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Rezensionen verfasst von
Eiledon "MrMele" (Schweiz)

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At The BBC (Limited Super Deluxe Version)
At The BBC (Limited Super Deluxe Version)

5.0 von 5 Sternen Liebevolles Zeitdokument einer grossartigen Band, 1. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Box ist liebevoll aufgemacht mit schönen Fotografien, Karten und einem edlem Buch mit festem Umschlag. Auch die CDs sind in schönen Klappcovers und nicht einfach in Steckhüllen, wie es bei derartigen Boxsets meist üblich ist. Der Inhalt ist eindeutig etwas für Big-Country-Liebhaber, es sind sehr interessante Aufnahmen aus der ersten Bandphase zu hören (1982-1989) und zu sehen. Dem "neutralen" Musikliebhaber sind natürlich eher die regulären Alben oder Compilations zu empfehlen. In seinem Segment als Sammlerstück für Fans ist die Box auf jeden Fall ein Schmankerl. Positiv ist die DVD zu erwähnen, wo einige hervorragende und bisher kaum erhältiche Aufnahmen enthalten sind.


Alarms in the Heart
Alarms in the Heart
Preis: EUR 15,98

2.0 von 5 Sternen Das gewisse Etwas verloren, 15. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alarms in the Heart (Audio CD)
Meine Begeisterung für das Debütalbum "Shallow Bed" war gross. Als Liebhaber gestandener Folk-Rock- und Folk-Punkgrössen wie The Pogues, Levellers, The Men They Couldn't Hang oder Oysterband freue ich mich grundsätzlich, wie eine jüngere Generation diesen Stil für sich entdeckt. Innerhalb dieser Welle von jungen Bands (Mumford & Sons, Of Monsters And Men, Lumineers, Boy & Bear...) stach für mich "Shallow Bed" wirklich hervor. Die spezielle und sehr zerbrechliche Kopfstimme von Peter Liddle, die Originalität des Songwritings und auch die Bandbreite an ganz unterschiedlichen Stücken, die doch eine Ganzheit bildet, überzeugten mich. Entsprechend gross war die Vorfreude auf "Alarms In The Heart". Bei den ersten paar Hördurchgängen blieb wenig hängen, was angesichts des Vorgänger schon etwas erstaunte. Aber natürlich warf ich die Flinte nicht ins Korn und gab dem Album viel Zeit. Immer wieder holte ich es hervor und legte es auf. Nach einem halben Jahr muss ich leider definitiv feststellen, dass der Schatten von "Shallow Bed" wohl zu gross war. Die Originalität des Vorgängers ist definitiv verloren gegangen, die Songs sind wesentlich beliebiger und passen ins 0815-Radio-Pop-Rock-Schema. Der Verlust von Will Harvey an der Geige hat sicher einen gewissen Anteil, weil damit ein wichtiges Stilelement verloren ging. Trotz grosser Sympathie für die Band kann ich leider nicht mehr als zwei Sterne vergeben. In den über 25 Jahren, in denen ich mich mit Musik befasse, habe ich in diesem Stilsegment eine Vielzahl besserer Alben kennen lernen dürfen. Da reicht es für "Alarms In The Heart" nicht einmal ins Mittelfeld. Das Album ist kein Ausfall an sich, aber irgendwo fehlt das gewisse Etwas, ein Funken Originalität oder das wirklich berührende Moment. Alle Songs tönen wie schon einmal gehört und das meist besser. Ich freue mich trotzdem für die anderen Rezensenten, wenn sie "Alarms In The Heart" begeistert. Gleichzeitig bleibt die Hoffnung, dass ein drittes Album bei mir wieder mehr zündet.


You Are Everything
You Are Everything
Preis: EUR 20,31

5.0 von 5 Sternen Album aus einem Guss, 2. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: You Are Everything (Audio CD)
Manchmal frage ich mich schon, woher Steve Kilbey seine Kreativität nimmt. Unzählige Alben hat der Mann mit seiner unverwechselbaren Stimme mit seiner Kultband "The Church" veröffentlicht, dazu gesellt sich ein Strauss von Soloalben und Seitenprojekten, die ebenfalls grosse Klasse sind (z. B. Jack Frost, Hex, Isidore). Gleichzeitig ist er als Maler und Lyriker tätig. Trotz der grossen Produktivität leidet die Qualität überhaupt nicht. Immer wieder gelingt es Kilbey, Alben auf sehr gutem bis hervorragendem Niveau zu produzieren. Seit knapp sechs Jahren besteht nun eine Zusammenarbeit zwischen Kilbey und Martin Kennedy (von "All India Radio").

