ozeanriesen (mit Kommentar);
"The Foghorn Leghorn" (1947, R. McKimson): Der kleine Hühnerhabicht Henry von seinem Vater noch nicht mit auf die Jagd genommen wird, weiß er auch noch nicht, wie ein Huhn aussieht. In der Geflügelfarm hält er den Hund für seine Beute, bis ihn Foghorn Leghorn aufklärt (mit Kommentar);
"Daffy Duck Hunt" (1947, R. McKimson): Als Porky Pig auf Entenjagd geht, tut ihm Daffy den Gefallen, sich fangen zu lassen.
"Early to Bet" (1950, R. McKimson): Gambling Bug ist zum Urlaub aufs Land gefahren; als er eine Katze sieht, die keinerlei Interesse am Kartenspiel hat, versetzt er sie durch seinen Biß in eine fanatische Spielsucht;
"Broken Leghorn" (1959, R. McKimson): Als Huhn Prissy endlich ein Ei legt, schlüpft ein kleiner Hahn aus, der sofort daran geht, Foghorn aus seinem Amt zu jagen (mit separater Musikspur);
"Devil May Hare" (1953, R. McKimson): Als der Tasmanische Teufel in Bugs' Nachbarschaft zieht, will er den Hasen gleich vertilgen; Bugs muss einige Ideen entwickeln, Taz auf eine andere Spur zu locken (mit Kommentar).


Quincy - Season 1 + 2 [5 DVDs]
Quincy - Season 1 + 2 [5 DVDs]
DVD ~ Jack Klugman
Preis: EUR 16,46

16 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unterschiedlich lange Folgen, 21. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Quincy - Season 1 + 2 [5 DVDs] (DVD)
In der ersten Staffel wurden zunächst 4 Episoden in der (Spielfilm-)Länge von 70 Minuten gebracht (mit Werbung 90 Min.), die 1976 abwechselnd mit "Columbo", "McCloud" und "McMillan" liefen. Im nächsten Jahr wurde Quincy eine selbständige Wochenserie mit 13 Episoden in der Länge von jeweils ca. 44 Minuten (mit Werbung 60 Min.). Die DVD-Edition verteilt die Folgen wie folgt - nach den Klammern die Daten der US-Erstausstrahlung:
(Disc 1)
1.2 Dem ersten Anschein nach [Who's Who in Neverland?] 10.10.1976;
1.3 Macht ohne Ohnmacht [A Star Is Dead] 28.11.1976;
1.4 Heiße Diamanten, kalte Herzen [Hot Ice, Cold Hearts] 2.1.1977.
(Disc 2)
1.1 Mord im Rathaus [Go Fight City Hall -- To the Death!] 3.10.1976;
2.1 + 2.2 Tod im Casino Teil 1 & 2 [Snake Eyes (1) & (2)] 4.2.1977.
(Disc 3)
2.3 Puzzelspiele [... The Thigh Bone's Connected to the Knee Bone ...] 11.2.1977 (Langfolge!);
2.4 Willkommen im Paradies [Visitors in Paradise] 18.2.1977;
2.5 Die zwei Seiten der Wahrheit [The Two Sides of Truth] 25.2.1977.
(Disc 4)
2.6 Ein Fall von Fahrerflucht [Hit and Run at Danny's] 11.3.1977;
2.7 Die lebendige Leiche [Has Anybody Here Seen Quincy?] 18.3.1977;
2.8 Kindesmisshandlung [A Good Smack in the Mouth] 15.4.1977;
2.9 Der Hot Dog-Killer [The Hot Dog Murder] 22.4.1977.
(Disc 5)
2.10 Strahlende Überraschung [An Unfriendly Radiance] 29.4.1977;
2.11 Der Pater und das Callgirl [Sullied Be Thy Name] 6.5.1977;
2.12 Mysteriöse Morde [Valleyview] 13.5.1977;
2.13 Das nächste Opfer
[Let Me Light the Way] 27.5.1977.


Star Trek - Raumschiff Enterprise: Staffel 2 (Classic, 7 DVDs)
Star Trek - Raumschiff Enterprise: Staffel 2 (Classic, 7 DVDs)
DVD ~ William Shatner

16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen So wurde erstausgestrahlt, nicht produziert, 21. Juli 2005
Die Folgen sind auf den DVDs angeordnet nach der "original air date sequence"; im folgenden jedoch nach der "production sequence". Produktionsnr./Jahr folgen in Klammern jeweils nach der Titelangabe.

DVD 2,3: Das Spukschloß im Weltall [Catspaw] (30 - 1967)
Auf Pyris VII steht ein Gruselschloß, bewohnt von Sylvia (Antoinette Bower) und Korob (Theo Marcuse), die über einen Transmutator ihren Gedanken Realität verleihen und andere kontrollieren können. Bald sind Scotty, Sulu und auch McCoy zu willenlosen Marionetten der "Magier" geworden. - Die Episode ist dadurch interessant, dass sie einen neuen Charakter einführt: Pavel Chekov. Die russische "Prawda" hatte zuvor moniert, dass es unter den Brückenoffizieren der Enterprise auch einen Russen geben müsse. Die Spezialeffekte sind hingegen dürftig: Sylvia und Korob in ihrer wirklichen Form sind Marionetten, aus Pfeifenputzern und anderen Materialien zusammengesteckt, die Schnüre leicht zu erkennen. "Catspaw" ist Star Treks Beitrag zu Halloween. Die Folge wurde bei der Erstausstrahlung tatsächlich zur Halloween-Zeit gesendet.

