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Rezensionen verfasst von
Karl-Heinz Baier "Purplix" (flensburg)
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Graz 1975
Graz 1975
Preis: EUR 13,99

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Fans ein Muss, auch wenn nicht komplett, 18. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Graz 1975 (Audio CD)
In der Tat, es ist nicht, wie aufgedruckt das komplette Konzert. Übrigens das drittletzte von Blackmore in den 70ern!

Aber es ist ein bisher zum größten teils unveröffentlichtes Konzert der kurzlebigen Mark III Besetzung und fast 40 Jahre alt.
Jon Lord (Organ, Synthesizer), Ian Paice (Drums), Ritchie Blackmore (Guitar), Glenn Hughes (Bass and Vocals), David Coverdale (Vocals).

Auf dem Cover steht bei Hughes (Backing Vocals), was qutasch ist, da er sich den Lead-Gesang mit Coverdale teilt.

Es fehlen das Drumsolo [obwohl angesagt] und wohl ein Teil des Gitarrensolos/Blues in "You Fool No One". Außerdem die Zugaben "Highway Star / Goin' Down". Das ist natürlich sehr schade, aber da Coverdale/Hughes die Mark II Songs nicht so doll brachten und man ein Drumsolo zumeist überspult, kann ich mit den fehlenden Sachen leben. Schlechter wäre es gewesen wenn "Lady Double Dealer" oder "The Gypsy" gefehlt hätten.

Der Sound ist wirklich sehr gut und Stereo, lediglich Coverdales Gesang und die Keyboards könnten für meinen Geschmack einen TICK lauter sein. Die Improvisationen vor allen Dingen in "Space Truckin'" und "Smoke On The Water" sind wieder einmal vom feinsten.
Sogar "Child In Time", "The Mule" und "Lazy" werden instrumental kurz angespielt. Auch ein funkiges Basssolo gibt es zu hören. Dazu Ausschnitte von "With A Little Love From My Friends", "Georgia", "Ja 'mer san mit'm Radl do" (!) und die deutsche Nationalhymne (in Österreich!).
Ritchie spielt "Smoke" mit der Slidegitarre! Auch mal interessant.

Die Version von "The Gypsy" ist einfach genial.

Viele Sachen ganz anders improvisiert als zwei Konzerte später in Paris.

Ein 70er Deep Purple Konzert ist immer eine Überraschung.

Nur 4 Punkte, da als komplett angekündigt, aber eben unvollständig.

Hoffentlich kommt Saarbrücken '75 auch noch! Das schlummert noch in den Archiven.

Für Fans ein Muss, für Neulinge nur bedingt zu empfehlen, das das gesangsduo Coverdale/Hughes nicht Jedermanns Sache ist.


Shine
Shine
Preis: EUR 14,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Gitarre und Stimme - Kaufempfehlung, 10. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Shine (Audio CD)
Gestern kam das neue Bernie Marsden Album "Shine" an.

Nach den Vorkritiken habe ich ein ähnliches Album wie seine ersten Soloalben ("....and abut Time, too" und "Look At Me Now") erwartet - vielleicht nur etwas bluesiger.

Und dann ist es doch irgendwie ganz anders.

13 Songs und 2 iTunes/Amazon-Bonusstücke, bei denen sich das laden lohnt.

Leider sind nur ungenaue Angaben, wer bei welchen Lied spielt.

Bis auf "Trouble (2014)" und "Bad Blood" sind alle Songs von Marsden gesungen. Und ich mag seine Stimme SEHR gerne.

Er spielt alle Gitarren, außer bei "Shine", dort spielt niemand geringeres als JOE BONAMASSA die Leadgitarre.

"Trouble" singt DAVID COVERDALE (!) und ja, es ist der alte Whitesnake-Song vom gleichnaigen Album - aber in einer völlig anderern Version. Sehr modern und interessant.

"Bad Blood" ist von einer mir unbekannten Bluessängerin gesungen, aber sehr gut: Cherry Lee Mewis (Nein, nicht Jerry Lee Lewis).

Schlagzeug spielen IAN PAICE, Jimmy Copley und Damon Sawyer. Aber es steht nicht dabei, wer bei welchen Songs spielt.

Keyboards teielen sich DON AIREY, Simon Webb, Dave Baldwin, Dean Ross und Bob Hadredrell. Auch hier steht nicht bei, wer wo spielt.

Bass spielt Bernie Marsden selbst, sowie John Gordon und Ian Jennings.

Bei einigen Songs gibts dazu noch eine tolle Mundharmonika von Mark Feltham.

Backing Vocals: Bernie Marsden, Rob Cass, Pearse Macintyre.

Alle Songs sind außer "Trouble" (Coverdale/Marsden), "Dragonfly" (Danny Kiran/Fleetwood Mac) und "Linin' Track" (traditional) von Marsden geschrieben.

Kurz zu den einzelnen Songs - nach einmal Hören noch keine echte Kritik.

1. Linin' Track
Witzigerweise, fängt die CD (!) mit einem Knacken an, als ob ein Tonarm auf eine LP gelegt wird. Ein schnelles Blues Tradiotionell, dass ich auch von Miller Anderson kenne. Mit starker Mundharmonika und recht modern interpretiert.

2. Wedding Day
Ein kommerzieller Rocksong, der irgendwie in den 80ern hängen geblieben ist. Könnte auch von "Alaska" sein.

3. Walk Away
Dieser Song ist noch mehr 80er und wesentlich poppiger. Absolut "Alaska".
Aber das war's auch an Songs die nach "Alaska" klingen.

4. Kinda Wish She Would
Ein Blues-Boogie-Rocker mit Honkytonk-Klavier und Hammond - irgendwie zwischen "Wine, Women An' Song" und "Status Quo".

5. Ladyfriend
Eine wunderschöne, bluesige Rockballade mit schöner Mundharmonika.

6. Trouble
Gesungen von Coverdale mit Bluesgras-Guitarintro. Danach recht hart und modern mit Congas und anderen Percussion. Sehr interessante Version! Im Internet habe ich irgendwo gelesen, dass hier Paice spielt - das glaube ich nicht. David's Stimme ist eben so, wie sie 2014 klingt und nicht wie 1978. Die Version gefällt mir sehr gut.

7. Who Do We Think We Are
Wieder was ganz anderes. Könnte auch auf der "Mask" von Glover sein. Auch ein wenig 80's. Aber nicht schlecht. Hitpotential.

8. Bad Blood
Ein Bluesrock-Song à la Gary Moore, mit Neil Murray-artigem Bass, aber gesungen von einer Frau. Ein wenig in Richtung Allanah Myles. Mit viel Gitarre.

9. Shine
Der Titelsong mit Joe Bonamassa an der Leadgitarre, aber gesungen von Marsden.
Hier habe ich eigentlich den bluesigsten Song erwartet. Aber stattdessen ist es der härteste und schnellste Song. Den könnte ich mir auch auf "Now What?!" vorstellen.
Dabei ist die Gitarre nicht einmal im Vordergrund. Viel Hammond und sogar ein Hammondssolo (Airey?)! Als ob hier Morse, Gillan und Airey sich austoben. Mittendrin klingt Bonamassas Gitarre sogar ein wenig nach Morse! Ja, sogar der Gesang würde zu Gillan passen. Ganz anders als alles andere auf der Scheibe.
Sehr interessant gespielt! Irgendwie Purplig...