YOU ARE EVERYTHING ist das dritte Album des Duos und wird von Kritikern wie auch von vielen Fans als das beste Werk aus dem Hause "KilbeyKennedy" angesehen. Dieser Meinung kann ich mich nur anschliessen. Das Album kommt wie aus einem Guss daher und der Sound ist im Vergleich zu den auf den neueren Church-Alben unglaublich dichten und vielschichtigen Klangteppichen schlanker und sehr klar produziert. Das ist mit Sicherheit ein Hauptverdienst von Martin Kennedy, dessen Stileinflüsse und musikalische Ideen deutlich zu hören sind. Durch die schlankere Produktion kommt Kilbeys Stimme in meinen Augen hervorragend zur Geltung und das Album ist etwas leichter verdaulich wie beispielsweise "Forget Yourself" oder "Untitled #23" von The Church. Gleichzeitig verlieren die eingängigen Stücke auf "You Are Everything" dadurch keineswegs an Tiefgang. Einmal mehr lassen Kilbeys Texte viel Raum für eigene Gedanken und Assoziationen. Es ist schwer, einzelne Titel herauszugreifen, da das Album in sich äusserst stimmig und abwechslungsreich ist. Bereits der markante Opener "I Wouldn't Know" zieht einen sofort in den Bann, dann fiel mir das rockige "Lorelei" als drittes Stück ebenfalls schon beim ersten Hören positiv auf. Nach und nach entfalten sich aber gerade die ruhigeren Nummern des zweiten Teils wie "A Better Day" oder "Brother Moon Sister Sun" mehr und mehr, bevor das zurecht so betitelte "Finale" für einen stimmungsvollen Abschluss sorgt. Unter dem Strich ist kein Ausfall auf dem Album und das trifft man heute selten an.


Losing My Religion-Tribute to R.E.M.
Losing My Religion-Tribute to R.E.M.
Preis: EUR 14,08

1.0 von 5 Sternen Unter Tribute verstehe ich etwas anderes..., 22. Juli 2014
Ein gutes Tribute-Album zeichnet sich in meinen Augen dadurch aus, dass andere Künstler Songs einer Band neu arrangieren und interpretieren. Sie lassen ihren eigenen Stil und Charakter gezielt einfliessen - ohne dabei natürlich das Original zu vergessen. Dadurch entstehen Verschmelzungen, die grossartig sein können. Ein herausragendes, ganz aktuelles Beispiel ist das Projekt "ISNT NITS", welches in der Schweiz zu Ehren des 40-Jahr-Jubiläums der holländischen Kultband "Nits" mit einer Unzahl von helvetischen und internationalen Künstlern auf die Beine gestellt wurde. Die daraus entstandene Triple-CD lässt selbst den stursten Langzeitfan nicht kalt, da vielen Songs richtiggehend neues Leben eingehaucht wurde, wodurch sie effektiv neu entdeckt werden können. Diese R.E.M.-Tribute-CD hier tönt jedoch mehr nach "Wer kopiert R.E.M. am besten?". Die Songs sind praktisch ausnahmslos identisch wie die Originale arrangiert - und erreichen sie doch nicht. Es gibt weder für R.E.M.-Fans noch für den allgemein interessierten Hörer einen Grund, dieses Kopier-Tribute anstatt des Originals zu kaufen.


Burst Apart
Burst Apart
Preis: EUR 18,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schwieriger Sprung ist gelungen, 29. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Burst Apart (Audio CD)
Ein Nachfolgealbum zum genialen und in seiner Art einzigartigen "Hospice" zu schreiben, war eine sehr grosse Herausforderung für die Antlers. Eine Wiederholung dieses dichten, extrem tief unter die Haut gehenden Werks war kaum möglich, ein zu weites Abdriften vom Tiefgang des Vorgängers würde von uns Hospice-Liebhabern ebenfalls nicht geschätzt. Meiner Meinung nach ist es Peter Silverman und seiner Band hervorragend gelungen, den Sprung weg von Hospice in eine neue Richtung zu gehen und doch den eigenen Prinzipien treu zu bleiben. Schon der Opener "I Don't Want Love" ist grossartig, es folgen weitere Perlen bis zum sphärischen Abschluss des Albums.