DVD 3,1: Metamorphose [Metamorphosis] (31 - 1967)
Die Raumfähre "Galileo" mit Kirk, Spock, McCoy und der schwer erkrankten Diplomatin Nancy Hedford (Elinor Donahue) wird von einer Energiewolke auf einen Planetoiden gelenkt, auf dem der seit 150 Jahren verschollene Erfinder des Warp-Antriebs lebt. Zefram Cochrane (Glenn Corbett) hatte einst Alpha Centauri verlassen, um sich als alter Mann zum Sterben ins Weltall zurückzuziehen. Er strandete auf Gamma Canaris N, wo er auf ein seltsames Gebilde stieß. Der "Companion" verjüngte ihn und hält ihn seitdem weiter jung. Cochrane kann sich durch Gedankenübertragung mit dem "Companion" unterhalten. Die Leute von der Enterprise wurden herbeigeholt, damit er endlich Gesellschaft hat. Deshalb lässt der "Companion" sie auch nicht wieder weg. - Das ZDF hatte "Metamorphosis" auf ein Fragment von 35 Minuten gekürzt!

DVD 3,3: Im Namen des jungen Tiru [Friday's Child] (32 - 1967)
Auf dem Planeten Capella IV sind große Vorkommen an Topalin entdeckt worden. Kirk, Spock und McCoy, der als einziger die capellanische Kultur kennt, sollen die Verhandlungen über die Abbaurechte führen. Doch der Klingone Kras (Tige Andrews) ist schon da und intrigiert. Es kommt zu einem Aufstand, bei dem Akaar (Ben Gage), der Führer der zehn Stämme, getötet wird. Seine junge, hochschwangere Frau Eleen (Julie Newmar) will der mit den Klingonen verbündete Maab (Michael Dante) ebenfalls beseitigen, da das Kind nach seiner Geburt sonst neuer Teer werden würde. Doch Kirk, Spock und McCoy können mit Eleen fliehen. - Bei der deutschen Synchronisation wurde die Bezeichnung "Teer" mit "Tiru" übersetzt, und dieser Name wurde auch in den Titel übernommen.

DVD 1,2: Der Tempel des Apoll [Who Mourns for Adonais?] (33 - 1967)
Kirk, Chekov, McCoy, Scotty und die Archäologin Lt. Carolyn Palamas (Leslie Parrish) beamen auf den Planeten Pollux IV und materialisieren in der Nähe eines griechischen Tempels. Dort sitzt ihr Gastgeber auf einem Thron und stellt sich vor: Er ist der Gott Apollo (Michael Forrest). Er gehört einer Rasse von Raumfahrern an, die vor langer Zeit das antike Griechenland besuchten und dort als die Götter des Olymp verehrt worden sind. Nun möchte er, dass die Crew der Enterprise seinen Planeten besiedelt und ihm huldigt - bis in alle Ewigkeit. - Das Originaldrehbuch enthielt einen anderen Schluß: einige Tage nach den Ereignissen stellt McCoy fest, dass Lt. Palamas von Apollo schwanger ist.

DVD 1,1: Pon Farr / Weltraumfieber [Amok Time] (34 - 1967)
McCoy stellt fest, dass Spocks Körperfunktionen immer mehr außer Kontrolle geraten und er sterben wird, wenn er nicht innerhalb kürzester Zeit zum Vulkan gebracht wird. Auf Kirks Drängen erklärt Spock den Sachverhalt. Die sonst so beherrschten Vulkanier haben einen Sieben-Jahres-Zyklus, den "pon farr", der ihre Triebe in Wallung bringt. Nur durch die mystischen Zeremonien auf dem Wüstenplaneten selbst können diese gebändigt werden. Kirk widersetzt sich dem direkten Befehl von Admiral Komack (Byron Morrow) und fliegt zum Vulkan, um seinen Freund zu retten. Er gerät unversehens in ein archaisches Hochzeitsritual, das von der hochgestellten T'Pau (Celia Lovsky) geleitet wird. Auf dem uralten, familieneigenen Platz des "koon-ut-kal-if-fee" soll Spock mit der ihm bereits im Kindesalter versprochenen T'Pring (Arlene Martel) zusammengebracht werden. Was Kirk nicht ahnt: der Ort ist gleichzeitig eine Arena, in der ein Kampf auf Leben und Tod ausgetragen wird. - Der Science Fiction-Veteran Theodore Sturgeon schrieb das Drehbuch zu dieser Episode, die die meistdiskutierte der Serie ist. Erstmals sehen wir den von Nimoy improvisierten vulkanischen Gruß! Die deutsche Fassung wurde durch Kürzungen, veränderte Dialoge und neue Schnitte dem Kinderprogramm angepasst. (Die Folge enthält auch einen Textkommentar.)