10. Dragonfly
Hier natürlich wieder Marsden an der Gitarre - aber irgendwie klingt dieser Songs wie eine Mischung aus "Shadows" und "Dixie Dregs" mit Pink Floydschen Gesang. Ein wenig Südsee-Feeling. Wieder etwas ganz anderes.

11. You Better Run
Aha, endlich TWIN-Gitarre (beides aber Marsden). Ein härter Bluesrocksong, der durchaus auf der "Saints & Sinners" sein könnte. Wieder mit einem Murray-ähnlichen Bass.
Durch die Twingitarre (schön Stereo) irgendwo zwischen Classic-Whitesnake und Thin Lizzy, aber ein wenig moderner.

12. Hoxie Rollin' Time
Ein mittelschneller Bluessong mit herrlicher verzerrte Wahwah-Gitarre und Hammond.
Oh, yeah. Cool.

13. NW8
Ruhiger Countryblues mit schmeichelnder Dobro-Gitarre. Würde man eher Micky Moody zutrauen. Starke Bassgitarre.

Die iTunes Bonussongs:

14. Private Blues
Ein Slowblues à la "Need Your Love So Bad", nur traditioneller. Warum ist der nicht auf dem Album? Wahrlich super. Mit Mundharmonikasolo. Ein Höhepunkt.

15. Shine (instrumental)
Der gleiche Song wie oben - aber nur instrumental. Wieder mit Bonamassa (jedenfalls gehe ich davon aus). Interessanterweise ist hier statt dem Orgelsolo ein Gitarrensolo - ich möchte mich aber nicht festlegen, ob Marsden oder Bonamassa. Ich glaube aber eher Joe.
Auch instrumental wirklich stark.

Und Bernie?
Seine Stimme ist absolut klasse, auch wenn er keine ganz so hohe Falsett-Stimme mehr hat. Er hat eine ganz eigene Art zu singen, die ich sehr liebe! Glasklar und völlig unverkrampft.
Und seine Gitarrenarbeit (Lead und Rythmus) ist sehr abwechslungsreich und absolut vom Feinsten. Aber da habe ich auch nichts anderes erwartet.

Wie sagte B.B. King: "Es gibt nur zwei Weiße, die eine richtige Bluesgitarre spielen können: Eric Clapton und der Typ von Whitesnake"

Dieses ist kein Gitarren-Album, aber sicherlich ein Album für Gitarrenfans, weil Bernie so tolle, abwechslungsreiche Sachen macht.
Auch wenn zwei Songs ein wenig in den 80er bei Alaska anzusiedeln sind, ist es keineswegs altmodisch. Auch ist es kein reines Bluesalbum.
Allen Instrumenten wird Freiraum gelassen. Orgel und Munharmonikasolos sind auch vorhanden. Und über allem schwebt der Gesang und die Gitarrre von Bernie.
Alle Songs sind sehr gut - aber es steigert sich von vorn nach hinten.

Gute Produktion.

Marsden, Coverdale, Paice und Airey, was will man mehr.


Black Sabbath - Live... Gathered In Their Masses (Deluxe Edition + Blu-ray + Audio-CD) [Limited Deluxe Edition] [2 DVDs]
Black Sabbath - Live... Gathered In Their Masses (Deluxe Edition + Blu-ray + Audio-CD) [Limited Deluxe Edition] [2 DVDs]
DVD ~ Black Sabbath
Wird angeboten von heinzman1
Preis: EUR 54,90

20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die DVD macht einfach Spaß, 23. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auch für mich gehört "13" zu den besten Alben der letzten Jahre, und ich freue mich, dass davon Konzerte in ausgezeichneter Qualität festgehalten wurden. Obwohl ich keinen BluRay-Player besitze, habe ich mir die Deluxe-Box gekauft. Doch dazu später.

Zunächst zu den Aufnahmen.

Ich empfinde die Ton- und Bildqualität wirklich ausgezeichnet. Der Bass ist nicht, wie einige beklagen, zu leise produziert, sondern Geezer Butler arbeitet seit einigen Jahren mit einem anderen Basssound, den er durch diverse Verzerrungen "modernisiert" hat. Das ist mir auch bei Live-Konzerten aufgefallen. Sein Sound ist heute moderner, heller, metallischer, aber leider nicht mehr so düster und "doomig".
Aber Geezer spielt den Bass so, wie es nur Geezer tut. Seine Melodielinien können als zweites Lead-Instrument angesehen werden, und er ist wahnsinnig schnell.
Tony Iommi ist sehr gut drauf und lacht viel. Seine Riffs sind genau so hart und knallig, wie man sie erwartet.
Leider ist kein längeres (jazziges) Solo vorhanden und auch kein ruhiges Intro zu "Black Sabbath". Auf diese Spielereien hat die Band wohl verzichtet, um möglichst viele Songs zu spielen. Ich kann mich täuschen, aber ich meine während einiger Soli noch eine Rhytmusgitarre zu hören (könnten aber auch Keyboards sein).
Ozzy singt meines Erachtens ausgezeichnet - aber seine Stimme wurde "schonend" overgedubbed. Wer den YouTube-Clip der Publikumsaufnahme des Songs "Loner" von Melbourne kennt, wird es sofort feststellen. Aber die Overdubs sind nur bei einigen Songs und wirklich total unauffällig. Eine Glanzleistung des Produzenten. Ich kann es dem fast 70 jährigen Ozzy verzeihen. Optisch wirkt er, wie schon seit Jahren etwas gebrechlich, aber er hüpft und springt voller Freude über die Bühne und hat das Publikum absolut im Griff.
Tony Clufetos spielt anders als Bill Ward und nur mit Bill wäre es eine echte Reunion. Aber dafür kann der junge Mann nichts und meines Erachtens spielt er mittlerweile wesentlich abwechslungsreicher als anfänglich, sehr schnell, kurzweilig und perfekt. Da gibt's keinen Grund zum Meckern. Trotzdem gefällt mir der Drummer auf "13" besser.
Clufetos bekommt auch ein Solo: In "Symptom Of The Universe", das leider nur kurz instrumental gebracht wird. Da finde ich die Entscheidung gut, dass sie als Vehikel für das Drumsolo neuerdings wieder "Rad Salad" verwenden.
Der Keyboarder Adam Wakeman steht hinter der Bühne, was ich schade finde. Er ist nicht zu sehen. Aber er ist auch kaum zu hören, vermutlich spielt er auch wie seinerzeit Geoff Nicholls die zweite Rhytmusgitarre. Hat er bei "Ozzy and Friends" live auch gemacht - allerdings "on stage".