Tilt
Tilt
Preis: EUR 14,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fast 30 Jahre nach der Gründung immer noch frisch, engagiert und eingängig, 15. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Tilt (Audio CD)
Das neue Werk von Latin Quarter (LQ) dreht sich jetzt seit knapp zwei Wochen unaufhörlich in meinem CD-Player, in der gleichen Zeitspanne durfte ich die Band dreimal live auf ihrer Tour durch Deutschland erleben, wo alle Songs von "Tilt" gespielt wurden. Am für mich nächstgelegenen Konzert kamen mehrere Freunde mit, drei davon kannten die Band gar nicht oder hatten allenfalls "Radio Africa" irgendwo weit hinten noch abgespeichert. Alle waren total begeistert und kauften sich "Tilt" sofort im Anschluss an den Auftritt. Ihr Kommentar war unisono: "Weshalb ist diese Band nicht bekannter und spielt so kleinen Clubs? Weshalb sind nicht mehr dieser so eingängigen Stücke im Repertoire der grösseren Radiostationen?" Diese Fragen stellte ich mir ebenfalls schon - ohne eine überzeugende Antwort zu finden. Vielleicht liegt es an den anspruchsvollen Texten, die nicht so bequem in die rosarote Glitzerwelt des Showbusiness passen. Oder man könnte allenfalls monieren, dass LQ musikalisch nicht allzu innovativ sind. Diese Kritik kann ich nachvollziehen - sie ist für mich der einzige Punkt, den man dem neusten Werk mit gewisser Berechtigung anlasten kann. Aber die positiven Gegenargumente für "Tilt" sind wesentlich gewichtiger:
-Mit Steve Skaith und Yona Dunsford teilen sich zwei grossartige Stimmen den Leadgesang, die für sich allein und speziell auch zweistimmig direkt unter die Haut gehen.
-Eine Band aus erstklassigen Musikern sorgt dafür, dass alle Songs sehr passend und überzeugend arrangiert sind. Steve Jeffries (Keyboards, Melodica), Greg Harewood (Bass) und der für die Aufnahme von Tilt neu dazu gestossene Martin Ditcham an den Drums zeigen eine Präzision, Spielfreude und Frische, wie sie bei solch "alten Hasen" mit vielen Jahren Bühnen- und Studioerfahrung selten zu sehen ist. Auf dem Album werden sie vom langjährigen LQ-Gitarristen Richard Wright ergänzt, der einigen Songs mit geschickt eingesetzter E-Gitarre die richtige Würze verleiht.
-Das Songwriting lässt nichts zu wünschen übrig: Die Stücke setzen sich fast schon erschreckend schnell in den Gehörgängen fest, haben aber gleichzeitig eine Langzeitwirkung. Diese Kombination gelingt nur wenigen Künstlern. Grund dafür ist sicher die Vielseitigkeit der Songs. Da werden ganz verschiedene Stileinflüsse dezent eingeflochten und man erkennt, dass sich alle Bandmitglieder am Songwriting beteiligen und nicht immer die gleiche Person federführend ist.
-Die Texte sind auch auf dem neusten Werk grosse Klasse und regen zum Nachdenken an. Sie greifen wieder häufig politische und gesellschaftliche Themen auf, aber auch persönliche Erfahrungen finden ihren Platz. Einige Texte stammen von Mike Jones, dem langjährigen, unsichtbaren Mitglied der Band.
-Das ganze neue Album ist in sich sehr stimmig und hat einen wunderbaren Fluss drin, sodass man es gerne am Stück anhört. Es beginnt mit dem schwungvollen Opener "Nico", einer Remineszenz an die Sängerin von "The Velvet Underground" und endet mit dem völlig gegensätzlichen "One Stone, The Avalanche", das den Scherbenhaufen thematisiert, welcher politische Führungen in den letzten Jahrzehnten hinterlassen haben.
Diese aufgelisteten Punkte führen mich zum Schluss, dass "Tilt" auf jeden Fall fünf Sterne verdient. Es zeigt sich, dass auch mit bereits bekannten musikalischen Mitteln ein durchwegs überzeugendes Album entstehen kann. Der positive Eindruck bestätigte sich an den Konzerten, an denen sich die neuen Songs nahtlos zwischen die Klassiker aus der ersten Bandphase reihten. Aus meiner Sicht ist "Tilt" eine absolute Kaufempfehlung.