DVD 2,2: Planeten-Killer [The Doomsday Machine] (35 - 1967)
Die USS Constellation, ein Schwesterschiff der Enterprise, ist von einem riesigen Raumschiff schwer beschädigt worden. Commodore Matthew Decker (William Windom) ist der einzige Überlebende. Spock analysiert die Logbücher und stellt fest, dass es sich bei dem "Feind" um eine Art Roboter handelt, der darauf programmiert wurde, ganze Sonnensysteme zu vernichten und die Bruchstücke zur Energiegewinnung zu nutzen. Kirk vermutet eine "Maschine des jüngsten Gerichts" dahinter, eine gigantische Abschreckungswaffe, die beide Seiten einer unbekannten Zivilisation besaßen und die bei ihrer Anwendung beide vernichtete. - "The Doomsday Machine", geschrieben von dem bekannten Science Fiction-Autor Norman Spinrad, besticht durch die Trickaufnahmen, obwohl die an "Moby Dick" erinnernde Handlung nicht weniger schlecht ist.

DVD 4,2: Der Wolf im Schaftspelz [Wolf in the Fold] (36 - 1967)
Als auf Argelius II die Tänzerin Kara (Tania Lemani) erstochen wird, findet man Scotty mit einem Messer neben ihr - hat der Chefingenieur der Enterprise einen grausamen Mord begangen? Der gebürtige Rigelianer Hengist (John Fiedler) leitet die Untersuchung. Präfekt Jaris (Charles Macaulay) und seine Frau Sybo (Pilar Seurat) bieten ihre Hilfe an. Sybo hat von ihren Vorfahren gewisse hellseherische Fähigkeiten geerbt und könnte bei der Lösung behilflich sein. - Drehbuchautor Robert Bloch kombinierte Science Fiction mit "Jack the Ripper".

DVD 1,3: Ich heiße Nomad [The Changeling] (37 - 1967)
Das malurische System mit seinen fünf Milliarden Einwohnern wurde vernichtet. Die Enterprise kommt "Nomad" auf die Spur, einer mächtigen, alles Nicht-Perfekte zerstörenden Sonde. Die intelligente Maschine hält Kirk für ihren Schöpfer. - Ein aufwendiges Remake der Serienfolge ist der erste "Star Trek"-Kinofilm, da in beiden Fällen eine von Menschen gestartete Raumsonde mit Maschinenwesen zusammentrifft, zurückkehrt, um den Schöpfer zu suchen und dabei eine Bedrohung für die Erde wird.

DVD 2,1: Die Stunde der Erkenntnis [The Apple] (38 - 1967)
Die Eingeborenen von Gamma Trianguli VI leben scheinbar auf einem paradiesischen Planeten, doch ihr Gott "Vaal" regiert sie mit eiserner Hand. Akuta (Keith Andes), der sich "das Auge von Vaal" nennt, führt Kirk und seine Leute zu einem in den Felsen gehauenen Schlangenkopf. Messungen ergeben, dass dort unter der Erde eine Art Generator liegt, der von den Einheimischen beständig mit Energie "gefüttert" werden muss.

DVD 2,1: Ein Parallel-Universum [Mirror, Mirror] (39 - 1967)
Trotz aller Argumente, die Kirk vorbringt, sind die friedfertigen Halkaner nicht bereit, der Föderation den Abbau von Dilithiumkristallen auf ihrem Planeten zu genehmigen. Als er, Scotty, McCoy und Uhura auf die Enterprise zurückbeamen, geraten sie während des Transports in einen Ionensturm. Die Enterprise, auf der sie sich schließlich materialisieren, gehört einem faszinierend ähnlichen und doch ganz anderen Paralleluniversum an: Sulu hat eine große Narbe an der Stirn und Spock trägt einen Bart. Anstelle der Föderation gibt es ein "Imperium", in dem alle ethischen Maßstäbe außer kraft gesetzt sind.

DVD 3,4: Wie schnell die Zeit vergeht [The Deadly Years] (40 - 1967)
Die Enterprise ist auf dem Weg zur Raumbasis 10, um dort Commodore Stocker (Charles Drake) abzusetzen, der die Basis künftig leiten soll. Unterwegs machen sie einen Zwischenstopp auf Gamma Hydrae IV, ohne zu wissen, dass die dort noch vorhandenen Strahlungsreste eines Kometen eine extreme Alterung verursachen können. Vom Landetrupp scheint nur Chekov gegen das beschleunigte Altern gefeit, während Kirk, McCoy und Scotty zunehmend senil werden. Als sogar Spock mit seiner hohen Lebenserwartung zunehmend Beschwerden fühlt, übernimmt der in Kampfmanövern völlig unerfahrene Stocker das Kommando über die Enterprise. Höchste Zeit, dass der Vulkanier gemeinsam mit der Endokrinologin Dr. Janet Wallace (Sarah Marshall) ein Gegenmittel ersinnt!

DVD 2,4: Der dressierte Herrscher [I, Mudd] (41 - 1967)
Der Androide Norman (Richard Tatro) übernimmt die Enterprise und bringt sie zu einem noch nicht kartographierten Planeten. Zu aller Überraschung trifft die Crew dort auf Harry Mudd (Roger C.Carmel). Nach der Affäre auf Rigel XII war der Gauner von den Denebianern zum Tode verurteilt worden. Er konnte aber fliehen und gelangte hierher, wo ihm Androiden ihre Dienste anboten. Als Herrscher des Planeten gebietet er über 500.000 Modelle der Serien Alice, Barbara, Maisie, Trudy, Annabell, Herman und Oscar. Nun plant er sein größtes Ding: die Entführung der Enterprise. - Die Androidenreihen werden jeweils von Zwillingspaaren gespielt!