Die Songauswahl finde ich sehr gut, mit mehreren neuen Songs und guten alten Bekannten. Leider sind sowohl "Symptom Of The Universe" als auch "Sabbath Bloody Sabbath" nur kurz instrumental angespielt - aber gerade Letzteren könnte Ozzy wohl auch nicht mehr singen, da es eine Oktave zu hoch ist.

Bild und Ton sind, wie bereits erwähnt, schon auf der (konventionellen) DVD ausgezeichnet. Die Kameraführung/-schnitt ist abwechslungreich und ruhig. Keine nervigen blitzschnellen Wechsel und Schwenks. Gott sei Dank wollte sich da kein "Künstler" selbst verwirklichen. Lediglich bei den Solis könnte die Kamera ein wenig länger auf Iommi verweilen.

Die Songs sind aus zwei Konzerten in Melbourne (29. April und 1. Mai 2013) zusammen geschnitten. Durch die drei Bonustracks ("Under The Sun", "Dirty Women" und "Electric Funeral") hat man wirklich jedes Stück, dass auf den beiden Konzerten (unterschiedliche Setlist) gespielt wurde einmal. Also ein Konzert mit Überlänge. Aber man hätte die drei Songs, wenigstens auf der Blue Ray, im Konzertbereich lassen können. Diese muss man extra und einzeln anwählen.

Neben den drei "Bonusstücken" gibt es ein kurzweiliges Interview mit Ozzy, Geezer, Iommi. Sowie ein "Show Day" Feature, dass einen Tourneetag der Band zeigt. Interview (15 Minuten) und "Show Day" (8,5 Minuten) sind beide nicht besonders lang. Aber immerhin gibt's Extras. Beides ist übrigens mit deutschen Untertiteln verfügbar.

Zur Ausstattung:
Die feste Pappbox sieht sehr wertig aus und fühlt sich auch wertig an. Die enthaltenen "Scheiben" sind mit einem festen Hutband herauszunehmen. Das wirkt nobel.

Die vier Scheiben sind in einfachen Pappschubern mit immer den gleichen, aber jeweils andersfarbigen, zu dunklem Titelbild untergebracht. Auch die Rohlinge selbst sind verschiedenfarbig. Das Titelbild zeigt einen Piloten der "Never Say Die" LP. Ein Live-Bild hätte mir besser gefallen - z. B. auf jeder Hülle einer der Bandmitglieder. So wirkt das sehr einfallslos.

1. BluRay - beinhaltet das Konzert, die drei Bonustracks, das Interview und die "Show Day" Reportage.
2. DVD 1 - beinhaltet das Konzert wie auf der BluRay - ohne Bonusstücke.
3. DVD 2 - hier sind nun die drei Bonusstücke, das Interview und die "Show Day" Reportage".
BuRay und DVD's sind also inhaltlich identisch. Die DVD's sind allerdings in NTSC, trotz des deutschen "FSK 0" Aufdruckes. Aber das DVD-Format sollte ja heute kein Problem mehr darstellen.
4. Die Audio-CD ist ein Ärgernis, denn es ist nur das halbe Konzert enthalten. Warum hat man hier nicht ebenfalls zwei CD's beigelegt? Da muss man sich für's Auto die DVD rippen.

Dazu gibt es ein Fotobuch mit 14 Seiten (etwas breiter als DVD). Die Hochglanzpapier-Qualität ist klasse, aber die Bilder sind sehr schlecht, pixelig und unscharf. Da macht jedes iPhone bessere Fotos. Ich frage mich, was man sich dabei gedacht hat?!
Dann gibt es noch eine Mappe in Boxgröße, die ebenfalls wertig wirkt. Diese enthält je ein Plektrum mit Autogrammen von Tony bzw. Geezer (auf der Rückseite "13" bzw. "Black Sabbath"). Beide Plektren sind mit leicht lösbaren Kleber auf einer kleinen Pappe geklebt, die ebenfalls den "Never Say Die"-Piloten zeigt.
Dazu gibt es eine Replik der Eintrittskarte, sowie ein kleines, fests Konzertplakat, dass auch den Piloten zeigt (4-fach gefaltet). Schließlich noch eine Setliste: angeblich von Melbourne, 29 April, mit gedruckten (!) Unterschriften. Die Setliste ist jedoch Humbug, weil es nicht dem Konzert entspricht, sondern der Reihenfolge auf der DVD. Auf "Setlist.fm" könnt Ihr die richtige Reihenfolge der Konzerte feststellen.

Ach ja, auf der Kunststofffolie der Box klebt noch ein Sticker mit dem Inhalt der Box.
Meine Box und meine Papphüllen hatten KEINE FSK-Aufkleber, jedoch ist "FSK 0" auf den Rohlingen der Blue Ray und der DVD's aufgedruckt. Bei "FSK 18" könnte ich es noch ein wenig nachvollziehen, aber bei "FSK 0" ist es eine Frechheit und Willkürlichkeit der Behörden. Typisch Deutsch.

Da trotz der kleinen Mankos alles sehr nobel wirkt und vor allen Dingen das Konzert wirklich einwandfrei ist - gibt's von mir 5 Sterne.
Das Wichtiste zum Schluss: Anders als bei dem üblen "Last Supper" Video sind die Songs durchgespielt OHNE ständige, lästige Interview-Schnipsel. So soll es sein.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 26, 2013 10:14 AM CET


Der Fremdenführer von Lissabon
Der Fremdenführer von Lissabon
DVD ~ Vico Torriani
Preis: EUR 5,97

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schön, dass es die DVD gibt., 20. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Fremdenführer von Lissabon (DVD)
Nun, sooo schlecht ist die Qualität auch nicht. Halt nicht mit einer heutigen Produktion vergleichbar. In den ersten 80 Minuten gibt es winzige Schnitte, die kaum spürbar sind. Lediglich der Original-Schluss scheint nicht mehr in passabler Qualität erhalten zu sein, daher wurde der Film etwas gekürzt und die letzten 5 Minuten in schwarz/weiß gezeigt und am Ende durch wiederholte Bild-Ausschnitte ergänzt. Die DVD dürfte rund 12 Minuten kürzer sein als das Original, aber inhaltich merkt man es nicht. Auch die Songs sind komplett erhalten. Vico in seiner besten Phase. Schön, dass so etwas überhaupt wieder erhältlich ist.
Mir fehlen jetzt vor allen Dingen noch die Filme "Straßenserenade" und "Santa Luzia", weil ich die alten Filme am liebsten mag. Bitte weiter so.


The Stranger Within
The Stranger Within
Preis: EUR 17,99

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gigantisch gut, 21. März 2011
Rezension bezieht sich auf: The Stranger Within (Audio CD)
Als bekennender Deep Purple und Rainbow Fan habe ich Demon's Eye als "Deep Purple Tribute Band" schon des Öfteren live gesehen. Sie spielen mit viel Können die Musik meiner Helden so, wie ich sie hören möchte - im Geiste der Siebziger. Ein besonderes Augenmerk wird von Demon's Eye darauf gelegt, die Songs nicht nur zu spielen wie Deep Purple. Nein, sie improvisieren auch wie Deep Purple, so dass ein Song bei jedem Auftritt anders klingt. Demon's Eye Konzerte sind ein Erlebnis.