Lost No More
Lost No More
Preis: EUR 16,74

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grossartiger Folkpop aus Wales, 15. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Lost No More (Audio CD)
Im Rahmen der Akustiktour von Heather Nova durfte ich Sion Russell Jones kennen lernen, da er als Supporting Act auftrat. Sein hochklassiges, energiegeladenes Gitarrenspiel sowie seine eindringliche Stimme, die in ihrer Färbung stark Art Garfunkel erinnert, zogen mich sofort in ihren Bann. Nach dem Motto "Junge Talente soll man unterstützen", kaufte ich Jones' neustes Album "Lost No More" im Anschluss ans Konzert. Die Erwartungen waren nicht allzu hoch, da ich mir nicht vorstellen konnte, dass die Live-Energie des Singer-Songwriters aus Cardiff so einfach ins Studio transferiert werden kann. Meine Stereo-Anlage hat mich eines besseren belehrt. Seit ich das Album habe, läuft es rauf und runter. Sehr eingängige Melodien und clever arrangiert, sodass die Musik trotz starker Anleihen an grosse Klassiker der 60er-Jahre (eben speziell Simon & Garfunkel) überhaupt nicht verstaubt klingt. Es ist vielmehr eine ideale Verschmelzung aus gutem altem Songwriting und einem für 2014 passenden Gewand. Anspieltipps für den Neu-Einsteiger sind für mich die beiden Single-Auskopplungen "Best Of Me" und "So Long". Aber sind unter den 10 Songs viele weitere Perlen zu finden. Mit 36 Minuten zwar eine knappe Spieldauer - aber mir sind kurze prägnante Alben ohne Füller allemal lieber als 17 Tracks von denen mehr als die Hälfte in Mittelmass abdriftet.


Macht Impfen Sinn? Band 1: Wirksamkeit, Sicherheit, Notwendigkeit aus kritischer Sicht. Mit Entscheidungs-Leitfaden
Macht Impfen Sinn? Band 1: Wirksamkeit, Sicherheit, Notwendigkeit aus kritischer Sicht. Mit Entscheidungs-Leitfaden
von Hans U. P. Tolzin
  Broschiert
Preis: EUR 19,90

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wertvolles Buch für eine intensive Auseinandersetzung mit der Impfthematik, 28. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hans U. P. Tolzin ist kein Mediziner oder in anderer Funktion im Gesundheitswesen tätiger Mann, sondern lediglich ein kritischer Zeitgenosse, der sich wie viele Eltern die Frage gestellt hat, wie mit dem Thema Impfen in der eigenen Familie umgegangen werden soll. Gerade diese andere Perspektive im Vergleich zu impfkritischen Ärzten sehe ich als sehr spannenden Aspekt dieses Buches.

Mit einer unglaublichen Hartnäckigkeit bohrt Tolzin bei den mit der Impfthematik in Deutschland betrauten, offiziellen Stellen (RKI, PEI usw.) nach, um die nötigen Informationen und Studien zu erhalten, welche dem seit Jahrzehnten als äusserst wichtige Präventionsform propagierten Impfen eine wissenschaftlich abgesicherte Grundlage geben. Für einen persönlichen Impfentscheid sind für ihn die drei Säulen der Wirksamkeit(=gesundheitlicher Vorteil), Sicherheit (=kein oder sehr tiefes Risiko für Nebenwirkungen/Komplikationen) sowie Notwendigkeit (=Gefahrenpotenzial der Krankheiten, gegen die geimpft wird) zentral. Der Autor legt seine Recherchen offen dar und belegt seine Erkenntnisse sauber mit Quellen.

Das Ergebnis ist mehr als ernüchternd. Der Impfgedanke entpuppt sich als Hypothesengebilde, ohne seriöse Beweisgrundlage seines Nutzens. Von einer sorgfältigen Auswertung von Komplikationen oder Doppelblindstudien, welche die Wirksamkeit belegen, kann keine Rede sein. Behörden und Impfstoffhersteller haben aus offensichtlichen Gründen keinerlei Interesse hier mehr Licht ins Dunkel zu bringen. Die Aufdeckung der Wahrheit würde wohl kaum ihre Interessen begünstigen. Ich kann allen Leuten nur empfehlen, sich gründlich mit der Impfthematik auseinanderzusetzen und am Ende selbst aufgrund der Faktenlage zu entscheiden. Dieses Buch ist sicher ein wertvoller Beitrag dazu.