DVD 4,3: Kennen Sie Tribbles? [The Trouble With Tribbles] (42 - 1967)
Von der Raumstation K-7 aus soll ein Entwicklungsprojekt auf dem nahegelegenen Sherman-Planeten durchgeführt werden. Commander Lurry (Whit Bissel), der Gesandte Nilz Baris (William Schallert) und sein Assistent Arne Darvin (Charlie Brill) fordern die Enterprise an, einige Tonnen Quadrotiticale zu bewachen, eine hochgezüchtete Getreidesorte. Darauf haben es vermutlich die Klingonen abgesehen, die sich zur gleichen Zeit auf K-7 aufhalten, was sie nach dem Friedensvertrag von Organia dürfen. Die Spannungen zwischen Kirk und dem klingonischen Captain Koloth (William Campbell) wachsen, als die Besatzungsmitglieder der Enterprise eine Schlägerei anfangen, die der Klingone Korax (Michael Pataki) provoziert hat. Inzwischen hat Uhura von dem Händler Cyrano Jones (Stanley Adams) einen "Tribble" bekommen, ein Tierchen, das wie ein Pelzball aussieht, wohlige Laute von sich gibt - und sich rasend schnell vermehrt. - "The Trouble with Tribbles" (Drehbuch David Gerrold) ist nicht nur die lustigste, sondern auch die populärste Folge der Serie. (Die Folge enthält auch einen Textkommentar.)

DVD 7,1: Brot und Spiele [Bread and Circuses] (43 - 1968)
Kirk, Spock und McCoy suchen das verschollene Raumschiff SS Beagle und seinen Captain R. M. Merrick (William Smithers) auf dem Planeten 892-IV. Die Parallelwelt zur Erde befindet sich technisch auf dem Stand des 20. Jahrhunderts, ihr Kulturstand entspricht jedoch dem römischen Imperium. Im Fernsehen werden Gladiatorenkämpfe ausgetragen, an denen sich besonders Prokonsul Claudius Marcus (Logan Ramsey) berauscht. Die entlaufenen Sklaven, die er für die Spiele benötigt, leben außerhalb der Stadt in Höhlen versteckt, wo sie zu einer Art Sonnenreligion zusammenkommen. - In seinem Drehbuch verteilte Gene Roddenberry manche Seitenhiebe auf das amerikanische Fernsehen.

DVD 3,2: Reise nach Babel [Journey to Babel] (44 - 1968)
Die Andorianer sind von der Statur her menschlich, haben aber blaue Haut, weißes Haar und tragen auf dem Kopf zwei Antennen zum Hören. Die Tellariten sind schweineähnlich und neigen zu heftigen Gefühlsausbrüchen. Kalt und emotionslos verhalten sich dagegen die Vulkanier. Delegierte all dieser Völker sind mit der Enterprise unterwegs zum Planetoiden Babel, um den Beitritt des coridanischen Planetensystems zur Föderation vorzubereiten. Doch das Verhältnis der Gesandten untereinander ist gespannt. Gav (John Wheeler), der tellaritische Botschafter, und Sarek (Mark Lenard), der den Vulkan vertritt, geraten aneinander. Als Gav kurz darauf ermordet aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf Spocks Vater. Doch auch der Andorianer Thelev (William O'Connell) verhält sich merkwürdig.

DVD 5,3: Der erste Krieg [A Private Little War] (45 - 1968)
Auf dem früher idyllischen Planeten Neural ist ein Krieg ausgebrochen. Da die "Dorfleute" plötzlich über Feuerwaffen verfügen, vermutet Kirk die Klingonen dahinter. Er beschließt, mit Tyree (Michael Witney), dem Anführer der "Hügelleute", Kontakt aufzunehmen, da er bei einem früheren Aufenthalt mit dem Neuralesen Freundschaft geschlossen hatte. Kaum angekommen, wird Kirk von einem Mugato angegriffen. Der Biss der gehörnten Affenkreatur ist giftig; helfen kann jetzt nur noch Tyrees Frau Nona (Nancy Kovack). Sie ist eine heilkundige "Kahn-ut-tu". - Als diese Episode entstand, war der Vietnamkonflikt in vollem Gange. Die Parallelen zwischen Vietnam und Neural sind unübersehbar.

DVD 4,4: Meister der Sklaven [The Gamesters of Triskelion] (46 - 1968)
Die drei "Versorger" des Planeten Triskelion inszenieren aus purer Langeweile grausame Spiele und schließen darüber Wetten ab. Als sie Kirk, Uhura und Chekov in ihre Gewalt bekommen, wollen sie Wesen anderer Rassen gegen sie kämpfen lassen. Dabei hat der geheimnisvolle Galt (Joseph Ruskin) die Aufgabe, die Gefangenen gefügig zu machen, während besondere Ausbilder für das nötige Training sorgen. Kirk wird der reizvollen Amazone Shahna (Angelique Pettyjohn) zugeteilt.

DVD 4,1: Tödliche Wolken [Obsession] (47 - 1968)
Während seiner Kadettenzeit befand sich Kirk auf der USS Farragut. Als das Schiff auf eine bedrohliche Wolke stieß, konnte er nicht verhindern, dass die ganze Besatzung einschließlich Captain Garrovicks getötet wurde. Seitdem quälen ihn Selbstvorwürfe. Als die Enterprise auf Argus X offenbar die gleiche Wolke trifft, will er diese um jeden Preis vernichten. Garrovicks Sohn (Stephen Brooks), der mit an Bord ist, feuert als erster auf das nebulöse Wesen, das es auf das Hämoglobin seiner Opfer abgesehen hat.