Nach langem Warten liegt nun endlich das erste Album mit eigenen Songs vor. Dazu noch mit dem unglaublichen Doogie White als Sänger. Meine Erwartungen waren sehr hoch - und ich wurde nicht enttäuscht.
Nach mehrmaligem Hören kann ich ruhigen Gewissens behaupten, dass hier ein Meilenstein veröffentlicht wurde. Nicht nur Gitarren-Virtuose Mark Zyk und Keyboard-Wizard Florian Pritsch ist ein virtuoses Werk gelungen. Nein, die Rhythmuseinheit von Bandgründer Andree Schneider (Drums) und dem Bassisten Maik Keller legen einen treibenden Soundteppich hin, der seines Gleichen sucht.

Der majestätische Gesang von Doogie White (Rainbow, Malmsteen, Cornerstone, Tank) ist dann das I-Tüpfelchen. Von ihm stammen übrigens alle Texte, er war aber am Songwriting nicht beteiligt.
Ganz deutlich möchte ich betonen, dass hier nicht etwa versucht wird, Rainbow oder Deep Purple zu kopieren. Natürlich bleibt es dennoch nicht aus, dass vielleicht einmal etwas vertraut klingt. Das ist natürlich auch gewollt. Trotzdem ist hier etwas ganz eigenständiges entstanden. Etwas das sogar noch wächst je öfters man es hört.

Obwohl ich fast alles kenne, dass Doogie White bisher eingesungen hat und er jedes Mal den Alben seine wunderbare Note aufdrückt: So brillant wie hier habe ich ihn seit 1995 nicht mehr gehört. Ich behaupte sogar, dass Doogie noch nie so gut gesungen hat wie auf "The Stranger Within".
Man hat dabei nicht das Gefühl, dass er mal eben als Gastsänger eingesprungen ist. Man könnte vermuten, er ist ein langjähriger Part der Familie "Demon's Eye".
Und hier ist der große Unterschied zu Rainbow. Dieses ist kein Solowerk eine Gitarristen, sondern eine echte Gemeinschaftsproduktion von fünf Meistern ihres Fachs. Mark Zyk, dessen Gitarrenspiel immerhin schon so viel Aufsehen erregt hat, dass Jon Lord ihn nach England eingeladen hat um dort mit ihm und einem Symphonieorchester zu spielen, zeigt, dass er, anders als sein geistiger Vater ein Teamplayer ist.

Keyboarder Florian Pritsch bekommt auf dem Album sehr viele Freiheiten und Soloparts, das wäre auf einem Rainbow-Album so nicht möglich gewesen.

Die ausgezeichnete Produktion ist erstaunlich klar und druckvoll, so wie es dies Album auch verdient hat. Die tollen Arrangements bieten auch einige sehr wirkungsvolle Stereo-Effekte und Überraschungen. Vier der zwölf Songs sind über sechs Minuten lang. Das edle 16-seitige Booklet, bietet neben allen Texten auch ein paar schön drapierte Fotos.

An diesem Album darf kein Rockfan vorbei gehen.

Zum Schluss noch ein Rundgang ' für den, der noch überzeugt werden muss:

Nach einem schönen Keyboard-Intro fesselt uns schon 'THE UNKNOWN STRANGER', ein klassischer Hardrocker, wie man ihn vielleicht erwartet hat. Orientalisch-mystische Klänge mit einem fesselnden Doogie als Erzähler einer alten Weise, tragen diesen Song. Ein paar schöne Gitarrenlicks von Mark Zyk verbreiten Gänsehautfeeling und dabei ist der Song trotzdem durchaus unaufdringlich kommerziell. Wenn man an 'Stranger In Us All' erinnert wird, dann besonders bei diesem Song.

'SINS OF THE FATHER' ist ein Rocker mit treibenden Riff, der durch mehrstimmigen Gesang und dem treibenden Bass von Maik Keller gepuscht wird, bevor es zu einem Orgel-Gitarren Duell kommt. Ebenfalls durchaus radiotauglich ' natürlich ohne poppig zu sein. Das Zusammenspiel von Orgel und Gitarre ist wunderbar.

'THE BEST OF TIMES' ist zweimal vertreten, zunächst als kürzere (4:18) 'Normalversion' und am Ende noch einmal als fast 8-minütiges Gesamtkunstwerk (Bonustrack). Anfänglich eine Ballade ' bewegend interpretiert von Doogie White, steigert sich dieser Song zu einem Opus Magnum wie man es lange nicht gehört hat. Hier muss man die Gitarre einfach hervorheben, die einen mehrstimmig durch eine gefühlvolle Traumwelt leitet. Besonders das bluesige erste Solo in der 'Longversion' hat es mir angetan. Zum Ende begeistert Florian Pritsch mit einem sentimental-verschlungenem Piano- und Keyboard-Outtro, das Seinesgleichen sucht. Jetzt schon ein Klassiker.
Hier stimmt alles.

Der vierte Song 'AIN'T NOTHING BETTER' ist wieder härter. Besonders auffallend sind hier die Drums von Andree Schneider, der hier knallhart und trotzdem technisch brillant seine Stärke zeigt.
Raue Gitarre, herrliche brummende Orgel. Auch im Solo. Diese Zusammenarbeit kannte ich bisher nur von Blackmore/Lord.
Zum Ende schreit Doogie sich die Seele aus dem Leib, begleitet von einem stilvollen Honkytonk-Klavier.

'EVIL COMES THIS WAY' wird mit einem irren Bassintro eingeleitet, um dann nach einer balladenhaften Strophe ein ganz spannender Song zu werden. Besonders schön sind das Klavier und die akustische Gitarre, die Doogies Gesang ständig begleiten. Allein in diesem Song singt Doogie so unterschiedlich, wie es wohl kaum ein Rocksänger hinbekommt. Man könnte meinen, dass Doogie hier seine ganz persönliche Hommage an den Dio zu Rainbow Zeiten bringen möchte.
Sicherlich einer der Songs, der live für Gänsehaut sorgen wird.

Mit 'HEAVEN AGAIN', einem fast 7-minütigen Song, hören wir wieder etwas ganz anderes. Ein funkig groovender Song, der von einem komplizierten Bass-Drumrhythmus getragen wird. Doogie singt hier wieder ganz anders. Im Mittelteil dann ein herrliches verzerrtes Gitarrensolo, das dem Song plötzlich eine ganz andere Note gibt. Herrliche Stereoeffekte. Mit kurzen Wah-Wah Sound. Allein der Mittelteil dieses Songs ist schon das Geld des Albums wert. Nach der letzten Strophe und einem herrlichen Schrei von Doogie, dann eine herrliche psychedelische Orgel von Mr. Pritsch. Aber auch Bass und Schlagzeug glänzen hier wieder.