Einen Stern Abzug gebe ich lediglich für etwas an den Haaren herbeigezogene Vergleichsbeispiele (z. B. Zweisitzer oder Familienkutsche) und den teilweise etwas holprigen Schreibstil, wie er sich bereits im Titel manifestiert. "Macht Impfen Sinn?" ist streng genommen kein korrektes Deutsch, sondern ein englischer Spracheinschluss (to make sense). In der deutschen Sprache kann etwas "Sinn stiften" oder "einen Sinn ergeben". Aber das sind Details und schmälern den Wert dieses Buches nicht wesentlich.
Kommentar Kommentare (22) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 2, 2015 8:28 AM CET


Fisherman's Box: The Complete Fisherman's Blues Sessions 1986-88 (Deluxe Edition) [7 CDs + 1 LP] [Vinyl LP]
Fisherman's Box: The Complete Fisherman's Blues Sessions 1986-88 (Deluxe Edition) [7 CDs + 1 LP] [Vinyl LP]

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Deluxe Edition mit Bonus CD und Vinyl-LP, 10. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Für viele langjährige Waterboys-Anhänger ist die Folkphase des Fisherman's Blues die Königszeit der Band um Mike Scott und seiner treusten Weggefährten (Anthony Thistlewaite & Steve Wickham). Nach den Jahren der "Big Music" mit dem Höhepunkt in Form des Albums "This Is The Sea" bedeutete es für viele Supporter der Band eine ziemliche Umstellung, als nach dynamischen Pianoläufen und der kraftvollen E-Gitarre von Mike Scott plötzlich "nur noch" akustische Gitarre, Mandoline und Steve Wickhams unverwechselbares Geigenspiel im Zentrum standen. Diese Umstellung von "This Is The Sea" zum Album "Fisherman's Blues" wäre wohl weniger heftig gewesen, hätte man damals schon den Schatz dieser Fisherman's Box zur Verfügung gehabt. Für wenig Geld (vor allem bei der reinen CD-Version) gibt es hier einen Fundus von hervorragenden Studio-Aufnahmen aus knapp drei Jahren Schaffensphase einer grossartigen Band, die einen neuen Stil entwickelte. Für Fans ist diese Box ein absoluter Diamant, da nebst den Songs des eigentlichen Kultalbums eine unglaubliche Fülle von weiteren hervorragenden Stücken aus eigener Feder, traditionellem Liedgut und auch Covers anderer Künstler drauf sind. Von daher keine Frage: 5 Sterne ohne Wenn und Aber, nur schon wegen des Preis-/Leistungsverhältnisses und des tollen Booklets mit Liner Notes zu ALLEN 121 Stücken.

Meine Bewertung hier bezieht sich auf die Vinyl-Edition. Darin enthalten sind die gleichen 6 CDs der Normalausgabe sowie zusätzlich eine neue 180-g-Vinylpressung des Originalalbums, die Bonus-CD "Fisherman's Roots" und drei grosse Fotokarten. Zudem ist das Booklet im LP-Format mit entsprechend wesentlich grösseren Fotografien im Vergleich zur normalen Ausgabe enthalten. Die LP ist wirklich einwandfrei. Eine qualitativ hochwertige Pressung, die auf meinem besten Plattenspieler praktisch ohne statische Knackgeräusche durchläuft. Für diese Neu-Auflage wurden die remastered-Versionen verwendet, wie sie auf der Collector's Edition CD drauf sind. Mir gefällt der etwas klarere Sound sehr, zumal der Klang doch genug nahe am 88er-Original ist, um nicht fremd zu wirken. Die Bonus-CD finde ich ebenfalls ein interessantes Schmankerl. Darauf sind teils uralte Originalversionen von Songs, welche die Waterboys in der Fisherman's-Zeit aufgriffen und selbst interpretierten sowie weitere Titel, welche der Band damals als Inspirationsquellen dienten. Auch das viel grössere Booklet macht eine Anschaffung lohnenswert. Der Preis ist für den Mehrwert ebenfalls völlig in Ordnung. Weshalb gibt es dann einen Stern Abzug? Die Verpackung kann leider mit der musikalischen Qualität nicht ganz mithalten. An der Kartonbox gibt es nichts auszusetzen, aber hinter LP, Fotokarten und Booklet befindet sich ein schwarzer Schaumstoff mit Aussparungen für die CDs. Diese Aussparungen sind leider einen Tick zu klein geschnitten, weshalb ich die CDs nur mit Mühe herausgrübeln konnte, das Versorgen bedeutete ebenfalls eine Murkserei. Zudem ist der Schaumstoff selbst sehr schlecht an den Boden der Box geleimt. Bei mir rutschte wohl beim Posttransport eine CD-Kartonbox unter den Schaumstoff und klebte bei Ankunft munter am Leim, der eigentlich für den Schaumstoff vorgesehen gewesen wäre. Trotz sorgfältigster Entfernung hat die CD-Hülle jetzt auf der Rückseite etwas Farbe weg. Ich nahm den Schaumstoff heraus und schnitt die Aussparungen mit einem Cutter je einen Millimeter höher und breiter, danach klebte ich den Schaumstoff selbst vollflächig in die Schachtel zurück. Jetzt passen die CDs perfekt und der (optisch schöne) Schaumstoff hält makellos in der Box. Schade, dass hier bei der Verarbeitung etwas unsauber gearbeitet wurde. Abgesehen von diesem Makel ist auch die Deluxe-Version absolut lohnenswert zu kaufen.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 2, 2015 9:09 PM CET