DVD 5,2: Das Loch im Weltraum [The Immunity Syndrome] (48 - 1968)
Die Enterprise erreicht einen riesigen "Fleck", der nicht nur das vulkanische Raumschiff Intrepid, sondern das gesamte Sonnensystem Gamma 7A verschlungen hat und auch weiterhin Energie absorbiert. Im Zentrum der Zone entdecken Sonden eine gigantische Weltraumamöbe. Nach Spocks Beobachtungen steht der primitive Einzeller kurz vor der Teilung und wird sich weiter teilen, bis er das Universum alleine bevölkert.

DVD 5,1: Epigonen [A Piece of the Action] (49 - 1968)
Bevor das Raumschiff Horizon auf dem Planeten Sigma Iota II verschwand, setzte es noch einen Notruf ab. Da es noch keinen Subraumfunk gab, erreichte dieser erst nach 100 Jahren die Föderation. Die Enterprise kontaktiert Bela Oxmyx (Anthony Caruso), der sich "Boss" nennt, und verabredet ein Treffen mit ihm. Kirk nimmt an, dass die Besatzung der Horizon nach ihrem Schiffbruch die Kultur der Iotanier, die als sehr nachahmungsfreudig beschrieben wurden, verändert hat. Tatsächlich findet sich der Landetrupp in einer Stadt wieder, die ein Abbild des Chicago der 20er Jahre sein könnte. Bald darauf werden sie Zeugen einer Schießerei mit den Leuten von Jojo Krako (Victor Tayback), der sich ebenfalls "Boss" nennt. - "A Piece of the Action" gehört zu den populärsten Folgen der Serie.

DVD 6,2: Stein und Staub [By Any Other Name] (50 - 1968)
Rojan (Warren Stevens) und Kelinda (Barbara Bouchet) vom Planeten Kelva aus der Andromeda-Galaxie sind ausgesandt worden, um andere Galaxien zu erkunden und für eine mögliche Übersiedlung vorzubereiten. Da Rojans Schiff durch die Energiebarriere um die Milchstraße irreparabel beschädigt wurde, versuchen die hochentwickelten Extragalaktiker, die Enterprise zu entführen. - Der Originaltitel zitiert Shakespeare: "Das, was wir eine Rose nennen, würde bei jedem anderen Namen genauso süß duften."

DVD 5,4: Geist sucht Körper [Return to Tomorrow] (51 - 1968)
Drei einst humanoide, aber seit Jahrhunderten körperlose Wesen bitten darum, zeitweise die Körper von Kirk, Spock und der Astrobiologin Dr. Ann Mulhall (Diana Muldaur) übernehmen zu dürfen. Vor 500.000 Jahren wurde ihre Welt zerstört, sie konnten nur extrakorporal in Kugeln unter der Oberfläche überdauern. Jetzt sehnen sich die Arretianer danach, wieder atmen und fühlen zu können.

DVD 6,1: Schablonen der Gewalt [Patterns of Force] (52 - 1968)
Die Ekosier sind ein hoffnungslos zerstrittenes Volk, im Gegensatz zu den friedliebenden Zeonisten, die den Nachbarplaneten bewohnen. Der Soziologe John Gill (David Brian) von der Föderation verfiel auf die Idee, die Entwicklung auf Ekos durch den Aufbau eines effizienten Staates voranzutreiben. Fatal nur, dass er sich ausgerechnet Nazi-Deutschland als Vorbild auserkor und bald darauf sein einheimischer Adjutant Melakon (Skip Homeier) alle Macht an sich riss! An Kirk, Spock und McCoy ist es, das fehlgeschlagene Experiment möglichst rasch zu beenden. - "Patterns of Force" ist die einzige in Deutschland nie ausgestrahlte Folge, obwohl das ZDF angeblich an einer veränderten Fassung gearbeitet hatte. Erst 1995 erschien eine Fassung für den dt. Videomarkt.

DVD 6,4: Computer M5 [The Ultimate Computer] (53 - 1968)
Dr. Richard Daystrom (William Marshall) installiert den von ihm erfundenen Computer M5 im Maschinenraum der Enterprise. Der neue Hochleistungsrechner soll künftig allein Raumschiffe steuern. Mit einer Minimalbesatzung wird er nun getestet. Zuerst sieht es so aus, als wäre Kirk bald überflüssig, denn der Computer wehrt einen Scheinangriff der Schwesterschiffe Lexington und Excalibur erfolgreich ab. Keiner kann sich aber erklären, warum M5 bald darauf den unbemannten Frachter Woden vernichtet. Offenbar kann das Gerät nicht mehr zwischen Freund und Feind unterscheiden.

DVD 6,3: Das Jahr des roten Vogels [The Omega Glory] (54 - 1968)
Kirk, Spock, McCoy und Lt. Galloway (David L.Ross) finden die entvölkerte Exeter im Orbit von Omega IV. Aus dem Logbuch erfahren sie, dass der Landetrupp eine Viruskrankheit von der Planetenoberfläche einschleppte, die den Infizierten das ganze Wasser entzog und sich rasch im ganzen Schiff ausbreitete. Nur Captain Tracey (Morgan Woodward) überlebte, da er durch einen längeren Aufenthalt auf Omega IV gegen die Krankheit immun wurde. Allerdings kann er den Planeten nun nicht mehr verlassen. So hat er sich mit den asiatisch aussehenden "Khoms" verbrüdert, die diese Parallelwelt der Erde beherrschen, während die "Yangs" unter ihrem Anführer Cload William (Roy Jenson) darum kämpfen, ihr Land zurück zu gewinnen. - Die klischeelastige Folge wird nur dadurch herausgehoben, dass erstmals etwas über die andersartige Anatomie der Vulkanier zu erfahren ist.