Der siebente Songs 'A FOOLISH MAN' ist der schnellste Song auf dem Album mit einem harten Orgel/Gitarrenriff. Herrlich schnelles Gitarrensolo, das sich jedoch nicht Malmsteenartig überschlägt, sondern nach Art des schwarzen Meisters den Song unterstützt, bevor es in ein majestätisches Synthesizer-Orgel Solo übergeht.
Zum Ende singt Doogie dann sehr überraschend wie Gillan zu besten 'Future Shock'-Zeiten. Das Ende ist sehr unerwartet. Mehr wird nicht verraten.

'MIDNIGHT IN HEAVEN OR HELL' ist vielleicht der ungewöhnlichste Song, der durchaus zu Deep Purple Mark III gepasst hätte. Toller Honkytonk Anfang (Klavier und Gitarre). Ein groovender Bass ' sehr schön. Dazu Clavinet und Slidegitarre. Am Anfang fand ich den Song etwas gewöhnungsbedürftig und mittlerweile gehört er zu meinen Lieblingssongs, zeigt er doch wie abwechslungsreich die Band ist.

Fast 10 Minuten 'FAR OVER THE RAINBOW' ' der nächste mögliche Klassiker und für mich der fehlende Song auf der 'Rainbow Rising' (das Album war viel zu kurz). Obwohl hier auch ein tolles Solo von Florian Pritsch zu hören ist, lebt dieser Song von den schier endlosen Gitarrenimprovisationen Mark Zyks, dem Stakkatodrums von Andree Schneider und dem Gesang von Doogie White. Der Gitarrist ist hier voll in seinem Element. Das Solo lebt. Herrliche Slide. Ein Meisterwerk. Punkt.
Live ein Muss!

'BRAND NEW LIFE' ist ein etwas getragener Song mit hartem Riff, warmer Orgel. Nach dem brillanten ruhigen Gitarrensolo, steigert sich das Tempo im Orgelsolo plötzlich mehrfach, was dem Song eine besondere Note gibt. Doogie singt großartig.

'LE VENT LAMENT' schließlich ist ein kurzes ruhiges Instrumentalstück, bei dem sich Mark Zyk richtig austoben kann ' mit klassischer Gitarre. Von Barock bis spanisch zeigt er seine ganze Bandbreite. (Carol, verstecke Candice, sonst hast Du bald einen neuen Schwiegersohn' - was ich nicht hoffe, sonst geht mir das zweite Mal ein Rockgitarrengott verloren'. )
Einfach nur schön. Auch das kann Mark'. Klasse gespielt.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 12, 2011 10:26 AM MEST


Stormbringer
Stormbringer

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stormbringer - Blackmore Fans aufgepasst, 3. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Stormbringer (Audio CD)
Durch einen kleinen Videoschnipsel, den ich im weltweiten Netz gefunden habe, bin ich vor Monaten zunächst auf den Gitarristen MARK ZYK aufmerksam geworden. Spielte er dort doch die Gitarre wie mein All-Time Guitar-Hero RITCHIE BLACKMORE sie zu besten Zeiten zelebriert hat. Mit geschlossenen Augen bestand für mich eigentlich kein Zweifel, dass es der Meister selbst ist. Ich stellte dabei fest, dass er sowohl die elektrischen als auch die akustischen Sachen wie der "Man In Black" spielt.

Ich habe herausgefunden, dass dieser MARK in einer Band Namens "BAD ROSE" spielt, die eine tolle Demo-DVD herausgebracht haben und bei etlichen Live-Auftritten für Furore sorgen. Diese Band spielt neben eigenen Stücken, Songs von DEEP PURPLE, RAINBOW, STONES und MSG. Also genau meine Wellenlänge.

Jetzt haben sich drei Musiker von "BAD ROSE" nämlich Sänger DETLEV SCHOLZ, Bassspieler JOSEPH NUSSBAUM und eben jener Gitarrist MARK ZYK mit dem Rhythmus-Gitarristen TOM REINERT und dem Drummer NILS KESSEN zusammengetan und die Band STORMBRINGER gegründet.
Und nur wenige Monate nach Bandgründung ist nun das selbstbnannte Debutalbum "STORMBRINGER" erhältlich.

Als alter DEEP PURPLE Fan stellte sich mir die Frage, ob der Titel hält, was er verspricht. Neben der DEEP PURPLE Coverversion "MISTREATED", enthält es ausschließlich Eigenkompositionen, die teilweise schon zu "BAD ROSE"-Zeiten geschrieben wurden. Die schön gestaltete CD enthält acht Songs mit einer Gesamtlänge von knapp 49 Minuten.

Im Einzelnen:

"OLD MAN'S WORDS" (4:38 )
Mit Gewitterklängen bahnt sich ein Unwetter an, das sich schnell zu einem temporeichen Rocksong entwickelt, der als genialer Opener zu bezeichnen ist. Die Rhythmustruppe liefert einen Klangteppich, der ganz besonders den Sänger DETLEV strahlen lässt. Erinnert mich das Grundgerüst an frühe Michael Schenker Sachen, muss ich beim Gesang ein wenig an den frühen Paul DiAnno denken, was ich durchaus positiv meine. Im Mittelteil liefert MARK ein Solo ab, das in seiner Komplexität und Abwechslung durchaus an den Meister Ritchie erinnert ' ohne ihn zu kopieren. Am Ende legt Drummer NILS noch eine ordentliche Schippe drauf, während DETLEV sich die Seele aus dem Leib schreit. Ein Rocksong erster Klasse.

"Mistreated" (8:50)
Die einzige Coverversion des Albums. Für alle Ritchie-Fans: vergesst die "Whitesnake"- und "Dio"-Versionen dieses Songs. Hier ist Ritchie pur. DETLEV und seine Mannen bringen ihr Bestes. JOSPEH's Bass dröhnt, dass es nur so eine Freude ist. Aber eingeleitet durch ein schönes Twin-Guitar-Intro ist dieses MARK's Song. Dieses Feeling, dieser Wechsel von weich auf heavy im Solo ist das, was den Song ausmacht. Hier zelebriert MARK seinen, unseren RITCHIE BLACKMORE. Hier könnt Ihr getrost Ritchie-Verehrer wie YNGWIE MALMSTEEN oder STUART SMITH vergessen. Zum Ende hin flippt MARK so richtig aus. Geschwindgkeit wie bei MALMSTEEN ist jedoch für MARK kein Kriterium.
Aber es muss erwähnt werden, dass DETLEV SCHOLZ' Interpretation des BLACKMORE/COVERDALE-Songs wirklich eine Klasse für sich ist, ohne DAVID Coverdale zu imitieren. Selbst der Harmoniegesang am Ende, den normalerweise Glenn Hughes singt ("Ahhhhhhaaahhhh") kommt sehr gut 'rüber. Fast neun Minuten Gänsehaut pur.