Die Homöopathie-Lüge: So gefährlich ist die Lehre von den weißen Kügelchen
Die Homöopathie-Lüge: So gefährlich ist die Lehre von den weißen Kügelchen
von Christian Weymayr
  Broschiert

14 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mit dem reduktionistischen Blick der empirischen Wissenschaft versteht man die Welt nicht..., 18. September 2013
Da ich selbst an einem Studium bin, wo ich verpflichtet bin, mit empirischen Methoden zu arbeiten, kenne ich deren Grenzen sehr gut. Natürlich wird die Homöopathie nach schulwissenschaftlichen Kriterien nie anerkannt werden, solange das materialistische Dogma gilt, das alle Ebenen ausklammert, welche nicht zumindest in der Molekularebene messbar sind. Wir Menschen sind jedoch nicht zufällig entstandene Wesen aus der Materie, genau das Gegenteil ist der Fall, geistiges Bewusstsein formt die Materie. Dafür gibt es mehr als genug Beweise, wenn man die Augen öffnet. Und genau darum funktioniert das Prinzip der Homöopathie. Ein Informationsträger benötigt keine grobstofflich verfestigte Energieform, um zu wirken. Die Autoren bemühen sich mit rationalen Erklärungen und empirischen Beweisen, die Homöopathie auf die Glaubensebene zu setzen und sogar als Gefahr darzustellen, weil den arglosen Patienten wirklich wirksame Methoden vorenthalten werden. Wären diese Kügelchen wirklich so nutzlos, wie hier beschrieben, würden kaum immer mehr Leute damit arbeiten. Es muss für Anhänger der offiziellen Wissenschaft schon ärgerlich sein, dass so viele Menschen immer wieder diese "zufällig" positiven Erfahrungen mit der Homöopathie machen, obwohl ihre Wirkung doch in so vielen Studien widerlegt wurde. Nun ja, wer diese Studien in Auftrag gibt und finanziert, muss ich nicht weiter erläutern. Persönlich interessieren mich schulwissenschaftliche Studienergebnisse sowieso nur begrenzt. Was zählt ist: Meine Familie (2 Erwachsene, 4 Kinder, 4 Haustiere) arbeitet seit einigen Jahren fast ausschliesslich mit Homöopathie sowie Naturheilmitteln. Seit wir das tun, sind wir kaum krank und werden Infektionskrankheiten viel schneller los - vor allem unsere Kinder, die von Beginn an mit sanften Heilmethoden behandelt wurden. Mit dem Placebo-Effekt (der streng genommen überhaupt nicht ins materialistische Weltbild passt, da das Bewusstsein die Materie verändert!) lassen sich wohl die Erfolge mit unseren Tieren auch nicht erklären, da sie Heilmittel zumindest nicht rational bewusst einnehmen. Letztes Jahr wurde unsere Katze von einem Marder gebissen. Es entstand eine tiefe eiternde Wunde, die Katze magerte auf die Knochen ab, trank und frass nichts mehr. Unsere ganzheitlich denkende Tierärztin arbeitet mit schulwissenschaftlichen und alternativen Methoden, selbst sie gab der Katze kaum noch eine Chance. Sie überliess uns die Wahl zwischen Antibiotika und Homöopathie. Wir entschieden uns für zweiteres und die Katze erholte sich innerhalb von zwei Wochen vollständig! Das sind für mich interessante, auf eigener Erfahrung beruhende Tatsachen und nicht irgendwelche "objektive" Studienergebnisse, die leider zu oft von der Pharmaindustrie gesponsert sind.
Kommentar Kommentare (33) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 22, 2014 10:54 PM CET


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