DVD 7,2: Ein Planet, genannt Erde [Assignment: Earth] (55 - 1968)
Als die Enterprise nach einer Zeitreise die Erde des Jahres 1968 studiert, taucht der mysteriöse Zeitreisende Gary Seven (Robert Lansing) auf, um einen Raketenstart zu sabotieren - angeblich, um den 3. Weltkrieg zu verhindern. - Gene Roddenberry plante ursprünglich eine Fernsehserie über einen Menschen, der - in der Zukunft aufgewachsen - in die Vergangenheit zurückgeschickt worden ist, um der Menschheit bei ihren Problemen zu helfen. Als sich das Format nicht verkaufen ließ, wurde der geplante Pilotfilm an das Konzept von "Star Trek" angepasst und die Episode "Assignment: Earth" gedreht.

Specials auf DVD 7:

- Wo nie zuvor ein Mensch gewesen ist ... [To Boldly Go... - Season Two] 19:30
- Leben jenseits von Star Trek: Leonard Nimoy [Life Beyond Trek: Leonard Nemoy] 12:01
- Kirk, Spock und Pille: Star Treks tollstes Trio [Kirk, Spock & Bones: Star Trek's Great Trio] 7:08
- Das Design der letzten Grenze [Designing the Final Frontier] 22:17
- Star Treks himmlische Diva [Star Trek's Divine Diva: Nichelle Nichols] 13:02
- Vom Schreibtisch der Autoren [Writer's Notebook: D.C. Fontana] 7:33
- Die besten Momente in Star Trek [Star Trek's Favorite Moments] 17:09
- Star Trek Voyager DVD Trailer 2:20
- Star Trek The Next Generation DVD Trailer 1:10
- Star Trek Deep Space Nine DVD Preview 4:49


Alexander (Einzel-DVD)
Alexander (Einzel-DVD)
DVD ~ Colin Farrell
Preis: EUR 7,70

1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zu Unrecht von der Kritik zerrissen, 21. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Alexander (Einzel-DVD) (DVD)
Das in Marrakesch, London und Thailand gedrehte Historienepos erzählt von einer Ausnahmegestalt der Weltgeschichte: dem großen Alexander, der seiner Zeit weit voraus war, Europa und Asien einen wollte. Regisseur Oliver Stone malt ein Heldenepos, das manches ausblendet, entschuldigt, entkräftet, aber immer mitreißend ist. Aus der Perspektive des Ptolemäus hört der Zuschauer auch von der Kindheitsgeschichte des jungen Makedonen, dessen Weg durch den Antagonismus seiner Eltern von einer schweren Bürde gezeichnet war, der sich aber unbeirrt selbst zu einem Mythos machte. Alexander wusste durch den Vater, dass Heldentum immer auch Tragik bedeutet. Und er wusste ferner, dass wahres Heldentum auch neues Denken erfordert. Oliver Stone zeichnet dennoch kein geschöntes Heldentum. Zu seinem Alexander gehört auch das blutige Handwerk des Kriegers. Ganz unverständlich ist, dass sich der Film viele Verrisse einhandelte. Trotz seiner Länge ist der Film keineswegs langweilig. Die homoerotischen Bindungen werden ohne Sensationshascherei als Normalität des antiken Griechentums gezeichnet und nehmen auch nicht den Vorrang in der Erzählung ein. Zu kritisieren ist lediglich, dass die Geschichte an einer Stelle nicht chronologisch erzählt wird und diese eine Rückblende auch unpassend eingefügt wirkt, während zuvor der Ablauf an einer interessanten Stelle arg gerafft erschien. Die Rottönung des Films bei der Darstellung der Schlacht am Hydaspes 327 v. Chr. ist ebenfalls eine Geschmacksfrage. Im übrigen sind die schauspielerischen Leistungen wie auch die Spezialeffekte überzeugend. Die Schlacht von Gaugamela 331 v. Chr. und Alexanders Einzug in Babylon hinterlassen einen tiefen Eindruck. Rüstung und Waffen und vor allem der Einsatz der makedonischen Phalanx sind genau recherchiert und authentisch. So kennt auch Stones makedonischer Reiter noch keine Steigbügel! Ein kleiner Patzer ist es jedoch, wenn antike Korrespondenz auf Papyrus mit einem Mal in englischer Sprache zu lesen ist.