"Johanna" (10:17)
Seine Vorliebe für Ritchie Blackmore lässt MARK hier in Form eines wunderschönen einminütigen Intros aus, das mich sicherlich nicht zufällig sehr an "MONDTANZ" von "Blackmore's Night" erinnert.
Auch wenn er dann zur E-Gitarre wechselt besticht dieser Song durch "Blackmore-ismen" erster Klasse. Sowohl im Rhythmus, als auch im Solo, wird dieser Song jeden Blackmore-Fan begeistern. In den Strophen eine wunderschöne, kraftvolle Ballade, die sich im Refrain zu einem knackigen Rocksong steigert ' fantastisch gemacht. Gefühlvoll von DETLEV gesungen und von NILS' Drums brillant untermalt ist dieses für mich trotzdem ein Song, der durch MARK lebt ' bei einer Länge von über zehn Minuten ist dieser Song nie langweilig. Es ist für mich der Anspieltipp der CD.
Noch einmal für Zweifler: Das ist NICHT Ritchie selbst, der hier spielt ' Ehrenwort!!!!

"Gates Of Marakesh" (5:12)
Dieses ist ein langsamer, mystischer Song, dem DETLEV seinen Stempel durch einen druckvollen Gesang aufdrückt. Und die Gitarrenarbeit? Nun, dass dieser Song durchaus auch auf einem frühen Rainbow-Album sein könnte, ist sicherlich zufällig und völlig unbeabsichtigt'. Schöner Harmoniegesang à la Uriah Heep. Tolle Bassarbeit von JOESPH.

"Dark Dreams" (6:23)
Hier haben wir nun eine getragene Ballade, die nicht im Entferntesten an Purple oder Rainbow erinnert. MARK kann auch anders. Hier kommt auch deutlich einmal die Rhythmusgitarre von TOM REINERT zur Geltung. Schön wie die zwei Gitarren harmonieren. Ich fühle ich mich an frühe MSG Zeiten erinnert. Ein guter Song, der vielleicht aufgrund der extrem guten anderen Songs etwas abfällt.

"WHEN THEY CAME" (9:35)
Ich habe schon immer behauptet, dass das "Rainbow-Rising"-Album zu kurz geraten ist. Dieser Song hätte darauf gehört. Das liegt sicherlich auch daran, dass NILS, nach einem kurzen Drumintro, ein Schlagwerk à la Cozy Powell abliefert. Nach einem schönen Break kommt ein Solo von MARK, dass jedem Rainbow'Fan das Herz etwas höher springen lassen sollte, bis der Song, eingeleitet durch einen außergewöhnlichen weiteren Break, wieder in den Song zurückkehrt. Ein Song in bester Rainbow Manier, den man in eine Reihe mit 'Stargazer' oder "A Light In the Black" stellen kann. Am Ende noch einmal eine schöne Twin-Gitarre. Das Zusammenspiel von TOM und MARK scheint erstklassig zu klappen. Der Bass von JOESEPH braucht sich hier nicht vor einem GARY THAIN oder BOB DAISLEY zu verstecken.

"Clouds" (4:03)
Dieser Song ist ein wenig kommerzieller als die vorher gehenden und außerdem instrumental. Ein tolles Zusammenspiel der Gitarristen. Hier ist die Gitarre absolut eigenständig. Teilweise mit schönen Wah-Wah Klängen. Auch hier möchte ich die Arbeit des Bassisten herausstellen, der dem Song eine schöne, abwechslungsreiche Grundnote gibt. Mitwirken tut hier JOHANN LOGA an der zusätzlichen Rhythmusgitarre.

Aufmachung:
Die CD hat schönes Booklet, das alle Texte beinhaltet und ein sehr ansprechendes Titelbild hat.

Bitte schaut Euch auch unbedingt die HOMEPAGE der Band (mit Anspielmöglichkeit der Songs unter "Media") an.

FAZIT:
Es fällt mir sehr schwer bei diesem Album nicht MARK als Gitarristen herauszustellen, was jedoch ungerecht den anderen gegenüber ist, denn dieses ist ein Bandprojekt, auf dem sämtliche Musiker einen ausgezeichneten Anteil leisten. Das Album ist hervorragend produziert und sehr abwechslungsreich. Für Blackmore-Fans ist dieses Album ein Pflichtkauf, aber auch andere Rockfans werden an dem Album schnell Gefallen finden.
Ein paar Punkte, die das Gesamtergebnis aber kaum schmälern: Der Sound der Drums ist für meinen Geschmack etwas zu modern geraten, besonders die Bassdrum wirkt an einigen Stellen etwas aufgesetzt, was aber nichts mit dem Können von NILS KESSEN zu tun hat, der einen tollen Job macht. An einigen Stellen wären ein paar Keyboards sicherlich eine gute Ergänzung gewesen ("Gates Of Marakesh", "When They Came"), bei "Mistreated" haben sie mir jedoch nicht gefehlt. Tja und dann ist das Album mit 49 Minuten zwar nicht kurz geraten, aber wer will schon Schluss machen, wenn man gerade auf Wolke Sieben schwebt?

Daher freue ich mich schon auf die Fortsetzung mit "Stormbringer II"

Übrigens wird es nach dem Hören des Albums keinem wundern, Dass MARK ZYK seit kurzem neuer Gitarrist bei Deutschlands wohl populärsten Deep-Purple-Cover Band "DEMON'S EYE" geworden ist... Wie gut er mit seinem Stil dort angekommen ist, kann man "erleben", wenn man das Gästebuch dieser Seite liest.

Im Oktober 2007, Karl-Heinz Baier


Danger: White Men Dancing (CD+DVD)
Danger: White Men Dancing (CD+DVD)
Preis: EUR 12,98

41 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wundervoller Bluesrock mit viel Hammond, 7. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Danger: White Men Dancing (CD+DVD) (Audio CD)
Nach dem vor einiger Zeit eine hervorragende Live-CD /-DVD von der Gruppe um den Bassisten und Songwriter Bob Daisley herauskam, von der ich beigeistert bin, habe ich mich auch auf dieses Werk gefreut. Wie mag diese tolle Bluesrock-Live-Band im Studio klingen, wo man alles ein wenig genauer machen kann? Geht die Spielfreude und die Inspiration verloren und schaffen sie die Gradwanderung.

Um es vorwegzunehmen: Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Und sie haben es geschafft, Jon Lord, der auch schon bei dem Live-Album mitgewirkt hat, für das neue Album zu engagieren. er spielt bei allen Songs Hammond und bei einigen Songs zusätzlich Piano.

Weitere Gäste sind Ian Gillan der bei zwei Stücken singt, Jimmy Barnes (ex "Cold Chisel" und "Living Loud"), auch bei zwei stücken Gesang, sowie Jeff Duff - ebenfalls Sänger bei zwei Songs(die letzten beiden)sind in Australien wohl so etwas wie Superstars.

Besetzung also:

Bob Daisley - Bass, Backing vocals, Harmonica
Tim Gaze - All Guitars and Vocals (on 1, 2, 5, 9, 12, 13)
Bob Grosser - Drums, Percussion
Jon Lord - Hammond Organ and Piano

Ian Gillan - Vocals (on 4, 7)
Jimmy Barnes - Vocals (on 6, 10)
Jeff Duff - Vocals (on 3, 11).