King Arthur (Director's Cut)
King Arthur (Director's Cut)
DVD ~ Clive Owen
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 7,49

14 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Pikten kämpften auf der anderen Seite!, 7. Februar 2005
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: King Arthur (Director's Cut) (DVD)
Obwohl Drehbuchautor David Franzoni und der wissenschaftliche Berater John Matthews nicht müde werden zu behaupten, dass der Film erstmals den wirklichen Arthur zeige, so gründet die Geschichte lediglich auf einer Hypothese. Historisch belegt ist die Existenz eines Lucius Artorius Castus, der als römischer Offizier eine samartische Lanzenreitereinheit in Britannien kommandierte. Sie war im heutigen Ribchester stationiert und bekämpfte von hier aus die einfallenden Pikten. Nach dem Sieg 185 wurde er zum "dux" befördert. Manche seiner Kampagnen weisen erstaunliche Parallelen auf zu den in der "Historia Brittonum" (um 800) dem "dux bellorum" Arthur zugeschriebenen Siegen. Allerdings wurde der Grabstein des Artorius in Dalmatien gefunden und nicht in Britannien. Außerdem führt uns der Film in die Zeit des 5. Jahrhunderts. Es ist eine reine Vermutung, dass auch noch in dieser späten Zeit die samartischen Reiter in Britannien stationiert waren und abermals einen Kommandanten namens Artorius oder Arthurius hatten, der dann in der Schlacht von Camboglanna (Castlesteads) am Hadrianswall gefallen wäre. Von größerem Gewicht ist das, was Beda um 730 n. Chr. in der "Historia Ecclesiastica" I,16,16 mitteilt: um das Jahr 475 ruft der britische König Vortigern (ein Usurpator) Angeln und Sachsen zur Hilfe, um die Feinde im Norden zu bekämpfen. Die Namen der Anführer sind Hengest und Horsa. Bald kamen größere Abteilungen der Sachsen herüber. Nachdem sie sich vermehrt hatten und mit den Pikten (!)ein Bündnis eingegangen waren, wandten sie sich gegen die alten Bundesgenossen und führten einen Raub- und Vernichtungsfeldzug vor allem gegen die Städte. Unter dem "dux" Ambrosius Aurelianus (aus einem römischen Geschlecht) sammelten sich die übrig gebliebenen Briten und errangen am Berge Badon einen wichtigen Sieg. Etwa hundert Jahre nach Beda wird in den Annalen dieser Ambrosius plötzlich "Arthur" genannt, ein mögliches Indiz dafür, dass die Chronisten die beiden Gestalten verwechselten und vermischten. Erst in der tendenziösen und unzuverlässigen "Historia Regum Britanniae" (1136 n. Chr.) versucht Geoffrey of Monmouth das Dilemma aufzulösen und macht aus Ambrosius den Onkel von Arthur. Leider muss jedoch gesagt werden, dass der Film ebenso tendenziös und unzuverlässig ist wie die hochmittelalterliche Arthurlegende. Mag die Samarten-Hypothese durchaus diskussionswürdig sein, so stimmt der brutale Umgang mit anderen Quellen ärgerlich. Zwar ist es richtig, dass auch weiter nördlich der Verteidigungslinie des Hadrianswalls im schottischen Tiefland südlich des Forth römische Vorposten (und britische Kleinkönigreiche) verblieben. Auch kam der heilige Germanus als Bischof von Auxerre wirklich nach Britannien, aber nicht im Auftrag Roms, sondern um die pelagianische Lehre zu bekämpfen. Das Instrumentarium der heiligen römischen Inquisition und ihre Foltermethoden gab es zu dieser Zeit jedoch noch nicht! Hier hat der Drehbuchautor aus seiner antichristlichen Voreingenommenheit etwas zurechtgemacht. Seine germanophoben Vorurteile haben außerdem die Sachsen zu einer Horde rassistischer Berserker stilisiert. Dabei ist durch den Zeitzeugen Gildas in der Schrift "De Excidio et Conquestu" Britanniae (ca. 540 n.Chr.!) zweifelsfrei belegt, dass die Briten unter Vortigern (bei ihm Gurthirigern genannt) die Sachsen selbst als Verbündete einluden, um bald darauf von diesen wie von "Wölfen im Schafspelz" überrannt zu werden. Diese großartige und wahre Pointe der Geschichte ist leider der "untold true story" geopfert worden. So kreiiert der angeblich entmythisierte "King Arthur" neue Mythen: die Pikten werden zu Verbündeten, obwohl sie Gegner waren; die keltische Boudicca hat im 5. Jahrhundert plötzlich eine Dublette in Gestalt der Amazone Guinivere usw. Immerhin hat John Matthews inzwischen dieses zugegeben: "Hätten wir die Geschichte im 2. Jahrhundert spielen lassen, dann hätten wir nur die Pikten als Feinde gehabt. Also haben wir eine zeitliche Verschiebung vorgenommen und unseren Arthur Castus zu einem Nachfahren des ursprünglichen Lucius Artorius gemacht."


Die letzten Jahre der Dinosaurier
Die letzten Jahre der Dinosaurier
DVD ~ Pierre De Lespinois

23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Als Dinos federführend waren ..., 13. Januar 2005
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die letzten Jahre der Dinosaurier (DVD)
Die Reihe erschien bereits 2003 in den USA im Discovery Channel.
Vier Spezies werden vorgestellt. Sie leben allesamt vor 80 Millionen Jahren auf dem Planeten. Es geht nicht um das Finale durch Kometeneinschlag, wie der Titel suggieren könnte, aber um manche Naturkatastrophe, die damals zu bestehen war. Pyroraptoren, Daspletosaurier, Velociraptoren und Saltasaurier sind die Helden abenteuerlicher Reisen auf drei Kontinenten. In Teil 1: "Der Vulkanausbruch" gelangt der Zuschauer zunächst nach Patagonien. Für den Saltasaurus Alpha und ihre Geschwister beginnt das Leben in einem ausgetrockneten Flussbett. Von ihrer Geburt bis ins Erwachsenenalter wird Alphas Leben geschildert. "Little Das Jagd" zeigt einen jungen Daspletosaurus und seine Abenteuer in Montana, wo ein gewaltiger Vulkanausbruch bevorsteht. In Teil 2: "Flucht vor der Monsterwelle" vernichtet ein gewaltiger Tsunami Lebensraum und viele Artgenossen des kleinen Pyroraptoren "Pod". Nachdem er auf einem Baumstamm treibend auf eine andere Insel gelangt ist, muss er feststellen, dass sich seine Lebensumstände dramatisch geändert haben. Auf dem Eiland, das im heutigen Rumänien liegt, laufen ihm lauter Zwerge über den Weg. "White Tip's Reise" folgt einem weiblichen Velociraptor, der in der Mongolischen Wüste gezwungen ist, sich einem neuen Rudel anzuschließen. Alle vier Folgen führen den Zuschauer in die gleiche Epoche, das unterscheidet die Reihe von den BBC-Animationen "Im Reich der Giganten"; allerdings sind sämtliche hier vorgestellten Spezies außerordentlich. Zum einen handelt es sich um sämtlich hochentwickelte Exemplare, zum anderen geht auch die Rekonstruktion konsequent von neuen Paradigmen aus: diese Dinos ähneln wahrlich Vögeln weit mehr als Echsen. Sie tragen Federn, sie sind agil und schnell! Die Rahmenhandlungen versuchen, die Tiere zu individualisieren, um Spannung aufzubauen. Leider wird keine Auskunft darüber gegeben, was an der Animation pure Spekulation ist, was wissenschaftlich gesichert. Specials, die darüber Auskunft geben könnten, fehlen leider völlig. Manche den Tieren zugeschriebene Verhaltensweisen erscheinen mir unwahrscheinlich, sind wohl eher der Effekthascherei zuzuschreiben (z.B. mangelhafte Instinkte bei Naturkatastrophen; Rivalitätskämpfe bis zum Exitus). Daher Punktabzug für eine ansonsten recht spannende und eine (nicht ganz, aber halbwegs) perfekte CGI-Animation.


Das Glücksprinzip
Das Glücksprinzip
DVD ~ Kevin Spacey
Preis: EUR 10,49

4 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Achtung: Kein Happy End! Aber er lohnt sich doch., 9. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Das Glücksprinzip (DVD)
Dies ist ein Film, der lange nachwirkt. Mich bewegt bis heute die Frage, wie essentiell es für seine Botschaft ist, dass der Protagonist am Ende stirbt. Würde der Film auch so nachhaltig wirken, wenn er ein Happy End hätte? Oder ein offenes Ende?
Von zwei Seiten beobachtet der Zuschauer den Versuch, die Welt in kleinen Schritten besser zu machen. Geht der Reporter der Ursache nach, warum Menschen mit einem Mal über sich hinauswachsen, müht sich der kleine Junge noch, das Ganze in Gang zu setzen. Wir werfen einen Blick hinter die Glitzerfassade von Vegas und lernen das Ensemble der Opfer kennen: das Kind wächst ohne Vater auf, seine Mutter ist Alkoholikerin, der Lehrer ist seit seiner Jugend durch Brandwunden entstellt, sein Schulfreund wird tagtäglich zusammengeschlagen, eine Straße weiter vegetieren Obdachlose und Drogenjunkies. Emotional dominieren Zynismus, Wut und Depressionen. Doch der Junge geht mit kindlichem Ehrgeiz die (eigentlich gar nicht so todernst gemeinte) Hausaufgabe des Lehrers an, die Welt zu verändern. Er hat eine einfache, aber geniale Idee: wenn du drei Menschen etwas Gutes tust (es muss etwas richtig Schweres sein!) und jeder von ihnen tut wiederum drei anderen etwas Gutes, dann müsste sich eine echte Verbesserung der Welt erreichen lassen. Er persönlich hat sich allerdings ungeheuer viel vorgenommen mit seinen drei Zielpersonen: einem Drogensüchtigen, seinem vernarbten und vereinsamten Lehrer, seinem Schulfreund. Immer wieder versagen seine Bemühungen, aber er gibt nicht auf. Am Ende nehmen wir die Einsicht mit, dass sein kurzes Leben nicht vergeblich war. Der Kleine stirbt, aber für viele Menschen ist er zum Engel geworden. Sicher ist der Film kein bewusst christlicher Film, aber er illustriert doch eindrucksvoll und anschaulich das Gleichnis vom Senfkorn, das erst winzig klein ist und dann zum großen Baum sich verzweigt. Wir können ebenso an das Gleichnis vom Saatkorn denken: "Und einiges fiel auf gutes Land, ging auf und wuchs und brachte Frucht, und einiges trug dreißigfach und einiges sechzigfach und einiges hundertfach." (Markus 4,8) Doch auch die grenzenlose Hoffnung gegen allen Augenschein, das Mühen, ohne nach dem Lohn zu fragen, der Glaube, der Berge versetzt ... all dies lässt sich in dem Film wiederfinden. Er ist also eigentlich auch ein sehr christlicher, sehr religiöser Film - dabei erfreulich unkitschig. So dunkel und hoffnungslos alles auch ist, wir müssen den Versuch wagen, Gutes zu wirken: ein kleines bißchen wird es dann schon besser.


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