Produzent: Bob Daisley

Zwei Coverversion von Willie Dixon, Eine Coverversion von Don Nix und eine von den Rolling Stones. Der Rest sind Eigenkompositionen von überwiegend Bob Daisley und Tim Gaze.

Beim ersten Hören ergab sich für mich das folgende Bild (in Stichworten):

1. The Blues Just Got Sadder
- Lord Hammond-Intro und getragenes Hammond-Solo im Mittelteil
- schönes Gitarrensolo
- Der Song erinnert ein wenig an Jon's Artwoods-Zeiten.

2. Gotta Find Me Some Fire
- Erstes Guitar Solo Anfangs ein wenig wie Blackmore
- Die Hammond - dröhnt das Lied durch (ohne Solo) unterstützt aber das zweite Guitar Solo

3. Twisted System
- Super Daisley Bass-Intro
- Tom Jones ähnlicher Gesang von Jeff Duff
- Trotz Blues ein modernerer Sound.
- Bass/Schlagzeug Klasse
- kurze Hammond Sätze (wie Bläser eingesetzt).
- in der Mitte zusätzlich schönes Piano

4. Over & Over
- Anfänglich eine Blues Ballade à la "When A Blind Man Cries"
- Wundervolles klassisches Piano
- dazu schöne getragene Hammond
- Bob Daisley spielt einen warmen Fretless-Bass (vermutlich akustik).
- Dann wird der Song härter, ähnlich wie bei "Born To Kill" von Gillan's "Double Trouble"
- Gillan singt schön - aber nicht hart!
- Hier erinnert mich das Gitarrensolo ein wenig an Steve Morse (Spiel mit Lautstärkeregler).
- Kurz vor dem Ende ein Break und dann ein härteres Gitarrensolo, das in einem schönen Klavieroutro endet.
- Schöner langer Song, bei dem ich mir allerdings ein Hammondsolo gewünscht hätte.
- Trotzdem Oberklasse.
- Von Lord mitgeschrieben.

5. Let It Go
- Lord Hammond mit schönem Solo.
- Boogie Blues.
- Vielleicht der unauffälligste Song.
- Schön gesungen von Tim Gaze.

6. Heart Of Stone
- Coverversion der Rolling Stones
- Lebt durch die Brachialstimme von Jimmy Barnes (Cold Chisel, Living Loud)
- Kurzes, aber feines Lord Solo.
- Moderner Hardrock mit Blueselementen

7. If This Ain't The Blues
- Schöner Blues.
- Jon Hammond.
- Ian Gillan Gesang.
- Keine Glanzleistung von Gillan aber einwandfrei.
- Anfänglich dumpfes ruhiges Hammond Solo, dass dann härter wird und perfekt in den Song passt. Solo ist schön lang!

8. Danger White Men Dancing
- Instrumentaler Gitarren-Blues mit schöner Hammond-Untermalung.
- Daisley spielt einen schönen, melodiösen "Uriah Heep"-Bass...
- Feines Hammond Solo.
- Super Gitarre von Tim Gaze.

9. Dead Presidents
- Coverversion von Willie Dixon.
- Lustiger Fun-Blues mit Bob Daisley an der Mundharmonika.
- Jon's Hammond dezent im Hintergrund.
- Dann aber ein schönes Hammondsolo à la "The Artwoods".
- Mit Besen gespieltes Schlagzeug von Bob Grosser

10. Hoochie Coochie Man
- Gleich die zweite Coverversion von Willie Dixon.
- Und auch das zweite Stück, das von Jimmy Barnes gesungen wird.
- Er singt hier ganz anders. Mir gefällt's.
- Mit irrem Hau-Rein-Bass von Daisley.
- Auch hier werden wir mit einem Lord-Solo vom Feinsten verwöhnt.
- Und am Ende dreht Jon noch einmal auf.

11. Bottle O'Wine
- Hier singt wieder Jeff Duff.
- Hat er mich vorhin noch an Tom Jones erinnert, ist dieses durchaus ein Gesang, der mich an alte (!) Whitesnake/Northwinds-Tage erinnert.
- Könnte durchaus ein Marsden/Moody Song sein. So wünschte ich mir Coverdale heute.
- Schöner Blues.
- Jon's Hammond dröhnt wunderbar - kein Solo.
- Und auch Tim Gaze hat wieder ein schönes langes Gitarrensolo.

12. Everybody Wants To Go To Heaven
- Eine Coverversion von Don Nix, den Purple-Fans auch auch als Autor von "Goin' Down" kennen.
- Gitarrenblues der ein wenig an "Still Got The Blues" von Gary Moore erinnert.
- Die Hammond ist ruhig im Hintergrund und hat auch ein fantastisches, cooles Solo.
- Aber wer genau hinhört, bemerkt auch, dass Jon am Klavier einen Rhythmuspart übernimmt (ähnlich, wie er es schon 1964 bei "You Really Got Me" von "The Kinks" gemacht hat.
- Tim Gaze's Gesang erinnert mich hier ein wenig an Phil Lynott, von dem ich mir das Lied sehr gut vorstellen könnte.

13. Tell Your Story Walkin'
- Ein kommerzieller, modernerer Blues, bei dem ich die Rhythmussektion der beiden Bob's herausstellen möchte.
- Daisley spielt einen total wilden Bass, sehr melodisch. Aber auch die Drums von Bob Grosser sind sehr abwechslungsreich.
- Schönes Lord Solo, dass mir in der Art, wie er es spielt sehr bekannt vorkommt (ich glaube "Wizard's Convention"?).
- Dann ein merkwürdiges, aber schönes Gitarrensolo (Wah Wah?).

Musiker:
Jon Lord spielt so wie ich ihn mag. So sehr mir Don Airey bei Purple gefällt, hier merke ich, was mir fehlt. Aber Lord spielt auch besser als auf den letzten Purple Scheiben. Sehr unterschiedliche Solos. Wer aber ein schnelles Solo erwartet, der sei gewarnt - das hier ist Blues-Rock!

Bob Daisley, der ja schon den Bass u. a. bei Rainbow, Ozzy Osbourne, Gary Moore und Uriah Heep gezupft hat ist nicht nur ein begnadeter Rock-Bassist (immer schon einer meiner Lieblingsbassisten), sonder auch ein toller Songschreiber (was wir ja spätestens seit den ersten Ozzy Scheiben wissen). Er spielt hier sehr abwechslungsreich und zeigt ein große Bandbreite. Wirklich toll.

Bob Grosser - passt perfekt zu Daisley und gefällt mir sehr gut.

Tim Gaze - spielt sehr abwechslungsreich Gitarre, auch wenn Teile nach Blackmore, Morse oder Marsden klingt, zeigt es doch, dass er eine große Bandbreite hat. Sein Gesang passt genau zu diesen Bluesstücken

Ian Gillan - singt gut, aber es sind sicherlich nicht die besten Songs die er je gesungen hat. Das getragene, ruhige liegt Ian vielleicht nicht ganz so. Aber ich bin zufrieden.

Jimmy Barnes, der stimmlich irgendwo zwischen Roger Chapman ("Shadow On The Wall") und Brian Johnson (AC/DC) einzuordnen ist, singt hier bei beiden Stücken sehr unterschiedlich. Aber beide Songs leben durch seine Power, was ich bei den Gillan Stücken nicht behaupten kann.

Jeff Duff singt auch bei beiden Stück sehr gut, wie bereits oben geschrieben sehr unterschiedlich.

Bonus-DVD:

Die Bonus DVD ist leider nur 35 Minuten lang. Es gibt 2 Songs von einem Fernsehauftritt (Who's been Talkin" und "24/7 Blues", die auch schon als Bonus-Songs auf der Live DVD zu finden sind, sowie "When A Blind Man Cries" gesungen von Jimmy Barnes, das auch als Bonus schon auf der Live-DVD zu finden ist. Bis dahin also nichts Neues.
Neu aber ist eine Dokumentation über die Band überwiegend aus dem Blickwinkel von Jon Lord. Man muss kein Englisch können, da die Musik dort die Geschichte erzählt. Auschnitte aus Proben und Konzerten, Spaß bei den Proben usw... Da wünscht man sich die Proben komplett zu haben. Auch hier: viel Hammond, wobei man Jon auf die Finger sehen kann.

Aufmachung:
Schönes Digipak mit allen Texten, jedoch leider keine Fotos.

Fazit:
Hier haben wir eine Hammondorientierte Bluesrock Scheibe, der fast alle Richtungen des Bluesrocks angeht. Kein Lied klingt wie das andere.
Wer ursprünglichen Blues erwartet sei gewarnt, wer Heavy Rock erwartet auch.
Wer harten Bluesrock mag, der wird begeistert sein.
Dies ist Bluesrock erster Klasse, den man vielleicht mit den ersten Gary Moore Bluesscheiben gleichsetzen kann - nur wesentlich abwechslungsreicher.
Für Hammond Fans sei die Scheibe empfohlen, Lord's Hammond hat seit den Siebzigern nicht mehr dröhnend geröhrt. Die Lesleys tun ihren Dienst.
schön, dass Jon neben sein klassischen Ambitionen auch mit 66 Jahren noch weiß, was ein echter Lord-Hammond-Groove ist!

Für mich 9 von 10 Punkte.

Wem die Scheibe gefällt, dem sei die Live-DVD ans Herz gelegt, die ein komplettes Konzert der Band udn Daisley und Lord zeigt und vielleicht noch einen Tick besser ist, als diese CD:

Homepage mit Sound- und Videoschnipseln (unbedingt ansehen/-hören):
[...]

Viel Spaß
Karl-Heinz
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 3, 2008 7:26 PM MEST


Black Rain
Black Rain
Wird angeboten von hifi-max
Preis: EUR 6,94

15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade..., 2. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Black Rain (Audio CD)
Es ist schon interessant, wie dieses Album polarisiert.

Daher gleich eines Vorweg: Ich bin Ozzy Fan der alten Garde, der Iommi und Rhoads liebt, aber durchaus auch die neueren Sachen mag.

Grundsätzlich ist es kein schlechtes Album, aber bei Ozzy ist meine Erwartungshaltung groß, weil er mich trotz etwas schwächerer Alben wie z. B. "Ultimate Sin", nie richtig enttäuscht hat. Auf jedem Album gab es mindestens zwei Hammersongs.

Mit diesem Album kann ich jdeoch weniger anfangen.

Es strotzt zwar von Wylde-typischen Riffs, aber Zakk schafft es nicht, ein richtig gutes Solo, das dem Song dient, zu spielen (das ist das, was Randy Rhoads ausmachte). Leider spielt Zakk Wylde fast nur noch "rotzig", statt abwechlsungsreich - der kann mehr!

Das Schlagzeug ist sehr modern und zu sehr in den Vordergrund produziert.

Der Bassist spielt allerdings sehr abwechslungsreich und gut.

Zakks Klavirpassagen sind sehr schön, aber an anderer Stelle fehlen mir ein guter Keyboarder.

Ozzy singt überwiegend sehr gut, wird aber oftmals durch den überproduzierten Sound in den Hintergrund gedrängt.

Recht gut gefallen mir die zwei Balladen, insbesondere "Here For You", das "Dreamer"-Qualitäten hat, ohne es zu kopieren. Ozzy ist ein sehr guter Balladeninterpret.

Ebenfalls ganz gut gefällt mir der Song "Black Rain" (mit Mundharmonika (Ozzy?) und Didgeridoo. Ungewohnt, aber interessant finde ich "Trap Door".

Die anderen Songs gehen meines Erachtens im schlechten Mix des Herrn Kevin Churko unter. Es sind keine eingängigen Songs vorhanden.

Die Single "I Don't Wanna Stop" ist eines der schwächsten Songs, die Ozzy je herausgebracht hat.

Weitere Negativpunkte:

- Mit knapp 47 Minuten, viel zu kurz.

- Nur ein Song, der länger als 5 Minuten ist - daher auch kaum Solis oder Sabbath-typische Breaks.

- Ein dermaßen schwaches Booklet habe ich schon seit Jahren nicht mehr gesehen, da soll sich die Musikindustrie nicht wundern, wenn die Käufer mit (schwarz) heruntergeladenen Songs zufrieden sind. Jedes Bootleg-Cover ist besser.

Ein einfallsloses Titelbild und ansonsten nur die Texte - für Brillenträger kaum lesbar.

- Die besten Songs der Session sind nur in Japan erhältlich. Was soll das?

Wer die besten Songs der Sessions haben will, muss sich entweder die teure Japan-CD kaufen oder im Internet suchen.

"I Can't Stop" gibt es nur als Japan-Bonus und ist ein grandioser, abwechslungsreicher Rocker.

"Love To Hate" ist ein sehr hartes, aber gut durchdachtes Ozzy-Stück, dass es angeblich nur bei iTunes geben soll - da habe ich es aber nicht gefunden.

"Nightmare" mit Abstand der beste Song der Session, hart, leicht kommerziell, sehr eingängig. Meines Erachtens sollte das die kommende Single sein. Dieser Song sollte angeblich nur in Japan erhältlich sein, man kann ihn sich aber bei iTunes herunterladen. Vielleicht der beste Ozzy Song seit "Perry Mason" oder "No More Tears".

Komischerweise haben diese drei Songs auch einen viel besseren Mix.

Fazit:

Ein Album, dass man sich getrost kaufen kann, aber bei weitem nicht Ozzy-Standard ist. Trotzdem zeigt Ozzy, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört und vielen Jungen Bands einiges vormachen kann.

Wer den alten Ozzy liebt, sollte sich unbedingt die drei Bonusstücke holen, mit diesen hätte das Album einen Stern mehr verdient.

Ich bin mir sicher, dass das nächste Ozzy (oder "Black Sabbath"???) Album wieder ein richtiger Kracher wird - vielleicht sollte er auf Zakk Wylde verzichten, der wahrscheinlich seine beste Zeit hinter sich hat.

Trotz alledem noch drei ehrliche Sterne, auch weil Ozzy sich traut zeitgemäß zu bleiben.


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